Warrior Cats - Eisensterns Abenteuer

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4 Kapitel - 3.700 Wörter - Erstellt von: Kaya - Aktualisiert am: 2014-02-15 - Entwickelt am: - 1.309 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Aller Anfang ist schwer...

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    PROLOG

    Eisenstern trottete über das Lager an seinen Wächtern vorbei zu seinem Sohn Schlangenfell und Eisenstern miaute: „Schlangenfell, kommst du mit mir jagen?“ Der nickte eifrig. Eisenstern merkte nicht, wie Feuerblatt ihn von hinten anstarrte. Es war ein warmer Blattgrüne Tag und die Sonne versank am Horizont als goldener Feuerball. Eisensterns Augen glühten feuerrot im Licht der Sonne und gemeinsam mit seinen Sohn Schlangenfell zogen sie aus dem Tunnel. Ihm war bewusst, dass wenn er tot war, dass Libellenflügel sich um den Clan kümmern würde. Die Schatten der Bäume kühlten das Fell von ihm. „Du gehst da lang und ich da lang“, befahl Eisenstern und so teilten sich die beiden auf. Leider hatte Eisenstern einen kleinen Fehler gemacht, den er später bereuen würde. Mit dem Wissen, dass seine Wächter quer im Territorium patrouillierten, machte er sich keine Sorgen. Er roch eine Maus die im Schatten versteckt war. Sie bewegte sich nicht. Er schlich sich langsam heran und zögerte ein
    bisschen. Als er sprang und auf der Beute landete, spürte er einen brennenden Stich in seinem Bein. Er blickte wild um sich und sah eine Fuchsfalle an seinem Bein hängen. Blut, rot wie die untergehende Sonne am Horizont, floss seine Pfote runter und färbte den Boden rot. Er schrie wie wild um Hilfe. Immer mehr Panik füllte ihn und der Schmerz wurde immer mehr. Bis er schließlich umkippte. Das letzte was er sah war, wie Schlangenfell grinsend aus dem Gebüsch sprang und jubelte. Verräter dachte Eisenstern. Sein eigener Sohn, hatte ihn verraten. Die Sonne war nun endgültig verschwunden, bis ihn Blut die ganze Sicht nahm und seine Welt schwarz wurde. Schlangenfell beugte sich über den schlaffen Körper seines Vaters und sah letzte Lichtstrahlen auf sein Pechschwarzen Pelz fallen. Sein Plan war aufgegangen. Er hatte von der Falle gewusst und hatte ihn extra hier her gelockt. Er roch Zweibeiner, ganz in der Nähe. Er rappelte sich auf die Pfoten und der graue Kater verschwand im Busch und ließ seinen Vater zurück. Richtung Lager zog er. Als er aus dem Tunnel ins Lager kam, eilten die Wächter zu ihm. Einer fragte: „Wo ist Eisenstern?“
    Schlangenfell begann zu erzählen: „ Zweibeiner haben ihn. Er war in eine Falle getappt. Ich habe versucht ihn zu retten, aber ich konnte nichts ausrichten“ Unechte Tränen kullerten seine Wange herunter und er wimmerte: „Er war mein Vater“
    Libellenflügel hatte alles mitgehört: „Ist er tot?“
    „Das weiß ich nicht, aber er wird wohl nie wieder kommen“, gab Schlangenfell zu. „Dann muss ich wohl neuer Anführer sein“, murmelte Libellenflügel. Wenn ich zweiter Anführer werde, und du dein letztes Leben hast, werde ich dich umbringen und Anführer werden! Schlangenfell ging seinen Plan genau durch. Doch irgendwie nagten Schuldgefühle an seinen Herz, wie eine Maus an einem Samenkorn. Was ist, wenn Eisenstern wirklich wiederkehren würde? Dann war er erledigt. Er sah ein, dass er einen Fehler gemacht hatte. Er hatte seinen eigenen Vater verraten.

