Kiba und die Letzte eines Clans

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18 Kapitel - 10.372 Wörter - Erstellt von: Sarana - Aktualisiert am: 2014-03-15 - Entwickelt am: - 2.721 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Kiba lernt ein Mädchen kennen das bei ihm wohnen soll. Doch dann interessiert sich Akatsuki für sie und ach lest doch selbst. Die FF ist etwas lang, deshalb nehmt euch Zeit.

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    Steckbrief Gin Hato:

    Alter: 16
    Gewicht: 50 kg
    Aussehen: 1,66 m; ellbogenlanges, silbernes Haar; 2 Schleifen; eisblaue Augen; Kette aus Leder, mit einer Feder als Anhänger, die Gin bis unter die Brust reicht, deshalb hat sie die Kette immer in ihrem Top versteckt; bauchfreies, etwas zerrissenes, blaues, lässiges T-Shirt; darunter ein schwarzes Trägertop, das etwas unter die Hüften reicht; ebenfalls lässige schwarze Hose, die unten an den Waden eng ist; Beintasche am rechten Oberschenkel; Dolch an der linken Hüfte.
    Charakter: Tierlieb; freundlich; hilfsbereit; hasst es zu verlieren; liebt die Natur; hat außerordentlich feine Sinne, die dem Inuzuka- Clan ähneln.
    Kampfstiel: Gen-Jutsu= 8/10
    Nin-Jutsu= 9/10
    Tai-Jutsu= 10/10
    Kekkei Genkai: ihre Augen verfärben sich rot und jeden den sie ansieht, stirbt an Herzversagen, wenn sie ihn töten möchte.
    Clan: alle Tod
    Vergangenheit: Die Ninja-Dörfer verschworen sich gegen den Hato- Clan und töteten jeden, weil sie zu gefährlich waren. Gin blieb am leben, weil sie zu dieser Zeit im Wald war, ganz weit weg. Als sie wieder kam sah sie alle ihre Freunde und die Anderen Tod, alles war zerstört. Sie dachte zuerst an Rache, verwarf diesen Gedanken jedoch wieder, weil Rache zu nichts gut war. Sie würden sowieso nicht mehr zurückkommen. Sie nahm sich mit was noch heil geblieben war und verließ diesen Ort. Sie wanderte durch die Welt. Sie schützte sich, indem sie sich als eine Inuzuka ausgab. Sie malte sich mit einem eigenem, erfundenem Jutsu die Zeiche, der Inuzukas, ins Gesicht. Diese Zeichen konnte man nur mit Gins Gegenjutsu wegbekommen, das sie geheim hielt.
    1.Kapitel Gins Sicht:
    Ich lief und lief. Ich wollte gerade aufgeben, als ich die rettenden Stadtmauern von Konoha am Horizont sah. Ich ging etwas schneller, mir wurde das Tor geöffnet und ich trat ein. Ich schlenderte auf direktem Wege zum Büro der Hokage. Ein „Herein!“, ertönte von der anderen Seite der Tür, nachdem ich geklopft hatte. Ich öffnete den Durchgang und erblickte eine frau mit viel Oberweite, blondem Haar und einem Zeichen auf der Stirn, die fragte mich: „Wer bist du? Und was willst du hier?“ „Hallo, mein Name ist Gin Inuzuka, ich wandere schon länger durch die Gegend und dachte mir, dass ich vielleicht hier bleiben könnte.“, gab ich preis. „Aha, hast du die Ninja Ausbildung denn?“, bohrte sie. Ich antwortete: „Ja, ich bin Chunin in Sunagakure geworden.“ „Gut, dann komm wir füllen die Formulare aus. Hast du den Eltern?“, las sie vom Blatt. „Nein, sie sind tot.“, meinte ich. Sie notierte diese Aussage und las weiter vor: „Erzählst du mir etwas über dich und deine Körpermaße?“ „Ich bin 16 Jahre alt, 1,66 m groß und 50 kg schwer.“, gab ich bescheid. Sie schrieb wieder etwas auf und meinte dann: „Ja, ich habe leider keine Wohnung mehr frei, ich würde dich gerne mit den anderen Inuzukas unter ein Dach stecken, ist das in Ordnung?“ „Ja, kein Problem.“, sagte ich und die Blondine ordnete an: „Shizune, bring Gin zu den Inuzukas.“ Die Brünette hinter der Hokage nickte und lief voraus, ich folgte ihr und nach kurzer Zeit standen wir vor einem Haus. Die Helferin der Hokage klingelte und ein Junge ungefähr in meinem Alter öffnete uns. Er sah überrascht aus und fragte: „Shizune, was machst du denn hier?“ „Hallo Kiba, könnte ich rein kommen? Ich muss etwas mit deinen Eltern besprechen.“, meinte sie und der Junge ließ uns rein. (Leider ist der Name von Kibas Papa unbekannt, also nenne ich ihn einfach Katsu). Kiba machte uns Platz und wir traten ein. Er sah mich an und ich beachtete ihn einfach nicht. „Guten Tag Frau und Herr Inuzuka.“, rief Shizune, den 2 Inuzukas auf der Couch zu. „Oh, hallo Shizune, kann ich etwas für sie tun?“, fragt die Frau. Die Freundin der Kage von Konoha setzte sich und wies mir ihr zu folgen. „Also, es geht um Gin Inuzuka, sie ist heute erst in Konoha angekommen und wir haben leider keine Wohnung frei. Deshalb hat die Hokage gedacht, dass sie bei euch unterkommen könnte.“, kam Shizune gleich zum Punkt. Die Frau und der Mann unterhielten sich kurz in der Küche und traten dann wieder ins Wohnzimmer. Sie kamen auf mich zu und musterten mich. Die Frau streckte ihre Hand zu mir und meinte als ich sie ergriff: „Guten Tag Gin, willkommen in unserer Familie, ich heiße Tsume und das ist Katsu. Du wirst mir doch im Haushalt helfen oder?“ Ich grinste sie breit an und fiel ihr um den Hals. Ich flüsterte: „Ja, natürlich werde ich dir helfen.“ Katsu fing an zu lachen, als ich mich löste, und wir lachten alle mit.
    „Geh doch hoch zu Kiba, ihr werdet euch prächtig verstehen.“, lachte Katsu und ich nickte eifrig. Ich stürmte die Treppe hinauf und sah an einer Tür ein Schild: Kiba und Akamaru. Ich fiel wortwörtlich mit der Tür ins Zimmer und rannte auf den Jungen zu, der mich verdutzt ansah. Ich sprang ihm in die Arme und drückte ihn ordentlich. Er war immer noch erstaunt, als ich mich löste und sagte: „Hallo Kiba, ich bin Gin und ab heute deine Schwester. Ich freu mich ja so, endlich wieder eine Familie zuhaben.“ Der Hund sprang auf das Bett auf das ich mich fallen gelassen hatte und schleckte mir das Gesicht ab. „Hey, lass das!“, lachte ich. Kiba sah mich immer noch an als sei ich ein Alien.

