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Warrior Cats-Feuer und Wasser 1. Eintrag

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5 Kapitel - 6.282 Wörter - Erstellt von: Flockensturm - Aktualisiert am: 2014-03-01 - Entwickelt am: - 2.029 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hallo!
Hier ist eure nervige Flockensturm!
Ich schreibe zur Zeit an einer (blöden) Geschichte über Warrior Cats (Was denn sonst?). Ich würde mich über Kommis und (bitte, bitte, bitte) Tipps(!) freuen!
GVLG Flockensturm
PS: Falls ihr Interesse an einem (Tube)Quiz mit mir habt, schreibt mich an! Einfach ganz oben in der Leiste, rechts.

    1
    Tut mir leid, ich muss jetzt Hierarchie, Prolog und 1. Kapitel in einen Abschnitt tun.:(

    Warrior Cats
    Die Hierarchie der Katzen

    LichtClan
    Anführer:
    Teichstern-Kater mit dichtem, graublauem Fell und tiefblauen Augen
    2. Anführer:
    Farnfuß-kleiner, heller Kater mit weißem Bauch und Pfoten
    Heiler:
    Rubinwolke-junge, rosarote Kätzin
    Krieger:
    Ahornpelz-großer, ahornblattfarbender Kater, ältester und weisester Krieger des Clans; Mentor von Flammenpfote
    Schneewolke-schneeweiße Kätzin; Mentorin von Windpfote
    Rabenkralle-schwarzer Kater mit weißer Schnauze
    Goldschweif-hübsche, goldfarbene Kätzin; Mentorin von Braunpfote
    Habichtfeder-starker, schwarzgestreifter Kater
    Salbeifuß- weißer Kater mit einem leichten Hauch grün
    Dachsfang-älterer, schwarzweißer Kater, etwas breit; Mentor von Feuerpfote
    Vogelflug-hellgrauer Kater
    Meerfell-silberblauer Kater mit einem Hauch Blau um die Schnauze
    Rindenherz-junger, dunkelbrauner Kater; Mentor von Wasserpfote
    Buchenschweif-dunkler, fast schwarzer Kater; Mentor von Silberpfote
    Schüler:
    Flammenpfote-flammenfarbener Kater
    Feuerpfote-flammenfarbener Kater; Flammenpfotes Bruder
    Windpfote-grauweißer Kater
    Wasserpfote-weiße Kätzin mit großen, grauen Flecken
    Silberpfote-silbrigfarbene Kätzin
    Braunpfote-Kater mit ineinander verlaufenden Brauntönen im Fell
    Königinnen:
    Himmelsblüte-weiße Kätzin mit fast weißen Augen; Mutter von Waldjunges, Flussjunges, Sumpfjunges
    Blattschweif-schildplattfarbene Kätzin; Mutter von Donnerjunges, Graujunges
    Junge:
    Waldjunges-braune Kätzin
    Flussjunges-weißer Kater
    Sumpfjunges-brauner Kater
    Donnerjunges-schwarze Kätzin
    Graujunges-grauer Kater
    Älteste:
    Keinschweif-hellbrauner Kater ohne Schweif
    Jubelschweif-schwarzer Kater mit weißem Kopf und dunkelbraunem Schweif
    Lochpelz-grauer Kater mit löchrigem Pelz, ältestes Mitglied des LichtClans
    Humpelbein-gescheckte Kätzin mit einem kaputtem Bein

    RauchClan
    Anführer:
    Aschestern-schwarzer Kater
    2. Anführer:
    Luchsfuß-Kätzin, sieht aus wie ein Luchs
    Heiler:
    Blütenknospe-hübsche, attraktive Kätzin; Mentorin von Wieselpfote-kleiner, graubrauner Kater
    Krieger:
    Moospelz-brauner Kater; Mentor von Stechpalmenpfote
    Ulmenschweif-weiße Kätzin
    Eichelschweif-hellbraune Kätzin; Mentorin von Heidepfote
    Igelpelz-schwarzer Kater mit stacheligem Fell
    Korallenfuß-rotbrauner Kater
    Gischtschweif-weißer Kater
    Hellstreif-sehr heller Kater
    Pandapelz-schwarzweiß gestreifter Kater
    Weißschweif-braune Kätzin mit weißem Schweif
    Schüler:
    Stechpalmenpfote-schildplattfar bener Kater
    Heidepfote-dunkelbrauner Kater mit schwarzem Aalstrich
    Königinnen:
    Morgenblume-wunderschöne, hellbraune Kätzin; Mutter von Schattenjunges
    Junge:
    Schattenjunges-schwarze Kätzin
    Älteste:

    KiefernClan
    Anführer:
    Dämmerstern-schwarzer Kater
    2. Anführer:
    Jaguarschweif-gescheckte Kätzin mit cremefarbenem Grund
    Heiler:
    Kleinfuß-cremefarbener Kater mit kleinen Pfoten
    Krieger:
    Giftauge-weiße Kätzin mit ungewöhnlich grünen Augen
    Abendschweif-rötlicher Kater; Mentor von Wiesenpfote
    Distelkralle-brauner Kater mit schwarzen Streifen
    Seidenpelz-sehr helle Kätzin
    Geierflügel-dunkelbrauner Kater
    Blitzwind-kleiner, goldbrauner Kater
    Zebrafell-schwarzweiß gestreifter Kater
    Daunenfell-weiße Kätzin mit wunderbar, weichem Fell
    Bärenkralle-sehr großer, starker, brauner Kater
    Rehschweif-hellbraune Kätzin
    Haselschweif-cremefarbender Kater
    Tigertatze-tigerfarbender Kater
    Wallnussschweif-dunkler Kater
    Ackerzahn-hellbraun bis cremefarbende Kätzin
    Schüler:
    Wiesenpfote-schlanker, schwarzer Kater
    Königinnen:
    Feldblüte-helle Kätzin; Mutter von Gelbjunges, Naschjunges
    Funkenpelz-graue Kätzin; Mutter von Löwenjunges
    Junges:
    Gelbjunges-dunkelgraue Kätzin
    Naschjunges-brauner Kater
    Löwenjunges-goldgelber Kater mit sonnenfarbender Mähne
    Ältesten:
    Nachtschweif-schwarzer Kater
    Eulenfeder-junger, brauner Kater, taub und leicht blind

    Andere Katzen
    Jule-braunes Hauskätzchen; Mutter von Trine, Benni
    Trine-schwarzgestreifte Kätzin
    Benni-dunkelbrauner Kater
    Fee-junge Kätzin mit wunderschönem, schildplattfarbendem Fell; ausgesetztes Hauskätzchenjunges


