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Ein paar Jahre nach der Schlacht

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3 Kapitel - 12.464 Wörter - Erstellt von: Julu92 - Aktualisiert am: 2014-02-01 - Entwickelt am: - 4.927 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Harry, Ron, Angie und Hermine haben den Dunklen Lord besiegt. Das ist nun schon einige Jahre her.

Hallo!
Dies ist eine kleine „Fortsetzung" von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes. Ich habe mich entschieden so eine kleine Einige-Jahre-danach-Geschichte zu schreiben, die etwas kurz ist, aber hier befindet sich auch der Epilog, den ich beim letzten Teil Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2.2 nicht mit eingebaut habe.
Aber nach diesem Teil war's das wirklich mit dem siebten Teil und ich hoffe es hat euch Spaß gemacht sie zu lesen. ;)
Vielen Dank!
Julu92

    1
    Drei Jahre nach der Schlacht von Hogwarts


    Ruhiges Leben


    >>Denkst du, sie werden das schaffen? << fragte Hermine.
    >>Du meinst, die Sache in der Aurorenzentrale? << fragte ich. Hermine nickte.
    >>Ja, ich denke schon. Es gibt ja viele Diskussionen über diese verrückte Bande, die dauernd unschuldige Läden und Zauberer überfällt – die verstecken sich noch besser als Kaninchen – aber ich denke, die Auroren werden sie schon fassen. Immerhin sind sie einige Schritte weitergekommen, also dürfte das eigentlich schnell vorbei sein. <<
    Harry und Ron arbeiten nun als Auroren in der Aurorenzentrale. Direkt nach der Schlacht von Hogwarts hatte Kingsley Shacklebolt uns allen jungen Widerstandskämpfern sofort eine Stelle in der Aurorenzentrale angeboten – obwohl wir keinen Schulabschluss hatten. Harry, Ron und noch einige andere hatten dieses Angebot angenommen. Doch Hermine und ich haben vorerst abgelehnt, da wir uns vorgenommen hatten auf jeden Fall unseren Abschluss nachzumachen. Harry und Ron haben uns etwas ausgelacht, da sie das albern fanden. Uns wurde sofort eine gute Arbeitsstelle angeboten und wir lehnten wegen der Schule ab. Sie hatten versucht uns zu überreden, während wir halfen, das Schloss wieder hinzukriegen.
    >>Aber warum denn? Wieso wollt ihr denn euren Abschluss nachmachen, wenn ihr ohne einen eine Ausbildung zum Auror beginnen könntet? << fragte Ron damals.
    >>Weil es uns wichtig ist. Und wir wollten immer einen guten Abschluss schaffen, Ronald. << gab Hermine zurück.
    >>Und außerdem wollen wir unser Wissen zu Ende ausbilden lassen, nicht so wie du Ron. << sagte ich. Ron hatte rote Ohren bekommen.
    >>Genau so ist es. Wir wollen noch das restliche nötige für den Zaubereralltag lernen und wollen über alles Bescheid wissen, damit wir uns besser auf Überraschungen einstellen können. Nicht das plötzlich mal dein Haus brennt oder so und gleichzeitig übernehmen Gnome deinen Keller, wenn ein Zauber schief gelaufen ist oder so. << sagte Hermine.
    >>Hermine, tut mir leid das sagen zu müssen: Diese Gründe sind richtig schlecht. << sagte er und grinste frech. Hermine verdrehte genervt die Augen.
    >>Ron, lass sie doch. <<, sagte Harry dann. >>Wenn sie es wollen, können wir auch nichts daran ändern. Dann müssen wir halt ein Jahr versuchen ohne die zwei auszukommen. <<
    Hermine und ich wurden damals rosa.
    Aber heute ist nun alles geschafft. Wir haben unseren Abschluss in Hogwarts gemacht (alle UTZ-Prüfungen mit einem Ohnegleichen bestanden). Ich wollte mich zuerst auch zur Aurorin ausbilden lassen. Aber als ich mal ein paar Male dort war, habe ich meine Meinung schnell geändert. Wie konnten meine Eltern es dort nur aushalten? Dort wird sich fast nur gestritten und diskutiert, ich wollte zuerst genauso wie meine Eltern Auror werden, aber da es doch nichts für mich war, beschloss ich im Ministerium was anderes zu machen. Ich arbeitete zusammen mit Hermine in der Abteilung für magische Strafverfolgung im Büro von Missbrauch der Magie. Dort lässt es sich viel leichter arbeiten als in der Aurorenzentrale die sich im selben Stock befindet, so können wir, wenn wir mal in der Nähe sind, kurz zu Harry und Ron und uns mit ihnen unterhalten.
    Unser Leben läuft bis jetzt super. Wir alle sind weiterhin die besten Freunde, auch wenn wir inzwischen zueinander gefunden haben, da sich die Verliebtheit gemeldet hat. Ron und Hermine wohnen in einem Haus in der Nähe vom Fuchsbau – weil Mrs. Weasley darauf bestanden hatte. Die beiden wussten jedoch nicht wieso, aber nach einem Abendessen mit allen Weasleys zu dem wir alle eingeladen wurden und ich mit Mrs. Weasley alleine in der Küche war und ihr beim Abwasch half, verriet sie mir den Grund.
    >>Nun, weißt du, Angie. Sollten … Ron und Hermine mal heiraten … dann will ich doch sehen wie meine Enkel aufwachsen. << erzählte sie mir damals lächelnd. Auch ich musste schmunzeln. Es wäre schön, wenn die beiden mal heiraten würden. Was bestimmt irgendwann eintreffen wird, wenn sie weiterhin zusammen bleiben werden. Aber ich dachte nicht weiter darüber nach, da es ihre Sache war und ich habe Hermine auch nie gefragt, was sie davon halten würde – und so war es auch gut.
    Heute war ich bei Ron und Hermine. Allerdings waren nur Hermine und ich da. Harry und Ron sind immer noch arbeiten. Hermine und ich haben uns heute frei genommen, da wir mal wieder einen Tag für unsere typischen Beste-Freundinnen-Gespräche brauchen. Wir verbrachten den Tag miteinander. Zuerst haben wir uns tot gelacht über ein Missgeschick das uns passiert war, nachdem ich gekommen bin. Hermine hatte vergessen, dass sie die Waschmaschine an hatte (Hermine fand, es wäre gut, wenn Ron auch mal etwas von der Muggelwelt kennenlernt und versucht damit zu leben und es sich anzugewöhnen) und diese dann ausgelaufen ist und das ganze Badezimmer von Schaum überfüllt war. Beim Saubermachen bewarf Hermine mich dann mit etwas Schaum und darauf entstand dann eine Schaumschlacht – ziemlich kindisch für zwei einundzwanzigjährigen, obwohl Hermine schon fast zweiundzwanzig ist, aber Spaß muss einfach sein. Danach hatten wir uns – natürlich wieder trocken und ohne Seifenblasen im Haar – aufs Sofa im Wohnzimmer gesetzt und über unsere Schulzeit geredet. Wir mussten über sehr vieles lachen. Es war schon komisch, dass wir damals tatsächlich noch alle nur Freunde waren, keiner hätte von uns gedacht, dass aus unserem Quartett zwei Paare werden würden. Hermine ist während der Schlacht mit Ron zusammengekommen nach all den Jahren und ich mit Harry – der zur der Zeit, als wir noch nicht zusammen waren, mein bester Freund war und für den ich seit der vierten Klasse geschwärmt habe.
    Hermine und ich befanden uns in der Küche und kochten zusammen. Hermine briet ein Steak in der Pfanne und passte gleichzeitig auf die Kartoffeln auf die in einem Topf kochten während ich dazu einen Salat machte.
    >>Denkst du, dass Harry und Ron heute früher wieder kommen? << fragte ich.
    >>Ich hoffe mal nicht. Klar, ich meine, wir lieben ihre Gesellschaft, doch es wäre Jammerschade, wenn wir unseren Tag früher beenden müssen. << sagte Hermine schmunzelnd.
    >>Das wäre wirklich Jammerschade, aber falls, dann hoffe ich, dass sie noch auf etwas zu Trinken in den Tropfenden Kessel gehen und sich dann mit Neville unterhalten. Er ist doch jetzt der Kräuterkundelehrer in Hogwarts und da Hannah Abbott nun die Wirtin ist und die beiden dort leben, da sie jetzt verheiratet sind – zwar noch ziemlich jung, aber ich denke, das kümmert keinen sonderlich, oder? << sagte ich.
    >>Natürlich. Aber sollten Harry und Ron trotzdem hierher kommen, werden wir sie darum bitten uns noch so lange alleine zu lassen, bis es zwanzig Uhr wird. Solange muss einfach sein; dann müssen sie sich die Zeit irgendwie vertreiben, bis sie fertig sind. <<
    Wir lachten. Hermine hatte Recht. Diesen Tag müssen wir einfach zu zweit erleben, ohne Harry und Ron, da es sozusagen unser Beste-Freundinnen-Tag geworden ist – wir machen das nun jährlich.
    Wir aßen zusammen in der Küche, als das Essen fertig war. Wir beide aßen eigentlich nur eine Portion, da wir danach schon satt wurden.
    >>Oh mein Gott, ich kann nicht mehr. << sagte Hermine und lehnte sich an die Stuhllehne.
    >>Ich genauso. Wir hätten nicht so viele Kartoffeln nehmen müssen. Auch von dem Salat habe ich etwas zu viel gemacht. << sagte ich und räumte unsere Teller dabei in den Geschirrspüler. Dann setzte ich mich wieder an den Tisch.
    >>Ja, von dem Fleisch ist auch noch was übrig. Das reicht noch mindestens für zwei weitere Personen. << sagte Hermine.
    >>Wer weiß, vielleicht haben Harry und Ron ja Hunger, wenn sie wiederkommen. Da haben wir wenigstens noch etwas Zeit für uns gewonnen und können noch etwas länger Lachen oder so. << sagte ich.
