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Auge der Seelen- Teil 6

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4 Kapitel - 10.249 Wörter - Erstellt von: Traumtänzerin - Aktualisiert am: 2014-01-15 - Entwickelt am: - 6.382 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hallihallo liebe fleißige Leser ;) Ich freu mich ja jedes Mal, wie ein kleines Kind, wenn ich eure Kommentare bekomme ;)
Also wo waren wir?
Richtig Alira Lestrange zog nach Ägypten, um zusammen mit Regulus das Auge der Seelen zu finden. Sie haben es geschafft und sind zurück in Schottland. Doch nicht alleine: Salazar Slytherin kehrte durch einen Horkrux zurück und wird zu Alira und den anderen stehen. Und das ist bitter nötig! Lily Potter verursachte eine Prophezeiung und jetzt steht die Todesserarmee vor der Verbotenen Wald. Zudem ist Alira verwundbar. Doch auch mit der Gewissheit ihres Todes stellt sie sich den Feinden zusammen mit ihren Freunden- Ihrer Familie

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Schlacht! Es war in dem Moment, in dem unser Schutzschild brach. Aus der Stille wurde ein lautes Gemetzel. Schnell fanden sich Kampfpaare, doch die We
Schlacht!


Es war in dem Moment, in dem unser Schutzschild brach. Aus der Stille wurde ein lautes Gemetzel. Schnell fanden sich Kampfpaare, doch die Werwölfe schienen unbezwingbare Gegner für die Zauberer. Sie wollten sie nicht töten, nur kampfunfähig machen. Dass hatte Albus gemeint. Ein gewöhnlicher Schockzauber wirkte bei diesen Biestern nicht. Jedenfalls nicht lange. Immer wieder schrie ich meinen Verbündeten zu, dass sie die Flüche nutzen sollten, deren Namen sie alle kannten.
„Nein, ich werde meine Seele nicht verkaufen“, schrie James gegen den Wind, während er einen Angreifer meterweit zurückschleuderte.
„Avada Kedavra“, schrie Slytherin neben mir und einer der Werwölfe brach leblos zusammen.
Doch dann griffen sie mich an. Gleich drei zugleich. Ich erkannte Fenrir Greyback unter ihnen. Blanke Wut kochte in seinen Augen.
„Stupor!“ Es war Peter, der einen der Wölfe zumindest für einige Herzschläge außer Gefecht setzte.
„Saubere Sache“, rief ich und lachte. „Sectumsempra!“ der zweite Werwolf brach blutend zusammen. Doch ich wusste, dass sich seine Wunden heilen würden. Trotz dieser schwarzen Magie. Der Blutmond schenkte den Werwölfen zusätzlichen Schutz.
Dann als ich gerade das Gefühl hatte, dass wir die Lage in den Griff bekamen tauchen die Greifer auf. Es waren Heerscharen und ich erkannte Scabior unter ihnen. Grimmig führte der Waldläufer sie in den Kampf.
Währenddessen umkreisten Greyback und ich uns finster. Blanker Hass brannte in seinen Augen. Er war nicht verwandelt. Er war auch in seiner menschlichen Gestallt einem Werwolf unendlich ähnlich. Seine Hände glichen langen Klauen und sein Gesicht war mit langen Haaren bedeckt. Die gelben Zähne gebleckend kam er auf mich zu.
Einen grünen Blitz blockte ich und griff meinerseits an. Keiner von uns sprach. Unsere Flüche waren stumm und tödlich.
„Es sind zu viele“, vernahm ich Remus' Stimme. Der junge Mann stand Rücken an Rücken mit Sirius und sie duellierten sich jeweils mit mehreren Angreifern gleichzeitig. So erging es vielen.

Vor mir brach eine Hexe mit grauem struppigen Haar zusammen. Tot. Keiner von ihnen erkannte mich. Wie sollten sie es auch? Schließlich erwarteten sie mich nicht. Immerhin war ich offiziell seit hunderten von Jahren tot.
Dann, als die Lage immer aussichtsloser wurde, vernahm ich schwarze Schemen am blutroten Himmel. Gigantische geflügelte schwarze Gestallten landeten in unseren Reihen. Es mussten mindestens zwanzig sein. Als sie den Boden erreichten, wurden ihre Gesichter weiß wie Schnee und ihre Augen funkelten ebenso kalt. Doch sie funkelten rot.
