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Das Kind von Severus Snape Teil 13.

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4 Kapitel - 4.390 Wörter - Erstellt von: Lexi1995 - Aktualisiert am: 2014-04-01 - Entwickelt am: - 6.568 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

In diesem Teil geht es hauptsächlich um die Schlacht. Doch hier beginnt auch das Leben nach der Schlacht und ich hoffe ihr lest die Geschichte dennoch. Ich weiß nie, ob sich Leute für die Zukunft der Charaktere interessieren.:)
Wie immer würde ich mich über Feedbacks, Bewertungen, Kommentare und eMails freuen

    1
    Die Schlacht

    Lexis Sicht:

    Die Schlacht war im vollen Gange. Schon seit einiger Zeit hatte ich alle die mir etwas bedeuteten aus den Augen verloren. Ich lief gerade um eine Ecke als ein Fluch auf mich zu schoss. Schnell sprang ich zur Seite und schaltete meinen Gegner aus. Langsam rappelte ich mich wieder von dem kalten Boden auf und ging zu dem Todesser der auf dem Boden lag. Fenrir Greyback. Werwolf, Todesser und eine der meistgesuchten Zauberer in der Zaubererwelt. Und ich hatte ihn erledigt, mehr oder weniger jedenfalls. Ich wollte gar nicht schauen ob er noch atmete, also lief ich schnell weiter, doch jetzt achtete ich besser auf meine Umgebung. Das gerade eben hatte mir nur wieder vor Augen geführt wie schnell man tot sein konnte und ehrlich gesagt, wollte ich noch eine ganze Weile leben, denn es gab noch so viele Sachen die ich erledigen und erleben musste. Ich blieb kurz stehen um nach Luft zu schnappen als ich meine drei besten Freunde entdeckte. „Hey Leute!“, schrie ich und sie drehten sich zu mir herum. Schnell lief ich zu ihnen und umarmte jeden, danach sah ich sie fragend an. „Wohin geht's jetzt?“ „Zum Bootshaus“, sagt Harry und schon rannten wir los. Auf dem Weg dorthin erzählten sie mir das Harry in Voldemorts Gedanken war und er hatte ihn mit Snape dort gesehen. Mein Vater... Ich hatte ihn lange nicht mehr gesehen. Das letzte Mal in der großen Halle und das war auch schon wieder Stunden her. Am Bootshaus angekommen drückten wir uns an die Wand und hörten dem Gespräch der beiden zu. (Ich kann es leider nicht mehr auswendig, tut mir leid:( ) Nachdem Voldemort seine Schlange auf Snape los gelassen hat und er verschwunden ist, sprang ich auf, ging in das kleine Haus und kniete mich neben ihn auf den Boden. Ich presste meine Hand an die blutende Wunde und er wandte seinen Blick zu mir. „Lexi... Was... was tust du... hier“, flüsterte er schwach. Meine Augen füllten sich mit Tränen und ich versuchte sie zurück zu drängen, doch vereinzelte kleine Tropfen rannen über meine Wangen. „Dich retten was sonst?“ Meine Stimme war leise und ich presste weiter meine Hand auf seine Wunde, während ich mit der anderen in meiner magisch vergrößerten Tasche wühlte. Komm schon! Gegengift. Wo bist du? „Du... hasst... mich. Du.. musst dich zu... nichts... verpflichtet fühlen.“ Seine Stimme wurde immer leiser und schwächer und am liebsten hätte ich ihm eine gescheuert. „Halt den Mund! Spar' dir deine verdammte Kraft!“, sagte ich laut und noch mehr Tränen liefen über meine Wangen. „Komm schon! Ach verdammt!“ Hermine kam zu mir und zog meine Hand aus meiner Tasche, nur um ihre rein zu stecken und darin zu wühlen. „Ich habs!“, rief sie und drückte mir die kleine Phiole mit der bernsteinfarbenen Flüssigkeit in die Hand. Schnell entkorkte ich sie mit meinen Zähnen und sah ihn dann an. „Bitte...“, bat ich ihn leise als er seine Lippen zusammen presste. „Ich hasse dich nicht... Du bist mein Vater und seinen Vater liebt man immer, egal was er getan hat... Bitte. Bitte trink das jetzt Dad. Ich will nicht ohne meinen Vater leben...“ Er sah mich an und Tränen liefen über seine Wangen. „Fangt sie.. auf“, flüsterte er und zeigte auf sein Gesicht. Hermine nahm eine leere Phiole und gab sie Harry, der damit die klare Flüssigkeit auffangen konnte. Mit dieser lief er hoch ins Schloss, zusammen mit Ron. Hermine blieb hier bei mir als ich meinem Vater das Gegengift in den Mund träufelte. Es musste funktionieren! Bitte! Bitte! Bei Merlin, mach das es ihm hilft! Wir warteten. Sekunden, Minuten... Vielleicht sogar schon Stunden. Als ich die Hoffnung schon aufgegeben hatte, bewegte er sich. Zu erst kaum merklich, dann immer stärker, bis er seine Hand bewegte und meine Hand hielt. „Lexi... Was machst du im Himmel...? Du... du kannst nicht tot sein... Das... das darfst du nicht...“ Ich fing an zu Lachen und warf mich auf ihn, umarmte ihn fest und heulte. Wieder mal. „Wir sind nicht im Himmel. Wir sind am Leben! Dad! Du lebst! Verdammt, es hat tatsächlich gewirkt“, rief ich und spürte seine Arme, die sich um mich legten. „Ich... lebe?“, fragte er und sah mich an. Lachend nickte ich und erhob mich. Er wollte sich auch erheben, doch ich bedeutete ihm noch liegen zu bleiben. Ich kramte in meiner Tasche und gab ihm dann eine weitere Phiole mit goldener Flüssigkeit. Stärkungstrank. Den brauchte er jetzt. Schnell kippte er ihn sich in den Hals und stand dann auf. Hermine grinste und ging vor. Dad und ich liefen neben einander hoch zum Schloss, wo noch immer der Kampf tobte. Schnell umarmte ich ihn fest und stürzte mich ins Getümmel.

