Blew Chapter 2

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
3 Kapitel - 1.341 Wörter - Erstellt von: Michelle - Aktualisiert am: 2014-03-15 - Entwickelt am: - 2.501 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dei war ein ganz normales Mädchen. Bis sie eines Tages nach Hause kommt und keinen ihrer Familienmitglieder mehr lebend auffinden kann. Sie weiß nicht mehr weiter. Sie durchwühlt die Sachen ihrer Mutter und stößt auf einen Brief, den sie Dei kurz vor ihrem Tod geben wollte. Es ist von einem geheimen Familienerbstück die Rede. Auf der Suche nach diesem Erbstück stoßt sie auf viel Interessantes. Das Blatt wendet sich, und Dei kriegt ein ganz anderes Bild von ihrer Mutter.

    1
    Alles ist rot. Alles. Die Blutflecken hinterlassen deutliche Spuren auf dem weißen Teppich unseres Wohnzimmers. Ich laufe langsam weiter. Ist das nur
    Alles ist rot. Alles. Die Blutflecken hinterlassen deutliche Spuren auf dem weißen Teppich unseres Wohnzimmers. Ich laufe langsam weiter. Ist das nur ein Streich? Ist das ein Traum? Vielleicht doch Realität? Wahrscheinlich habe ich einfach psychische Probleme.
    Der Boden bis hin zu den Vorhängen sind verschmiert mit Blut. Ich tunkte meinen Finger in eine Blutpfütze und schmecke. Ja, es ist Blut.
    Mir wird verdammt schwindelig und ich lasse mich auf den Sessel fallen, der ebenfalls mit Blutflecken versehrt ist. Ich denke nach. Wer? Wieso? Warum?
    Ich denke nach. Wer könnte es gewesen sein?
    Moment. Meine Eltern? Kirio? Mein Vater ist auf Geschäftsreise, um ihn brauche ich mir nicht weiter Sorgen zu machen. Aber meine Mutter war meines Wissens nach den ganzen Tag zu Hause geblieben. Ich renne geschockt und mit aufgerissenen Augen durch das Wohnzimmer, das inzwischen nicht mehr weiß, sondern rot ist, und stolpere mit Tränen in den Augen die Treppe hoch. Die Blutspur führt über den ganzen 10 Meter langen Flur in das Schlafzimmer meiner Eltern. Ich zittere am ganzen Körper. Ich nehme den Kerzenständer in die Hand und halte ihn bereit zu schlagen. Ich laufe langsam den Flur entlang und schluchzte leise. Bevor ich das Schlafzimmer betrete, lehne ich mich an die Wand vor dem Schlafzimmer und halte den Kerzenständer fest in den Händen. Mein Herz rast. Meine Augen sind weit aufgerissen und ich fühle mich ratlos. Jetzt muss ich mutig sein. Ich muss mich zusammen reißen. Ich bin nicht so die Mutige, da ich mich immer so zurückhalte und von den anderen abschneide. Doch jetzt muss ich. Ich muss nach ihr sehen. Ich zähle innerlich von zehn runter und springe dann ins Schlafzimmer. Unerwartet, niemand ist hier. Ich betrete es. Dieses Zimmer ist ebenfalls blutig. Ich schaue zum Bett hinüber. . .
    . . . und entdecke meine Mutter. Sie liegt halbtot auf dem Bett und flüstert meinen Namen. Ich lasse den Kerzenständer fallen und er fällt mit einem lauten Klirren auf dem Boden.
    "Mum!", schreie ich und renne auf sie zu und lehne mich über sie.
    "Dei. Es tut mir leid. "
    "Mum! Was ist passiert? Was tut dir leid?", frage ich durcheinander und beunruhigt.
    "So voller Sorgen warst du schon lange nicht mehr, mein süßer Schatz. "Sie lächelt und streckt ihre Hand, um meine Wange zu streicheln, was sich so sanft anfühlt, sodass ich es fast gar nicht spüre.
    "Mum! Es ist keine Zeit um glücklich zu sein! Wir müssen dich hier weg bringen! In ein Krankenhaus!"
    Ich schaue sie aufgeregt und mit Tränen in den Augen an, doch sie lächelt nur.
    "Dei, es ist alles gut. Ich musste büßen. "Und wieder lächelt sie.
    "Büßen?"Ich schaue sie fragend und bewegt an.
    Mit letzter Kraft zeigt sie auf die Kommode, auf der eine Schatulle steht. Weiß, mit Saphiren verziert und mit einem Goldverschluss. Wie viel sie wohl wert ist.
    Und dann macht sie die Augen zu und . . .
    "Mum? Mach die Augen auf! Wir müssen dich hier weg bringen!"
    Es ist zwecklos. Sie war von uns gegangen. Ich falle weinend auf das Bett neben sie und weine noch eine ganze Weile. Wieso? Der Tag war wie immer. Wieso musste das so kommen?
    Ich erhebe mich langsam vom Bett, aber immer noch weinend. Ich schaue meine Mutter noch lange an. Ihre blutverschmierte Kleidung, ihre Hände.
    Mir gehen ihre letzten Worte durch den Kopf. Büßen? Für was muss sie büßen?
    Mir fällt ihre Geste ein. Und ich blicke die Schatulle an. So schön. Was sich wohl darin verbirgt. . . Sie hätte bestimmt nicht darauf gezeigt, wenn es etwas Gefährliches wäre, was mir schaden könnte.
    Ich gehe auf die Schatulle zu und schaue sie an. Ich nehme sie vorsichtig in die Hand und setze mich auf das Bett, neben meine Mutter.
    "Mum, ich werde sie jetzt öffnen. Genau, wie du es gesagt hast. Ich vertraue dir. "Ich schaue sie noch lange an, dann öffne ich sie endlich. Langsam und behutsam.
    Ein Brief. Und ein saphirenes Amulett. Es ist so blau wie der tiefste Ozean. Ich halte es in der Hand, während ich den Brief öffne. Der Umschlag ist blutrot. Das Papier weiß wie Schnee.


