Springe zu den Kommentaren

Twilight-Werwolf Story- Luser

star goldstar goldstar goldstar goldstar goldFemaleMale
1 Kapitel - 11.493 Wörter - Erstellt von: Emily - Aktualisiert am: 2014-04-01 - Entwickelt am: - 6.154 mal aufgerufen - User-Bewertung: 5 von 5.0 - 5 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Seth ist begehrt und will eine tiefsinnige Beziehung. Taylor ist ein Mobbingopfer und hatte überhaupt noch keine Beziehung. Er ist sich seinem Aussehen bewusst, sie hingegen hat kein Gefühl für Wertigkeit. Zwei Welten treffen aufeinander.

    1
    Seths Geschichte:

    „Sarah warum liebst du mich?“ Mit meiner Freundin saß ich am Strand, mein Blick schweifte aufs Meer, die Wellen schlugen an die Brandung, die Möwen kreischten. Ein leichter Wind zog auf, die Wolken ließen die Sonne nicht durch, es war ein düsterer Vormittag, es sah aus als käme bald ein Sturm auf.
    Aus dem Blickwinkel sah ich, wie Sarah mich verwundert ansah. „Was soll die Frage?“
    „Du schaust verdammt gut aus, und dein Body ist auch der Hammer, aber wir reden nie. Wir haben keine Gemeinsamkeiten, das ist für mich keine Beziehung!“
    Die einzige Gemeinsamkeit war, dass wir beide beliebt waren.
    „Das stimmt doch gar nicht!“ Sie versuchte mich an sich zu drücken, aber stattdessen rückte ich ein Stück von ihr weg.
    „Du glaubst du kennst mich, dann sag mir was mein Lieblingssport ist oder mein Lieblingsessen oder irgendetwas ohne dem ich nicht leben kann!“
    Seit einem Monat waren wir zusammen und sie weiß rein gar nichts von mir. Klar hat es bei den Jungs richtig Eindruck gemacht, dass Sarah und ich zusammen sind. Sie gehört zu den beliebtesten und heißesten an der Schule, aber auf lange Zeit gesehen hilf mir das auch nicht viel weiter.
    „Du magst Fußball und isst am liebsten Pizza“, antwortete sie mit voller Überzeugung.
    „Nicht dein Ernst!“ Es war so falsch, dass ich über diese Antwort sogar lachen musste. Wenn sie Klippen springen gesagt hätte, hätte ich es eh noch verstanden und essen tue ich eigentlich alles gerne.
    „Sarah zwischen uns ist es aus!“ Ohne weitere Worte ließ ich sie am Strand sitzen, das passte ihr gar nicht, aber sie wird es schon überleben. In der Schule wird sie das Gerücht verbreiten, dass sie mich abserviert hatte, doch das war mir egal. Sollte sie doch machen, was sie wollte. Ich drehte mich gar nicht mehr zu ihr um, aber ich war mir ziemlich sicher, dass sie mir einen giftigen Blick nachwarf.


    Das Beziehungsende machte mir nichts weiter aus, aber es machte mir etwas aus, dass ich ständig solche Oberflächlichen Beziehungen hatte. Ich würde gerne mal ein Mädchen treffen, dass nicht wegen meines Aussehen mit mir zusammen ist, sondern aufgrund meines Charakters. Das brachte mich zu nachdenken, mit Edward konnte ich damit am besten reden, er schien mich zu verstehen, das kann aber auch daran liegen, dass er meine Gedanken lesen kann.
    Nachmittags wollte ich mich auf den Weg zu ihm machen. Sam und die Anderen verstanden nicht, was ich an ihm so mochte und wie ich überhaupt mit einem Vampir befreundet sein konnte, trotzdem lieh mir Jacob sein Auto.
    In Forks angekommen hatte ich etwas mehr als die Hälfte des Weges hinter mir, noch über die Brücke und schon war ich bei ihm. Auf dem Weg schaltete ich das Radio ein, er Moderator meldete eine Verzögerungszeit für die Strecke, auf der ich mich befand und tatsächlich ging es auf der Straße langsam bis gar nicht voran.
    Um nachzusehen was los war parkte ich am Straßenrand, ich hatte keine Eile und wenn es doch länger dauern würde, hätte ich das Auto stehen lassen und mich in Gestalt vom Werwolf zu Edward aufgemacht.
    Die rechte Fahrspur war abgesperrt, auf der Brücke standen mehrere Polizisten, darunter war auch Charlie. Vielleicht ein Unfall.
    „Hey Charlie, was ist passiert?“ Er drehte sich um, besorgt sah er mich an, das änderte auch gleich meine Stimmung, hoffentlich ist nichts Schlimmes passiert.
    „Hi Seth. Da vorne steht ein Mädchen, sie will runter springen. Jedes mal wenn wir versuchen näher an sie heranzukommen, macht sie einen kleinen Schritt weiter hinaus.“
    Geschockt sah ich ihn an. Warum sollte sich ein Mädchen von der Brücke stürzen, es gibt doch für alles eine Lösung und außerdem ist das Leben viel zu schön. Ich würde nie auf eine solche Idee kommen, außerdem müssen ihre Freunde doch etwas gemerkt haben, so ein Wunsch nach Selbstmord kommt nicht von einem auf den anderen Moment. Geht es jemand aus unserem Rudel schlecht, bekommen wir das alles sofort mit. Wir helfen uns gegenseitig wie eine kleine große Familie. Klar streiten wir uns auch oder sind genervt voneinander, aber das kommt in den besten Familien vor.
    „Lass mich mit ihr reden!“ Ich bin ein Junge und komme bei den meisten Mädchen gut an, hoffen wir, dass das auch bei ihr der Fall ist.
    „Nein“, schrie mir Charlie nach, aber ich hüpfte bereits über die Absperrung und schritt langsam auf das Mädchen zu. Die anderen Polizisten wollten mich aufhalten, aber mit einer Gestik ließ Charlie sie wissen, dass es in Ordnung geht.
    „Hey, ich bin Seth.“ Mit sanfter Stimme, so dass sie nicht erschrickt, stellte ich mich vor. Das Mädchen drehte sich um, sie sah überhaupt nicht weinerlich aus. Es wäre besser gewesen, wenn sie das hätte, denn weinerliche Mädchen sind sich unsicher, ob sie es jetzt wirklich durchziehen sollen, doch dieses Mädchen sah aus, als wolle sie dass hundert prozentig durchziehen.
    „Taylor.“ Sie war hübsch, nicht so sehr wie Sarah, aber sie hatte auch eine gute Figur, vielleicht könnte sie sich etwas modischer und femininer anziehen, aber ansonsten hatte sie vom äußerlich keinen Grund sich umzubringen.
    „Schöner Name, wie wäre es, wenn du hinter das Geländer kommst, dann können wir besser reden.“
    „Nein!“ Heftig schüttelte sie den Kopf.
    „Schon gut.“ Beruhigend hob ich die Hände. Ohne lange nachzudenken stieg ich über die Brücke, was konnte mir auch schon groß passieren, innerhalb von Sekunden würde es sowieso bei mir verheilen.
    „Was machst du da?“ Sie sah mich besorgt an, um ihre eigene Sicherheit kümmert sie sich nicht, aber um deren von anderen, verwirrend aber immerhin war sie nicht egoistisch.
    „Nach was siehts denn aus.“ Ich musste Taylor etwas hinhalten, sie davon überzeugen nicht zu springen. Zu sehen wie jemand stirbt, ist nicht so leicht zu verdauen.
    „Warum willst du dich umbringen?“ Gespannt wartete ich auf ihre Antwort.
    „Warum sollte ich dir davon erzählen!“
    „Du willst dich sowieso umbringen, deshalb können wir doch davor noch ein bisschen reden. Außer du bist so eine, die nur Aufmerksamkeit will.“ Was soll ich sagen, ich bin nun halt mal ein ehrlicher Optimist. Vielleicht, wenn sie direkt damit konfrontiert wird, was sie vor hat, bekommt sie doch ein wenig Angst oder denkt nach, was sie da überhaupt tut.
    „Ganz bestimmt will ich keine Aufmerksamkeit“, entgegnete sie mir wütend.
    „Ich bin 18, hatte noch nie einen Freund und noch nicht mal meinen ersten Kuss. Habe auch keine Freunde, sehe scheiße aus und bin ein Luser. Jeder hackt auf mir rum und disst mich. Jeder Tag in der Schule ist der reinste Horror für mich. Im Internet lästert jeder über mich und außerdem hat Mum seit kurzem einen neuen Freund, zu dem wir nächste Woche ziehen müssen, in irgend so ein Hinterwäldler Ort. „
    Erstaunt sah ich sie an, über das Ganze musste ich kurz nachdenken und verarbeiten. Es waren viele Informationen auf einmal. Im Grunde genommen ist ihr Problem, dass sie keine Freunde hat und gemobbt wird. Das sie kein oder wenig Selbstbewusstsein hat kann ich nachvollziehen.
    „Du siehst nicht scheiße aus, du bist hübsch.“ Sie lachte, als wäre es ein lahmer Witz gewesen.
    Ich ließ das Geländer los, drehte mich zu ihr, mit einer Hand strich ich ihr eine schwarze Haarsträhne aus dem Gesicht, mit der anderen fuhr ich langsam an ihrer Hand hoch, da sie eine Kopf kleiner war als ich beugte ich mich etwas ungeschickt zu ihr herunter, ganz langsam näherten sich unsere Lippen. Zärtlich nahm ich ihre Unterlippe zwischen meine Zähne und knabberte daran. Der Kuss war perfekt, so ein Gefühl hatte ich noch nie bei einem Kuss mit Sarah. Für einen Moment vergaß ich die Welt um mich.
    „Jetzt hattest du deinen ersten Kuss“, grinste ich sie an. Taylor sah mich etwas perplex an.
    „Für den Rest finden wir auch noch eine Lösung.“ Sie brauchte einen Moment um sich wieder zu fangen.
    „Es gibt für die anderen Sachen keine Lösung. Seit achtzehn Jahren wird auf mir rumgehackt, egal was ich tue oder wo ich bin.“ Sie wurde etwas verzweifelt und es liefen ihr Tränen übers Gesicht.
    „Nächste Woche kommst du auf eine neue Schule. Die anderen, die über dich lästern kannst du hinter dir lassen.“
    Wieder schüttelte sie heftig den Kopf. „Das Internet kann nicht gelöscht werden.“
    „Die Inhalte im Internet könne wir gemeinsam melden so dass sie nicht mehr sichtbar sind.“
    „Nein!“ Heftig schluchzte sie, im Internet müssen schlimme Sachen über sie stehen, genau das ist die schlimme Seite von Facebook. Wegen dem haben sich schon mehrere umgebracht, bitte nicht noch jemand. Die Mädchen oder auch Jungs die sie online so fertig machen, sollten zur Rechenschaft gezogen werden, das ist doch krank, wie kann man jemand überhaupt so etwas antun.
    „Wir finden eine Lösung“, redete ich beruhigend auf sie ein.
    Behutsam wollte ich sie in die Arme nehmen, in dem Moment drückte sie sich mit den Armen vom Geländer weg und sprang in die Tiefe. Blitzschnell umfasste ich sie mit einem Arm an der Taille, mit dem anderen hielt ich mich am Geländer fest. Dass sie tatsächlich sprang, konnte ich nicht fassen, ich war total geschockt. Adrenalin floss durch meine Adern, nicht aus Angst, sondern alleine vom Gedanken dieser Situation.
    Die Polizisten rannten zu mir und halfen mir, sie übers Geländer zu hieven. Mit einer schnellen Bewegung machte ich ein Kreuzzeichen vor meiner Brust, um den Herrn zu danken, dass er dieses Mädchen doch noch am Leben ließ. Taylor weinte, schrie und schlug um sich. Charlie und ich hielten sie am Boden fest, so dass sie sich nicht selbst verletzten konnte. Der Krankenwagen war in der Zwischenzeit auch eingetroffen, ein Sanitäter spritze ihr etwas in den Arm, kurz darauf schlief sie friedlich ein.
    „Wohin bringt ihr sie?“, fragte ich ihn.
    „Ins St. Laurin.“ Das einzige Krankenhaus in der näheren Umgebung.