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    2.Kapitel Kibas Sicht:
    Ich sah sie immer noch komisch an und sie sprang vom Bett, nahm mich am Arm und zog mich aus dem Zimmer. Akamaru folgte uns mit vergnügt. „Ich gehe mit Kiba zu seinen Freunden!“, rief Gin und zog mich einfach aus dem Haus, Akamaru hinterher. Sie sah mich mit ihren eisblauen Augen an und fragte: „Wo wohnen deine Freunde?“ Ich riss mich von ihr los und sagte: „Komm sie müssten am See sein.“ Sie nickte und folgte mir über die Dächer der Stadt. >Sie ist wirklich schnell< dachte ich. Wir kamen am See an und ich rief schon von weitem: „Hey, Naruto, Shikamru, Sakura, Ino, Sasuke, Hinata! Ich hab es mir anders überlegt.“ Wir rannten auf die Truppe zu und wir kamen an. Sakura fragte: „Hallo, wer bist denn du?“ Meine ‚Schwester‚ sah sie erschrocken an und versteckte sich hinter mir. Alle sahen sie an. >Seltsam, vorhin war sie gar nicht so schüchtern< schießt es mir durch den Kopf, als ich vorstelle: „Das ist Gin, sie ist etwas schüchtern. Sie wohnt ab heute bei mir. Sie ist meine Schwester.“ Die Weißhaarige kam hinter meinem Rücken hervor und murmelte: „Hallo.“ Naruto stellte sich vor sie und hielt ihr die Hand hin und meinte: „Du brauchst nicht schüchtern zu sein, wir sind alle nett.“ Sie ergriff die Hand von Naruto und umarmte ihn. Er wurde rot und sie löste sich von ihm: „Danke, wie heißt ihr?“ „Ich heiße Naruto, das ist Sakura, das Ino, Shikamaru, Sasuke und sie heißt Hinata.“, mit einer Handbewegung deutete er meiner ‚Schwester‚ die jeweilige Person, die er gerade vorgestellt hatte. Sie lächelte alle an und wendete sich zu mir. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und wisperte: „Kiba, ich hab Angst vor Shikamaru und Sasuke!“ Ich sah sie an und grinste: „Geh hin und stell dich ihnen allen vor, wenn man sie richtig kennt, dann sind sie ganz nett.“ Gin tat was ich ihr gesagt hatte und schritt als erstes zu Shikamaru und sie sagte: „Hallo, ich bin Gin. Könntest du bitte aufhören so gruselig zu gucken? Ich hab Angst.“ Shikamaru schaute sie erstaunt an, während sie sich ganz tief verbeugte. Er lächelte sie an: „Ja, gut.“ Sie erhob sich wieder und strahlte. Sie ging langsam mit zitternden Beinen auf den Uchiha zu, der sie nur böse anfunkelte. Sie fing an zu schreien und lief zu mir in die Arme. Sie klammerte sich fest an mich und fing zu meiner Überraschung an zu weinen. Ich schlang meine Arme um sie und fing an sie zu trösten. Sasuke trat auf uns zu und sah sie an und lachte: „Du brauchst doch nicht zu heulen!“ Wir alle schauten ihn finster an und er beugte sich runter zu ihr und meinte: „Ist ja gut, es tut mir leid, ich werde dich nicht mehr so angucken.“ Sie richtete sich auf und lächelte freundlich. Er grinste zurück und wir alle schauten nur auf Sasukes Lippen. >Oh, wow, der grinst. Ist das zu glauben< wunderte ich mich. Naruto brach das Schweigen: „ Wollen wir schwimmen gehen? Immerhin ist es sehr heiß!“ Gin schaute ihn an und meinte: „Ich hab gar keine Schwimmsachen.“ „In was hast du dann in einem See gebadet?“, fragt Sakura verwundert. „Ich war ja auf Reisen, ich badete in den Seen immer nackt.“, antwortete sie, als wäre das, das normalste auf der Welt. Allen Jungs auch mir stieg die röte ins Gesicht und Ino schlug vor: „Ich werde mit ihr zu mir gehen und ihr einen leihen. Geht ihr schon mal ins Wasser.

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    3.Kapitel Gins Sicht:
    Ich nickte und Ino zog mich voller Vorfreude zu sich nach Hause. Wir betraten das Zimmer von Ino und sie kramte in ihrer Schublade 3 Bikinis heraus. „Du musst wohl die nehmen, die mir etwas zu groß sind, du hast größere Brüste als ich.“, stellte sie fest. Sie breitete die Badesachen auf ihrem Bett aus und meint: „Wir probieren alle an. Als erstes den.“ Sie hielt einen rosafarbenen Hoch und die passende Hose. Ich zog ihn an, doch er gefiel mir und Ino nicht, jetzt war der nächste dran. Ein orangener mit gelben Blumen, der war mir oben zu eng. Jetzt bleibt nur noch der fliederfarbene mit hellblauen Hawaiiblumen drauf. Dieser hatte eine etwas längere Hose. Ich zog ihn an und betrachtete mich im Spiegel. Ino grinste und gab mir noch ein blaues Strandtuch, das ich mir als Rock umband. Sie führte mich auf die Straßen und wir liefen langsam wieder zu unseren Freunden zurück. Auf der Straße gafften mich alle jungen Männer mit großen Augen an. „Was gucken die so? Hab ich was im Gesicht?“, fragte ich nervös. Meine Antwort war: „Nein, du siehst nur echt gut aus.“ Ich nickte und wir waren schon bei den Anderen angekommen. Sie eilten aus dem Wasser und die Jungs bestaunten mich und Kiba meinte schützend: „Hey, hört auf so zu gucken. Sie ist meine Schwester, also Finger weg.“ Ich musste lachen, weil Kiba mich selbst mit großen Augen beäugte. Ich lief mit den Mädels Richtung Wasser und wir sprangen alle hinein. Ich zitterte anfangs etwas, aber dann ging es. Ich schwamm umher, bis mich jemand von hinten packte und mich hochhob. Ich blickte nach hinten und sah Kiba in die Augen. Er warf mich ins Wasser und irgendetwas zog mich nach unten. Ich machte die Augen auf und sah wie sich Algen oder Seegras um meine Beine gewickelt hatten. Ich hatte wegen des plötzlichen Untertauchens nicht viel Sauerstoff und ich versuchte mit letzter Kraft mich zu befreien, was aber nicht klappte und mir wurde schwarz vor Augen.
    Kibas Sicht
    Ich wartete bis sie hochkam, aber sie kam nicht. Ich erschrak und tauchte unter. Ich öffnete die Augen und sah, wie Sasuke sie packte und Überwasser zog. Er brachte sie ans Ufer und ich schwamm so schnell ich konnte zu ihnen und bedankte mich bei dem Uchiha: „Danke Sasuke.“ Er nickte zu mir und ich kniete mich neben ihren Körper. Der mit den schwarzen Augen rief: „Sakura, komm her!“ Die Rosahaarige sah den Körper von Gin und begann sogleich mit der Herzmassage. Sie drückte auf ihr Herz, danach hob sie ihren Kopf an und machte Mund zu Mund Beatmung. Nachdem sie diesen Vorgang mehrmals wiederholt hatte, spuckte die mit den blauen Augen Wasser aus und richtete sich auf. Ich fiel ihr sofort um den Hals und flüsterte: „Es tut mir so leid, so leid. Ich mache das nie wieder. Ich hatte solche Angst um dich.“ Sie lebte ihre Arme auf meinen Rücken und gab mir einen flüchtigen Kuss auf die Wange. Ich spürte, wie ich einen roten Kopf bekam und löste mich von ihr. „Mama uns Papa müssen davon ja nichts erfahren.“, zwinkerte sie mir zu und ich lächelte.

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    4.Kapitel Gins Sicht:
    Wir gingen nach Hause, nachdem ich Ino ihren Bikini zurück gegeben hatte. Wir liefen nach Hause und wurden gleich von Tsume und Katsu begrüßt: „Und? Wie war dein 1. Tag in Konoha?“ „Mir hat es sehr gut gefallen.“, begeisterte ich mich und wir aßen. „Ich gehe jetzt schlafen, ich müde.“, gestand ich nach dem Abwasch. Ich lief sofort mit Kiba nach oben, der mir das Gästezimmer zeigen sollte. Ich betrat den Raum und sah mich um. >Gar nicht so übel< schoss es mir durch den Kopf. „Danke für Alles Kiba, mir hat es heute viel Spaß gemacht.“, bedankte ich mich und er verließ das Zimmer. Ich zog mich um und legte mich in das Bett.
    Am nächsten Tag wurde ich von Tsume wach gemacht, die mir zu rief: „Gin, aufstehen, Shizune hat eben an der Tür gestanden und gemeint, dass Tsunade dich heute testen möchte.“ Ich stand auf und zog meine Kleidung an. Ich verließ, nach dem Frühstück, zusammen mit meinem ‚Bruder‚ das Haus und er führte mich zum Trainingsplatz. Tsunade stand schon mit einem Mann, der mit einem Tuch das halbe Gesicht verdeckte, und mit noch einem Mann, in einem grünen Anzug, auf dem Platz. „Gin, ich möchte, dass du gegen Kakashi kämpfst. Gai und ich werden euch zuschauen und dann deine Fähigkeiten bestimmen.“, meinte sie. Ich nickte und trat vor den Weißhaarigen. Ich stellte mich in Kampfposition und griff mit einem Gen-Jutsu an. Doch es wirkt nicht. >Was soll das< fragte ich mich. Ich formte Fingerzeichen und erschuf 5 Doppelgänger. Wir liefen um ihn herum und zückten alle gleichzeitig unsere Dolche. Wir machten den Kreis immer enger. Währenddessen schlich ich mich in eine der Baumkronen und schaute dem Spiel zu. Ein Doppelgänger nach dem anderen ritzten ihm die Dolche während des Rennens in seinen Körper. Vorher hatte ich ihn mit einem Jutsu am Boden festgehalten, sodass er nicht flüchten konnte. Ich sprang aus meinem Versteck und ließ die Doppelgänger verschwinden. Ich lief auf den Ninja zu und fragte: „Gibst du auf?“ Er schüttelte den Kopf und zog seine Maske runter. Ich schaute in sein Sharingan und lachte laut los. Er sah mich verwundert an und ich sagte: „Kein Wunder, dass mein Gen-Jutsu nicht gewirkt hat. Aber jetzt, da ich dein Geheimnis kenne, kann ich dir schaden.“ Er guckte blöd aus der Wäsche und ich löste das Jutsu, das ihn am Boden hielt auf. Er sprang sofort weg und ich folgte ihm mit meinen Augen. Ich formte Fingerzeichen, als er abgelenkt war und schon erhob sich eine gewaltige Erdmauer aus dem Boden und Kakashi drückte sich daran ab. Ich wusste was er machte und formte sogleich noch Fingerzeichen und erschuf eine 2. Wand. An der er sich ebenfalls abdrückte. Ich nutzte diesen Moment aus und sprang mit einem Messer in der Hand auf ihn zu. So gewann ich das Match.

