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One Piece - Superhero Duval

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1 Kapitel - 1.142 Wörter - Erstellt von: Lady_Siren - Aktualisiert am: 2014-02-15 - Entwickelt am: - 1.623 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ich habe hier schon einige Lovestories gelesen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es Zeit wird, für Duval eine Story zu schreiben.
Die Geschichte entstand während einer Vorlesung. Und nun wissen wir alle, warum man ein Student werden sollte.

    1
    Einst war Duval ein Verbrecher. Er entführte Menschen, um sie an Auktionshäuser zu verkaufen.

    Doch nach seinem Zusammenstoß mit den Strohhut-Piraten, wo Sanji ihm die Knochen korrigierte, da Duval dem äußerst peinlichen Steckbrief von Sanji erschreckend ähnlich sah, beschloss er, dem Guten zu dienen und um die Damenwelt zu erobern. Und natürlich folgten seine Männer seinem edlem Beispiel und seitdem sind sie die Rosy-Life-Raiders!

    Es war ein wunderschöner Tag auf der Insel, mitten auf der Grand Line, wo Duval und Co ein wenig entspannten. Ihre Fliegenfische sowie Motowaro ließen sie am Hafen zurück, da die Fische nicht an Land gehen können und der arme Motowaro zu groß für die schmalen Gassen der Stadt war. Duval saß in einem kleinen Café, CAD, RAF, Hafen'>Café, während seine Mannschaft wichtige Besorgungen erledigen musste.
    Doch die angenehme Ruhe wurde durch einen lauten Schrei gestört. Wer wagte es, den Frieden dieser Stadt zu stören?
    Als Duval sich umsah, entdeckte er einen kleinen Gauner, der einer jungen Dame die Handtasche geraubt hatte, und er rannte in Duvals Richtung.
    Mit breiten Schultern stellte er sich dem dreisten Dieb in den Weg und verpasste ihm seine gerechte Strafe. Mit einem gekonnten Hieb, vertrieb er ihn aus der Stadt, wobei der Schurke die Handtasche fallen lies.
    Sachte hob Duval die Tasche auf und wischte den Dreck von ihr.
    "Oh vielen Dank. Sie sind ein wahrer Held. Wie kann ich mich nur erkenntlich zeigen?", fragte die Besitzerin der Handtasche.
    Unauffällig linste er auf die Tasche, auf der der Name des jungen Fräuleins stand.
    "Nunja, Franziska, wie wäre es mit einem romantischen Ausritt auf meinem Motowaro und einem anschließenden Picknick?"
    Dabei verzerrte er sein Gesicht zu einer von Pain geplagten Fratze. Sein linkes Auge war verschlossen, das andere stach ein wenig heraus, seine Nase war gerümpft und sein Mund stand offen, wobei seine Unterlippe stark nach links abrutschte.
    Er hatte den Dreh mit dem Zwinkern noch immer nicht richtig raus. Panisch starrte Franziska ihn an, als ob er sie gleich fressen würde, und stammelte eine Entschuldigung:
    "Äh, tut mir schrecklich Leid, aber ich muss mir noch die... Nägel lackieren. Also, auf Wiedersehen."
    Kreischend rannte sie davon und lies einen geknickten Duval zurück.

    Mit einem schweren Seufzer setzte er sich auf eine Bank in einem Park und betrachtete den Sonnenuntergang. Wieso hatte er immer nur solche Probleme mit den Frauen? Es konnte doch nicht nur am Zwinkern liegen oder? Er faltete seine Hände und stützte seinen Kopf auf ihnen. Er musste nachdenken.
    Plötzlich spürte er, wie sich jemand zu ihm setzte. Neugierig hob er den Kopf und schaute nach, wer sich da neben ihn gesetzt hatte.
    Es war eine junge, zierliche Dame, die ein feines Kostüm trug. Sie schien recht groß zu sein und ihr erdbeerblondes Haar war zu einem Zopf gebunden, der von einem Samtband geschmückt wurde.
    "Warum denn so niedergeschlagen?", fragte die junge Frau und legte den Kopf dabei leicht schief.
    "Ach, Frauen laufen immer vor mir davon, wenn ich ihnen zuzwinkere. Leider verzerre ich mein Gesicht dabei zu einer Fratze. So sagen es zumindest meine Männer... Ich bin Duval von den Rosy-Life-Raiders."
    Amüsiert darüber lachte sie und strahlte ihn voller Wonne an.
    "Ich heiße _______. Sehr erfreut, dich kennen zu lernen, Duval."
    Ein warmes Gefühl der Glückseligkeit breitete sich in seiner Brust aus. Konnte es sein, dass diese Frau die richtige ist?
    "Ich würde gerne mehr über dich erfahren, Duval. Am besten bei einem Stück Torte."
    "Natürlich. Lass mich dich einladen, meine Liebe."
    "Vielen Dank."

    Nun saßen die beiden in dem romantischten Café, CAD, RAF, Hafen'>Café der Stadt und redeten seit Stunden über dies und das.
    "Oh, _______, lass mich noch einmal deine Schönheit lobpreisen."
    "Aber Duval, das hast du doch schon fünf mal getan. Du machst mich ja ganz verlegen."
    Sie blickte ihn mit geröteten Wangen auf ihre Tasse, die vor ihr auf einer mit Blumenmuster verzierten Untertasse stand.
    "Doch leider ist es wahr, meine Liebe."
    "Duval, kann ich dir eine Frage stellen?"
    "Aber natürlich. Was immer du willst."
    "Dürfte ich dich auf deinen Reisen begleiten? Ich weiß, ich wäre keine große Hilfe und könnte eine Belastung für dich und deine Mannschaft sein. Aber ich möchte bei dir bleiben."
    Erstaunt über diese Worte, fiel er vor ihr auf die Knie und sagte zu ihr:
    "Es wäre mir eine Freude, wenn du an meiner Seite wärst und uns auf unseren Abenteuern begleiten würdest."
    "Oh, Duval."
    Mit Freudentränen in den Augen schlang _______ ihre Arme um seinen Hals.
    Nun begann für die beiden ein wundervolles, gemeinsames Leben.

    In einer Seitenstraße standen die Rosy-Life-Raiders und beobachteten ihren Boss, der endlich sein Glück gefunden hatte.
    "Endlich hat es mal geklappt."
    "Hat auch lange genug gedauert."
    "Ob wir jetzt auch weiterhin so weitermachen können, wie bisher?"
    "Ne, wir haben jetzt eine Frau in der Gruppe. Dadurch wird sich so einiges ändern."
    Gleichzeitig stieß jeder einen Seufzer aus. Nichts würde mehr so sein wie früher. Wenigstens war ihr Chef glücklich.

    Auf ihren Reisen konnte sich Duval stets als Held für _______ beweisen und war ihr ganzer Stolz. Wer hätte gedacht, dass es so einfach für ihn sein würde, eine Freundin zu finden, die ihn über alles liebte? Und das Problem mit dem Zwinkern würde er auch noch in den Griff bekommen.
    Und so fuhren die Rosy-Life-Raiders in den Sonnenuntergang und lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.

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