Das Kind von Severus Snape Teil 10.

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
3 Kapitel - 4.394 Wörter - Erstellt von: Lexi1995 - Aktualisiert am: 2014-02-01 - Entwickelt am: - 7.735 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Endlich gibt es drei neue Kapitel über Lexi und ihr turbulentes Leben. Erst einmal tut es mir leid, dass es so lange gedauert hat und dass es nur drei Kapitel sind.

1
Lexis Sicht:


Hermine konnte so nervig sein wenn sie etwas wissen wollte. Das erfuhr ich jetzt am eigenen Leib. Wir saßen im leeren Gemeinschaftsraum und ich musste ihr alles erzählen was in dieser Nacht passiert war. Und mit alles meinte ich auch alles. Sie wollte jedes Detail wissen, jeden Gedanken von mir, die ich ihr aber nicht mitteilen konnte. Denn ich hatte nichts weiter gedacht als an Fred, wie toll er war und wie sehr ich ihn liebte. Und das wusste sie ja alles schon, immerhin war sie meine beste Freundin die mich beinahe besser kannte als ich mich selbst. Ziemlich erschreckend und komisch, aber wahr. Sie kannte jeden Gedanken von mir, sogar die, die ich noch gar nicht zu Ende gedacht hatte. Das war schon in der ersten Klasse so gewesen und hatte sich über die Jahre noch verstärkt. Sehr zu meinem Leidwesen. Ich konnte keine Geheimnisse mehr vor ihr haben - auch wenn ich das nicht wollte. Aber ein paar Dinge sollte sie nicht bis ins kleinste Detail wissen, so wie die unglaubliche Nacht mit Fred. Dennoch erzählte ich Hermine alles - oder jedenfalls das meiste.
Nachdem wir uns anderen Themen zugewandt hatten, öffnete sich das Portrait und Harry und Ron schlüpften hindurch. „Na, sind die Mädchengespräche beendet?“, fragte Harry und wir beide nickten nur. Daraufhin ließen sich die beiden Jungs neben Hermine und mir fallen und seufzten synchron. „Seid ihr neuerdings auch Zwillinge oder haben wir da was nicht mitbekommen?“ Hermines Frage war an die beiden gerichtet, Ron zuckte nur mit den Schultern. „Die Kröte macht uns das Leben zur Hölle. Die Erstklässler tun mir leid“, meinte der rothaarige und wir alle nickten. Gedankenverloren rieb ich mir über meine Hand und dachte an die Schmerzen die Umbridges Blutfeder verursacht hatte. Dank Dad konnte man nur noch helle Striche sehen, dennoch erinnerte ich mich immer und immer wieder an die Schmerzen. Egal ob ich schlief oder im Unterricht war. Harry legte mir mit Brüderlicher Fürsorge den Arm um meine Schultern und ich legte meinen Kopf an seine Schulter. „Sie verschwindet bestimmt bald wieder. So wie alle Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Alle sind bis jetzt nur ein Jahr geblieben“, murmelte er und ich nickte, mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Da die pinke Kröte wusste das Snape mein Vater war machte sie mir das Leben zur Hölle. Und das wirkte sich auf meine Stimmung aus, welche schon seid Tagen nicht mehr über die Null Linie gekommen war, außer wenn Fred bei mir war. Da ging es mir wieder gut. Doch er wird bald nicht mehr da sein. George ebenso. Die beiden wollten endlich ihren eigenen Laden eröffnen und ich unterstützte die beiden wo ich konnte. Ich gönnte es ihnen, sie hatten ihre Scherzartikel in all den Jahren perfektioniert. Gerade als ich den Gedanken zu Ende gedacht hatte öffnete sich das Portrait ein weiteres Mal und die Zwillinge kamen in den Raum gestürmt. So aufgeregt hatte ich sie lange nicht mehr gesehen. Fred kam mit ernster und zugleich besorgter Miene zu mir und zog mich auf seinen Schoß. Er vergrub sein Gesicht an meinem Hals und in meinen schwarzen Locken, seine Arme schlangen sich um meine Hüften. „Fred, was ist los?