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    5.Kapitel
    Nach dem Kampf verneigten wir uns und ich ging zu Tsunade. „Sehr gut, du hast gewonnen. Gratuliere.“, sagte sie. Ich nickte sie an und ging mit Kiba zusammen wieder. „Was hältst du davon, wenn wir zusammen in den Wald gehen? Natürlich mit Akamaru.“, schlug der Junge vor. Ich nickte und wir machten uns sofort auf den Weg in den Wald. Wir spazierten einen Weg entlang und liefen einfach weiter. Wir kamen auf eine Lichtung. >Es ist wunderschön< schwärmte ich. Überall waren Blumen und die Sonne schien auf die grüne saftige Wiese. Ich legte mich auf das weiche Gras und entspannte mich. Kiba legte sich neben mich und wir schliefen ein.
    Ich öffnete nach einiger Zeit die Augen und sah Kiba neben mir noch schlafen. Ich stellte mich hin und pflückte die schönsten Blumen. Ich band sie zu einem Strauß und sah, dass es schon dämmerte. Ich beugte mich über den Inuzuka und schaute ihn an. >Er sieht süß aus, wenn er schläft< schießt es mir durch den Kopf. Ich wurde rot. Der Schlafende öffnete verschlafen die Augen und rieb sie sich. >Oh, er ist einfach zu süß< träumte ich. Er schaute mich an und bekam seine Augen nicht mehr von mir.
    Kibas Sicht
    Ich wachte auf. Es war schon dunkel und der Mond stand am Himmel. Gin erhob sich und sie sah in dem Mondlicht einfach wunderschön aus. Ich starrte sie die ganze Zeit an und sah wie ihr die röte ins Gesicht schoss. Ich wurde ebenfalls rot und meinte verträumt: „Komm, wir gehen nach Hause, Mama macht sich bestimmt schon Sorgen. Gin nickte und wir machten uns auf den Weg. >Sie sieht wunderschön aus. Was denke ich denn da? Ich liebe sie doch nicht. Oder doch? Ich bin mir nicht sicher<. Ich sagte die ganze Zeit über nichts, bis das Mädchen das Schweigen brach: „Du, Kiba, was denkst du über mich?“ „Nun, ich finde dich nett, schön und du bist einfach perfekt.“, meinte ich. „Ach wirklich?“, fragte sie. „Ja!“, lächelte ich sie an und sie strahlte mich an. >Ihr Lächeln ist wundervoll. Nun besteht kein Zweifel, ich liebe sie<. Ich bekam rote Wangen und schwieg weiter. Wir kamen zuhause an und wir schlichen uns rein, um keinen Ärger mehr zu bekommen. Wir schafften es erfolgreich unbemerkt in unsere Zimmer und ich schlief ein.
    Gins Sicht
    Ich legte mich aufs Bett und schlief ein.
    TRAUM:
    Ich lief in dem Wald an meinem Dorf umher und hörte plötzlich Kampfgeräusche. Ich rannte so schnell wie ich konnte in diese Richtung. Es war alles in Flammen und der ganze Clan wurde von schemenhaften, schwarzen Gestalten niedergeschlachtet. Ich weinte und weinte, bis sie mich bemerkten und auf mich zuliefen…
    Ich wachte auf und konnte nicht mehr einschlafen ich ging in das Zimmer meines `Bruders` und weckte ihn. „Kiba, Kiba.“, flüsterte ich, während ich ihn rüttelte. Er schlug die Augen auf und fragte: „Gin? Was machst du denn hier?“ „Darf ich bei dir schlafen? Ich hatte einen Albtraum.“, fragte ich. Erst jetzt bemerkte ich, dass mir die Tränen in den Augen standen und sich ihren Weg meine Wangen entlang bahnten. Er nickte und öffnete mir die Decke. Ich legte mich neben ihn und zog mir die Decke bis unter die Nase. Er legte seinen Arm um mich und drückte mich ganz fest an sich. >Es fühlt sich so schön an, ihn bei mir zu spüren<. Ich schlief sofort ein.

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    6.Kapitel Kibas Sicht:

    Ich wachte auf und bemerkte, dass Gin immer noch in meinen Armen lag. >Sie fühlt sich gut an. Ein tolles Gefühl sie in meinen Armen zu halten< mit diesem Gedanken zog ich sie näher an mich heran. Ich merkte, wie sie sich bewegte und ich schaute sie an. Sie sah mir in die Augen und ich wurde rot. „Sag mal“, fragte ich, „Warum hattest du den solche Angst vor Shikamaru und vor Sasuke?“ Sie gestand: „Weißt du Kiba, ich hatte schon immer das Gefühl verachtet und gehasst zu werden und dieses Gefühl hatte Sasuke mir mit seinem Blick bestätigt. Deshalb fing ich auch an zu weinen.“ Ich sah sie mitleidig an und drückte sie noch einmal, bevor ich aufstand. „Komm, wir gehen Frühstücken.“, meinte ich. Sie guckte mich an und nickte. Wir liefen runter in die Küche und setzten uns an den Tisch, der schon reichlich gedeckt war.
    Nach dem Essen gingen wir raus und stießen nach kurzer Zeit auf den, nach Luft schnappenden, Naruto, der keuchte: „Ihr… sollt zu… Tsunade jetzt!“ Wir sahen einander an und machten uns gleich auf die Socken zum Kagebüro. *Klopf, Klopf* „Herein!“ war ein schreien zu hören. „Ah hallo, ihr sollt auf eine Mission gehen. Es sollen 2 Nukenin gesichtet worden sein. Ich möchte, dass ihr das überprüft.“, mit diesen Worten zeigte uns die Frau mit der großen Oberweite das Gebiet, das wir durchsuchen sollen und sie verabschiedete sich: „Gut, auf wieder sehen, ich wünsche euch keine besonderen Vorkommnisse.“ Wir nickten und gingen nach Hause, packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg raus aus der Stadt.
    Wir wanderten jetzt schon einen Tag lang und sie schlug vor: „Komm, lass uns rasten.“ Sie ging auf meinen Vorschlag ein und wir bauten das Lager auf. „Ich gehe Feuerholz suchen.“, sagte die mit den weißen Haaren, bevor sie verschwand.
    Gins Sicht
    Ich ging schon eine ganze Weile durch das Gestrüpp, auf der Such nach geeignetem Holz. Ich fand was ich suchte und begab mich wieder zum Lager. Der Junge, mit den feinen Sinnen, hatte bereits die Feuerstelle vorbereitet, auf die ich das Holz lag. Wir entzündeten die Flammen und machten es uns gemütlich. Nach einer Weile wurde mir unglaublich kalt, sodass ich meinen konnte, dass mir jeden Moment sämtliche Zehen abbrechen könnten. Ich spürte wie der Inozuka sich neben mich platzierte und mich in seine Decke mit einwickelte. Ich schmiegte mich an den neben mir und schlief bald darauf ein. Es war so schön warm in seiner Nähe und ein wundervolles Gefühl durchströmte meinen Körper. Ich machte die Augen auf und blickte neben mich und sah den schlafenden Kiba. Ich träumte noch lange vor mich hin, bis mich die Worte: „Gin, träum nicht. Wir müssen weiter.“ aus meinen Gedanken riss. Ich nickte und packte die Sachen zusammen.
    Wir kamen an einen Fluss, wo ich auch gleich die Wasserflaschen auffüllte. Auf der anderen Seite traten aus dem Schatten 2 vermummte Personen. Der Eine war viel größer als der Andere und sie schritten auf mich zu. Ich schaute sie verwirrt an, bis Kiba hinter mich trat und flüsterte: „Akatsuki!“ Ich schaute wieder zu den Gestallten, die stehen geblieben waren. Ich sah vom Einen zum Anderen und wieder zurück. „Was wollt ihr?“, rief Kiba. „Wir? Wir wollen das Mädchen!“, rief der Kleine.