„Vampire“, schrien vereinzelt einige Todesser. Und sie hatten Recht. Vampire! Zuerst freuten sich die Todesser, da sie dachten, die Untoten seien ihnen zu Hilfe gekommen. Als aber eine Vampirfrau, deren Antlitz atemberaubend schön war, einen der Schwarzmagier ohne zu zögern köpfte, wich ihre Freude blanker Angst. Alira hatte Recht behalten, als sie sagte, dass sie bereits von den Ihren beobachtet wurde. Dann griffen sie an. Kaltherzig und absolut gewissenlos. Kein Todesfluch verletzte sie. Ich wusste, dass man sie auch durch Zauberei foltern und töten konnte, jedoch nicht mit einem einfachen Fluch.
Den Vampiren folgten riesige Harpyien. Es war ein grausames Bild. Ich stand da zusammen mit James und Aberforth. Beide sahen mich fragend an.
„Ich kenne sie nicht, doch Aliras Beschreibung nach, ist das dort vorne Marius de Romanus“, ich wies auf einen schlanken, hoch gewachsenen Mann, Anfang Dreißig. Er hatte kurzes braunes Haar. Neben ihm tötete ein blonder Vampir gleich zwei Waldläufer, indem er ihnen einfach den Kopf von den Schultern riss. Mit bloßen Händen.
Mein Blick suchte Alira.
Sie stand noch immer Greyback gegenüber. Unbarmherzig starrten sie sich an. Dann jedoch veränderte sich ihr Blick. er war in meine Richtung gerichtet, doch sie sah an mir vorbei. ich folgte ihrem angstvollen Blick. Sirius stand alleine über einem regungslosen Remus und versuchte nach allen Kräften seinen Freund zu schützen. Dieser Übermacht war er nicht gewachsen. Auch Greyback fiel das auf und er sah sich um. Seine Werwolffreunde waren alle tot. Die Vampire schritten durch die Reihen der Todesser und mähten jeden nieder, der sich ihnen in den Weg stellte. Diese Unachtsamkeit des Werwolfes nutzte Alira.

„Crutio!“ Meine Stimmt bebte, nachdem ich seinen Fluch geblockt hatte, schickte ich ihm einen Folterfluch entgegen, der ihn einige Meter von mir katapultierte. Ohne zu zögern rannte ich los, um mir meinen Weg zu Sirius zu bahnen. Ich tat es meinen Brüdern und Schwestern gleich und riss den Zauberern bloß die Köpfe von den Hälsen, oder brach ihnen mit einem Griff das Genick.
„Avada Kedavra“, brüllte ich, als ich Sirius erreichte und einer seiner Gegner klappt zusammen. Er sah sich zu mir um und lächelte rau. Dann wandte er mir den Rücken zu. In diesem Moment traf Slytherin zu uns und wir kämpften gemeinsam.
„Stupor!“ Ein roter Blitz traf Rabastan. Ein weiterer Malfoy.
„Avada Kedavra!“ leblos brach eine weißblonde Hexe, getroffen von Slytherins Fluch, in sich zusammen.
„Ich bleibe hier, sieh nach deinen Freunden“, rief Slytherin und ich nickte. Albus ging es gut, dass sah ich sofort, er hatte dem Feuerdämon schon vor einigen Sekunden den Gar aus gemacht.
Die Mutanten erwiesen sich immer mehr als harmloser, als angenommen. Sie besaßen zu unser aller Glück keinen Teleparten. Dafür aber einen Teleport und dieser machte es uns wirklich nicht leicht. Er sprang ständig von Ort zu Ort und war so stets der Überraschende. Doch nach einigen Minuten erkannte ich ein Sprungmuster. Es war sehr einfach. Ich zog meinen Dolch und stellte mich dich an die Stelle, von der ich ausging, dass er dort auftauchen würde. Und tatsächlich. Er hatte noch keine Gelegenheit die Situation zu begreifen, da glitt er auch schon tot zu Boden.
Wieder sah ich mich um. Dann erblickte ich Lestat. Er stand in einer Traube Todesser. Unter ihnen auch Bellatrix und Rodolphus. Sie folterten ihn.
