Sasuke Uchiha und Black Ice (Part 4)

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 9.365 Wörter - Erstellt von: ¥uka - Aktualisiert am: 2014-02-15 - Entwickelt am: - 4.061 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Bewertung wäre cool ;) auch bei den anderen Parts:)

    1
    Was bis jetzt passiert ist:




    Sicht von Black Ice:

    "Wer ist es?" "Itachi Uchiha." "Itachi... Itachi Uchiha? DER Itachi Uchiha, der seinen Clan komplett ausgerottet hat?" "Ja. Genau der." "Aber wie ist das möglich?" "Er fand mich eines Tages. Es ist lange her. Itachi versorgte mich. Aber er denkt jetzt, das Kyara ich war. Und nicht ich ich selbst. Ich habe ihn dies glauben lassen, indem ich ihm ein Jutsu in sein Gehirn gepflanzt habe, damit er nur Kyaras Bild vor Augen hat. Und ich habe Kyara auch in sein Bingobuch eingetragen. Deshalb sucht er sie überall, denn er weiß genau, dass er selbst sie nicht dort eingetragen hat." "Aber was ist wenn er nicht sie sondern dich findet?" "Das könnte das Jutsu lösen und dann hätte sowohl ich als auch Ky ein Problem." Ich lande sanft auf dem Boden. "War's das? Ich muss wieder zurück." Swan nickt nur und verschwindet im Nichts. Im selben Augenblick löse ich mich auf und werde wieder zu Kyara und gehe in ihrem Tattoo schlafen.





    Kyaras Sicht:

    "Sasuke! Sasuke, wo bist du?", rufe ich durch den Wald. *Wo ist er bloß? Es wird ihm doch nichts passiert sein?* "SASUKE! Bitte komm raus! Ist etwas passiert?" "Nicht, das ich wüsste." Ich fahre herum. "Kisame." "Wow. Du kennst mich also noch. Sehr interessant." "Na und? Ich war bei Akatsuki. Also ist das kein Wunder, dass ich dich noch kenne. Dich kann man aber auch sehr schlecht vergessen: immerhin bist du ein Haimensch. Von denen gibt es, laut meines Wissens, nur sehr wenige." Kisame lächelt selbstgefällig. "Also, so wie ich das sehe, hast du dich ziemlich gut über mich informiert. Wieso?" "Denkst du etwa, ich hätte für Leute gearbeitet, die ich nicht kannte?" "Glaubst du echt, dass dir das was bringen würde, wenn du alles über uns weißt?" "Ach, Kisame. Bist du echt so dumm und hast geglaubt, dass ich mich aus dem Hinterhalt überlisten lassen würde? Ihr seid so einfach zu durchschauen. So einfach gestrickt." Kisame zuckt zusammen. "Du bist schlau..." Er zieht ein Kunai. "Aber nicht schlau genug." Er wirft das Kunai. Ich lache auf. "Oh Mann. Also du hast echt die Dummheit mit Löffeln gegessen." In dem Augenblick, in dem ich das ausgesprochen habe, verschwinde ich im Unsichtbaren. "Kisame! Bist du total bescheuert? Wir haben jetzt schon verloren." Ich schreite hinter Kisame und hole gerade aus, um ihn zu töten, als ich erstarre: da steht Itachi Uchiha. Seine roten Sharinganaugen reflektieren das Sonnenlicht und sehen gefährlich, aber auch gleichzeitig ziemlich geheimnisvoll aus. "Wieso? Sie ist doch verschwunden und geflohen, oder?", fragt Kisame Itachi. Der Uchiha verdreht die Augen. "Hast du denn gar nichts begriffen, als ich dir von ihr erzählt habe?" Der Haimensch schüttelt den Kopf. "Als sie bei uns war, war sie immer alleine, ich habe sie nur beim Aufnahmekampf gegen Deidara gesehen. Pain meinte, dass es besser so wäre, wenn sie ihre Ruhe hat. Ich hab sie immer nur beim Essen gesehen. Und dann war sie auf einmal weg, aber wieso weiß ich nicht. An dem Tag war ich auf 'ner Einzelmission. Also was ist so besonders an ihr, dass du mehr über sie weißt als ich? Immerhin war sie bei uns bevor du kamst." "Ich habe sie bereits zweimal getroffen. Allerdings weiß ich auch nicht mehr über sie als in meinem Bingobuch steht. Das erste Mal habe ich sie gefunden, da war sie verletzt und ich habe sie geheilt. Und das zweite Mal hat sie mich nach meiner Vergangenheit gefragt und ich musste ihr alles erzählen, weil sie mich dazu gezwungen hat. Aber über sie hab ich nicht mehr herausgefunden als ich sowieso schon weiß." "Das ist natürlich mies.", sagt Kisame. Ich stehe immer noch hinter ihm und hebe gerade meine Hand um in seinen Körper zu gehen um ihn dann genau so zu töten, wie Orochimaru, doch ich lasse meine Hand kurz vor seiner Wirbelsäule stehen. "Kisame. Deine Kommentare sind so unnütz. Ist dir denn nicht bewusst, dass du quasi schon tot bist?" "Deidara. Was willst du?", fragt Itachi und ich drehe meinen Kopf in Richtung Deidara. *Wieso suchen denn bitte alle Akatsukis auf einmal nach mir? Ich habe sie damals doch verschont. Was soll das?*