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    1.KAPITEL

    Ein Monster rollte auf dem Donnerweg. Es wühlte Staub und kleine Steinchen auf. Auf dem Monster waren viele Käfige, dass konnte der schwarze Kater erkennen. Bleiches Licht strömte von außen in den eisernen Käfig und seine roten Augen funkelten wie Feuer. Es war Sonnenuntergang und er wusste nicht genau, wo er war. Eines wusste er: Er war Eisenstern. Eines Tages, als er auf der Jagd war, haben ihn Zweibeiner geschnappt. Es waren viele Blattwechsel vergangen und er hoffte, dass man sich im Höhlenclan noch an ihn erinnerte. Seine Söhne, Feuerblatt und Schlangenfell, hatte er nie wieder gesehen. Über ihm, waren noch mehr Käfige. Eisenstern konnte das Schlummern um ihn hören. Ihr Idioten! Tut doch irgendwas! Dachte er und wetzte seine Krallen an den Gitterstäben. Der Käfig war klein, aber dennoch konnte er sich bewegen. Gerade als er sein Kinn über seine Pfote legte, fuhr das Monster über einen buckeligen Weg. Eisenstern sprang sofort auf die Pfoten und es rappelte so dolle, dass ein Käfig über ihn runter fiel. Kreischen war zu hören, als auch die anderen vom Monster fielen. Das Monster bemerkte es nicht und fuhr einfach weiter. Auch Eisenstern, war vom Monster. Einen Moment war es still, dann ertönte ein schrilles Miauen: „Hilfe! Ich hab mir den Schwanz eingeklemmt!“
    Die Katze hatte einen komischen Akzent. Eisenstern musste aber erst mal hier rauskommen. Das war kein Problem: Durch den Sturz war das Schloss gelockert und war leicht mit den Krallen zu öffnen. Einen Moment versuchte er es, dann war die eiserne Tür offen. Er schritt langsam nach draußen und sah vier Käfige, in denen vier Katzen saßen. Noch einmal ertönte das Rufen: „Hilf mir doch jemand!“ Es war eine gelbbraune getigerte Kätzin mit blauen Augen. Er eilte zu ihr, knackte das Schloss wie seines und frei war sie, nur der Schwanz war unter dem Käfig eingeklemmt. Eisenstern schob ihn zur Seite und die Kätzin blickte ihn dankbar an: „Danke, mein Name ist übrigens Sandy. Wie heißt du?“
    Eisenstern betrachtete Sandy misstrauisch, dann miaute er: „Mein Name? Mein Name ist Eisenstern“ „Eisenstern? Was für ein witziger Name! Deine Hausleute müssen wohl verrückt sein!“, lachte Sandy. Ihr Fell glühte im Sonnenlicht in goldenen Farben und ihre Augen glitzerten wie der Nachthimmel. Eisenstern sträubte das Fell und die gelbe Kätzin wich zurück: „An meinem Namen ist überhaupt nichts witzig!“
    „Dann tut es mir leid, Eisenstern“, entschuldigte sich Sandy.
    Eisenstern beruhigte sich wieder und trottete rüber zu den anderen Käfigen. In dem einen lag ein grauer Kater mit grünen Augen, den Kopf von Eisenstern abgewandt. Ein Teil eines Schattens fiel auf seinen Pelz und ließ ihn schwarz erscheinen. „Soll ich dich da raus holen?“, fragte Eisenstern ruhig. Der graue Kater blieb still und schnaubte: „Nein, lass mal. Lass mich hier verrecken“ Eisenstern fauchte: „Sei nicht so dumm, ich hole dich da jetzt raus!“ „Wenn du das machst, bist du Krähenfraß!“, drohte der Kater und bleckte die Zähne. Eisenstern ließ sich nicht abschrecken. Er hatte noch 2 leben und er glaubte nicht, dass dieser alte Kater ihn umbringen könnte. „Pass auf, Eisenstern“, sorgte sich Sandy. Langsam bewegte Eisenstern eine Pfote drauf zu. Die Krallen des grauen Katers waren eingezogen, trotzdem war Eisenstern auf einen Kampf aus. Langsam öffnete er das Schloss, die Käfigtür ging auf und Eisenstern wich zurück. Der graue Kater trat auf leisen Pfoten raus, sein Pelz schimmerte silbern im aufgehenden Mondlicht. Ein tiefes Knurren stieg aus seiner Kehle, dann sagte er freundlicher: „Mein Name ist Glutfuß. Du musst Eisenstern sein. Die andere Sandy, oder?“