    >>Das ist gut. <<, sagte Hermine und holte aus einem der Regale zwei Gläser raus. >>Komm, lass uns ins Wohnzimmer gehen. <<
    Ich stand auf und wir setzten uns aufs Sofa. Hermine schenkte in jedes Glas etwas Wasser ein. Dann schaltete Hermine den Fernseher ein (er gehörte ebenfalls zu dem anderen Muggelkram, den Hermine mit in das Haus gebracht hat, aber Ron gewöhnt sich eigentlich schnell daran).
    Wir sahen uns irgend so eine Schnulze an.
    >>Was ist das für Film? << fragte ich.
    >>Ähm – warte. <<, sagte Hermine und schaute auf eine Fernsehzeitschrift – natürlich alles nur Muggelsender. >>Titanic. <<
    >>Titanic? Das Schiff das 1912 gegen ein Eisberg prallte und unterging? <<
    >>Ja, das muss es sein. << sagte Hermine.
    >>Ist das nicht langweilig drei Stunden einem Schiff beim untergehen zuzusehen? << fragte ich.
    >>Das Schiff geht doch nicht von Anfang an unter. Hier steht, dass hier auch noch eine Liebesgeschichte abspielt. << sagte Hermine und las sich wohl die Filmbeschreibung in der Fernsehzeitschrift durch. Da es inzwischen das Jahr 2001 war ist der Film inzwischen vier Jahre alt und hat elf Oscars.
    >>Liebesgeschichte? War das damals auf dem Schiff auch so? Titanic ist doch ’ne wahre Geschichte. << sagte ich etwas verwundert.
    >>Schon, aber das mit der Liebesgeschichte ist natürlich erfunden, damit man etwas anderes sieht, als nur Menschen die essen, mit Champagner anstoßen und Panik veranstalten weil das Schiff untergeht. << sagte Hermine und legte die Fernsehzeitschrift zurück auf den Couchtisch. Der Film war irgendwie schön. Von der Geschichte und auch der Liebesgeschichte her und das Ende rührte Hermine und mich sogar zu Tränen.
    >>Gott, warum heulen wir? << fragte ich etwas lachend. Auch Hermine hatte Tränen in den Augen, aber lachte dann auch.
    >>Keine Ahnung. Vermutlich wegen dem Film. Gleichzeitig tragisch und wunderschön, man fühlt und leidet irgendwie mit. << sagte Hermine und wischte sich die Tränen weg.
    >>Daran muss es wohl liegen. << lachte ich und wischte mir ebenfalls die Tränen weg.
    In dem Moment hörten wir plötzlich aus dem Flur das Geräusch, das jemand hierher appariert ist. Das mussten Harry und Ron sein. Da der Film bereits vorbei war schaltete Hermine den Fernseher wieder aus und wir gingen in den Flur in den gerade Harry und Ron appariert sind.
    >>Hi, ihr zwei. << sagte Ron und küsste Hermine auf die Wange. Ich ging zu Harry und küsste ihn auch kurz auf die Lippen.
    >>Wieso habt ihr beide Tränen in den Augen? << fragte Harry und wunderte sich sehr.
    >>Tragischer Film. << sagte ich.
    >>Tragischer? Was habt ihr euch den angesehen? << fragte Ron interessiert.
    >>Titanic. << sagte Hermine.
    >>Titanic? Wirklich? Und deswegen habt ihr geheult. << fragte Ron weiter.
    >>Ja, haben wir, weil dieser Film sehr traurig ist. << sagte Hermine.
    >>Habt ihr zwei Hunger? << fragte ich und wechselte das Thema.
    >>Ein wenig. << sagte Harry.
    >>Das ist gut. Wir haben heute zusammen gekocht und es ist noch was übrig geblieben. Bedient euch nur. Ist in der Küche. << sagte Hermine.
    Während Harry und Ron in der Küche verschwanden redeten Hermine und ich weiter im Wohnzimmer über alles Mögliche. Nach einer viertel Stunde schon kamen Harry und Ron dann wieder aus der Küche.
    >>Also, wir machen uns dann auf den Weg nach Hause, was? << fragte Harry mich. Es war bereits kurz vor halb zwölf und ich war langsam wirklich müde geworden.
    >>Ja. Ich glaub auch das war’s für heute. << sagte ich und erhob mich vom Sofa. Hermine stand auch auf. Wir umarmten uns noch mal.
    >>Also, bis Montag dann. << sagte ich.
    >>Klar doch. << sagte Hermine. Auch Ron umarmte ich noch mal.
    >>Macht’s dann mal gut. Dann sehen wir uns im Ministerium. << sagte Ron.
    >>Ja, bis dahin. << sagte Harry. Wir fassten uns an der Hand und disapparierten.
    Wir erschienen im Grimmauldplatz Nummer 12. Hier lebten wir zusammen seit ich aus Hogwarts zurückkam. Kreacher ist zwar immer noch da, aber immerhin ist er keine Nervensäge und verbringt seine meiste Zeit nur in der Küche. Er ist zwar immer noch so drauf wie vor ein paar Jahren, aber es lässt sich damit leben.
    Ich musste gähnen.
    >>Schon müde? << fragte Harry lachend.
    >>Und wie. Ich muss mich auf der Stelle hinlegen. Bist du etwa nicht erschöpft. Ich nehme an, ihr hattet auch heute keinen ruhigen Tag in der Aurorenzentrale. << sagte ich.
    >>Nein, ruhig war es wirklich nicht. <<
    >>Na also. Aber wie auch immer. Ich geh dann mal hoch. << sagte ich.
    >>Schlaf gut. << sagte er noch ehe ich die Treppen hochging.
    >>Gute Nacht. << sagte ich und verschwand. Ich zog mich um und ging ohne mich abzuduschen ins Bett – das würde ich dann morgen früh machen, da ich jetzt einfach zu müde war.
    Am nächsten Morgen war die andere Seite des Bettes leer, aber man sah, dass jemand dort gelegen haben muss. Harry musste wohl schon wach sein. Mir war gestern Abend gar nicht aufgefallen, dass er sich auch hingelegt hat. Ich musste wohl in einen ziemlichen Tiefschlaf gewesen sein.
    Ich stand auf und ging ins Badezimmer. Dort ging ich zuerst unter die Dusche. Nachdem ich mich angezogen und die Zähne geputzt hab, ging ich die Treppen runter. Ich hatte irgendwie keinen richtigen Hunger sondern mehr Appetit auf schwarzen Tee mit Zitrone.
    Ich betrat die Küche und wäre fast in Harry reingelaufen.
    >>Oh mein Gott, hast du mich erschreckt! << sagte ich schockiert.
    Er grinste.
    >>’tschuldige. << sagte er und küsste mich. Als wir uns wieder voneinander lösten, fragte ich: >>Wie lange bist du schon wach? <<
    Ich kochte Wasser und holte eine Tasse und einen Teebeutel aus einem Regal.
    >>Schon eine Weile. Ich wollte dich schlafen lassen, denn du sahst gestern wirklich müde aus. << sagte er.
    >>Und wie. Ich habe nicht mal was geträumt. << sagte ich.
    >>Dass du im Tiefschlaf warst, habe ich gemerkt, du hast geschlafen, wie eine Tote. <<
    >>So habe ich mich auch gefühlt, glaub mir. <<
    Er lachte.
    >>Willst du auch einen Tee? << fragte ich.
    >>Danke, nein. Ich hatte schon einen. <<
    Nachdem ich den Tee für mich gemacht habe, setzte ich mich an den Tisch und er ließ sich neben mir nieder.
    >>Wie lange bist du heute bei Kingsley? Habt ihr dort wieder viel zu besprechen? << fragte ich.
    >>Heute ausnahmsweise mal nicht. Ich bin, wie du, den ganzen Tag zu Hause. << sagte er.
    Während ich an dem Tee nippte, wandte er den Blick kein einziges Mal von mir ab und wenn ich ihm dann in die Augen sah, lächelte er mich an, was ich natürlich erwiderte.
    >>Was ist? << fragte ich etwas lachend.
    >>Was soll sein? << fragte er.
    >>Wieso schaust du mich die ganze Zeit so an? << fragte ich genauer.
    >>Weil du wunderschön bist. << sagte er und lächelte wieder. Ich war diese Komplimente von ihm inzwischen gewohnt und musste jedes Mal schmunzeln – auch jetzt. Aber was hätte ich da denn erwarten sollen?
    Als ich den letzten Schluck Tee genommen habe, stand ich auf und räumte den Becher wieder weg.
    Harry stand sofort vom Tisch auf und ging auf mich zu. Ich zog ihn an mich und legte meine Lippen auf seine.
    >>Ich liebe dich. << sagte ich nachdem wir uns voneinander gelöst haben.
    >>Und ich liebe dich. << Wir küssten uns noch mal. Wir hörten dann auf, als ein Türknarren uns aufschrecken ließ. Es war Kreacher, der Hauself. Er war es gewohnt uns zu sehen während wir uns küssten und tat immer so, als wären wir nicht da. Doch er entschuldigte sich jedes Mal, wenn wir ihn dann bemerkt und aufgehört haben.
    >>Verzeihung, Meister. << sagte Kreacher und verbeugte sich entschuldigend.
    >>Ist schon in Ordnung Kreacher. << sagte Harry. Kreacher nahm einen Lappen aus einem Regal und verließ die Küche wieder.
    >>Ich werde mich niemals an diesen Hauselfen gewöhnen. << sagte ich und sah in die Richtung, in die Kreacher gerade verschwunden war.
    >>Das kommt sicher noch. <<
    >>Das hast du vor zwei Jahren auch schon gesagt, daran hat sich nichts geändert. <<
    Wir lachten. Aber ich werde mich wirklich nie an Kreacher gewöhnen, auch wenn ich ihn inzwischen sehr gut kenne.
    >>Also, was hast du für heute vorgenommen? << fragte Harry. Ich dachte nach. Da gab es eigentlich nichts was ich zu tun hatte. Für meine Arbeit am Montag hatte ich alles bereits erledigt.
