Herr der Ringe_ Ich bin nicht von hier oder doch? Teil 2

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3 Kapitel - 1.061 Wörter - Erstellt von: Shiarra - Aktualisiert am: 2014-03-15 - Entwickelt am: - 1.894 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Es ist jetzt schon eine Weile her, dass ich Amara Brown, mich in Mittelerde wiedergefunden und mich (mangels Alternativen) den Gefährten angeschlossen habe. Wir sind jetzt auf dem Weg zu Galadriel, da sie wahrscheinlich die einzige ist die mir eine Erklärung für meine seltsame Reise in eine andere Welt (!) geben kann. Wegen der schlechten Wetterverhältnisse haben wir uns entschieden durch die Mienen zu gehen...

Hi, ich hoffe ich habe euch nicht zu lange warten lassen. Hier ist der 2. Teil meiner Geschichte, wie immer ist Lob oder Kritik gleichermaßen erwünscht. Viel Spaß!: D

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    Der Weg nach vorne hätte allerdings auch besser aussehen können. Boromirs Aussage „Das ist ein Grab“, bestätigte meine Gedanken. Vorsichtig gehe ich zu Gimli und lege ihm als stummen Trost meine Hand auf die Schulter, wobei mir auffällt, dass selbst der Zwerg ein wenig größer ist als ich. Egal, dass ist jetzt nicht der Zeitpunkt für Selbstmitleid! Legolas hebt einen der rumliegenden Pfeile auf: „Orks“, sagt er. Angesichts des Massakers der sich vor uns ausbreitet, will ich gar nicht wissen, was genau dieser Begriff bedeutet. Langsam gehen wir tiefer in die Mienen hinein, bis wir irgendwann eine große Kammer erreichen (also wirklich, es ist nicht zu übersehen, dass Gandalf nicht mehr der Jüngste ist: erst vergisst er das Passwort, dann den richtigen Weg...). Beim Erreichen der Kammer bricht Gimli endgültig zusammen, er stürzte auf das Grab in der Mitte des Raumes zu. Ihn so zu sehen bricht mir das Herz. Gandalf liest die letzten Worte der Zwerge vor, es war schlimm. Ich wollte das nicht hören. Es war doch offensichtlich wie das ganze Ausgegangen war, wieso muss man das schreckliche Ereignis noch hundertmal wiederkäuen, wie das erste Tor in einem Fußballspiel!

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    Pip schien weniger betroffen als alle anderen. Er hatte seine eigene Methode mit der Situation umzugehen: gekonntes Ausblenden. Während alle bedrückt um Gimli stehen, schafft er es doch tatsächlich die schon beschissene Situation in der wir uns befinden zu verschlimmern. Dies gelingt ihm in dem er erst den Kopf, eines Skelettes, dann den restlichen Körper des Klappergestells, sowie eine nichtendende Eisenkette mitsamt schwerem Eimer in einen extrem tiefen Brunnen Schaft wirft. Na bravo! Selbst Faultiere wären durch seinen Lärm animiert worden. Nur leider sind die besagten Faultiere in unserem Fall jene „Dinger“ (mangels eines besseren Begriffes), diejenigen, die die Zwergen Hallen im Stil eines Horrorfilm-Sets um dekoriert hatten.
    Trommeln... und dann wurde ich leider eingeweiht in das Geheimnis, das ich niemals lüften wollte: Ich fand heraus was Orks sind. Und oh mein Gott sind die Dinger hässlich! Dagegen war Jabba the Hut aus Star Wars eine Schönheitsqueen! Alle gehen in Kampfposition, als die Orks die Tür über den Haufen rannten (schon die 2. Tür an diesem Tag, scheint irgendwie ein Trend hier zu sein...). Auch ohne Waffen kann ich, dank meiner Zeit mit Sensei, sehr viel Schaden anrichten. Ich konzentriere mich darauf die Hobbits zu schützen, was absolut unmöglich wird als die kleinen hässlichen Monster mit einem großen hässlichen Monster ankommen. Dem entsetzten Aufkeuchen der anderen, entnehme ich, dass es sich hierbei um einen Troll handelt. Immer wenn man denkt es kann nicht noch schlimmer werden...! Bevor ich weiß wie mir geschieht spießt das Trollvieh Frodo mit einer Lanze auf. Ich schreie auf, packe einen rumliegenden Dolch von einem der von mir erledigten Orks und schwinge mich auf den Rücken des abartigen Giganten. Es ist wie Rodeo reiten auf einem dieser elektrischen Bullen die man in Western -Bars finden kann. Dank Senseis, für mich unverständliche, liebe zum Wilden Westen, bin ich ein absolutes Ass im Rodeo reiten und habe daher keine Schwierigkeiten mein Gleichgewicht, auf diesen 4 Metern purer Dummheit und Zerstörung zu halten. Mit Legolas Hilfe erledige ich den Mistkerl der meine Freunde angegriffen und verletzt hatte.

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    Ich stocke kurz bei diesem Gedanken. Ich hatte nie wirklich Freunde gehabt. Ich verstehe mich ganz gut mit einigen Leuten aus New York, aber ich habe keinen wirklich als Freund betrachtet. Nach nur wenigen Tagen ist mir diese verrückte Truppe mehr ans Herz gewachsen als die Menschen mit denen ich einen großen Teil meines Lebens verbracht habe. Und jetzt liegt einer von ihnen im Sterben, wie mir Sams Schrei ins Gedächtnis ruft. Ich renne zu Frodo, der sich gerade aufrappelt! Wie zur Hölle... klar er war tough: Ringträger und so, aber eine extrem Piercing, im Sinne einer Lanze einmal durch den Verdauungstrakt, kann auch für den Ringträger nicht gesund sein, oder? Nein, ist es auch nicht, es sei denn, besagter Ringträger trägt hübsche und anscheinend auch sehr widerstandsfähige Unterhemden aus Mythrill (oder so ähnlich). Mir fällt ein Stein vom Herzen, der allerdings sofort wieder da ist, als ich erkenne, dass wir von Orks umzingelnd sind. Man haben die Mundgeruch, aber Körperpflege generell scheint dieser Rasse ja fern zu liegen. Ich mache mich kampfbereit, wohl wissend dass wir in diesem Kampf höchstwahrscheinlich draufgehen werden. Da scheinen es sich unsere Angreifer anders zu überlegen: binnen weniger Sekunden leert sich die Halle in der wir standen, wie die Supermarktregale vor einem Feiertag. Die Hobbits gucken erleichtert aber schreckliches Grölen, bestätigt meinen Verdacht, dass die Orks nicht grundlos weggelaufen sind. „Ein Balrog“, sagte Gandalf und benennt damit eine weitere mir unbekannte Kreatur, die ich niemals genauer kennen lernen wollte. Wir rennen, erreichen die Brücke und sind fast in Sicherheit, als der Balrog Gandalf in die Tiefe zieht. Ich erstarre für einen kurzen Moment, in dem ich nur zusehen kann wie der Balrog und Gandalf auf bestem Weg waren den Erdkern zu küssen. Danach bin ich wieder voll da und helfe Aragorn, Legolas und Boromir die Hobbits aus den Mienen zu bringen.

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