    Eisenstern war überrascht über den Namen. Er musste einen Clan angehören. Eisenstern zögerte, dann fragte er fest: „Aus welchem Clan kommst du?“ Einen Moment war es still. Dann brummte Glutfuß: „Was für'n Dreck geht dich denn das an?“ Eisenstern verharrte ein bisschen, dann wanderte er mit Sandy zum nächsten Käfig. Es war eine rotbraune Kätzin, die ihn erwartungsvoll anstarrte. „Du holst mich hier doch raus, oder?“, miaute es hoffnungsvoll. Diese Katze war erst 9 Monde alt, dass wusste Eisenstern, aber so eine große Katze im diesen Alter hatte er noch nie gesehen. Er brach das Schloss auf und die Kätzin kam heraus gesprungen: „Mein Name ist übrigens Lilie .Freut mich euch kennen zu lernen“ Sie neigte den Kopf vor dem großen schwarzen Kater und er fühlte sich verlegen. „Ich werde euch ewig dankbar sein“, sie machte eine Beugung vor ihm: „Wenn ich irgendwas für euch tun kann, lasst es mich wissen“ Sie war anscheinend eine höfliche Kätzin. Ihm fiel auf, dass Glutfuß am anderen Ende des Weges saß und sie anschaute. „Zum nächsten Käfig“, befahl er und seine Begleiter Sandy und Lilie wanderten zum nächsten. Im Käfig lag eine schwarze Gestalt, die er nicht identifizieren konnte. Nichts bewegte sich bei ihm. „Ist er tot?“, fragte Glutfuß ängstlich. Die Käfigtür war durch den Sturz schon offen und Mondlicht fiel auf sein Fell. Eisenstern schaute sich ihn näher an, aber er bewegte sich nicht. „Er ist tot“, murmelte Eisenstern ihm zu als plötzlich eine Pfote nach ihm Schnappte. „Ein Zombie!“, kreischte Sandy und rannte rüber zu Glutfuß, gefolgt von Lilie. Eisenstern sah gelbe Augen blitzen und Fellfetzen fliegen. Dem nächsten Schlag wich er geschickt aus.
    Er eilte hinüber zu den anderen. Wie gebannt sah er die Katze aus dem Käfig treten, mit gesenkten Kopf und ausgefahrenen Krallen. „Er hätte uns wenigstens warnen können“, meckerte Sandy. Die Katze schaute auf und seine Augen blitzen wie Blitze in der Nacht. „Was steht ihr hier so? Folgt mir!“, brummte der Kater und Sandy und Lilie setzten sich in Bewegung. Eisenstern und Glutfuß blieben auf der Stelle und Glutfuß fauchte: „Du gibst uns keine Befehle, ja?“ Der Kater kam zu Stillstand, drehte sich um und fauchte zurück: „Ach ja? Dann beweise, wie du dich durchsetzen kannst gegen mich, blutende Wolke!“ Beide fuhren die Krallen aus und schauten sich gegenseitig an. Eisenstern wollte stattdessen im Kampf stehen und nicht dieser Scheusal Glutfuß. Einen Herzschlag lang blieb es still, dann rannten beide aufeinander los. Sandy und Lilie machten blutende Wolke Platz und er rammte Glutfuß so dolle, dass er keuchend auf dem Boden lag. Er rollte sich vom Sandweg und gab keuchend auf und flehte: „Bitte! Du hast gewonnen, aber tu mir nicht mehr weh!“
    Aus dem starken Kater war ein weichliches Hauskätzchen geworden. Eisenstern hoffte, dass blutende Wolke kehrt machen würde, zurück zu Sandy und Lilie. Doch das tat er nicht: stattdessen schritt er langsam auf ihn zu, fauchte irgendwas auf Zweibeiner-Sprache und setzte zu einem tödlichen Hieb an. Sofort sprang Eisenstern zwischen die beiden und der Hieb traf nicht Glutfuß sondern ihn, er schloss die Augen und hauchte sein zweites Leben aus.