    >>Oh – ähm – na ja, eigentlich gar nichts. Vielleicht an die Luft gehen und einen Spaziergang machen. Warum fragst du? <<
    >>Weil Ron gestern gesagt hat, dass wir heute alle zusammen durch den Grendes Forest gehen könnten. <<
    Der Grendes Forest ist der Wald der sich in der Nähe von dem Haus von Ron und Hermine befindet.
    >>Das klingt sehr gut, wann denn? <<
    >>Wie spät ist es denn? << fragte er. Ich sah auf meine Uhr.
    >>Kurz vor elf. << sagte ich.
    >>In einer viertel Stunde. <<
    >>Oh gut, dann kann ich mich noch schnell umziehen. << Ich ging nach oben und zog mir bessere Sachen für den Wald an.
    Um viertel nach elf fassten wir beide uns an der Hand und apparierten zu Hermines uns Rons Haus. Die beiden hatten schon draußen auf uns gewartet und wir gingen sofort los.
    Im Wald redeten wir über alles, was uns einfiel und über unsere Schulzeit. Die konnten wir einfach nicht so schnell vergessen, da wir einfach zu viel Unglaubliches erlebt haben.
    >>Erinnert ihr euch noch an unseren ersten Schultag damals? <<, fing Ron an. >>Als wir uns im Zug alle zum ersten Mal getroffen haben? <<
    >>Ja. <<, sagte Harry. >>Ich glaube, damals hätte sich keiner von uns denken können, was wir in den nächsten Jahren alles durchmachen müssten. <<
    Wir lachten alle.
    >>Auf jeden Fall. Aber ich fand einfach, das Beste war, als Hermine Draco damals eins runter gehauen hat. << sagte ich. Hermine grinste und Harry, Ron und ich prusteten los.
    >>Daran erinnere ich mich. Das hat gut getan. Er hatte es ehrlich gesagt doch nicht anders verdient. << sagte Hermine lachend.
    >>Ich werde sein dummes Gesicht nie vergessen. << sagte Ron.
    >>Ja, aber diese Zeiten der Feindschaft mit Draco sind doch ein Glück vorbei. Hat einer von euch ihn zufällig mal gesehen? << fragte Hermine.
    >>Er war mal im Ministerium. << sagte Harry. Wir sahen ihn alle an.
    >>Ach wirklich? Wann denn? << fragte Ron.
    >>Weiß ich nicht mehr genau. Ich glaub mindestens vier Wochen her. <<
    Wir gingen gerade eine Lichtung runter an einem Fluss vorbei und gingen dann wieder einen kleinen Berg hoch.
    >>Ich bin eigentlich froh, dass wir uns nicht mehr mit ihm rumschlagen müssen. << sagte ich.
    >>Ich auch. <<, sagte Ron. >>Obwohl er jetzt ein wenig anders ist, kann ich seine Gegenwart einfach nicht so richtig vertragen. <<
    >>Ach komm schon, Ron. Jetzt sei doch nicht albern. Irgendwann müssen wir uns doch alle vertragen. << sagte Hermine streng.
    Wir redeten noch den Rest des Weges über die Schulzeit oder einfach nur unsere üblichen typischen Gesprächsthemen von früher, die wir immer noch hatten. Hermine und Ron stritten sich aber noch mindestens zwei Male über die Sache mit Draco Malfoy. Aber ich war der Meinung dass wir uns ruhig vertragen könnten aber wir müssen ja keine Freunde werden. Einfach nur ein Waffenstillstand reicht und wir müssen nicht einmal miteinander reden. Einfach nur versöhnen und schon herrscht wieder Frieden und wir müssen nicht an schreckliche Zeit damals denken.
    Gegen zwei Uhr Mittags kamen wir wieder aus dem Wald heraus und waren wieder am Haus von Hermine und Ron angekommen.
    Da es mitten im November war, lag überall Schnee und die Kälte war furchtbar. Wir betraten das Haus uns Ron entfachte im Kamin sofort ein Feuer. Hermine machte Tee und wir setzten uns alle vor den Kamin und plauderten weiter oder sahen uns was im Fernsehen an, während Hermine ab und zu mal in der Küche verschwand um nach dem Essen zu sehen, dass sie zubereitete.
    Als es draußen bereits dämmerte und dunkel war, saßen wir noch im Wohnzimmer von Ron und Hermine. Hermine schien die ganze Zeit so angespannt, Ron drückte immer dann ihre Hand. Ihre Nervosität machte mich neugierig und ich wüsste gerne, warum sie so war, denn wenn ich zurück denke, erinnere ich mich gar nicht mehr daran, wann Hermine mal nervös war. War sie das mal überhaupt einmal?
    Nach einer Weile, hielt ich es nicht mehr aus uns schließlich gewann in mir die Neugier.
    >>Hermine, geht’s dir gut? << fragte ich.
    >>J-ja … n-natürlich, w-w-warum s-s-sollte etwas sein? << stotterte sie. Ron sah sie warm an und nickte ihr beruhigend zu.
    >>Okay, Leute, ihr benehmt euch schon den ganzen Abend so komisch. Was ist los? << fragte Harry, dem offenbar auch aufgefallen war, wie anders sich Ron und Hermine den ganzen Abend lang benehmen.
    >>Also, gut … wir … ähm … also … << Hermine schien so als ob sie es nicht mehr schaffen würde ein vernünftiges Wort über die Lippen zu bringen.
    >>Hermine, ich werd’s ihnen sagen, ist schon gut. <<, sagte Ron, was Hermine zu beruhigen schien. >>Harry, Angie, Hermine und ich werden heiraten. <<
    Ich war überwältigt und konnte es nicht glauben. Diese Nachricht war unglaublich.
    >>Habe ich mich gerade verhört? << fragte Harry, der es genauso kaum glauben konnte wie ich.
    >>Nein. << sagte Hermine, die jetzt strahlte.
    >>Oh mein Gott, das ist einfach nur unglaublich, ich freu mich total für euch! << sagte ich strahlend und umarmte Hermine.
    >>Ich gratuliere euch. << sagte Harry.
    >>Danke, Kumpel. << sagte Ron lächelnd.
    >>Aber mal so ganz ehrlich, war mir eigentlich klar, dass es irgendwann mal eintreffen würde. << sagte ich.
    >>Was? Ernsthaft? << fragte Ron.
    >>Natürlich. << sagte ich und wir prusteten alle los. Wir feierten diese Neuigkeit mit einer Flasche Feuerwhisky, die Ron aus der Küche holte. Ich konnte das Glück der beiden gar nicht glauben. Es freute mich richtig. Sie erzählten, dass es seit gestern bereits feststand. Dann kamen noch zwei weitere Überraschungen. Hermine fragte mich, ob ich ihre Brautjungfer werde und Ron bat Harry Trauzeuge zu werden. Wir sagten beide sofort zu, denn so konnten wir uns noch mehr freuen.
    Nach diesem Tag mit Ron und Hermine verließen Harry und ich wieder ihr Haus nachdem wir uns alle verabschiedet haben.
    Morgen war Sonntag. Was könnte ich da wohl machen? Ich hatte alle Papiere und den sonstigen Rest fürs Ministerium schon erledigt. Ich hatte eigentlich nichts zu tun. Ich musste mir überlegen, was ich noch tun würde. Doch da fiel mir ein, dass ich mal wieder unbedingt etwas im Grimmauldplatz aufräumen sollte. Kreacher erspare ich das oft, damit er mal etwas anders tun kann, da ich, wenn es um Hauselfen geht, genauso bin, wie Hermine. Ich putze eigentlich oft, damit Kreacher nicht das ganze Haus sauber machen muss – er ist es eigentlich gewohnt von den anderen Blacks.
    >>Miss Sullivan sollte Kreacher die Arbeit machen lassen. << betont Kreacher immer wieder, wenn ich mich mal um den Haushalt kümmern will, oder wenigstens nur ein kleines bisschen. Putze ich allein schon einen kleinen Kaffeefleck weg, den ich hinterlassen habe, fragt Kreacher mich immer wieder, warum ich ihn nicht rufe und einfach weiter meine Arbeit erledigen gehe. Wie schon gesagt, würde ich mich nie an Kreacher gewöhnen. Er mag mich nicht. Nein, ich bin mir sogar sicher – er hasst mich. Aber er verbirgt es immer, damit ich nicht den Eindruck mache, als würde es mir auffallen. Aber manchmal muss ich mich einfach geschlagen geben. Ich persönlich, würde Kreacher die Freiheit geben, da ich ihn nicht ertragen kann, aber ich wusste, dass Harry es nicht wollte; was er aber niemals offen zugeben würde. Ich weiß nicht, warum er ihn weiterhin im Grimmauldplatz haben will, aber ich muss es akzeptieren. Vermutlich, glaubt Harry, Kreacher hätte die Freiheit nicht verdient. Ich bin mir nicht mal sicher ob Kreacher überhaupt einen von uns ausstehen kann.
    Ich sollte Harry mal ernsthaft fragen, ob wir nicht lieber wo anders hinziehen sollten – da muss ich mir aber eine Ausrede überlegen, wie zum Beispiel, ich hätte gerne mehr Sonne im Haus – und den Grimmauldplatz als eine Art Ferienhaus oder so behalten können. Kreacher würde ja selbst über die Runden kommen, was ihm ja schon immer gelungen ist und so hätte er ja auch bestimmt mehr Freizeit.
    Harry und ich hielten uns an der Hand und gingen zu Fuß zurück anstatt zu apparieren, denn frische Luft und Bewegung ist auch mal eine gute Abwechslung anstatt sich nur dauernd von einem Ort zum anderen zu apparieren. Ich hatte es eigentlich damals nur gelernt als wir die Horkruxe gesucht haben, denn ich wusste nie, ob ich das Apparieren wirklich lernen wollte und schon damals in der zweiten Klasse daran dachte, die Prüfung sausen zu lassen und einfach die Floh-Netzwerke zu benutzen, bei denen keine Gefahr besteht sich zu zersplintern. Mir persönlich ist es noch nie passiert, doch dafür Ron – und es war meine Schuld.