    {zwei Jahre zuvor bei Akatsuki}


    "Deidara? Du hast jetzt die Erlaubnis deine Bomben einzusetzen." "Juhu!", freut sich dieser Deidara, der anscheinend einen Unfall beim Friseur hatte: ich habe noch nie einen Mann gesehen, der eine solche gelbblonde Haarfarbe hat und seine Haare dann auch noch zu 'ner richtigen Mädchenfrisur frisiert: ein Zopf, dessen Pony auch noch über sein linkes Auge fällt. Mann, Mann, Mann, es gibt schon komische Ninjas. Und ich dachte immer, ich wäre die Schlimmste unter allen Shinobi die es gibt. Mit einem "Art is a bang!" schießen mir mehr als zwei Dutzend Tonvögel entgegen und für einen Moment kann ich zwei Münder mit Zungen IN seinen Händen erkennen - aber vielleicht hab ich mir das auch nur eingebildet. "Hast du nicht mehr drauf, Blondie?, frage ich unbeeindruckt und weiche währenddessen immer wieder kleinen Bomben aus. Akatsuki hat mich gefunden. Normalerweise bin ich extrem vorsichtig und aufmerksam, aber sie haben mich verfolgt, als ich einige Menschen tötete - in Form von Black Ice, diese hatte eine solche Mordlust, dass sie ein ganzes Dorf auslöschte. Seit diesem Tag wusste ich, dass ich meinen innerlichen Fluch unterdrücken müsste, um mich nicht immer vor allem und jedem verstecken zu müssen um nicht getötet zu werden. Inzwischen kann ich Ice ganz gut kontrollieren, außer ich zeige zu viele Gefühle, dann kriegt sie quasi die Macht über mich und kann somit auch aus mir heraus und einen riesen Schaden anrichten, wenn sie will.
    Naja, Akatsuki verfolgte mich über Tage und eigentlich hätte ich in dieser Zeit die Flügel von Ice ganz gut gebrauchen können - aber die hatte ich ja leider nicht, ansonsten wäre ich garantiert nicht in ihre Fänge geraten - das kann ich jetzt jedoch nicht mehr ändern. Gleichzeitig werde ich sozusagen aus meinen Gedanken gebombt. Ich fliege zwei Meter nach hinten, springe jedoch sofort wieder auf. Eine kleine Schnittwunde ist auf meiner Wange sichtbar und ein Tropfen Blut ist gerade im Begriff auf den Boden zu fallen, als ich ihn auffange und das Blut von meinem Finger wische. "Jetzt hast du's übertrieben, Blondie." Ich lasse mein Chakra in sekundenschnelle in meine linke Hand wandern, und forme ein Kunai. Dieses werfe ich auf den Typen mit den blonden Haaren. Durch mein Chakra fliegt es nicht nur geradeaus, sondern vervielfältigt sich immer weiter, während die vielen Kunais Deidara verfolgen - je mehr er sich bewegt und versucht vor meinen Angriffen zu fliehen, desto schneller verfolgen sie ihn. Während Deidara versucht nicht getroffen zu werden, forme ich fast in Lichtgeschwindigkeit ein paar lange Jutsus: Um mich herum gefriert die Luft und so gehe ich auf Deidara zu. Mitten in der Luft bilden sich Eiszapfen, ohne irgendwo befestigt zu sein. Ich dränge Deidara mit meinen Kunais in eine Ecke und friere ihn dann innerhalb von Sekunden ein. Das alles dauert nur eine einzige Minute. "So, der dürfte erst in zwei Wochen wieder auftauen.", sage ich und betrachte gelangweilt und ohne jeglichen Ausdruck in meinem Gesicht, die fast ein Meter dicke Eisschicht, die sich über den Nukenin zieht. Pain nickt nur und sagt: "Du bist aufgenommen. Tobi wird dir deinen Mantel und den Ring geben." "Tobi is a good boy!", schreit plötzlich so ein komischer orangefarbener Lolly. Ich ziehe meine Augenbrauen hoch, verkneife mir aber jeglichen Kommentar. *Und ich dachte immer, dass Akatsuki nur aus STARKEN Leuten besteht. Mann, da hab ich mich wohl ausnahmsweise mal getäuscht.* Ich seufze und lasse kurz den Kopf hängen, doch dann hebe ich ihn wieder an und sage: "Ich weigere mich den Mantel und den Hut zu tragen." Pain nickt nur, anscheinend weiß er, dass ich immer meinen Willen bekommen sollte, denn er kann es sich nicht leisten, dass sein ganzes 'schönes' Akatsuki ausgerottet wird.
    Nach und nach gehen nun alle aus der Trainingshalle heraus und nur ich bleibe zurück. Ich lasse meine Augen silbern werden und hebe eine Hand. Plötzlich erscheint eine Leiter aus Eis, die bis knapp unter die Decke geht. Unter der Decke habe ich so etwas wie ein Baumhaus entstehen lassen, nur aus Eis. Nachdem ich es mir in dem "Nest" gemütlich gemacht habe, lasse ich die Leiter verschwinden und ziehe dann eine Schriftrolle aus meiner Umhängetasche. Ich schneide mir in den Finger und zeichne mit Blut ein Kanji auf das Stück Pergament. "愛 - Ai". "Liebe. Was soll das sein?" "Ein Gefühl vielleicht?" "Oh Mann! Erschreck mich ja nie wieder so! Ausserdem wo kommst du her? Und vor allem wie?", fahre ich den Akatsuki mit den blonden Haaren an. Den Typen kenne ich doch: es ist der Blonde, den ich vor einigen Stunden eingefroren habe. "Und wer hat dich wieder aufgetaut?", frage ich ihn nach der kurzen Schrecksekunde kalt und distanziert. "Erstens: ich komme vom Boden, zweitens: ich bin hier hoch geflogen und drittens: Sasori hat mich mithilfe seiner Puppen befreit. Genug Antworten auf deine Fragen?" Ich wende meinen Blick ab. Deidara kann meine Reaktion wohl nicht ganz als 'Ja' oder 'Nein' deuten, denn ich kann sein Zögern förmlich spüren. "Was willst du von mir, dass du dich hier hoch bemüht hast, Blondie?" "Ich bin ein Junge." "Ja, ich sag doch: Blondie. Stell dich nicht so an wie ein Kleinkind. Was willst du denn jetzt? Ich kann dich auch ganz einfach noch dicker einfrieren und da kommst du dann wirklich erst in zwei Wochen raus." Wohl angesichts meiner Drohung, zögert der Akatsuki, sagt dann aber doch: "Du sollst zu Pain." "War das grade ein Befehl?" "Ähm, ja?", fragt Deidara verständnislos. "Ihr müsst noch viel lernen. Ich lasse mir nichts befehlen. Und jetzt verschwinde, bevor ich es mir anders überlege und euch alle vernichte!" Deidara zuckt erst zurück, bleibt dann jedoch stehen. "Ich darf dich wegsprengen, wenn du nicht spurst." Ich sehe ihn drohend an. "Wage es ja nicht mir zu drohen, das kann nämlich das Letzte sein was du tust. Und jetzt verschwinde endlich, sonst bist du tot." Doch der Typ bewegt sich noch immer weder von der Stelle noch macht er Anstalten etwas zu sagen, geschweige denn zu gehen oder ähnliches. Innerlich seufze ich einmal auf, denn normalerweise würde ich niemals das machen, was ich jetzt vorhabe. «Sag mal Ice?», frage ich meinen innerlichen "Fluch" beziehungsweise "Dämon", und wecke Ice somit auf. «Was ist? Ich schlafe eigentlich gerade. Was gibt's?» «Lust zu töten?» «Na, aber immer doch! Wen denn?» «So 'ne Barbiepuppe in männlich.» «Okay. Überlass ihn nur mir.» «Das hatte ich auch vor.» «Dann schlaf mal gut.» «Das werde ich. Viel Spaß.» Ich verwandle mich in Black Ice und als Kyara schlafe ich in den Flügeln der Dämonin.





    Sicht von Black Ice:

