Child of the moon - Die Legende des freien Volkes - An Akatsuki Fairy Tale (Teil 4)

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6 Kapitel - 13.470 Wörter - Erstellt von: Hino Kuraiko - Aktualisiert am: 2014-01-01 - Entwickelt am: - 3.337 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

In den letzten Teilen konnte man bereits einen kleinen Einblick in das verdrehte Leben von Lyna bekommen, einem Mädchen, das mit einer schwerwiegenden Aufgabe geboren wurde.
Sie ist die letzte Überlebende ihres Clans und als diese stand sie bereits unzähligen Gefahren gegenüber; angefangen bei rachsüchtigen Shinobis, über verrückte Wiedererweckte, bis hin zu dämonischen Kreaturen und Göttern. Doch die größte Herausforderung für Lyna stellt etwas viel größeres und bedrohlicheres da. Es ist die Liebe zu einem Mann, der alles zerstören könnte, was sie geschworen hat zu beschützen...

Naruto Fanfiktion - Vorgeschichte zu "die Legende von Team 3"

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Mühselig gehst du den weißen Flur des Krankenhauses in eine unbekannte Richtung entlang. Eigentlich ist es dir ja ziemlich egal, wohin dieser überh
Mühselig gehst du den weißen Flur des Krankenhauses in eine unbekannte Richtung entlang. Eigentlich ist es dir ja ziemlich egal, wohin dieser überhaupt führt. Die Hauptsache dabei ist, weit weg von dem dir zugeteilten Krankenbett zu kommen, von wo aus du die Deckendielen bereits dreiundvierzig Mal gezählt hast. Dir geht es mittlerweile wieder halbwegs gut, und mit halbwegs, ist noch am Leben gemeint. Du weißt nicht genau, warum man dir überhaupt eines der Zimmer hier zugeteilt hat, schließlich gehörst du weder zu Konoha noch zu seinen Verbündeten. Außerdem ist die Anzahl der Verwundeten derartig hoch, dass man sogar innerhalb des Dorfes und direkt davor einige Krankenlager aufstellen hat müssen. Nun ja, wenn man die Blicke der Leute auf deinen Weg jedoch richtig deutet und nur ein klein wenig ihrem Geflüster Glauben schenkt, könnte deine aufwendige Versorgung vielleicht daran liegen, dass man dich als die Heldin der fünf Dörfer feiert– es sind doch jetzt fünf, oder?. Du schnaubst hörbar. Nicht sicher, ob wegen der Tatsache, dass nun fast ALLE hier dein Gesicht kennen, oder weil du dich alles andere als eine Heldin nennen würdest... Wenn du wirklich so toll wärst, wie alle sagen, solltest du dich dann nicht unglaublich gut fühlen, oder zumindest nicht wie eine absolute Versagerin?
Du bleibst stehen und lehnst dich deprimiert an ein nahe gelegenes Fensterbrett. Sofort spürst du den sanften Schein des Mondes wie ein Tuch auf deinem Gesicht, das einen Teil deines Ärgers augenblicklich wegwischt. Seit deinem Kampf mit Tobi sind jetzt fünfzehn Stunden vergangen, doch noch in der tiefen Dunkelheit kann man die leichten Rauchwolken von Pyros Angriffen im Himmel und den knisternden Hauch von Chakra in der Luft wahrnehmen. Der Phönix ist bereits lange fort. Er wird seinen Weg nach Hause gefunden haben und dort nun aus Asche neu auferstehen, wie damals, als du noch ein Kind warst, nachdem er dich gegen die Angriffe des Eisdrachen bewahrt hatte. Kyra und ihre Kinder sind ebenfalls verschwunden, doch egal wo hin du siehst, erkennst du ihre Spuren. Sie hat nicht nur ihr Wort dir gegenüber gehalten, sondern ist auch deiner übereilten Bitte gefolgt. Wehmütig, aber doch freudig für das glückliche Paar, winkst du nun einer, dir nun unter dem Namen Kurenai bekannten, jungen Mutter zu, die ihren von den Leoparden verschonten und vor allem zurückgeholten Geliebten lächelnd an der Hand hinaus führt. Als sie außer Sichtweite sind, verspürst du das dringende Bedürfnis deinen Kopf gegen das Glas der Scheibe zu knallen und herauszufinden, was wohl als erstes nachgeben würde.
