One Piece - Eine unheimliche Feier

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1 Kapitel - 1.682 Wörter - Erstellt von: Lady_Siren - Aktualisiert am: 2014-03-01 - Entwickelt am: - 5.865 mal aufgerufen - User-Bewertung: 5 von 5.0 - 12 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Weil es ja so viele Trafalgar-Fangirls gibt, habe ich mir den Character-Song von Trafalgar angehört, die Übersetzung durchgelesen und noch ein paar One Piece Folgen angesehen.
Es ist die Umsetzung des Songs "Dr Heart Stealer" mit einem Zusatz an Vitamin OC.

    1
    Wir waren auf eine Party eingeladen, sowie auch andere Piraten. Am Anfang dachte ich noch, es könnte lustig werden. Aber als ich mitbekommen habe, wer uns da eingeladen hatte, kamen mir schon die ersten Zweifel. Und als Nami und Robin mich dann auch noch in ein Kleid stecken wollten, war meine Laune nahe dem Gefrierpunkt.
    Aber Ruffy wollte unbedingt dahin. Folglich gingen wir dorthin. Wieso musste unser Käp't'n auch nur mit seinem Magen denken?
    Und nun stand ich mit meinen Freunden vor einem protzigen Anwesen und trug ein Kleid. Was könnte dabei nur schief gehen?
    Die Türen öffneten sich und wir sahen in das Gesicht unseres Gastgebers. Trafalgar Law. Wie kam er eigentlich zu dieser Villa? Besser, wenn ich es nicht weiß...
    "Willkommen, Strohhut. Kommt rein. Die Party beginnt gleich."
    Als wir eintraten und die massiven Türen wieder geschlossen waren, lief es mir eiskalt den Rücken runter. Ich klammerte mich an Brook, da mir die ganze Situation überhaupt nicht gefiel und ein Skelett mit Afro war genau das Richtige, um mich abzulenken.
    Wir begaben uns in einen hellerleuchteten Saal, wo herrliche Musik spielte und andere Piraten sich schon amüsierten.
    Hawkins, Kid, X. Drake, Apoo, Urouge, Bonney und Capone, sowie einige ihrer Crewmitglieder.
    Ruffy stürzte sich sofort aufs Buffet und die anderen genossen einfach die Party. Nur ich blieb abseits stehen, um das ganze Geschehen zu observieren.
    Irgendetwas war faul, nur was, wusste ich nicht. Law war schon immer undurchschaubar. Wenn du dachtest, du hättest ihn durchschaut, zeigte er dir, dass du dich gewaltig getäuscht hattest.
    "Magst du etwa keine Partys?"
    Leicht erschrocken drehte ich mich zu der Person, die plötzlich hinter mir aufgetaucht war. Law. Anscheinend amüsierte es ihn, dass er mich aus der Fassung bringen konnte.
    "Wirklich nett. Du versuchst alles im Auge zu behalten und lässt dich so leicht erschrecken?", ärgerte mich Law.
    "Was willst du?"
    "Komm mit."
    Es war keine Bitte, sondern eine Aufforderung. Also folgte ich ihm aus dem Saal in einen düsteren Salon. Mich wunderte hier nichts mehr. Bei ihm musste man mit allem rechnen.
    Law lies sich in einen Sessel fallen und grinste mich an.
    War das etwa ein Spiel? Wenn ja, dann würde ich schon bald verlieren. Seine Art konnte einen auch aufregen.
    "Also? Was willst du von mir, Law?"
    "Warum so ungeduldig? Schließlich haben wir den ganzen Abend Zeit."
    Er nahm ein Glas Wein, das irgendwie erschienen ist, und hielt es mir entgegen.
    Was das wohl sollte? Ich hatte keine Lust auf Alkohol und freundlichen Plausch.
    "Nein Danke. Ich trinke keinen Wein."
    Schon wieder dieses Grinsen. Und jetzt musste er auch noch lachen.
    "Steif wie ein Brett. Befürchtest du etwa, dass ich dich fressen werde, wenn du mir zu nahe kommst? Du bist ganz schön eigenartig."
    Als er aufstand, umkreiste er mich wie ein Raubtier seine Beute. Jetzt musste ich besonders gut aufpassen.
    "Schau in einen Spiegel und sag' mir, ob du das wirklich bist, was du denkst."
    "Wenn das ein Spiel ist, dann ist es nicht besonders witzig."
    "Es ist kein Spiel. Also sag schon. Was siehst du?"