    Das Mädchen ging mir nicht mehr aus den Kopf, der Kuss und ihre Stimme. Als ich Jacob, Jared, Paul und die anderen genug damit genervt hatte, überredeten sie mich dazu, sie im Krankenhaus besuchen zu gehen, vielmehr zwangen sie mich dazu, so dass ich endlich ruhe gab. Jacob ging es damals mit Bella genauso, auch sie ist ihm nicht mehr aus den Kopf gegangen und er hatte uns mit ihr genervt.
    Am Empfang des Krankenhauses sahs ein junges Mädchen, blonde Haar, Ausschnitt und nicht älter als Zwanzig. „Hi, liegt bei euch eine Taylor, die vor ein paar Tagen eingeliefert wurde?“ Mit ihren pinken Nägeln tippte sie schnell über die Tastatur. „Weißt du, eigentlich darf ich dir das gar nicht sagen, aber heute mache ich eine Ausnahme.“ Sie spielte mit einer ihrer Locken und versuchte verführerisch zu blicken. „3. Stock, Zimmer 120.“
    „Danke.“ Einen Kaugummi hatte sie auch noch im Mund.
    „Warte“, sie nahm meinen Arm und schrieb mit einem Kuli ihren Namen und Telefonnummer darauf. Sie war sich ihres guten Aussehens sehr bewusst.
    Mit einem lächeln verabschiedete ich mich bei ihr, kaum umgedreht musste ich schon genervt seufzen. Warum sind Mädchen immer so Oberflächlich, ich werde mich ganz sicherlich nicht bei ihr melden, mit der Hand versuchte ich die Schrift wegzuwischen, doch es half nichts, sie verschmierte nur etwas. Bei Zimmer 120 klopfte ich an die Tür und trat ein.
    „Hey, was machst du denn hier?“ Taylor schien erfreut über meinen Besuch.
    „Ich wollte mal vorbeischauen.“ Zuerst hatte ich ein mulmiges Gefühl, denn ich war mir nicht sicher wie mein Besuch bei mir ankommen würde, doch ihr lächeln nahm mir das ungute Gefühl und ersetzte es durch ein beruhigendes.
    Es war kein Stuhl im Zimmer, deshalb setzte ich mich zu ihr aufs Bett. Das Zimmer wirkt leer und leblos, nur ein Bett und Schrank, keine Blumen auf dem Tisch, vielleicht hatte sie bisher noch keinen Besuch, normalerweise bekommt man doch immer etwas geschenkt, Blumen, Teddybär oder auch Luftballons. Da fiel mir auf, dass ich selbst mit leeren Händen gekommen bin.
    „Das ist echt lieb von dir, noch einmal danke, dass du mir mein Leben gerettet hast. Wie kann ich das wieder gut machen?“, sie klang schuldbewusst,.
    „Das war doch Ehrensache, du musst es nicht wieder gut machen“;
    „Ein Gentleman. Nein ehrlich, bitte sag mir wie“
    Das war meine Chance.
    „Geh mit mir Essen!“ Es war eine gute Gelegenheit um sie besser kennen zu lernen, aber woher weiß ich, dass sie mich meinetwillen mag und nicht wegen meines Äußeren, aber sie wirkte so, als wäre ihr Aussehen nicht so wichtig, auch wenn sie auf ihr eigenes sehr achtete, doch der erste Schritt ist schon mal, dass wir uns besser kennen lernen.
    „Du musst mich nicht einladen, weil du Schuldgefühle wegen dem Kuss hast oder sonst irgendwie Mitleid!“ Verdutzt sah ich sie an, auf diese Idee wäre ich nicht mal gekommen. Ihr Blick war starr nach unten gerichtet, dass fiel mir schon mehrmals bei ihr auf, sie sah den Menschen nie direkt in die Augen, manche sahen das als unhöflich und desinteressiert, doch Taylor war ganz einfach nur schüchtern.
    „Das mache ich nicht, ich würde wirklich gerne mit dir ausgehen. Wie wärs, ich komme dich Samstag abholen“ Ohne Wiederworte gab sie mir ihre Adresse.
    „Lagenstraße 4, in La Push.“ Verwundert sah ich sie an. „Das ist der Hinterwäldler Ort in dem wir morgen ziehen.“
    Auf ihre Antwort hin musste ich automatisch lächeln, ich fand es nicht schlimm wie sie La Push bezeichnete, sondern amüsant. Wenn sie erfährt, dass ich dort wohne wird's bestimmt noch lustiger.
    „Dann bis Samstag.“
    Auf dem Weg zum Ausgang musste ich wieder beim Empfang vorbei, das Mädchen von vorhin winkte mir zu, ich schenkte ihr ein lächeln und machte mir danach schnellsten auf den Weg nach draußen.