    Prolog
    "Iss das!", ermutigte Rubinwolke Libellenrücken die keuchend auf der Seite lag. Tapfer schluckte Libellenrücken die bitteren Kräuter herunter. "Das machst du gut so. Und jetzt pressen! Fester! Gleich hast du es geschafft, los! Es ist draußen!" Sanft hob Rubinwolke das weißgraue Junge auf und legte es neben den Bauch seiner Mutter. Zärtlich leckte Libellenrücken ihm über den winzigen Rücken. Das Junge kuschelte sich dicht an sie und saugte gierig Milch. Lächelnd verschwand Rubinwolke aus der Kinderstube. Ein weißgrauer Krieger kam herein und betrachtete das Kleine. "Wie soll es heißen?", fragte er Libellenrücken. "Es sieht genauso aus wie du Mondherz, entscheide du also." Liebevoll betrachtete Mondherz das Kleine. "Wie wäre es mit Wasserjunges?", schlug er vor. "So soll sie heißen", erwiderte Libellenrücken. In der Nacht darauf träumte Libellenrücken unruhig:
    Libellenrücken sah auf ein Lager herab. Es war vollkommen verwüstet. Überall lagen tote Katzen und Blut und Fellstücken waren über der ganzen Lichtung verteilt. Der verschwommene Schatten einer Katze thronte auf dem mit Blut übersäten Hochstein und stieß mit der Pfote eine Katze herunter. Die Katze konnte sich nicht wehren, sie war verletzt. Verzweifelt klammerte sie sich mit einer Pfote fest doch der Schattenkater stieß ihn hinab. Die Katze-es war ein Kater-krachte auf dem Boden auf und starb. Dann begriff Libellenrücken: Die Katze die gerade grausam ermordet wurde war Teichstern! Und die anderen Katzen ihre Clan-Kameraden! Das Lager verschwand und eine Katze trat neben Libellenrücken. 'Feuer wird den Clan zerstören. Feuer frisst alles was es finden kann. Nur Wasser kann Feuer löschen.'
    Dann wachte sie auf.
    Ein paar Tage später gingen Mondherz und Libellenrücken in Begleitung von Mondherz' Schülerin auf Patrouille. Wasserjunges war mit den anderen bei den Ältesten. Auf einmal kamen zwei Dachse aus dem Gebüsch. Mühelos töteten sie Ampferpfote. Mondherz und Libellenrücken kämpften verbissen, doch auch sie wurden getötet. Keine lebende Katze wusste nun von der Prophezeiung: 'Feuer wird den Clan zerstören. Feuer frisst alles was es finden kann. Nur Wasser kann Feuer löschen.'

    Kapitel 1
    „Wacht auf!“, rief Goldschweif in den Schülerbau. Wasserpfote streckte sich und gähnte laut. Dann stand sie auf und brachte mit ein paar Dehnübungen ihre Muskeln in Schwung. Mit der Pfote rüttelte sie Silberpfote, ihre beste Freundin wach. Flammenpfote und Feuerpfote standen schon draußen. Die Brüder starrten die beiden hasserfüllt an. Braunpfote gesellte sich zu seiner Mentorin Goldschweif. Schließlich kam auch der verschlafene Windpfote heraus. „Was ‘n los?“, fragte er gähnend. „Wir gehen heute alle gemeinsam Baumkuhle“, erklärte Ahornpelz den Schülern. Die Baumkuhle war eine kleine, aber breite Untertiefung im Boden die mit viel Sand gepolstert war. Mehrere Bäume umschlossen sie wie eine Mauer. Daher auch der Name. Ahornpelz voran preschte die Gruppe durch den Wald. Sie sprangen über einen umgestürzten Baum und wichen großen Farnwedeln aus. Dachsfang und Rindenherz warteten schon in der Baumkuhle. Keuchend kamen die Schüler zum Halt. Schneewolke erklärte die heutige Übung: „Wir stellen Paare zusammen und die müssen dann gegeneinander kämpfen. Wir helfen euch dann bei euren Fehlern und zeigen euch vielleicht den ein oder anderen Zug. Ahornpelz stellt die Paare zusammen. Stellt euch dann voreinander auf und wartet auf eure Mentoren.“ „Flammenpfote und Silberpfote, Windpfote und Feuerpfote, Braunpfote und Wasserpfote“, stellte Ahornpelz zusammen. Braunpfote blickte Wasserpfote herausfordernd an. Wasserpfotes Herz rutschte ihr bis in die Pfoten. Ausgerechnet Braunpfote! Er war noch fieser als Flammenpfote und Feuerpfote und er konnte Wasserpfote nicht leiden. Goldschweif gab das Kommando zum Anfangen. Braunpfote stürzte mit ausgefahrenen Krallen auf Wasserpfote zu, doch die wich geschickt zur Seite aus und sprang Braunpfote auf den Rücken. Mit ihren Krallen riss sie kleine Fellstückchen heraus. Braunpfote schrie auf und ließ sich erschlaffen. Triumphierend hob Wasserpfote den Kopf. Doch auf einmal bäumte sich Braunpfote auf und stürzte sich auf Wasserpfotes Bauch. Alle Luft wurde aus ihr gepresst. Mit der Pfote hieb sie nach Braunpfotes Schnauze, doch sie verfehlte ihn knapp. Noch einmal hieb sie zu und kratzte seine Nase auf. Braunpfote jaulte und krümmte sich auf dem Boden. Das war Wasserpfotes Chance! Sie drehte den jaulenden Braunpfote um und kratzte ihn ein paarmal über den Bauch bevor sie ihre mit ihren Zähnen sein Genick berührte. „Schluss!“, rief Goldschweif. Rindenherz lobte Wasserpfote für ihren Sieg. Silberpfote kam hinüber. „Ich hab gewonnen und du?“, fragte sie „Ich auch!“, erwiderte Wasserpfote glücklich. „Weißt du wer bei Windpfote und Feuerpfote gewonnen hat?“, fragte Silberpfote weiter. Wasserpfote schaute zu den beiden. „Feuerpfote hat gewonnen.“