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    7.Kapitel
    Ich stellte mich auf und sah direkt in die Augen des Kleineren. Sie waren rot und 3 spitze Punkte zierten die Iris. >Aha, ein Uchiha. Ich hab viel über sie gelesen< überlegte ich und rief: „Was wollt ihr von mir?“ „Wir wollen dich bei Akatsuki!“, schrien Beide. „Ihr bekommt sie nicht. Ich werde für sie kämpfen.“, schützte mich Kiba. „Auch wenn du wüsstest, dass sie dich die ganze Zeit angelogen hatte?“, fragte der scheinbare Fischmensch. „Belogen?“, wiederholte der Besitzer von Akamaru. „Ja, sie ist keine Inozuka. Sie ist eine Hato.“, rief der Uchiha monoton. Erschaute mich völlig perplex an. Ich nickte mit Tränen in den Augen. Er riss sofort die Augen auf und taumelte zurück. Er fiel auf den Boden und starrte Löcher in die Luft. „Also, wenn du nichts dagegen hast, dann holen wir die Göre jetzt mit.“, meint der `Hai`. Er bewegte sich nicht und ich war völlig aufgelöst, als dass ich mich hätte wehren können. Sie schritten übers Wasser und auf mich zu. Der mit den schwarzen Haaren packte mich am Arm und hob mich hoch. Er schleifte mich weg. „Aber, ich hab was dagegen. Obwohl sie gelogen hatte, ich liebe sie trotzdem. Und ich werde sie immer Lieben!“, schrie Kiba, der wieder zur Besinnung gekommen war. Er griff sie an und wieder und wieder. Doch sie wichen ihm entweder aus oder wehrten sich. Ein Schwert wurde erhoben und traf Kiba schwer am Arm. „Stopp!“, schrie ich. Alle schauten mich an. „Wenn ihr ihn am Leben lasst, dann komme ich ohne Wehr mit euch.“, erpresste ich. Sie sahen sich an und der Uchiha nickte. Der Blaue schlug den Inozuka bewusstlos und wir setzten unsere Reise zum HQ fort. Wir reisten Tag und Nacht, bis wir nach 3 Tagen und Nächten, vor einem riesigen Gebäude, versteckt im Wald, stehen blieben. Meine Gefangennehmer, von denen ich wusste, dass der Große Kisame hieß und der Kleine Itachi, traten in das Haus und brachten mich in einen Raum, darin stand ein Schreibtisch, an diesem saß ein Mann mit orangenem Haar und vielen Piercings. „Leader, wir haben das Mädchen.“, informierte Kisame den Orangehaarigen. Er sah auf und nickte: „Sehr gut, es wird kein Kampf geben, denn es steht schon fest, dass sie bei uns aufgenommen wird.“ „Gut Pain.“, erwiderte Itachi. „Gebt ihr einen Mantel und Ring.“, ordnete der Leader an. Sie nickten und führten mich aus dem Zimmer.
    Nachdem ich einen Mantel und Hut bekommen hatte, bekam ich noch einen mit dem Zeichen für `rot`. Ich steckte mir den Ring an den linken Zeigefinger und betrachtete mich im Spiegel. >Also, ich muss zugeben, das Gewand steht mir<. „Los Komm!“, riss Itachi mich aus meinen Gedanken. Ich folgte ihm in einen großen Speisesaal. Ich setzte mich neben einen Jungen mit einer Maske. „Hallo, mein Name ist Gin, wie heißt du?“, sprach ich ihn an. Er antwortete: „Hallo, schönes Mädchen. TOBI IS A GOOD BOY!“ Ich guckte ihn an und dachte >Er verhält sich ja kindisch. Sowas hätte ich von Akatsuki nicht erwartet<.

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    8.Kapitel
    Nach dem Essen, ging ich auf mein Zimmer und wollte mich gerade hinlegen, als es klopfte. „Ja!“, schrie ich genervt. Er trat ein, es war Itachi, der fragte: „Du kommst doch aus Konoha. Kanntest du meinen Bruder?“ Ich schüttelte den Kopf. „Ach nicht so wichtig.“, meinte er und wollte das Zimmer verlassen. Ich hielt ihn auf und sagte: „Bleib hier! Erzähl mir dich etwas über deinen Bruder und warum hattest du mich das gefragt?“ Er blieb stehen und erzählte mir über seine Vergangenheit und seine Familie. Er tat mir schrecklich leid. Sein Schicksal ist grausam zu ihm. Er hatte von Konoha den Auftrag bekommen seinen Clan zu vernichten, wie schrecklich, und sein Bruder hasst ihn. Er hats wirklich nicht leicht. >Ich habe das Gefühl, als würden wir uns schon lange kennen. Ich vertraue ihm<. Er beendete seine Erzählung mit den Worten: „Geh schlafen, morgen wird ein langer Tag.“ Ich nickte und legte mich hin. >Ich glaube er braucht jemanden, mit dem er reden kann< das waren die letzten Gedanken die ich fasste, bevor ich in einen traumlosen schlaf fiel.
    Am nächsten Tag wurde ich zu Pain gerufen, der direkt zum Punkt kam: „Du wirst mit Itachi und Kisame auf eine Mission gehen. Ihr sollt möglichst viele Sunanin auf dem bevorstehenden Fest töten. Dich kennen die aus Konoha. Sie werden ebenfalls dort sein. Also geh zu Itachi und Kisame und sag zu ihnen sie sollen mit dir zu Konan gehen. Sie wartet auf euch im Keller. Sie wird durch ein Jutsu euer Aussehen ändern.“ Mit diesen abschließenden Worten verließ ich das Büro und machte mich gleich auf den Weg zum Zimmer meiner Teampartner. Ich klopfte und trat ein. „Kisame, Itachi, ihr sollt mit mir zu Konan gehen. Sie wird unser Aussehen für die nächste Mission verändern. Die Einzelheiten besprechen wir später also los, kommt!“, trieb ich sie an. Im Keller stand die Blauhaarige schon bereit. „Wer zuerst?“, erkundigte sie sich. Wir sahen einander an und da keiner anfangen wollte sagte ich: „Gut ich beginne. Ich setzte mich auf den Stuhl, der bereit gestellt war und sie begann die Fingerzeichen zu machen.
    Das Jutsu war vollendet und ich trat vor die Männer. Sie sahen mich erstaunt an. Sogar in Itachis Blick war ein Staunen zu erkennen. Ich sah in den Spiegel und betrachtete ein 1,68 m großes Mädchen mit schwarzen, schulterlangen Haaren. Meine Stirn war durch einen schrägen Pony bedeckt. Mein linkes, violettes Auge wurde ebenfalls von dem schwarzen Pony versteckt. Mein Busen war etwas größer als vorher. Ich hatte eine etwas fraulichere Figur bekommen.
    Nachdem die 2 fertig waren, stand ein blonder, kurzhaariger Itachi vor mir. Seine Augen hatten die Farbe vom Meer angenommen und der Uchiha war um einige Zentimeter gewachsten. Auch seine markanten Augenfalten waren verschwunden. Der Fischmensch hatte nun weder Kiemen, noch blaue Haut. Seine früher blau/schwarzen Haare trugen nun die Farbe braun. Seine Augen waren nun normalgroß und waren rehbraun. Anstatt, dass Kisame gewachsen ist, ist er geschrumpft.

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    9.Kapitel
    Ich ging mit meinen Begleitern zu Pain, dieser berichtete ihnen alles und gab uns Kleidung. Die Ringe und Umhänge konnten wir schließlich nicht anbehalten. Auch unsere Stirnbänder, die mit einem tiefen Kratzer markiert worden waren zogen wir aus. Nach unserem Kleiderwechsel hatte ich ein lila Kleid an, das bis zu meinen Knien reichte. Ein Träger legte sich um meine Schulter. An der linken Seite meiner Hüfte befand sich noch eine schwarze Rose. Das Kleid lag nicht straff an meinem Körper, sondern viel schön an mir herunter. Kisame trug einen Anzug, genau wie Itachi. Wir machten uns auf den Weg nach Suna. Natürlich wurden wir dorthin teleportiert, damit wir nicht unsere Abendkleidung verschwitzten. In Sunagakure mischten wir uns unauffällig unter das Volk. Eine Ansprache wurde gehalten und wir wurden auf Gaara den Kazekagen aufmerksam: „Hallo, schön, dass ihr heute so zahlreich erschienen seid. Heute feiern wir die 1-jährige Zusammenarbeit mit Konoha.“ Alle jubelten und Gaara verbeugte sich und verließ die Bühne. Er lief durch die Runde um sich ein Mädchen, seiner Wahl, zum Tanz auszusuchen. Er blieb vor mir stehen und verneigte sich etwas, dabei sprach er: „Wollen sie mit mir den Eröffnungstanz halten?“ Er streckte mir seine Hand entgegen und ich zögerte. Das sah Kisame und schubste mich nach vorne um nicht aufzufallen. Ich ergriff seine Hand und er führte mich zur Tanzfläche. Er legte eine Hand an meine Hüfte und die Andere ergriff meine. Meine linke Hand legte ich auf seine muskulöse Schulter. Wir schwebten los und er sah mir während des Tanzes mit seinen türkisfarbenen Augen in meine. Mir fiel das Zeichen für Liebe auf seiner Stirn auf. Ich hatte schon viel von dem Kazekagen Gaara gehört und ich fand seine roten Haare einfach nur umwerfend. >Er tanzt wundervoll<. Die Musik hörte viel zu schnell auf und schon erklang das Klatschen der Leute. Wir lösten uns voneinander und ich lief mit rotem Kopf geradewegs wieder zu den anderen Beiden.
    Ich tanzte noch mit Itachi in dem Getümmel, während Kisame so viele Ninja, aus Suna, wie möglich bewusstlos schlug und sie dann tötete. Er versteckte sie an einem Ort, wo man sie erst spät finden würde, wenn wir schon über alle Berge wären. Wir blieben noch auf dem Fest und ich freute mich. Ich sagte: „Ich gehe etwas trinken.“ Und schon verschwand ich in der Menschenmenge. Ich sah Gaara auf der Mauer sitzen und gesellte mich zu ihm. „Hallo“, meinte ich, während ich mich neben ihn setzte. Scheinbar hatte ich ihn erschreckt. Denn er zuckte zusammen.