„Ha, da wollen wir mal sehen, wie viel diese Vampirknochen aushalten! Wann meinst du wird seine Haut nachgeben und er wird den Kopf verlieren?“ Das verrückte Lachen dieser grauenhaften Hexe erfüllte die Nacht. Keiner der anderen Vampir kam Lestat zu Hilfe. Er war stets arrogant jedem gegenüber gewesen und hielt sich immer für etwas Besseres. Sie alle hatten ihn gehasst und schienen ihm jetzt nicht beistehen zu wollen, aus angst wegen ihm selbst in die Schusslinie zu geraten. Er war es ihnen nicht wert ihr Leben zu riskieren.
Die anderen Todesser schienen nicht zu merken, dass das Zerteilen eine wirklich sichere Methode war einen Vampir zu töten.
Ich jedoch zögerte keine Sekunde und sprang auf sie zu.
Da stellte sich mir plötzlich ein verwahrloster Mann in den Weg.
„Na wohin so eilig?“
„Geh mir aus dem Weg, Scabior!“
Er holte zu einem Zauber aus, doch schon war ich bei ihm, packte ihn am Hals und hob ihn in die Höhe. Gerade, als ich ihm meine Zähne an den Hals setzen wollte vernahm ich einen grauenhaften Schrei. Lestat!
„Du hast Glück gehabt“, flüsterte ich und schleuderte den Waldläufer von mir.
„Sectumsempra“, schrie ich und Bellatrix musste ihren Zauberstab nutzen, um den Fluch zu blocken. Dies schwächte die Folter an Lestat, der mich überrascht ansah.
Er war so unglaublich schön, dass er es auch noch in dieser Lage war.
„Stupor“, schockte ich Rodolphus.
„Stupor“, Professor McGonagall trat zu mir und so attackierten wir die Todesser, bis Lestat schließlich keuchend zu Boden fiel.
„Helfen Sie ihrem Freund“, meinte die Lehrerin und schockte Bellatrix Lestrange so heftig, dass sie knapp zwanzig Meter durch die Luft gewirbelt wurde.
Sofort ging ich neben Lestat in die Knie und zog ihn an mich.
„Alira“, flüsterte er schwer mitgenommen.
„Schön dich noch lebend zu haben“, lächelte ich und legte meine Hand über seine Brust.
„Vulnera Sanentur“, begann ich zu murmeln, obwohl es eher einem leisen Singen glich. Augenblicklich schien es Lestat besser zu gehen. Eigentlich war dies der Gegenzauber zu Sectumsempra, doch er schloss nicht nur Wunden, sondern versorgte die Person auch mit neuer Kraft, die von einem beliebigen anderen Lebewesen genommen werden konnte. In diesem Fall hatte ich die andere Hand auf den geschockten Lucius Malfoy gelegt. Nun war dieser nur noch eben so am Leben.
„Jämmerlicher Wurm“, zischte ich dem blonden Zauberer zu, der sich winselnd auf dem Boden krümmte, um dann zu disapperieren. Dies taten plötzlich viele Todesser. Und so auch die Greifer. Von den Mutanten hatte keiner überlebt.
Die Reihen der Todesser begannen allmählich sich zu lichten.
Überall lagen Tote auf der Erde. Blut klebte an jedem Umhang und tränkte den Boden.
„Alira“, Sirius schlang mir eine Arme um den Hals und zog mich so eng an sich, als fürchte er ich könne weglaufen.
Hinter ihm sah ich James, der einen schwer mitgenommenen Remus stütze. Peter wirkte ebenfalls der Ohnmacht nahe, während er und Arthur Weasley sich gegenseitig stützen.
Slytherin lächelte matt, während er sich umsah.
Dann kamen Marius und die anderen auf mich zu. Ich war kaum fähig seinem Blick stand zu halten.
„Du machst mich sehr stolz, meine Kleine“, sagte er erhaben. Verwirrt sah ich ihn an.
„Kein anderer war bereit Lestat zu retten, aus Angst um das eigene Leben. Doch du, der er immer am meisten zugesetzt hat, hast keine Sekunde gezögert. Das zeugt von einem großen Herzen.“
„Das brauche ich auch, Marius. Sieh dich um. Diese Menschen, für sie alle würde ich ohne zu zögern sterben.“
Er sah mich eindringlich an.
„Das hast du bereits getan“, rief Lestat entsetzt.