    Wieder im Lager angekommen nahmen sich Wasserpfote und Silberpfote sich etwas Frischbeute. Wasserpfote wählte eine Wühlmaus, ihre Lieblingsbeute und Silberpfote ein kleines Rotkehlchen. Windpfote trottete gerade aus dem Ältestenbau und nahm ein großes Kaninchen ins Maul. „Was machst du da?“, fragte Wasserpfote ihn. „Ich soll den Ältesten und den Königinnen etwas bringen. Die Ältesten sind erledigt, dass da ist für Himmelsblüte und Blattschweif“, antwortete er und deutete auf das Kaninchen. Dann verschwand er in der Kinderstube. Kurz danach kam er wieder raus und nahm sich ein Eichhörnchen vom Frischbeutehaufen. Windpfote ließ sich neben dem Heilerbau nieder und begann zu essen. „Wollen wir Rubinwolke etwas bringen?“, fragte Wasserpfote und nahm noch zwei Mäuse. Eine gab sie Silberpfote und die beiden liefen zum Heilerbau. Rubinwolke war gerade dabei Kräuter zu vermischen. „Wir haben dir etwas mitgebracht Rubinwolke“, sagte Silberpfote. Die Heilerin sah auf und ihre Augen glänzten. „Danke ihr beiden, ich habe den ganzen Tag noch nichts gegessen. Aber ich muss erst diese Kräuterpackung hier fertig machen und Reisekräuter vorbereiten. „Für wen?“, fragte Wasserpfote neugierig. „Die Packung ist für Jubelschweifs Gelenke und die Reisekräuter für zwei Schüler. Teichstern möchte morgen zur Kristallhöhle reisen in Begleitung von zwei Schülern. Wer weiß ich noch nicht.“ Auf einmal drang Teichsterns vertrauter Ruf in die Ohren der drei Katzen: „Alle Katzen die alt genug sind ihre eigene Beute zu machen mögen sich zu einem Treffen unter dem Hochstein versammeln!“ Silberpfote und Wasserpfote sprangen auf die Lichtung und setzten sich hin. „Heute wollen wir zwei neue Schüler ernennen. Donnerjunges, Graujunges, tretet vor. Ein graues und ein schwarzes Junges sprangen unter den Hochstein. Teichstern wandte sich an Donnerjunges „Von diesem Tag an, bis sie sich ihren Kriegernamen verdient hat, heißt diese Schülerin Donnerpfote. Ihr Mentor wird Salbeifuß sein.“ Donnerpfote und Salbeifuß berührten sich mit den Nasen. An der Seite ihres Mentors setzte sie sich in die Menge. Nun wandte sich Teichstern an Graujunges. „Von diesem Tag an, bis er sich seinen Kriegernamen verdient hat, heißt dieser Schüler Graupfote. Sein Mentor wird Vogelflug sein.“ Auch Graupfote und Vogelflug berührten sich mit den Nasen. „Außerdem wollen wir heute einen neuen Krieger ernennen. Braunpfote.“ Braunpfote sprang auf den Hochstein, seine Augen glänzten. Teichstern blickte zum Himmel wo langsam das Silbervließ erschien. „Ich, Teichstern, Anführer des LichtClans, rufe meine Kriegervorfahren an und bitte sie, auf diesen Schüler herabzuschauen. Er hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzten gehorchen zu können und ich empfehle ihn euch nun als Krieger.“ Er blickte auf Braunpfote herab. „Braunpfote, versprichst du, das Gesetzt der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst mit deinem Leben?“ „Ich verspreche es“, antwortete Braunpfote. „Dann gebe ich dir mit der Kraft des SternenClans deinen Kriegernamen. Braunpfote, von diesem Augenblick an wirst du Braunkralle heißen. Der SternenClan ehrt deine Kraft und deinen Mut und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im LichtClan willkommen.“ Teichstern legte sein Kinn auf Braunkralles Kopf und Braunkralle leckte Teichstern respektvoll die Schulter. Dann sprang er vom Hochstein herab und gesellte sich zu den Kriegern. „Braunkralle! Braunkralle!“, rief der Clan seinen Namen und Braunkralles Augen funkelten. Dann war die Versammlung geschlossen und nach und nach zogen sich die Katzen in ihre Baue zurück. Der Mond stand inzwischen schon hoch am Himmel und es war Zeit zu schlafen. Silberpfote und Wasserpfote kuschelten sich dicht aneinander und langsam schlief Wasserpfote ein.