    Ich wollte eigentlich nie wieder so viel über diese Dunklen Zeiten nachdenken. Harry, Ron, Hermine und ich mieden es sowieso das Jahr 1997 und Anfang Mai 1998 zu erwähnen, wo damals noch er an der Macht stand. Aber wir können wieder in Frieden in der Zauberer- sowohl aber auch in der Muggelwelt leben.
    Das alles von vor ein paar Jahren ist nun vorbei.








    2
    Etwas, was niemand erwartet hätte


    Es waren bereits mehrere Monate vergangen, nachdem Ron und Hermine uns mitgeteilt haben, dass sie heiraten werden. Hermine zog mich sofort mit in die Hochzeitsvorbereitungen ein. Besser gesagt, in die Sache, was ihr Kleid betrifft und meine Meinungen über die Dekorationen und die Hochzeitstorte, denn in den Rest hatte sich sofort Mrs. Weasley eingemischt und Mr. Weasley und ihre anderen Kinder auch da rein gezogen, so wie sie es auch damals als die Hochzeit von Bill und Fleur vor ein paar Jahren anstand gemacht hat.
    Jeden Tag saß ich mindestens von elf Uhr morgens bis halb zehn Uhr abends bei Hermine und wir versuchten uns gut vor Mrs. Weasley zu verstecken, die sich immer in unsere Gespräche einmischte und wissen wollte, was wir bereits alles ausgemacht haben, und waren fast immer nur in dem geheimen Raum in den Haus von Ron und Hermine zu verstecken, den sie eingebaut und mit einem Zauber versteckt haben, dort lagern sie all magischen Kram.
    Mrs. Weasley ist eine sehr gute Frau, aber manchmal ist eine echte Glucke, und kann sich nicht raushalten. Hermine und ich wollten alleine aussuchen, was sie für ein Kleid auf der Hochzeit trägt, da es ihre Entscheidung und auch ihre Hochzeit ist. Da ich mich kein bisschen in Mode, dafür aber perfekt in schicker Robe für Feiern und besondere Anlässe auskenne, wollte Hermine, dass ich sie überall berate.
    Wir hielten uns mal wieder in dem geheimen Raum versteckt und saßen auf einem weichen Sofa. Hermine erzählte mir, wie ihr Kleid so in etwa aussehen sollte.
    >>Bist du sicher, dass du keine Kette nehmen möchtest? << fragte ich.
    >>Ja, ich meine, nein, ich meine, ja doch oder lieber doch nein, oder, ich hab’s! Aber … nein warte! Ich glaub besser wäre so eine Spange mit einem Diamant verziert, da kann ich meine Haare vielleicht offen lassen. << sagte Hermine.
    >>Willst du denn keinen Schleier nehmen? Ich finde der gehört einfach dazu. << schlug ich vor.
    >>Doch, natürlich würde ich das. <<
    >>Wie willst du das dann mit offenen Haaren machen? Ich hoffe doch, dass du nicht so einen nimmst, den man sich einfach nur auf den Kopf legt und der dann das ganze Gesicht verdeckt. <<
    >>Nein, natürlich nicht. Das finde ich unpassend und meiner Meinung nach, ist das viel zu altmodisch. <<
    >>Ja, Hermine, was dann? Wir müssen uns so langsam mal entscheiden, so viel können wir nicht auf einmal nehmen. << erinnerte ich sie. Hermine runzelte die Stirn und verschränkte die Arme vor der Brust, lächelte jedoch.
    >>Du könntest ruhig mal etwas Geduld haben. Die Hochzeit ist in zwei Wochen und ich werde auch geduldig sein wenn du und Harry mal vorhabt zu heiraten und ich werde dir immer genau zuhören und dich nicht dazu drängen, dich endlich zu entscheiden. <<
    Ich wurde steif wie ein Brett. Ich habe nie mal daran gedacht, ob es mal passieren könnte. Ich habe nicht einmal daran gedacht, wie es sein würde verheiratet zu sein.
    >>Hermine! <<, sagte ich geschockt. Sie grinste mich frech an. >>Mein Gott, dass wird nie und nimmer eintreffen! <<
    Meine Wangen fingen an zu glühen und ich konnte mir bildlich vorstellen, wie mein Gesicht leicht rosa wurde.
    >>Was redest du denn da? Angie, ich habe ihn noch nie so glücklich gesehen, seit ihr endlich zueinander gefunden habt. Weißt du eigentlich, wie sehr er dich liebt? Irgendwann wird es mal dazu kommen. <<
    >>Kann ich dir trotzdem eine weitere Frage stellen? <<, Bevor ich nein sagen konnte, oder erst den Mund aufmachen, fragte Hermine: >>Sag mal, ist es bei euch denn mal … nun ja … du weißt schon … dazu gekommen? <<
    >>Nein. <<, sagte ich sofort und es stimmte wirklich. Bei mir war es bis heute noch nicht dazu gekommen, nicht mal damals als ich in der sechsten Klasse fast ein halbes Jahr mit Michael Corner zusammen war, aber während der Schulzeit, hätte sowieso nicht zu mir gepasst. Falls es dazu mal kommen sollte, dann habe ich schon vor Jahren entschieden, erst nach der Schulezeit. Und so viel ich wusste, war es bei Harry genauso wie bei mir, zwar habe ich ihn nie gefragt, aber er hätte es mir gesagt, da wir keine Geheimnisse vor uns haben. >>Wieso fragst du? War es bei Ron und dir dazugekommen und bist du jetzt schwanger? << fragte ich verwirrt.
    >>Nein, selbstverständlich nicht. << sagte Hermine.
    >>Okay, das ist ja schön und gut. Und warum hast du mich dann gefragt? << wollte ich wissen.
    >>Ach einfach nur so. << sagte Hermine und winkte ab.
    Ich wusste überhaupt nicht was ich sagen soll. Ich fühlte mich so … ja, wie fühlte ich mich eigentlich? Es war ein unbekanntes Gefühl, dass ich gar nicht kannte. Wie sollte ich es besser nennen als unbekannt? Es war nicht so wie damals, als ich Lust auf mehr Küsse von Harry bekam. Dieses Gefühl war so komisch, dass ich es nicht mal beschreiben konnte. Harry mal heiraten? Darüber habe ich nie nachgedacht, wie das wäre oder sein könnte.
    >>Können wir bitte über was anderes reden? Wieso sprechen wir nicht weiter über den Schmuck, den du tragen willst. Komm, ich glaube, das mit der Spange, dem Schleier und den offenen Haaren können wir beides nehmen, und ich hab eine Idee, wie du gleichzeitig auch dein Haar offen lassen kannst. <<
    >>Angie, wag es ja nicht hier das Thema wechseln! <<, mahnte Hermine mich lachend und weiter mit diesem frechen Grinsen. >>Aber seien wir doch mal ehrlich. Was würdest du davon halten, wenn er dich mal fragen würde, ob du ihn heiratest? <<
    >>Ich hab keine Ahnung, okay! Ich weiß es nicht, ich … vermutlich würde ich glauben, dass ich mich verhört habe, würde mich aber freuen. << sagte ich.
    >>Nur freuen? << grinste Hermine.
    >>Ja, nicht nur das natürlich, Mensch du bist hier verlobt! <<, sagte ich und musste jetzt auch lachen. >>Ich hab kein Schimmer, wie das ist, ja? <<
    >>Okay, gut. Zurück zu dem Kleid und dem Schmuck. Also, was hältst du denn davon, wenn der Schleier ungefähr bis zur Mitte des Rückens reicht? << fragte Hermine und war wieder mit ihren Gedanken bei ihrem Hochzeitskleid.
    >>Wäre bestimmt nicht schlecht, aber zu welcher Art von Kleidern würde so ein Schleier denn passen, also auf keinen Fall zu einem schmalen, das so eng an den Beinen aussieht, ich finde dass passt kein bisschen dazu. << sagte ich.
    >>Du hast Recht. Also, wir haben Schleier, die Spange und die Ohrringe, fehlen nur das Kleid und passende Schuhe. << sagte Hermine.
    >>Dann weiß ich schon mal, was deine Schuhe betrifft. Nach der Trauungszeremonie wechselt du lieber die Stöckelschuhe gegen ganz einfache aber schöne Ballerinas, mit denen sich besser tanzen lässt. <<
    >>Ich werde das auf jeden Fall machen, denn ich muss sagen, dass ich High Heels, Pumps, Riemen- und Stöckelschuhe und generell alles was Absätze hat, egal wie hoch oder niedrig über alles hasse und verabscheue. << sagte Hermine.
    Ich empfand das genauso wie sie, denn ich hasste so etwas auch, und am wenigsten konnte ich Mädchen ausstehen, die die Dinger schon anfangen mit zwölf oder dreizehn zu tragen. So etwas waren bei mir die Oberflächlichen typischen Möchtegern-Models. Wie konnte man nur so was machen, fragte ich mich immer nur.
    >>Bei der Sache bist du nicht alleine, Süße. << sagte ich.
    Den ganzen Nachmittag, saß ich mit Hermine auf dem Sofa und wir grübelten mehrere Stunden über das schwerste – ihr Hochzeitskleid. Dann haben wir schließlich eine gute Vorstellung gehabt, wie es aussehen sollte und schlichen uns am Abend aus dem Raum und apparierten dann in die Muggelwelt, wo ich wir leider in einen Brautmode-Laden gehen mussten. Ich mag es nicht Kleider kaufen zu gehen, denn ich hasse das einfach mehr als alles andere und finde das so sterbenslangweilig. Aber hier musste ich leider eine Ausnahme für meine beste Freundin machen.
    Nach einer ewigen Suche fanden, wir dann das richtige Kleid für Hermine und machten uns dann zu Fuß wieder auf den Rückweg.

    Nach ein paar Tagen, war es dann schließlich endlich so weit. Ron und Hermine heiraten. Ginny, Luna (Hermine hatte auch sie gebeten ihre Brautjungfern zu werden) und ich, halfen Hermine sich anzuziehen.
