Blew

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.364 Wörter - Erstellt von: Michelle - Aktualisiert am: 2014-03-15 - Entwickelt am: - 1.944 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dei war ein ganz normales Mädchen. Bis sie eines Tages nach Hause kommt und keinen ihrer Familienmitglieder mehr lebend auffinden kann. Sie weiß nicht mehr weiter. Sie durchwühlt die Sachen ihrer Mutter und stoßt auf einen Brief, den sie Dei kurz vor ihrem Tod geben wollte. Es ist von einem geheimen Familienerbstück die Rede. Auf der Suche nach diesem Erbstück stoßt sie auf viel Interessantes. Das Blatt wendet sich, und Dei kriegt ein ganz anderes Bild von ihrer Mutter.

1
Lästig. Obwohl ich eigentlich ganz intelligent und schlau bin, verabscheue ich die Schule. Es liegt nicht an dem frühen Aufstehen oder an den Fäche
Lästig. Obwohl ich eigentlich ganz intelligent und schlau bin, verabscheue ich die Schule. Es liegt nicht an dem frühen Aufstehen oder an den Fächern, die jeder mittelmäßige Schüler hasst, wie zum Beispiel Mathematik, sondern eher an den Leuten. Ich hasse es unter die Leute zu gehen.

Mein Name ist Dei Sayama, ich bin 17 Jahre alt und ich gehe auf eine Privatschule im Ort. Meine Familie ist eigentlich ziemlich wohlhabend, da mein Vater erfolgreicher Schriftsteller und meine Mutter fleißig an biologischen Projekten arbeitet. Ich weiß nicht was mit meiner kleinen Schwester Kirio los ist, aber. . . nun ja. . . sie ist nicht gerade die Hellste. Kirio ist 3 Jahre jünger als ich und checkt gar nichts im Leben. Sie ist sehr verträumt und realisiert gar nichts. Die Schule vernachlässigt sie völlig. In ihrem Alter war ich schon viel schlauer und mein IQ-Wert war auch deutlich höher. Aber ich war auch eher ruhiger und zurückgezogener, da ich die Gesellschaft hasse.

Es klingelt. Alle setzen sich an ihre Plätze. An meinem saß ich schon längst. Ich sitze direkt in der Mitte, weshalb ich mich öfter ziemlich unbehaglich fühle. Ich hasse es im Mittelpunkt zu stehen.
Meine schriftlichen Leistungen sind eigentlich sehr gut, dafür melde ich mich nicht oft genug, da ich schüchtern und eher gerne für mich bin. Ich habe das Gefühl, dass mich die Anderen ziemlich komisch finden, dabei sind die es doch selber, mit ihrem Kitsch und ihren langen blonden Haaren, die immer schön gestylt sind. Und dazu kommt noch das Make-up und die gute Figur. Beliebtheitsgrad 100. Ich? Ich bin eher kleiner und habe nicht die perfekten Maße. Ich bin "Normal". Ich habe lange, schwarze Haare und dunkle Augen. Mir ist mein Aussehen nicht sonderlich wichtig. Wen interessiert das schon? Niemand schaut nach mir. Niemanden interessiert es, wie es mir geht. Ich bin doch nur Dei. Und ich bin glücklich, dass nicht jeden Tag jemand auf mich zukommt, und mich liebzukosen und mich zu fragen, wie es mir geht. Denn das hasse ich noch mehr als alles andere.
Chemie ist zu Ende. Und ich mache mich auf zu meinem Schließfach. Immer, wenn ich so meine Linien durch die Flure ziehe, sehe ich diese Mädchen mit der guten Figur und den langen Haaren. Und immer diesen Schmuck, bestimmt von Daddy. Naja, wenn man schon auf eine Privatschule geht, muss man auch wirklich Geld haben. . .
Gerade habe ich meine Sachen in das Schließfach gelegt und mein Schließfach mit voller Wucht zugeschlagen, was ich so liebe. Ich kann mich abreagieren. Von was auch immer, mich beruhigt das Zuknallen von Schließfächern. Ich verstehe langsam, warum niemand was mit mir zu tun haben will.
Und da steht er auch schon. Direkt hinter meinem Schließfach. Gyaho.
"Und? Musst du die Schließfachtür wirklich so stark zuschlagen?"
Ich schaue ihn einfach nur gelangweilt an. So als ob ich ihn nicht gehört hätte, mache ich mich auf den Weg zum Klassenraum, als er mir plötzlich an die Schulter fässt und mich anhält. Ich drehe mich um.
"Sprich. ", sage ich. Ich habe es eilig von ihm wegzukommen. Ich hasse Gesellschaft.
"Willst du vielleicht. . . also. . . ehm. . . willst du. . .?", stottert er, der Rest des Satzes geht in einem Murmeln unter.
"Wird's noch?", zische ich rücksichtslos und drehe mich um und gehe. Irgendwann muss auch der größte Vollidiot zu Wort kommen. Arghhh. Wie er mir auf die Nerven geht, dieses Gyaho.
Gyaho. . . ihn kenne ich schon seit der ersten Klasse. Wir waren nie befreundet, er hatte das aber so aufgenommen. Nur weil unsere Lehrerin und öfter mal zusammen gesetzt hat. Diese Lehrerin. Gottseidank gehe ich nicht mit diesem Spinner in eine Klasse. Ich würde mich vor Depressionen umbringen. . . vielleicht.
Zurück zu Gyaho. Er ist eigentlich ein netter Junge. Doch er nervt einfach. Er hängt sich immer an mich und will was mit mir unternehmen und mir meine Schulsachen abnehmen oder sonstiges. Öfter hatte er mich auch schon zu sich eingeladen, aber ich habe immer abgewinkt. Ich weiß auch gar nicht, was das soll. Dieses "Beste-Freunde-
Für-Immer"-Getuhe. Es geht mir auf die Nerven. Ich habe andere Probleme wie zum Beispiel Kirio.