    2
    Kapitel 2
    Wasserpfote schlich sich langsam an das Kaninchen an. Das würde eine schöne, fette Mahlzeit für die Ältesten abgeben! Plötzlich raschelten die Blätter eines Busches. Das Kaninchen hoppelte aufgeschreckt in seinen Bau. Wütend drehte Wasserpfote sich um. Ein fremder Kater stand vor ihr. Er war groß und sein schwarzes Fell glänzte über dem wohlgenährten Körper. „Ich bin Schattenstern, der frühere Anführer des LichtClans, nun wandere ich mit dem SternenClan“, stellte er sich vor. Wasserpfotes Wut verflog und sie sah Schattenstern interessiert an. „Wasserpfote, deine Mutter und dein Vater wussten von einer Prophezeiung die deinen Clan betrifft: 'Feuer wird den Clan zerstören. Feuer frisst alles was es finden kann. Nur Wasser kann Feuer löschen.' Wasserpfote du bist Teil von ihr. Hüte dich vor dem Feuer dass nur du löschen kannst!“
    Keuchend öffnete Wasserpfote die Augen. Sie sollte ihren Clan vor einem Unheil bewahren? Und was meinte Schattenstern mit Feuer? Es musste eine andere Katze sein, das war klar. Feuerpfote vielleicht? Nein, dass konnte nicht sein. Feuerpfote war seinem Clan treu ergeben auch wenn er ab und zu mal fies war. Vielleicht war ein Streuner damit gemeint? Die Ältesten hatten schon öfter Geschichten über den Kater Blatt erzählt der mit seinen Freunden Blume und Wolke aufbrach um die drei Clans wieder aufzubauen. Doch der Streuner Feuer wollte dies verhindern und schaffte es Blume zu töten. Später kam es zu einem Kampf in dem Feuer schließlich starb. Blatt und Wolke bauten die drei Clans wieder auf und gaben ihnen dieses zu Hause. Aber das war nur eine Geschichte. Und wenn sie wahr wäre dann wäre Feuer ja tot. Aber Feuerpfote konnte es einfach nicht sein. Verzweifelt lief Wasserpfote im Schülerbau auf und ab. Flammenpfote zischte: „Sei still, wir wollen schlafen!“, weswegen Wasserpfote auf Jagd ging.
    Wasserpfote scharrte Erde über ihre Maus. Heute war ihr erfolgreicher Tag. Ein paar Wühler und zwei Kaninchen gehörten zu ihrem Fang. Obwohl es erst kurz nach Sonnenhoch war. Plötzlich wehte ihr ein feiner Geruch um die Nase. Spatzenschwarm, dachte sie und schlich sich in die Richtung aus der der Geruch kam. Dort saßen sie. Wasserpfote schlich sich immer näher an die Spatzen heran. Ein besonders dicker Spatz pickte direkt vor ihrer Nase. Wasserpfote sprang, erwischte den Spatz und krachte in eine silbergraue Gestalt. Benommen schüttelte sie den Kopf. Es war nicht eine Gestalt in die sie da gekracht war, es waren zwei. Silberpfote und Graupfote standen dich aneinander geschmiegt vor Wasserpfote. Die machte große Augen. „Silberpfote? Was soll das? Ist es das wonach es aussieht?“ Silberpfote blickte beschämt zu Boden. Graupfote antwortete für Silberpfote: „Ja.“ Silberpfote blickte Wasserpfote flehend an. Aber Wasserpfote wollte gar nicht schimpfen. Sie freute sich für Silberpfote, denn Graupfote war ein sehr loyaler, ehrlicher Kater und er würde alles dafür tun dass es seinem Clan gut ging. „Habt ihr viel gefangen?“, fragte sie. „Nein, noch gar nichts“, sagte Graupfote. „Dann könnt ihr mir vielleicht tragen helfen. Die beiden stimmten zu und gemeinsam trugen sie die Frischbeute nach Hause. Rubinwolke kam gerade aus ihrem Bau als sie den Fang auf den Haufen legten. Silberpfote und Graupfote hatten unterwegs jeder noch ein Kaninchen gefangen. Freudig blickte sie auf die vier Kaninchen. „Kann ich mir zwei nehmen?“ „Warum zwei?“, fragte Graupfote. „Humpelbein geht es nicht gut, Lochpelz will außerdem nicht von ihrer Seite weichen also will ich den beiden etwas mitbringen.“ Rubinwolke verschwand wieder in ihrem Bau. Teichstern kam aus seinem Bau auf die Schüler zu getrottet. „Schöner Fang“, sagte er und wandte sich an Silberpfote und Wasserpfote. „Ihr beiden, geht zu Rubinwolke und lasst euch Reisekräuter geben, ihr reist mit mir in die Kristallhöhle.“ In die Kristallhöhle!, dachte Wasserpfote. Die Kristallhöhle war ein Höhle tief unter der Erde. Um dahin zu gelangen muss man erst durch einen dunklen, steilen Gang gehen. Aber wenn man dann da ist, ist der Anblick überwältigend: Überall sind Kristalle aller Formen und Farben. Sie werfen helles Licht in die Höhle so dass alles hell erleuchtet ist. In der Mitte steht ein großer, durchsichtiger Stein-der Mondstein. Wenn man sich neben ihn legt kann man mit dem SternenClan kommunizieren. Wasserpfote eilte in Rubinwolkes Bau um die Kräuter zu hohlen.
    Wasserpfote schaute staunend auf die vielen Kristalle. Habichtfeder, der ebenfalls mitgekommen war, stieß sie weiter. Teichstern berührte den Mondstein mit dem Fell und schlief sofort ein. Wasserpfote kauerte sich hin, den Schwanz über den Pfoten. Auf einmal schlief auch sie ein.
    Wasserpfote stand auf einer großen Lichtung. Um sie herum herrschte Chaos. Anscheinend konnte niemand sie sehen da niemand sie beachtete. Außerdem lief eine Katze durch Wasserpfote hindurch. Ein flammenfarbender Kater tötete eine andere Katze. Irgendwann war nur noch auf dem Hochstein ein Kater. Geschockt erkannte sie dass es Teichstern war. Er war stark verletzt und konnte sich nicht bewegen. Der flammenfarbende Kater kletterte auf dem mit Blut übersäten Hochstein und versetzt Teichstern einen Hieb, so dass er fiel Verzweifelt klammerte sie sich mit einer Pfote fest doch der rote Kater stieß ihn hinab. Teichstern krachte auf dem Boden auf und starb. Das Bild verschwand und eine hübsche Kätzin stand vor ihr. Hinter der Kätzin war Schattenstern. „Wasserpfote, das ist deine Mutter Libellenrücken.“ Wasserpfote starrte die Kätzin glücklich an. Endlich konnte sie ihre Mutter kennen lernen! Libellenrücken erzählte ihr, dass sie das auch gesehen habe, damals in der Nacht nach Wasserpfotes Geburt. „Also bin ich wirklich das Wasser das Feuer lischt?“ „Ja meine Kleine, das bist du.“ Libellenrücken leckte sanft Wasserpfotes Ohren. Dann drehte sie sich um und verschwand mit Schattenstern. „Libellenrücken!“, rief sie und wachte durch Teichsterns energisches Rütteln auf. „Ich muss mit dir reden“, zischte er. Wasserpfote blickte sich um. Sie waren allein. „Der SternenClan hat mir eine Prophezeiung gegeben“, fing er an doch Wasserpfote unterbrach ihn. „Feuer wird den Clan zerstören. Feuer frisst alles was es finden kann. Nur Wasser kann Feuer löschen“, murmelte sie. Teichstern blickte sie eine Weile an. „Wasserpfote, pass auf dich auf“