    *Ah, endlich! Gleich kann ich wieder Blut lecken!* Dieser Typ, von dem Ky sprach, steht wie angewurzelt da und glotzt mich an. "Was ist? Noch nie 'ne Eisdämonin gesehen?" Der Blonde schüttelt nur perplex den Kopf. "Wie heißt du?", frage ich ihn. "Ähm... Dei...dara..." "Drückst du dich immer so klar aus?" Ich schlage mit meinen Flügeln und fliege an Deidara vorbei. "Was ist? Willst du nicht gegen mich kämpfen? Oder hat es dir die Sprache verschlagen?" "Nee... Ich... Äh... Ich meine natürlich: na klar.", stottert Blondie, zieht eine kleine Tontaube aus der Jackentasche, murmelt etwas und als der Vogel plötzlich größer wird, springt der Typ auf und fliegt auf die andere Seite der Halle. "Ach, du willst also in der Luft kämpfen? Wie du willst. Dann hast du bereits verloren." "Dieser Meinung bin ich nicht." "Oho, da hat wohl jemand sein Selbstvertrauen wiedergefunden, was?", sage ich amüsiert und fliege ein Stück nach vorne, damit Kyaras Nest nicht beschädigt werden würde bei dem nun folgenden Kampf. "Kann's los gehen?" Ich nicke kurz und hebe meine rechte Hand - Kyara kämpft mit links und ich mit rechts, unsere Kampfstile sind sich einigermaßen ähnlich wie sonst auch eigentlich fast alles, aber dennoch haben Kyara und ich unsere Unterschiede, die uns aber auch ausmachen.
    Eine Bombe in Form einer Fliege kommt auf mich zu. Ich lache auf. "Dein Ernst?" Ich fliege nach links, allerdings sind um die zwei Dutzend weitere Fliegen in der Luft um mich herum. *Ach verdammt. Das nächste Mal denke ich erst wieder, wenn der Kampf zu Ende ist, ich Idiotin!*, beschimpfe ich mich in Gedanken selbst. Aber mein arrogantes Lächeln verschwindet selbst dann nicht aus meinem Gesicht, als die Fliegen explodieren, denn ich bekomme nicht viel davon mit. Eine Eismauer umgibt mich nämlich plötzlich und schützt mich vor den Explosionen, ohne, dass ich etwas dafür machen muss. "Lass dir was anderes einfallen, du siehst doch, dass du mich so nicht treffen kannst.", sage ich zu Deidara durch eine kleine Öffnung in meiner Verteidigung. "Das denkst du vielleicht." Meine Augen sind für einige Sekunden etwas weiter aufgerissen als normalerweise. "Verdammt!", rufe ich aus, als ich die kleine Tonspinne sehe, die es sich gerade im Inneren meines Kokons an der Wand gemütlich macht. *Das glaub ich ja jetzt nicht. Wo kommt die denn jetzt so plötzlich her?* Aber ich sollte keine Antwort auf meine Frage mehr bekommen. Die Bombe explodiert, ich bekomme nur ein paar tiefe Schrammen und Kratzer ab und will dann wieder in Kyaras Tattoo verschwinden um zu schlafen und um mich zu erholen, aber dazu komme ich ebenfalls nicht. "Sag mal, Blondie.", bringe ich keuchend und mit gesenktem Kopf heraus. "Was ist? Willst du noch 'ne Ladung Bomben abbekommen?" Ich grinse kurz kalt, doch dann hebe ich meinen Kopf und gucke ihn mit einem Todesblick an, der Pain alle Ehre gemacht hätte, wenn dieser hier wäre. Deidara zieht kurz den Kopf ein, fängt sich jedoch wieder und verschränkt die Arme vor der breiten Brust und schließt für einen Moment die Augen - meine Chance. "Ich halte mehr aus als du, Schätzchen." Deidara fährt herum und guckt geschockt in mein Gesicht. Ich stehe einen knappen Meter von ihm entfernt und mustere ihn kalt. "Wie lustig du doch bist. Du hast doch nicht wirklich geglaubt, dass du mich besiegen könntest, oder? Ich bin nicht umsonst eine der gefährlichsten Dämonen, die es gibt." Der Akatsukityp will zurückweichen - unvorteilhaft wenn man auf 'nem Vogel steht, diesen Umstand scheint er im letzten Moment wohl auch noch geschaltet zu haben, denn er stürzt nicht in die Tiefe, sondern kann sich noch an einem Flügel seiner Tonkreation festhalten. "Glück gehabt, was?", frage ich ihn. Nicht, dass ich mir Sorgen machen würde, sondern eher, weil ich sonst weniger Spaß beim Töten dieses, *man sagt doch Menschen, oder?*, beziehungsweise Etwas gehabt hätte. "Ach, was weißt du denn schon von Glück! Rein überhaupt gar nichts! Also tu nicht so als ob du alles wüsstest!" Deidara zieht sich schnell wieder auf den Rücken seiner Tontaube. Ich verenge meine Augen und lande hinter ihm auf dem übergroßen Federvieh. "Ich dachte, du wärst stärker. Hm... Schade. Naja, dann muss ich wohl gegen Pain antreten um richtig Spaß zu haben. Tut mir ja leid, Deidara, aber ich bin jetzt hier mit dir fertig." Wieder erscheint ein Eiskokon um mich herum. Durchsichtig, aber dennoch hart wie Diamanten und undurchdringlich für jede Art von Angriffen - aber auch nur, wenn keine Lücke vorhanden ist und beispielsweise keine Bombe ihren Weg in meine Schutzhülle finden kann. "Nee. Im Gegenteil: ich bin mit dir fertig, Schätzchen." "Schätzchen? Das ich nicht lache. Du hast wohl zu viel Tongeruch eingeatmet!" "Schon wieder das Gegenteil: ich hätte wohl noch mehr Bomben machen sollen, aber naja kann man nicht ändern. Die, die ich jetzt noch habe, müssen reichen." Ich ziehe einen Mundwinkel nach oben und ziehe eine Augenbraue hoch. "Du wirst nicht mal die Hälfte einsetzen können." "Wieso denn das?" Deidara scheint wohl bei seinem letzten Angriff seinen Verstand mit weggebombt zu haben. "Du wirst vorher schon tot sein.", setze ich deshalb eiskalt hinzu. *Wie vielen dummen Menschen muss ich eigentlich noch begegnen?* "Und wieso sollte das so sein?", kommt die nächste unnötige Frage von der männlichen Blondine."Ich habe gerade eine unbeschreibliche Mordlust. Und ich habe mir dich als Opfer ausgesucht. Tut mir ja leid, Deidara. Aber daran kann niemand etwas ändern. Und selbst wenn Kyara jetzt plötzlich wieder tauschen will, werde ich sie dazu bringen dich umzubringen. Und gegen sie hättest du erst recht keine Chance. Was nicht heißt, dass ich schwächer bin als sie. Aber ich bin jetzt hier, weil sie nicht selbst kämpfen wollte. Und da sie weiß, wie ich es liebe zu töten und Blut zu sehen, hat sie mir den Vortritt gelassen. Also sag 'Lebewohl', bevor es zu spät ist." Doch bevor er reagieren kann, bemerken wir Hidan und Kakuzu, die in der Trainingshalle stehen und uns beobachten. Wir schenken ihnen nur einen kurzen Blick und widmen uns dann wieder dem Kampf.



    Gaaras Sicht:

    Ich sitze in Sunagakure auf der Mauer. Es ist Nacht und etwas kühl. Mich stört es nicht - ich hab mich dran gewöhnt. Meine linke Hand ist an meinem rechten, geschlossenen Auge. Das ist das Daisan no Me Jutsu. Mein drittes Auge aus Sand folgt bereits seit Tagen zwei Leute von Akatsuki. Einen Grauhaarigen und einen Typen, dessen Augen nur dann aufleuchten, wenn sie Geld erblicken. Ich habe Hidan und Kakuzu vor einigen Tagen bemerkt und seitdem ist mein Daisan no Me immer bei ihnen, damit ich sie beobachten kann. Inzwischen halten sie sich in einer Art Trainingshalle auf und ich lasse mein drittes Auge in eine Ecke unter der Decke schweben. Von dort aus kann ich alles sehen - aber leider nichts hören, tja, man kann ja nicht immer alles haben. Aber nur reines Beobachten ist auch nicht schlecht. Ich sehe, wie zwei weitere Akatsukimitglieder in der Mitte des Raumes in der Luft sind. Den Einen erkenne ich wieder: es ist Deidara. Der Mann, den ich erst vor kurzem in die Flucht geschlagen habe. Der Mann, der mir quasi geschworen hatte, er würde wiederkommen, ohne es mir konkret zu sagen. *Na, der soll ruhig kommen. Er wird gegen mich nicht gewinnen können. Er ist zu schwach dazu.* Deidara steht auf einem seiner Tonvögel und wirft immer wieder kleine Tonfiguren auf den Zweiten in der Luft. Der Zweite ist jedoch kein Mann, wie ich schnell feststelle. Ein Mädchen, naja, eher eine junge Frau, fliegt in der Luft. Sie ist komplett in schwarz gekleidet und hat eisblaue Flügel. *Ob das ein Jutsu ist?*, frage ich mich. Aber ich habe noch nie von jemanden gehört der so ein Jutsu beherrscht. Vielleicht ist es ein Kekkai Genkai... Ich schüttle kurz meinen Kopf mit den kurzen rotbraunen Haaren und konzentriere mich wieder auf mein drittes Auge. Dieses Jutsu aufrechtzuerhalten ist auf die Dauer ganz schön anstrengend und verbraucht über diesen Zeitraum bereits viel Chakra - ich lasse es mir jedoch von Temari nicht verbieten Akatsuki auszuspionieren.
    Inzwischen sind das Mädchen und Deidara in einen Kampf verwickelt, der der Frau anscheinend zu langweilig ist, denn ansonsten würde sie wohl kaum die Augen schließen und ohne hinzusehen Deidaras Bomben ausweichen. Und selbst das tut sie nur sehr wenig. Ich habe es erst nicht bemerkt, aber jetzt sehe ich, dass eine durchsichtige Hülle aus Eis sie schützt - ohne, dass sie ein Jutsu anwenden muss. *Aha. So wie mein Sand. Interessant.* Doch anscheinend wird es der Frau jetzt zu bunt und sie friert den ganzen Raum, inklusive der drei anwesenden Mitglieder Akatsukis und meinem dritten Auge ein. Ich verdrehe genervt die Augen. *Danke. Echt toll. Jetzt werde ich nie wissen, wann Akatsuki nach Suna kommen wird. Ganz toll gemacht, du Fremde.* Ich löse das Jutsu auf und schaue kalt nach rechts. "Temari.", sage ich nur. "Komm mit nach Hause, Gaara." Ich verenge meine Augen und gucke wieder nach vorne und beobachte die Wüste. Ich schicke, unbemerkt von Temari, meinen Sand los, um nach ein paar Menschen zu suchen. "Gaara..!" Jetzt ziehe ich meinen Kopf nach oben und gucke sie scharf an. "Du magst zwar die Älteste von uns dreien sein. Aber das heißt nicht, dass ich auf dich hören muss, wenn du etwas willst. Und jetzt geh." Ich kann spüren, dass Temari kurz davor ist mir eine Standpauke zu halten, also lasse ich meinen Körper von Sand umhüllen und erstelle eine dicke Wand zwischen mir und meiner Schwester. Temari gibt genervt auf und verschwindet auf ihrem Fächer zurück zum Hokageturm, wahrscheinlich um Kankuro mal wieder zur Schnecke zu machen. Ich löse meine Sandwand wieder auf und spüre, dass der Sand mich in Richtung Süden ziehen will, weil er da etwas entdeckt hat: Menschen. Das Verlangen endlich mal wieder jemanden qualvoll zu töten und seine Schreie zu hören ist zu stark, alsdas ich widerstehen könnte. Und so mache ich mich auf den Weg um den Tod höchstpersönlich zu spielen.