    Ich suchte. Ich suchte Fred. Seit mindestens einer Stunde. In einem Gang wurde ich dann fündig. „Fred!“ Er drehte sich zu mir um und lächelte mich erleichtert an. Mein Lächeln aber verschwand als ich die Wand bröckeln sah. „Nein! Fred! Verschwinde da! Verschwinde!“, schrie ich und rannte los. Ich musste.... Ich musste bei ihm sein bevor die Wand gänzlich einstürzte. Ich könnte ohne ihn nicht leben. Verzweifelt sprintete ich zu ihm und stieß ihn gerade noch weg, mich selbst brachte ich auch in Sicherheit. Doch die Steine fielen und dann war alles.... schwarz.

    2
    Lexis Sicht:

    Sterben ist friedlich... leicht... Leben ist schwerer. Aber... starb ich gerade? Es fühlte sich so an... falls sterben sich so anfühlte. Die schwärze war wunderschön, man fühlte sich leicht... schwerelos. Es war so, als würde nichts mehr... schwierig erscheinen. Alles wäre leicht zu meistern. Aber... wollte ich überhaupt sterben? Vor einiger Zeit hatte ich gesagt, dass ich noch nicht sterben wollte, weil ich noch so viel zu erledigen hatte... Und jetzt? Jetzt war es schwer sich aus dieser samtenen schwärze zu lösen. Es erschien beinahe unmöglich. Ich hörte Stimmen. Ich hörte sie, aber es war so als würden sie Kilometer weit weg sein. Wie durch Watte hörte ich die panischen Rufe, und die schwärze lichtete sich langsam und ich konnte die Stimmen zu Gesichtern zuordnen. Hermine... Ron... Mein Vater... Meine Mutter.. George, doch dieser war weiter weg. „Komm schon Lexi! Wach auf!“, hörte ich meinen Vater sagen. Am liebsten würde ich schreien: Ich versuche es ja! Ich versuche es verdammt noch mal! Aber nur ein leiser Schmerzenslaut kam über meine Lippen. „Sie lebt! Wir müssen... wir müssen...“ Meine Mutter drehte sich vermutlich jetzt suchend um ihre eigene Achse, wie sie es immer tat. Langsam konnte ich meine Augen öffnen, erst einen Spalt, dann immer weiter bis ich Gesichter über mir erkennen konnte. „Ihr seht aus... als wäre jemand gestorben...“, sagte ich leise und wurde sofort umarmt. Doch es waren nicht seine Arme.“ Wo... wo ist Fred?“ Meine Stimme klang verwirrt, sie klang beinahe panisch. „Lexi...“, fing Harry an. Sofort schüttelte ich den Kopf, versuchte aufzustehen, schaffte es mich auf meine Knie zu setzen. Dort hinten... „NEIN!“, schrie ich und rutschte zu Fred der auf dem Boden lag. „Nein nein nein nein! Nicht Fred! Bitte. Wach auf. Tu mir das nicht an.“ Meine Hand lag an seiner Wange und meine Tränen tropften auf seine Haut. „Bitte... tu mir das nicht an Fred. Ich liebe dich. Du darfst nicht tot sein, dass erlaube ich dir nicht! Ich liebe dich doch!“ Ich legte meinen Kopf auf seine Brust und schluchzte. Fred... Die Liebe meines Lebens war... Moment. Noch immer weinend hob ich meinen Kopf und legte zwei Finger an seine Halsschlagader. Puls! Er hatte einen Puls! „Er lebt!