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A hopeless Dream -Hogwarts-

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6 Kapitel - 1.819 Wörter - Erstellt von: LolaLilly - Aktualisiert am: 2014-03-15 - Entwickelt am: - 2.766 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In dieser FF geht es um Janice Clare Gusborne, die anstatt Malfoy auserwählt wird.

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    Ich betrat die große Halle und war nicht überrascht von dem was mich erwartete. Neben mir lief dieser Potter. Ihm fielen fast die Augen aus dem Kopf. Ich verdrehe die Augen und ging unbeeindruckt weiter. Ich war so prunkvoll Sachen von Zuhause gewöhnt. Meine Eltern arbeiteten beide im Ministerium und verdienten sehr gut.

    Als mein Name aufgerufen wurde, ging ich ohne mit der Wimper zu zucken nach vorne und setzte mich auf den Stuhl. Der Hut hatte noch nicht mal meinen Kopf berührt, als er schön lauthals mein Haus verkündete. Slytherin. Der grüne Tisch empfing mich unter großem Jubel. Ich setzte mich neben einen Jungen, der sich später als Marcus Flint herausstellte. Der Junge beugte sich zu mir rüber und flüsterte: "Sag mal, bist du die Tochter von DEM Gusborne?" Ich musterte den Jungen eingehend und zog dann eine Braue hoch. "Warum?", fragte ich. "Das wäre total abgefahren. Ach so, ich bin übrigens Marcus Flint.", meinte er grinsend. "Ja, er ist mein Vater. Und jetzt halt die Klappe." Flint sah mich überrascht an, lies mich aber dann in Ruhe. Die ganze Zeit über saß ich an meinem Platz und starrte vor mich hin. Selbst als sich jemand neben mich quetschte, blieb mein Blick straight auf den Tisch gerichtet. "Hey, Gusborne!" Ich seufzte genervt auf und fragte nicht gerade freundlich: "Was?" "Stimmt es, dass dein Vater ein Todesser ist?" Ich drehte mich langsam um und sah Malfoy wutentbrannt an. "Bitte?", fragt ich zischend. "Dein Vater. Ob der ein Todesser ist?" "Ha!", meinte ich, "Wieso sollte er?" Draco zuckte mit den Schultern. "Das munkelt man so", Ich erklärte ihm, dass mein Vater keiner von ihnen sei und wendete mich dann wieder an Marcus. "Hey, Marcus. Stimmt das was Draco sagt?" Marcus, der sich gerade mit Blaise Zabini unterhalten hatte, schaute zu mir rüber. "Was erzählt er denn?" Ich verschränkte mein Arme und meinte dann zwischen zusammengebissenen Zähnen: "Dass man sich erzählt, mein Vater sei ein ... Todesser..." Marcus überlegte kurz und schüttelte dann den Kopf. "Nein, davon habe ich nichts gehört. Ist denn was dran, an der Geschichte?" Ich riss entsetzt die Augen auf. "Natürlich nicht!", meinte ich entrüst, "Mein Vater ist ein anständiger Mann!" Marcus zuckte nur mit den Schultern und wendete sich dann wieder an Blaise.

    Nach dem Essen führte uns die Vertrauensschülerin Gemma Farley in die Kerker und erklärte uns alles. Ich hörte ihr nicht wirklich zu, da ich sowieso schon alles wusste. Ich war bei de Gedanken bei den Gerüchten über meinen Vater. Ich beschloss, ihm nachher gleich einen Brief zu schreiben und begab mich somit in den Schlafsaal.

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    Hallo Vater,

    Hallo Mutter,

    ich schreibe euch schon etwas früher als vorgesehen. Aber es ist wichtig. Draco Malfoy hat mir erzählt, es gäbe ein Gerücht. Und zwar, dass du, Vater, ein Todesser bist. Du musst etwas gegen dieses Gerücht tuen! Ich möchte nicht, dass mich alle deswegen anquatschen. Sonst ist hier alles wie ihr es erzählt habt. Hogwarts halt.