    Kyaras Sicht:

    «Kyara. Aufwachen. Ich bin fertig.» «Mh....», antworte ich Ice in Gedanken. Ich will weiterschlafen, denn normalerweise schlafe ich immer nur sehr kurz hintereinander. «KYARA! ICH SAGTE: AUFSTEHEN!» Ich zucke zusammen und bin augenblicklich wach. Zufrieden transformiert Black Ice sich wieder und schläft in meinem Tattoo. *Wie wäre mein Leben wohl, wenn es SIE nicht gäbe? Könnte ich dann normal sein? Wäre ich dann nicht so eiskalt? Könnte ich mit Sasuke zusammen sein, ohne die Sorge haben zu müssen, dass Ice plötzlich ausbricht und ihn tötet?* Ich seufze, packe meine Tasche, verziehe mich aus Akatsukis Hauptquartier und nehme eine naheliegende Höhle als meinen Schlafplatz. Plötzlich höre ich etwas rascheln und mache mich blitzschnell unsichtbar. Dieser Piercingfreak kommt in die Höhle. "Na los, Noharu. Ich weiß, dass du da bist. Komm raus." "Was willst du, Pain?", frage ich den Orangehaarigen und werde 10 Meter von ihm entfernt wieder sichtbar. "Ich brauche die Trainingshalle." "Wozu? Draußen ist doch genug Platz um zu trainieren." Was will der Typ von mir? Wenn er zu schwach ist, das Einfrierungsjutsu aufzulösen, dann ist das nicht mein Problem. "Mach das Jutsu rückgängig. Das ist ein Befehl." "Du weißt aber schon, dass ich mir nichts befehlen lasse, oder? Es ist keine gute Idee von dir, mir deinen Willen aufzwingen zu wollen." "Ich sagte: lös das Jutsu auf. Das ist mein letztes Wort." Ich verdrehe die Augen. Pain setzt zum Gehen an, als seine Beine plötzlich in Eis feststecken. "KYARA NOHARU! LASS MICH HIER SOFORT RAUS!" Also soweit ich weiß, verliert Pain selten die Fassung, aber wenn dann doch einmal, gibt es nur eine Person, die ihn wieder beruhigen kann: Konan. Doch ich lasse mich nicht von seinem Geschrei beeindrucken und stelle mich vor ihn. Ich bin ungefähr 1,65m groß - und somit fast 20cm kleiner als Pain - aber mich stört es nicht. "Pass mal gut auf, erstens: ich werde nichts tun, wenn du meinst mir etwas zu befehlen, zweitens: ich werde nur Einzelmissionen machen, drittens: ich werde überall hingehen dürfen, wo ich will, viertens: wenn mich einer von deinen Leuten nervt, war's das mit dem und fünftens: wenn ich keinen Bock mehr habe hier zu sein, kann ich gehen und ihr jagt mich nicht, ansonsten vernichte ich euch alle auf einmal. Haben wir uns verstanden!" Pain guckt demonstrativ in eine andere Richtung, doch ich weiß, dass er mich verstanden hat. "Gut, dann kannst du jetzt gehen. Ich komme zum Abendessen rüber, und löse dann das Jutsu auf. Bis dann." Mit diesen Worten werfe ich Pain aus der Höhle raus und lehne mich an eine Wand. *Mal sehen wie lange ich es hier aushalten werde.*

    {Drei Wochen später}

    "Lasst mich in Ruhe! Und zwar jeder von euch!" *Unfassbar! Ich hab gesagt, dass mich keiner nerven soll, dass mich keiner berühren soll, dass ich aus dem ganzen Geschehen, was ausserhalb der Missionen hier los ist, herausgehalten werden soll - aber NEIN! Das ist vollkommen unmöglich!*, denke ich verärgert. Hidan, dieser Bastard, hat mich erst nicht in Ruhe gelassen, meinte dann auch noch mich anzupacken und da ist mir der Kragen endgültig geplatzt. Ich habe zwar weder Hidan noch jemand anderen umgebracht, aber ich werde diesem Jashinisten seine Abreibung noch verpassen. Ich sprinte die Gänge entlang bis ich aus dem Hauptquartier rauskomme und ich höre auch nicht auf zu laufen bis ich in der Höhle ankomme, meine Tasche voller Wut packe und dann zum zweiten Mal Ice wecke, damit wir schneller hier wegkommen.
    Als ich wieder aufwache sitze ich auf einem Baum und falle beinahe runter, doch ich kann mich im letzten Moment noch festhalten. *Mann! Ice! Wieso musst du bloß immer da landen, wo ich fast den Schock meines Lebens bekomme, wenn ich aufwache und kurz davor bin herunter zu fallen?*, denke ich und muss dennoch grinsen. Da sehe ich plötzlich etwas Rotes auf dem Waldboden. "Ist das Blut?", frage ich mich und springe. Ich rolle mich ab als ich auf dem Boden aufkomme.

    *Ja. Das ist Blut. Aber... Wie kommt es hierher? Ich kann weder Verwesung riechen noch etwas anderes als das Blut sehen. Seltsam. Irgendetwas stimmt hier nicht...* Ich untersuchte das bereits geronnene Blut und stelle fest, dass diese Spur bereits ein bis zwei Tage hier ist. Als ich mich wieder aufrichte, kann ich sehen, dass die Spur noch weiter geht. Ich seufze. Ich habe keine Lust zu laufen und durchschlafen könnte ich ebenfalls mal wieder. «Ice?» «Ey, Mädel! Du weckst mich innerhalb ziemlich kurzer Zeit zum dritten Mal! Was willst du?», werde ich von meiner innerlichen Dämonin angefahren. «Du sollst für mich bitte diese Blutspur verfolgen. Ich bin müde.» «Ey, hallo? Geht's noch? Ich bin eben erst für dich geflogen und du hast geschlafen! Was soll das? »Ich diskutiere nicht mit dir. Mach jetzt. Du hast noch genug Zeit zum Schlafen.« Normalerweise habe ich keinen so starken Willen Ice gegenüber, aber im Moment will ich einfach nichts tun. »Na schön. Aber dann lässt du mich für mindestens drei Monate in Ruhe! Ausser ich melde mich von mir aus - aber sonst lässt du mir meinen Schlaf. Haben wir uns verstanden!« Ice' Stimme ist fast tiefgefroren und sonst habe ich kein Problem damit, weil ich selbst nicht gerade warm spreche, aber jetzt gerade ist diese Kälte etwas unangenehm. Aber das Gefühl verschwindet im gleichen Moment, in dem Ice sich transformiert und ich wieder schlafen kann.





    Gaaras Sicht:

    «Und? Ist dieses Gefühl nicht unglaublich?» «Shukaku. Was willst du jetzt schon wieder? Ich habe erst vorgestern eine Gruppe getötet. Das reicht für diese Woche.» «Ganz im Gegenteil, Gaara. Es ist noch immer nicht genug.» «Ich bin ein Jinchuuriki. Die Menschen haben sowieso kein Vertrauen zu mir. Wenn die jetzt mitbekommen, dass ich auch noch absichtlich töte, werde ich niemals mit einem warmen Blick angesehen.» «Du weißt aber schon, dass Gefühle für Narren sind oder?» «Ich...», versuche ich mich zu rechtfertigen. *Ich suche doch nur Liebe. Ich habe diese nämlich nie bekommen. Also was ist so falsch daran, sie zu wollen?* «GAARA. DAHINTEN SIND MENSCHEN. DU WIRST AUF DER STELLE DAHIN GEHEN UND SIE UMBRINGEN! HAST DU MICH VERSTANDEN!», schreit Shukaku plötzlich in meinem Kopf. Ich presse mir meine Hände auf die Schläfen, damit ich doch eine Chance habe, Shukaku zu widerstehen - doch ich kann ihn und sein Begehren auf Opfer nicht mehr unterdrücken, meine Psyche ist zu instabil, und so mache ich mich in Richtung der Menschengruppe auf - mit einem irren Blick in den Augen. «Schön, Gaara. Töte sie alle. Aber langsam und qualvoll.» Ich grinse eiskalt und ziemlich mordlustig. Dann gehe ich auf die Menschen zu.