    3
    Kapitel 3

    Drei Monde waren nun vergangen seit Wasserpfote in der Kristallhöhle gewesen war. Es war Blattleere und Rindenherz war mit ihr, Braunkralle und Donnerpfote auf Grenzpatrouille an der Zweibeinergrenze. Salbeifuß war an weißem Husten erkrankt, weswegen Braunkralle Donnerpfotes Ausbildung vorläufig übernahm. Wasserpfote schnappte den Geruch von einer Kätzin auf. Sie musste noch sehr jung sein und ihr Geruch war eine Mischung aus Hauskätzchen, Wald und Krähenfraß. Auch die anderen hatten es gerochen. Langsam bewegte die Patrouille sich auf einen großen Holunderbusch zu. Sie schlichen sich durch einen kleinen Tunnel aus Holunderblüten hinein und fanden ein Junges mit schildplattfarbendem Fell, dass kaum älter als Wasserpfote war. Es maunzte jämmerlich und kaute auf den Knochen einer uralten, toten Ratte herum. Als es die Krieger sah wollte es wegrennen, doch Braunkralle angelte es mit der Pfote zu sich und brachte es ins Freie. Die anderen folgte ihm. Braunkralle ließ es auf den Boden fallen, das kleine Geschöpf quiekte vor Schmerz. Es hätte sich gut verteidigen können, wenn es eine wohlgenährte Clan-Katze gewesen wäre. „Was suchst du hier Hauskätzchen?", knurrte er verächtlich. "Wir werden dich lehren nie mehr auf unser Territorium zu kommen. Gib ihr den Rest“, wandte er sich an Donnerpfote, die wiedersprechen wollte, doch Braunkralle brachte sie mit einem Blick zum Gehorchen. Donnerpfote hieb nach dem Kleinen, allerdings mit eingezogenen Krallen und auch nur zart. Doch das Kätzchen war so schwach dass es ihm trotzdem wehtat. „Das reicht!“, rief Rindenherz. „Braunkralle, das werde ich Teichstern melden müssen. Wehe dss kommt noch einmal vor!“ Rindenherz fragte das Kätzchen: „Wer bist du und wo kommst du her?“ „I-ich heiße Fee und m-meine Zweibeiner h-haben mich ausgesetzt“, maunzte es kläglich. „Wir nehmen dich mit zum Clan. Er hob es auf und übergab es an Wasserpfote. „Pass auf Fee auf“, miaute er und trottete los. Wasserpfote und Donnerpfote folgten ihm, der mürrische Braunkralle bildete den Schluss.
    Schließlich kamen sie endlich an. Fee wurde mit jedem Schritt schwerer, es war überraschend dass Wasserpfote sie tragen konnte, Fee war ja so alt wie sie. Rindenherz lief zu Teichsterns Bau hinter dem Hochstein. Bald darauf kam er wieder zurück, Teichstern im Schlepptau. Der sprang auf den Hochstein und rief die Katzen zu einem Clantreffen zusammen. Als alle da waren bat er Rindenherz zu erzählen was sich ereignet hatte. Als er die Stelle mit Braunkralle berichten wollte, rempelte Teichstern ihn an und Rindenherz erwähnte nichts mehr der gleichen. Er sprang wieder zu Wasserpfote runter und übergab Fee Teichstern. „Wir wollen diese Katze so lange in unserem Clan behalten bis es ihr besser geht, während sie bei uns ist wird sie den Namen… Sprenkelpfote tragen, Meerfell übernimmt die Verantwortung für sie, beschließt Sprenkelpfote zu bleiben wird Meerfell ihr Mentor sein und sie zur Kriegerin ausbilden. Teichstern verschwand wieder in seinem Bau und die Katzen verteilten sich wieder. Hie und da murmelte man über Sprenkelpfote und Braunkralle schaute finster drein. Auch Feuerpfote und Flammenpfote hatten ihre Mienen verzogen und schauten Sprenkelpfote angewidert an. Silberpfote kam zu Wasserpfote gehüpft. „Du musst mir und Graupfote alles bis ins kleinste Detail erzählen!“, rief sie aufgeregt und führte sie zum Gänseblümchenfleck, dem Lieblingsplatz aller Schüler. Graupfote und Windpfote warteten schon, Donnerpfote saß gerade da und genoss die Aufmerksamkeit die man ihr schenkte. Selbst Feuerpfote und Flammenpfote saßen in einiger Entfernung da. Donnerpfote eilte zu Wasserpfote, damit sie den anderen Schülern berichten konnten. Wasserpfote musste über Donnerpfote schmunzeln, da sie alles total übertrieben darstellte. Die anderen starrten sie mit großen Augen an. Sie überließ Donnerpfote das erzählen und trottete zu Rindenherz. Schweigend saßen die beiden nebeneinander und teilten sich ein Kaninchen. „Wir haben zu wenig Krieger“, sagte er auf einmal, stand auf und schüttelte sich. „Warum?“, fragte Wasserpfote ihn. „Schau mal, Sumpfjunges, Flussjunges und Waldjunges sind fast 6 Monde alt. Dann haben wir Sprenkelpfote, die frisch ernannten Schüler und die älteren Schüler. Alle brauchen einen eigenen Mentor und es müssen trotzdem noch genug Krieger zur Verteidigung, jagen und patrouillieren da sein.“ „Aber das können doch auch die Mentoren mit ihren Schülern machen!“ „Sind Schüler und Mentor zum Patrouillieren geboren!“, fauchte Rindenherz sie an. Wasserpfote schaute betreten zu Boden. „Ich werde Teichstern um eine Beschleunigung eurer Ausbildung bitten“, miaute er und lief zu Teichsterns Bau. Wasserpfote wollte sich gerade setzen als sie Rindenherz‘ klagvolles Jaulen hörte Wasserpfote sprang auf und lief Richtung Anführerbau, doch da kam Rindenherz schon heraus. Mit Teichsterns Leiche im Maul. Er ließ sie fallen und presste die Schnauze in sein Fell. Wasserpfote leckte ihm tröstend die Schulter aber Rindenherz beachtete sie nicht. Die anderen Katzen kamen traurig angetrottet um Teichstern die letzte Ehre zu erweisen. Farnfuß schaute ebenfalls tieftraurig und zugleich erschrocken auf Teichstern hinab. Rubinwolke ging langsam auf Farnfuß zu und untersuchte Teichstern. „Er ist von einem Kriegerhieb getötet worden. Dies war sein letztes Leben.“ Traurig wandte sie sich ab. Einem Kriegerhieb?, wunderte sich Wasserpfote. Farnfuß sprang auf den Hochstein und verkündete: „Ich werde heute noch zum Mondstein reisen um meinen Namen und meine neun Leben in Empfang zu nehmen. Meerfell, ich möchte dass du mich begleitest.“ Rindenherz starrte weiterhin auf Teichsterns Leiche bis Keinschweif und Lochpelz kamen um ihn zu vergraben. Rindenherz ging schweigend mit um beim vergraben zu helfen.
