Theresa Delos - Die Eiskönigin

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4 Kapitel - 2.413 Wörter - Erstellt von: Bookfreak - Aktualisiert am: 2014-03-01 - Entwickelt am: - 4.528 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hi, das ist eine Weiterführung der Göttlich Trilogie. Hier geht es um Theresa Delos. Genaueres erfahrt ihr in der Story. Ich füge die Kapitel nacheinander hinzu.

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    „Ich hab Angst, Aphrodite“, gestand ich. „Du schaffst das schon, Tessa“, meinte meine Halbschwester aufmunternd. Ich lächelte scheu und umarmte sie dann fest. Aphrodite drückte mir noch einen Kuss auf die Wange, ehe sie sich von einer Wolke aus goldenem Licht davon tragen ließ. Ich seufzte ein letztes Mal, atmete noch einmal tief durch und betätigte die Klingel. Ich wartete ein bisschen ehe Hector die Tür aufmachte. Bei meinem Anblick klappte ihn der Unterkiefer hinunter. Ich versuchte ein Lächeln aufzusetzen, während Hector mich noch einen Moment man lang ansah, ehe er mich an sich zog und mich umarmte. Zwar versuchte ich die Tränen zurück zuhalten, aber es klappte nicht. Hilflos schluchzte ich in den Armen meines Cousins, der mich einfach nur festhielt. Irgendwann, vielleicht eine Minute später, lösten wir uns voneinander und betraten den Hausflur. Hector fragte nicht einmal, was ich die vergangenen 6 Monate getan hatte, oder warum ich plötzlich aus dem nichts auftauchte. Wir gingen einfach den Flur entlang, vermutlich Richtung Küche. Bevor er die Küchentür aufstieß sah er mich an. Sein Blick sollte mich wohl fragen ob ich bereit war. Ich nickte. Hector betrat als erster die Küche: „Hey Hec, wo hast du so lange gesteckt?“, fragte ein jungen Stimme. Jason. Hector antwortete nicht. Ich schloss die Augen und sagte mir, dass ich jetzt eh keinen Rückzieher mehr machen konnte und betrat ebenfalls die Küche. Cassandra lächelte bei meinem Anblick glücklich. Neben ihr saß ein Junge, den ich nicht kannte und der mich aufmerksam musterte. Innerlich verfluchte ich die Parzen dafür, dass sie dem Kerl, das Gesicht meines Onkels gegeben hatten. Neben ihm saß Lucas, er wirkte leicht überrascht, aber dennoch auch froh mich zusehen. Neben ihm saß ein Mädchen, das starke Ähnlichkeiten mit Aphrodite aufwies. Das musste Helen sein, Aphrodite hatte mir einiges über sie erzählt. Gegenüber von ihr saß eine junge Asiatin, die Jasons Hand hielt. Jason kniff bei meinem Anblick die Augen zusammen. Daneben saß Ariadne, die ein grinsen im Gesicht trug. Ebenso wie Andy, Castor, und Noel. Pallas wirkte eher verstört. „Tessa!“, schrien Andy, Ari, Cassie und Mom auf einmal und stürzten auf mich zu. Nachdem ich sie alle umarmt hatte, ging ich zu meinem Stiefvater Castor, der mich lächelnd an sich drückte, ebenso wir Lucas. Jason würdigte mich keines Blickes, was er vermutlich deshalb weil ich ihn bei unserer letzten Begegnung dumm, naiv und nichtsnutzig genannt hatte. Ich gesellte mich neben Lucas und dem Typen mit Hades Gesicht. „Entschuldige Mal, aber wer bist du?“, fragte die Asiatin überheblich. Sie war keine Scion. Aber offenbar vor kurzem Fast-Unsterblich gemacht worden. Mein Blick fiel auf Helen, offenbar war sie eine Weltenschöpferin. Klar, wie hätte sie den Kerl, der sich meinen Vater nannte, sonst besiegen können? Ich wendete mich einfach von der Asiatin ab, und wandte mich Helen: „Hi ich bin Theresa, aber Tessa reicht, du musst Helen sein.