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    2.KAPITEL

    „Eisenstern!“, kreischte Sandy wie verrückt und sah seinen schlaffen Körper im grünen Gras liegen, das durch Eisenstern's Blut rot gefärbt wurde. „Siehst du was passiert, wenn du mir nicht gehorchst?“, hackte blutende Wolke nach. Sandy wollte so schnell wie möglich von hier weg, weg, von diesen Irren. Sie war müde und hungrig, sie wollte auch sofort zurück nach Hause. Glutfuß zuckte zusammen und blutende Wolke erhob sich und marschierte Richtung Sandy. Lilie war ihre Schwester und Sandy konnte spüren, wie sie vor Angst hinter ihr zitterte. „Kommt jetzt ihr Beide!“, zischte blutende Wolke, aber bevor Sandy und Lilie ihm hinter her gehen konnten, stürzte sich eine schwarze Gestalt auf ihn, bohrte seinen messerscharfen Krallen in seine Kehle und ließ den Körper von blutende Wolke erschlaffen. Eisenstern! Wollte Sandy jubeln vor Freude. „Aber wie... Du... blutende Wolke hatte dich doch umgebracht!“, wunderte sich die rotbraune Kätzin Lilie. Eisenstern miaute verlegen: „Ich hatte nun mal zwei leben. Jetzt nur noch eins, dank diesem Stück Waschbärdung.“
    Sandy war erstaunt über diesen Kater. Noch nie hatte sie eine Katze mit zwei leben gesehen. Gerade als sie dachte, dass er endgültig tot war, hatte er sich auf blutende Wolke gestürzt und umgebracht. Glutfuß drängelte sich zwischen Sandy und Lilie zu Eisenstern und sagte: „Danke Eisenstern. Ohne dich wäre ich jetzt im Sternenclan... Ich meine ich wäre tot“ Sternenclan? Was soll den das sein? Dachte sie sich. „Ich weiß vom Sternenclan, dem Gesetzt der Krieger und über dem Wald der Finsternis“, bemerkte Eisenstern verlegen. Dann fragte Glutfuß: „Ich habe noch nie von einen Eisenstern gehört. Aus welchen Clan kommst du übrigens? Ich aus dem Windclan, falls es hilft“
    „Aus dem Höhlenclan“, antwortete Eisenstern kurz und knapp.
    Sandy verstand nicht, wovon sie redeten. Sie kümmerte sich um ihre Schwester die wimmerte: „Glaubst du, wir werden auch umgebracht?“
    Sandy überraschte diese Frage. Wieso sollte dieser nette Kater sie umbringen wollen? „Keine Sorge Lilie“, flüsterte sie ihr zu.
    „So ihr beiden Hauskätzchen. Wir bringen euch zurück nach Hause“, sagte Eisenstern, nachdem er sich von Glutfuß verabschiedet hatte. Er war zurück zum Windclan gelaufen erzählte er. Sandy überlegte, dann entschied sie: „Nein. Ich will nicht zurück. Ich bleibe lieber draußen in der Freiheit, als in so einer stickigen Küche voller Zweibeiner-Nahrung“ Sie ekelte sich und Eisenstern und Lilie schauten sie überrascht an. Hatte sie etwa das Falsche gesagt? „OK Sandy. Aber wenn du mitkommen willst, müssen wir deinen Namen ändern“, meinte Eisenstern. Ihren Namen ändern? Aber sie wollte ihren Namen behalten! Dennoch nickte sie eifrig und Eisenstern öffnete sein Maul: „Sandy, du bist von heute an kein Hauskätzchen mehr, sondern eine Clankatze. Versprichst du das Gesetzt der Krieger einzuhalten?“ Sie wusste nicht genau was das war, aber sie rief: „Ja Mann!“ „Dann gebe ich dir jetzt deinen neuen Namen. Sandy, dein Name wird ab heute Sandherz sein“
    Irgendwie fühlte es sich für Sandherz komisch an. Sie verbeugte sich vor ihm und sah auf den Boden. Was habe ich mir nur dabei gedacht? Meine Zweibeiner werden mich garantiert vermissen! Dachte sie und wäre am liebsten gleich in den großen See hinter Eisenstern gesprungen. Der Mond spiegelte sich darin und die Sterne auch. Nun schaute Sandherz hoffnungsvoll auf Lilie. „Nun ja, wenn meine Schwester geht“, fing Lilie an: „Werde ich auch gehen“ Eisenstern nickte erfreut und stellte die Gleiche Frage, die er auch Sandherz gestellt hatte. Lilie antwortete fest entschlossen: „Ja“ „Nun gut. Dann wirst du von Heute an eine Schülerin sein und dein Name Lilienpfote“ Lilienpfote's Augen leuchteten vor Freude und dann herrschte Stille. „Und was jetzt?“, wollte Lilienpfote wissen. Sandherz zuckte mit den Schultern und sah Eisenstern an. „Folgt mir“, miaute er und sie folgten ihm auf eine Moorlandschaft, nahe am See.
