Das Kind von Severus Snape Teil 11

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6 Kapitel - 5.919 Wörter - Erstellt von: Lexi1995 - Aktualisiert am: 2014-03-01 - Entwickelt am: - 5.446 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Und der nächste Teil von Lexi und ihr Leben auf Hogwarts, dass in diesem Schuljahr mehr als turbulent ist.

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    Lexis Sicht:

    Wir alle waren bereits am Bahnhof. Molly drückte uns alle an sich und wünschte uns ein schönes Schuljahr und sie hoffe das wir in den Ferien zu ihnen in den Fuchsbau kommen würden. Wir alle stimmten zu und während die andere schon einstiegen, nahm ich Fred an der Hand und zog ihn ein Stück weg. Dennoch beobachteten uns meine Eltern und seine Eltern. Toll. Nicht einmal in Ruhe verabschieden konnte man sich. Fred sah irgendwie traurig aus und vermutlich sah ich genauso aus wie er. Ich schlang einfach meine Arme um ihn und drückte mich fest an seinen warmen Körper. „Das wird schon Lexi. Wir sehen uns in den nächsten Ferien. Schlaf lieber vor, denn du wirst keinen Schlaf bekommen“, hörte ich ihn an meinem Ohr flüstern und ich lächelte zufrieden. „Okay.“ Dass war das einzige was ich im Moment sagen konnte. Die Tränen würden sonst nur kommen und ich hatte sie schon so lange erfolgreich zurück gedrängt. „Und vergiss mich nicht, in Ordnung? Ich liebe dich über alles und ich will dich nicht verlieren. Falls Malfoy dir zu Nahe kommt schreib mir und ich bin innerhalb von ein paar Minuten da.“ Ich kicherte leise und legte meinen Kopf an seine Brust. Er war so groß... Oder ich so klein. „Wie ich dieses Lachen liebe...“, murmelte er und küsste mich sanft. In den letzten zwei Tagen war er so unendlich sanft und zärtlich zu mir gewesen, so, als befürchte er das ich zerbreche. So als wäre ich aus Glas oder Porzellan. Ich hörte den Schaffner pfeifen und schniefte kurz. Jetzt bloß nicht weinen Lex. Ich lächelte Fred tapfer an, doch eine kleine Träne verirrte sich auf meiner Wange. Sofort strich er sie weg und küsste mich noch einmal. Mir blieb fast die Luft weg. „Ich liebe dich.“ Nach diesen Worten, nach meinen Worten – die sich irgendwie nach einem Abschied angehört hatten – küsste ich ihn schnell und verschwand im Zug. Ich suchte die anderen und fand sie. Hermine nahm mich kurz in den Arm und Harry legte seinen um meine Schultern. Ron lächelte mitfühlend und ich war ihnen allen so unendlich dankbar. So gute Freunde fand man nicht oft in seinem Leben und ich hoffte das wir immer so befreundet sein werden. Ein Leben ohne Hermine, ohne Harry und ohne Ron konnte ich mir gar nicht mehr vorstellen. Wer sollte mich denn dann zum Lachen bringen? Während der Fahrt kam Harry auf Malfoy zu sprechen. „Ich glaube das Malfoy ein Todesser ist.“ Hermine starrte ihn an, Ron auch und ich runzelte die Stirn. „Aber Harry, woher willst du das wissen?“, fragte Hermine und ich saß einfach nur da. „Sein Vater ist einer, seine Mutter, Bellatrix... Das ist doch nur logisch.“ Wir diskutierten noch eine Weile darüber und dann verschwand Harry, mit seinem Umhang. Was hatte er nur wieder vor?
    In der großen Halle sah ich mich suchend nach meinem besten Freund um. Ginny erging es nicht anders und ich lächelte sie beruhigend an. „Er wird schon noch kommen.“ Ginny sah nicht überzeugt aus und ehrlich gesagt, war ich auch nicht so ganz überzeugt. Als sich jemand neben mich setzte, fuhr ich herum und sah geradewegs in Harrys Augen. „Harry! Wo hast du gesteckt? Wir haben uns schreckliche Sorgen gemacht!“, sagte ich und betrachtete seine Nase. „Was ist passiert?“ Hermine hatte sich zu uns herüber gebeugt, ebenso Ron. Harry schnaubte abfällig und nickte dann zum Slytherin Tisch. „Dein Ex ist passiert.“ WAS! Ich warf einen Blick zu den Schlangen und sah direkt in Malfoys graue Augen. Mein Blick hätte töten können, deshalb wandte er sich womöglich auch ab. Ich regte mich noch eine ganze Zeit lang auf und konnte mich nur mit mühe beruhigen. Dumbledores Rede fiel dieses Jahr ziemlich kurz aus und der Blick meines Vaters zuckte nervös umher, ehe er Malfoy ansah und kaum merklich nickte. Was sollte das denn? Aber mir blieb keine Zeit darüber nachzudenken, denn das Essen stand auf dem Tisch und ich hatte riesigen Hunger. Nachdem das Essen vorbei war, packten wir Mädchen unsere Koffer aus und legte uns hin. Wir schliefen nicht sofort, sondern redeten die ganze Nacht. Höchstens zwei Stunden Schlaf bekamen wir, ehe der Wecker klingelte.