    J. C. Gosburne

    Ich steckte den Brief in den Umschlag und versiegelte ihn dann. Danach gab ich ihn meiner Eule. Sie war eine Schneeeule, die auf den Namen "Something Wicked" hörte, was soviel wie "Etwas Böses" bedeutete. Ich nannte sie aber nur Wicked. Wicked flatterte mit dem Brief im Schnabel auf meine Schulter und kuschelte sich an mich. Sie war so erzogen worden, nur vom Eulenturm aus loszufliegen. Also verlies ich den Mädchenschlafsaal und ging mit ihr zum besagten Turm. Auf der Hälfte des Weges kamen mir zwei identisch aussehende Rotschöpfe entgegen. Zwillinge. "Schau mal wer da kommt! Das ist doch die Gosburne! Möchtest du-" "-einen Kaugummi haben?" Eindeutig Weasley, dachte ich mir, bestimmt Fred und George. Ich warf den beiden einen verzweifelten Blick zu und sah mich um. Als ich Flint entdeckte, schüttelte ich hastig den Kopf und meinte zickig: "Wieso sollte ich? Seh ich aus, als ob ich von einem Blutsverräter wie euch einen Kaugummi möchte? Nein danke, ich verzichte!" Damit stolzierte ich weiter Richtung Eulenturm. Dort flatterte Wicked auf meinen Arm, den ich ihr hinhielt. Ich streichelte sie zärtlich über den Kopf und beugte mich dann zu ihr vor. "Bring den Brief bitte schnellstmöglich zu William Conrad Gosburne. Und dann kommst du genau so schnell wieder zurück, ja Wicked?" Die Eule nickte, als hätte sie mich verstanden. Ich machte eine schleudernde Bewegung mit dem Arm auf den Wicked saß. Das gab ihr Schwung und war für sie das Zeichen wegfliegen. Sie breitete ihre schneeweißen Flügel aus und war schon nach ein paar Sekunden aus meinem Blickfeld verschwunden.

    "Einen schnellen Vogel hast du da, Gosborne." Ich drehte mich um und erblickte Flint. "Läufst du mir etwa hinterher?", fragte ich. Marcus lachte, was sich irgendwie komisch anhörte. Das brachte mich ebenfalls zum Lächeln. Marcus riss gespielt entsetzt die Augen auf und meinte dann: "Du kannst ja Lachen! Wusste ich gar nicht!" Mein Lachen erstarb schlagartig. Das hatte mein Bruder auch immer gesagt. Bevor er vor drei Jahren gestorben war. "Ach komm, das war nicht ernst gemeint!", meinte Marcus lachend. Ich presste die Lippen aufeinander und drehte mich weg, damit er nicht sah wie ich mit den Tränen kämpfte. Ich starrte auf das Schloss hinunter und erblickte dann eine nachtschwarze Eule, die geradewegs auf uns zukam. Dad's Eule.

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    Die Eule landete auf meinem Arm und verlangte sogleich seine Entlohnung. Ich gab ihr meine Nuss, die ich immer für Wicked dabei hatte und nahm den Brief von seinem Bein.

    Hallo Janice Clare,

    Wir, deine Eltern, müssen dir etwas mitteilen. Wenn du gerade stehst, so setze dich bitte.-

    Ich lehnte mich nur gegen die Wand, da ich dachte, es könne nicht so schlimm sein.

    - ER ist zu uns gekommen und hat uns gedroht, er würde uns umbringen wenn wir nicht Todesser werden würden. Er hat das Gosburne Manor niedergebrannt, da wir uns zuerst weigerten. Letztendlich haben wir uns ergeben, da er damit drohte dich zu töten. Du wirst sicherlich bald Gerüchte deswegen hören. Sie sind wahr. Du wirst auch zu einer von uns werden müssen, sonst wird er uns alle umbringen.
    Und er hat deinen Bruder. Er lebt. Er wurde von IHM entführt und auch zu einem von ihm gemacht. Bitte folge uns, wenn dir dein Leben lieb ist. Wir lieben dich und das weißt du. Also bitte komm zu uns! Bitte! Wir vermissen dich.