    „Farnstern! Farnstern!“, riefen alle LichtClan-Mitglieder im Chor. Farnstern hatte nun seinen Namen und seine Leben erhalten, jetzt war es an der Zeit einen neuen 2. Anführer zu wählen. „Ich habe lange darüber nachgedacht und habe nun beschlossen Rindenherz zu meinem Stellvertreter zu ernennen. Rindenherz sprang glücklich neben Farnstern, eine Spur Trauer war aber immer noch in seinem Gesicht zu sehen. Wasserpfote warf einen verstohlenen Blick zu Ahornpelz. Ahornpelz war der weiseste Krieger des Clans und hätte den Platz als 2. Anführer bestimmt gern verlangt. Doch er nickte nur und schaute auf Rindenherz. Da fiel es Wasserpfote ein: Rindenherz war Ahornpelz‘ Sohn! Natürlich musste er da stolz sein. Feuerpfote schaute zornig auf Rindenherz. Flammenpfote war nirgends zu sehen. Merkwürdig, dachte Wasserpfote und wandte sich dann wieder Rindenherz zu. Der miaute Farnstern etwas ins Ohr, der nickte und rief dann: „Unter besonderen Umständen müssen wir die Ausbildung der Schüler beschleunigen, allerdings so, dass sie sich nicht überanstrengen.“ Farnstern trottete zu Wasserpfote, Silberpfote und Graupfote. „Macht euch zur großen Versammlung bereit. Der Trupp geht jetzt los.“ Wasserpfote maunzte begeistert, Graupfote und Silberpfote schnurrten. Eilig schlossen sie sich den anderen an. Rubinwolke lief ebenfalls ganz hinten, sie stütze Jubelschweif, der Probleme mit dem einem Bein hatte. Rubinwolke blieb stehen. „Lass mich einfach den Dorn raus ziehen!“, fauchte sie. „Das tut aber weh!“, protestierte Jubelschweif. „Oh Gott, jetzt benimm dich nicht wie ein Junges!“ „Na gut, aber ganz vorsichtig nur.“ Rubinwolke zog den Dorn schnell mit ihren Krallen heraus, Jubelschweif miaute kurz auf und Rubinwolke flüsterte ihm ins Ohr: „Jubeljunges!“ Dann preschten die beiden, die drei Schüler hinter sich, Farnsterns Trupp hinterher.
    Farnstern gab mit einem Schwanzzucken das Zeichen und die Katzen rannten den Hang hinab zum Strauchgeviert. Es war eine runde Vertiefung im Boden. Richtung jeder Territoriumsseite stand ein Haselstrauch. In der Mitte stand eine riesenhafte Eiche auf deren mächtigen Wurzeln die Anführer standen. Ihre Rinde war dick und runzlig und ihre langen Äste verdeckten fast den Himmel. Aschestern und Dämmerstern warteten bereits auf den LichtClan. Farnstern hüpfte auf die höchste Wurzel zu den anderen Anführern. Aschestern vom RauchClan begann die Versammlung: „Dämmerstern, Farnstern, meinem Clan geht es sehr schlecht. Die Beute ist rar. Nur eines unserer Jungen hat überlebt, alle Ältesten sind gestorben und auch Schüler haben wir wenig. Ich bitte euch, beim SternenClan, lasst uns bis Ende dieser Blattleere auf euren Territorien jagen.“ „Auf unserem Territorium?“, fauchte Dämmerstern. Aschestern legte die Ohren an. „Ihr wollt doch bestimmt nicht dass unschuldige Junge, Älteste und sogar Krieger sterben! An vielen Tagen finden wir nicht ein mal eine Maus!“ Wasserpfote sah sich um. Erst jetzt fiel ihr auf wie mager die RauchClan-Katzen waren. Nur wenige waren hier, und die, die da waren, mussten sich gegenseitig stützen. Dann begann Farnstern mit reden: „Ihr könnt auf unserem Territorium jagen, aber nur in dem kleinem Wäldchen, neben dem Fluss der unsere Grenze ist. Aschestern neigte respektvoll den Kopf, viele LichtClan-Katzen murmelten, Dämmerstern Augen funkelten verächtlich und die RauchClan-Katzen sahen Farnstern dankbar an. Wieder griff Dämmerstern das Wort auf. „Ich glaube wir sollten nun zu einem anderen Thema kommen. Wir haben vier neue Krieger! Rehschweif,“, eine hellbraune Kätzin hob schüchtern den Kopf, „Haselschweif,“, ein cremefarbener Kater stellte sich auf die Hinterbeine damit alle ihn sehen konnten, „Tigertazte“, ein tigerfarbener Kater reckte stolz den Kopf, „und Wallnussschweif.“ Ein dunkler Kater nickte kurz und half dann einer RauchClan-Kriegerin beim Stehen. Auch Farntern berichtete von Braunkralle, Donnerpfote und Graupfote, natürlich auch von Teichsterns Tod. Dass er von einem Kriegerhieb getötet worden war erzählte er allerdings nicht. Die Versammlung war geschlossen und die Katzen hatten Zeit sich noch ein bisschen über die heutige Versammlung zu unterhalten. Wasserpfote sah sich nach Wallnussschweif um. Er unterhield sich gerade mit Luchsfuß, der 2. Anführerin des RauchClans. Wasserpfote wartete bis Luchsfuß verschwand und trottete dann zu Wallnussschweif. Der sah sie verwundert an. "Ich wollte dir nur zu deinem Kriegernamen gratulieren", nuschelte sie. "Du bist doch Wasserpfote, die Schülerin aus dem LichtClan, oder?" Erfreut nickte Wasserpfote, glücklich dass er sie erkannt hatte. Dann hörte sie Windpfote rufen. Sie versuchte ihn zu ignorieren. Windpfote rief anschließend auch nicht mehr und Wasserpfote unterhielt sich weiter mit Wallnussschweif. Als Dämmertserns Ruf ertönte neigte Wallnussschweif entschuldigend den Kopf und Wasserpfote sah ihm traurig mit einem komischen Gefühl nach. Auch Farnsterns Ruf erklang. Wasserpfote fühlte sich als ob sie flog als sie zu ihm trottete.