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    Lexis Sicht:

    Zaubertränke bei Horace Slughorn war gar nicht mal so schlimm, nur das er sich nicht durchsetzten konnte war blöd. Nichts gegen ihn, aber mein Vater war ein besserer Zaubertränke Lehrer. Normalerweise bildete ich mir kein vorschnelles Urteil, aber bei ihm ging es einfach nicht anders. Das dachte ich alles während ich mit den anderen durch das Schloss lief. Der erste Monat war vorbei und Harry verschwand schon zu unserem Schulleiter. Hermine und ich gingen in die Bibliothek und machte unsere Hausaufgaben an unserem Lieblingsplatz. Dieser war an einem Tisch der an dem großen Fenster stand. Miss Pince lächelte uns zu als sie an uns vorbei ging. Sie mochte uns also noch. „Hermine?“, flüsterte ich leise und meine beste Freundin sah mich fragend an. „Würde es dir etwas aus machen wenn ich schnell zum Eulenturm gehe...?“ Sie fing an zu lächeln und schüttelte den Kopf. „Geh nur. Fred wartet bestimmt schon auf deinen Brief. Soll ich deine Bücher später mitnehmen?“ Ich nickte und umarmte sie fest. „Du bist die aller beste Freundin. Man kann sich keine bessere wünschen“, flüsterte ich ihr zu und sah noch wie sie mich strahlend anlächelte. Ich sagte so etwas auch einfach zu wenig, da wunderte es mich nicht das sie sich so freute. Also schnappte ich mir meine Feder, Tinte und Pergament und machte mich auf den Weg zur Eulerei. Das Schuljahr hatte „erst“ begonnen und ich vermisste Fred schon wie verrückt. Ich ließ mich in eine Ecke nieder und meine Eule kam schon angeflogen. Sie setzte sich auf meine Schulter und kuschelte sich an mich.

    Lieber Fred, lieber George.
    Es ist so unglaublich langweilig hier ohne euch. Normalerweise hätte schon oft irgendetwas explodieren müssen, oder jemand hätte sich übergeben müssen. Das ist alles nicht passiert. Und nicht nur ich vermisse euch. Ganz Gryffindor macht lange Gesichter. Da hilft uns auch nicht das Quidditch Training. Harry ist jetzt Kapitän und Ginny ist jetzt mit Jägerin. Die neuen Treiber sind nur halb so gut wie ihr. Ich kann es nur noch einmal wiederholen: Es ist unglaublich langweilig. Wieso konntet ihr nicht sitzenbleiben! Das würde mir jetzt echt helfen. Ach ja, wir haben einen neuen Zaubertränke Lehrer. Eine richtige Schlaftablette. Mein Vater ist jetzt Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste, sein Lieblingsfach.
    Jetzt zu dir Fred. Wehe du liest jetzt noch mit George! Ich reiß dir dann nämlich den Kopf ab, denn es geht dich nichts an was ich hier jetzt schreibe!
    Ich vermisse dich. So sehr. Ich würde am liebsten die Schule schmeißen, aber meine Eltern würden mich umbringen wenn ich das täte. Hermine würde mich höchst wahrscheinlich auch töten. Jedenfalls vermisse ich dich. Und ich kann die Ferien kaum erwarten obwohl das noch eine ganze Weile dauern wird. Ich werde auch schön vor schlafen, versprochen. Ich will ja nicht dabei einschlafen. Versprich mir eins. Bitte vergiss mich nicht in der Zeit. Okay? Ich liebe dich.

    Hab euch lieb
    Lexi

    P.S. Bitte gebt Shadow ein paar Eulenkekse. Und George? Pass mir gut auf Fred auf, in Ordnung?