    Als ich Suna fast wieder erreicht habe, nach meinem Massaker, dessen Opfer ich bereits verschwinden gelassen habe, bemerke ich eine Bewegung rechts von mir. "Komm raus. Du kannst mir sowieso nicht entkommen." "Das denke ich aber schon." Eine kalte Mädchenstimme klingt in meinen Ohren. Nun drehe ich mich um und betrachte die junge Frau genauer. Schwarze Haare. Schwarze Augen. Schwarzes Outfit. Schwarze Waffen. Und... Eisblaue Flügel? "Warst du nicht bei Akatsuki?" "Woher kennst du mich und woher weißt du das?" "Ich habe meine Quellen. Ich weiß nur über dich, dass du bei Akatsuki warst. Sonst eher nichts." "Tja. So ist das Leben." Sie klappt ihre Flügel ein und guckt mich kalt an. Schwarze treffen auf jadegrüne Augen. Ihre Augen sind voller Hass, Herzenskälte und Mordlust - aber ich kann auch eine gewisse Verletzlichkeit, Trauer und... den Wunsch nach etwas sehen. «Töte sie. Sie kann uns gefährlich werden.» «Das denke ich nicht. Sie ist wie ich und doch so anders. Und jetzt verschwinde aus meinen Gedanken.» Ich unterdrücke Shukaku mit reiner Willenskraft - und das, obwohl es mir sonst immer sehr, sehr schwer fällt ihn aus meinen Gedanken zu drängen - und widme meine Konzentration wieder dieser jungen Frau. "Warst du das mit der Blutspur?", fragt sie. Ich stehe ruhig da und sage nichts. "Ich wiederhole mich nur ungern. Also raus damit." "Wer weiß.", antworte ich. "Du weißt es." Ich zucke kurz und unmerklich zusammen. "Ach wirklich? Tu ich das also, ja?" "Du liebst es zu töten. Genau wie ich. Ich erkenne das an dem Ausdruck in deinen Augen." Mein Gesicht hat wie immer den gleichen kalten Ausdruck, aber wie sagt man: 'Die Augen sind die Fenster zur Seele'? Also anscheinend kann dieses Mädchen in meinen Augen etwas erkennen. "Also, um deine Frage zu beantworten: ja, ich hab diese Wanderer umgebracht. Was interessiert dich das überhaupt?" Meine Augen verengen sich. "Ich wollte denjenigen treffen, der so ist wie ich. Desweiteren solltest du wissen, dass ich nicht wirklich ein Mensch bin. Ich bin ein Dämon und eigentlich in einem echten Menschen gefangen." "Also bist du ein Jinchuuriki nur anders herum?" "Ja, so ungefähr. Kyara, also sie ist der wirkliche Jinchuuriki, kann aber mit mir tauschen. Während ich also hier stehe, schläft sie in meinen Flügeln und wenn es umgekehrt ist, dann schlafe ich in dem Tattoo auf ihrem Rücken, das ist aber auch die einzige Zeit, in der ich schlafe, ansonsten schlafe ich nie. Noch Fragen?" "Nein." Ich kann sehen wie ihre schwarzen Augen noch schwärzer werden. "Du willst töten, nicht wahr?", frage ich sie distanziert. Für einen kurzen Augenblick kann ich Erstaunen in ihren Seelenspiegeln erkennen, doch genau so schnell ist es wieder erloschen und hinter einer Iris aus schwarzem Eis versteckt. "Woher willst du das denn bitte wissen?" Mich beschleicht das Gefühl, dass sie gleich etwas anstellen wird und gehe schon mal unauffällig in Kampfstellung. Und ich hatte Recht. Ein Kunai prallt an meiner Sandverteidigung ab. "Es ist keine gute Idee gegen mich anzutreten." "Diese Warnung gebe ich mit Vergnügen zurück." Das Mädchen hat es echt in sich, sonst rennen immer alle vor mir weg und sie scheint nicht älter zu sein als ich - eventuell sogar ein Jahr jünger.
    Wir kämpfen eine Weile, aber wir begreifen schnell, dass wir gleich stark sind. Und zwar weil jeder von uns selber geschützt wird: ich durch den Sand und sie durch Eis. Als ich keuchend auf dem Boden stehe und das junge Mädchen sich ebenfalls keuchend die Hand auf ihre Lunge drückt, fragt sie: "Wie... wie heißt du eigentlich?" "Ich bin... Gaara. Gaara... aus der Wüste... Und... und du?" "Man nennt mich... als Dämon 'Black Ice'... aber ich habe auch einen wahren Namen... ich heiße eigentlich Sarana... das bedeutet... so viel wie... Träne des Leidens..." *Träne des Leidens? Sehr interessant. Warum haben ihre Eltern ihr wohl diesen Namen gegeben? Naja, ich muss gerade reden. Gaara bedeutet sich selbstliebender Dämon - auch nicht viel besser. Aber es stimmt.* Plötzlich spüre ich eine pulsierende Aura aus Saranas Richtung. Augenblicklich beruhigt sich meine Atmung, ich richte mich auf und verschränke meine Arme vor der Brust. *Irgendetwas stimmt hier nicht. Was kommt jetzt?* Sarana alias Black Ice fasst sich an die Brust und presst den Stoff ihrer Jacke zusammen. Ich gucke sie nur an. Was soll ich denn schon groß machen? Ihr helfen kann ich doch eh nicht. Ich würde es wahrscheinlich noch schlimmer machen. "Gaara... Es ist... besser wenn du... jetzt gehst...", presst sie hervor. "Schnell... Wir werden uns... wiedersehen... Und dann... Gewinne ich gegen dich..." Sie kippt nach vorne und ich will sie auffangen, aber eine Barriere hält mich davon ab mich ihr auf einen Meter zu nähern und selbst mein Sand kommt nicht zu ihr durch. Ich kann sehen, wie ihre Augen von schwarz zu dunkelgrün wechseln und wie ihr schwarzes Haar sich, wie es scheint, zurück in den Kopf zieht, sich türkis färbt und dann um circa zwei Meter wächst. "...Geh... Gaara..." Ich zögere noch einen Moment, doch als sich auch Saranas Flügel in den Körper zurückziehen, verschwinde ich in einer Sandwolke und beobachte ihre Veränderungen von der Stadtmauer Sunas mit meinem Daisan no Me. Ein ebenfalls junges Mädchen, ich schätze sie auf ein oder zwei Jahre jünger als mich, mit dem langen türkisfarbenen Haar, schaut sich zunächst verwirrt und dann genervt um. *Hm... Uninteressant. Ich will eher wissen, was mit Sarana passiert ist. Sie sagte, wir sehen uns wieder... Hm... Wann mag das wohl sein?* Das Mädchen verschwindet ohne sich noch einmal umzudrehen. Und ich gehe wieder in Richtung Suna.


    {Gegenwart}


    Kyaras Sicht:

    Ich stehe immer noch hinter Kisame und habe die Hand gehoben um ihm die Wirbelsäule zu brechen und ihm dann sein Herz zu zerquetschen. Itachi hockt, in einem Abstand von etwa drei oder vier Metern, auf dem Boden und hält seine rechte Hand flach auf die Erde. Ich erschaffe wieder ein paar Doppelgänger und platziere sie auf der ganzen Lichtung. "Itachi... Was soll das werden? Versuchst du etwa mich zu orten? Ich kann dir gleich sagen, dass das nichts bringt. Du wirst mich niemals finden.", lasse ich sie sagen und Kisame schreit erschrocken auf. "Was ist hier los? Wo ist sie?" "Ich würde mal sagen, da wo du nicht bist." Zwei Dutzend Kys sprechen im Chor und somit kann man unmöglich feststellen aus welcher Richtung die einzelnen Stimmen kommen. "Itachi!", Kisames Stimme hat einen Hauch von Panik intus. Der Uchiha steht regungslos da und verengt seine Sharinganaugen. "Vergiss es, Uchiha. Du wirst mich nie finden." "Kisame? Du hast sie genau dahin gelockt wo ich sie hin haben wollte." Kisame guckt seinen Teamkollegen verwirrt an. "Hä? Was? Wie?" "Naja, sie ist hier. Und das sollten wir doch erreichen oder? Ein Glück, dass Sasuke nicht hier ist. Sein Herz würde das bestimmt nicht verkraften, wenn sie stirbt." "Da hast du recht, Brüderchen. Aber sie wird nicht sterben." Jetzt löst sich meine Starre und ich drehe mich zu der Stimme um. Da steht Sasuke. Mein Sasuke. "Sasuke...", flüstere ich leise - doch ich habe meine Doppelgänger vergessen und somit wiederholen diese seinen Namen und man kann ihn, trotz des Flüsterns, deutlich hören. Daraufhin lasse ich sie schließlich verschwinden. Kisame springt ein paar Meter nach vorne und blickt mich und meine immer noch ausgestreckte3 Hand panisch an. "WOLLTEST DU MIR GERADE ETWA MEINE WIRBELSÄULE KLAUEN!" Ich ignoriere Kisames Geschrei und sprinte zu Sasuke. Ich stolpere über einen Stein und versuche mich noch so weit wie möglich zu ihm zu werfen und denke nicht mal darüber nach mich von meinem Eis auffangen zu lassen. Ich will nur noch zu Sasuke. "Was machst du denn da?", fragt er mich leise als ich auf seinem Oberschenkel lande. "Du bist hier. Sag mir bitte, dass ich nicht träume.", flüstere ich in seinen Schoß. "Du träumst nicht." Ich richte mich auf und umarme ihn. "Wo warst du so lang?" "Ich war niemals weit weg von dir." "Wieso hab ich dich nie bemerkt?" "Du hast mir viel beigebracht, weißt du noch?" Ich nicke. "Aber warum warst du nicht schon früher da?" "Sagen wir, Sasori hat mich etwas aufgehalten." "Ach, dieser Skorpiontyp, ne?" "Ja, dieser Puppenmensch. Er hat mich genervt und ja das war's dann." Ich nähere mich seinem Ohr und flüstere: "Verschwinden wir von hier, okay? Wir haben später noch Zeit um sie umzulegen." Sasuke grinst. Es ist ein selbstgefälliges Grinsen. Wie früher, als er dachte, er wäre der Beste der Akademie. Okay, er WAR damals auch der Beste - und auch heute zählt er noch immer zu den Besten, mich jedoch, kann er immer noch nicht schlagen, zumindest nicht, sodass ich sterben könnte. Ohne jegliche Vorwarnung zieht er mich auf die Beine, hebt mich auf seine Arme und springt von den Akatsukis weg. Immer weiter. Meter um Meter. Meile um Meile. Nach einer Weile schlafe ich ein.

    "Ich... Danke...", sage ich zu Sasuke als ich wieder wach bin. Er nickt nur und ein helles Licht scheint ihm auf seine blauen und schwarzen Haare. Der Mond scheint. "Vollmond. Wie schön. Ich habe ewig keinen mehr gesehen.", füge ich hinzu als er immer noch nichts sagt. "Willst du ihn noch näher sehen?" Ich nicke und möchte gerade aufstehen, als er mich davon abhält und ich wieder in seinen Armen liege. "Bei dir werde ich wohl nie wieder selbst laufen können, oder?" Und da ist es wieder: das ganz spezielle Lächeln des Uchihaclans. "Weißt du eigentlich, dass ich dein Lächel liebe?", flüstere ich in sein Hemd, als er mit mir einen hohen Baum hochläuft. Er grinst schon wieder. "Ja, dass weiß ich. Und ich liebe dich." Ich bin normalerweise wirklich nicht verlegen, aber diese Worte lassen die Röte in meine Wangen steigen. "Ich liebe dich, Ky." Ich höre seine leise Stimme und drücke mich an ihn. "Hörst du mir überhaupt zu oder schläfst du schon?", flüstert er. "Ich schlafe, weißte? Ganz tief und fest.", sage ich. "Ky? Du hast gerade die ganze Atmosphäre kaputt gemacht. Danke. Jetzt müssen wir alles neu machen." Ich muss bei seinem arroganten und gleichzeitig unglaublich beleidigten Ton breit grinsen. "Was gibt's da zu grinsen?" Ich werde augenblicklich wieder ruhig und mache meine Augen zu. "Sorry. Das war nicht so gemeint.", sage ich leise. "Ach laber nicht! Das war volle Absicht!" "Willst du dich jetzt mit mir streiten?" Ich öffne meine Augen und sehe direkt in Sasukes schwarze Pupillen. Er hat mich auf dem Ast ganz oben auf den Baum angestellt, hält mich fest und guckt mir tief in die Augen. "Was... soll das werden?", flüstere ich. Sasuke hebt seine Hand und nimmt eine Strähne meiner türkisen Haare in zwei Finger und spielt mit ihr. Ich lasse meine Hand ebenfalls in seine Haare fahren und streichle seine Haare. "Wie weich deine Haare sind... Wundervoll... Man könnte einen Teppich daraus machen wenn du noch die langen Haare hättest..." Seine sanfte, sehr leise Stimme lässt eine Gänsehaut über meine Haut fahren. Ich nähere mich weiter seinem Gesicht. Unsere Nasenspitzen berühren sich beinahe. Nur ein Blatt könnte noch zwischen uns passen. Wir gucken uns immer noch an. So vergehen Minuten. "Ich liebe dich.", kommt plötzlich aus seinem Mund und dann liegen seine Lippen auf meinen. Ich schließe meine Augen und erwidere seinen Kuss.




    Sasukes Sicht:

    Ich ziehe Ky enger an mich und küsse sie immer noch. Doch plötzlich spüre ich einen Luftzug und im allerletzten Moment kann ich mit Kyara auf meinen Armen einer riesen Menge Sand ausweichen. Ich lasse Ky wieder von meinen Armen herunter und stelle sie auf den Boden. Ich drehe mich langsam um und drücke sie hinter mich. Als Erstes kommen mir kurze rote Haare in Sicht und dann ein ebenfalls rotes Kanji kurz unter dem Haaransatz auf der Stirn. "Gaara." Ich sehe den Jinchuuriki kalt an. "Warum hast du uns angegriffen? Was soll das werden?" "Sasuke Uchiha. Ich wusste, dass du hier in der Nähe sein sollst, aber ehrlich gesagt, hätte ich Black Ice nicht in deiner Gegenwart erwartet." Kyara tritt hinter meinem Rücken vor: "Wer bist du?" Ich denke erst gar nicht darüber nach, warum es sie nicht wundert, dass Gaara sie kennt, sie ist immerhin eine der gefährlichsten und meistgesuchten Nukenins. "Ich bin Gaara." Kyara guckt ihn gelangweilt an. "Aus der Wüste." Genau das hat er doch zu mir auch gesagt, als ich ihn gefragt hatte, wie er heißt. Damals, vor dem ersten Teil der Chuunin-Auswahlprüfung. "Aber ich bin genauso neugierig. Wie heißt du wirklich?" Wieder so gut wie die gleichen Worte wie damals. "Wieso willst du das wissen? Nur weil du mich kennst und ich dich nicht, musst du meinen wahren Namen nicht erfahren. Wenn du weißt, dass man mich Black Ice nennt, dann reicht das vollkommen." Gaaras Augen verengen sich. Seine Augenringe hat er immer noch - die hat er, so weit ich weiß, schon immer gehabt, wegen Shukaku, denn dank des Einschwänzigen kann er nicht schlafen, ansonsten bekommt Shukaku nämlich die Kontrolle über ihn und richtet großen Schaden an; zwar nicht so großen wie der Neunschwänzige, aber immer noch genug, um viele Todesopfer zu erbringen.
    "Ich habe dich schon mal gesehen." Ich kann sehen wie Kyara ihren Gesichtsausdruck von Gleichgültigkeit und Kälte in Überraschung und Skepsis ändert. "Ach ja? Wann denn?" "Vor zwei Jahren." "Und wo? Ich kann mich nicht an dich erinnern." "In der Wüste. Dein Dämon war frei, aber dann hast du irgendwie wieder die Oberhand gewonnen. Naja egal, jedenfalls habe ich dich gesehen." Kyara zuckt mit den Schultern. "Na und? Wieso interessierst du dich dafür?" Ich sehe, dass Gaara innerlich stark gegen Shukaku ankämpft; dieser versucht anscheinend gerade Gaara dazu zu überreden Kyara umzulegen. Ich stelle mich wieder vor sie und hebe meinen rechten Arm. Damit gebe ich ihr zu verstehen, dass sie sich zurückhalten soll, falls Gaara sich nicht mehr kontrollieren kann. Sie nickt nur kurz. "Pass auf: ich könnte dich und deinen geliebten Sasuke mit einer einzigen Bewegung töten, also sag mir einfach die Wahrheit." Kyara grinst Gaara an. "Also so schwach sind wir ja nun wirklich nicht! Als ob wir uns von dir töten lassen würden!" Anscheinend hat sie genau das bei Gaara erreicht, was sie wollte. "Das reicht." "Ich lasse dir sehr gerne den Vortritt.", sage ich zu Ky. Sie nickt und verschränkt ihre Arme vor der Brust. "Geh schon mal vor, Sasuke. Das hier wird nicht lange dauern." Ich zucke mit den Schultern. "Na und? Ich hab schließlich Zeit. Also gucke ich zu." "Okay." Mit diesen Worten macht sie sich unsichtbar. Gaara grinst selbstgefällig: "Damit wirst du bei mir nicht durchkommen." Ich setze mich in die Krone eines Baumes und gucke mir das Schauspiel an.