„Ja, ich habe mein Licht verschenkt.“
„Aber wem? Warum?“
„Dem Kind, welches meine Schwester eines Tages gebären wird und welches unsere Welt von Voldemort letztendlich befreien kann.“
„Du hast keine Schwester mehr, Alira“, warf Lestat verwirrt ein.
„Sie ist meine Schwester in allem, außer im Blute“, vernahm ich Lilys Stimme. Sie war zaghaft, aber so aufrichtig, dass es mich zu einer Träne rührte, die glänzend wie ein Diamant zu Boden fiel.
Die Freundin war neben mich getreten und ergriff meine Hand.
„Wir sind ihre Familie und wir lieben sie. Keiner von uns wollte, dass sie das tut, doch sie tat es“, sagte nun James, was mich ungemein überraschte, so hatte er mich vor gar nicht allzu langer Zeit noch eine Schlange genannt.
Die Vampire schienen zu tiefst bewegt von dieser Szene.
„Vielleicht versteht man das nicht, wenn man ist wie ihr, doch sie gab einem jeden von uns den Halt, der ihm selbst fehlte“, vernahm ich nun auch Regulus hinter mir.
„Sie sah uns mit ihrem ersten Blick direkt ins Herz und glaubte immer an uns. Sie war für mich eine Freundin, wie keine andere“, schloss sich Remus an.
Ich konnte nicht mehr anders, die Tränen rannen über meine Wangen. Ich spürte, dass es vorbei war. Mein Köper begann zu zittern und nun trat auch Slytherin zu mir und legte seinen Arm um meine Talje.
„Sie hielt uns zusammen, als es dunkel schien. Hat die Hoffnung nie aufgegeben. Und sie hat auf mich aufgepasst, bis ich ein alter Mann wurde“, sagte Albus ruhig.
Meine Welt wurde immer grauer. Längst trugen mich meine Beine nicht mehr und Slytherin hielt mich aufrecht. Ihre Stimmen wurden dumpfer.
„Sie stirbt, warum sagt ihr das alles zu uns“, wollte Marius wissen.
„Sie stirbt, aber sie soll am Ende wissen, was wir alle für sie fühlten. Sie soll wissen was sie für uns war. Keiner von uns möchte ihr nicht gesagt haben, was sie uns bedeutete. Und mir bedeutet sie alles“, flüsterte Sirius, doch es war gerade so laut, dass es jeder verstehen konnte.
Ich spürte, wie seine Stimme bebte und auch die anderen längst unter Tränen auf dem Schlachtfeld standen.
„Sie zeigte mir, was Liebe ist. Was es heißt jemanden zu kennen, dem man vertraut. Und das, obwohl sie mich nur als Gemälde kannte, bis ich vor einigen Tagen endlich erneut zu Leben gelangte“, sagte Slytherin. Seine Stimme war warm und gab mir den Halt, den ich brauchte.
„Keiner von uns wird sie je vergessen. Sie lebt in unseren Herzen, sie ist ein Teil von uns und sie wird ein kleines Stück unserer Herzen mit sich nehmen“, wisperte Lily unter Tränen.
Dann erklang eine furchtbar traurige Melodie. Sie war herzzerreißend. Es war Ephona. Ihr Klagelied zerriss mir das Herz. Dann erhob Lily die Stimme und sang mit dem Vogel. Einfache Worte, doch sie drangen nicht zu mir. Ich spürte bloß, wie all die anderen, wie sie alle mit einstimmten. Selbst Hexen und Zauberer, die mich nicht einmal kannten. Das gab mir Kraft und als mir der kalte Morgenwind ins Gesicht blies war ich bereit zu sterben.
„Egal wo ich hingehe, ihr seid bei mir. Ich trage einen jeden von euch im Herzen. Nie kannte ich Freunde wie euch“, flüsterte ich mit letzter Kraft.
Ich nahm verschwommen wahr, dass Lestat auf mich zutrat. Sachte nahm er meinen Kopf zwischen seine eiskalten Hände.