    Mit einem Seufzen gab ich den Brief meiner Eule und sie machte sich sofort auf den Weg. Als ich gerade aufstehen wollte, hörte ich Schritte. Es klang als würden zwei Personen kommen. Dann hörte ich die Stimmen meiner Eltern. „Fängt das wieder wie damals an? Sev, dass... das ist total... Mach das bitte nicht. Bitte!“ Meine Mutter hörte sich geradezu panisch an. „Du verstehst das nicht. Ich muss das tun. Für euch. Damit ihr in Frieden leben könnt. Versteh das doch einfach.“ Dad hörte sich so an als würde er sie regelrecht anflehen. Ich drückte mich in eine dunkle Nische und war froh, dass ich meinen schwarzen Umhang an hatte. „Damit wir in Frieden leben können! Das können wir nicht, nicht so lange ich weiß das du bei diesem... diesem... Machthungrigen Etwas bist!“ Machthungrigen Etwas? Wenn sie etwa... „Der dunkle Lord vertraut mir. Er hat schon damals verdacht geschöpft und beinahe hätte er euch gefunden! Ich werde nicht zu lassen das er euch noch einmal so Nahe kommt. Das... das könnte ich nicht überleben.“ Die Stimme meines Vater hörte sich traurig an. Nein. Nicht Voldemort... Bitte nicht. Ich hatte noch jetzt Albträume von ihm, die mich Nachts Schweißgebadet aufschrecken ließen. „Wenn sie das erfährt wird sie dich hassen Severus. Du weißt was sie alles durchgemacht hat, du weißt was sie mit ihm erlebt hat. Sie hat jetzt sogar noch Albträume...“ Woher wusste meine Mutter das? Moment.... Hermine war in letzter Zeit so oft bei ihr gewesen. Nein... das würde sie sicherlich nicht tun. Immerhin war sie meine beste Freundin. So langsam wurde es mir zu blöd einfach in dieser Nische zu stehen und außerdem hatte ich hier vorhin eine Spinne gesehen und die wollte ich nicht auf meinem Kopf haben. Also trat ich aus dem Dunklen und sah ihn die geschockten Gesichter meiner Eltern. „Ach, lasst euch von mir nicht stören. Redet ruhig über die Schlange weiter, als wäre er ein normaler Kumpel“, sagte ich und meine Stimme triefte nur so vor Abscheu. „Lexi. Ich... ich kann dir das erklären.“ Meinen Vater kalt ansehend schüttelte ich den Kopf. Erst jetzt fiel mir auf das ich auch super nach Slytherin gepasst hätte. „Lass mal sein. Ich weiß alles was ich wissen muss.“ Mit diesen Worten drehte ich mich um und verschwand. Ich hörte die beiden hinter mir rufen, hörte meinen Namen wie durch Watte und dachte nur noch an eines. Mein Vater war ein verdammter Todesser! Ich fing an zu rennen. Mir war egal das meine Lunge brannte, mir war egal das ich kaum noch Luft bekam. Ich musste hier weg. Zumindest musste ich in den Gemeinschaftsraum kommen. Im Schloss rannte ich weiter, ignorierte die Blicke der anderen Schüler und lief erst langsamer als ich in einen verlassenen Flur kam. Nach Luft schnappend lehnte ich mich gegen die kühle Wand hinter mir und schloss meine Augen. Mein Vater war ein Todesser... Als ich etwas hörte schlug ich meine Augen wieder auf und ging langsam in die Richtung aus der das Geräusch kam. Vor einer Tür blieb ich stehen und lauschte angestrengt. Es hörte sich sehr nach einem schluchzen an. Ich dachte das es einer der Unterstufen Schüler war, deshalb öffnete ich die Tür und ging langsam in die Toilette. Als ich den Verursacher sah hätte ich am liebsten kehrt gemacht, doch Malfoy hatte mich bereits in dem Spiegel gesehen. Er fuhr herum, wischte sich die Tränen von seinen blassen Wangen nur damit die nächsten Platz hatten. „Verschwinde Lexi. Verschwinde einfach“, hörte ich ihn sagen, während er von erneuten Schluchzern geschüttelte wurde. Was war denn mit ihm los? Er ließ sich auf den Boden fallen und heulte weiter. Mann.... Mit einem Seufzer ließ ich mich vor ihm auf die Knie fallen und zog seine Hände von seinem Gesicht. Seine Augen waren gerötet, das grau stach noch deutlicher hervor als sonst. „Was ist los?“ Eigentlich hatte ich mich gar nicht so mitfühlend anhören wollen, aber ich war eben ein mitfühlender Mensch, dagegen konnte ich nichts machen. Er schüttelte den Kopf und wollte seine Hände entziehen, doch ich hielt sie noch fester in meinen. „Was ist los?“, fragte ich ihn erneut und dieses Mal sah er mir ins Gesicht. „Ich... ich wollte das nicht.“ Seine Stimme war leise. „Was wolltest du nicht? Jetzt lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen.“ Er schluckte schwer, entzog mir seine rechte Hand und zog sein weißes Hemd hoch. Als ich dann sah was dort war, kippte ich zurück und rutschte rückwärts von ihm weg. Das dunkle Mal. Nein. Nicht noch einer! Entsetzt starrte ich ihn an und er starrte tief traurig zurück. „Ich wollte das nicht Lexi. Wirklich, dass musst du mir glauben! Hasse mich jetzt bitte nicht!“, sagte er flehend und wollte nach mir greifen, doch ich zuckte noch weiter zurück und stieß mir den Kopf an einer Toiletten Kabine. „Erst mein Vater... Jetzt du...“ Ich hatte das Gefühl gleich zusammenbrechen zu müssen, aber da ich ja schon auf dem Boden lag machte ich mir darum keine all zu großen Sorgen. Malfoy sah mich an und nickte leicht. „Ja, Snape... Er beschützt mich...“ Ach. Das hatte ich mir schon zusammenreimen können. Ich war nicht in Ravenclaw, doch ich hatte ein bisschen Intelligenz abbekommen. Still saßen wir auf dem kalten Boden und sagten nichts, sahen uns nicht einmal an. Fred. Ich wollte das er jetzt hier war. Er sollte hier sein um mich in den Arm zu nehmen. Als wir ein Geräusch hörten sprangen wir fast gleichzeitig auf und ich konnte gerade noch sehen, wie Harry einen Zauberspruch auf Malfoy los ließ. „Harry! Was tust du da!“, schrie ich ihn an und zog meinen Zauberstab. „Er ist ein verdammter Todesser!“ Hatte er es also auch begriffen. Er war der erste der das geglaubt hatte und er hatte recht gehabt. Wie meistens eigentlich. „Ich weiß du Vollidiot! Wie mein Vater!“ Harry ließ seinen Stab sinken und starrte mich an. Malfoy sah zu Harry, der wiederum mich weiterhin ansah als wäre nichts gewesen. „Lexi... Bei Merlin...“ Er sah geschockt aus. Harry steckte seinen Stab weg und kam auf mich zu, nur um mich dann aus der Toilette zu ziehen. Im hinausgehen nickte er dem Slytherin noch einmal zu und dieser nickte zurück. Diese Männer Gesten würde ich nie verstehen können... Im Gemeinschaftsraum wurden wir schon von Ron und Hermine erwartet, die sich auch sofort auf uns stürzten. Den ganzen Abend über war ich unnatürlich ruhig und das bemerkte auch die anderen, durchlöcherten mich aber nicht mit Fragen wofür ich ihnen sehr Dankbar war.

