Springe zu den Kommentaren

Der Sturz in eine andere Welt.

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
2 Kapitel - 1.759 Wörter - Erstellt von: Redvampire - Aktualisiert am: 2014-02-15 - Entwickelt am: - 869 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eine was wäre wenn Geschichte. Alfred ist sich unsicher als der Graf ihn auffordert ihm zu folgen. Meint der Graf es ernst oder hat er etwa etwas anderes mit ihm vor?

1
Was wollte der Graf eigentlich von ihm?
Alfred wusste nicht was er tun sollte.
Konnte der Graf ihm wirklich zeigen, was Leben ist?
Konnte er einer Gestalt der Nacht trauen?
Er war sich nicht sicher.
Denn schließlich sollte er doch dem Professor folgen.

Aufmerksam hörte er dem Grafen zu und sank in einen seiner Tagträume.
Doch auf einmal riss ihn die Stimme des Grafens hoch.
Erschrocken blickte er in die nachtschwarzen Augen des Grafens.


So wie es aussah wollte der Graf ihn mit einer Handbewegung fortschicken doch Alfred blieb unschlüssig stehen.
Er hatte das Gefühl von Vertrauen.
Als wäre zwischen ihm und dem Grafen ein Band gewachsen.
Zitternd hielt er den Schwamm in der Hand doch dann drehte er sich entschlossen um.
Überrascht sah der Graf ihn an.
Kurz entschlossen schritt Alfred auf den Grafen zu.
Krolock beobachtete ihn interessiert und mit zusammengekniffenen Augen.
„Kann ich wirklich lernen, was es heißt zu lieben?“, fragte Alfred zittrig.
Der Graf lächelte und sah ihn durchdringend an.
„Sicher.“
„Meinen verborgenen Trieben folgen“, flüsterte Alfred.
„Aber woher weiß ich, welche das sind?“
„Du wirst es schon herausfinden Alfred.“
Alfred blickte ihn an.
Einerseits ängstlich, andererseits neugierig.
„Gut“, sagte Alfred gedehnt.
„Sie haben mein Vertrauen.“
Er war sich nicht sicher ob das das Richtige war, aber andererseits wollte er endlich dahinter kommen, was der Graf eigentlich mit seinen Worten meinte.
Ein Lächeln huschte über das steinerne Gesicht des Grafen.
„Gut. Alfred folge mir.“
Doch der Junge blieb unschlüssig stehen.
Der Graf drehte sich langsam um und legte dem Studenten die kalte Hand auf den Kopf.
Alfred erstarrte, gleichzeitig schloss er die Augen.
„Du wirst mir jetzt folgen und tun was ich dir sage“, flüsterte Krolock ihm ins Ohr dann hob er seine Hand ruckartig hoch sodass Alfred automatisch die Augen öffnete und ihn verwundert anblickte.
„Alfred komm mit!“
Gehorsam tappte der Junge dem Grafen hinterher.
Das klappt ja prächtig, dachte Krolock vergnügt, ich habe den Jungen in meiner Gewalt.


„Alfred, ich denke es ist das Beste wenn wir jetzt zu Bett gehen. Alfred?“
Verwundert blickte sich Abronsius nach seinem Schüler um.
Wo steckte der Junge schon wieder?
„Alfred?“, rief er, „Wo steckst du schon wider?“
Doch er bekam keine Antwort.
Seltsam.
Langsam zog er sich den verschneiten Mantel aus und hängte ihn sorgfältig an einen Hacken.
Dann schlich er leise zur Tür und ließ seinen Blick über den Korridor gleiten.
Nichts.
„Viellicht ist Alfred ja noch in der Eingangshalle“, dachte er etwas unsicher.
Langsam lief er durch den Korridor und blieb vor der Tür der Eingangshalle stehen.
Sie war verschlossen.
Und sie blieb es auch, so sehr der Professor auch dagegen drückte.
Plötzlich blieb sein Blick an etwas das auf dem Boden lag hängen.
Eine Tasche.
Hastig bückte er sich danach und warf einen Blick hinein.
Es schien noch alles darin zu sein.
Dann sah er etwas neben der Tasche liegen.
Vorsichtig nahm er es hoch.
„Ein Schwamm“, murmelte er.
„Komisch. Gehört der etwa Alfred? Wo steckt er bloß?“
„Alfred geht es gut“, hörte er plötzlich eine dunkle Stimme hinter sich.
Langsam drehte er sich um.
Der Graf stand direkt vor ihm und blickte auf den alten Mann herunter.
„Wo ist er?“, fragte er wütend.
Der Graf verdrehte die Augen.
„Dort wo sie nicht sind.“
„Das sehe ich.“
„Wenn sie schon so schlau sind, können sie es sich doch denken oder habe ich vorhin etwas getan, was sie noch nicht wussten?“
Der Professor verstand nicht.
„So was?“
Dem Grafen entfuhr ein Lachen.
„Sie wissen es nicht?“, fragte er ungläubig was aber sehr ironisch klang.
„Tja wissen Sie, ich verfüge über eine besondere Gabe.“
„Und die wäre?“
„Tja, tja, tja. Nun wissen sie ich als Graf habe die Möglichkeit Lebewesen an mich zu binden.“
„Was?“, der Professor riss die Augen auf.
„Soll das heißen, Alfred ist an Sie gebunden?“
„Ja richtig. Sie sind wohl doch sehr klug“, lachte der Graf und verschwand in der Dunkelheit.
Abronsius stand vor dem verschlossenen Tor und konnte nichts anderes tun als die Tasche und den Schwamm zu nehmen und zurück auf sein Zimmer zu gehen.
Jetzt brauchte er seinen Schlaf.

Kommentare (0)

autorenew