    >>Bleib ruhig, Hermine, sonst mache ich noch was falsch. << mahnte ich Hermine, die nervös auf ihrem Stuhl hin und her rutschte. Ich war dabei, ihre Haare so hinzurichten, wie sie es gerne wollte und ich würde gerne alles richtig machen, damit es ja auch schön aussieht. Ginny half mir zum Glück dabei.
    >>Ja, echt mal, Hermine, ich muss gleich deine Augen neu schminken, wenn du so zappelst. << sagte Luna.
    >>Ginny, gibt mir bitte noch ein paar kleine Spangen, dann kann ich die Haare hochstecken. <<
    Hermine hat sich doch dazu entschieden ihre Haare hochzustecken.
    >>Sicher, hier. <<, Ginny reichte mir eine Dose mit ganz vielen kleinen schwarzen Spangen. >>Hermine, übrigens, wenn Ron mal nicht gut zu dir sein sollte, dann kann er was erleben. <<
    Wir lachten. Hermine schien etwas lockerer aber nicht ganz zu hundert Prozent und etwas aufgeregt wirkte sie immer noch.
    >>Gut. Zeit für das Kleid. << sagte Luna dann, als wir endlich fertig waren. Ginny und Luna halfen Hermine beim anziehen. Ich ging zum Fenster und sah draußen, dass die Gäste sich bereits versammelten. Aber bis es richtig losgeht, sind es noch vierzig Minuten.
    Ich sah im Garten die anderen Weasleys und Harry. Mrs. Weasley konnte ich jedoch nicht erkennen. Vermutlich war sie woanders mit Ron und mischte sich wieder ein, was er tragen soll. Es würde eine schöne Hochzeit werden unter freiem Himmel. Um das Haus wurden besondere Zauber gelegt, sodass, falls es zu einem kleinen Regen kommen sollte (was eigentlich an so einem heißen sonnigen Tag, eher nicht der Fall sein wird), bekommt die Hochzeitsgesellschaft nichts ab. Die feinen Holzbänke wurden mit Blumen und Schleifen geschmückt und die Tische waren ebenfalls aus demselben dunkelbraunen Holz und mit violetten Schleifen und Blumen Geschmückt. Die Torte war fast siebzig Zentimeter hoch und war mit schönen lila und violetten Mustern geschmückt. Ich fand es einfach nur wunderschön.
    Als Harry entdeckte, dass ich aus dem Fenster hinunterspähte lächelte er und winkte mir zu, was ich erwiderte. Mein Herz fing an zu klopfen und am liebsten hätte ich Ginny und Luna alleine mit Hermine lassen und jetzt runter zu ihm gehen.
    Aber da so was sich nicht gehörte, blieb ich und deutete hinter mich, und Harry verstand, dass ich noch mit Hermine beschäftigt war. Er nickte lächelnd und ich entfernte mich wieder vom Fenster.
    >>Hermine du siehst wunderschön aus. << sagte ich, als Hermine komplett fertig war. Ich erkannte sie kaum wieder.
    >>Ron werden die Augen ausfallen. << sagte Ginny.
    >>Also das auf jeden Fall. << sagte Luna. Hermine hatte schöne Kleider in saphirblau für uns ausgesucht, nicht zu kurz, sondern fast knielang, was sie eigentlich auf meinen Wunsch getan hat, da ich kurz, knapp und eng schon immer verabscheut habe, es grässlich fand und mich niemals in so etwas wohlfühlen würde.
    Ich sah auf die Uhr an der Wand.
    >>Schon fast zwei. << sagte ich.
    >>Dann müssen wir so langsam mal runter, was? << sagte ich. Hermine nickte nervös. Ginny fasste sie an der Schulter.
    >>Hey, bleib ruhig, es wird schon, nicht Leute? << sagte sie.
    >>Ja. Ist okay, Hermine. Sobald wir unten sind, hast du deine Ängste schon alle vergessen. << sagte ich.
    >>Das hoffe ich doch. << meinte Hermine mit zusammengebissenen Zähnen.
    Plötzlich eilte Mrs. Weasley ins Zimmer.
    >>Hermine, du siehst unglaublich aus. << sagte sie.
    >>Danke, Mrs. Weasley. << lächelte Hermine.
    >>In wenigen Minuten bist du auch Mrs. Weasley. << sagte Luna. Wir lachten, aber Hermine lächelte nur.
    >>In fünf Minuten geht es los. Hier ist der Lilienstrauß. <<, Mrs. Weasley reichte Hermine einen wunderschönen Strauß mit violetten Lilien. >>Um genau zwei Uhr spielt die Musik los – dein Vater wartet bereits unten, Hermine, Süße – wartet mindestens zehn Sekunden und schreitet dann langsam voran. << erklärte Mrs. Weasley.
    >>Und nicht das Lächeln vergessen. << sagte ich und hob Hermines Kinn leicht an. Sie setzte ein schwaches Lächeln auf.
    >>Das wird schon besser, wenn du unten bist. << sagte Luna. Jetzt lachte Hermine doch.
    >>Also gut, gleich haben sich alle gesetzt. Ginny, Angie, Luna, geht doch auch schon mal nach unten. Eure Plätze sind ganz vorne bei Harry, Arthur und George. Na los, geht schon. << drängte Mrs. Weasley. Als wir das Zimmer verließen und zur Treppe gingen, verdrehten wir drei die Augen.
    >>Typisch, Mum. << murmelte Ginny.
    Draußen befanden sich alle Gäste und die meisten saßen schon auf ihren Plätzen und manche andere suchten ihre noch oder unterhielten sich mit anderen. Ich erkannte viele alte Freunde wieder. Seamus Finnigan, Neville und Hannah, Parvati und Padma Patil, Dean Thomas (er und Ginny haben doch wieder zueinandergefunden), selbst Lavender Brown war gekommen und da konnte ich meinen Augen kaum trauen – Draco Malfoy und seine Freundin, inzwischen Verlobte, Astoria Greengras. Wie Hermine es wohl geschafft hat, Ron zu überreden die beiden doch einzuladen? An dem Hochzeitsbogen, der mit den Lilien geschmückt war, sah ich Ron in seinem Anzug, er unterhielt sich mit Bill und Fleur. Unter den Gästen waren auch noch viele andere wie Kingsley, Fleurs Eltern und ihre kleine Schwester, einige andere Verwandte der Weasleys und auch Rons Tantchen Muriel, die ich immer noch verabscheute, Hermines Mutter, ihren Dad haben wir im Haus gesehen und ihn kurz begrüßt, und noch sehr viele Verwandte von Hermine, die ich gar nicht kannte. Selbst Hagrid, der Halbriese, war hier. Unser guter Freund aus Hogwarts, den wir natürlich sofort begrüßten.
    Es war auf jeden Fall sehr viel los. In der ersten Reihe sahen wir Mr. Weasley, Harry und George sitzen. Wir gingen zu ihnen und setzten uns. Mr. Weasley war der erste, der uns entdeckte.
    >>Ah, Ginny, Angie, Luna, da seid ihr ja! Setzt euch, setzt euch! << sagte Mr. Weasley fröhlich.
    >>Hallo Dad. << sagte Ginny.
    >>Schön Sie zu sehen Mr. Weasley. << sagte ich.
    >>Guten Tag, Sir. << sagte Luna.
    Ginny setzte sich in der vorderen Reihe zu Dean, der neben Fred saß. Luna nahm den freien Platz neben Mr. Weasley und die beiden begannen ein Gespräch. Ich setzte mich natürlich neben Harry und er nahm meine Hand und küsste mich dann.
    >>Geht’s dir gut? << fragte er.
    >>Ja, wart ab bis du Hermine siehst. Du wirst deinen Augen gar nicht trauen, dass sie es ist. << sagte ich.
    Er lachte.
    >>Was ist? << fragte ich.
    >>Bestimmt sieht Hermine sehr schön aus, aber du bist meiner Meinung nach hier die allerschönste. << sagte er.
    >>Ach, jetzt fängst du auch noch an zu lügen. << sagte ich und stupste ihn in die Seite.
    >>Du weißt genau, ich lüge dich nie an. <<
    >>Natürlich weiß ich das. << sagte ich und küsste ihn auf die Wange.
    >>Weißt du eigentlich, dass ich dich liebe? << fragte er.
    >>Ich weiß es. Und ich liebe dich auch. << sagte ich. Dann kam einige Zeit Mrs. Weasley noch zu uns.
    >>Schaut da ist Hermine! << sagte Ginny dann plötzlich. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass die Musik anfing zu spielen. Es war ein sehr schönes und altes Klavierstück.
    Alle drehten sich um, als sie die Musik hörten. Ich wurde aufs Neue fasziniert als Hermine mit Mr. Granger eingehakt näher kamen, obwohl ich bereits wusste, wie sie aussah. Den Gästen raubte es den Atem und am meisten Ron.
    Hermine war die schönste Braut, die ich je gesehen hatte. Ihr Gesicht schien zu strahlen und das Kleid sah an ihr einfach nur wunderschön aus.
    Als Hermine vorne bei Ron ankam, gab Mr. Granger seiner Tochter ein Kuss auf die Stirn und ging dann ebenfalls zu den Bänken und setzte sich neben Mrs. Granger.
    Ein schon älterer Zauberer der ebenfalls vorne stand sprach: >>Sehr verehrte Gäste, meine Damen und Herren. Heute haben wir uns an diesem herrlichen Frühlingstag versammelt zu dem Anlass des größten Tages von Hermine Jean Granger und Ronald Bilius Weasley. Mr. Weasley, sprechen Sie mir nach … <<
    Mir flossen schon einige Tränen an den Wangen herunter, die ich schnell versuchte wegzuwischen. Mrs. Weasley und Mrs. Granger schluchzten ganz leise, aber auch Ginny und Luna.
    >>Ja. <<
    >>Ja. <<
    >>Hiermit sind Sie bis zum Tode vereint. <<
    Als es dann zu dem Kuss zwischen Ron und Hermine kam, fing die Menge an zu klatschen und ich könnte schwören, Rons Eltern und Hermines klatschen am lautesten.