“ Sie nickte verdutzt. „Ich wollte mich nur bedanken, dass du auf meine Familie während meines Abwesenheit aufgepasst hast. Und dafür das du Zeus besiegt hast“. Immer noch verwirrt nickte Helen erneut. Lucas verdrehte die Augen. „Hi ich bin Orion“, sagte jetzt der Typ neben Cassandra. „Oh, hi Oreo“, ich reichte ihm die Hand. Orion wirkte verwirrt, Hector und Lucas bebten vor Lachen. „Du bist echt einzigartig, Tess“, kicherte nun auch Andy. Hector verstummt abrupt. „Ihr kennt euch?“, fragte er. Andy und ich nickten synchron. „Wir haben uns vor drei Monaten kennengelernt, sie hat mich gewissermaßen vor Apoll gerettet“. Dann herrschte erstmal schweigen, bevor die Asiatin erneut ihre Stimme erhob: „ Und wer bist du jetzt genau?“ Ihre Stimme klang gereizt aber dennoch arrogant. Mein ganzer Körper spannte sich an und ich musste all meine Selbstbeherrschung auffahren um sie nicht an Ort und Stelle den Kopf ab zu reißen. Ich wandte mich zu ihr um: „Mein Name ist Theresa Luciana Delos. Cassandra und Lucas sind meine Halbgeschwister“. „Warte mal, Halbgeschwister?“, bohrte die Asiatin überrascht nach. „Noel ist meine Mutter, aber Castor, nicht mein Leiblicher Vater, obwohl er für mich wie ein Vater ist“, Castor lächelte mich an. Aber da die Sterblich offenbar immer noch nicht genug wusste, fragte sie weiter: „Und wer ist dann dein Vater?“ Ich schloss die Augen: „Ich stamme nicht wie meine Familie aus dem Haus von Theben, sondern aus dem Haus von Rom. Ich habe mich aber seid Jahren versteckt gehalten, so dass keiner von den Hundert Cousins und auch nicht die Scions aus dem Haus von Rom, von meiner Existenz je erfahren hat. Vor ein paar Jahren, hat ein Mann, meine Mutter vergewaltigt. Von ihm stamme ich.“ „Und wer war er?“, die sterbliche brannte förmlich darauf, dass ich mit der Info raus rückte. Helen wusste es auch nicht, aber Oreo machte ein Gesicht als hätte er eine leise Ahnung. „Bei Mom gab er sich als Martin Smith aus, aber ihr kennt ihn wohl eher als Zeus“.

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    Helen, die Asiatin von der ich in zwischen Zeit wusste das sie Claire hieß und Oreo fingen auf einmal anzureden. Bis es Claire gelang, die Stimmen der anderen zwei zu übertönen: „Bei deiner Story gibt es nur einen kleinen Fehler. Zeus hat mit Odysseus den deal, das die Götter erst wieder auf die Erde dürfen, wenn sich das Blut aller vier Häuser vermischt. Was ja auch vor kurzem passiert ist, bis Helen sie alle aufgehalten hat“. Ihr Lächeln war so zuversichtlich, das ich gelogen und sie die Wahrheit herausgefunden hatte, dass ich beschloss zurückzuschlagen. „Ach ja? Hast du denn überhaupt alles von Helens Sieg mitbekommen? Immerhin warst du ja auf der Seite der Götter. Ein jämmerlicher Mensch, der nichts vom Scion Leben versteht, versucht irgendwie Anschluss zu finden, so dass er Entscheidungen trifft, die vielen Menschen das Leben hätte kosten können. Und wenn du wirklich so schlau wärst wie du tust wüsstest du, dass es diese lustigen Ameisen Menschen gibt, denen Zeus einen Menschenkörper gegeben hat. Die durften ja auf der Erde rumwandern, mit dem Befehl von Zeus, Menschliche Frauen aufzuspüren und sie zum Olymp zu bringen.“ Nach dieser Ansage brachte Claire kein Wort mehr heraus. Hector lächelte leicht: „Die kleine Eiskönigin schlägt zu“. Ich verdrehte die Augen, doch Lucas, Cassie und sogar Jason fingen an zu lachen. Sie erinnerten sich an den Abend in Spanien wo ich als 5 Jährige auf einem Spielplatz, einem anderen 5 Jährigen eine Ansage gemacht habe, weil er meine Schüppe demoliert hatte. „Komm mal mit“, riss Jasons Stimme mich aus meinen Gedanken. Ich nickte zögerlich. Wir gingen in die Bibliothek und ich setzte mich sofort auf den nächstbesten Sessel. „Also ich wollte mich für mein…“, ich unterbrach ihn. „Lass es Jase. Wir müssen da jetzt nicht rüber diskutieren, ich will nur das es zwischen uns wieder