    Pünktlich um sechs klingelte ich bei Taylor, es war nicht schwer ihr Haus zu finden und von Jacobs das Auto musste ich mir auch nicht leihen, es war nur ein kleiner Fußmarsch durch den Wald. Das Haus sah wie jedes andere in La Push aus. Außenwände aus rötlichen Holz, weiße Türen und Umgeben vom Wald.
    Zweimal klopfte ich an die Tür, während ich mit den Blumen in der Hand darauf wartete bis sie mir aufmachte, hörte ich jemand im Inneren des Hauses streiten.
    Von einer auf der anderen Sekunde öffnete sich die Tür und Taylor stand direkt vor mir. „Hey, können wir los?“ Taylor hatte sich für ein Date gekleidet, das war es auch, doch hoffentlich ist sie nicht enttäuscht, wenn wir nicht in ein Restaurant, sondern an den Strand gehen.
    Sie hatte sich lässig aber elegant gekleidet, zum meinem erfreuen keine High Heels.
    Etwas perplex sah ich sie an. „Äh, ja klar“, stotterte ich vor mich hin. Ihr schnelles Auftauchen hatte mich etwas überrascht. „Sind die für mich! Danke, wie lieb von dir“, erst jetzt bemerkte sie die Blumen in meiner Hand. Das letzte Mal im Krankenhaus bekam sie keine, auch nicht von mir, das wollte ich heute gut machen.
    Wir machten uns auf den Weg, ohne Wiederworte folgte sie mir. „Willst du gar nicht wissen, wohin es geht?“ Der Weg verlief durch den Wald, im Entenmarsch ging sie voran.
    „Nein, ich lass mich überraschen.“
    Ein paar Minuten später kamen wir am Strand an. Es war Anfang Juni, der Sand hatte Nachmittag einen feinen warmen Ton und zur Dämmerung wurde es hier bezaubernd.
    „Warte!“ Um den gewünschten Überraschungseffekt zu erzielen, verband ich ihr bei den letzten Schritten die Augen.
    Mit beiden Händen umfasste ich sie um die Taille und führte sie weiter. Sorgfältig achtete ich darauf, dass nichts im Weg stand, über dass sie stolpern konnte. Auf diese Weise konnte sie bereits beim ersten Date Vertrauen in mich aufbauen, das war nicht das Ziel dieser Aktion, es war viel mehr ein positiver Nebeneffekt.
    „Du kannst die Augen wieder öffnen.“ Schräg stand ich zu ihr und nahm ihr die Augenbinde wieder ab. Langsam öffnete Taylor ihre Augen und war sofort überwältigt.
    Mit den Händen fasste sie sich vors Gesicht. „Omg, Seth. Das ist einfach nur wow.“ Vor ihr lag eine Decke auf der ein Picknickkorb stand. Das alleine war nicht so beeindruckt, zusammen mit dem Strand, dem Meer und ein paar wenigen Kerzen, die ich aufgestellt hatte wirkte es umwerfend.
    Wir setzten uns einander gegenüber „Seth, erzähl mir was über dich.“
    Taylor war die erste die mir innerhalb eines Jahres bei einem Date diese Frage stellte. Normalerweise fing es an, dass ich dem Mädchen Komplimente machte, sie sich über jemand von der Schule aufregten, nach meiner Meinung fragten, obwohl es jedes mal eine rhetorische Frage war und am Ende oder während des Dates gab es einen Kuss und manchmal führte es auch gleich schon zu mehr.
    „Meine Freunde beschreiben mich alle als Optimist, ich gehe mit Freunden manchmal Klippen springen und im Winter gehe ich am liebsten Snowboarden.“ Diese Antwort hätte ich mir gewünscht, als ich damals Sarah nach meiner Lieblingssportart fragte.
    „Du bist sportlich, das finde ich gut“, während wir redeten, aßen wir kleine Häppchen die mir Emily netterweise vorbereitet hatte.
    „Was ist mit dir? Was machst du in deiner Freizeit?“
    „Action und Adrenalin ist meins, ohne den geht's nicht. Snowboarden, surfen, klettern, im Sommer war ich auch Fallschirmspringen und diesen Sommer würde ich gerne Bunge Jumbing ausprobieren.“
    Während sie das sagte, klang sie zu meinem erstaunen unglaublich Selbstbewusst.
    „Aber diesmal bitte mit Seil“, entgegnete ich ihr lachend. Gespannt sah ich Taylors Gesicht an, wie sie es aufschnappte. Traurig, weil ich sie an letzte Woche erinnerte oder belustigt, da sie humorvoll war und über solche Sachen stehen konnte.
    „Versprochen“, lächelte sie zurück. Taylor hielt mir ihren kleinen Finger hin. „Indianerschwur.“ Sie legte ihren Kopf zur Seite und blickte in den Himmel. „Das ist doch keine Beleidigung für dich oder?“, fragte sie mit besorgter Stimme nach etwas Grübelei. „Nein, keine Sorge“, beruhigte ich sie grinsend. Das sie an so was überhaupt dachte. Wir verankerten unsere kleinen Finger um den Schwur gültig zu machen.
    „Wie ging es eigentlich nach dem Vorfall von der Brücke weiter?“ Es war nicht das beste Gesprächsthema, aber ich war neugierig.
    „Als ich aufwachte sahs ein Psychologe neben mir, ich musste eine gefühlte Ewigkeit mit ihm reden. Nach fünf Tagen, als sie mich wieder für stabil hielten, haben sie mich entlassen, aber ich muss trotzdem noch wöchentlich zum Psychologen, aber bitte halte mich jetzt nicht für verrückt.“
    Ihre Stimme ging unter die Haut. Dass sie zum Psychologen ging fand ich keines Falls schlimm, viele suchen sich Hilfe, und manche machen es nicht, weil sie sich den Kopf zerschlagen, was andere über sie denken.
    „Quatsch, jeder braucht mal Hilfe und sie anzunehmen zeugt von einer starken Persönlichkeit.“ Ich setze mich direkt in ihrem Blickfeld vor sie hin.
    „Du siehst gut aus, du bist sportlich und du hast eine liebe Persönlichkeit. Warum hattest du bisher noch keinen Freund?“ Es schien ihr peinlich zu sein, dass ich wusste, dass sie bisher keinen Freund hatte. Klar ist es keine Sache anzugeben, aber trotzdem war es nicht so schlimm, dass es ihr peinlich sein müsste.
    „Keine Freunde, in der Schule bin ich deshalb Einzelgängerin, es ist auch der Grund warum ich nicht so oft ausgehe und ohne auszugehen ist es schwer jemand kennen zu lernen.“ Da hatte sie Recht, doch ich wusste bereits die Lösung.
    „Das können wir schnellsten ändern, komm einfach mal mit zu mir, du wirst meine Kumpels bestimmt mögen und sie dich.“ Sie sah erfreut aus und warum sollten sie meine Jungs auch nicht mögen.
    „Du bist der beste. Was machst du außer Sport noch so?“ Das Taylor so viel Interesse an meinem Leben zeigt, fand ich toll.
    „Eigentlich besteht es nur aus Sport und Kumpels abhängen.“
    „Vielleicht bringe ich ja jetzt etwas Abwechslung in dein Leben.“ Sie schaffte es nicht den Satz zu vollenden ohne rot zu werden oder am Ende kurz aufzulachen, aber immerhin versuchte sie mit mir zu flirten. Bis jetzt sehe ich gute Chancen für ein zweites Date.
    „Taylor, eine Sache versteh ich bei dir nicht. Heute und das letzte Mal im Krankenhaus warst du so gut gelaunt, und vor einer Woche noch wolltest du dich umbringen.“ Diese Frage war vielleicht etwas unangebracht, aber es stimmte. Verwirrend, sie ging nun auch zum Psychologen, aber erst seit gut einer Woche, da konnte sie nicht im Nu alles hinter sich lassen und vergessen.
    „Sobald ich Sport mache oder mit besonderen Menschen abhänge bin ich glücklich, aber sobald ich wieder alleine oder in der Schule bin ist es schlimm. Manchmal stehe ich morgens auf, und alles ist gut, aber an anderen Tagen würde ich am liebsten schon beim ersten Augenzwinkern alles beenden.“
    Das sie so offen auf meine Fragen antwortete hätte ich anfangs nicht gedacht, mir war klar wie schwer ihr das fiel, deshalb respektierte ich sie für ihre Offenheit noch viel mehr.
    „Das heißt, wenn du mit mir zusammen bist, bist du glücklich.“ Dass sie bei vielen Kleinigkeiten gleich rot wird fiel mir gar nicht mehr so auf, ich hatte mich daran gewöhnt und es störte mich auch nicht weiter. Ihr Blick schweifte auf den Boden, ganz schüchtern. Meine Hand berührte ihre, Taylor war einzigartig, nicht wie die anderen, wir näherten und küssten uns.
    „Bitte sag, dass du kein Junge bist, der mich nur verarscht“, entgegnete sie mir mit verletzlicher Stimme als wir uns voneinander lösten.
    Meine Hand fuhr unter ihr Kinn, und hob es an, so dass sie mich ansehen musste. „Das mache ich nicht, du kannst mir vertrauen.“ Wäre möglich, dass sogar jemand sie verarscht hatte, manche Menschen sind zu allem fähig.
    „Du hast ja erzählt La Push ist ein Hinterwäldler Ort“, fragte ich sie neugierig.
    „Ja und wie. Ab Montag muss ich auch hier zur Schule gehen.“ Ich versuchte mein Lachen zu unterdrücken, das sie sich darüber so aufregte und beschwerte, machte es noch amüsanter.
    „Dann sehen wir uns am Montag.“ Zuerst schien sie nicht zu verstehen, dann langsam verstand sie doch. „Nein oder! Es tut mir so Leid, wie peinlich!“ Lachend ließ sie sich in den Strand zurückfallen.
    „Schon gut“, lachte ich. „Es wird spät, besser ich bringe dich nach Hause.“ Die Sonne verschwand am Meeresspiegel, es wurde langsam dunkel. Die Dämmerung sah wunderschön aus, romantisch, der perfekte Abschluss für das Date. Taylor lag am Boden, ich streckte ihr meine Hände hin und half ihr auf. Den Picknickkorb und die Decke ließ ich stehen, ich kam sie danach abholen. Vor der Tür gab ich ihr noch einen Abschiedskuss.
















    „N ächstes Wochenende schmeißt Amanda eine Party bei ihr zu Hause, ich soll euch allen sagen, dass ihr kommen sollt.“ Amanda ist fast die einzige an unserer Schule, die Partys gibt, das hatte wahrscheinlich auch damit zu tun, dass ihre Eltern reich waren und sie immer das bekam, was sie wollte.
    „Alter, hörst du mir überhaupt zu?“ Jared stellte sich direkt vor mich. Wir betraten gerade die Schule, doch mein erster Blick wanderte zu ihr, und von da an hatte nicht mehr Jared meine Aufmerksamkeit. Er schien zuerst verirrt, aber als er auch sie sah, verstand er. „Geh schon“, er nickte zu Taylor. Sie stand an ihrem Spind, ihr Geruch wehte mir in die Nase, ein leichter Hauch Parfum.
    „Na, wie findest du bis jetzt die Hintlerwältler Schule?“, scherzte ich und fasste sie an der Schulter. Erschrocken drehte sie sich um, sie hatte nicht damit gerechnet, dass ich hinter ihr auftauche.
    „Bis jetzt gefällts mir recht gut hier“, sagte sie und checkte mich mit ihren Augen ab. Das überraschte mich sehr, denn eigentlich ist sie ja schüchtern, vielleicht ist es, weil sie mir vertraut.
    In den Moment kam Marry und gab mir einen Kuss auf die Wange, normalerweise begrüßte sie mich nie so, aber würde mich freuen, wenn sie das täte. Automatisch begrüßte ich sie lächelnd, Taylor, die neben mir stand und mich mit einem “Okey was geht hier jetzt ab“ Blick ansah, hatte ich total vergessen.
    Marry ist eine Freundin von Amanda, Kate vollendet die Clique. Sie sind die drei beliebtesten Mädchen an der Schule. Keiner lässt eine von ihnen abblitzen und man widerspricht ihnen auch nicht oder stellt sich gegen sie.
    Sie können dein Beliebtheitsgrad im Nu zerstören, das will keiner. Mögen sie dich nicht, gehörst du zu den Lusern. Alle drei sind richtig heiß, top Figur und top Aussehen. Schwarze Haare bis zu Mitte des Rückens, eine perfekte rötliche Haut und Minirock mit Bauchfreiem Top.
    „Wir sehen uns später“, verabschiedete sich Taylor. Was wird sie jetzt denken. Am Wochenende küsste ich sie und jetzt kommt Marry und küsste mich, ich wollte ihr nach und alles erklären, obwohl ich selbst noch keine Erklärung hatte, doch Marry ließ mich nicht gehen, sie fasste mich an der Hand und hielt mich zurück.
    „Wer ist denn unser Frischling?“ Ihr Unterton gefiel mir gar nicht, genau das hatte ich gemeint, wenn sie jemand nicht mochte, wird diejenige automatisch zum Luser.
    „Taylor. Sie ist cool, okay.“ Es sollte ihr nicht wie auf ihrer alten Schule ergehen. Das bereitete mir Sorgen, ich werde versuchen in nächster Zeit ein Auge auf sie zu werfen, Marry wird es ihr hier nicht so leicht machen, das sollte Taylor zumindest einen Freund hier haben.