    3
    Snapes Sicht:
    Sie hasste mich. Meine Tochter hasste mich! Und ich war selbst schuld daran. Mir war es doch klar gewesen, dass sie mich so niemals akzeptieren könnte, nicht nachdem was mit ihr und Voldemort passiert ist. Ein Teil ihres Blutes floss in ihm und das würde ich ihm niemals verzeihen. Ich hasste den dunklen Lord, doch durch ihn konnte ich Dumbledore Informationen liefern. Niedergeschlagen saß ich in seinem Büro und bemerkte seinen Blick auf mir. Er sah mich seit fünf Minuten schweigend an, man konnte nur seinen Phönix hören wie er leise ein Lied sang. „Severus. Sie wissen was Sie tun müssen um sein Vertrauen zu bekommen. Sein volles Vertrauen.“ Ja, dass wusste ich nur zu gut. Danach würde Lexi mich für immer hassen... Auch wenn Jenna mich liebte würde sie mich hassen. Etwas anderes war nicht möglich. „Sie hasst mich“, flüsterte ich. Mein Blick hob sich und ich sah in die blauen Augen des Schulleiters. Bedauernd sah er mich an. „Vielleicht. Vielleicht hasst sie Sie im Moment, weil sie sich verraten fühlt. Weil ihr niemand gesagt hat was los ist...“ Sofort unterbrach ich ihn. „Nein! Sie hasst mich weil sie dieses Gespräch mit gehört hat. Und sie wird mich hassen wenn ich ES tue. Sie können nicht von mir verlangen dass ich Sie...“ Meine Stimme brach und wir hörten ein zaghaftes Klopfen. „Herein!“ Dumbledores Stimme klang freundlich, so als wüsste er bereits wer da geklopft hat. Die Tür öffnete sich und dort stand meine Tochter. Ihre schwarzen Locken hingen ihr verklebt in der Stirn, so als hätte sie gerade Sport gemacht. Natürlich. Das Quidditch Training war ja heute und ich wollte ihr zu sehen. Wie hatte ich das vergessen können? Als sie mich sah zuckte sie einen Schritt zurück und sah dann zu ihrem Schulleiter. „Ich wusste nicht das Sie Besuch haben. Ich kann später wieder kommen.“ Dabei deutete sie hinter sich, in Richtung Treppe. „Nein Nein. Bleiben Sie ruhig hier Miss Coulson“, sagte Dumbledore und winkte sie mit einem Lächeln näher zu uns. Unbehaglich wand sie sich als sie beinahe neben mir stand und sah den alten Mann vor ihr an. „Ich kann wirklich später wieder kommen. Es würde mir nichts... ausmachen.“ Natürlich würde sie lieber später wieder kommen, wenn ich nicht mehr da wäre. Dumbledore ignorierte ihren Einwand, stand auf und ging zu ihr, nahm ihre Hände in seine und sah ihr ernst in die Augen. „Sie müssen Ihren Vater nicht hassen.“ Oh nein! Hatte er sie deswegen hier her bestellt? Sie zuckte zusammen und nickte schnell. „Doch das muss ich. Er dient dem Zauberer der meinen besten Freund umbringen will. So jemanden kann man nur hassen.“ Ich wandte meinen Blick ab und hörte die Tür zu schlagen. „Sie sollten mit ihr reden...“ „Was glauben Sie was ich die ganze Zeit versuche?“ Meine Stimme klang verzweifelt und ich stand schnell auf und ging zur Tür. In meinem Büro angekommen setzte ich mich an meinen Schreibtisch, stützte den Kopf in meine Hände und ließ die Tränen einfach laufen. Ich hob meinen Blick und betrachtete die Fotos von ihr und Jenna auf meinem Tisch. Sie war schon immer wunderschön gewesen, in letzter Zeit war sie sogar noch schöner geworden. Als kleines Mädchen war sie unwahrscheinlich süß gewesen und als Baby so unglaublich klein... Mein liebes kleines Mädchen... Meine kleine Tochter... Wie sehr ich sie liebte.

    Freds Sicht:
    Lexis Brief hatte mich zum Lachen gebracht. George kam dadurch zu mir und las ihn sich ebenfalls durch, sogar den Abschnitt den er nicht hatte lesen sollen. „Ja, das ist Lexi wie sie leibt und lebt... Schade das sie nicht hier ist. Wir hätten Doppel Dates veranstalten können. Du mit Lexi, ich mit Angelina. Das wäre doch was geworden.“ George fing nach seinem Vorschlag an zu lachen, doch ich achtete nicht auf ihn. Lieber strich ich zärtlich über ihre Schrift und rief mir ihre Lippen ins Gedächtnis, ihre Art, ihren Geruch... Nach wenigen Sekunden dachte ich nur noch an sie. Sie war das einzige in meinen Gedanken. Ich ließ mich auf das Sofa fallen und grinste wie bekloppt. Es war nicht abzustreiten. Ich liebte sie über alles, so sehr, dass ich für sie sterben würde. George holte mich aus meinen Gedanken. „Die Leute unten warten. Also wenn du dich von dem Brief deiner Geliebten loseisen könntest...“ Ich nickte. Natürlich. Die Kunden blieben nicht aus, selbst dann nicht, wenn mein Engel mir einen Brief geschickt hatte. Ich antwortete ihr, dabei versuchte ich nicht zu unordentlich zu schreiben, doch meine Schrift war noch nie die beste gewesen. Dennoch konnte sie sie lesen, worüber ich ziemlich froh war.