    An einer der Wände war ein großer, bodenlanger Spiegel. Die Reflexion darin zeigte Law, mich und dieses Kleid, in das mich die Mädels gesteckt hatten.
    Normalerweise trage ich keine Kleider. Eher bequeme Sachen. Das, was ich sah, war nicht ich.
    "Nein. In diesem Fummel sehe ich überhaupt nicht wie ich selbst aus."
    "Das war nicht ganz, was ich erwartet hatte."
    "Was hast du denn geglaubt?", fragte ich ihn ein wenig provokant.
    "Nun ja, ein wenig mehr... emotionaler, aber Gefühle scheinen nicht ganz deine Stärke zu sein."
    Bei jemandem wie ihm, kann man sich keine großen Gefühle erlauben. Warum sollte ich denn auch welche zeigen?
    Ich setzte mich auf die Cheslonge, zog diese nervigen Schuhe aus, die es zu diesem Kleid gab, und schmiss sie hinter mich. Soll jemand anderes sich damit rumquälen.
    "Gehst du immer so rabiat mit deinen Sachen um?", fragte Law, als er sich wieder in seinen Sessel setzte.
    "Nein."
    "Oh. Keine Erklärung?"
    "Warum denn auch? Es geht dich einfach nichts an. Das ist alles."
    Langsam drehte sich der Spieß um. Jetzt würde es auf ein Unentschieden hinauslaufen.
    "Würdest du auch mit deinem wertvollsten Besitz so unachtsam umgehen?"
    Er lies nicht locker.
    "Wie soll ich mit meinem Schatz so umgehen, wenn er nicht einmal eine materielle Form besitzt? Kannst du mir das mal verraten?"
    Interessant, wenn er versucht, mit einem Schluck Wein Zeit zum Nachdenken zu gewinnen. Jedenfalls sah es für mich danach aus. Aber bei ihm kann man ja nie wissen. Vielleicht brauchte er auch nur eine kleine, dramatische Pause.
    "Keine materielle Form? Klingt faszinierend."
    "Ist es auch."
    "Erzähl mir mehr davon."
    "Warum sollte ich dir verraten, wie mein Schatz aussieht? Lass das mal schön meine Sache sein."
    "Du bist wirklich verblüffend. Normalerweise quatschen mich die Menschen damit voll, was ihnen am wertvollsten ist. Sowas nervt einfach nur."
    Nun leerte er sein Glas in einem Zug und stand auf. Er ging direkt auf mich zu. Nur wenige Zentimeter trennten uns. Ganz schön aufdringlich.
    Mir ging dieses Theater tierisch auf die Nerven, also rutschte ich ein wenig zur Seite.
    "Benachrichtige mich, wenn du wieder normal geworden bist, okay? Ich geh' zurück zu meinen Freunden."
    Law nahm neben mir Platz. Noch nie was von Zurückhaltung gehört? Lässig legte er seinen Arm um meine Schultern und grinste mich dabei an.
    "Musst du mir so auf die Pelle rücken, Law? Es zeugt nicht gerade von gutem Benehmen, wenn man sich einem Mädchen so aufdrängt ", gab ich ihm zu verstehen.
    "Haha, jeder hat etwas, das er unbedingt will, und ich werde mein Ziel definitiv erreichen, ______."
    "Ah ja. Schön für dich. Nimm jetzt endlich deinen Arm von meinen Schultern."
    "Nein."
    Na toll. Jetzt war ich nicht nur alleine mit Law, nein, ich war mit ihm alleine und er wollte auch noch kuscheln. Das konnte ja nur noch schlimmer werden.
    Weil mir diese körperliche Nähe zu viel wurde, sprang ich auf und eilte zur Tür.
    "Lauf nicht weg. Gesell dich zu mir oder zeig mir, wie du tanzt."
    Total entgeistert starrte ich ihn an. Nun hatte er komplett den Verstand verloren.
    Ohne weiter darüber nachzudenken, rannte ich aus dem Zimmer. Zurück zu meinen Freunden. Aber was sollte ich ihnen sagen? Mir würde schon was einfallen.
    Wieder im Saal begab ich mich zu den anderen. Natürlich musste Nami sofort fragen, wo ich denn gewesen bin.
    "Wo bist du denn mit Law hingegangen?"
    Ich spürte die durchbohrenden Blicke von Sanji und Zorro. Wieso interessierte sie das?
    "Ich musste mal auf's Klo und Law hat mir den Weg gezeigt. Das ist alles."