    Da Taylor ein Jahr jünger war als ich, hatten wir keine gemeinsamen Kurse, ich sah sie erst wieder zur Pause in der Cafeteria. Sie saß alleine am Tisch. Zusammen mit Marry und den anderen zwei Mädels kamen wir rein und ich steuerte direkt auf Taylor zu.
    „Du willst dich doch nicht etwa zum dem Luser setzten!“, wandte sich Marry an mich und schon fing sie an gegen Taylor zu sticheln. „Das wird lustig!“, fügte Kate hinzu. Sie gingen rüber zu Taylor, die sahs ahnungslos da.
    „Pass mal auf! Wir sitzen hier immer, das ist kein Platz für Luser wie dich. Hast du die Klamotten etwa aus dem Altkleidermüll! Morgen wirst du nicht mehr hier sitzen, verstanden!“ Marrys Stimme war eiskalt, sie halte durch die ganze kleine Cafeteria. Zugegeben Taylor trug keine sexy Klamotten, aber sie waren schon in Ordnung. Sportliche Schuhe und Jeans.
    Um Taylor in Schutz zu nehmen, wollte ich etwas erwidern, aber Amanda schlug mir auf die Brust um mich davor abzuhalten. Es war schwer Taylor gegen Marry zu verteidigen, ohne selbst ins Gefecht zu kommen. Taylor blickte etwas verdattert, ihr eingeschüchterter Blick schweifte kurz zu mir, ich konnte in ihren Augen sehen, wie enttäuscht sie gerade war, aber ich wusste einfach nicht, was ich machen sollte. Unter Blicken der anderen verließ sie die Cafeteria.
    „So macht man das“, grinste Marry. Das war jetzt wirklich unnötig und das ganze mit dem Tisch, dass sie dort immer sahs, entsprach nicht mal der Wahrheit.












    „Hast du nicht gesagt, sie wurde in der Schule gemobbt?“, fragte mich Leah, den Zwischenfall von heute zwischen Marry und Taylor hatte sie von den anderen erfahren, ich wollte es ihr verschweigen, da ich ich auf mein Verhalten nicht gerade stolz war, aber war klar, dass sie es erfahren würde. Zusammen saßen wir mit Kim, Emily und Rachel am Strand. Jared, Paul und Embry spielten Fußball gegen Sam, Quill und Jacob. Es war klar, dass die Gruppe von Jared gewinnen würde.
    „Ja, auch im Internet.“ Leah sah mich vorwurfsvoll an.
    „Trotzdem behandelst du sie so!“ Warum musste Leah nur recht haben, bevor Taylor noch einmal so ein Versuch wie auf der Brücke wagt, der ihr auch gelingt, rede ich lieber mit mir.
    „Seth“, Jacob rief mich. „War ja klar, dass ihr ohne mich verliert“, scherzte ich.
    Wir waren alle flink und geschickt, bei unseren Spielen konnte es oft dauern, bis jemand ein Tor schoss. Paul hatte den Ball, er trippelte nach vorne und schoss, doch er traf nicht, sondern der Ball flog ein ganzes Stück über den Strand. Es wunderte mich, dass er verfehlt hatte. „Ich mach schon“, schlendernd lief ich den Ball holen.
    „Hier“, Taylor hielt mir den Ball hin. „Danke.Was machst du denn hier?“ Wenn Paul wollte, hätte er das Tor getroffen, ich bin mir ziemlich sicher, er hat mit Absicht den Ball zu Taylor geschossen.
    „Ich bin nicht deinetwegen hier, nicht das du denkst ich verfolge dich, wollte mir nur mal den Hinterwäldler Ort ansehen.“ Obwohl sie eigentlich wütend auf mich sein müsste, lachte sie.
    „Das von heute tut mir so leid, ich hab mich wirklich wie ein Arschloch verhalten.“
    „Kein Problem, wir können gern heimlich Freunde sein, keiner muss das von uns wissen. Das verleiht dem ganzen einen gewissen Reiz“, scherzte sie. Erstaunt sah ich sie an, war das ihr Ernst. Sie kann doch nicht von ihr selbst denken, dass sie so wenig wert ist.
    „Nein. Taylor, du hast jemand verdient der zu dir steht.“ Niedergeschlagen drehte sie sich um.
    „Verstehe“, sagte sie enttäuscht und wollte gerade gehen. Die Blicke der anderen waren auf mich gerichtet, ich spürte sie regelrecht im Rücken.
    „Warte, du hast das falsch verstanden“, ich zog sie an der Hand zurück, ganz nahe an mich.Unsere Lippen waren nur wenige Zentimeter voneinander entfernt, ich spürte ihren Atem in meinem Gesicht. „Ab sofort will ich zu dir stehen.“
    „Das musst du nicht nur wegen dem was in meiner alten Schule passiert ist“, Taylor sollte wirklich an ihrem Selbstbewusstsein arbeiten, um ihr verstehen zu geben, dass ich sie ihretwillen mochte küsste ich sie. Jemand räusperte sich hinter mir.
    „Du bist bestimmt Taylor, willst du dich nicht zu uns setzten?“ Leah stand direkt hinter uns. „Komm, sie beißen schon nicht“, ich zog sie an der Hand mit. Die Jungs spielten nicht mehr Fußball, sie saßen bei den anderen. Paul grinste mich an. „Hab ich doch gern gemacht.“ Erwidernd grinste ich zurück und verdrehte die Augen. Ach Paul.
    „Leute das ist Taylor“, stellte ich sie vor. Hand in Hand setzten wir uns zu den Anderen. Es war unumgänglich, dass sie von dem Date und den Küssen nichts erfuhren, Werwolf halt.
    „Du hast Marry und die anderen bereits kennengelernt?“, fragte Leah sie. „Ja und wie freundlich die drei doch sind“, antwortete sie sarkastisch.
    „Aber ich versteh die Mädels nicht, du bist doch auch ziemlich heiß“, entgegnete ihr Jared. Taylors Wangen liefen knallrot an, das fand ich immer wieder so süß an ihr. Wir alle grinsten sie an, so lief es ständig bei uns, immer scherzten wir über jemand unter uns und es war uns kaum etwas peinlich, da wir so oder so alles voneinander erfahren, wie gesagt Werwolf halt eben.
    „Marrys Problem ist, dass Taylor etwas mit Seth am laufen hat. Wenn Marry Seth nicht kriegt, dann sollte ihn ganz bestimmt auch nicht Taylor bekommen.“ Es schien ihr unangenehm, dass Leah und Jared über sie redeten.
    „Woher weiß sie, dass wir etwas miteinander haben?“, fragte ich verwundert in die Runde. Sie konnte uns weder auf der Brücke sehen, noch im Krankenhaus auch nicht am Strand beim Picknick. Wir hatten heute kurz in der Schule geredet, aber von dem konnte sie doch nicht wissen, dass da was lief.
    „Dachte es sei kein Geheimnis“, antwortete Jacob.
    „Ist es auch nicht“, und gab Taylor einen leichten Kuss.
    „Willst du eine Runde mitspielen?“ Embry hielt den Ball hoch.
    „Fußball ist nicht meins.“ Genau wie ich, mochten sie Taylor von Anhieb, das schien sie auch zu merken, denn sie verhielt sich sehr offen gegenüber ihnen.
    „Surfen?“, hackte er nach. „Klettern, Klippen springen?“ Taylor stand auf und nahm ihm frech den Ball aus der Hand. „Ein Spiel, damit du Ruhe gibst“, grinsend ging sie auf das provisorisch gekennzeichnete Fußballfeld, wir hatten ein paar leichte Abdrücke vom einem Spielfeldrand in den Sand eingezeichnet.
    „Mädels gegen Jungs, wie wärs?“ Optimistisch blickte er seine Freundin Kim an. „Ach kommt schon“, keiner regte sich. „Taylor und ich gegen Paul und dich.“ Auf meinen Vorschlag hin fing Jared an lauthals loszulachen.
    „Ihr habt keine Chance gegen uns.“ Demonstrativ ging ich rüber zu Taylor. Ungläubig schüttelte Jared den Kopf, aber er folgte uns. Von Anfang an war klar, dass Jared und Paul gewinnen würden, sie waren Taylor wegen dem Werwolf Gen maßlos überlegen, deshalb machte ich mir gar keine Hoffnung auf den Sieg.
    Im Tor stand jeweils Jared und ich. Paul und Taylor lieferten sich die Schlacht auf dem Feld, Jared war unser bester Torschütze, vielleicht konnte ich das Ergebnis etwas ausgleichen, in dem ich zumindest alle Tore hielt.
    Taylor durfte anspielen, sie täuschte nach rechts, trippelte den Ball dann aber nach links, arbeitete sich nach vorne. Jared gähnte gespielt hinten im Tor, ein paar Meter vor dem Tor schoss Taylor und traf mitten rein.
    Jared hatte es total vercheckt, und sah den Ball überrascht nach, danach sah er zu Taylor. Wir sahen sie alle etwas überrascht an, sie war besser als wir dachten, aber mal abwarten, ob es doch nur ein Glückstreffer war.
    Beim zweiten Anspiel passten die Jungs besser auf. Nach ein paar Minuten hatte noch keiner ein weiteres Tor, einmal kam der Ball auf unsere Seite, ein paar mal kam er dem Gegnerischen Tor nahe. Wieder schoss Taylor, Jared hüpfte rechts in Richtung des Balles, doch es half nichts, der Ball ging trotzdem rein.
    Mit offenen Armen liefen Taylor und ich uns ineinander. „Hammer, du hast es echt drauf“, Jared und Paul sahen sich kopfschüttelnd an. „Wie war das noch mal, wer hat hier gegen wen keine Chance“, neckte ich die beiden.
    „Spielen wir weiter“, Paul klang sauer, Enttäuschungen kann er nicht so leicht wegstecken. Jetzt wurden auch die Mädchen aufmerksam, das Spiel fing an interessant zu werden. Es ging weiter, am Ende stand es 3 zu 1 für uns.
    „Ich kanns nicht fassen“, Jared setzte sich fassungslos zu Kim, um ihn zu besänftigen legte sie eine Arm um ihn. Wir anderen folgten ihm.
    „Sie ist gut, das nächste mal spiele ich mit ihr.“ Embry wuschelte ihr durch die Haare. Es war schön Taylor so glücklich zu sehen. „Wow, nein. Die besten spielen mit den Besten“, mischte sich Quil grinsend ein. Die Aufmerksamkeit tat ihr gut, es gefiel ihr, dass sich die Jungs darum stritten, wer mit ihr spielen durfte.
    Stunden saßen wir zusammen am Strand, sobald es dunkel wurde machten wir uns auf den Weg nach Hause. „Hat mich gefreut, dass du heute mit uns abgehangen hast. Sehen wir uns morgen?“
    „Klar.“ Nach dem Abschiedskuss lief ich zurück zu den Jungs, die am Auto warteten.