“, rief ich und schon kamen die anderen angelaufen. Meine Mutter legte ihre zwei Finger an die Stelle an der meine gerade noch lagen. „Er hat einen schwachen Puls. Aber immerhin hat er einen. Er muss sofort zu Madame Pomfrey!“ Jetzt sah man in ihr die Ärztin die sie mal war. Mein Vater und George hoben ihn hoch und trugen ihn zu unserer Schul Heilerin. Sie machte sich sofort daran ihm zu helfen und ich ließ mich von meiner Mutter ein Stück weit weg ziehen und sie drückte mich dann auf ein Bett. Sie sah sich alles an und erst jetzt spürte ich die Wunde an meinem Kopf an der mich wohl der Stein erwischt hat. Immer wieder sah ich zu Fred, der reglos auf einem Bett lag. Madame Pomfrey wuselte um ihn herum, während mein Vater Tränke braute. Er hatte vier Kessel auf einmal vor sich stehen und passte auf alle vier gleichermaßen gut auf. Nichts brannte an. „So wie es aussieht hast du dich nur am Kopf verletzt. Die Kratzer und Schürfwunden sind kaum der Rede wert“, sagte sie und wollte schon gehen, als ich ihre Hand in meine nahm. Überrascht drehte sie sich zu mir um und schon lag ich in ihren Armen. „Es tut mir so leid Mum. Ich... ich hasse dich nicht, auch wenn ich dir das geschrieben habe. Ich vermisse dich.“ Es tat gut meine Mutter wieder zu umarmen. „Ich habe mein kleines Mädchen wieder...“, murmelte sie und strich durch meine wirren Haare. Über ihre Schulter sah ich Fred, der sich noch immer nicht geregt hatte. Langsam löste ich mich von ihr, ging zu ihm hin, setzte mich auf einen Stuhl und nahm seine Hand in meine. Ich drückte meine Lippen auf seinen Handrücken und sah ihm in sein Gesicht. Er sah aus als würde er schlafen. „Komm schon Fred... Bitte wach wieder auf“, murmelte ich und legte seine Hand zurück auf die Matratze. Ich saß eine ganze Weile an seinem Bett, und auf einmal wurde mir kotzübel. Hektisch suchte ich irgendetwas und fand einen Eimer. Auf den rannte ich zu und übergab mich erst mal heftig. Von dem unappetitlichen Geräusch gerufen kamen meine Freunde angerannt, unter ihnen auch Harry. Er.. lebte? „Lexi! Gott, was ist mit mir?“ Hermine kam zu mir und hielt meine Haare fest damit sie nirgendwo rein hingen. „Mir geht’s... prima“, sagte ich und sofort führte sie mich zu einem Bett auf das sie mich drückte. Ich sollte mich hinlegen und sofort hielt sie meine Beine in die Höhe. „Was soll das werden...?“ Meine Stimme war noch immer schwach und sie grinste verlegen. „Ich hab das mal gesehen das man dass so macht...“ Ich verdrehte meine Augen und befreite meine Beine. „Das macht man nur wenn einem Schwindelig ist, Mine“, sagte ich und sie ließ sich neben mich auf das Bett fallen. Harry grinste und setzte sich zu uns. „Voldemort ist tot. Er... er ist jetzt endgültig verschwunden. Nie wieder wird er zurück kommen.“ Voller Freude umarmte ich Hermine nur um dann aufzustehen und mich wieder neben Freds Bett zu setzen. „Hast du gehört Fred? Wir haben gewonnen...“, flüsterte ich und drückte meine Lippen auf seine Stirn. Er sollte wieder aufwachen.