„Es tut mir leid, dass ich nie für dich sein konnte, was diese Menschen hier für dich sind. Eine Familie, eine Liebe, die ich nicht kannte. Noch nie habe ich so viel Zuneigung erfahren. Sie nehmen dich tatsächlich genauso, wie du bist, auch wenn sie dein Geheimnis kennen. Wir haben das nicht getan und es beschämt mich mehr als alles andere es könnte. Ich verdanke dir mein Leben. Ich weiß auch, dass du noch mehr Zeit hättest, wenn du mich nicht gerettet hättest. Vielleicht hättest du sie noch einmal alle richtig sehen können. Daher möchte ich dir danken. Was immer ich dir geben kann, es soll dir gehören“, wisperte er und küsste mich mit einer solchen Zärtlichkeit auf die Stirn, die ich von ihm nicht kannte.
Dann mit einem Mal wurde es unendlich hell um mich herum. Ob so Sterben war? Doch ich fühlte mich nicht schwächer. Ganz im Gegenteil. Um mich herum wurde es immer schärfer. Jedes Geräusch, jeder Atemzug, jeder Windstoß.
Dann schlug ich die Augen auf. Das Licht war verschwunden. Ich blickte in Lestats große rote Augen. Der Glanz daraus war verschwunden. Dennoch lächelte er. Ganz zärtlich strich er mir über die Wange.
„Lestat...Was?“ mehr bracht ich nicht zu Stande.
„Weine nicht um mich, liebste Schwester. Lache und lebe! Lass dir nie wieder von irgendjemandem sagen, dass du etwas nicht kannst, oder dass du nicht dazugehörst! Nutze meinen Stern! Ich will dass er strahlt!“
Mit diesen Worten erfasst eine Windböe Lestat und das Abbild des blonden Vampirs löste sich vor meinen Augen in goldenen Staub auf, der vom Wind fort getragen wurde. Ehrfürchtig sah ich ihm hinterher.
„Er hat mir seine gesamte Vampirenergie geschenkt! Seinen Stern“, murmelte ich und konnte es selbst kaum glauben. Ich war wieder in der Lage selbstständig zu stehen. Doch nicht lange, da sich Lily mir augenblicklich um den Hals schmiss und mit sich zu Boden riss. Albus klatschte und die anderen stimmten in das Lachen meiner Freundin ein. Ich war so unendlich glücklich, obwohl ich um Lestat trauerte. Ich konnte nicht fassen, dass er mir sein Leben geschenkt hatte.
„Er hat erkannt, dass ein Leben wie das seine, gegen das deine Nichts wert war“, sagte Marius und sah mir geradewegs in die Augen, als ich mich wieder erhoben hatte.
„Das weiß sie. Lass uns gehen, Marius. Das hier ist ihre Welt, darin haben wir nichts verloren“, sagte eine Frau mit langem schwarzen Haar, die Marius liebevoll ansah.
„Danke, Lima. Doch seid ihr mir immer willkommen“, sagte ich und reichte der Vampirdame die Hand. Lange Zeit hatte ich sie gehasst, da Marius sie liebte.
Unsicher ergriff sie meine Hand.
„Du handelst so viel wärmer, als wir es je für dich getan hätten“, gab sie aufrichtig zurück.
„Ich weiß. Doch das soll Vergangenheit sein.“
Sie senkte das Haupt vor mir.
„Besuch uns, wenn es dir beliebt. Ich habe mich geirrt, du bist Teil unserer Welt. Teil beider Welten und willkommen in jeder“, sagte nun Marius und lächelte mich an.
Ich nickte, „ich trage dir deine Entscheidung schon lange nicht mehr nach, Marius.“
Anerkennend nickte er.
„Nun, es wird Zeit für uns zu gehen. Die Sonne macht uns mehr Probleme als dir“, meinte Lima und schon schwang sie sich, gefolgt von Marius und den anderen auf schwarzen Schwingen in die Höhe.
„Das waren also deine untoten Verwandten“, stellte Remus fest und schüttelte den Kopf, „sie haben mich ganz schön böse angesehen.“
„Keiner von ihnen hätte es gewagt dich anzurühren“, gab ich zurück und grinste ihn an.
„Na das will ich wohl meinen“, gab er zurück und James lachte laut auf.
„Ihr müsst wissen, was ihr da alle gesagt habt hat mich sehr berührt“, gab ich nach kurzem Zögern zog.
„Wir meinten jedes Wort ernst“, grinste Regulus und legte mir einen Arm um die Schulter.
„Lasst uns in die Schule gehen, ich denke wir benötigen alle etwas Schlaf“, rief Albus.