    In der früh sah ich Taylor gar nicht, erst wieder zur Pause in der Cafeteria. Sie saß nicht am Tisch vom Vortag, sondern am Tisch ganz hinten. „Der alte Tisch gefällt mir nicht mehr, wie wärs mit einem neuen“, spöttisch drehte sich Marry zu Amanda und Kate um.
    „Einer von euch übernimmt das heute“, wies sie uns an, während sie ihre pink lackierten Nägel betrachtete. Amanda schritt voran, alle ihr im Entengang hinterher, wie solche abgelernten Hunde. Sie öffnete den Mund um den Satz anzufangen.
    „Du brauchst nichts zu sagen, ich bin schon weg!“, unterbrach sie Taylor. Zum Glück gab es heute keinen Aufstand, sie warf mir ein kleines lächeln zu, ohne dass das die anderen sahen, als sie bei uns vorbeiging.
    Mir wurde eins klar. Marry ging es nicht darum, dass Taylor nach ihrer Pfeife tanzt, sondern es geht ihr darum, andere zu demütigen und zu verletzten. Bevor Taylor zur Tür raus war, küsste sie mich, alle sahen uns, den Gesichtsausdruck von Taylor sah ich nicht, denn sie stürmte sofort zur Tür raus. Mit beiden Händen drückte ich Marry weg.
    „Sag mal hast du sie noch alle!“, schnell stürmte ich Taylor hinterher, doch sie war nirgends mehr zu finden. Kaum war ich bei der Mädchentoilette rein, kreischten die Mädels los, sind wohl etwas empfindlich. Entweder war sie nicht mehr in der Schule oder sie hatte ein sehr gutes Versteck, aber am Nachmittag wollte ich unbedingt mit ihr reden.




    Bevor ich zu Taylor ging, besuchte ich davor kurz noch Sam. Schon von draußen richte ich die selbstgemachte Lasagne von Emily. „Gut das du gekocht hast, ich hab so einen Kohldampf“, bei der Tür rein wollte ich mir sofort einen Teller Lasagne holen, doch Leah haute mir mit der erst besten Zeitschrift die sie in die Hände bekam auf den Kopf.
    „Was zum Teufel!“, richtete ich mich wütend an sie. „Sei froh, dass es nur eine Zeitschrift war.“ Verwirrt sah ich sie an, was hatte ich angestellt, dass sie so wütend machte, es konnte nichts positives sein, denn auch die Jungs setzten eine ernste Miene auf. „Es geht um Taylor, du behandelst sie wie das letzte.“ Jetzt verstand ich. Die anderen mochten Taylor, sie war ihnen gestern ans Herz gewachsen.
    „Sie sagt nie etwas, es scheint ihr nicht besonders viel auszumachen.“
    „Für diese Antwort hättest du dir eine mitten ins Gesicht verdient“; mischte sich Embry ein und Leah sah wirklich so aus, als würde sie mir gleich an die Gurgel springen.
    Deprimiert ließ ich mich ins Sofa fallen.
    „Ist dir deine Beliebtheit etwa so wichtig?“, fragte mich Emily.
    „Nein, aber sieh dir Amanda, Marry und Kate an, die drei sind echt bombe und man lässt sie nicht einfach so stehen“, scherzte ich. Die Jungs stimmten mir grinsend zu.
    „Fragen wir doch mal was Rachel und Kim dazu sagen“, drohte ihnen Leah. Sofort verschwand ihr grinsen und meines wurde größer, es war amüsant wie sie unterm Pantoffel ihrer Freundinnen standen.
    „Klappe kleiner! Steh willst du lieber eine geile Freundin“, als Jared den Blick von Emily aufschnappte änderte er sofort seine Beschreibung.
    „Ich meine willst du lieber ein Mädchen das nur perfekt aussieht und dich auch nur wegen deinem Äußeren will, oder willst du lieber ein Mädchen das gut aussieht und dich deinetwegen will?“ Natürlich hatte er recht, eine Beziehung mit Marry würde wie die Beziehung mit Sarah auf Oberflächen beruhen und nach kurzer Zeit wieder zerbrechen, hingegen eine Beziehung mit Taylor konnte besser und länger halten, mit ihr könnte ich auch über tiefsinnige Themen reden, Spaß haben und Sport machen und im Großen und Ganzen würde sie länger halten und mich glücklicher machen.
    „Was soll ich jetzt machen?“
    „Um ihr zu beweisen, dass du es wirklich ernst meinst, hänge nicht mehr ständig mit den drei Mädels ab und steh vor allen zu ihr, aber ich glaube das wirst du in nächster Zeit sowieso nicht machen.“
    Wahrscheinlich hatte Sam da auch noch Recht. Heute Mittag habe ich mich entschlossen, am Nachmittag mit Taylor zu reden, doch ich ging an dem Tag doch nicht zu ihr, denn ich wollte sie morgen überraschen, Sams Ratschlag annehmen.