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    10.Kapitel
    „Was machst du denn hier?“, fragte er erstaunt. „Ich wollte mich zu ihnen gesellen, aber wenn die nicht wollen Kazekage-sama, dann gehe ich wieder.“, mit diesen Worten wollte ich aufstehen, doch er hielt mich fest: „Nein, warte, bleib hier. Und du kannst mich ruhig duzen. Ich bin es nur nicht gewöhnt nicht alleine zu sein.“ Ich nickte und setzte mich wieder. Ich schaute in die Sterne und träumte: „Der Ausblick ist wunderschön, mein Name ist übrigens Kano.“ Er nickte und ich fing an zu zittern. Er legte seine Jacke um mich und schon wurde mir wieder warm. Nach einiger Zeit, stand ich auf mit den Worten: „Die Anderen warten sicher auf mich.“ Er lächelte und ich ließ ihn schweren Herzens allein.
    Auf dem Fest wurde ich von hinten angetippt. Ich trete mich um und sah in das lächelnde Gesicht von… Kiba. >Oh nein<. Er fragte: „Wollen sie tanzen?“ Um kein Aufsehen zu erregen nickte ich. Wir tanzten oder schwebten förmlich auf Wolken. Ersah mir in die Augen und ich konnte es nicht verhindern rote Wangen zu bekommen. „Du erinnerst mich an eine Person, die ich liebte. Ich habe bei dir ein ähnliches Gefühl.“, bei diesen Worten aus seinem Mund wurde mir wohlig warm ums Herz. Die Raupen in meinem Bauch mutierten zu riesigen schönen Schmetterlingen. Diese Gefühle brachten mich um den Verstand.
    Nach diesem wunderschönen Abend fragte mich der Kazekage: „Möchtest du nicht diese Nacht noch bei mir im Kage-Turm bleiben? Deine Begleiter dürfen sicherlich auch bleiben.“ Ich schaute die 2 Männer, die nickten, also nahm ich an. Ich bekam mit meinen Teamkammeraden eine Wohnung. Mit 2 Zimmern. 1 Zimmer bekam ich und das Andere nahmen die Jungs. In unserer Unterkunft meinte Kisame: „Boa, du hast den ja ganz schön um den Finger gewickelt. Der steht richtig auf dich. Das könnten wir noch ausnutzen.“ Ich kicherte und wir legten uns ins Bett.
    Bei den Jungs, Itachis Sicht:
    „Hey, Itachi, was meinst du? Was könnten wir mit der Zuneigung, die Gaara für Gin empfindet, anfangen?“, fragte Kisame mich. „Auf jeden Fall könnten wir an Infos kommen, von denen wir vorher nichts wussten.“, sagte ich monoton. Wir schliefen ein.

    11
    11.Kapitel Gins Sicht:
    Am nächsten Morgen stand Gin schon vor unserem Bett und sah uns an. „Ich habe mich bei Gaara als Kano vorgestellt, also nennt mich bitte ab jetzt so.“, forderte sie. Wir stimmten zu und erhoben uns um uns anzuziehen. Wir frühstückten mit allen Konohas und Sunas zusammen. Wir setzten uns an den Tisch, an dem alle Plätze noch frei waren und begannen. Itachi dem wir den Namen Akaya gegeben hatten, aß genüsslich sein Brot. Kisame, alias Mizu, verschlang sein Essen wortwörtlich. Ich kaute verträumt auf meinem Müsli rum, bis mich eine Stimme aus den Gedanken riss: „Ist hier noch Platz?“ Sie gehörte zu Gaara und ich nickte ihm zu. „Habt ihr gut geschlafen?“, fragte er. Alle nickten begeistert. Er lächelte und aß sein Mal.
    Nach dem Essen gingen wir ins Dorf und sahen uns um. >Überall sind die Menschen froh. Das ist wundervoll<. Ich ging zu einem Kleidergeschäft und presste mein Gesicht interessiert an das Schaufenster. Ich sah ein rotes trägerloses Top und eine blaue enganliegende Hose. Mir gefiel das Outfit auf Anhieb und kaufte es mir. Ich zog es an und begutachtete die Männer, die mich auf der Straße mit großen Augen anblickten. Mir gefielen die bewundernden Blicke der Leute aus Suna und schlenderte durch die Straßen. Ich kam an einem Kind vorbei, das mich angrinste. Ich sah, dass es ein Stirnband trug. Wahrscheinlich hat das Mädchen gerade die Akademie abgeschlossen. Ich fragte: „Hast du die Akademie gerade abgeschlossen?“ Es nickte begeistert und das leuchten in ihren Augen konnte man nicht übersehen. „Hast du sie auch abgeschlossen?“, erkundigte sie sich. Ich bejahte ihre Frage und sie musterte mich von oben bis unten: „Wo ist dein Stirnband?“ >Was sage ich denn jetzt<. „Ehm… weißt du, ich habe es heute nicht dabei, weil ich mich in Suna als Ninja bewerben wollte.“, log ich ohne rot zu werden. Sie sah mich mit großen Augen an: „Machst du das wirklich?“ „Ja, ich versuche was ich kann um hier Ninja zu werden. Ich hab lange darüber nachgedacht und hab mich entschieden den Kazekagen heute darauf anzusprechen.“, lächelte ich die Kleine an. „Hoffentlich sehen wir uns wieder. Mein Name ist Miko.“, lächelte sie. „Nett dich kennen zu lernen, mein Name ist Kano.“, grinste ich zurück. „Ich muss dann jetzt weiter.“, suchte ich eine Ausrede. Sie nickte und ich ging weiter. Ich kam an einen Trainingsplatz, wo ich ein Mädchen, mit einem großen Fächer, und einen Jungen, mit einer seltsamen Gesichtsbemalung und einer Puppe sah. Ich steuerte genau auf sie zu und als sie mich bemerkten hörten sie auf zu trainieren. Das blonde Mädchen mit den 4 Zöpfen kam auf mich zugerannt und meinte: „Du bist doch das Mädchen, das gestern Abend mit meinem Bruder getanzt hat, oder?“ „Ahm… wer ist denn dein Bruder?“, antwortete ich mit einer Gegenfrage. Sie informierte mich: „Mein Bruder ist Gaara. Ich hab ihn noch nie so glücklich gesehen wie gestern Abend. Ich bin übrigens Temari und das ist Kankuro.“ Bei dem letzten Namen deutete sie mit der Hand auf den Jungen, der mich lüstern anlächelte. „Freut mich.“, ich gab jedem die Hand und trainierte mit ihnen zusammen bis zum Abend.

    12
    12.Kapitel
    Wir machten uns auf den Weg zurück zum Turm. Ich hatte mich inzwischen mit Temari und Kankuro richtig gut angefreundet. Ich begegnete auf dem Weg `Akaya` und `Mizu` ich stellte sie vor: „Das sind Akaya und Mizu meine Brüder. Mizu ist der Älteste. Mizu, Akaya, das sind Temari und Kankuro, sie sind die Geschwister von Gaara.“ Die Kage-Geschwister grinsten meine `Brüder` an. Diese erwiderten dies mit einem leichten lächeln. Wir gingen gemeinsam zurück und betraten den Essensaal. Viele der Ninja waren schon da und plötzlich wurde ich kreidebleich, als ich das kleine Mädchen von heute Mittag sah. >Oh nein, sie ruiniert alles. Das mit dem, dass ich Sunaninja werden will, war ja bloß gelogen< ärgerte ich mich. Ich zerrte meine Gruppenmitglieder wieder nach draußen, während ich sagte: „Temari, Kankuro, ihr könnt schon mal gehen ich muss nur mal mit den Beiden reden.“ Sie sahen sich verwundert an, dann viel die Tür ins Schloss und ich erzählte Itachi und Kisame alles was passiert war. „Wenn du Sunanin werden würdest, das wäre gut, dann da Gaara dich mag wird er niemals den Verdacht haben, dass du Infos an Akatsuki weiter gibst. Das wäre also besprochen. Du wirst Sunanin und wir werden Pain Bescheid geben.“, bestimmte Itachi. Ich nickte nur unsicher und Kisame fügte noch hinzu: „Du hast doch diese Zeichen, für den Inozuka-Clan mit einem Jutsu dazu gebracht, nicht mehr weg zu gehen, oder?“ Ich nickte. „Gut, dann mach dasselbe mit der Verkleidung. Das Jutsu wird sich ja dann nicht auflösen.“ Ich nickte erneut und wendete das Jutsu gleich an. Ein blauer Schein umgab mich und das Jutsu von Konan konnte nur mit meinem Gegenjutsu aufgehoben werden. Wir betraten das Esszimmer und stopften uns voll. Gerade wollte ich gehen, als ich eine Stimme hörte: „Hallo, Kano. Frag den Kagen doch jetzt.“ „Später!“, rief ich ich ihr noch zu.
    Danach spazierte ich in mein Zimmer. Von dem aus schlenderte ich zur Stadtmauer, natürlich verließ ich den Turm durch das Fenster um niemanden zu wecken. Dort setzte ich mich hin und genoss die Ruhe und den Frieden. „Was machst du denn hier?“, hörte ich eine nicht allzu unbekannte Stimme hinter mir.>Gaara<. Der Erwartete nahm neben mir Platz und sah mich erwartungsvoll an. „Ich wollte einfach nur entspannen und mal alleine sein.“, beantwortete ich die Frage. Er nickte: „Ja, aus dem Grund bin ich auch hier.“ Jetzt öffnete ich die Augen und schaute ihn an. „Du, Gaara, könnte ich Sunanin werden? Ich wollte dich schon die ganze Zeit fragen, aber wollte warten, bis wir alleine sind.“, bekam ich heraus. Er lächelte: „Ja, kannst du. Miko, die Tochter des Oberhauptes der Sunanins hat es mir schon erzählt. Ihr habe ich auch schon gesagt, dass ich dich annehmen werde, natürlich nur wenn du den Test schaffst.“ Ich nickte zufrieden und nachdem wir noch zusammen geredet hatten begab ich mich in mein Zimmer und schlief ein.
    Ich konnte jedoch nicht schlafen, also machte ich mich auf den Weg in die Stadt. Ich sah ein Geschäft, das noch nicht geschlossen hatte und kaufte mir dort neue Klamotten. Ein blaues Top und eine schwarze Hose.