Nein, du hast Tobi noch nicht aus deinen Gedanken bekommen und seitdem du dein spezielles Jutsu an ihm angewendet hast, wird dich etwas an deinem Körper auch stets an ihn erinnern. Durch das Licht der Lampen über dir bildet sich dein Spiegelbild im Fenster. Du hattest noch nie eine bemerkenswert dunkle Hautfarbe besessen, doch nun scheint dir dein Gesicht um einiges blasser als sonst, sodass sich zum ersten Mal Augenringe über deinen Wangen abzeichnen. Doch all das erschreckt dich nicht annähernd so, wie die weiße Strähne auf der linken Seite deiner Haarpracht. Es ist nur eine der Nachwirkungen deines Kekkai-Genkais in seiner vollen Funktion, aber definitiv die Auffallendste.
Schnell wendest du dich von der fremden Frau im Spiegel ab und siehst Kankuro durch die Menschenmenge auf dich zu hasten. Er kommt stolpernd vor dir zum Stehen und sieht dich ärgerlich an. „Verdammt, du solltest doch in deinem Zimmer sein! Darfst du überhaupt schon aufstehen?“, grollt er dunkel. Du rollst mit den Augen. „Kann mich nicht erinnern, dafür eine Erlaubnis zu brauchen!... Sag mal, weißt du eigentlich wo Tsunade meine Maske verstaut hat? Ich konnte sie in meinem Zimmer nicht finden!“
„Sie hat sie bei sich im Büro, wo wir übrigens so schnell wie möglich hin sollten!“
Du runzelst die Stirn, fragst aber nicht weiter und hetzt einfach hinter dem Suna-Nin durch das Krankenhaus, hinaus auf die staubige Straße, vorbei an unzähligen Ninjas, verschiedener Dörfer und zum Turm der Hokage.
„Wo brennt's denn?“, erkundigst du dich, anstatt einer Begrüßung, als du dicht hinter Kankuro in das Büro trittst. Augenblicklich läuten deine Alarmglocken, als du Deidara schmollend und mit verschränkten Armen in einem Sessel vor Tsunade erblickst. Du siehst abwechselnd zu ihr und zu ihm, während eine ungute Ahnung in dir aufsteigt. „Was hat er angestellt?“, verlangst du sofort zu wissen und bemerkst nun auch den Kazekagen im Raum.
„Gar nichts!“, verteidigt sich Deidara sofort und seine Miene verfinstert sich noch mehr, als du dich neben ihn hinstellst und sofort feststellst, dass er zahlreiche Schrammen am Körper hat. Er ist definitiv nicht freiwillig hier her gekommen. Tsunade räuspert sich nun laut, um deine Aufmerksamkeit zu erlangen und stützt sich auf ihrem Schreibtisch ab. „Deidara ist ein Nukenin aus Iwagakure, dem zahlreiche Delikte angerechnet werden können, …“, beginnt sie und schiebt dir eine Akte nach vorne, wo deutlich der Name deines Freundes zu lesen ist. „...unter anderem auch die Entführung und Tötung des Kazekagen Gaara.“
Schockiert sowie verwirrt siehst du zum Kazekagen, der völlig ungerührt neben dem Fenster steht. Okay, anscheinend gibt es noch wesentlich mehr Möglichkeiten jemanden von den Toten auferstehen zu lassen, als eine Göttin zu Hilfe zu rufen.
„Ähm, ja schon,...“, murmelst du nun leise und siehst wieder zu Tsunade, unsicher darüber, wie du Deidara aus dieser misslichen Lage befreien solltest. „Ja, okay, er ist zugegeben kein Unschuldslamm und man könnte ihn vielleicht sogar einen Auftragskiller und Terroristen nennen, aber hey, wenigstens verbreitet er überall wo er hinkommt immer eine Bombenstimmung!“, versuchst du die Situation etwas aufzulockern, doch irgendwie schaffst selbst du nicht recht über deinen Witz zu lachen, noch weniger aber die beiden Kage vor dir. Sich selbst aufgebend, schlägt Deidara die Hand vor sein Gesicht und murmelt etwas unverständliches, dass wahrscheinlich dir gegolten hat.