Er hatte Recht. Trotz eines eindeutigen Sieges hatten auch wir Tote zu beklagen. Zwar waren dies mir unbekannte Hexen und Zauberer, doch es gab Trauernde und ihnen sollte man den Raum dafür geben.
„Ich werde hier aufräumen“, meinte ich.
„Du brauchst Hilfe“, meinte Slytherin und bedeutete den anderen, dass es in Ordnung wäre, wenn sie sich ausruhe würden.
Sie gingen und wir machten uns daran unsere Toten zusammen zu suchen. sie sahen aus, als würden sie schlafen. Anders, als die Toten der dunklen Seite. Die Vampire hatten ihre Opfer regelrecht zerfetzt.
Die Trauernden nahmen ihre Toten mit sich, doch es blieben viele Leichen.
„Was machen wir mit denen?“
„Begraben“, gab ich zurück.
„Alle?“
„Im Tode sind wir alle gleich.“
Slytherin erwiderte Nichts, sondern half mir eine tiefe Grube auszuheben.
Wir versenkten alle Toten darin und füllten die Erde wieder auf. Ein Schwenk meines Zauberstabes ließ einen großen Grabstein erscheinen. >hier ruhen all die tapferen Seelen, die ihr Leben für ihren Glauben gaben. Mögen sie den Weg in das Reich der Toten finden< stand darauf.
„Das gilt für die Toten beider Seiten“, lächelte ich matt.
Dann machten wir uns daran die Erde von Blut zu reinigen.
„Alira, ich muss mit dir reden“, setzte der hagere Magier plötzlich an.
„Ja?“
Wir saßen Seite an Seite auf einem Baumstumpf und sahen der aufgehenden Sonne zu, wie sie das Land in einen feuergleichen Schein tauchte.
„Ich möchte diese Welt sehen und ich würde dich gerne während dieser Reise an meiner Seite wissen. Wirst du mich begleiten?“
Ich willigte ein und wir brachen noch in dieser Nacht auf. Meinen Freunden schrieb ich fast täglich und auch sie hielten den Kontakt. Sie verstanden mich und Slytherin. Ein neuer Stern bedeutete auch, dass mein Körper sich ganz anders verhielt und ich wollte meine neuen Fähigkeiten kennen lernen. Zudem war Lestat von einem ungeheuren Blutdurst getrieben gewesen. Dieser Blutdurst hauste nun auch in mir und ich fürchtete meine Freunde zu verletzen, wenn ich ihnen nahe kam.
So vergingen die Jahre. Einmal gestand mir Slytherin, dass er der festen Überzeugung gewesen wäre, dass er mich liebte, doch musste er sich mit der Zeit eingestehen, dass es mehr eine sehr tiefe und bedingungslose Freundschaft war.
Da ich dieses Gefühl aber erwiderte, stärkte uns dieses Gespräch nur.
Wir wurden oft von Lily eingeladen, doch ich konnte mich immer noch nur schwerlich in der Gesellschaft zu vieler Menschen beherrschen. Sie verstand mich und ließ mich gewähren.
Irgendwann zog es uns zurück nach Schottland. Dort in einem winzigen Pub traf Slytherin auf eine Muggelfrau. Augenblicklich war er ihr verfallen, was mich zum Lachen brachte. Das hätte er sich zu seiner ersten Lebenszeit sicherlich auch nicht gedacht.
Ich jedoch blieb allein.
Drei Jahre nachdem ich Hogwarts den Rücken gekehrt hatte ereilte mich die Nachricht von Regulus' Tod.
Ich schlich zu seiner Beerdigung, hielt mich aber versteckt. Nur Kreacher sah mich, sagte jedoch nichts, als er meine Tränen sah. Der Hauself hatte dem jungen Black ebenso nahe gestanden.
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1389704560
Auge der Seelen- Teil 6
Auge der Seelen- Teil 6
Hallihallo liebe fleißige Leser ;) Ich freu mich ja jedes Mal, wie ein kleines Kind, wenn ich eure Kommentare bekomme ;) Also wo waren wir? Richtig Alira Lestrange zog nach Ägypten, um zusammen mit Regulus das Auge der Seelen zu finden. Sie haben es g...
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2014-01-14
402D
Harry Potter

Kommentare (66)

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Hündchen ( von: DaDa Star)
vor 23 Tagen
So was tolless habe ich nich nie gelesen!