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    Lexis Sicht:
    Harry lief seit Wochen mit diesem Buch herum. Er schlief sogar darauf, laut Ron. Wir konnten das ja schlecht behaupten, dass würde nämlich voraussetzen das wir im Jungsschlafsaal schlafen müssten. Und das wollte keiner von uns. Im Gemeinschaftsraum war es ruhig, denn die meisten machten ihre Hausaufgaben in der Bibliothek. Harry las mal wieder in seinem komischen Buch und Hermine schürzte die Lippen. „Wieso schleppst du die ganze Zeit dieses Buch mit dir herum?“, fragte sie ihn, doch Harry zuckte mit den Schulten. „Es ist... interessant.“ Ein Zaubertrank Buch. Interessant? Ich rollte mit den Augen und Hermine wollte nach dem Buch greifen. „Mal sehen wem es gehört.“ Harry sprang auf und schüttelte den Kopf. „Der Einband ist empfindlich.“ „Der Einband ist empfindlich?“, fragte meine beste Freundin. Harry nickte und ging rückwärts. Dadurch sah er nicht das Ginny hinter ihm war und sich nun das Buch schnappte. „Gib es wieder her!“, sagte Harry, wollte danach greifen doch Ginny warf es zu mir. Ich fing es auf, schlug es auf und runzelte dann die Stirn. „Wer ist der Halbblutprinz?“ Meine Stimme war irritiert. „Halbblutprinz?“ Hermine hörte sich nicht minder irritiert an. „Ja. Hier steht Dieses Buch gehört dem Halbblutprinzen“, las ich vor und blätterte weiter. Überall am Rand standen Notizen zu verschiedenen Tränken. Harry kam mir gefährlich nah, deshalb warf ich das Buch zurück zu Ginny, die es sofort auffing. „Kommt schon Leute! Gib es einfach wieder her!“ Harry hörte sich ziemlich angepisst an. Er bekam das Buch zu fassen und verschwand wütend die Treppe hinauf. Ganz großartig... „Und jetzt?“, fragte ich und sah meine Freunde nach einander an. „Im Moment tun wir gar nichts. Er wird sich schon wieder abreagieren“, meinte Ron und bekam einen Schlag von Hermine auf seinen Hinterkopf. Mit einem leichten Grinsen auf den Lippen rieb er sich die Stelle.

    Kleiner Zeitsprung (der erste in meiner Geschichte! Wow!: D)
    Dezember
    Wir hatten wieder Hogsmeade Wochenende und den genossen wir sehr. Jeder gab mal eine Runde Butterbier aus, bis schließlich nichts mehr rein passte. Zwischendurch kam Slughorn an unseren Tisch und lud Harry, Hermine und mich zu seinem Abendessen ein. Na ganz toll und ich war auch noch so blöd und hatte zugesagt, so wie die anderen beiden. Ron sah ziemlich niedergeschmettert aus und ich klopfte ihm auf die Schulter und meinte grinsend: „Sei froh das er dich nicht eingeladen hat Ronald. Das wird nur stink langweilig.“ Er schnaubte und trank den letzten Schluck Butterbier. Gerade als ich meinen Blick hob sah ich Malfoy in eine der Toiletten verschwinden. Bei genauerem betrachten war es das Mädchenklo. Was wollte er denn da drin? Kopf schüttelnd zog ich meinen Parka an, denn die anderen machten sich bereit zum gehen. Schnell legte ich noch ein paar Sickel auf den Tisch und schon gingen wir in die Kälte hinaus. Hermine hackte sich bei mir unter, Harry hackte sich auf meiner linken Seite unter. Hermine hackte sich bei Ron unter. Wir mussten schon komisch aussehen, wie wir zu viert durch den Schnee stapften. Vor uns liefen Katie und Leanne – beide in Gryffindor – und stritten sich allem Anschein nach. Wir achteten nicht darauf, erst als Leanne aufschrie liefen wir schnell zu ihnen. „Ich hab ihr gesagt Fass das nicht an!“ Katie lag auf dem Boden und neben ihr lag eine Kette. Auf einmal flog sie in die Luft. Erschrocken sahen wir zu ihr auf und schon lag sie wieder auf dem Boden, zuckend. Hagrid kam angelaufen und hob sie vorsichtig hoch. Harry kniete sich neben die Halskette doch Hagrid rief ihm zu. „Fass das nicht an! Wenn dann mit dem Tuch!“ Er verschwand zusammen mit Katie und Leanne, vermutlich zum Krankenflügel. Harry nahm das Tuch beiseite und sah sich die Kette an. Nicht gerade hübsch...
    Im Schloss sollten wir zu McGonagall. War ja klar. „Ich weiß nicht wieso Sie alle vier immer dabei sind wenn in Hogwarts etwas schief geht!“, fing sie an und ich unterdrückte ein Lachen. „Glauben Sie mir Professor, diese Frage stelle ich mir seit sechs Jahren“, meinte ich und die Professorin sah hinter uns. „Severus!“ Na ganz toll. Mein Vater, der Todesser... Er ließ die Kette hoch in die Luft schweben, ungefähr auf Kinn Höhe. „Es ist ein Wunder das Miss Bell das überlebt hat“, schnarrt er und ich verschränkte meine Arme. Waren die Lehrer hier zu blöd, oder warum sahen sie nicht das er ein Todesser war? „Sie wurde verhext, nicht?“ Harrys Frage ging an die zwei Lehrer vor uns. „Ja, sie wurde verhext, mit einem starken Fluch“, murmelte McGonagall. „Es war Malfoy.“ Meine Stimme war fest. „Das ist eine ernste Anschuldigung die Sie da machen, Miss Coulson. Woher wissen Sie das? Haben Sie irgendwelche Beweise?“ War ja klar das unsere Hauslehrerin jetzt damit anfing. „Ich habe ihn gesehen. Ich habe gesehen wie er in die Mädchen Toilette gegangen ist. Vermutlich hat er Katie dort das Päckchen gegeben.“ Es musste so gewesen sein, anders konnte es nicht sein. Anders wäre es auch unmöglich. Katie hasste Malfoy, sie lässt ihn nicht an sich ran, so wie alle Gryffindors. Naja... alle außer... mir. Ich war die Ausnahme. Snape sah mich mit zusammen gezogenen Augenbrauen an und ich erwiderte seinen Blick. Still fochten wir einen Kampf aus, wir beide sahen in die Augen des jeweils anderen. Ich sah mein Spiegelbild und das war mehr als nur unheimlich. Irgendwann wandte ich meinen Blick ab und sah wie McGonagall nickte. „Sie können gehen.“ Na endlich! Schnell verschwanden wir und verkrochen uns in unserem Gemeinschaftsraum. Dort blieben wir den ganzen restlichen Tag, nur Harry ging mit Ginny das Buch weg schaffen. Wurde auch so langsam mal Zeit, dachte ich mir so und beantwortete lächelnd den Brief von Fred. Ich vermisste ihn.