    "Liebste Tochter, meine Dei. . .
    wenn du das liest, gehe ich davon aus, dass ich dir kurz vor meinem Tod gezeigt habe, wo sich dieses Brief befindet. Die Schatulle, in der er sich befindet. . . diese hast du bestimmt noch nie zu Gesicht bekommen. Ich habe sie Jahre versteckt gehalten.
    Ich bin aus keinem anderen Grund gestorben, als auf dem, dich zu beschützen. Du und ich, wir sind keine normalen Menschen. Wir haben eine spezielle Fähigkeit. Wir können durch die Zeit reisen. Und, wie sollte ich es anders ausdrücken, habe ich ziemlichen Mist gebaut. Nachdem ich von dieser Fähigkeit erfahren habe, als ich 14 Jahre alt war, habe ich angefangen, jeden Tag zeitzureisen. Das Amulett dient dazu. Wenn man die Fähigkeit besitzt, kann man dieses Schmuckstück in die Hand nehmen und sich irgendwo hinwünschen. Kirio hat diese Fähigkeit nicht.
    Anfangs habe ich mir gewünscht, ein paar Momente wieder erleben zu können, wie zum Beispiel meinen ersten Kuss. Wundere dich nicht, meinen ersten Kuss hatte ich auch noch in dem Alter, also mit 13.
    Doch dann, als ich älter war, so alt wie du jetzt bist, habe ich begonnen, meine Vergangenheit zu verändern. Das ist ein ziemliches Verbrechen. Es gibt viele Leute, die diese Fähigkeit haben. Wir sind sowas wie Youkai (*Youkai sind Fabelwesen oder Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten, wie zum Beispiel Inu Yasha*). Wir dürfen niemandem etwas von unserer Fähigkeit erzählen, schwöre es.
    Naja, nun zu dem Blutbad, dass du bestimmt schon bemerkt hast, nicht zu über sehen. Ich habe in meiner Vergangenheit zu viel verändert, weswegen ein Erzengel in einer Parallelwelt mich verbannt hatte. Sie haben mir gedroht, alle Nachfolger, die nach mir kommen werden, auszulöschen. Zu deinem Schutz musste ich dieses Ritual durchführen. Das Blut und der Tod der Angehörigen einer Zeitreisenden muss bezahlt werden, um dich zu beschützen. Ich bin zwar in der Gegenwart tot, und ich habe mich kurz nach meinem Tod in die Vergangenheit begeben, um diesen Brief zu schreiben, aber in einer anderen Welt bin ich noch am Leben. Diese Parallelwelt erlaubt es, einem ewig zu leben und verschollene Zeitreisende zu finden. Ich habe mich hierher begeben, damit du mich wiederfinden kannst. Finde sie, und ich werde dir weiteres erklären.
    Ich hoffe, du musst nie so enden wie ich.

    Deine dich nie vergessende Mutter. "


    Und ich breche in Tränen aus.

    2
    -

    3
    -

article
1394560836
Blew Chapter 2
Blew Chapter 2
Dei war ein ganz normales Mädchen. Bis sie eines Tages nach Hause kommt und keinen ihrer Familienmitglieder mehr lebend auffinden kann. Sie weiß nicht mehr weiter. Sie durchwühlt die Sachen ihrer Mutter und stößt auf einen Brief, den sie Dei kurz vo...
http://www.testedich.de/quiz33/quiz/1394560836/Blew-Chapter-2
http://www.testedich.de/quiz33/picture/pic_1394560836_1.jpg
2014-03-11
4070
Manga Trickfilme

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.