    4
    Kapitel 4

    Wasserpfote legte seufzend den Kopf auf die Pfoten. Immer wieder musste sie an Wallnussschweif denken. An sein wunderbar weiches, gepflegtes, braunes Fell, an seine tiefen blaubraunen Augen die so sanft und freundlich blickten und an seinen wunderbaren Geruch nach Wald, Harz, Maus und Kaninchen. Ein schrecklicher Gedanke kam Wasserpfote in den Sinn. Konnte es sein dass sie sich verliebt hatte? In einen KiefernClan-Krieger? In einen Krieger aus einem feindlichen und dazu noch dem brutalsten Clan? Nein, nur weil Dämmerstern und viele seiner Anhänger etwas...naja, kämpferischer als andere Katzen waren musste das noch lange nicht bedeuten dass Wallnussschweif so war. Aber er ist aus einem anderen Clan!, rief Wasserpfote sich ins Gedächtnis. Du darfst ihn nicht lieben! Das Gesetzt der Krieger verbietet das! Sie blickte sich im LichtClan-Lager um. Silberpfote und Graupfote schmiegten sich eng aneinander. Goldschweif und Habichtfeder berührten sich liebevoll mit den Nasen, Vogelflug und Schneewolke verließen zusammen das Lager. Trotz des breiten, von Brombeerranken und Ginster umrandeten Tunnel, liefen sie so dicht nebeneinander dass ihre Felle sich berührten. Blattschweif die zu ihrem Leben als Kriegerin zurück gekehrt war gab sich mit ihrem Partner Meerfell die Zungen und Dachsfang kroch in die Kinderstube um seine Gefährtin Himmelsblüte zu besuchen. Auch die beiden konnten bald mehr Zeit mit einander verbringen, da ihre Jungen bald reif für das Schülerleben waren. Und dann würden Feuerpfote und Waldjunges Partner werden. Man sah jetzt schon wie sehr sie sich mochten. Und auch Donnerpfote würde sich freuen wenn Sumpfjunges Schüler wurde. Als Junge hatten sie viel Zeit mit einander verbracht. Alle haben einen Partner!, klagte Wasserpfote still. Nur ich nicht! Sie setzte sich auf und trottete langsam loß. Wem konnte sie ihr Klagen nur anvertrauen. Rindenherz! schoss es ihr durch den Kopf. Silberpfote konnte später erfahren, vielleicht auch gar nicht. Wasserpfote machte sich auf Rindenherz zu suchen. Im Kriegerbau war er nicht. Salbeifuß der sich inzwischen erholt und Donnerpfotes Ausbildung wieder auf genommen hatte saß ganz in der Nähe und teilte mit Buchenschweif ein Rotkehlchen und eine Maus. "Habt ihr Rindenherz gesehen?", fragte Wasserpfote die beiden älteren Krieger. Buchenschweif, Rindenherz' Bruder sah auf. Er schluckte den halben Flügel des Vogels hinunter und antwortet ihr: "Rindenherz ist bei Farnstern im Bau." Dankbar sah Wasserpfote ihn an und machte sich auf zu Farnsterns Bau. Als sie sich durch den Eingang der von den herab hängenden Ästen einer großen Weide geschützt war hörte sie die Stimmen von Rindenherz, Farnstern und Rubinwolke. „Nun sag schon Rubinwolke, worum ging es in deinem Traum?“, redete Farnstern auf die Heilerin ein. Rubinwolke atmete geräuschvoll ein. „Ich ging an einem Fluss entlang. Auf einmal roch ich Rauch. Als ich mich umdrehte sah ich…“ Rubinwolke machte eine Pause. „Feuer. Aber nicht irgendein Feuer. Es war riesig! Und es erstreckte sich bis hoch in den Himmel! Die Flammen erschienen mir so…, so unflammig! Ich sah eine Tatze aus Feuer aus ihm herausschießen. Lange, dunkelbraune Krallen schnappten nach mir. Doch dann fing das Wasser an zu brodeln und-“ Sie wurde von Rindenherz unterbrochen: „Wir haben einen ungebeten Zuhörer“ Wasserpfote wollte sich unaufmerksam verdrücken, doch Rindenherz knurrte: „Komm ruhig rein Wasserpfote. Ich weiß dass du da draußen bist.“ Wasserpfote betrat ängstlich, aber mit leicht erhobenem Kinn und erhobenen Schwanz den Bau. Rubinwolke hob ein Stück Moos auf dass neben einem Bündel Kräuter lag und trabte zerstreut nach draußen. "Deine Ringelblumenblätter sind hier Rubinwolke!", rief Farnstern ihr hinterher, nahm die Kräuter zwischen die Zähne und sprang in großen Sätzen zum Heilerbau. Rindenherz jedoch blieb sitzen und starrte auf die entmutigte Wasserpfote hinab. "Wie viel hast du gehört?", fragte er leicht knurrend. Wasserpfote wusste dass er merken würde wenn sie log. "A-a-alles", stotterte sie und blickte auf den Boden. Rindenherz seufzte. "Was passiert ist kann man nicht rückgängig machen." Mit diesen Worten trottete er auf die Lichtung. Wasserpfote nahm sich vor Rindenherz ein andern mal von Wallnussschweif zu erzählen. Jetzt war nicht der richtige Moment dafür.
    Es fing an zu dämmern. Wasserpfote streckte sich und ließ sich dankbar in ihr warmes Nest fallen. Dicht neben ihr lagen Silberpfote und Graupfote, so dicht aneinander gekuschelt dass sie ein zweites Nest gar nicht nötig hatten. Resigniert drehte Wasserpfote sich aus die andere Seite. Kurz danach schlief sie tief und fest.
    Wasserpfote hüpfte voller Energie aus ihrem Nest. Heute war ein hervorragender Tag zum jagen. Sie schlüpfte aus dem Lager und rannte bis zur großen Eiche. Die Eiche kennzeichnete die Grenze zum RauchClan. Ein vertrauter Duft wehte ihr um die Nase. Maus! Doch bevor sie sich ins Jagdkauern fallen lassen konnte nahm sie einen anderen Geruch war. Es roch nach... Rauch! Wasserpfote flüchtete zum Lager. Sie musste die anderen vor dem Feuer warnen! "Feuer!", jaulte sie und stürzte den Abhang hinunter. Doch was sie da sah ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren. Das Feuer kam aus dem Lager! Alles war schwarz und verkohlt. Das Feuer bewegte sich jetzt direkt auf einen grauen Kater zu. Das konnte doch nicht möglich sein! Es war Teichstern! Das musste alles nur ein Traum sein! Doch ganz erleichtert war Wasserpfote nun auch wieder nicht. Sie wollte aufwachen! Aber was Wasserpfote auch versuchte, es klappte einfach nicht. Das Feuer hatte Teichstern inzwischen erreicht. Es stürzte sich auf ihn. Ohne noch etwas miauen zu können starb er. Eine riesenhafte Mange Wasser kam auf einmal auf das Feuer zugestürzt. Brodelnd schoss es um Wasserpfote herum. Ich ertrinke!, dachte sie! Doch dass Wasser schoss weiter. Es warf sich auf das Feuer. Es erlosch. Noch einmal war eine Flamme zu sehen-eine Pfote mit mauslangen, braunen Krallen-dann erlosch es endgültig. Das Wasser legte sich über das Lager in die Senke. Ein einzelner Stern war in der inzwischen glatten Oberfläche zu sehen. Eine Nuss trieb auf dem Wassersiegel. Wasserpfote sah sich um konnte aber keinen Nussbaum entdecken. Wenn man genauer hin schaute erkannte man eine Walnuss. Nein!, dachte Wasserpfote. Entsetzt wollte sie fliehen, konnte sich jedoch nicht bewegen. Die Walnuss öffnete sich und ein brauner Kater mit glattem Fell und langem Behang an Bauch und Schweif schwebte kurz über dem Wasser. Als der Kater auf den Teich unter sich schaute erhob sich eine Kätzin daraus. Die Gischt von dem Kampf von vorhin bildete sich eine weiße Kätzin. Graue Flecken waren auf ihrem Fell. Schnurrend schlangen die beiden Katzen sich umeinander. Sollte das bedeuten der SternenClan war mit Wasserpfotes Liebe einverstanden?
    Dann wachte sie auf.