    3
    Lexis Sicht:


    Es waren zwei Monate vergangen seit der Schlacht von Hogwarts. Fred ist kein einziges Mal aufgewacht und die Heiler im St. Mungo wissen auch nicht was los ist. Einige munkeln das er in einem Koma liegt, andere halten ihn für Hirntot. Aber wenn er Hirntot wäre, dann würden seine Finger nicht manchmal zucken und er könnte auch nicht von selbst atmen.
    Wie immer saß ich an seinem Bett und erzählte ihm von meinem Tag. In der Zwischenzeit hatte ich bei Flourish & Blotts angefangen und ich liebte meinen Beruf. Ich blickte auf meinen leicht gewölbten Unterleib und seufzte tief. Ich war im dritten Monat schwanger und ich hatte trotzdem gekämpft. Da hatte ich es aber noch nicht gewusst. Auf einmal wurde die Tür geöffnet und Tonks trat mit Remus in den Raum. Der kleine Teddy lag in ihren Armen und als er mich sah fing er an dieses unglaublich süße Lächeln zu lächeln. „Hey Lexi. Wie geht's dir?“, fragte mich Remus und ich zuckte nur mit den Schultern. Tonks legte mir den kleinen Jungen in die Arme und ich betrachtete ihn. Es war schon komisch wie sich seine Haare verfärbten, aber ich war das von Tonks schon gewöhnt. Während dem Kampf waren die beiden zu Hause bei ihrem Sohn geblieben, aus Angst das sie nicht wieder zurück kommen würden. Ein Heiler kam herein und überprüfte alles Mögliche. Ohne ein Wort verschwand er wieder und ich seufzte tief. Ich gab Remus seinen Sohn wieder, stützte meine Ellenbogen auf die Knie und legte den Kopf in meine Hände. Das war alles zu viel... Ich sah auf und schüttelte den Kopf. „Wieso wachst du nicht auf! Wieso kannst du nicht einfach aufwachen? Wir brauchen dich! Deine Familie, dein Zwillingsbruder!“ Meine Stimme überschlug sich und mir liefen wieder Tränen über meine Wangen. Blöde Hormon die durch die Schwangerschaft verdoppelt wurden. Bei jeder Gelegenheit fing ich an zu heulen. Die zwei verabschiedeten sich nach einem kleinen Gespräch wieder, weil Teddy müde wurde. Meine Eltern kamen vorbei und versuchten mit mir zu reden, doch ich sah die meiste Zeit nur Fred an. Die beiden kümmerten sich um das meiste. Sie gingen mit mir spazieren, sie versuchten mit mir zu reden. Die beiden wussten nicht, dass ich schwanger war und das würde auch noch eine ganze Weile so bleiben. Sie würden mich bestimmt umbringen. Auch wenn ich Volljährig war wollten sie, dass ich ihr kleines Mädchen bleibe. Ich gab es zu, mit 18 schwanger zu sein ist schon etwas früh, aber... jetzt konnte ich mir nichts besseres mehr vorstellen. Außer das Fred endlich aufwachen würde.

    Zwei Wochen später:
    Ich hatte heute meinen Kontrolltermin und zu dem ging ich auch. Meredith kannte mich bereits, aber ich war ja schon einige Male hier bei ihr gewesen. „Dann wollen wir mal schauen wie es dem kleinen Würmchen geht“, meinte sie und glitt mit diesem Etwas über meinen Bauch. Ich wusste, dass man es für einen Ultraschall benutzte aber ich hab mir den Namen nicht gemerkt. Einige Minuten glitt sie über meine Haut und stoppte dann. „Ahh, da ist es ja. Siehst du?“ Ich nickte und sah auf den Bildschirm. Man konnte die Nase erkennen, die Lippen... Alles war noch so klein. „Ist mit dem Baby alles in Ordnung?“, fragte ich sie und sie nickte lächelnd. „Besser könnte es dem Würmchen gar nicht gehen. Du bist gesund, ernährst dich gut... Alles prima. Aber du solltest dich nicht zu sehr stressen. Das habe ich dir aber ja schon mal gesagt.“ Seufzend sah ich mir weiter das Bild an und merkte erst, dass sie es ausdruckte als sie es mir schon hinhielt. Dankbar lächelnd nahm ich es und sie rieb mir mit einem Tuch über den Bauch. Nach einer Verabschiedung ging ich zu Fred und setzte mich wie jeden Tag an sein Bett.
    Nach endlosen Stunden hielt ich es nicht mehr aus. „Fred! Du wachst jetzt auf! Bitte! Ich halte das nicht mehr aus! Ich brauche dich! Dein Kind braucht dich!“, sagte ich laut und vergrub mein Gesicht in den Händen. Tränen liefen über meine Wangen und so sah ich nicht, dass Fred blinzelte.