♡♥♡♥♡♥♡♥♡♥♡♥♡♥♡♥♡

LG Hündchen
JoyEggli ( von: JoyEggli)
vor 242 Tagen
Bitte schreib weiter! Nice!

Ps: Es wäre voooll lieb, wenn ihr mal hier
vorbei schauen würdet. Thx...

http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1473280183/Sirius-Black-und-ich
Fiona Granger (41543)
vor 260 Tagen
Bitte schreib schnell weiter! 🙏🏻
Forever Here (91543)
vor 357 Tagen
Biiiiiiittttttteeeee schreib weiter!
Ich finde diese Fan Fiktion sehr cool und auch berührend !!!
Annabeth de Villiers (77587)
vor 381 Tagen
Bitte schreib weiter ich finde es super ich habe noch nie so etwas schönes und bewegendes gelesen und habe echt heulen müssen obwohl ich eigentlich nicht so der Gefühls Typ bin.
sarana (31112)
vor 384 Tagen
Schreib weiter!!!! Biiiiittteeeeee....
LilyPotter (39077)
vor 439 Tagen
Es ist gerade soooooooo spannend!!!!
Bitte schreib weiter.
Glg LilyPotter
Laila Malfoy (78872)
vor 489 Tagen
Ich habe noch niieee so ne gute Geschichte gelesen 😍!
Kleiner Tipp: Werde Autorin!!!!!😍😍😍
Wann kommt die nächste 😍!
Jasi (75550)
vor 490 Tagen
Meiner Meinung nach solltest du mal über eine Kariere als Autor nachdenken!!
Du hast aufjedenfall das zeug dazu :-*
Jasi (69199)
vor 491 Tagen
Du hast echt einen coolen Schribstil der sehr angenehm ist
Die Geschichte ist auch Wunderschön
Schreib bitte weiter

Lg. Jasi
Cool (53068)
vor 529 Tagen
OMG, das ist sooooooooooooooooooooo... Schön. Du musst unbedingt weiterschreiben.
GLG.
Cool
Traumtänzerin (71681)
vor 560 Tagen
Vielen lieben Dank für eure Kommentare! Die Geschichte ist tatsächlich schon in Arbeit und sollte bis Ostern komplett fertig sein, dann gibt es alles auf einmal 😊
Liebe Grüße und bleibt wach
Eure Traumtänzerin
Meni (81808)
vor 572 Tagen
Wie cool du musst unbedingt weiterschreiben du hast es total drauf und das Zeug zur Autorin deine Geschichten sind einfach Hammer Traumtänzerin;):);-)

WOW
Cat x (11686)
vor 578 Tagen
Liebe Traumtänzerin! Ich finde dein Geachichten WUNDERVOLL und bitte dich, weiterzuschreiben.achbittr weiter!
PS: tut .ir Leid das ich mich so ausdrücke, aber wir haben seit einem halben Jahr Briefe verfassen in Deutsch:'(
Miss Phantasia (83090)
vor 611 Tagen
Genial !!!!!
Deine Ideen sind wirklich großartig und als sie den Schülern ihre Geschichte mit dem Tod von ihrem Geliebten erzählt hat hab ich total geheult !
Du musst umbedingt weiter solche Geschichten schreiben !
Dracoretta malfoy (00662)
vor 611 Tagen
du hast das Zeug zur Autorin toll wann geht die Geschichte endlich weiter
Die verrückte XD (39705)
vor 647 Tagen
Wow hab die ff zu ende gelesen und ich kann nur eins sagen DER WAHNSINN du hast so ultra talent und glaub mir ich spreche aus erfahrung bin ein rieeesssseeeeeennnnnnn fan!!! Freu mich riesig auf die nächsten teiek hoffe die kommen bald!!!
Bis irgendwann dann eure verrückte XD
CeCePc (68174)
vor 739 Tagen
Wow du schteibst echt gut ! Kommt noch ein näster Teil ? Ich finde die Ideen echt gut ;)
LG deine CeCePc
sirius fan (37282)
vor 793 Tagen
Geeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiil!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!
Mirja11 (22383)
vor 800 Tagen
Wow, wow, wow!
Mehr kann man dazu einfach nicht sagen!
Einfach nur WOW!!!