„Okay, ich sehe schon, die Sache hier ist ernst!“, fährst du fort und stemmst seufzend die Hände in die Hüfte. „Aber selbst Sie, Meisterin Tsunade, müssen zugeben, dass Deidara heute alles gegeben hat, um ihrem und allen anderen Dörfern zu helfen!“
Tsunade nickt zustimmend. „Ja, in der Tat sind die fünf Dörfer ihm und vor allem dir für den Sieg über Madara Uchiha zu Dank verpflichtet!“, sagt sie mit der Ruhe eines Henkers, vor der Verhandlung. - Ha! Es sind also doch fünf Dörfer, das solltest du dir langsam mal merken -... „Na ja, dann kann man doch irgendwie darüber hinweg sehen, oder?“, wendest du vorsichtig ein.
Langsam lehnt sich die Hokage in ihrem Sessel zurück. „Vielleicht.“, deutet sie an. „Uns allen ist schließlich klar, dass wir in dir eine ziemlich beeindruckende Verbündete gefunden haben, und das dir dieser Nukenin hier viel Wert ist, deshalb unterbreite ich dir hiermit einen Vorschlag: Schließt euch beide Konohagakure, oder Sunagakure an und ich verspreche euch unter Immunität zu stellen.“
Fast wäre dir die Kinnlade herunter geklappt. Bei all den Dingen, mit denen du gerechnet hast, wäre DAS noch nicht einmal auf die Liste der Vermutungen gekommen.
„Ist das ihr Ernst?“, fragt nun Deidara, dem es sichtlich nicht anders geht als dir.
Die Hokage nickt. Du weißt nicht, was du sagen sollst. Auf der einen Seite, wäre das die perfekte Möglichkeit die Jinchuuriki zu treffen und vor allem zu schützen, … aber auf der andere...du gehörst doch zum freien Volk! Ist das nicht irgendwie gegen alles, für was du stehst?
„Ich... ich... wir werden es uns überlegen!“, wischt du das Angebot vorerst bei Seite. Bevor du dir darüber überhaupt den Kopf zerbrechen musst, hast du schließlich noch die anderen Bijuu-Geister aus Madaras Klauen zu befreien! „Zuerst möchte ich zu Madara Uchiha gebracht werden!“, verlangst du. Du bist positiv überrascht, dass es jemanden tatsächlich gelungen ist, ihn gefangen zu nehmen. Niemals hättest du gedacht, ihn derartig überschätzt zu haben.
Tsunade nickt abermals. „Natürlich. Er befindet sich, so wie du es vorgeschlagen hast, in einer Einzelzelle neben unserer Akademie. Ich werde Shizune bitten dich dort hinzubringen. Lass mich dich aber vorwarnen, dein Jutsu hat ihm schwer zu gesetzt.“
Sie lacht auf. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass eine einzige Person ausgereicht hat, um ihn zu besiegen! Unglaublich!“
Das ist auch ungefähr das Wort, welches dir auf der Zunge liegt. „Okay, gut, danke!“, murmelst du starr vor dich hin. „Ich … ich werde mit Deidara in der Zwischenzeit draußen über ihr großzügiges Angebot diskutieren!“
Ohne eine Antwort abzuwarten, packst du Deidara schnell am Arm, zieht ihn auf die Beine und schließlich nach draußen, ohne auf seine Proteste und Klagen einzugehen. Erst einige Meter vom Turm entfernt, bleibst du schließlich stehen und drehst dich zu ihm um.
„Sag mal, hast du sie noch alle beisammen?“, keift er mürrisch und klopft sich verbliebenen Staub von seinem Mantel.
„Das ist nicht Madara Uchiha!“, erklärst du ohne Zusammenhang.
„Wen meinst du?“
„Tobi!“, fährst du nun etwas leiser fort und siehst dich zu allen Seiten um. „Er ist nicht Madara Uchiha!“
Deidara runzelt die Stirn. „Natürlich ist er Madara Uchiha!“, versichert er dir etwas zu laut, sodass du ihn fluchend erneut am Arm packst und in eine Seitengasse ziehst.