    Freds Sicht:
    Die ganze Zeit über trieb ich in dieser schwärze. Ab und zu hörte ich Stimmen, spürte etwas an meiner Haut. Ich versuchte die Gespräche zu verstehen, doch sie ergaben keinen Sinn, so sehr ich mich auch anstrengte. Jedoch lichtete sich die schwärze, nicht schnell, aber spürbar. Und darüber war ich mehr als froh. Und zum ersten Mal konnte ich den Sinn der Worte verstehen. „Fred! Du wachst jetzt auf! Bitte! Ich halte das nicht mehr aus! Ich brauche dich! Dein Kind braucht dich!“, hörte ich und wunderte mich erst einmal. Mein... Kind? Ich hatte kein Kind. Das wüsste ich. Langsam schlug ich meine Augen auf und war erst einmal geblendet von der Helligkeit. Ganz langsam drehte ich meinen Kopf zur Seite und entdeckte schwarze Haare. Lexi... Sie hatte sich verändert... Wie viel Zeit war vergangen? „Mein Kind?“, fragte ich leise und hörte selbst wie kratzig meine Stimme war. Ihr Kopf zuckte hoch und ihre Augen wurden groß. „Fred...“, murmelte sie und Tränen liefen über ihr schönes Gesicht. Lächelnd sah ich sie an und nahm ihre Hand. „Mein Kind?“, fragte ich noch einmal und sah sie an. Sie nickte und sah mir unsicher in die Augen. „Ich... Wir bekommen ein Kind?“, fragte ich sie noch mal und wieder nickte sie nur. Wir bekamen ein Kind! Am liebsten hätte ich es laut in die Welt hinaus gebrüllt. Meine Augen füllten sich mit Tränen und ich sah auf ihren Bauch. Da. Tatsächlich. Eine kleine Wölbung. „Du wirst Vater Fred... Du... Wir werden Eltern“, sagte sie leise und ich zog sie glücklich Lachend zu mir aufs Bett. Mein Lachen verursachte das sich die Tür öffnete. Mum, Dad, George, Bill... Charlie und Fleur standen dort. Ron und Hermine waren auch dort und gerade kamen noch Harry und Ginny durch die Tür. „Mein Junge“, sagte meine Mutter und schlug sich die Hände vor den Mund. Lexi rutschte von meinem Bett und stellte sich etwas zur Seite damit alle zu mir kommen konnten. Mum weinte, Dad tröstete sie und die anderen sahen glücklich und erleichtert aus. Mein Zwillingsbruder umarmte mich fest. Die Begrüßungen ließ ich eine Weile über mich, doch irgendwann wurde es mir zu viel. „Okay. Ich bin nicht tot also hört auf zu heulen! Lexi, komm her. Bitte. Ihr müsst euch schonen“, rief ich und entsetzt riss sie ihre Augen auf. Sie schüttelte den Kopf und erst jetzt wurde mir bewusst das die anderen es wohl noch nicht wussten. Aber das war doch zu sehen! Natürlich drehte sich meine Mutter sofort zu der Frau die ich über alles liebte und schrie dann überrascht auf. Sie sah auf ihren Bauch und schlug sich schon wieder die Hände vor den Mund. „Du... Lexi. Bei Merlin wieso hast du uns denn nichts erzählt?“ Lexi fühlte sich sichtlich unwohl. Schon kam Hermine angelaufen und verschränkte ihre Arme. „Nicht mal deiner besten Freundin erzählst du, dass du schwanger bist.“ „Du bist schwanger?“, fragte jemand von der Tür. Scheiße. Das hörte sich nicht gut an..