    "Ach wirklich?", kommt die Stimme Kyaras aus allen Richtungen auf Gaara zu. Dieser reißt kurz die Augen auf, aber im selben Moment hat er den gleichen Ausdruck auf seinem Gesicht wie immer. "Unsichtbare Schattendoppelgänger. Unüberlegt, Mädchen." Er erbaut um sich herum einen dicken Kokon. "Ach, wirklich? Das wollen wir doch mal sehen." Ich höre zwar nur eine Stimme, aber ich kann mir denken, dass Kyara nicht nur 100 Doppelgänger benutzt. Ein einziges zischendes Geräusch - und der Kokon von Gaara wird an allen erreichbaren Stellen quasi massakriert. Nach nicht mal zwei Minuten bricht der Kokon auf und Gaara steht mit gesenktem Kopf da. Aber seine Hände haben sich ziemlich verkrampft. Ich stehe auf um jeden Moment bereit zu sein ihn ebenfalls anzugreifen, falls er sich verwandeln sollte. Kyara lässt sich sichtbar werden. Sie steht scheinbar alleine circa 10 Meter von Gaara entfernt und verschränkt die Arme vor sich. "Gehst du freiwillig, oder soll ich dich mal fliegen lassen?" "Pass... auf... was... du... sagst...", keucht Gaara und seine Fingernägel bohren sich in seine Handflächen. *So ein Mist.*, denke ich gerade als Gaaras Haut sich mit Sand überzieh und dann fällt Gaara zu Boden. Schlafend. "Ky! Komm sofort hierher! Gegen Shukaku hast du keine Chance!", schreie ich. Doch sie hört nicht auf mich und verschwindet wieder im Unsichtbaren. *Was ist bloß los mit dieser Frau?*, frage ich mich. Aber viel Zeit um über die Antwort nachzudenken habe ich nicht, denn mittlerweile hat Shukaku sich vollkommen transformiert und sucht Kyara um sie anzugreifen. Doch sie ist nicht sichtbar. *Vielleicht bin ich ja doch ein bisschen zu besorgt um Kyara. Sie schafft das schon.*, rede ich mir ein. Doch dann höre ich einen Schrei. "Ky? Ky! Wo bist du?" Meine Augen rasen fast über die Lichtung, aber ich sehe sie einfach nicht. "Mach dich doch sichtbar verdammter Mist!" Shukaku brüllt auf und lässt seinen Fuß ein paar Mal auf den Boden stampfen. Ich springe von dem Baum herunter und laufe auf Shukaku zu. Gleichzeitig bereite ich mein Chidori vor. "Sasuke..." Ein Flüstern. Ein ziemlich leises Flüstern. Ich hätte es beinahe überhört. "Ky? Wo bist du?" Ich blick mich suchend um. Dann sehe ich ihre Hand. "Hier drüben..." Kyara winkt mich zu sich herüber. Ich laufe zu dem Busch und taste vorsichtig den Boden ab - doch ich fühle nichts. Und die Hand ist auch wieder weg. *Na super. Und jetzt?* Ich lasse den Kopf hängen und denke kurz nach. Dann habe ich den Einfall: Ich muss doch einfach nur Gaara aufwecken! Ich klatsche ich meine Hände und will meinen Plan gerade in die Tat umsetzen, als ich ein Schnaufen höre. Ich drehe mich um und sehe Ky, wie sie versucht, sich an Shukakus Ohren festzuhalten. Allerdings will ihr das nicht so ganz gelingen und somit friert sie sich an seinem Kopf fest. *Was soll das denn bitte werden? So kann sie sich doch gar nicht richtig bewegen und Shukaku kann sie viel leichter treffen.* Und ich habe Recht. Shukaku schlägt mit seinen Armen nach Ky und ist immer wieder kurz davor sie zu zerquetschen, als Kyara sich unsichtbar macht, das Eis verschwindet und Shukaku sich selbst mit voller Wucht auf seinen Schädel schlägt. Durch den Druck wird Gaaras Körper ziemlich durchgeschüttelt. Ich springe zu Gaaras Körper und ziehe diesen auf die Beine. Dann fordere ich Ky auf, Gaara aufzuwecken. Sie lässt einen Gong aus Eis entstehen und schlägt mit voller Wucht darauf. Durch den ziemlich lauten Ton erstarrt Shukaku und dann bewegt sich Gaara. Der Einschwänzige verschwindet wieder in Gaara und schließlich schlägt Gaara seine Augen auf. "Lass mich los Uchiha!" "Erst wenn du uns gesagt hast, was du von Ice willst." Zunächst denke ich, dass wir gewonnen haben, aber dann höre ich ein Zischen und eine Sekunde später bin ich in Sand gehüllt. Nur mein Kopf guckt heraus. "Pass jetzt ganz genau auf was du sagst!" Ich verenge meine Augen - halte aber meinen Mund.

    "Lass ihn los." Kyaras Stimme zischt durch die Luft. Gaara zuckt weder zusammen noch reagiert er. "Ich wiederhole mich niemals. Also mach schon." Sie tritt hinter Gaara und hebt eine Hand. "Nein." Ich kann sehen wie sie ihre Augen aufreißt - jedoch fängt sie sich dann wieder. Dann wird ihr Blick seltsam abwesend. *Moment mal! War es nicht so, dass, wenn sie so guckt, sie mit diesem Mädchen redet, das damals erschienen ist, als ich mit Ky in der Höhle war?





    Sicht von Black Ice:

    «Ice?» «Was ist?», antworte ich Ky. «Lust zu kämpfen?» «Du sprichst mit mir. Hallo? Natürlich hab ich Lust dazu!» Ich rühre mich nicht - wenn man in einem Tattoo steckt ist das auch nicht so sonderlich einfach sich zu bewegen. Plötzlich spüre ich, wie ihr Chakra in mich fließt und ich mich endlich bewegen kann. Ich transformiere mich und als ich die Augen aufschlage, lasse ich gleichzeitig meine Flügel entfalten. "Ah, viel besser. Also, was ist hier los?" Ich drehe mich um und winkel meine Flügel an - ich habe gerade keine Lust zu fliegen. Da steht ein rothaariger junger Mann, der einen anderen schwarzblauhaarigen Mann festhält. "Was soll das werden?" Ich richte meine Frage genau auf die Zwei. Der mit den blauschwarzen Haaren, sieht mich bereits die ganze Zeit an. Aber als der Rothaarige mir sein Gesicht ebenfalls zuwendet, erstarre ich für einen Augenblick. Und wie es scheint, geht es ihm auch nicht anders. Er hat den anderen Jungen in seinem Sand festgehalten, aber plötzlich zerfällt dieses Gefängnis. Ich hebe meine Hand und friere den Schwarzblauhaarigen ein. "Sarana?" Ich nicke kurz. "Hallo Gaara. Schön dich wiederzusehen." "Ja." "Was tust du hier?" "Ich habe dich gesucht." Ich erstarre und höre für einige lange Sekunden auf zu atmen. "Du hast mich gesucht?" "Ja." "Warum?" Gaara lässt sich Zeit mit seiner Antwort. Aber was dann kommt, hätte ich mir nicht träumen lassen. "Ich konnte niemals aufhören an dich zu denken. Du warst die Einzige, die sich nicht von mir entfernt hat. Die Einzige, die weiß, wie ich mich früher gefühlt habe. Ich wollte dich finden, um mich bei dir zu bedanken." "Bedanken? Wofür? Wir haben doch nur gekämpft." Ich kann sehen wie Gaara ein kleines bisschen unsicher wird. "Dafür, dass wir gegeneinander gekämpft haben. Dafür, dass ich dadurch noch stärker geworden bin. Dafür, dass ich dich getroffen habe..." Zum Ende hin wird seine Stimme immer leiser. Im Moment stehe ich knappe 5 Meter von ihm entfernt, aber nun gehe ich auf ihn zu. "Warum willst du dich bedanken, Sabaku no Gaara? Du bist doch gefühllos, oder nicht? Genau wie ich." "Schon. Aber trotzdem. Du warst die Erste, die mich nicht direkt verurteilt hat und auch die Erste, die genauso stark war wie ich." "Und was soll das jetzt für mich heißen?", frage ich Gaara und schaue ihn an. Mittlerweile stehen wir nur noch 2 Meter auseinander. "Ich habe dich gesucht, weil ich dich mag und ich dich um Hilfe bitten wollte. Ich werde hellhörig. "Hilfe? Von mir? Du weißt, dass ich ein Dämon bin? Wie kann ich dir denn helfen?" Gaara wartet noch ein paar Minuten bevor er mir antwortet. "Es geht um Akatsuki." "Akatsuki. Warum? Was wollen die von dir?" "Sie wollen Shukaku." "Bitte, was?" Ich gucke ihn kurz fassungslos an, doch dann ist meine Miene wieder eiskalt. "Das können die doch nicht machen." "Ich weiß, aber man kann sie von ihrem Ziel leider nicht abhalten." Ich nicke. "Ich weiß. Und was jetzt?" Gaara kommt noch ein Stück auf mich zu. "Wir müssen gegen sie gewinnen. Aber wir schaffen es nicht ohne dich. Hilfst du Suna gegen Akatsuki zu gewinnen? Bitte, Sarana." Beim Klang meines richtigen Namens aus seinem Mund läuft eine Gänsehaut über meinen Rücken. "Okay, ich helfe euch. Aber dafür bist du mir was schuldig." "Okay. Was willst du haben?" "Ich möchte von Ky getrennt werden."