    Taylors Geschichte:
    Gerade war ich dabei meine Bücher in den schrecklich lackierten Grünen Spind zu räumen, da kam Leah auf mich zu. So weit ich wusste, ging sie nicht einmal hier zur Schule, Leah war um die zwanzig und somit zu alt für diese Schule.
    Neulich am Strand hatte ich mich mit ihr gut versanden, konnte es sein, dass sie hier war, weil sie mich mochte, unwahrscheinlich aber möglich.
    „Hey Taylor, wie geht's dir? Hast du Lust heute mit shoppen zu gehen? Emily, Kim, Rachel und ich fahren nach Port Angeles.“ Kim und Emily kannte ich bereits, aber Rachel nicht.
    „Was ist mit Schule?“ Mum wäre es ziemlich egal, ob ich Blau machte oder nicht.
    „Ein Tag fehlen schadet dir nicht.“ Etwas unsicher sah ich sie an, früher hat mich nie jemand einfach mal so eingeladen.
    „Komm schon, du wirst es nicht bereuen.“ Würde ich nicht mitgehen, hätte ich es vielleicht am Ende des Tages bereut. Leah packte mich am Arm und zog mich mit ihr zum Auto. Der graue Panda stand direkt vor der Schule, darin saßen bereits die drei Mädchen. Alle gleich hübsche, alle schwarze Haare und alle einen roten Hautton.
    „Hallo“, freundlich grüßten sie mich zurück, Leah saß vorne neben mir und steuerte das Auto.
    „Du gehst nicht hier auf die Schule oder?“, Emily aber auch Rachel schienen dafür etwas zu alt. „Nein, Rachel auch nicht. Vormittags arbeite ich im Dorfladen und Nachmittags koche ich für die Jungs.“
    Im Dorfladen war ich bisher noch nicht, wenn sie Jungs meint, glaube ich nicht, das sie kleine Kinder meint, sondern eher die Kumpels von Seth, doch vielleicht hat sie wirklich bereits ein Kind.„Du bist Sams Freundin?“
    „Ja, Kim Jareds und Rachel Pauls.“ Wer mit wem zusammen war, hatte ich gestern nicht ganz verstanden.
    „Wie seit ihr denn alle zusammengekommen?“
    „Es war wie Liebe auf den ersten Blick. Seit Monaten sahs ich in der Schule neben Jared, habe ihn nie groß beachtet, aber er fuhr dann zwei Wochen weg und als er zurückkam hats gefunkt. Immer wenn er den Raum betreten hat, konnte ich nicht die Augen von ihm lassen. Das ist jetzt ein Jahr her.“ Während Kim das erzählte, wirkte es so als wäre es erst gestern passiert. Das muss Liebe sein. „Und wie wars bei dir?“, wandte ich mich an Rachel.
    „ Vor einem halben Jahr kam ich meinen Bruder Jacob und meinen Dad im Sommer besuchen, damals habe ich in Clam City gewohnt, aber seit einem Monat bin ich wieder nach La Push gezogen.“
    Es kam mir etwas übereilt vor, einen Jungen erst sechs Monate zu kennen und bereits für ihn umzuziehen. „Es war unausweichlich, das ich Paul über den weg laufen würde. Er kam bei uns zu Hause vorbei und wie auch bei Kim war es Liebe auf den ersten Blick. Nach zwei Wochen musste ich wieder fahren. Die Trennung machte uns beiden zu schaffen, deshalb haben wir uns für den Umzug entschieden.“
    Die beiden sahen so verliebt aus. Ob mir das auch jemals passiert, doch würde ich jemals mit Seth zusammen kommen würde sich die Geschichte nie so anhören, der Anfang wäre nicht schön, für einen Bruchteil stimmte mich das traurig.
    „Wars bei dir auch so romantisch?“, fragte ich Emily. Sie wechselte mit Leah einen unsicheren Blick, da hatte ich wohl einen wunden Punkt erwischt.
    „Nein, erzähl ruhig“, Leah wirkte plötzlich total gefasst. „Leah war vor vier Jahren mit Sam zusammen.“ Schon jetzt bereute ich es, gefragt zu haben, die Geschichte fängt schon unangenehm an.
    „Leah und ich sind Cousinen und ich kam sie vor drei Jahren am Wochenende besuchen, da lief ich Sam über den Weg. Mir erging es wie Kim und Rachel. Anfangs habe ich mich versucht von ihm fernzuhalten, aber es ging einfach nicht.“ Hier schien sich jeder auf den ersten Blick zu verlieben und jeder in einer dieser Jungs. Zufall oder steckt da mehr dahinter, vielleicht ist es wirklich nur Zufall, da es ein kleines Dorf ist, wo sich jeder kennt.
    „Das heißt du und er?“, fragte ich Leah etwas perplex. „Ja, doch sie sind seit vier Monaten glücklich verlobt, gegen wahre Liebe kann niemand etwas machen.“
    „Jetzt fehlt nur noch deine perfekte Liebesgeschichte“, wenn es nur bei ihr halb so schön wäre wie bei den Anderen. „Die gibt es nicht.“ Sie klang darüber zum Glück nicht zu enttäuscht.
    „Oh, tut mir Leid, aber dann bin ich zumindest nicht die einzige die Single ist.“ Die anderen sahen mich überrascht an.
    „Und was läuft da zwischen dir und Seth?“ Auf Emilys Antwort hatte ich keine passende Antwort, es wirkte schon komisch, denn einmal küssten wir und danach küsst er wieder eine andere.
    „Zwischen uns läuft nichts.“
    „Ihr habt euch doch schon mehrmals geküsst.“ Wie viele wohl davon wussten, in der Schule hatten wir uns nie geküsst nur vor Seths Freunden. Mich wunderte wie sie dazu stehen, einerseits sind sie alle gut mit ihm befreundet soviel ich mitbekommen habe.
    „Ja, aber mehr läuft da nicht.“
    „Warum lässt du dir das überhaupt gefallen. Er behandelt dich, als wärst du für ihn nur zweite Wahl und mich hat es erstaunt dass du nichts gesagt hast, als er Marry küsste. An deiner Stelle wäre ich ausgerastet.“ Da hatte sie Recht, doch ich war es gewöhnt so behandelt zu werden.
    Seufzend wanderte mein Blick aus dem Fenster. „Du bist gut für ihn“, versuchte mich Leah aufzumuntern.
    „Wir gehen heute shoppen und dann wird Seth morgen so richtig staunen. Es sei denn du willst das nicht?“
    „Nein, shoppen geht gut.“ Vielleicht hilft es ja wirklich, wäre schon toll ihn eifersüchtig zu machen, vielleicht bekomme ich dann seine Aufmerksamkeit. Mode war noch nie meins, da freute ich mich sehr, dass mir Leah anbot, dass sie mir dabei half.










    Das Kleid, dass wir gestern gekauft hatten, war wirklich mini mini, gerade noch lang genug, dass ich nicht wie eine Schlampe aussah. Normalerweise würde ich so eines nie anziehen, aber Leah hat mich doch noch überredet. Vor der Tür zum Schuleingang blieb ich stehen, atmete noch einmal tief durch und schritt dann voller Selbstbewusst durch die Tür.
    Schon nach dem ersten Schritt spürte ich die Blicke auf mir, es waren nicht abwertende Blicke, sondern erstaunte Blicke. Vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan.
    „Taylor“, Kim rief mich zu sich. Sie stand an ihrem Spind mit Jared und Embry. „Du siehst einfach nur wow aus.“ Kim hat es mit zusammen ausgesucht, aber es schien auch Embry zu gefallen. Sein Blick wanderte meinen Körper auf und sein Mund stand leicht oft. Scherzhaft schlug ihm Jared auf den Hinterkopf.
    „Das fasse ich mal als Kompliment.“ Lachend nickte er mir zu.
    „Aufgepasst, da kommt Seth“, Kim umfasste meine Hände. „Denk an das, was wir gestern besprochen haben.“ Die Mädchen hatten mir geraten, ich solle mich Seth nicht so billig geben, Jungs sind intuitive Jäger und wollen ihre Beute nicht vorgeworfen bekommen, sie wollen ihren Jagdinstinkt ausleben. Das bedeute ich sollte mich Seth gegenüber cool und dezent verhalten, das war nicht ich, aber schaden konnte es auch nicht.
    „Taylor?“, Seth klang versteinert, er stand hinter mir. „Hey Seth“, es schien als würde ihm ein Ast im Hals stecken. „Du siehst großartig aus.“ Fürs Kompliment bekam er nur ein kleines Lächeln, aber das gehört alles zum Plan.



    In der Cafeteria sahs ich mit Kim und Jenny, einer Freundin von Kim am Tisch, mit einem guten Gefühl, dass heute Marry nichts sagen würde, holten wir uns einen Salat, leider hatte ich mich da getäuscht.
    Es dauerte keine fünf Minuten schon kamen Marry und ihre Anhängerinnen auf uns zu.
    „Noch billiger geht's wohl nicht!“ Ab diesem Augenblick war mir klar, dass Marry nichts gegen meinen Charakter hatte, ich war mir sicher, dass sie etwas gegen meine Ausstrahlung hatte und eifersüchtig war.
    „Im Gegensatz zu dir kann ich es mir leisten!“, um den Satz mehr Wirkung zu verleihen, stand ich auf und war auf einer Augenhöhe mit ihr. Es überraschte mich selbst, dass ich ihn so selbstsicher rübergebracht hatte.
    „Das hast du jetzt nicht wirklich gesagt“, drohte sie mir. Sie war mindestens genauso dünn und hübsch wie ich, deshalb überraschte es mich, dass sie diese Beleidigung so hart traf.
    „Oh doch.“ Bevor sie noch etwas sagte, drehte ich mich um, setzte mich und aß weiter meinen Salat. Das passte ihr gar nicht, doch es war effektiv, denn sie drehte sie empört um und alle drei verließen die Cafeteria. Das wird noch böse für mich enden, Rache ist bekanntlich süß und wütende Mädchen noch mehr.