    13
    13.Kapitel
    Der Wecker dröhnte und ich öffnete die Augen. Ich weckte sofort meine Mitbewohner und erzählte ihnen die Neuigkeit. Sie freuten sich, dass der Plan aufgegangen war. Ich ging um 8.45 zum Trainingsplatz und kam um 9.00 Uhr dort an. Gaara wartete schon auf mich und beschloss: „Du wirst gegen Temari kämpfen. Also los.“ Er pfiff und ich griff direkt mit Kunai und Shuriken an. Sie wich gekonnt aus und der Kampf ging noch sehr lange weiter. Sie hatte kaum noch Chakra, ich dagegen, war auch nicht viel besser dran. >Jetzt gibt es nur noch eins, mein Kekkei Genkai<. Ich aktivierte es und verursachte bei Temari Herzrhythmusstörungen, natürlich nur einen Moment, sodass sie ohnmächtig wurde. Dabei formte ich irgendwelche Fingerzeichen um keinen Verdacht zu provozieren. Der Kazekage fing an zu klatschen und ließ Temari zu Ärzten bringen, die sie behandelten.
    Am nächsten Tag wurde ich geweckt. Ich zog mich an und ging voller Aufregung in die Gemeinschaftshalle. Der Kazekage stand vorne, während ich an den restlichen Ninja aus Suna vorbeiging. Ich schritt mit hocherhobenem Haupt auf die erste Stufe und kniete mich nieder. „Ich ernenne dich, Kano, zu einem Ninja aus Suna. Du darfst dich nun erheben.“, sprach er und übergab mir ein Stirnband mit dem Zeichen von Sunagakure. Ich zog es mit Ehre um den Hals und verbeugte mich noch einmal vor Gaara, bevor ich den Raum wieder verließ. Die Drinsitzenden folgten mir und draußen wurde ein großes Fest gefeiert. >Ich glaubs nicht. Dieses Fest nur für mich, weil ich jetzt ein Ninja geworden bin<. „Gefällt es dir nicht?“, hörte ich Gaaras tiefe beruhigende Stimme hinter mir. „Doch es gefällt mir sehr gut. Ich bin es nur nicht gewöhnt, dass so viele Menschen wegen mir gekommen sind.“, antwortete ich verlegen. „Es ist aber auch kein normaler Tag. Es sind so viele Leute gekommen, weil sie froh sind, dass es ab sofort noch jemanden gibt, dem sie ihr Leben anvertrauen können. Sie freuen sich riesig, dass du nun zu uns gehörst.“, klärte er mich auf. Ich nickte. Kankuro an der Musik ließ einen langsamen Song spielen. „Möchtest du tanzen?“, fragte der rot gewordene Gaara. Ich lächelte: „Klar.“ Er legte seine Hände an meine Taille und ich schlang meine Arme um seinen Hals. Wir tanzen eng umschlungen. >Aber, was soll das. Ich liebe doch Kiba< denke ich und löse mich von meinem Partner. Er schaut mich verdutzt an und ich entschuldigte mich: „Tut mir leid, ich liebe schon jemand anderen.“ Die Musik schien zu verstummen und wir konzentrierten uns nur auf unser Gespräch. „Das verstehe ich. Ich dachte mir schon so etwas. Es tut mir leid. Ich hätte dich nicht fragen sollen.“, sagte er mit Tränen in den Augen. >Es tut mir so leid. Aber ihm nur Gefühle vorzuspielen, das wäre ja noch schlimmer, als ihm die Wahrheit zu erzählen. Ich glaube ihm ist noch nie so wehgetan worden<. „Wir bleiben aber Freunde.“, versuchte ich ihn zu trösten- vergeblich. Er rannte tränenüberströmt fort und ich erntete nur böse Blicke.

    14
    14.Kapitel
    Ich lief auf mein Zimmer und nicht wenige Minuten danach klopfte es. Ich wischte mir die Augen aus und öffnete. Mich starrte eine wütende Temari an. „Hast wohl geweint, was?“, fragte sie spöttisch. Ich meinte: „Ich kann niemandem wehtun, ohne dass es mir auch wehtut. Es war schrecklich, aber ihm falsche Gefühle vorzuspielen, das wäre noch viel schrecklicher. Oder nicht?“ Sie schaute mich mitleidig an und nahm mich in den Arm. Sie bat: „Könntest du es bitte probieren? Aus einer einseitigen Liebe, kann auch eine zweiseitige werden.“ Ich sah sie an und ich sah in ihren Augen, dass es ihr unendlich wehtat ihren Bruder so zu sehen. Ich nickte und ging mit Temari mit. Sie brachte mich zu Gaaras Zimmer. *Klopf, Klopf* ich hörte eine zitternde Stimme „Ja“ rufen. Ich öffnete die Tür und betrat Gaaras Zimmer. Es war schön eingerichtet, er saß auf seinem Bett und schaute mich an. „Kano, Kano.“, flüsterte er und wischte sich die Tränen weg. Ich ging auf ihn zu und… nahm ihn in meinen Arm. Er war zuerst völlig perplex, bis er sich wieder am Riemen riss und seine Arme um mich legte. Er drückte mich fester an sich und ich löste mich. „E-es t-tut mir l-leid. Ich w-weiß gar n-nicht…“, ich brachte ihn zum schweigen, indem ich meine Lippen auf seine drückte. In der ersten Zeit fasste er gar nicht, was ich da tat. Er ließ den Kuss zu und fügte sich. Der Kuss wurde leidenschaftlicher und inniger. >Es fühlt sich recht gut an, aber es gefällt mir trotzdem nicht. Was mache ich nur<. Ich löste den Kuss und schaute ihn an. Er schaute mich auch an. Aber seine roten gequollenen Augen ließen es nicht zu, dass ich ihm die Wahrheit sagte. Ich verließ das Zimmer, bis mich etwas von hinten packte und mich festhielt. „Bleib bei mir, bitte.“, fragte der Rothaarige. Ich spürte seinen warmen Atem in meinem Nacken und nickte. Ich drehte mich wieder um und er legte sich mit mir in sein Bett.
    „Nein, Gaara, ich kann das nicht. Ich mag dich aber ich liebe dich nicht. Es tut mir wirklich leid.“, brachte ich heraus. Ich stand auf und verließ das Zimmer. Ich ging in meinen Raum und legte mich schlafen.
    Am nächsten Morgen, wachte ich auf und ging in die Küche frühstücken. Gaara hatte mir erlaubt in der Kage-Residenz zu bleiben und das tat ich auch. Nachdem ich gegessen hatte, ging ich trainieren. Es wurde Abend. >Wo ist die Zeit nur hin< fragte ich mich und machte mich auf den Weg nach Hause. Unterwegs sah ich eine Gestallt, die mich zu sich wank. Ich folgte ihr und sie brachte mich in eine Gasse. „Pain möchte, dass du statt in Suna ein Ninja wirst, das in Konoha tust. Von Dort kämen die ganzen Befehle, uns zu jagen.“, ich war zuerst geschockt, dann aber verstand ich. Ich nickte zustimmend und er verließ den Ort.