    Wir erhoben uns dann alle von den Plätzen und dann ging es los. Für Hermine war es Zeit ihren Lilienstrauß zu werfen. Gefangen hätte ihn fast eine Dame unter den Gästen, Luna ihn aber zuerst erwischte. Wir klatschten alle los und dann fing erneut Musik an zu spielen. Gäste setzten sich, fingen an zu tanzen, zu essen und sich zu unterhalten. Harry und ich gingen sofort zu Hermine und Ron um ihnen zu gratulieren und sie ganz fest zu drücken. Als dann Hermine und Ron von den tausenden Umarmungen erlöst wurden, tanzten sie gemeinsam. Mit Harry, Neville und Hannah saß ich an einem Tisch und wir beobachteten die anderen beim Tanzen. Dann nahm Harry plötzlich meine Hand.
    >>Komm, ich glaube von einem Tanz wirst du nicht sterben. << sagte er als er mein unsicheres Gesicht sah. Tanzen war mir weiterhin unangenehm obwohl ich es eigentlich konnte ohne es jemals gelernt zu haben, was mir bis vor kurzem, als ich gerade dabei war das Abendessen zuzubereiten und dabei Radio gehört habe, Harry dann zu mir kam und wir zu einem Lied getanzt haben, nie aufgefallen war.
    >>Warum tust du mir das an? << fragte ich.
    >>Weil du dich deinen Ängsten stellen musst. <<
    >>W-was? Ich hab keine Angst vorm tanzen, ich hab nur … es ist mir einfach vor so vielen Menschen unangenehm. Ich mach’s nicht gern in der Öffentlichkeit, eigentlich ja generell nicht. <<
    >>Das sagst du immer. Beachte die anderen einfach nicht und schon dürfte es kein Problem sein. <<
    >>Ich denke eher nicht. <<
    >>Komm schon, tu’s für mich. <<
    Da ich wusste, dass er überhaupt nicht nachgeben würde, ließ ich mich darauf ein. Auf der Tanzfläche bei den anderen tanzenden Paaren, flüsterte ich ihm zu: >>Da ich nicht so sein will, ist die maximale Anzahl der Tänze bis zum heutigen Abend drei. <<
    Er lächelte mich mit seinem süßen Lächeln an, dass ich so sehr liebte.
    >>Damit gebe ich mich zufrieden. << sagte er und drückte mir ein Kuss auf die Wange.
    Auf der Hochzeit unterhielt ich mich sehr viel mit unseren alten Freunden aus der Schulzeit, die ich schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gesehen hatte. Mit Hermine und Ron sprach ich natürlich auch sehr viel an dem heutigen Abend. Es war eine wirklich sehr schöne Hochzeit, die bis nach halb zwölf Uhr abends gedauert hatte und sie nahm nicht so ein katastrophales Ende, wie die Hochzeit von Bill und Fleur vor ein paar Jahren.
    Ron und Hermine brechen in wenigen Minuten in ihre Flitterwochen auf. Hermine erwähnte mal vor ein paar Tagen, es ginge nach Italien. Es verabschiedeten sich alle Gäste einzeln von Ron und Hermine und gerade habe ich es geschafft mich bis zur meiner besten Freundin zu drängeln.
    >>Na dann passen Sie mal auf sich auf, Mrs. Weasley. << sagte ich scherzend.
    >>Werde ich machen. << lachte Hermine. Wir umarmten uns und ich versuchte nicht zu weinen bei dem Gedanken, dass ich sie zwei Monate lang nicht sehen werde.
    >>Ich werde dich vermissen. << sagte ich leise.
    >>Und ich werde dich auch vermissen, Süße. << sagte Hermine. Wir lösten uns wieder und schon kamen dann Ginny und Mrs. Granger um Hermine auch zu drücken und auch ein paar Worte zu sagen.
    Ich hingegen ging jetzt zu Ron, der sich gerade mit Harry unterhielt.
    >>Hey, Ronny. << sagte ich grinsend. Ron hasste diesen Spitznamen, aber ich nannte ihn so, weil ich ihn gerne damit ärgere. Er verdrehte lachend die Augen.
    >>Wie oft, muss ich dir noch sagen, dass ich diesen Namen hasse, Angie? << fragte er. Ich lächelte nur und antwortete nicht. Ich fiel Ron um den Hals.
    >>Obwohl du manchmal ziemlich taktlos bist, wirst du mir fehlen, Ron. << sagte ich.
    >>Du mir auch. <<
    >>Und ich warne dich, pass mir ja gut auf Hermine auf, wenn sie mir erzählt, dass du sie irgendwie auf irgendeine Art verletzt hast, kannst du was erleben, Weasley. << sagte ich belustigt.
    >>Bei mir ist sie sicher. << sagte Ron. Wir lösten uns wieder. Harry und Ron umarmten sich dann auch noch mal.
    >>Wir sehen uns, Alter. << sagte Ron.
    >>Bis bald. << sagte Harry. Dann ging Ron zu Hermine und sie stiegen dann in das Taxi. Jeder hob eine Hand und wir winkten ihnen hinterher bis sie verschwunden waren. Dann begannen sich alle voneinander zu verabschieden.

    Nach zwei Wochen merkte ich wie sehr mir Hermine fehlte. Nicht nur privat als meine beste Freundin, sondern auch als meine Kollegin bei der Arbeit. Sie und Ron schrieben uns zwar jede Woche, doch mit jedem Brief vermisste ich die zwei nur noch mehr.
    Eines Abends saß ich mit Harry im Wohnzimmer auf dem Sofa und ich musste etwas mit ihm ausdiskutieren, die Sache mit Kreacher.
    >>Aber wieso denn gleich umziehen? << fragte Harry.
    >>Also, nun ja, weißt du … keine Ahnung, das Hau ist ja nicht das Problem sondern Kreacher. Wozu brauchen wir einen Hauselfen, ich kann seine Aufgaben sehr gut übernehmen, schließlich habe ich außer der Arbeit nichts zu tun, wenn ich zu Hause bin und wenn Kreacher mich dann was saubermachen oder so was Ähnliches tun sieht, dann fragt er sofort, warum ich ihn nicht rufe und das geht mir einfach auf die Nerven. Außerdem kann er mich nicht ausstehen, auch wenn er es verheimlicht, ich mag ihn aber auch nicht. << erklärte ich es ihm.
    >>Ich weiß, aber ich will ihn nicht freilassen. <<
    >>Wieso nicht? Wo ist da das Problem? <<
    >>Du hast doch gehört, wie er immer Hermine, Ron und dich genannt hat bevor ich es ihm verboten habe, und er nennt alle Muggelstämmigen weiterhin Schlammblüter und kann es nicht ertragen, wenn Ron und Hermine mal hier sind und trollt sich dann jedes mal. <<
    >>Komm schon, Harry, bitte, du hast doch Dobby damals auch gesehen. <<, erinnerte ich ihn. >>Du hast ihm in unserem zweiten Schuljahr die Freiheit geschenkt und dann ist er zwei Jahre später in der Schulküche bei den anderen Hauselfen wieder aufgetaucht. Hauselfen wollen doch arbeiten, Dobby hat sich sofort eine andere Arbeit gesucht, nachdem er von den Malfoys erlöst war. <<
    >>Ganz ehrlich, wenn Hermine dich jetzt hören würde, dann hätte sie wieder mit diesem Belfer-Quatsch angefangen. << sagte er.
    >>Das hieß B.ELFE.R., Harry. Falls du es vergessen hast. << erinnerte ich ihn.
    >>Ja, ist doch egal. << sagte Harry.
    >>Bitte, ich will dich nicht anflehen, aber ich kann mit Kreacher einfach nicht unter einem Dach leben. << sagte ich. Er lächelte.
    >>Na schön, dann entscheide ich mich doch für den Umzug aber das weiterhin als Ferienhaus zu behalten, da ich Kreacher nicht die Freiheit geben werde, weil er sie nicht verdient und sowieso schon seit Ewigkeiten hier lebt. <<
    >>Danke. << sagte ich lächelnd. Ich lehnte meinen Kopf gegen seine Schulter und er legte einen Arm um mich.
    >>Unter einer Bedingung. << sagte Harry dann plötzlich nach einigen Sekunden Stille. Ich hob meinen Kopf wieder an und sah ihm ins Gesicht.
    >>Oh nein, bitte nicht. Was kommt jetzt? Soll ich mich fürchten, denn das tue jetzt gerade. << sagte ich. Er lachte und ich stimmte dann doch mit ein.
    >>Nein. Es ist nichts wovor man sich fürchten muss, es ist mehr … oh nein. << sagte er plötzlich.
    >>Was ist denn? << fragte ich.
    >>Da fällt mir ein, ich glaube dass eine wichtige Notiz verloren habe. << sagte er.
    >>Was für eine? War es sehr wichtig? << fragte ich.
    >>Ja, es war was für Kingsley und die Aurorenzentrale. << sagte Harry.
    >>Oh, wo hattest du sie denn das letzte Mal? << fragte ich.
    >>Ich hatte sie in meiner Hosentasche, gerade eben noch … ist vermutlich auf den Boden oder so gefallen – kannst du mir eben helfen? << fügte er hinzu.
    >>Ja, sicher. <<, sagte ich. Wir erhoben uns vom Sofa. >>Wo warst du denn gerade eben? << fragte ich.
    >>Hier vorne ungefähr, in der Nähe von der Kommode. <<
    Wir gingen dort hin, duckten uns und suchten den Boden ab.
    >>Bist du dir ganz sicher, dass es hier war? << fragte ich.
    >>Ja – schau vielleicht mehr da drüben nach. <<
    Ich wandte mich kurz von ihm ab und suchte an der Stelle auf die er gerade gedeutet hat.
    >>Harry, ich seh hier ni- <<
    Mir verschlug es die Sprache. Ich sah wie Harry meine Hand nahm und mir einen wunderschönen Silberring gab.