    5
    5. Kapitel Part 1

    Unentschlossen stand Wasserpfote vor Rubinwolkes Bau. Soll ich ihr von meinem Traum erzählen?, dachte sie. Wasserpfote drehte sich weg und stolzierte zum Schülerbau. Ein andern mal vielleicht. Aus dem Bau drang aufgeregtes Katzengemiaue. Dann hörte sie Windpfotes Stimme: „Raus hier, ihr habt hier nichts zu suchen!“, fauchte er. Wasserpfote kroch durch den Ginstertunnel der den Eingang zum Schülerbau bildete. Der komplette Bau war noch einmal mit Ginster, Brombeeren und Ästen ausgedichtet, so dass kein Sonnenlicht hineinkam. Wasserpfote blinzelte um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Dann sah sie Windpfotes grau weiß gestreiftes Fell. Sein Schwanz ruhte auf einem Fellbündel. Das Fellbündel biss ihm in den Schwanz und schoss vor. Es war ein Junges! Und auf Windpfotes Rücken befand sich auch eins. Es zerkratze ihm den Rücken, so dass Fellfetzen in alle Richtungen davon flogen. Das erste Junge verbiss sich an seinem Bein und fuhr mit ausgefahrenen Krallen über Windpfotes Bauch. Dann kam ein drittes Junge und wollte ihm ans Ohr Doch Wasserpfote sprang vor und schnappte es am Nacken. Wütend ließ sie es auf den Boden fallen. Anschließend half sie Windpfote mit den zwei anderen. Als die drei vor den zwei Schülern standen erkannte Wasserpfote wer das war. „Waldjunges, Flussjunges, Sumpfjunges!“, rief sie erstaunt aus. „Was macht ihr hier und warum habt ihr den armen Windpfote an gegriffen?“ „Wir wollten doch bloß eine Nacht im Schülerbau schlafen. Aber Windpfote wollte nicht. Er hat gesagt wir sind zu klein! Dabei sind wir jetzt genau 6 Monde alt! Deswegen haben wir ihm gezeigt wie stark wir sind.“, meinte Flussjunges und Waldjunges nickte bekräftigend. Sumpfjunges funkelte Windpfote böse an.

    Der Rest des 5. Kapitels ist noch in Arbeit.

Kommentare (25)

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Taube (08190)
vor 60 Tagen
ich finde die Geschichte mega aber ich frage mich warum hier niemand mehr schreibt
Kupferflamme (85597)
vor 176 Tagen
Eine unglaublich gute Geschichte bisher (auch wenn es teilweise sehr den WaCas der Hunters ähnelt). Es wäre toll, wenn du weiter schreiben würdest!
Smargadkralle (58708)
vor 240 Tagen
Hi Flockensturm ist eine coole Geschichte! Ich würde mich mega freuen wenn du weiter schreiben würdest!
Möge der SternenClan mit dir sein ;)
LG
Smargadkralle
Flockensturm (09571)
vor 613 Tagen
Eigentlich habe ich Flockensturm und auch das Buch schon längst aufgegeben, um hier unter 'Elba Anthania Thira Aristja' weiterzumachen, aber sollte (!) ich wieder Zugang zu einem internetfähigen Computer mit nutzbaren Schreibgeräte bekommen, werde ich eine kleine Fortsetzung schreiben, am Ende wahrscheinlich nur mit einer ZF, was sonst noch so passiert ist. Ich habe Wasser und Feuer mit 9 Jahren geschrieben und mittlerweile liegt mein Schreibniveau auch Wesen höher. xD Einer der Gründe, warum ich das Buch nicht wirklich weiterführen werde...
Regentropfen (43606)
vor 752 Tagen
Hier scheint nichts mehr aktiv zu sein , aber trotzdem: Beim schülertraining liegt ein Fehler vor. Beim Training dürfen sie ihre Krallen nicht verwenden. Aber hier ist ja eh nichts mehr los....
LG Regentropfen
Kriegerin des ReformabitClans
Sandstorm (73401)
vor 864 Tagen
Very good story! I'm the exchange partner of my German friend, and she told me about this quizzes! Please wirte the next parts soon!
xx Very nice greetings,
your Mandy Shepherd
Flockensturm (44849)
vor 865 Tagen
Hallo, Flockensturm, in einem Rpg, der WolfClan heiße ich auch Flockensturm! XD
Tigersturm (76143)
vor 901 Tagen
Spitzenmässig geschrieben.!!!
Lg Tigersturm aus dem SturmClan
Pumatatze (12086)
vor 937 Tagen
Die Geschichte ist echt richtig cool, weiter so
LG Pumatatze
... (24225)
vor 937 Tagen
Könntest du auch die Augenfarbe nenne?
Moossturm (92932)
vor 939 Tagen
Ich habe auch selber meinen Clan : Moosclan : Anführer : Heckenstern Zweiter Anführer : Blütenherz Heilerin : Glühblüte
none (68775)
vor 1023 Tagen
79.225.162.72
Flockensturm (38944)
vor 1031 Tagen
Hey!
Ich werde die Geschichte wahrscheinlich nicht fortsetzen, da ich die Lust daran verloren habe.Tut mir Leid.
Miau (78824)
vor 1082 Tagen
cool, wann gehts weiter?
Abcdefghijk (54790)
vor 1084 Tagen
Nicht schildplatt, sondern schildpatt!
Abcdefghijk (54790)
vor 1084 Tagen
Es ähnelt den ersten Bänden zu sehr, wegen der Prophezeiung "Feuer wird den Clan zerstören" (wie "Feuer wird den Clan retten") und auch der Überschrift Feuer und Wasser. Außerdem sind dort einige Rechtschreibfehler. Trotzdem eine supercoole Geschichte!
Flockensturm (38944)
vor 1099 Tagen
@Minzblatt
Danke! Weiß nicht, damals war ich noch viel jünger. x'D
Minzblatt (84822)
vor 1133 Tagen
Coole Geschichte! Achja, woher wissen Katzen was Pandabären sind xD
*Pandapelz.
Und: Lass am besten zwischen den Kapiteln platz frei.

LG Minzblatt aus dem HimmelsClan ;3
Flockensturm (64639)
vor 1161 Tagen
@ Bluetenjunges
Du hast recht, ist mir noch gar nicht aufgefallen.! O.o x'D
Bluetenjunges (20935)
vor 1172 Tagen
Super Geschichte! Silberpfote und Graupfote erinnern mich an Graustreif und Silberfluss! ^^