Kommentare Seite 6 von 6
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

Anika Uchiha [Sasu is mine!!!] ( von: Anika Uchiha [Sasu is mine!!!] )
Abgeschickt vor 6 Tagen
Ich find die Story voll 😍... . Ich hoffe so sehr dasss du noch weiter schreibst😭. Bitte! ❤️
yumi ( 84444 )
Abgeschickt vor 226 Tagen
Schreib bitte schnell weiter die story ist so cool und süß :)
Yuki ( 03431 )
Abgeschickt vor 245 Tagen
Schreib doch bitte weiter! Ich verstehe das nicht, hman schriebt eine super Story und beendet sie dann nicht.
Smiley Pixar 12 ( 54711 )
Abgeschickt vor 343 Tagen
Ich finde deine ff richtig cool schreibe aber bitte weiter : )
Pinkfluffyunicorn ( 15976 )
Abgeschickt vor 373 Tagen
Coole FF , echt genial .
Aber ich finde , dass Hauptcharakter nicht wirklich zu Sasuke passt . Kyara hat zwar eine kalte Stimme und alles , aber eigentlich denke ich , dass sie eher schwach und emotional ist .
Aber sonst ist die FF wirklich gut , weiter so ;-)
Sasukexme ( 75640 )
Abgeschickt vor 407 Tagen
Hey coole Story! Hab bis jetzt alle Teile gelesen!
Aber wie ich den letzten Teil gesucht hab hat es mir einen so eine andere FF raus gehauen.
Die heißt nämlich Sasuke Uchiha und Desert Wolf.
Ich glaube da hat jemand deine Story geklaut xD
Trip ( 68775 )
Abgeschickt vor 420 Tagen
Ich will nicht haten, weil das albern ist.
Aber ich mag Menschen die konstruktive Kritik zu schätzen wissen. Deshalb mach ich das gleich mal :P.
Der Titel spricht an. Gut gewählt. Das ständige Wechseln von Sichten (mal Sasuke, mal Ice, mal Gaara) ist nicht meins. Ich mag Buchform mehr. Aber ist ja eine FF. Fehler sind wenig. Du machst regelmäßige Fehler, was man eben macht, wenn man ein oder zwei Regeln nicht so gut kennt. Ist legitim. :)
Die Charaktere. Punkteabzug auch von mir, weil ich den angepissten Dreckskerl von Sasuke mehr mag. Suche schon ewig eine blutige Liebesgeschichte zwischen Sasuke und jemanden, ohne viel Geheul. Aber du kannst gut mit seinen Kampfszenen umgehen.
Zu den OC. Ich komm mit keinem wirklich klar. Ich hab alle Teile gelesen, weil es mich interessiert, wie du die Trennung machen wirst. Aber 2 bis 3 komplett gleiche Charakter mit anderen Namen zu lesen ist für mich anstrengend gewesen. Für mich sind sie auch zu überheblich und es e
Trip ( 72638 )
Abgeschickt vor 421 Tagen
Wirst du noch weiter machen?
Saya ( 32461 )
Abgeschickt vor 422 Tagen
Hi Noir Cold Silence :)

Ich finde es sehr interessant, dass du andere miteinbeziehst in deine Kritik :) vielleicht solltest probieren mal konstruktiv etwas zu äußern :)
Meine Fanfiction spielt nicht in der "echten" Narutowelt, sondern in einer leicht abgeänderten :) ausserdem ist es meine Fanfiction also kann ich damit tun und lassen was ich möchte :)
Nicht jeder mag alles und offensichtlich magst du meine Story nicht, das ist okay :) aber trotzdem gibt es Menschen, die meine Fanfictions lesen und gut finden :)

Liebe Grüße, Saya

Übrigens: du solltest deine Rechtschreibung mal überprüfen ;)
Noir Cold Silence ( 75640 )
Abgeschickt vor 426 Tagen
Also bitte wass denkst du das dass wird? Gut? Leute ich hab ja keine Ahnung ob ihr sonst etwas lest, aber DAS ist alles andere als gut. Sasuke Uchiha kneift sich weder in den Oberarm noch schreit er. geschweige denn lässt er sich von Gaara irgendwo hin bringen. Also mal ehrlich wenn du einen Charakter nicht schreiben kannst dann lass es bitte. Wenn die Girly FAn Gemeinde von Sasuke das super findet frage ich mich wo di Tatsächlichen Uchiha FAns sind. denn das ist grauenhaft zu lesen. und Saya alias Yuka das hat nichts mit hassen zu tun sonder mit KRitik. und wenn du so auf negative Kritik reagierst und dir keine Gedanken darüber machst was da steht dann wundert es mich nicht das so müll fabrizierst. ehrlich es tut mir leid aber schreibe bitte leiber mit einem anderen haupt cha
LOL ( 95828 )
Abgeschickt vor 503 Tagen
Richtig geil!!!!!!Im ernst!Ich schreibe das nicht
wie die meisten nur aus Höflichkeit ich meine das so!
Saya alias Yuka ( 38482 )
Abgeschickt vor 508 Tagen
@Ciara
Oooh tut mir ja leid wenn dir das nicht gefällt XD
Haters gonna gate sag ich da nur. Wenns dir nicht gefällt dann lies es einfach nicht XD

An Silent Pain und Yui: klar mach ich weiter ;) als ob mich jemand davon abhalten könnte.
Yui ( 53664 )
Abgeschickt vor 518 Tagen
Machst du bitte weiter ja ??
Silent pain ( 98416 )
Abgeschickt vor 527 Tagen
Mach bitte schnell weiter diese Story ist einfach
Genial mach bitte schnell weiter
Ciara ( 39836 )
Abgeschickt vor 528 Tagen
man ey, wie du Sasuke schreibst ist unter aller sau -_- der Typ hat sich im leben nie für wen interessiert nicht für seine freunde, nicht für sein team, für niemanden und jetzt soll er sich so für ne schnepfe wie die interessieren????????? da ist ja karin besser! Die ist nur am [BEEP]en und bewusstlos werden von wegen so ungebsiegbar kotz! echt jetzt, und so was hat mein alias...
Anna ( 08732 )
Abgeschickt vor 534 Tagen
Ich liebe diese ff :D. Ich freu mich schon wenn du den nächsten teil reinstellst :D
sarah ( 09994 )
Abgeschickt vor 552 Tagen
Hat mir gefallen freue mich schon auf den nächsten Teil 😊
Zenii ( 36474 )
Abgeschickt vor 570 Tagen
So, jetzt bin ich auch endlich up to date bei deiner FF :D sie hat mir sehr gut gefallen und ich finds richtig richtig spannend, ich freu mich schon auf den nächsten Teil!!
Lg Zenii
Tam.c ( 01186 )
Abgeschickt vor 579 Tagen
Das ist echt eine tolle Geschichte. Mach bitte
Schnell weiter.
lucya ( 00246 )
Abgeschickt vor 632 Tagen
Ich freue mich schon wenn du weiter schreibst ^^
Lg