    „Hier wird unser Lager sein“, legte er fest, dann fuhr er fort: „Aber ihr könnt nicht mit einer Pfote in Freiheit sein und mit der anderen bei den Zweibeiner. Ist euch das bewusst?“ Lilienpfote und Sandherz tauschten erst mal Blicke dann nickten beide. Plötzlich weiteten sich Eisenstern's Augen und er zog die beiden in ein Gebüsch. „Was ist los?“, flüsterte Sandherz eilig. „Ducken!“, warnte Eisenstern und Sandherz nahm den Kopf runter in den Schatten des Gebüschs. Alle blieben still und
    Sandherz' Herz schlug so wild, wie ein Specht an einem Baum. Sie hob den Kopf um besser sehen zu können. Und in diesen Herzschlag eilte eine Menge Katzen an ihnen Lager vorbei. Sie zog den Kopf runter und fragte voller Angst: „Warum laufen diese Katzen über unser Lager?“
    „Es ist Vollmond, Zeit, wo sich alle vier Clans zur einer Versammlung begeben. Dann herrscht Waffenstillstand. Ich war damals ungern zur Versammlung gegangen weil -“, Eisenstern brach ab als ein grauer Kater vor ihrem Versteck anhielt und die Luft prüfte. Sandy schloss die Augen und als sie sie wieder öffnete, lief der Kater hinter der Menge her.
    Eisenstern checkte die Lage draußen, dann nickte er zum Zeichen, dass alles OK war und alle drei verließen den Schutz des Busches.
    „Wieso haben wir sie aus unseren Lager nicht vertrieben? Sie waren in unseren Lager, Eisenstern! Wird das wirklich jeden Vollmond sein?“, war Sandherz frage. Doch Eisenstern schüttelte den Kopf: „Hast du nicht gesehen, wie viele das waren? Allein, könnten wir es mit ihnen niemals aufnehmen“ Sandherz verstand allmählich, was Eisenstern meinte.
    „Ich bin Müde“, gähnte ihre Schwester und rollte sich auf einen Stück Moos zusammen. Lilienpfote schloss die Augen und schlief im Mondlicht ein. Sandherz wendete sich wieder Eisenstern zu. Beide guckten sich einen Moment lang an und schließlich miaute Eisenstern: „Du solltest auch schlafen, wir haben fast die halbe Nacht versäumt“
    Sandherz entgegnete: „Ist schon OK. Ich bin eigentlich nur hungrig. Das ist Alles. Woher kommst du eigentlich? Erzähl mir doch was von dir“
    Eisenstern schaute zu Boden dann wider zu Sandherz. Sie spürte ein Gefühl, ein Gefühl das sie noch nie hatte. Eisenstern wollte erzählen bis eine Stimme rief: „Hey wer seid ihr? Und was macht ihr auf dem Territorium des Windclans?“

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    3.KAPITEL

    Erschrocken sprang Lilienpfote auf ihre schwarzen Pfoten und durch ihren Kopf rasten wilde Gedanken, denn vor ihnen stand ein kleiner braun gescheckter Kater. Sein blick durchbohrte alles und hinter ihm standen die Katzen, die eben über ihr Lager getrampelt waren. Ein kleines Knurren stieg aus der Kehle des braunen Katers. „Ich dachte, ihr wolltet zu einer Versammlung?“, begann Eisenstern und zeigte keine Angst. Dennoch zitterte Lilienpfote am ganzen Leib. Würde es gleich einen Kampf geben? Und wenn ja, würden sie überleben? Eisenstern hatte ja nur noch ein Leben, soweit sie wusste. Aber diese durfte man ja auch nicht einfach dahin blättern! „Wir wollten ja zur Versammlung, aber die Insel war überschwemmt und das Wasser war zu tief, um überhaupt einen raus guckenden Baumstamm zu erreichen“, unterbrach der Kater ihre Gedanken, Gedanken, über einen blutigen Kampf. Wären Glutfuß und blutende Wolke hier, ohne das blutende Wolke verrückt spielte, wären sie weit überlegen. Denn hinter den Kater standen sechs weitere Katzen. Und mit Glutfuß und blutende Wolke wären es fünf Katzen und damit ein wenig ausgeglichen. „Dann tut es uns leid, wir gehen“, sagte Eisenstern doch Sandherz warf ein: „Warum? Das hier ist unser Lager!“
    Der braun gescheckte Kater warf Eisenstern einen schockierten Blick zu.