    Nachmittags klingelte es an der Tür, das verwunderte mich etwas, wer mich wohl besuchen kommt, der erste Gedanke galt ehrlich Seth, gar nicht mal so falsch lag ich damit.
    „Das heute war perfekt, als ich nach Hause kam, hat mir Seth gesagt, wie toll er dich heute fand.“ Kaum öffnete ich die Tür, kam geschwind Leah herein.
    „Samstag schmeißt Amanda eine Party, da will er bestimmt mit dir reden. Außerdem hat Marry heute die Aktion gar nicht gepasst, in der Schule sind sie richtig Begeistert von dir, du bist die einzige die Marry Contra gibt.“ Leah redete so schnell, ohne Punkt und Komma, am Ende schnappte sie nach Luft.
    „Aber ich glaube nicht, dass mich Amanda auf ihrer Party will?“
    „Oh doch.“ Verwundert sah ich sie an.
    „Sie will dich unbedingt dabeihaben, oder vielmehr ihre Anhängerin Marry, Sie hat irgendwas vor, aber lass dich nicht unterkriegen.“ Also doch Rache, was sie wohl geplant hat, als einziges fiel mir ein, dass sie mich versuchen könnte, auf der Party zu blamieren.
    „Was soll ich anziehen?“ Das war die richtige Einstellung, sich einfach keinen Kopf um das machen, was Marry vorhatte.
    „Das schwarze!“ Den Sinn für Mode bewunderte ich bei ihr, wenn man sie als stylberaterin hatte, konnte nichts schief gehen.
    „Das Kleid, das hinten offen ist?“ Das Kleid war gewagt, tragbar aber gewagt.
    „Genau, damit kannst du die Jungs richtig beeindrucken und die Mädchen werden alles so sein wollen wie du“, grinste sie mich an.
    Mit Tränen in den Augen umarmte ich sie, es war derartig viel, was sie für mich tat, ich war ihr dafür unglaublich dankbar.
    Den Nachmittag verbrachten Leah und ich zusammen bei mir, wir machten Pedi-und Maniküre, Harre und schminkten uns gegenseitig. Nicht aus dem Grund, weil wir für die Party oder die Jungs so hübsch sein mochten, sondern aus dem simplen Grund, dass wir Mädchen waren und uns langweilig war. Gegen acht starteten wir zu Amanda und trafen uns direkt auf der Party mit Kim und den anderen.
    Amandas Haus war der Wahnsinn, mit Pool. Es unterschied sich in jeder Hinsicht zu den der anderen Häuser in La Push. Ein Großteil des Hauses bestand aus Glas, im Inneren herrschten die Farben weiß und schwarz, es wirkte nicht dunkel, sondern modern. Es erinnerte mich an das Haus von Penelope Cruz nur einen Nummer kleiner.
    Angekommen holten wir uns erst mal ein paar Drinks. Jemand umarmte mich von hinten und legte die Hände um meinen Bauch.
    „Taylor, jedes mal wenn ich dich sehe siehst du besser aus“, Seth drehte sich zu mir um.
    „Können reden?“ Er nickte Richtung Terrasse. Leah sah Seth wütend an, es war ihr überhaupt nicht Recht, wie ihr Bruder mich behandelte.
    Auch seine Kumpels, die bei uns standen sahen ihn mit ernster Miene an, dass sie alle das verhalten von Seth so schlecht fanden, wunderte mich.
    Kurz bevor wir über die Schwelle traten, warf mir Leah einen “Denk daran, was ich dir gesagt hatte“ Blick zu.
    Seth und ich befanden uns auf der hinteren Terrasse, wo sich kein Pool befand und die Musik nicht so laut war. Lässig lehnte er sich an der Wand an.
    „Du sieht wirklich fantastisch aus“, er nahm mich an der Hand und zog mich zu sich. Unsere Lippen berührten sich und ich ließ es zu. Der Gedanke mich ihm nicht zu billig zu geben, fiel mir in dem Moment nicht ein, er hatte eine zu große Anziehungskraft auf mich.
    Als wir uns lösten sah er meinen deprimierenden Blick, ich war von mir selbst enttäuscht.
    „Was ist los?“
    „Nichts.“ Seth legte seine Hand unter mein Kinn und hob es hoch, so dass ich ihn anschauen musste.
    „Ach komm, ich sehe doch das was nicht stimmt.“
    „Einmal küssen wir uns, danach küsst du wiedermal Marry und heute wieder mich. Ich weiß, das du eine bessere haben könntest, aber bitte Spiel dann nicht mit mir.“
    Das schlimme daran war, dass ich tatsächlich Gefühle für ihn hatte, lieber erfahre ich dann die Wahrheit sofort als in ein paar Wochen, denn nach längerer Zeit würde es mich noch mehr verletzen.
    „Was redest du denn da! Du bist gut genug für mich, ich hatte noch nie so eine Freundin wie dich.“ Ungläubig sah ich ihn an.
    „Mit meinen letzten Freundinnen habe ich nie geredet, da ging es nur ums Aussehen und um den Beliebtheitsgrad. Mit dir kann ich reden, du siehst gut aus und bist die einzige, die mich meinetwillen mag.
    Was sollte ich nur machen. Seth schmierte mir Honig um den Mund, aber wenn ich ihm jetzt nachgebe, wird er wieder zu Marry rennen und mich wieder nur verarschen. So leicht wollte ich mich ihm doch nicht hingeben, ich entschied mich zwar mit ihm zu reden, aber küssen ist in den nächsten Tagen nicht drin.
    „Bevor aus uns zwei mehr wird, will ich dich davor noch besser kennen lernen.“ Es war ein Kompromiss, mag mich Seth so wie er behauptet, dürfte das für ihn kein Problem sein.
    „Damit kann ich leben.“ Es war keine Erpressung, es war nur eine gute Lösung.
    „Amandas Haus ist der Wahnsinn, gibt's sie öfters solche Partys hier?“ Ich mag Amanda nicht, aber für das Haus muss ich ihr Komplimente geben.
    „Zwei-dreimal im Monat. In deiner alten Stadt war sicherlich mehr los als hier oder?“ Seth hielt immer noch meine Hand in seiner uns spielte damit.
    „Nein, eigentlich nicht. Ein paar Mal im Jahr gab es Love Electro Fesival, auf denen war ich immer.“ Erstaunt sah er mich an.
    „Du überraschst mich immer wieder.“ Auf diesem Festival war ich immer alleine, das fiel weiterhin nicht auf, denn es waren dort so viele Menschen.
    „Warum?“ War es weil ich ausging, auch ohne Freunde.
    „Eigentlich dachte ich du bist so eine liebe kleine, die One Direction und Justin Bieber hört.“ Lauthals musste ich loslachen.
    „Nicht dein Ernst“, scherzte ich. Das er mich so einschätzte, hätte ich nicht geglaubt, ich sehe klein und lieb aus, aber schon vom Styl her, wirke ich nicht so, kommt mir persönlich vor.
    „Ich muss jetzt los. Das brave Mädchen hört noch auf ihre Mami.“ Seth setze einen traurigen Blick auf. „Und beim 12. Schlag verschwand sie.“ Cinderella, in der Grundschule verkleidete sich jedes Mädchen in meiner Klasse als Prinzessin, ich war die einzige, die sich als starke Soldatin verkleidete.
    Seth beugte sich zu mir runter um mich zum Abschied zu küssen, ihm viel aber wieder unsere Abmachung ein, rasch küsste er mich auf die Wange und ging zurück ins Haus.
    Die Nacht gab mir wieder viel zum Nachdenken. Über Seth, aber auch darüber, dass ich endlich Freunde gefunden hatte.


    Seths Geschichte:
    Langsam öffnete ich die Augen. Mit einer Hand griff ich mir an den Kopf, ich hatte voll den Krater, hatte gestern doch noch ein paar Bier zu viel auch wenn ich mich gar nicht mehr daran erinnern konnte.
    Der Platz im Bett neben mir war leer, aber ich hätte schwören können, dass ich nicht alleine nach Hause gegangen bin, das sah man dem Bett auch an. Die Abdrücke waren noch zu sehen, wer würde sich denn raus schleichen ohne ein Wort zu sagen, Taylor würde ich das nicht zutrauen, aber wem den sonst.
    Wie fast jeden Nachmittag traf ich mich mit den Jungs, wir mussten noch klären wer morgen Bella vor Viktoria beschützt. Bei Sam zu Hause war keiner, vielleicht waren sie am Strand und tatsächlich, dort fand ich sie.
    „Hey Jungs, was geht ab!“ Grinsend setzte ich mich zu ihnen. Die Mädchen saßen auch am Strand, sie wussten, dass sie in der Begrüßung mit einbezogen waren. Alle hatten eine Ernste Miene aufgesetzt.
    Leah schritt auf mich zu und gab mir mit voller Wucht eine Ohrfeige. Was hatte sie bloß so wütend gemacht. „Sag mal, denkst du in letzter Zeit überhaupt nicht mehr nach!“
    „Ganz ehrlich Seth, das war unterstes Niveau.“
    „Was ist euer Problem?“ Was hatte ich bloß angestellt, das sie alle so wütend machte. Leah wollte mir gerade noch eine Ohrfeige verpassen, doch ich wich flink aus und zu meinem Glück hielt sie Jared zurück.
    „Du. Hast. Gestern. Mit. Marry. Geschlafen.“, schrie sie mich an. Was! Nein! Das konnte nicht sein, am selben Abend hatte ich noch mit Taylor geredet und ihr versprochen mich von Marry fernzuhalten, deshalb vermutete ich davor, dass Taylor bei mir geschlafen hatte.
    Verzweifelt legte ich den Kopf zwischen meine Knie, wie sollte ich das jemals Taylor sagen, sie wird nie mehr etwas mit mir zu tun haben wollen.
    Das konnte ich nachvollziehen, doch ich mochte Taylor. Sie zu verlieren wäre ein schreckliches Gefühl, das hatte ich bisher nicht gemerkt. Wie schon viele sagten, erst wenn du etwas verlierst, merkst du, wie viel es dir Wert war. Ähnlich ging es mir mit Taylor.
    Paul klopfte mir mitfühlend auf die Schulter.
    „Du willst ihn doch nicht etwa in Schutz nehmen“, Leah brachte das noch mehr in rasche. „Er hatte gestern viel getrunken und Marry setzte alles daran, mit ihm zu schlafen.“ Paul hatte Recht, trotzdem war es nur eine Ausrede, zudem eine billige, denn sicherlich war ich nicht derart betrunken, dass ich mich nicht wehren hätte können.
    „Weiß es Taylor bereits?“
    „Nein, du wirst es ihr gefälligst sagen!“ Klar musste ich es ihr sagen, das war selbstverständlich. Das hätte ich auch jedem in dieser Situation geraten, doch es war schwer, jemanden dermaßen zu verletzten.
    „Achtung Alter“, flüsterte mir Embry zu.
    „Hey Leute.“ Taylor kam zu uns. „Stör ich gerade?“
    „Quatsch setzt dich zu uns“, antwortete ihr Leah. Es schien als wäre Taylor heute bester Laune, vielleicht wegen des Gespräches von gestern. Mein kleines Versprechen an sie, dass ich zutiefst gebrochen hatte. „Wart ihr gestern noch lange auf der Party?“
    „Einige von uns haben etwas zufiel gefeiert.“ Leah blickte mir direkt in die Augen und mein Schulgefühl wurde noch größer.
    „Red Bull verleiht Flügel, Alkohol einen Allradantrieb“, scherzte sie. „Du siehst auch noch ganz verschlafen aus, wie süß.“ Sie bemerkt, dass die Stimmung gedrückt war.
    Taylor behandelte mich richtig lieb, während alle wussten, dass ich sie betrogen hatte, es war kein richtiges betrügen, weil wir noch nicht offiziell zusammen waren, aber es zählte trotzdem, hier konnte ich mich nicht so einfach raus reden.
    „Komm“, ich stand auf, nahm sie bei der Hand und ging mit ihr etwas abseits. Ihre Hände ließ ich nicht los, ich wollte Taylor spüren, ihre Nähe und Anwesenheit. „Gestern hab ich dir Versprochen mich von Marry fernzuhalten.“
    Zustimmend nickte sie. In der Zwischenzeit war ihr war klar, das etwas auf sie zukommen würde, was ihr nicht gefallen könnte.
    „Die Party dauerte gestern doch noch etwas länger und ich hatte definitiv zu viel Bier. Marry versuchte alles um mich rumzukriegen und als ich heute Morgen aufstand, lag sie nicht neben mir, aber anscheinend hatte ich doch mit ihr geschlafen.“ Es fühlte sich an wie zu ersticken, dieser Beichte schnürte mir den Hals zu.
    „Es war total unbedeutend, ich kann mich ja nicht mal mehr erinnern.“ Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass Taylor wütend wird oder irgendwie verzweifelt und weint, aber ihre Mimik war ausdruckslos.
    „Seth, du bist mir keine Rechenschaft schuldig.“ Die Stimme klang leblos, das kannte ich nur vom Tv. In den Filmen wird den Personen gesagt, dass jemand gestorben ist und diese reagieren daraufhin wie Taylor.
    Das bereitete mir Sorgen. Sie weinte nie, Taylor ließ ihre Gefühle nicht heraus, in diesem Moment konnte ich besser verstehen, wie es vor fast zwei Wochen zu dem Selbstmordversuch gekommen ist. Immer noch hielt ich ihre Hände, sie wollte sich losreißen, doch in diesem Zustand konnte ich sie nicht gehen lassen.
    „Bitte lass mich gehen.“ Ihre Stimme klang unverändert.
    „Lass mich das wieder gut machen“, erneut versuchte sie sich loszureißen, dieses mal ließ ich es zu. Ohne weitere Worte drehte sich Taylor um und ging.
    Es ist jetzt offiziell, ich bin ein Arschloch. Noch eine Weile blieb ich etwas abseits sitzen, die anderen würden mir sowieso nur ein schlechtes Gewissen machen, verdient hatte ich es, aber trotzdem wollte ich es nicht hören. Irgendwie muss ich versuchen, Taylors vertrauen zurückzugewinnen.