    >>Angie Sullivan, ich liebe dich über alles und du bist die Frau mit der ich mein Leben verbringen möchte. Willst du mich heiraten? << fragte Harry. Ich konnte es nicht fassen. Ich war so überwältigt und mir kamen sofort die Tränen. Überglücklich warf ich mich ihm um den Hals und hauchte ganz schwach: >>Ja. <<
    >>Ich liebe dich. << sagte er.
    >>Ich liebe dich auch. << sagte ich bevor er mich lange und leidenschaftlich küsste. Bis ich mich löste.
    >>Was war jetzt eigentlich diese Bedingung von vorhin? << Ich lächelte ihn an was er erwiderte.
    >>Nun, eigentlich war es das gerade eben genau. <<
    Ich vergrub mein Gesicht in seiner Schulter und drückte in an mich. Ich hatte keine Ahnung wann wir uns von dieser langen Umarmung lösten.
    Aber jetzt wusste ich wie es sich anfühlte und ich konnte inzwischen Hermines Frage beantworten, wenn sie zurückkommt und mich erneut nach diesem Gefühl fragt. Es war einfach das schönste auf der Welt.













    3
    Neunzehn Jahre nach der Schlacht


    Für den September war es noch recht warm in England. Ich fragte mich, woran das nur liegen konnte. Aber das war mir nicht auch unbedingt so wichtig. Wichtig war doch eigentlich, dass die Welt wieder ruhig ist.
    Meine Tochter, die sich an meinen Arm klammerte, machte heute den ganzen Morgen schon so einen nicht besonders glücklichen Eindruck.
    >>Lily, was ist denn mit dir los? Wieso machst du so ein langes Gesicht? << fragte ich. Meine Tochter sah mich traurig an.
    >>Ich will auch nach Hogwarts! << sagte sie weiterhin traurig.
    >>Es dauert doch nicht mehr lange bis dahin. << sagte ich aufmunternd.
    >>Zwei Jahre. Von wegen. <<, jammerte Lily.
    Was sollte man dagegen bloß tun? Sie wird natürlich ihren Bruder vermissen, der nun sein erstes Jahr in Hogwarts antreten wird. >>Daddy, muss ich wirklich noch so lange warten? << fragte sie.
    >>Leider ja. Aber du wirst sehen, das geht schnell vorbei und dann gehst du auch. << antwortete Harry und strubbelte ihr durchs Haar.
    >>Du wirst aber auch so nervös sein wie ich, Lily. << sagte Albus.
    >>Es gibt keinen Grund nervös zu sein. Hogwarts ist wirklich der schönste Ort auf der Welt. << sagte ich.
    Wir betraten den Bahnhof King’s Cross. Die Menge war wie immer in Eile und Hektik. Wir hatten noch um die zwanzig Minuten und gingen entspannt durch den Bahnhof.
    >>Glaubst du Ron und Hermine sind schon da? << fragte Harry.
    >>Auf jeden Fall. Hermine drängt doch alle immer zur Pünktlichkeit, das hat sie sich nicht mal nach all den Jahren abgewöhnt. << antwortete ich. Wir lachten. Hermine ist selbst nach neunzehn Jahren immer noch unsere beste Freundin geblieben (und sie und Ron sind auch die Paten von unseren Kindern und andersherum).
    Die Eule in dem Käfig auf Albus’ Gepäckwagen kreischte und die Muggel warfen uns verwunderte Blicke zu.
    Wir traten immer näher zu der Mauer wo die Nummern der Gleise 9 und 10 angebracht waren.
    >>Ihr zuerst. << sagte Harry. Ich nahm Lily bei Hand und wir liefen beide auf die Mauer zu und waren dahinter verschwunden. Ihr richtiger Name ist eigentlich Lilrine Emily, auf ihren Vornamen bin ich gekommen. Ich wollte, dass sie den Namen von Harrys und meiner Mutter trug aber er wollte auch als zweiten Namen Emily nehmen, weil er Emily Foster sehr mochte und auch ich und ich mir auch mal vorgenommen hatte, falls ich mal eine Tochter haben sollte, sie nach ihr zu benennen. Und da wir keine drei Vornamen wollten habe ich Lily und Catherine einfach zu einem Namen vermischt.
    Wir kamen nun wieder am Bahnsteig raus. Dort stand die Scharlachrote Lock. Gleis 9 Ÿ Hogwarts-Express. Hier hatte sich gar nichts verändert. Überall waren Eltern die sich von ihren Kindern verabschiedeten. Ich entdeckte einige Bekannte Gesichter von früher wie George und Angelina oder Bill und Fleur. Sowie auch Dean Thomas mit Ginny sah ich, auch Seamus Finnigan war mit seiner Frau da um sich von seinen Kindern zu verabschieden.
    Bevor wir weitergingen, wartete ich mit meiner Tochter, bis ihr Vater und mein Sohn auch noch zu uns kamen. Sie kamen gerade durch die Wand. Wir gingen dann wieder zusammen weiter. Lily entdeckte schon von weitem Ron, Hermine, Rose und Hugo. Sie ließ meine Hand wieder los und rannte zu ihnen.
    >>Fall nicht hin! << rief ich ihr hinterher. Sie grinste mich frech an und lief weiter. Harry, Albus und ich lachten.
    Hermine nahm Lily sofort in den Arm und dann auch Ron. Sie begrüßte auch Rose und Hugo. Albus, Lily, Rose und Hugo waren schon immer so unzertrennlich gewesen, so wie damals Harry, Ron, Hermine und ich.
    >>Hermine. << sagte ich und umarmte meine beste Freundin.
    >>Schön dich zu sehen. << sagte sie. Auch Ron umarmte ich. Wir vier Erwachsenen begannen uns zu unterhalten, während unsere Kinder, und vor allem Lily und Rose anfingen Quatsch zu machen.
    >>Okay, ihr zwei, jetzt kommt doch endlich mal runter. << lachte Ron. Wir prusteten alle los.
    >>Was war jetzt eigentlich letztens bei euch los? Hermine meinte, dass ihr beide ganz schön viele Diskussionen hattet. << fragte ich.
    >>Oh ja! Hermine meinte, ich würde nie die Muggelfahrprüfung bestehen. Und da siehe einer an. Ronald Weasley weiß endlich wie man ein Auto fährt. << Hermine lachte.
    >>Jaah, vergessen wir mal nicht, den Verwirrungszauber den du dem Lehrer verpasst hast, nachdem du ein Stopp-Schild übersehen hast. << lachte sie. Wieder lachten wir.
    >>Also, Ronny, du hast also einen Führerschein durch Schummeln erlangt? << sagte ich.
    >>Ja, in der Tat! <<, grinste Ron. >>Aber bitte, hör auf mich Ronny zu nennen! << meinte Ron.
    >>Entschuldige. Alte Angewohnheit aus der Schulzeit. <<
    >>Schaut mal, wer da ist. << sagte Harry und deutete in Richtung der Mauer durch die man in die Muggelwelt kommt. Gerade betrat die Familie Malfoy den Bahnsteig. Draco mit Astoria und ihrem Sohn Scorpius. Draco merkte, dass wir ihn anstarrten, nickte er uns nur zu und wandte sich wieder ab. Freunde werden wir alle zwar nie werden, aber wir haben gelernt, dass Feindschaften keinen Sinn ergeben. Und nun können wir alle miteinander reden ohne uns dauernd Schimpfwörter an den Kopf zu werfen.
    >>Scorpius sieht seinem Vater ausgesprochen ähnlich, konnten glatt Brüder sein. <<, sagte Ron. Er sah zu Rose. >>Sieh zu, dass du dir nichts von ihm sagen lässt, Rose. Sonst kann so einiges böse enden. Wenn ihr nur wüsstet, wie wir damals miteinander ausgekommen sind. <<
    >>War es so schlimm? << fragte Rose.
    >>Sagen wir es so, wir haben- <<
    >>Ron! <<, sagte Hermine streng jedoch auch lachend. >>Verfeinde sie doch nicht schon, bevor sie gerade mal in den Zug steigen. <<
    Lily, Albus, Rose und Hugo lachten.
    >>Ja, okay, tut mir leid. Aber das, was ich über die Prüfungen heute morgen beim Frühstück gesagt habe, meine ich wirklich ernst <<, sagte Ron lachend, natürlich meinte er so was ganz und gar nicht ernst. >>Gut, dass du den Grips deiner Mutter geerbt hast. Und irgendwie hast du deine Büchersucht von Angie, was ich sehr ungewöhlich finde. << sagte Ron und sah mich an.
    >>Hm, ja echt mysteriös. << sagte ich belustigt.
    >>Dad, so schlimm ist es mit mir und den Büchern auch wieder nicht! << lachte Rose.
    >>Doch, es ist sogar sehr schlimm. << sagte Ron und lachte und alles nur ironisch meinte.
    >>Was ist denn daran so ungwöhnlich, wenn man Büche rmag? << fragte Lily.
    >>Das ist nicht normal, Süße. << sagte Ron.
    >>Ach hör nicht auf Ron, Lily. Er erzählt nur Blödsinn. << sagte Harry.
    >>Hab ich mir schon gedacht. << sagte Lily.
    >>Übrigens. <<, sagte Hermine. >>Habt ihr nicht Lust zu uns zu kommen und mit uns zu Mittag zu essen? << Ich tauschte mit Harry einen Blick aus.
    >>Du hast doch heute frei oder? << fragte er mich.
    >>Ja, ich habe Kingsley Bescheid gesagt, dass ich mir nun jeden ersten September für die Kinder frei nehme. Ja. << sagte ich.
    >>Wirklich sehr gerne. << sagte Harry als antwort auf Hermines Frage.
