Narutos Welt mal anders: Die Rebellion der Drei Schwertninjas (Teil 4) Das Labor

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
9 Kapitel - 7.534 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2014-04-01 - Entwickelt am: - 1.369 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier nun der vierte Teil unserer Serie, in der die Drei Schwertninjas ihre Rebellion weiter vorbereiten.

Was bisher geschah: Asugakure wurde durch eine Windbombe angegriffen. Kurze Zeit später wurde Sokuron von Sinea entführt, um von Meisterin Sokage persönlich verhört zu werden.

Einige von euch, die die Geschichte von Anfang verfolgt haben, wissen wahrscheinlich, dass ich viele weitere Teile schreiben will. Und mittlerweile dürfte aufgefallen sein, dass es keine Liebesgeschichte ist. Aber keine Sorge, es kommt auch noch Romantik vor. Vielleicht habt ihr ja schon eine Ahnung, wer mit wem zusammen kommt.
Aber der Fokus liegt hier auf den Kampf für Frieden und Freiheit, den die Drei Schwertninjas gewissenhaft verfolgen und dabei blutige Methoden anwenden müssen.

Ich will euch aber jetzt nicht damit langweilen. Viel Spaß bei unserem Abenteuer.

1
Das Gold im Blut

Seine Arme fühlten sich an wie Beton, taub und ohne jedes Gefühl. Jedoch war es für ihn ein Segen, wenn man die Schmerzen bedachte, welches das glühende Gold bei ihm verursachte. Seine Arme waren von Blutergüssen und Brandwunden übersät.
Aber er hat keinen Ton gesagt. Den Genuss der Sokage, seine Schreie zu vernehmen, wollte er ihr nicht gönnen. Unter keinen Umständen.
Als die Sokage merkte, dass das Verhör nichts brachte, ließ sie ihn in eine dunkle Zelle sperren. Wie lange er in dem Loch saß, das weder Licht noch Laute zuließ, konnte er nicht sagen. So eine Dunkelheit kannte er nur von seinen Träumen, die ihn jede Nacht verfolgten, gnadenlos und ohne Mitgefühl. Aber das war sein Preis für seine Verbrechen, das wusste er. Auch wenn die Rebellion gelingen sollte, alle frei waren unter dem Himmel, würde es seine blutigen Taten nicht wieder gutmachen, geschweige denn auslöschen. Sie würden ein Teil seines Lebens bleiben, solange er lebte. Nichts, was er tun könnte, würde es ändern.
Jedoch wäre es schlimmer, nichts zu tun, dachte er sich. Und wenn er und die künftigen Generationen in Freiheit und Frieden leben können, nahm er das Opfer gerne auf sich.
Plötzlich strahlte ein blendendes Helligkeit in die Kammer, dass er beinahe blind wurde. Damit die Welt nicht für immer schwarz wurde, musste er seine Augen kurz zusammenkneifen.
Eine Gestalt mit einer Fackel betrat seine Zelle. Sie steckte die Fackel in eine Halterung und schloss die Tür hinter sich. Erst als sich seine Augen an das Licht gewöhnten, erkannte er seine Besucherin.
Sinea.
„Was… was machst du hier?“, flüsterte Sokuron. „Wenn dich jemand…“
„Mach dir darum keine Gedanken“, erwiderte Sinea ruhig. „Für die Wachen werden nur einige Sekunden vergehen, aber wir haben eine Stunde Zeit, bis das Jutsu ihre Wirkung verliert.“
Sokuron lächelte. Ihre Fähigkeit, die Zeit nach ihrem Willen zu manipulieren war nicht nur gefährlich, sondern auch einzigartig. Auf diese Weise konnte sie ihre Geschwindigkeit noch weiter steigern, welche auch in ihren normalen Zustand mehr als erstaunlich war.
„Du solltest…“
„Sei ruhig“, forderte Sinea auf. „Ich weiß, was sie mit dir angestellt hat. Das Gold ist noch in deinen Adern. Du kannst vom Glück reden, dass du überhaupt noch lebst. Ich kenne niemanden, der solange durchgehalten hat wie du. Niemanden.“
Sokuron wollte lachen, aber seine Brust schmerzte.
„Genau da liegt das Problem. Wir müssen das Gold wieder herausholen. Zumindest ein Teil davon, denn wenn ich alles aussauge, wird die Sokage Verdacht schöpfen.“
„Aber… aber wenn du auch nur einen Teil…“
„Wenn ich es nicht tue, wirst du sterben“, unterbrach Sinea ihn. „Die Sokage will zwar die Informationen, die du hast, aber wenn du dabei stirbst, wäre es ihr auch egal. Glaub mir, ich habe das oft genug erlebt.“
Davon konnte Sokuron auch Lieder singen. Wie oft er der Asukage zuschauen musste, wie sie Menschen quälte oder umbrachte, konnte er nicht mehr zählen. Ein Kage wie jeder andere auch, dachte er sich nur.
Sinea kniete sich hinter Sokuron nieder, lehnte sich an seinem Rücken und hielt ihn fest. Sokurons rechten Arm hielt sie fest, als sie hinter ihrem Umhang eine Spritze und ein Stück Leder herauszog. Das Lederstück reichte sie ihm vor dem Mund.
„Beiß drauf“, flüsterte sie. „Das hilft gegen die Schmerzen.“
Ihm war unwohl bei dem Gedanken, aber er gehorchte. Der trockene Geschmack vom gewobenen Fleisch hauchte auf seiner Zunge.
„Ich werde dir einen Impfstoff injizieren“, erklärte sie weiter. „Es wird das Gold wieder flüssig machen, sodass es aus der Wunde wieder herauskommt.“
Mit einem Kunai stach sie in Sokurons Arm, aus dem dann das Blut floss.
„Ich halte dich fest“, flüsterte sie. „Es ist keine Schande zu schreien. Ich bin bei dir.“
Bevor er darauf reagieren konnte, war die Nadel schon drin. Er spürte, wie es in durch seine Haut floss wie Wasser im Fluss. Ihre Hand presste sie auf seine Stirn, sodass er seinen Kopf nicht mehr bewegen konnte. Nun spürte er es.
Das Gold wurde wieder heiß wie Lava und rann durch seine Adern wie ein Schwarm von Scherben. Vor Qualen presste er seine Zähne auf das Leder, bis nicht mal ein Stemmeisen hätte lösen können. Sinea hielt ihn so fest wie eine Löwin sein Junges. Das goldene Blut quoll aus seinem Handgelenk. Jeder Tropfen fühlte sich so brühheiß und scharf an wie glühendes Eisen.
Die Nacht würde noch lange dauern.

Sinea verließ die Zelle wieder. Sie wusste, das Verfahren würde Sokuron nicht heilen, aber ihn zumindest am Leben erhalten. Und das war sehr wichtig. Zufrieden warf sie einen Blick auf die Wachen, die wie erstarrt im Korridor standen. Für alle anderen Menschen würde es aussehen, als würden die Wachen sich keinen Millimeter bewegen. Aber das war ein Irrtum.
Sie bewegten sich, aber ziemlich langsam. Ohne es zu merken, waren sie gefangen in einem Zeit-Jutsu. Denn während eine Stunde vergangen war, glaubten die Wachen, es wären nur fünf Sekunden vergangen. Nichts würde darauf hindeuten, dass Sinea je hier war.
Sie ging an die erstarrten Wachen vorbei, stieg die Treppe herauf und löste dann das Jutsu auf. Im nächsten Moment hörte sie, wie die Shinobis ihre Unterhaltung von vorhin fortsetzten, als wäre nie etwas passiert.

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.