so wird wie früher“. Jason nickte und umarmte mich. „Oh die kleine Eiskönigin und der Freund der laufenden Meters haben sich wieder vertragen“, Hector und Andy standen im Türrahmen. „Wir wollten nur sicher gehen, dass ihr euch nicht in Stücke reißt“, fügte Luke hinzu, der jetzt ebenfalls die Bibliothek betrat. Jase und ich grinsten uns an. Da kam mir ein Gedanke: „Sag mal Luke“, begann ich Lucas musterte mich halb belustigt, halb argwöhnisch. Ich grinste ihn an und er wusste was ich meine: „Meinetwegen“. Ich lächelte triumphierend. „Ich setze 10 Mäuse auf Tess“, hörte ich Hector hinter mir sagen, als wir alle zusammen die Bibliothek verließen. „Spinnst du?“ fuhr Jason ihn an. „Ich setz auf Tess“. Ich grinste Lucas an, der sich zu seinen Cousins umdrehte: „Vielen Dank, das ihr so viel vertrauen in mich habt. Immerhin behauptet ihr ich könnte nicht mit einer 13 Jährigen fertig werden“. Ich schnaubte als ich um die Ecke bog. „Wo willst du denn hin?“, fragte Lucas verwirrt. „Na mich umziehen, oder glaubst du ich kämpfe in diesen Klamotten?“ Ohne seine Antwort abzuwarten schnappte ich mir Andy und ließen die verdatterten Jungs zurück.

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    Zum Glück war Ari nicht in ihrem Zimmer, deshalb konnte ich mich in Ruhe umziehen. Ich schlüpfte aus meinen Kniehohen Stiefeln und aus der engen Blue-Jeans die ich trug. Stattdessen zog ich mir eine Lederhose, ein enges schwarzes Top und eine Lederjacke an, dazu trug ich schwarze Stiefel. Meine langen dunkelbraunen - fast schon schwarzen Brustlangen Locken band ich mit zu einem hohen Pferdeschwanz. Die dunkeln Haare passten perfekt zu meinem leichtgebräunten Teint, den hohen Wangenknochen, dem vollen rosanen Mund. Das einzige was einen scharfen Kontrast zum Rest meines Aussehens bildete waren die mandelförmigen, eisblauen Augen. Ich sah Andy an, die mich nachdenklich musterte: „Sag mal Tessa, seid wann bist du in Jason verliebt?“. Ich schluckte und Tränen traten mir in die Augen. Andy nahm mich in den Arm, während ich mich bei ihr ausheulte. Nachdem ich mich wieder einigermaßen beruhigt hatte bat ich sie erstmal Hector zu holen. Zögerlich kam sie meiner Bitte nach. Als Hector den Raum betrat fiel sein Blick sofort auf meine verheulten Augen. „Was ist los?“, fragte er besorgt. Als Hector Andy ansah schüttelte diese nur den Kopf: „Das sollte sie dir selber erzählen“. Ich schluckte, aber ich war mir klaren, das Andy und Hector die einzigen waren, die mir helfen konnten. „Ich hab mich verliebt“, brachte ich schließlich hervor. „In Jason“. Hector starrte mich an, öffnete den Mund und schloss ihn dann wieder. „Aber Tess, er ist 2 Jahre älter als du“. „2? Wieso 2? Ich dachte du wärst 13?“ Ich nickte: „Aber ich werde über Morgen 14, Jason hatte dieses Jahr aber schon Geburtstag. Also sind es 2 Jahre.“ Ich wandte mich an Hector, doch er kam mir zu vor: „Ich helfe dir“. Verdutzt starrte ich ihn an: „Ehrlich gesagt, kann ich Claire nicht leiden. Du passt viel besser zu ihm. Noch dazu seid ihr nicht verwandt, ihr würdet das perfekte Paar abgeben“. Ich fiel ihm um den Hals. „Und jetzt kommt“, sagte ich mit neuem Mut. „Immerhin muss ich meinen Bruder noch vermöbeln“. Zu dritt gingen wir zum Kampfkäfig, an dem schon Lucas, Jason, Helen und leider auch Claire warteten. Claire klammerte sich quasi an Jason fest und ich musste mich zusammenreißen nicht sofort umzudrehen und wegzulaufen. Hector musterte mich mitfühlend und nahm meine Hand. „Na Tess, hast du Angst?“, Lucas grinste mich an. Ich verdrängte meine Gedanken an Jason und grinste zurück: „Hättest du wohl gerne was?“ Zusammen betraten wir den Käfig. Und der Kampf begann.