„Nein, das ist er nicht! Ich bin dem echten nämlich begegnet und ich kann dir zu hundert Prozent sagen, dass das nicht Tobi war!“
Deidara wirkt skeptisch, akzeptiert deine Erklärung aber, ohne eine weitere Diskussion. „Vielleicht ist er tot?“, rät Deidara weiter. „Immerhin müsste er schon steinalt sein!“
Du seufzt gedehnt. „Nein! Er lebt! Die beiden sind gemeinsam für das Chaos hier verantwortlich.“
„Und wo ist Madara dann?“
Unsicher zuckst du mit den Schultern. Leichte Panik steigt in dir hoch. Nach deinem Gefühl zu urteilen, hatte er circa sechzehn Stunden Zeit gehabt, um über den Verlust seiner Truppen und seinem Schüler hinweg zu kommen. Da du dir zu hundert Prozent sicher bis, dass Madara nicht zu der Sorte Mensch gehört, die eine Niederlage so einfach akzeptieren, liegt der Verdacht nahe, dass es nicht mehr lange dauern würde, bevor ihr von ihm hören würdet.
Deidara lacht nun kurz auf und verschränkt die Arme vor der Brust „Na, das nenne ich ja wirklich mal schlechte Neuigkeiten!“, murmelt er. „Wenn der echte Madara genauso scharf drauf ist die Bijuu in die Finger zu bekommen, wie Tobi, dann sollten wir ihn dringend finden. So weit ich nämlich gehört habe, sind Naruto und der Achtschwänzige bereits auf den Weg hier her.....“
„WAS? Sie sind auf den Weg hier her?“, wiederholst du schrill.
Er nickt gelassen. Ihm scheint echt nicht ganz klar zu sein, in welchem Schlamassel ihr alle steckt.
„Nein! Nein, nein, nein, nein, nein!“, murmelst du, während du nervös beginnst Kreise zu gehen. Du hast zwar schon lange die Vermutung gehabt, dass dieser Krieg noch nicht ganz gewonnen ist, zumal du ihn erst für beendet erklärst, wenn du alle Bijuu-Geister in Sicherheit weißt, doch irgendwie gleitet gerade alles aus dem Ruder!
„Da seit ihr ja!“, hörst du nun jemanden rufen und siehst eine schwarzhaarige Frau vorm Turm des Hokagen winken.
„Eine Sekunde noch!“, bittet Deidara und stößt nachdenklich die Luft aus . „Wir sollten die Kage darüber informieren!“, meint er dann leiser zu dir. „Ich hab nicht wirklich Lust einen weiteren Krieg mitzuerleben....“
Innerlich schnaubst du auf. „Der letzte ist noch voll im Gange!“, grollst du in Gedanken, während du die einzelnen Punkte des Plans deines Vaters neu zusammen setzt. „Nein, das ist eine ganz schlechte Idee! Ich persönlich möchte keinen der Dorfbewohner auch nur in der Nähe von diesem psychopathischen Uchiha haben.“ Wer weiß, wann es ihm einfällt die Bijuu-Geister von der Leine zu lassen. Soweit du gehört hast, kann alleine schon der Kyuubi unglaubliche Schäden anrichten, kaum auszumalen, was dann sieben dieser Größe bewirken könnten, bevor du sie unter Kontrolle bekommst. „Deidara? Ich brauche noch einmal deine Hilfe!“, eröffnest du gleich darauf. Dieser kneift skeptisch die Augen zusammen. „Ich habe das Gefühl, mir wird nicht gefallen, was du von mir willst...“, rät er. Wie immer seit ihr voll auf einer Wellenlänge.
„Ich befürchte, das trifft auf beide von uns zu! Dennoch werden wir es tun müssen....“ Nicht, dass ihr überhaupt eine andere Wahl hättet...
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In den letzten Teilen konnte man bereits einen kleinen Einblick in das verdrehte Leben von Lyna bekommen, einem Mädchen, das mit einer schwerwiegenden Aufgabe geboren wurde.Sie ist die letzte Überlebende ihres Clans und als diese stand sie bereits unz...
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2013-12-29
407D
Naruto

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