    Mit einem Schulterzucken untermalte ich meine Ausrede, aber da konnte jemand nicht locker lassen.
    "Hey, warum läufst du barfuß?"
    "Weil die Schuhe unbequem waren. Aber warum ist das so wichtig?"
    "Die waren teuer."
    War ja klar. Nami und ihr Geld.
    "Du bringst sie mir aber wieder, kapiert?"
    "Ja ja."
    Kaum ausgesprochen, begann eine schnelle, fröhliche Musik. Ich konnte nicht widerstehen und begab mich sofort auf die Tanzfläche.
    Wenn ich schonmal hier war, sollte ich wenigstens sagen können, dass ich Spaß gehabt habe.
    Und dem war auch so. Mein Tanz war unkoordiniert, chaotisch und einfach nur bescheuert, aber es war mein Stil und ich hatte jede Menge Freude daran.
    Nach einigen Drehungen, von denen mir schnell schwindelig wurde, bemerkte ich Law, der mich mit seinem Grinsen ansah. Die ganze Zeit über hatte er mich beobachtet.
    Er hatte Recht. Er erreicht immer sein Ziel.

    Kurz vor Ende der Party, ging ich noch einmal zurück in den unheimlichen Salon, um die Schuhe zu holen. Schließlich hatte ich keine Lust, mich mit unserer Navigatorin anzulegen. Da kann man nur verlieren.
    Als ich die Schuhe gefunden hatte, stand Law auf einmal vor mir.
    Anscheinend schleicht er sich gerne an andere heran.
    "Mach dich nächstes Mal bemerkbar, Law."
    "Ganz sicher nicht. Wie hat dir die Party gefallen?"
    Und schon wieder ein Spiel.
    Um das ganze zu umgehen, musste ich schnell handeln. Ich umarmte ihn kräftig und lies ihn dann einfach stehen. Für eine zweite Runde hatte ich keine Energie mehr. Außerdem sollte er etwas zum Grübeln haben.

Kommentare Seite 1 von 1
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Mai Takagy ( von: Mai Takagy )
Abgeschickt vor 159 Tagen
Law benimmt sich in der Story als wäre er auf Drogen :O
Aber sonst ist es gut geschrieben
hogwarts & manga fan ( 53565 )
Abgeschickt vor 599 Tagen
Hat Law in deiner ff zuviel getrunken? XD So kennen wir den guten alten Traffy(Ruffy style) gar nicht XD
Silber_Kralle ( 37703 )
Abgeschickt vor 603 Tagen
Ich habe mir den song angehört [BEEP] was geht in der Story mir Law ab ?!?!?!
gülbi ( 99546 )
Abgeschickt vor 725 Tagen
Solche tollen storys findet man nicht überall! ;)
Lady_Siren ( 83907 )
Abgeschickt vor 814 Tagen
@Dreamlife
Ich schon: Was zur Hölle hab ich da wieder verzapft?! XD
Dreamlife ( 38312 )
Abgeschickt vor 815 Tagen
Ich finde keine Worte um diese FF zu beschreiben...XD
Lady_Siren ( 83907 )
Abgeschickt vor 818 Tagen
@3Dmc
dann schau gleich noch bei den anderen FFs vorbei
ich persönlich finde, dass die Story hier mit Law ganz okay bis gut gelungen ist. Aber wenn sie dir gefällt, bin ich froh, den Mist verfasst zu haben XD
3DmcWolfie ( 72339 )
Abgeschickt vor 819 Tagen
SUPER das beste das ich bis jetzt gelesen hatte!
tora ( 00600 )
Abgeschickt vor 870 Tagen
Ja bitte bitte noch einen teil
jazzywerewolf ( 25567 )
Abgeschickt vor 964 Tagen
Voll die tolle story ^^ mach bitte eine fortsetzung würde mich riesig freuen!!
LG jazzy
Lady_Siren ( 32931 )
Abgeschickt vor 1125 Tagen
Keine Sorge :D
Für alle meine lieben Leserinnen und Leser lade ich jeden Sonntag eine FF hoch. Ich habe auch einen gewissen Vorrat, damit ihr sie nicht missen müsst ^.~
Also dann bis nächsten Sonntag
kauzau-yusre ( 61482 )
Abgeschickt vor 1128 Tagen
Ja bitte mach noch weiter
fenni ( 03702 )
Abgeschickt vor 1131 Tagen
cool schreib mal weiter. ist viel interessanter als diese offensichtlichen ff