    Taylors Geschichte
    Das ich nicht wie Marry war, weder beliebt noch hübsch wie sie, war mir klar, doch dass mich Seth so hintergehen würde, hätte ich nicht gedacht. Meine Erwartungen lagen nicht hoch, aber Seth schaffte es, sie noch tiefer zu legen. Mich mit Eis vollzustopfen oder endlos lang zu heulen half nichts, ich war eher dafür, ihn eifersüchtig zu machen und zu zeigen, dass ich gut bin.
    „Schatz, die sind für dich, sie lagen vor der Tür“, Mum kam bei der Tür rein und hielt einen Strauß roter Rosen in der Hand.
    Mit einem Strauß Blumen konnte Seth sein Verhalten nicht wieder gut machen. Ohne den Blumen einen weiteren Blick zu schenken, schaute ich wieder Fern. „Es ist auch ein Brief dabei.“
    Der Strauß bekam deswegen trotzdem nicht meine Aufmerksamkeit.
    „ Hier, ließ es dir zumindest durch.“ Widerwillig nahm ich das Kärtchen in die Hand.

    Komm Morgen zum Basketball Spiel, du wirst es nicht bereuen!

    Es war nicht schwer zu erkennen, dass es sich um Seths oder viel mehr um eine Jungen Schrift handelte. Verdient hatte er es nicht, doch ich konnte nicht lange böse auf jemanden sein, das traf es nicht direkt, denn böse war ich nicht, schlicht enttäuscht.




    Am nächsten Tag ging ich nach der Schule kurz nach Hause etwas essen und gegen vier startete ich zum Spiel. Es hatte bereits angefangen, die Halle war voll.
    Es schien, als wäre die komplette Schule anwesend. In der Menge konnte ich weder Leah, noch Rachel oder einer der anderen entdecken.
    Um zu einem Sitzplatz etwas weiter hin zu kommen musste ich von der rechten Seite der Turnhalle an allen vorbeigehen bis zur Mitte und die Treppen nach oben.
    Outfit mäßig war ich wieder etwas knapp unterwegs, Hot Pants und ein lockeres lop, dass nur knapp über den Bauch reichte.
    Gegen wen La Push spielte wusste ich nicht, die Anzeigetafel zeigte auf jeden Fall, dass es gut für unsere Schule stand, dreizehn zu acht.
    Unter den Spielern war keiner der Jungs, das wunderte mich, sie waren alle groß und bestimmt geeignet für diesen Sport, aber vielleicht gefiel es ihnen nicht. Die Maskottchen der Teams standen am Rand, ein Adler und ein Wolf, keine Ahnung wer zu welchen Team gehörte, Cheerleader waren keine zu sehen.
    Mit einem großen Vorsprung gewann unsere Schulmannschaft. Alle hüpften auf und freuten sich. Der Wolf nahm seinen Kopf ab. Im Kostüm steckte Seth mit einem Mikro in der Hand.
    „Danke Taylor, dass du gekommen bist.“ Ich spürte förmlich, wie die Blicke aller auf mir ruhten. Meine Wangen glühten, bestimmten waren sie knallrot angelaufen. Der Platz ganz hinten half mir auch nicht, mich zu verstecken.
    „Ich weiß nicht genau, wer von euch weiß, dass Taylor und ich etwas am laufen hatten“, Seth hätte es ein bisschen besser Formulieren können.
    „Leider habe ich mich bereits die erste Woche wie das größte Arschloch verhalten und möchte mich nun vor euch allen hier bei ihr entschuldigen. Bitte Taylor gib mir eine allerletzte Chance, den Fehler dich auf diese Art zu behandeln, werde ich nie wieder begehen.“
    Um sich auf diese Weise zu entschuldigen, gehört eine große Portion Mut und Stärke dazu, die wenigsten würde das für ein Mädchen machen.
    „Marry, weder mir dir noch mit Amanda und Kate will ich etwas in der Zukunft zu tun haben.“ Sie saßen in der ersten Reihe, schon nur der empörte Blick von Marry, war es wert, heute hier zu sein. Seth sprintete zur mir herauf und zog mich hoch, wir standen uns gegenüber, seine Augen suchten meinen Blick, verlegen schaute ich nach unten.
    „Über meine Entscheidung muss ich nicht lange nachdenken“, sein Blick sank entmutigt und trostlos zu Boden.
    Bei der Hand zog ich ihn an mich ran, mit der anderen fuhr ich ihm durch die Haare und zog seinen Kopf zu mir runter. Während wir uns küssten, jubelten und klatschten die anderen uns bei. Nach einer solchen Aktion, musste ich ihm einfach verzeihen.




    Wie Goethe schon sagte, Schön ist die Liebe, nur echt muss sie sein. Nach achtzehn Jahren Einsamkeit auf einem Planeten mit über sieben Milliarden Menschen hatte ich endlich die Liebe meines Lebens gefunden.






    Nachwort:
    Es tut mir leid, dass ihr so lange auf diese Geschichte warten musstet, trotzdem hoff ich, dass es euch gefällt. Auf Rückmeldung freue ich mich immer wieder.

Kommentare (23)

autorenew

2017 (77527)
vor 34 Tagen
Du hättest lieber paul nehmen sollen
😄 (09710)
vor 50 Tagen
Es ist zwar eine super story aber sie passt nicht wirklich zu seth ansonsten mega geschrieben 😄
Neumann35 (46637)
vor 104 Tagen
Ich fand diese Geschichte einfach cool mach weiter so.
Twilight lover Jacob and Seth (85083)
vor 116 Tagen
Wunderschön❤😍
l... (74248)
vor 464 Tagen
Echt richtig tolle Geschichte! Einfach zum mitfiebern 😍
name (63356)
vor 739 Tagen
War echt cool, mach bittteeeee mehr Lovestorysmit Seth !!!!!!!!
Valley mm (41834)
vor 820 Tagen
Du hast Talent du solltest mehr solcher Geschichten schreiben
Mouna (39831)
vor 820 Tagen
Omg einfach Perfekt😍 du hast so ein Talent❤schreib mehr Storys 💕 z.b mit Paul oder Jacob💞love your Storys💘👌
Jess (06851)
vor 850 Tagen
Das ist eine der besten Geschichten die ich je gelesen hab ich schreibe selbst Geschichten aber an deine komm ich nicht ran
Mrs Clearwater (99515)
vor 851 Tagen
ich liebe diese Geschichte 😍❤️ Kompliment du hast echt Talent würde mich freuen wenn du noch weitere Geschichten schreibst 😘
storywritter (03786)
vor 859 Tagen
Ich fand die story auch sehr gut doch ich muss sagen das seth eigentlich offener und "verspielter ist
Rika Nara Weasley (52180)
vor 1003 Tagen
Coole Geschichte! Mach unbedingt weiter, du hast
ECHT Talent! ;-)
xXSandraXx (69069)
vor 1048 Tagen
die Geschichte ist ech suuuuuupi
Tina2002 (25873)
vor 1065 Tagen
Tolle Geschichte mit Seth. Ich liebe Seth!! Er ist so süß:)
..........?¿ (64504)
vor 1073 Tagen
Schöne geschichte 👍
????????? (17543)
vor 1092 Tagen
Welcher teil ist das und welcher ist der 1. 2. Usw.
Tina2002 (14124)
vor 1127 Tagen
Coole Geschichte die Idee mit der Brosche fand ich übrigens supi^^ :}
annalena (54142)
vor 1158 Tagen
Eine schönerw Geschichte als deine habe ich noch nie gelesen. Danke. Kannst du nochmal eine mit Emmett machen?♡♥
Leila (02445)
vor 1432 Tagen
Ja... ich finde die geschichte voll tol... und die andere auch... aber du müsstest mal was abentteuerlustiges schreiben.... finde ich.. weil die geschichten so auf gut deutsch "Hammer mestig geil sind", das da auch was abenteuerlustiges reinkann... naja.. bloß ein vorschlag von mir.. das is jtz so art thema.. könntest du das für mich mal umsetzten zu einer geschichte?? Were echt cool.. naja..
Lg Leila
Leila (68775)
vor 1382 Tagen
okee.. weiss bescheit... noch mal ein lob.. du schreibst voll coole geschichten.. ich versinke immer und höre dann niemanden mehr.. daumen hooch..
LG Leil