    Lexis Sicht:
    Meine Eltern starrten mich an und ich zuckte mit den Schultern. Molly versuchte die Situation zu entschärfen und das tat sie mit all den anderen draußen auf dem Flur. Endlich war hier wieder Ruhe. Fred klopfte neben sich auf das Bett und ich ließ mich sofort neben ihn fallen. „So wollte ich das eigentlich nicht machen...“, sagte ich zu ihm und er lächelte entschuldigend. „Hast... hast du denn schon ein Bild?“, fragte er mich und ich nickte schnell. Ich zog es aus meiner Tasche raus und gab es ihm. Mit Tränen in den Augen betrachtete er das Bild und dann sah er mich an. „Das kleine Würmchen hat die typische Weasley Nase.“ Er nickte und zog mich dann näher an sich heran. Ich küsste ihn zärtlich und endlich erwiderte er meinen Kuss auch, endlich bewegten sich seine Lippen wieder. Doch er löste sich viel zu schnell und sah mich dann ernst an. „Wie lange?“ Mehr brauchte er gar nicht zu fragen. „Du hast mehr als zwei Monate lang geschlafen...“ Er sah geschockt aus und betrachtete das Bild wieder. „Ich bin im dritten Monat schwanger, Fred“, sagte ich und er erstarrte. Dann sah er mich wütend an. „Du hast in der Schlacht gekämpft, obwohl du schwanger bist! Wolltest du unser Kind umbringen? Du hättest es wie Remus und Tonks machen müssen!“ Ich zuckte zusammen und sofort nahm er mich in den Arm. „Tut mir leid... Tut mir leid...“, murmelte er, doch ich schüttelte den Kopf. „Ich wusste es da noch nicht. Ich habe es erst erfahren als du hier eingeliefert wurdest. Vor einem knappen Monat hat mir eine Ärztin gesagt das ich schwanger bin.“ Fred drückte seine Lippen auf meine Stirn und ich stützte mich auf einem Arm ab und betrachtete von oben sein Gesicht. „Ist das auch wirklich in Ordnung für dich? Also, dass mit dem Baby? Ich kann verstehen wenn du es zu früh findest, es war ja auch nicht geplant und...“ Er unterbrach meinen Redefluss indem er mich sanft küsste. „Ich liebe dieses Kind jetzt schon. Und ich liebe dich. Mehr als alles andere auf der Welt“, sagte er leise und ich kuschelte mich eng an seinen warmen Körper. Ich blieb auch dann noch liegen als die anderen alle wieder rein kamen. „Du machst mich also jetzt schon zu einem Opa... Willst du, dass ich mich alt fühle? Ich weiß nicht wie ich das finden soll“, meinte mein Vater und ich sah ihn bittend an. „Versuch einfach es zu akzeptieren, okay?“ Er versuchte zu lächeln und es gelang ihm sogar. Die gesamte Weasley Familie freute sich und ganz besonders George. „Ich kann auf euer Kind aufpassen wenn ihr mal alleine sein wollte“, schlug er vor doch ich schüttelte entschieden meinen Kopf. „Ich würde dir mein Kind nur geben wenn ich wollen würde, dass es Blödsinn lernt.“ George streckte mir seine Zunge raus und ich verdrehte nur lachend die Augen.
    Der Nachmittag wurde doch noch ganz schön und wir erzählten Fred das wichtigste der letzte zwei Monate. Der Heiler meinte, dass alles in Ordnung sei und das er – wenn er wollte – schon morgen nach Hause durfte. Fred stimmte sofort zu und die Familie verabschiedete sich. Es war die erste Nacht seit langem in der ich durch schlief.