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    „Guten Morgen, Sonnenschein“, weckte Aris Stimme mich. „Nur noch 5 Minuten“, bettelte ich, doch Ariadne zog mir unbarmherzig die Decke weg. Grummelnd stand ich auf. „Happy Birthday, Tess“, gratulierte mir Ariadne. Ich verdrehte die Augen und stand gähnend auf. Sonnenlicht flutete ins Zimmer und wärmte mich. Andy und Helen standen,, genauso wie Ariadne fertig angezogen immer Zimmer und quatschten. Ari warf mir ein paar Klamotten zu und ich verschwand ins Bad um mich umzuziehen. Im Badezimmer erkannte ich das Ariadne mir ein knielanges, cremefarbenes, schlichtes Kleid gegeben hatte. Es war einfach, ohne irgendwelche Verzierungen und trägerlos. Bis zur Taille war es an der rechten Seite leicht gerafft und am Ausschnitt waren ein paar silberne Palietten. Ich schlüpfte hinein und es saß wie angegossen. Passend dazu trug ich cremefarbene High-Heels mit einer schwarzen Schleife jeweils an den Zehen. Die Schuhe schummelten mich auf über 1,80, worauf ich ziemlich stolz war. Zuletzt steckte ich meine Haare locker hoch und trug Kajal, Mascara und hellen Lidschatten auf. Zufrieden mit mir verließ ich das Badezimmer. Die anderen grinsten bei meinem Anblick, ebenso wie Cassandra die inzwischen ebenfalls das Zimmer betreten hatte. Zu 5. Verließen wir Ariadnes Zimmer und gingen Richtung Küche. Dort angekommen huschten Helen, Cassie, Ari und Andy hinein und ich musste noch kurz warten, ehe auch ich rein kommen konnte. In der Küche hatten sich Hector, Jason, Lucas, Pallas, Noel, Oreo, Castor, die Mädels und zu meiner Überraschung auch Aphrodite versammelt. Zu meinem Leidwesen aber auch Claire. Alle sangen bei meinem Anblick Happy Birthday und danach durfte ich endlich meine Geschenke öffnen. Von Ari bekam ich ein neues, schwarzes Oberteil mit einem silbernen Schmetterling darauf, Helen schenkte mir ein silbernes Armband und Andy zwei passende Anhänger dazu, Cassandra überreichte mir ein Buch, Hector schenkte mir einen neuen, wunderschön verzierten Dolch, da er wusste wie sehr ich es liebte zu kämpfen. Von Lucas bekam ich eine wunderschöne Kette mit einem Herzanhänger den man aufklappen konnte, im inneren des Anhängers befand sich ein Bild meiner Familie. Von Noel, Castor und Pallas bekam ich drei neue T-Shirts und von Orion und Aphrodite ein Diadem, das mit leuchtenden Smaragden und Saphiren besetzt war, meine Krone. Sie stand mir zu da ich so etwas wie die Königin des Olymps war, immerhin war Zeus, der Herrscher des Olymps mein Vater. Und Jason überreichte mir einen neuen Bogen und neue Ohrringe die mit funkelnden Rubinen besetzt waren. Ich lächelte sie alle an. Ich hatte sie so lieb. Danach setzten wir uns alle, redeten und aßen Moms Kuchen. Es war ein wunderschöner Geburtstag. Am Abend legte ich mich ins Bett und schob mir einen Obolus unter die Zunge, die Obolusse hatte ich von Hades bekommen. Der Obolus transportierte mich direkt zu Morpheus, der mir ebenfalls zum Geburtstag gratulierte, ehe er mich in die Unterwelt schickte. Dort angekommen fiel ich meinen Onkel Hades in die Arme. Auch meine Tante Persephone und die ehemaligen Furien gratulierten mir. Ich blieb ziemlich lange dort. Wir quatschten über dies und das und lachten viel. Dann machte ich mich auf den Rückweg.

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LoveFantayGirl ( 4.118 )
Abgeschickt vor 387 Tagen
Du musst unbedingt weiter schreiben
Biiiiiitteeeee