    5
    Lexis Sicht:
    Es sind bereits mehrere Monate vergangen, wir hatten bereits Sommer und das Schuljahr neigte sich dem Ende zu. Schon seit heute Morgen war Harry verschwunden, Dumbledore ebenfalls und so langsam hatte ich das Gefühl das die beiden zusammen verschwunden sind. In den letzten Monaten wurde Dumbledore zu meinem... Gesprächspartner. Er hatte mich oft zu sich gerufen, meistens einfach nur zum reden. Nie hatten wir meinen Vater erwähnt, dafür hatten wir oft über die Schule und meine Freunde geredet. Es war sehr entspannend gewesen, er war so etwas wie mein Großvater geworden, da ich meinen nie kennen gelernt hatte. Zumindest konnte ich mich nicht an ihn erinnern. Wir hatten auch nie über seine Hand gesprochen, die schwarz war und mit jedem Treffen schwärzer wurde. Ich hatte still darüber nachgedacht was mit seiner Hand passiert war, oder besser gesagt passierte. Vor zwei Tagen war ich zu dem Schluss gekommen dass sie verflucht war, oder das er einen Zaubertrank abbekommen hatte. Absolut sicher war ich mir jedoch nicht.
    Suchend wanderte ich durch das Schloss und ging in Richtung Astronomieturm. Dort sah ich gerade wie Harry Dumbelore stützte. „Was ist passiert?“, fragte ich und die beiden sahen erschrocken zu mir. „Lexi. Bei Merlin, ich dachte es wäre jemand anderes“, sagte unser Schulleiter und lächelte mich fröhlich an. Ich mochte ihn wirklich, er war der typische Großvater den alle lieb hatten. Wir hörten eine Tür zu schlagen und der Professor scheuchte uns weg. „Los. Versteckt euch. Schnell“, zischte er und erhob sich. Harry zog mich ein paar Treppenstufen hinunter und blieb dann stehen. Leise beobachteten wir was über uns geschah. Malfoy stand dort, hatte den Zauberstab auf den Schulleiter gerichtet. (Das Gespräch muss ich jetzt hoffentlich nicht weiter ausführen) Er entwaffnete Dumbledore und erschrocken sah ich wie weitere Todesser hinauf gingen. Bellatrix... Yaxley... Ich kannte sie alle von den Fahndungsplakaten. Sie hingen ja überall und man konnte sie sich nur schwer NICHT ansehen. Malfoy schaffte es nicht den Todesspruch zu sagen, seine Hand zitterte. Neben uns vernahmen wir Schritte und ich wirbelte mit gezogenem Zauberstab herum. Snape. Er legte sich einen Finger an die Lippen so nach dem Motto Klappe halten. Wir nickten und dann ging er zu den anderen nach oben. Jetzt richtete er seinen Zauberstab auf den Schulleiter und dieser sah ihn flehentlich an. „Severus. Bitte.“ Man konnte ihn bis zu uns hören. Nein! Snapes Lippen bewegten sich und er sprach den Todesfluch. Ein Schrei wollte aus meiner Kehle hoch steigen doch ich unterdrückte ihn erfolgreich. Nein! Das hatte er nicht getan! Bellatrix lachte irre und schon sah man das dunkle Mal am Himmel. Die Todesser verschwanden nach unten und ich rannte ihnen hinterher. Ob Harry mir folgte war mir in diesem Moment egal. Snape lief abseits der Gruppe und so konnte ich ihn bestimmt zur Rede stellen. „Snape!“, schrie ich und er drehte sich erschrocken um. „Wie konntest du nur! Er hat dir vertraut!“ Meine Augen füllten sich mit Tränen, die ich jedoch erfolgreich zurück drängte. „Lexi...“ „Das kannst du dir sparen! Du Mörder! Wie kann meine Mutter nur so jemanden wie dich lieben!“ Seine Augen wurden groß und über seine Schulter sah ich die Irre. Sie feuerte einen Stupor auf mich ab, der mich auf den Boden warf. „Verschwinde!“ Snapes Stimme war laut und schon verschwand die Irre. Ich rappelte mich wieder auf und schüttelte den Kopf. „Und ich habe dich als Vater. Wieso ist das Leben nur so ungerecht?“ Er trat zurück, so als hätte ich ihn geschlagen. Schnell kam er auf mich zu, doch ich zuckte zurück. „Sag deiner Mutter das ich sie liebe. Und... ich liebe dich so unendlich sehr Lexi. Mein kleines Mädchen... Pass auf dich auf.“ Seine Augen füllten sich nun ebenfalls mit Tränen, doch sofort drehte er sich weg und.... verschwand. In diesem Moment wusste ich das ich ihn für lange Zeit nicht mehr sehen würde und ich wusste nicht was ich jetzt fühlte. Schnell lief ich nach draußen auf den Hof und die Menge machte mir Platz. Dort lag er, unser Schulleiter. Er sah aus als würde er friedlich schlafen. Ich kniete mich neben Harry und er nahm mich in den Arm. Endlich flossen die Tränen ungehindert über meine Wangen. Und so bemerkte ich auch nicht wie das dunkle Mal verschwand....

