Lily Allenson - Unerreichbar (Kapitel 1)

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2 Kapitel - 1.467 Wörter - Erstellt von: Adhara - Aktualisiert am: 2014-03-01 - Entwickelt am: - 4.376 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier meine Fortsetzung vom Prolog. Viel Spaß!

1
Also ich würde euch gern meine Geschichte erzählen. Mein Name ist Lily Allenson und ich lebe mit meiner Familie auf einer Farm im Bundesstaat Maine. Mit meiner Familie meine ich meine Mum und meinen Stiefdad.
Meine Mum stammt ursprünglich aus Deutschland sie ist später in die Staaten gezogen um hier ihre Künstlerkarriere zu starten. Studiert hat sie auf einen College in Massachusetts, wo sie auch meinen Vater kennenlernte. Meine Mum sagt, er wäre humorvoll, sanft und mächtig gewesen, wie das Meer. Jaaaa....
Solche Poesie kommt davon, weil sie Künstlerin ist. Sie sieht in jeden nur das Gute. Auch wenn sie bei ihm immer so einen traurigen Ausdruck bekommt, er hat sie verlassen. Aber ganz ehrlich, ich finde James passt sowieso besser zu ihr. Sie hat sich nach meiner Geburt in ihn verliebt und er ist auch mein wahrer Vater.
Vor ein paar Jahren haben sie endlich geheiratet und sie hat seinen Nachnamen angenommen. Darüber bin ziemlich froh, denn ich bin nicht gerade Fan von dem Namen Stoppelmeier.

Meine eigentliche Geschichte beginnt, als ich mir einen Joghurt holen wollte. Ich öffnete den Kühlschrank und Licht schlug mir entgegen. Doch als ich ihn schloss, leuchtete immer noch etwas. Ein blaugrünes Licht war irgendwo über mir. Als ich den Kopf hob um nachzusehen, ließ ich vor Schreck den Joghurt fallen. Er prallte mit einem ungesunden Plopp auf den Boden.
Über mir glühte ein großer Dreizack. »Was zur Hölle...?«
Meine Mum wollte mich gerade ermahnen mein Zimmer aufzuräumen. Als sie ihn auch sah. Sie wurde blass und schwankte. »Es geschieht.... « Ich blinzelte überrascht.
»Was geschieht? « Meine Mum schien sich in den Griff zu kriegen sobald der Dreizack verglühte.
»Du musst deine Sachen packen, ich fahre dich in ein Sommercamp, wie dein Vater es gesagt hat.«
»Was?« Mein Vater sich nie auch nur für mich interessiert und jetzt, hatte ich eine Empfehlung für ein Sommercamp?
Doch ich brachte keine weiteren Informationen aus meiner Mum heraus und so packte ich meinen Koffer.
Als ich die Küche betrat, sah ich wie sie telefonierte.
»... ja, sie ist eine Tochter des Meeres....« Sie legte auf als sie mich sah. »Wer war das?« Sie versuchte aufmunternd zu lächeln. »Der Leiter des Camps.« Ich beschloss nicht weiter nachzuhaken.

Wir fuhren mehrere Tage im Auto. Ich kann ehrlich gesagt nicht sagen, wie viele Nächte vergingen, aber sie kamen mir vor wie eine Ewigkeit. Nachts schliefen wir im Auto; eingerollt in Decken, neben Salzstangen, Crackern und Coladosen. Es kam mir vor wie eine mobile Studentenparty ohne den Spaß. Endlich kamen wir an und ich erkannte, was das Ziel meiner Mum gewesen war: New York. Es war die erste große Stadt, die ich zu Gesicht bekam und ich war gewaltig beeindruckt von den riesigen Gebäuden. Die Wolkenkratzer waren gewaltig und als ich das Empire State Building sah spürte ich ein seltsames Ziehen in der Magengrube. Ich schüttelte den Kopf, das musste ich mir eingebildet haben. Doch selbst in New York hielt meine Mum noch nicht. Sie fuhr weiter raus aufs Land, Richtung Long Island. Ich nickte eine Weile ein und als meine Mum hielt waren wir auf einen kleinen Hügel angelangt. Mum hatte nicht viel geredet doch jetzt durchbrach sie die Stille. »Hier wären wir.« Sie zeigte auf eine kleine, einzelne Farm. »Dahinter sind noch mehr Gebäude, also keine Sorge. Lauf dorthin, man erwartet dich bereits.« Erklärt sie während sie in die Richtung zeigte. Ich atmete die Luft des Meeres ein. Ich verstand nicht wie sie so vertrauensselig sein konnte, vielleicht war das gar nicht das richtige Camp, oder die richtige Gegend, oder die richtigen Leute. Vielleicht waren das Hochstapler. Aber Mum, die sonst total überbesorgt war, sah zum ersten Mal ruhig und zuversichtlich aus. Und so vertraute ich darauf, dass sie sich nicht irrte. Ich nahm meine Sachen und rannte meinen neuen Leben entgegen.

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