In der Mittagspause setzt sich Gyaho, wie erwartet, an meinen Tisch. Ich habe mich irgendwo auf eine andere Wiese begeben. Es ist menschenleer hier. Hier steht nur ein Tisch. Vor ein paar Jahren stand hier noch ein Spielplatz, viele Bänke und Tische. Viele Kinder haben hier gespielt und sich an den Rutschen und Schaukeln ausgetobt. Bis der Park abgerissen wurde. Nach diesem einen Vorfall, vorletzten Sommer. Als ein Kind auf mysteriöse Weise verschwand. In der ganzen Stadt und den 17 Vororten wurde nirgendswo eine Leiche oder irgendetwas von dem Kind entdeckt. Keine Spur. Kein Hinweis. Nichts. Wie von einem schwarzen Loch verschluckt.
Auf jeden Fall sitze ich jetzt hier, an diesem einen Tisch, den sie vergessen haben, abzureissen. Und Gyaho hatte mich gefunden.
"Ich hab deine Anwesenheit gespürt, Dei. "
So ein Freak, denke ich und er setzt sich ohne ein weiteres Wort zu mir.
"Hmn. . warum kommst du eigentlich immer hier her? Dort vor der Schule sind so viele Leute und dort hat man viel mehr Spaß!"
Er gibt mit einen Stoß.
Doch ich bleibe aufrecht sitzen.
"Dei?"
Ich stehe auf und laufe zurück.
"Ich hasse die Gesellschaft. Ich hasse Leute. Ich hasse die Schule. Und du nervst mich einfach nur. "
Mit diesen harten Worten gehe ich. Und er bleibt sitzen. Besser so. Ich denke nicht mal dran, einen Blick zu riskieren, ob er mir noch hinterher guckt. Warte. . . . es ist mir doch eigentlich egal.
Ja. Eigentlich.

Endlich war die Schule vorbei. Ich habe noch viele Hausaufgaben zu erledigen, weswegen ich schnellstens nach Hause kommen wollte. Ich laufe an der Bushaltestelle vorbei. Und ich sehe Gyaho. Wie er mir traurig in die Augen guckt. Sein Blick fesselt mich und ich bleibe stehen. Ich sehe nur noch wie der in den Bus einsteigt, und dann ist er weg.
Ich schüttele mich kurz. Bin ich ehrlich gerade stehen geblieben? Wegen Gyaho? Tut er mir etwa. . . Leid?
Ich weiß nicht was es ist, ich kenne dieses Gefühl nicht. Aber. . . er schien traurig zu sein und ist es jetzt bestimmt immer noch. Ich weiß es jetzt.
Ich fühle mich schuldig.
Ich laufe so schnell es geht nach Hause und schließe die Tür unseres Riesen-Anwesens auf. Es hat über 100 Zimmer, Pools und Wellnessbereiche. Mir ist es egal, wo ich wohne. Hauptsache ein Bett und etwas zu Essen.
Ich betrete unsere Eingangshalle. Wie ich sie hasse. So weiß, rein, riesig, Ich verfluche es einfach.
Ich gehe in die Küche und hole mir einen Apfel, danach mache ich mich auf den Weg ins Wohnzimmer, wo ich mich niederlassen wollte. . .

. . . Als mir plötzlich der Apfel vor Schrecken aus der Hand fiel.
article
1394480934
Blew
Blew
Dei war ein ganz normales Mädchen. Bis sie eines Tages nach Hause kommt und keinen ihrer Familienmitglieder mehr lebend auffinden kann. Sie weiß nicht mehr weiter. Sie durchwühlt die Sachen ihrer Mutter und stoßt auf einen Brief, den sie Dei kurz vor...
http://www.testedich.de/quiz33/quiz/1394480934/Blew
http://www.testedich.de/quiz33/picture/pic_1394480934_1.jpg
2014-03-10
4070
Manga Trickfilme

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.