    Zwei Tage später:
    Zusammen mit Harry, Ron und Hermine standen wir auf dem Astronomieturm und betrachtete den vermeintlichen Horkrux, der doch keiner war. Alles umsonst gewesen... Keiner wusste wer R.A.B war. „Ich werde nächstes Jahr nicht wieder noch Hogwarts gehen“, hörte ich Harrys Stimme und stand von der Treppenstufe auf und ging zu ihm. „Ich werde Dumbledores Mission zu Ende führen. Ich werde dort weiter machen wo er...“ Ich drückte seine Schulter und er sprach weiter. „Ihr werdet immer wissen wo ich bin.“ Ich schnaubte und gab ihm einen leichten Schubser. „Du denkst doch nicht wirklich das du alle sechs Horkruxe im Alleingang finden wirst?“ Ich sah ihn nach meiner Frage an und er zuckte mit den Schultern. „Idiot. Wir kommen natürlich mit. Oder Leute?“, sagte ich und schickte eine Frage an die beiden anderen. Diese nickten und kamen zu uns. Dankbar und erleichtert sah uns Harry an und wandte dann seinen Blick Richtung der untergehenden Sonne. „Ich habe nie bemerkt wie schön Hogwarts eigentlich ist.“ Zustimmend nickten Hermine, Ron und ich und ich hörte Fawkes Ruf. Er glitt durch die Luft zu der roten Sonne. Er war frei, er konnte wohin er wollte und vielleicht fand er ja eine nette Dame. Lächelnd schüttelte ich den Kopf über solche Gedanken und zusammen sahen wir Hogwarts noch ein letztes Mal an.

    6
    Freds Sicht:
    Ich stand am Bahnhof und erwartete mit meiner Familie den Hogwarts Express. Verdammt! Ich sah zum hundertsten Mal auf meine Uhr und wurde immer unruhiger. Was in Hogwarts alles passiert war... Was Snape getan hatte... Ich wusste nicht wie ich zu ihr sein sollte, ich wusste nicht was ich sagen sollte. Mein Kopf war leer. Als der Zug dann endlich in den Bahnhof rollte hibbelte ich noch mehr rum und meine Mutter lachte. „Sie wird sich schon nicht verändert haben.“ Woher wollte sie das wissen? Die ersten Schüler stiegen aus und ich ließ meinen Blick über die Köpfe gleiten. Braune Haare, blonde Haare, rote Haare... Schwarze Haare. Endlich. Sie sah sich suchend um. „Lexi!“, schrie ich über das ganze Gleis und lief los. Irritiert drehte sie sich in meine Richtung und fing an zu strahlen. „Fred!“ Sie rannte los und warf sich dann in meine Arme. Ich wirbelte sie lachend herum und die Schüler machten grinsend Platz. „Fred... Fred... Bei Merlin... Fred...“, hörte ich sie murmeln, legte eine Hand unter ihr Kinn und küsste sich leidenschaftlich. Ihre Arme schlangen sich um meinen Hals und sie zog mich näher an sich und da war ihr egal das sie mindestens vier Zentimeter in der Luft hing. Nach einer gefühlten Ewigkeit ließen wir von einander ab und schon wurde sie stürmisch von meinen Eltern begrüßt. „Du bist so schön geworden Lexi. Und Hermine! Dich hätte ich fast nicht wieder erkannt!“, rief Mum und die beide wurden rot.

    Lexis Sicht:
    George umarmte mich fest, nur um mich dann wieder an Fred zu reichen und jetzt fühlte ich mich wirklich zu Hause. Ich hatte keinen Vater mehr, ich hatte keine Mutter mehr. Meine Mutter hatte sich aus dem Staub gemacht, hat mir einen Brief da gelassen in dem stand das sie zu Snape geht. Toll. Meine Familie wurde zu einer Todesser Familie. Ich würde mich nicht unterkriegen lassen! Niemals.
    Während die Familie Weasley in den Fuchsbau ging, führte mich Fred durch den Laden der unglaublich war. Er war riesig. Sie hatten sich wirklich angestrengt. „Und? Wie findest du es?“, fragte er mich dann als wir in der Wohnung über dem Landen waren. „Es ist unglaublich was ihr auf die Beine gestellt habt.“ Ich sah mir die Wohnung genau an. Erst die Küche, dann das Wohnzimmer. Georges Schlafzimmer, das Bad und zum Schluss Freds Schlafzimmer. Als ich in seinem Schlafzimmer stand legten sich seine Arme um meine Taille und schon stand ich mit dem Rücken an seine Brust gelehnt da. „Ich habe dir ja gesagt du sollst vorher schlafen“, hörte ich ihn dicht an meinem Hals flüstern. Dabei strichen seine Lippen über die empfindliche Haut und ich lachte leise. Seine Hände schoben sich unter mein Shirt und glitten über meine warme Haut. Fred trat vor mich, zog mich zu dem großen Bett und hob mich hoch. Sofort lag er über mir und küsste mich stürmisch. „Ich liebe dich. Ich liebe dich Lexi.“ Nach diesen Worten lächelte ich nur denn reden konnte ich nicht. Dafür war ich leider zu beschäftigt und das blieb ich auch die ganze Nacht bis wir kurz vor dem Sonnenaufgang einschliefen, ich mit dem Kopf auf seiner nackten Brust, seine starken Arme um mich spürend.