    15
    15.Kapitel
    Am nächsten Tag sprach ich zum Kazekage: „Kazekage-sama, ich möchte in Konoha ein Ninja werden. Ich hoffe sie lassen mich gehen und schreiben eine Empfehlung.“ „Ja, selbstverständlich. Nur schade, dass du uns verlässt.“, waren seine abschließenden Worte, ehe ich den Raum verließ.
    1 Woche später machte ich mich auf den Weg nach Konoha. Ich hatte bereits 1/3 des Weges geschafft, bis es dunkel wurde. Ich suchte mir also einen Rastplatz und schlug mein Lager auf. Das Feuer brannte und ich wärmte mich. Ich kuschelte mich in meine Decke ein und schlief auch kurz danach.
    Die Sonne brannte auf meinen Augenliedern und ich brachte mich dazu sie zu öffnen. Vor mir und starrend auf das erloschene Feuer saß Deidara. „Ah, du bist aufgewacht. Ich wurde von Pain beordert dich diese Nacht zu bewachen. Ich gehe dann jetzt wieder, bis dann.“, mit diesen Worten verschwand der Blonde im Wald. Ich packte meine Sachen und lief dann weiter. Auf dem Weg kam ich an einem kleinen Restaurant vorbei. Ich sah hinein und stellte fest > Es scheint nicht viel Betrieb zu sein, ich werde mal reinschauen<. Wie auf Stichwort grummelte mein Magen und ich lief rot an. >Wie peinlich<. Ich betrat den Laden und machte es mir auf dem Platz an Fenster gemütlich. Der Kellner kam auf mich zu und guckte mich mit großen Augen an. >Was guckt der den so< regte ich mich auf. „Was kann ich der Dame bringen?“, fragte er, ohne den Blick von mir abzuwenden. >Langsam wird das unangenehm. Ich werde den Blick einfach ignorieren<. „Ähm… ich möchte bitte eine Waffel mit Erdbeeren und einen Kaffee.“, bestellte ich. Der Gleichaltrige verschwand in einem Raum hinter der Theke. Nach kurzer Zeit kam er wieder raus und auf mich zu. Er hatte ein Tablett in der Hand, von der schon der Qualm der Waffel aufstieg. Er servierte mir den Teller und die Tasse. „Was macht eine junge und schöne Dame denn hier in dieser Gegend.“, bohrte er. „Ich bin auf dem Weg nach Konohagakure.“, antwortete ich. Er sah betrübt zu Boden und sah dann wieder in meine violetten Augen. „Also bleibst du nicht lange?“, erkundigte er sich. „Nein, ich gehe gleich wieder los.“, gab ich ihm Auskunft. Er nickte und ging wieder an die Arbeit. >Ob der ein Date wollte? Auch egal, ich muss mich auf die Mission konzentrieren<. Ich aß schnell auf und lief so schnell es ging weiter. >Mist! Ich hab viel zu viel Zeit verschwendet<. Ich rannte weiter und die Nacht brach an. Ich sah am Horizont schon die Lichter Konohas. Ich lief weiter und war dann in einer halben Stunde am Tor Konohas. Die Wachen brachten mich sofort zur Hokage. *Klopf, Klopf* „Herein!“ rief Tsunades Stimme, genau wie am ersten Tag. Ich betrat das Zimmer und Tsunade sah mich an. „Du hast doch mit dem Kazekagen getanzt, oder? Was machst du denn hier?“, fragte sie. Ich verbeugte mich und antwortete: „Ich habe eine Empfehlung des Kazekagen. Ich möchte gerne Konohanin werden.“ Sie sah mich an und streckte mir ihre Hand entgegen, ich legte die Schriftrolle in ihre Hand und sie begann zu lesen. Als sie fertig war meinte sie: „Na dann, herzlich Willkommen in Konoha, Kano.“ Ich lächelte und sie drückte mir einen Schlüssel in die Hand. „Das ist der Schlüssel für deine Wohnung. Die Adresse steht auf dem Schild und nun raus.“, schmiss sie mich aus dem Büro. Ich ging zu der Wohnung, die darauf stand und legte mich hin.

    16
    16.Kapitel
    Ich wachte auf und zog mir meine Sachen an. Das blaue Top und die schwarze Hose aus Suna. Ich verließ die Wohnung und ging auf die Straße. >Es fühlt sich so an, als wäre ich nie weg gewesen<. Ich ging die Straße entlang und wurde von einem blonden Jungen aufgehalten. „Hey“, sprach er mich an, „du bist doch Gaaras Tanzpartnerin. Was machst du denn hier?“ „Ich bin ab heute Konohanin.“, informierte ich ihn. „Ach so ist das, komm doch mit. Ich stelle dir meine Freunde vor.“, schlägt er vor und ich nicke begeistert, da ich kein Aufsehen erregen will, weil ich sie ja schon kenne. Ich folge ihm zu dem See, an dem wir schwimmen waren. „Hallo, das ist… Wie heißt du eigentlich?“, fragte er und kratzte sich verlegen am Hinterkopf. „Kano.“, flüsterte ich. „Ach ja, das ist Kano. Kano, das sind Shikamaru, Sasuke, Sakura, Ino, Hinata und Kiba.“, stellte er Alle vor. „Freut mich.“, sagte ich. Sasuke antwortete mit einem abweisenden Blick, Sakura, Ino, Shikamaru und Kiba aber streckten mir ihre Hand entgegen. Ich schüttelte Alle nacheinander und währen dessen begrüßten sie mich noch zusätzlich dem Händedruck. Ich lächelte sie an. „Hey, du bist doch das Mädchen von dem Fest, mit dem ich getanzt hatte, stimmt das?“, lächelte der Junge mit dem Hund. Ich nickte und Naruto brach das herrschende Schweigen: „Wie auch immer. Lasst uns was unternehmen. Gehen wir doch zusammen Nudelsuppe essen.“ Ich musste kichern, weil sich Naruto nicht verändert hat. Alle sahen mich fragend an. Ich winkte nur ab und ging auf direktem Wege zu Narutos Lieblings Nudelsuppenladen. „Woher wusstest du wo der Laden ist?“, wunderten sich Alle. Ich wurde sofort leichenblass und starrte sie erschrocken an. Sie schauten erwartungsvoll in meine Richtung, während ich stammelte: „I-ich bin hier v-vorhin sch-schon m-mal hier vor-vorbei ge-gekommen.“ „Aha.“, brachte die Truppe ungläubig hervor. Sie starrten mich immer noch an. Ich wendete den Blick ab und bewegte mich auf einen der Stühle zu. Die Anderen beobachteten jede einzelne Bewegung von mir. Sie setzten sich dann nach einer Zeit neben mich und vergaßen den Vorfall. Wir bestellten uns Suppe und gingen danach Heim.
    Ich legte mich ins Bett und ging am nächsten Tag auf Befehl zu Tsunade. Ich trat ein und die Blondine sah auf. „Hallo Kano, du wirst in ein Team kommen. In Team 8.“, bestimmte sie und ich verließ nickend das Büro. Ich machte mich auf zum Trainingsplatz, wo ich auch Team 8 in der Ferne trainieren sah. Ich trat näher und schaute in die Gesichter von Hinata, Shino und Kiba. >Mist! Kiba<. Eine Frau trat auf mich zu und stellte sich vor: „Hallo, du musst unser Neuzuwachs sein. Mein Name ist Kurenai Yuhi. Die Anderen kennst du sicher.“ Ich nickte ihr zu und stellte mich ihr vor. Sie begrüßte mich. „Ich würde sagen, wir fangen an.“, sagte Sensei Yuhi.