    Und bitte reiß diese Nachricht in Stücke, damit sie niemand anders lesen kann! Nein, verbrenn sie besser!

    William Conrad Gosburne
    Josephine Alexa Gosburne

    Diese Nachricht schockte mich zutiefst. Ich riss sie wütend und traurig zugleich in unzählige Stücke. Dann nahm ich die Eule auf die Schulter und stürzte die Treppen hinunter. Flint hatte ich vollkommen vergessen. Niclas lebte! Er lebt! Mir liefen Tränen die Wangen hinunter. Ob vor Freude, Schock, Enttäuschung oder Wut wusste ich nicht. Ich rannte so schnell es mir möglich war die Treppen runter, immer weiter runter in die kalten Kerker. Ich stürmte in den Gemeinschaftsraum, wo mich viele verwirrte Blicke trafen. Ich ignorierte sie beflissen und ging auf den Kamin zu. Das, was von dem Brief übrig geblieben war, warf ich hinein und sah zu, wie es verkohlt. Als auch das letzte Stück vernichtet war, erschien plötzlich das Gesicht meines Vaters im Feuer. Ich zuckte überrascht zurück. Diejenigen, die auf dem Sessel am Kamin oder auf dem Sofa gesessen hatten schrien entweder entsetzt auf oder sprangen erschrocken auf. Erst blieb das Gesicht meines Vaters unverändert, doch dann bewegte es sich. Er lächelte.

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    Ich schüttelte schmunzelnd den Kopf. Vater. Dann erinnerte ich mich, wieso ich eigentlich hierher gekommen war und rannte in den Schlafsaal. Dort wühlte ich in meinem Schreibtisch, bis ich Papier und Feder gefunden hatte. Ich antworte schnellstmöglich. Und was ich schrieb behagte mir überhaupt nicht.

    Hallo Vater,
    Hallo Mutter,

    Ich hatte euch bereits einen Brief geschickt, bevor ich den euren erhalten habe.
    Ich werde selbstverständlich eine Todesserin, wenn ihr das so verlangt und mir selbst ist mein Leben auch wichtig. Ich danke euch, dass ihr mich gleich informiert habt. Wo wohnt ihr jetzt, wenn das Gosburne Manor niedergebrannt ist. Doch nicht etwa auf der Straße, oder? Soll ich euch in den Ferien besuchen kommen? Wegen IHM? Ich hoffe euch geht es gut. Viel Glück.

    J.C. Gosburne

    Ich steckte den Brief, wie vorhin bereits den anderen, in einen Umschlag und rannte erneut zum Eulenturm. Dort flatterte Change, die Eule meines Vaters, sofort von meiner Schulter auf das Geländer. Dort band ich ihr den Brief an und sie flatterte genau so schnell weg wie sie gekommen war.

    Ich hatte sehr schlecht geschlafen. Ich hatte von Todessern und dem Lord geträumt. Kein schöner Traum. Ich befand mich gerade frisch geduscht im Badezimmer und föhnte mir meine Haare. Das Föhnen glättete sie und so fielen sie mir bis knapp sieben Zentimeter unter die Brust.
    Meine grauen Augen sahen wie immer ausdruckslos aus. Ich schminkte mich immer so, dass es meine Augen noch kälter wirken lies. Ich mochte das irgendwie. Und es versteckte meine Augenringe. Ich zog mir schnell meine Schuluniform über und ging dann zum Frühstück in die große Halle.

    Es waren noch nicht viel Schüler da, da ich sehr früh dran war.

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    Schreibe bald weiter.

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    Hab leider keine Zeit mehr.

Kommentare (2)

autorenew

joelle (33410)
vor 1373 Tagen
neues Kapitel draussen :D
übrigens deine Geschichte ist klasse!!!!!!!!!!!!!!!!!
Joelle (33410)
vor 1374 Tagen
heeei :) könnt ihr mal meine Geschichte lesen? geht unter Fan Fiktion und dann "Liebesgeschichte Draco" eingeben. könnt ihr drunter schreiben wie ihr sie findet. Wäre echt total lieb!