    4
    Freds Sicht:

    Ich war jetzt seit knapp drei Wochen wieder zu Hause. Wie normal arbeitete ich unten im Laden zusammen mit George. Lexi arbeitete keine fünfhundert Meter entfernt bei Flourish & Blotts, was sehr praktisch war. In den Mittagspausen ging ich meistens zu ihr, wir unterhalten uns, tranken Kaffee und lachten. Was man in einer Mittagspause eben so macht.
    Schon den ganzen Tag war ich unruhig, ich rannte irgendwohin nur um dann wieder zurück zu gehen weil ich vergessen hatte was genau ich da wollte. Zum Glück hatte ich heute keine Mittagspause, weil so viele Kunden kamen. Wenn ich Lexi gesehen hätte, hätte ich mich nicht mehr zusammen reißen können. Ich stand am Herd und versuchte ihr Lieblings Abendessen zu kochen, als die Tür ins Schloss fiel. „Fred? Ich bin wieder da!“, rief sie und ich wusste das sie sich jetzt erst einmal umziehen würde. Eine dunkelblaue Jogginghose von irgend so einer Muggel Marke. Nike oder so... Und das graue Shirt welches ich ihr zu Weihnachten geschenkt hatte. Das war schon wieder so lange her... Ich spürte ihre Arme um meine Hüften, ihren schon ansehnlich gewölbten Bauch an meinem Rücken und ihr Kinn auf meiner Schulter. Sie beobachtete was genau ich da tat und fing dann leise an zu Lachen als ich versuchte den Pfannkuchen zu wenden. „Lass mich das mal machen“, meinte sie und stupste mich zur Seite. Bereitwillig machte ich ihr Platz, stellte mich aber hinter sie und legte ihr meine Hände auf ihren Bauch. So stand ich am liebsten. Ich spürte ihre Wärme, ich roch ihren unverwechselbaren Geruch und ich wusste das unter meinen Händen mein Kind war. Unser Kind. Geschickt wendete sie den Pfannkuchen, ohne das er aus der Pfanne sprang. Sie war die geborene Köchin.
    Nachdem das Essen auf dem Tisch stand hielt ich einen Wein hoch. Leider schüttelte sie den Kopf, also legte ich ihn wieder in das Weinregal. Wir wollten ja dem Kind nicht schaden. Das Essen war hervorragend, was bei mir sicherlich nicht der Fall geworden wäre. Als Lexi sich mit einem zufriedenen Seufzer zurück lehnte witterte ich meine Chance. Ich stand auf und kniete mich vor sie hin. Überrascht sah sie mich mit ihren braunen Augen an, aber ich ließ mich von diesem Blick nicht irritieren. Ich holte noch einmal tief Luft und fing dann an zu sprechen. „Alexandra Marie Sophie Coulson. Ich liebe dich über alles, du bist mein Leben. Du hast mich nie verlassen, selbst dann nicht als ich so verdammt lange geschlafen habe. Deshalb frage ich dich jetzt. Willst du mit einem Chaoten den Rest deines Lebens verbringen und seine Frau werden?“ Ich zog die samt bezogene Schachtel hervor und öffnete sie. Auf dem cremeweißen Kissen lag ein silberner Ring mit einem geschliffenen Diamanten. Diesen Ring trug ich schon vor der Schlacht mit mir herum. Ihr Mund öffnete sich leicht und sie sah mir erstaunt in die Augen. Vermutlich hat sie nicht gedacht, dass ich sie jemals fragen würde, obwohl sie wusste wie sehr ich sie liebte. Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an, als sie diese drei Worte sagte, die mein Leben für immer verändern würden. „Ja, ich will.“

Kommentare (218)