    >>Es ist bereits zehn vor elf. Ihr solltet so langsam einsteigen. << sagte Ron zu Albus und Rose. Sie nickten. Ich warf meinem Sohn einen kurzen Blick zu und ich sah immer noch die Sorge in seinen Augen. Er hatte Angst, dass der Sprechende Hut ihn nach Slytherin stecken wird. Ich habe mit der Zeit nun gelernt, dass auch Slytherins nett sein und ein Herz haben können. Er sorgte sich eigentlich nur sinnlos. Doch weder Harry noch ich konnten ihn beruhigen. Wir brachten die Sachen der Kinder weg. Zu uns kamen Bill und Fleur und Ron, Hermine, Rose, Hugo, Lily und ich verfielen in ein Gespräch mit ihnen. Harry und Albus waren etwas weiter hinter uns und sprachen noch miteinander, ich konnte jedoch gut verstehen, worüber sie sprachen.
    >>Dad, was ist wenn er mich wirklich nach Slytherin schickt? << fragte Albus.
    >>Albus Severus Potter. Dein Name stammt von zwei Schulleitern von Hogwarts ab. Einer von ihnen war in Slytherin und er war der mutigste Mann, den ich je kannte. Aber wenn es dir so viel bedeutet, kannst du dich anders entscheiden und der Hut wird deine Entscheidung berücksichtigen. << sagte Harry.
    >>Wirklich? << fragte Albus.
    >>Wirklich. << Ich drehte meinen Kopf zu ihnen und lächelte ihnen zu, was sie beide erwiderten. Der Lockführer pfiff in seine Pfeife und das war das Zeichen für die Kinder in den Zug zu steigen. Alle Eltern umarmten noch ein letztes Mal ihre Kinder und sie gingen in den Zug.
    Ich drückte Albus noch mal ganz fest und küsste ihn auf die Stirn.
    >>Also, mach mir ja keinen Unfug. Lass von dir hören, wir werden dir mindestens dreimal in der Woche schreiben. Kämpfe mit niemandem, wenn du es noch nicht richtig kannst – am besten meide das komplett, denn so was gehört sich einfach nicht Hogwarts. << mahnte ich ihn schon ungefähr zum tausendsten Mal. Ich habe Albus die ganzen letzten Wochen vor der Abfahrt alles genau über Hogwarts erklärt und was er meiden soll.
    >>Ja, mach dir keine Feinde, Al. Sonst flippt deine Mutter aus, wenn die Schulleitung uns einen Brief schickt, dass du Unfug gemacht hast. << sagte Harry belustigt.
    >>Ha, ha. Sehr witzig. << murmelte ich.
    >>Ich hab’s verstanden. Ich werde das alles machen. Macht euch nur keine Sorgen. << lachte Albus. Harry umarmte ihn auch noch.
    >>Mach’s gut. Wir sehen uns dann an Weihnachten. <<
    >>Auf jeden Fall. Ich hab euch lieb. << sagte Albus.
    >>Wir dich auch. <<
    >>Hey, und was ist mit mir? << fragte Lily. Albus ging dann zu ihr und nahm sie auch noch in den Arm. ich wusste, dass sie ihn wirklich sehr vermissen und traurig sein wird.
    >>Dann sehen wir uns, ich werde in den Briefen angeben, wie toll es in Hogwarts ist. << sagte Albus.
    >>Blödmann! << lachte Lily. Sie wusste genau so wie Harry und ich, dass er es nicht ernst meinte und sie nur ärgern wollte, da Lily und Albus sich so gut verstehen, wie ich es bei Geschwistern noch nie gesehen habe und wenn sie sich mal streiten, dann nur wegen Kleinigkeiten.
    Nachdem Albus sich von Lily löste, ging er dann mit Rose zusammen in den Hogwarts-Express. Hugo ist wie Lily noch zu jung für Hogwarts und geht auch erst in zwei Jahren hin. Rose und Albus setzten sich zu Victoire (ihr Name erinnert an die siegreiche Schlacht von Hogwarts, an deren zweiten Jahrestag sie geboren worden ist), Dominique und Louis, den Kindern von Bill und Fleur. Wir sahen sie durchs Fenster des Abteils und lächelten ihnen zu. Dann setzte der Zug sich langsam in Bewegung. Wir hoben jeder eine Hand und winkten den Kindern zu, was sie uns gleich taten. Der Zug wurde dann immer schneller und verschwand dann um die Ecke. Ich lies meine Hand wieder sinken sah aber noch weiterhin in die Richtung in die der Zug gerade verschwunden ist, genauso wie Harry.
    >>Es wird den beiden gelingen Hogwarts zu meistern. << sagte Ron.
    >>Das wird es. <<, sagte Hermine. >>Und hoffentlich, wird ihre Schulzeit weniger verrückter une ereignisreicher als unsere. <<
    Hermine hatte Recht. Es war wirklich so. Keiner der Kinder, die heute nach Hogwarts gehen, haben es verdient so eine ungewöhnliche und gefährliche Schulzeit gehabt zu haben wie wir damals.
    Harry starrte immer noch in die Richtig in die der Zug verschwunden war und er berührte die Blitznarbe an seiner Stirn.
    >>Die Schmerzen haben sich doch hoffentlich nicht wieder gemeldet oder? << fragte ich grinsend. Er sah mich dann an und lächelte auch.
    >>Nein, seit neunzehn Jahren kein einziges bisschen. << sagte er und drückte mir einen Kuss auf die Lippen.
    >>Hoffentlich gehen diese zwei blöden Jahre schnell vorbei. << murmelte Lily.
    >>Das müssen sie. Ansonsten gebe ich meiner Schwester die Schuld dafür, dass das so lange dauert, obwohl sie nichts dafür kann, während sie und Albus schön ihren Spaß in Hogwarts haben und wir noch warten müssen. << sagte Hugo.
    >>Und ich gebe meinem Bruder die Schuld. << sagte Lily zustimmend.
    Hermine, Ron, Harry und ich lachten. Das Leben könnte für mich nicht besser laufen: Harrys Narbe hatte seit neunzehn Jahren nicht mehr wehgetan. Ich habe ein wunderschönes Leben. Ich habe den wundervollsten und zärtlichsten Ehemann, ich habe die zwei wunderbarsten und und bezauberndsten Kinder der Welt, die ich über alles liebte. Ich hatte bereits alles was man sich nur wünschen kann.
    Wenn mir jemand mal ein besseres Leben anbieten würde, ich würde ablehnen. Ich hatte bereits das beste Leben und dieses Leben würde ich niemals eintauschen.











    ENDE

Kommentare (16)

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Narin Potter⚡ ( von: Narin Rashid)
vor 67 Tagen
Beste Geschichte der Welt❤❤❤❤❤❤❤❤😍😍😍😍😍
trolololologetrlt (50691)
vor 364 Tagen
Du hast vergessen von teddy zu schreiben also auch mal Einzelheiten berücksichtigen harry ist immerhin sein patenonkel und hat das sorgerecht für ihn da seine Eltern tot sind!!
Da es jetzt einen 8. Teil gibt würde ich mich freuen wenn du auch darüber was schreiben könntest es war nämlich echt gut!
belieber (50691)
vor 365 Tagen
Die Geschichte ist echt schön!
Bella Lestrange (13869)
vor 704 Tagen
Eine der vermissten Persohnen heisst Jennifer Winslet. Du kennst nicht zuffällig die fanfiction Harry Potters Cousine?
Shizorou (01361)
vor 1132 Tagen
Ist eine Wunderschöne Geschichte. Wäre schön wenn du ein Bild von Angie hättest. 😇😊😀☺ԅ 22;😀👧
LOL (62752)
vor 1134 Tagen
Echt cool! Besser wie immer in der gleichen, "gefährlichen" Zeit.
Nori Hans (68775)
vor 1136 Tagen
Ich würde es gern lesen, aber es ist für mich sehr schwierig, hier auf den Bildschirm-Seiten zu lesen: Die Schriftfarbe ist ein verwaschenes halbdurchsichtiges Graublau. Mir blieb nur übrig, den gesamten Text zu kopieren und in ein Textprogramm ein zu fügen - dort die Schriftfarbe auf "Schwarz" zu ändern und alles in eine "TimesNewRoman" , Größe 14 um zu ändern und dann noch aus zu drucken. Dabei habe ich im Text auch noch viele Abstände eingefügt - um die Lesbarkeit zu verbessern. Ja, ich bin fast 60 und da wird Lesen schon etwas schwieriger. Gelesen habe ich es dann sehr gern und es hat mit viel Spaß gemacht. Sicher gibt es noch etwas zu verbessern! Aber das sehe ich als Deine Aufgabe an - wenn Du es liest und immer wieder liest, wird Dir schon ein-/auffallen, was Du gern anders darstellen möchtest. Und wenn dir jemand (Eltern sagen so etwas leider sehr oft) sagt, dass das doch nichts Sinnvolles sei - dann denke: Jetzt erst recht!!
Gruß Ha
Andy (42949)
vor 1141 Tagen
heyjo,
also ich finde deine Fanfiction richtig Hammer, aber was
mich persönlich etwas stört ist, dass deine Sätze manchmal
einfach keinen Sinn ergeben :(
Aber alles in allem eine saubere Leistung :D
Ginny Weasley (94988)
vor 1256 Tagen
Deine fanfiction war mehr als erträglich. Ich fande es wahnsinnig toll!!!
Lexi1995 (10941)
vor 1284 Tagen
Bitte Bitte schreibe weiter. Die Geschichte ist so unglaublich schön.
chantalbonnie (68352)
vor 1286 Tagen
alle teile waren toll du musst weiter schreiben
daymay (39770)
vor 1290 Tagen
Schreib auf jeden Fall weiter. Es ist soooooo gut!
Julu92 (86828)
vor 1293 Tagen
Ich bin dabei weiterzumachen und schon bald habe ich die ersten Kapitel wieder fertig ;) :)
chantalbonnie (91480)
vor 1294 Tagen
schreib bitte weiter es ist so spannend und ich spreche für alle die das gelesen haben bitte
Julu92 (86828)
vor 1295 Tagen
Ich muss noch schauen ob ich den zweiten Teil auch schreibe :) ;)
potterfan99 (85848)
vor 1309 Tagen
ich fand sie gut aber bitte mach weiter ^^