    „Mein Name ist übrigens Kurzstern“, miaute er, bevor er das Zeichen zum Angriff gab. Jetzt raste Lilienpfote's Herz davon. Ein schwarzer Kater mit blauen Augen rammte sie und Lilienpfote lag mit dem Rücken auf dem harten Boden. Der graue Kater bearbeitete ihren Bauch mit seinen Krallen und es schmerzte. Lilienpfote trat mehrmals auf seinen Bauch und beim dritten Mal, flog der Kater im hohen Bogen über Eisenstern und Kurzstern hinweg, die mit einander Kämpften. „Krähenfeder!“, kreischte eine schrille Stimme. Doch nirgendwo sah sie Sandherz. Konnte es sein, dass sie tot war? Doch da war sie: Sie kämpfte mit einem braun-weißen Kater. Beide blickten sich an und die Krallen weit ausgefahren. Sandherz bleckte die Zähne vor Wut und biss in den Hals. „Hasensprung, kämpfe, lass dich nicht einschüchtern!“, feuerte ihn jemand an. Hasensprung wehrte sich und Sandherz und er rollten am Boden entlang auf Eisenstern zu. Er sprang über die beiden hinweg, Sandherz schleuderte ihn in die Nähe des Ufers und Hasensprung lag still da. Blut schoss aus seiner Kehle und färbte das Wasser rot. Wieder ein rufen. Lilienpfote blickte wild um sich, als sie etwas im Gesicht traf. Sie taumelte ein bisschen, kam aber dann auch zum Stehen. War das Leben in der Natur wirklich so hart? Hätte sie niemals ihre Zweibeiner verlassen dürfen? Wieder schlug ihr etwas ins Gesicht und es war Krähenfeder. In seinen blauen Augen glühte Wut und er holte zum nächsten Hieb aus doch er zögerte als eine bekannte Stimme rief: „Nein Krähenfeder! Nein Kurzstern! Hört auf!“ Es war Glutfuß der an gehumpelt kam. Sofort kam alles zum Stillstand und alle starrten auf Glutfuß. „Halte dich da raus, Glutfuß!“, befahl Kurzstern und seine Augen funkelten ihn an. „Nein, sie haben mich aus den Klauen der Zweibeiner befreit“, verteidigte Glutfuß Lilienpfote, Sandherz und Eisenstern.
    „Ist das Wahr?“, wollte der Anführer des Windclans wissen.
    Eisenstern nickte langsam und Kurzstern forderte seine Krieger zum Rücktritt auf. „Es tut mir Leid, ich danke euch, dass ihr meinen Krieger Glutfuß wider gebracht habt“, entschuldigte sich Kurzstern und Eisenstern verzieh ihm mit einen Kopfnicken. Krähenfeder, der neben einer Kätzin Namens Nachtwolke stand, fauchte: „Sie haben uns aber Hasensprung genommen! Dann sind wir also quitt! Sie haben uns Glutfuß wiedergegeben und dafür Hasensprung genommen!“ Nachtwolke nickte zustimmend. „Wir gehen sofort aus euer Territorium“, sagte Eisenstern, doch Kurzstern hielt ihn zurück: „Nein, übernachtet bei uns“
    Noch mehr blutrünstige Katzen? Nein! Lilienpfote wäre am liebsten zurück zu ihrem Wahren zuhause gerannt. „Nun ja, während Donnerclan, Flussclan und Schattenclan die Versammlung auf der kleineren Insel abhalten, schlachten wir uns hier gegenseitig ab“, murmelte ein grauer Kater. „Sei leise, Felsenfell“, zischte ihm leise eine andere Katze zu.
    Lilienpfote mochte es einfach nicht, zwischen fremden zu Katzen sein. Die noch dazu wild und gefährlich sind. Wieso hab ich mir das eingebrockt? Dachte Lilienpfote wild nach. Lass Sandherz, nein, lass Sandy hier und hau ab! Und mein Name wird auch nicht mehr Lilienpfote sein! Eisenstern gab ein Zeichen, dass Sandherz und sie ihm folgen sollten. Sie wanderten über ein großes Moorland, das mit Nebel umhüllt.
    Es war kalt und Lilienpfote konnte noch nicht einmal ihre eigenen Schnurrhaare vor den Augen sehen. Sie folgte nur dem Geruch von ihrer Schwester Sandherz. Heute Nacht würde sie ab hauen, da war sie sich sicher. Endlich kamen sie zum Stillstand. Sie waren auf einen hohen Hügel, von dem man aus den ganzen See sehen konnte. „Wow“, murmelte Sandherz erstaunt. Lilienpfote hätte nie gedacht, dass er so groß sein konnte. „Die Sonne geht gleich auf“, erinnerte sie Eisenstern: „Ruht euch aus. Wir haben Morgen einen anstrengenden Tag vor uns. Lilienpfote bemerkte nicht, dass sie Krähenfeder seitlich anschaute.

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Sonnenherz ( 6.113 )
Abgeschickt vor 371 Tagen
Supercoole Geschichte!Du hast wirklich Talent!
Windjunges ( 05.93 )
Abgeschickt vor 925 Tagen
Tolle Geschichte Sturmschweif!
:D