Kommentare Seite 11 von 11
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bunny sonobe ( 54349 )
Abgeschickt vor 20 Tagen
Die Geschichte ist super. es wäre toll wenn es ein Flashback von der Begegnung mit voldemort beim trimagischen turnier gäbe.
Hanna ( 99301 )
Abgeschickt vor 92 Tagen
Warum geht die Geschichte nicht weiter? Ich finde sie so schön
νερό ( 17654 )
Abgeschickt vor 305 Tagen
Ich liebe diese Geschichte!!!!!!!!!!!!!!!!!!❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤ ❤❤❤❤❤❤❤❤
Snape und Fred, zwei meiner Lieblings Charakter! Schreib unbedingt weitere FF's! Du machst das super!
Emsonie ( 99343 )
Abgeschickt vor 321 Tagen
Hey @Lexi1995 . Ich würde (mit deiner Erlaubnis) diese FF auf Wattpad veröffentlichen. Ich will aber keine Rechte verletzen. Deswegen frage ich jetzt: Darf ich die Geschichte auf Wattpad veröffentlichen? Diese FF ist mega hammer geil und ich möchte sie einfach noch mehr Menschen zeigen! LG Emsonie
Marie Snape ( 17928 )
Abgeschickt vor 368 Tagen
Omg Omg Omg!!!!!😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍Das ist die beste Ff die ich seit langem gelesen habe!😄😄😄😄😄😄😄😄😐Meinen Respekt!Die ist sowas von genial!😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍💖💖💖💖💖💖💖💓💓💓💓💓💓💓💓❤❤❤❤❤💚💚💚 💛💛💛💜💜💜💕💕💗💗💞💞💝💝👍👍👍👍👍
Siss(i) ( 57236 )
Abgeschickt vor 416 Tagen
Die Ff ist sooooo toll!!!!!!!!!!!!!=)💖
Blackheart ( 36417 )
Abgeschickt vor 418 Tagen
Oh mein Gott !!!!!! Das ist die BESTE Ff die ich je gelesen habe❤💗
CedricDiggorys�� ( 39410 )
Abgeschickt vor 424 Tagen
Warum hat sie sich von Draco getrennt? Das ist [BEEP]
Emsonie ( 50246 )
Abgeschickt vor 426 Tagen
Hey, Lexi1995! Kennst du Wattpad? Ich würde mit deiner Erlaubnis diese Geschichte dort veröffentlichen. Ich schreibe auch dazu dass sie nicht mir gehört. Ich finde diese Geschichte aber einfach nur so toll dass ich finde es sollten mehr Leute sehen dass es diese Geschichte gibt. Ich würde mich freuen wenn du ja sagst. Aber wenn du es nicht willst kann ich es verstehen!
Anja Dragongirl ( 96325 )
Abgeschickt vor 446 Tagen
Manno-.-
warum mußte sie draco verlassen wahr doch voll süß zusammen :, (
Mensch nie lässt einer mal die Hauptperson mit dem jungen/Mädchen zusammen das ich mag :'( ↓.↓ ○.○ :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :-( :-( :-( :-( :'( :'( :'( :'( :'( :O :'( :'( :O :O :-( :O :O
Bella ( 30257 )
Abgeschickt vor 446 Tagen
Ich war mal wieder auf der Suche nach einer neuen
FF die ich lesen konnte, als ich diese hier entdeckte.
Allein der Name sprach mich schon total an, und als
Ich schließlich anfing zu lesen, da konnte ich gar nicht
Mehr auf hören(im übrigen hab ich um 10Uhr abends angefangen zu zu lesen, u da es so spannend war bis 3Uhr morgens durchgelesen und am nächsten Tag war Schule) . An jeder spannenden Stelle war ich ganz
Hibbelig, an jeder romantischen ganz entspant und an
Jeder traurigen ganz gerührt.
Die Story ist wirklich packend und total gut umschriebenen!
OHNE JEDEN ZWEIFEL ODER UNTERTREIBUNG DIE
BESTE FF DIE ICH JE GELESEN HAB!!!!!!☺☺
Beccor ( 24828 )
Abgeschickt vor 449 Tagen
Soo coool. Meine Lieblings FF
Shia ( 26751 )
Abgeschickt vor 491 Tagen
@Emsonie
Hatte Lexi nicht nichmal Geburtstag oder so und ist jetzt 15? Ich glaub das wurde in einem vorherigen Teil mal kurz erwähnt!
Emsonie ( 63654 )
Abgeschickt vor 495 Tagen
Sehr ,sehr ,sehr schöne FF schade nur das sie nicht weiter geht aber das kommt ein bisschen schlecht rüber dass lexi schon das erste mal mit 14 hat ☺
S.S. ( 77700 )
Abgeschickt vor 519 Tagen
Eigentlich gut, aber ich finde es sind ein bisschen viele
Rechtschreibfehler und ich finde Lexi ein bisschen
kindisch. Sonst gut 👍
Marie ( 75471 )
Abgeschickt vor 545 Tagen
Top FF♥
Aber eine Frage/Anmerkung:
Harry Ron Hermine und Lexi sind in der 1 Klasse. Da dürfen sie doch noch nicht nach Hogsmead oder? Ich dachte erst in der 3 Klasse
MiaMaria ( 66793 )
Abgeschickt vor 553 Tagen
Schreib jetzt mal weiter! Ich wart schon eeewig! Denn deine FF ist echt gut!!‼❗❗❕❕
schnuffel ( 46399 )
Abgeschickt vor 574 Tagen
Echt schade das hier nicht weiter geschrieben wird an der "Geschichte". :'(
yolo ( 50431 )
Abgeschickt vor 625 Tagen
Bevor du rum merkst, Ariana, schreib eine bessere FF!!
ICH ♡♡♡ DIESE FF...
... MACH WEITER SO
Kimberly ( 85080 )
Abgeschickt vor 683 Tagen
Klar komm ich morgen zu dir.Countdown: In zwei Wochen sind wir schon auf Malle(Mallorca)!!!! Freu mich schon sooooooooooo mit dir die Ferien zu verbringen! Bus morgen und ich hab dich auch soooooo lieb Kimi
PS: Whatsapp in 5 Minuten!!!!!! Muss dir was über Nicolas sagen!!! :-D