    17
    17.Kapitel
    Nach dem Training war ich auf dem Weg nach Hause, wurde aber von Kiba aufgehalten: „Wie kann es sein, dass du ihr so ähnlich bist?“ „Wem denn? Ich weiß nicht von wem du sprichst.“, redete ich mich raus. Er aber ließ nicht locker: „Ich fühle bei dir das Selbe wie bei Gin. Wie kann das sein?“ „Wer ist Gin?“, antwortete ich mit einer Gegenfrage. „Sie hat bei mir gewohnt. Du bist ihn ungeheuer ähnlich.“, sprach er weiter. „Kann ja sein, dass ich ihr ähnlich bin, aber was bedeutet das?“, fragte ich. „Ich hatte noch nie solche Gefühle für Jemanden und Akamaru meint auch, dass du ihr verdammt ähnlich siehst. Du riechst wie sie, du sprichst wie sie, aber du siehst nicht aus wie sie. Das ist die einzige Ungereimtheit. Sie hatte silbernes Haar und eisblaue Augen.“, schwärmte er. >Wie kann er sich noch an mein Aussehen erinnern<. Er schaute mich weiterhin misstrauisch an. Er versprach: „Ich verspreche dir, ich decke deine wahre Identität auf.“ Ich rannte an ihm vorbei. >Sch***, er ist total entschlossen. So wie ich ihn kenne, wird er es rausfinden. Ich bin Gin<. Ich rannte in meine Wohnung und setzte mich auf den Boden. Ich lehnte meinen Oberkörper an die geschlossene Tür und weinte: „Ich möchte es ihm so gerne sagen, aber ich kann nicht.“
    Kibas Sicht:
    Ich ging in das Haus der Inozukas und legte mich schlafen, mit dem Gedanken >Ich werde morgen Shikamaru und Neji fragen, ob sie mir helfen<. Ich wurde geweckt. Heute ist trainingsfrei. Ich zog mich an, aß und machte mich gleich auf den Weg zu dem Nara Haus. Ich läutete die Türklingel und ein verwunderter Shikamaru starrte mich an: „Was machst du so früh hier?“ Ich erklärte: „Also, du kennst doch die Neue, Kano. Ihr Geruch, ihre Art und meine Gefühle, sind dieselben, wie die, die ich für Gin hatte. Außerdem, kennt sie sich hier super aus. Sie ist sogar eine kleine unscheinbare Abkürzung zu ihrem Viertel genommen, die nur wir kennen. Ich hatte Gin diesen Weg gezeigt. Sie ist auch keine Inozuka. Hilfst du mir Shikamaru, heraus zu finden, wer sie ist?“ „Ja klar, das klingt nach Spaß.“, lächelte der Nara. Ich grinste: „Gut, dann lass uns noch zu den Hyugas gehen. Ich hatte vor Neji auch noch zu fragen.“ Das erste Mitglied meiner Truppe nickte und wir liefen so schnell es ging zu dem gesuchten Anwesen. Neji stimmte ebenfalls zu und wir gingen alle gemeinsam in den Park um dort wieder alles zusammen zufassen. „Also, folgende Indizien sprechen dafür: 1. Sie riecht genau wie Gin; 2. Ihre Art ist gleich ihrer; 3. Sie verhält sich so, als wäre sie schon mal hier gewesen; 4. Kiba hegt dieselben Gefühle für sie, wie er sie für Gin hegte. Und es spricht nur ihr Aussehen dagegen.“, wiederholte der mit den Ohrringen. Wir überlegten Alle, wie wir sie zu einem Geständnis bringen könnten. „Ich habe eine Idee!“, rief der Hyuga. Wir schauten ihn an und er fragte: „Sag, Kiba, hat Gin dich auch so sehr gemocht, wie du sie?“ „Ja, es schien so.“, sagte ich aus. „Das ist perfekt. Wie wäre es, wenn wir sehen würden, wie sie reagiert, wenn du mit einem anderen Mädchen ausgehst.“, schlug der Byakugan-Tragende vor. Wir überlegten noch einmal, bis ich meinen Senf dazu gab: „Einen Versuch ist es wert.“ Shikamaru nickte und wir gingen auf direktem Weg wieder zu den Hyugas.

    18
    18.Kapitel

    Wir traten ein und Neji rief: „Hinata, komm runter!“ Sie kam und wir bedeuteten ihr, dass sie mit raus kommen sollte. Wir verrieten ihr unseren Plan und sie Stimmte zu, unter der Bedingung, dass Naruto, die Date-Sache auch mitbekommen sollte. Wir stimmten zu und machten für heute Abend schon etwas aus. Damit die beiden Opfer dabei waren, lud Neji `Kano` zu einem Date ein und wir weihten Sakura noch ein, die bei diesem Spielchen natürlich sofort mitmachte und sie fragte Naruto nach einem Date. Die beiden Betroffenen willigten ein und Neji ging Kano abholen.
    Nejis Sicht:
    Ich klopfte an die Tür und mir wurde geöffnet. Mir klappte bei Kanos Anblick die Kinnlade herunter. Sie trug ein himmelblaues, knielanges Kleid, das keine Träger hatte. Eine schöne rote Rose zierte ihr Haar und ihre roten Ballerinas passten einfach perfekt dazu. Sie kicherte und meinte: „Komm, lass uns gehen Neji.“ Ich nickte immer noch hypnotisiert von ihrem Aufzug. Ich wurde von ihr an der Hand genommen, wobei mein Gesicht errötete, und in die Freiheit gezogen. Ich starrte sie, während wir zum Treffpunkt liefen, verzaubert an. >Sie ist wunderschön<. Wir kamen an und gingen zu Sakura, Naruto, Kiba und Hinata, an den Brunnen. Zuerst sah mich Kiba an, als wenn er mich gleich umbringen wollte. Ich sah ihn entschuldigend an und wir gesellten uns zu unseren Freunden. Sie sah während unseres Dates immer wieder zu Kiba und Hinata. Mir fiel auf, dass sie sie immer böse ansah. Ich verabschiedete mich mit der Ausrede, dass Hinata und ich noch etwas mit unserem Clan zu besprechen hätten und Sakura und Naruto gingen ebenfalls.
    Kanos Sicht:
    Ich sah den noch sitzenden an und bemerkte, dass er mich auch die ganze Zeit angestarrt hatte. „Los, sag mir ob du Gin bist, oder nicht.“, drängte mich der Hundeliebhaber. Ich erschrak, beruhigte mich aber kurz darauf wieder und kam zu dem Entschluss es ihm zu sagen und sprach: „Kiba, du hast recht, aber ich kann nicht mehr Gin sein. Ich bin Akatsuki beigetreten, um dich zu beschützen, weil ich dich liebe. Ich bin nun in Konoha und überall sonst Kano. Nur bei Akatsuki bin ich Gin, oder bis Kano als gestorben gilt. Ich wollte dich beschützen und habe mich dazu entschieden, dass ich sogar für dich sterben würde.“ Er sah mich an und lächelte? „Ich liebe dich auch Gin. Du brauchst dich nicht mehr zu verstecken. Ich werde dich immer beschützen.“, versprach er und ich löste das Jutsu auf, das die Verkleidung echt wirken ließ. Mein wahres ich kam zum Vorschein und Kiba viel mir um den Hals. Ich erwiderte seine Umarmung. Er löste sich von mir sah mich an und küsste mich zärtlich und voller verlangen. Ich ging auf den Kuss ein und wir lösten uns voneinander. Er sah mich noch lange an und wir gingen gemeinsam zur Hokage um ihr alles zu berichten. Sie verstand meine Art zu Handeln und ich ging mit Kiba nach Hause.
    5 Jahre später:
    Die Akatsukis waren vernichtet worden und du hast zusammen mit Kiba einen Sohn zur Welt gebracht. Ihr gabt ihm den Namen Akaya. Ihr lebt glücklich zusammen und den Rest kannst du dir ausdenken ;-)

    Wenn euch die FF gefallen hat, dann Kommentiert doch bitte. Ich hab schon viele FFs geschrieben, habe aber erst 2 ins Netz gestellt. Wenn euch diese gefallen hat, dann stelle ich die Anderen auch noch rein.

    LG Sarana

Kommentare Seite 1 von 1
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kiba ( 31.13 )
Abgeschickt vor 379 Tagen
War richtig toll schreib weitere Geschichten
seerose ( 43.60 )
Abgeschickt vor 531 Tagen
Ich finde die Geschichte super. Mir gefällt auch das einige Sichtwechsel drin sind. Schreib bitte weiter so tolle FF!
yukiko 2a6 ( 2.235 )
Abgeschickt vor 581 Tagen
Kawaii ^^
Ich wünschte ich könnte mit Gin tauschen Die Geschichte war wirklich gut und das sie so lang war stöhrt überhaupt nicht.
noch ne kurze info Kibas Vater ist weggerannt als Kiba noch klein war.
Aber Story is wirklich geil :D
Schreib bitte weiter ;P
Lola27102 ( 7.121 )
Abgeschickt vor 675 Tagen
Och fandes auch vol süß
Schreib weiter
yuki45 ( 67.91 )
Abgeschickt vor 834 Tagen
Wirklich total und foooooollllll süß *-*
Beyza ( 5.247 )
Abgeschickt vor 929 Tagen
Wirklich sehr toll , ich habe mich so sehr interessiert dass ich die story bis tief in fi nacht gelesen haben und wir haben bereits2 uhr nachts:D Weiter so:D
Sarana ( .23.5 )
Abgeschickt vor 949 Tagen
Danke für die Kommis ^-^. Ich werde noch solche Storys schreiben und ich würde mich freuen, wenn ihr euren Nickname Kommentieren würdet, dann könnte ich eure Story auch mal lesen. Das wäre echt nett von euch. Bis dann ^-^.
Nadel ( 8.204 )
Abgeschickt vor 963 Tagen
geniale Story hat mir sehr gut gefallen
schreib bitte noch solche ff's bitte :)
Mizu ( 28.77 )
Abgeschickt vor 1031 Tagen
Gefällt mir ich mag lange storys . Schreib doch noch mehr bitte ;-)
Kira ( 68.43 )
Abgeschickt vor 1036 Tagen
Super Story aber schon etwas lang aber trotzdem schön