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DracoLoverin ( von: DracoLoveri)
vor 122 Tagen
Sooooooooooooo toooooll
Amanda aus Azkaban ( von: Amanda aus Azkaba)
vor 156 Tagen
Bitte , schreib weiter !!!!!!!!!!
Raven_lie (26265)
vor 175 Tagen
Die Geschichte ist wunderschön und man kann sie immer zu jeder Zeit lesen...mach weiter so...❤️😊😍((enavy))
bunny sonobe (54349)
vor 285 Tagen
Die Geschichte ist super. es wäre toll wenn es ein Flashback von der Begegnung mit voldemort beim trimagischen turnier gäbe.
Hanna (99301)
vor 357 Tagen
Warum geht die Geschichte nicht weiter? Ich finde sie so schön
νερό (17654)
vor 571 Tagen
Ich liebe diese Geschichte!!!!!!!!!!!!!!!!!!❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
Snape und Fred, zwei meiner Lieblings Charakter! Schreib unbedingt weitere FF's! Du machst das super!
Emsonie (99343)
vor 586 Tagen
Hey @Lexi1995 . Ich würde (mit deiner Erlaubnis) diese FF auf Wattpad veröffentlichen. Ich will aber keine Rechte verletzen. Deswegen frage ich jetzt: Darf ich die Geschichte auf Wattpad veröffentlichen? Diese FF ist mega hammer geil und ich möchte sie einfach noch mehr Menschen zeigen! LG Emsonie
Marie Snape (17928)
vor 633 Tagen
Omg Omg Omg!!!!!😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍Das ist die beste Ff die ich seit langem gelesen habe!😄😄😄😄😄😄😄😄😐Meinen Respekt!Die ist sowas von genial!😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍💖💖💖💖💖💖💖💓💓💓💓💓💓💓💓❤❤❤❤❤💚💚💚💛💛💛💜💜💜💕💕💗💗💞💞💝💝👍👍👍👍👍
Siss(i) (57236)
vor 681 Tagen
Die Ff ist sooooo toll!!!!!!!!!!!!!=)💖
Blackheart (36417)
vor 683 Tagen
Oh mein Gott !!!!!! Das ist die BESTE Ff die ich je gelesen habe❤💗
CedricDiggorys�� (39410)
vor 689 Tagen
Warum hat sie sich von Draco getrennt? Das ist 💗
Emsonie (50246)
vor 691 Tagen
Hey, Lexi1995! Kennst du Wattpad? Ich würde mit deiner Erlaubnis diese Geschichte dort veröffentlichen. Ich schreibe auch dazu dass sie nicht mir gehört. Ich finde diese Geschichte aber einfach nur so toll dass ich finde es sollten mehr Leute sehen dass es diese Geschichte gibt. Ich würde mich freuen wenn du ja sagst. Aber wenn du es nicht willst kann ich es verstehen!
Anja Dragongirl (96325)
vor 711 Tagen
Manno-.-
warum mußte sie draco verlassen wahr doch voll süß zusammen :, (
Mensch nie lässt einer mal die Hauptperson mit dem jungen/Mädchen zusammen das ich mag :'( ↓.↓ ○.○ :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :-( :-( :-( :-( :'( :'( :'( :'( :'( :O :'( :'( :O :O :-( :O :O
Bella (30257)
vor 711 Tagen
Ich war mal wieder auf der Suche nach einer neuen
FF die ich lesen konnte, als ich diese hier entdeckte.
Allein der Name sprach mich schon total an, und als
Ich schließlich anfing zu lesen, da konnte ich gar nicht
Mehr auf hören(im übrigen hab ich um 10Uhr abends angefangen zu zu lesen, u da es so spannend war bis 3Uhr morgens durchgelesen und am nächsten Tag war Schule) . An jeder spannenden Stelle war ich ganz
Hibbelig, an jeder romantischen ganz entspant und an
Jeder traurigen ganz gerührt.
Die Story ist wirklich packend und total gut umschriebenen!
OHNE JEDEN ZWEIFEL ODER UNTERTREIBUNG DIE
BESTE FF DIE ICH JE GELESEN HAB!!!!!!☺☺
Beccor (24828)
vor 714 Tagen
Soo coool. Meine Lieblings FF
Shia (26751)
vor 756 Tagen
@Emsonie
Hatte Lexi nicht nichmal Geburtstag oder so und ist jetzt 15? Ich glaub das wurde in einem vorherigen Teil mal kurz erwähnt!
Emsonie (63654)
vor 760 Tagen
Sehr ,sehr ,sehr schöne FF schade nur das sie nicht weiter geht aber das kommt ein bisschen schlecht rüber dass lexi schon das erste mal mit 14 hat ☺
S.S. (77700)
vor 784 Tagen
Eigentlich gut, aber ich finde es sind ein bisschen viele
Rechtschreibfehler und ich finde Lexi ein bisschen
kindisch. Sonst gut 👍
Marie (75471)
vor 810 Tagen
Top FF♥
Aber eine Frage/Anmerkung:
Harry Ron Hermine und Lexi sind in der 1 Klasse. Da dürfen sie doch noch nicht nach Hogsmead oder? Ich dachte erst in der 3 Klasse
MiaMaria (66793)
vor 818 Tagen
Schreib jetzt mal weiter! Ich wart schon eeewig! Denn deine FF ist echt gut!!‼❗❗❕❕