“, fragte ich ihn beunruhigt und strich ihm durch seine roten Haare. Doch er schüttelte nur den Kopf und legte seine Arme noch fester um mich, so fest, dass er mich schon beinahe erdrückte. „Bei Merlin... Fred. Ich bekomm' keine Luft.“ Zum Glück hatte er mich verstanden und sah mich dann an. „Umbridge lässt alle während der ZAG's mit Blutfedern schreiben. Hat sie gerade eben Filch gesagt. Lex... Bitte, bitte schreibe nicht mit. Bitte.... Ich... ich will nicht das sie dir schon wieder weh tut.“ Langsam fuhr ich ihm durch seine Haare und massierte seinen verspannten Nacken. „Du weißt, dass ich mitschreiben muss. Sie wird merken, dass jemand fehlt und dann wird sie ihr Inquisitionskommando schicken. Du weißt das die nicht gerade von der herzlichen Sorte sind“, sagte ich leise und drückte meine Lippen auf seine Stirn. Die anderen sahen uns angespannt an. Sie wussten das mit Fred nicht zu Spaßen war wenn es um mich ging. Das wussten alle Schüler, in allen Häusern. Er hatte es klar genug verdeutlicht. Langsam hob er den Blick und sah mich mit seinen braunen Augen flehentlich an. „Bitte tu mir das nicht an mein Engel... Bitte.“ Seine Augen wurden glasig und er vergrub sein Gesicht wieder in meinem Haaren, sein Körper fing an zu beben. Sofort wusste ich das er weinte, und schon spürte ich die ersten Tropfen auf meiner Haut. Die anderen verzogen sich in eine Ecke und unterhielten sich leise. Dennoch konnte ich sie verstehen, aber ich wollte nicht auf ihr Gespräch achten. Fred schluchzte stärker und ich legte meine Arme m seinen Hals und strich ihm durch seine Haare. „Alles wird gut Fred. Alles wird wieder gut. Hörst du? Umbridge verschwindet bald wieder, bestimmt tut sie das. Sie wird mir nicht noch einmal wehtun, ich lass mich nicht unterkriegen. Fred, bitte hör auf zu weinen. Bitte“, murmelte ich und legte meine Wange auf seinen Kopf. Langsam beruhigte er sich wieder, doch er blieb so sitzen. „Wenn sie dir weh tut...“ Schnell unterbrach ich ihn indem ich meine Lippen auf seine legte. Augenblicklich verstummte er und ich spürte seine Hand an meiner Wange. Mit einem kleinen Lächeln löste ich mich wieder von ihm und strich über seine Wange. Wie sehr ich ihn doch liebte. „Alles wird gut. Macht ihr einfach die Hölle heiß“, sagte ich und zwinkerte ihm zu, daraufhin verzogen sich seine Lippen zu einem Lächeln, so das ich sein Grübchen an der linken Wange sehen konnte. Ja, es war nicht abzustreiten. Ich liebte ihn bedingungslos. Müde wie ich war legte ich meinen Kopf auf seine Schulter und seufzte leise. In der letzten Nacht hatte ich ja auch kaum Schlaf bekommen. Das dachte Fred wohl auch gerade, denn er fing an zu Lächeln und spielte mit einer meiner Locken. „Müde?“ Mit einem nicken bestätigte ich seine geflüsterte Frage. Ich spürte sein Lächeln eher als ich es sah und dann merkte ich noch wie ich hoch gehoben wurde. Sofort krallte ich mich an seinem Hemd fest und winkte den anderen lächelnd, während Fred mich zu den Schlafsälen hoch trug. „Ich kann alleine gehen...“, sagte ich und gähnte. Er lachte nur leise und legte mich auf ein Bett. Auf sein Bett wie ich feststellte. Der wichtigste Mensch in meinem Leben legte sich neben mich und zog mich in seine starken, beschützenden Arme. Schnell bettete er die Decke über uns und drückte mir seine Lippen auf meine Stirn. „Schlaf ein wenig mein Engel.“ Schläfrig nickte ich und kuschelte mich an ihn, seine Hand in meinem Haar bewegte meinen Kopf auf seine Brust. Dann lagen seine Arme wieder um meinen Körper und ich hörte ihn summen. Leise sagte er: „Schlaf Kleine, ich beschütze dich.“ Diese Worte beruhigten mich und so dämmerte ich vor mich hin und später fiel ich in einen tiefen und wohltuenden Schlaf.

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.