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Star Trek - Everyone in love 3

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14 Kapitel - 12.368 Wörter - Erstellt von: Vulcangil - Aktualisiert am: 2014-01-01 - Entwickelt am: - 2.379 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ja, und hiermit präsentiere ich euch den dritten und letzten Teil der Fanficion. Bitte nicht lesen, wenn ihr die anderen Teile nicht kennt, sonst kommt ihr nicht mehr mit. Und wie üblich: Bitte kommentieren.

1
Jim wurde in eine Zelle gestoßen, doch Spock wurde regelrecht hineingeworfen, sodass er fast an die gegenüberliegende Wand stieß.

Eine Tür wurde hinter ihnen zugeschlagen und Schritte entfernten sich. Wütend schrie Jim auf.
Spock setzte sich auf den Boden. Seine rechte Wange war grün angelaufen und leicht aufgeplatzt.
"Warum waren die so hart zu Ihnen?", fragte Jim sich und ließ sich ebenfalls an der Wand herunterrutschen.
"Sie haben mich seit dem letzten Mal wiedererkannt. Für Klingonen sieht jeder Mensch aus wie der andere, wie umgekehrt auch. Ich bin der einzige Vulkanier bei der Sternenflotte, deshalb erinnerte ich sie an die Ereignisse auf Kronos, als wir Khan gefangen nahmen."
"Aha." Jim sah sich um. Die Zelle war quadratisch und etwa 25 Quadratmeter groß, eine Tür grenzte an, dahinter war eine Art Toilette zu sehen. Mehr nicht.
Auf einmal wurde die Tür wieder aufgerissen und drei Personen wurden in den Raum gestoßen. Es waren Bones, Long und Sheepstream.
"Qatlh!", schrie Long wütend und hämmerte an die Tür. "VeQ Duj! Ghay'cha' jay'!"
Bones schnaubte und blickte von Jim zu Spock.
"Hi", sagte Jim. "Alles cool?"
Long, die sie offensichtlich erst jetzt bemerkte, fuhr herum. "Das habt ihr ja ganz toll geschafft!", fauchte sie.
Sheepstream setzte sich neben Jim auf den Boden, Bones tat es ihr gleich.
"Was hast du gerade gesagt?", fragte Jim Long, um sie abzulenken.
Long kam jetzt ebenfalls und setzte sich hin. "Na ja... Schleimteufel... Müllkutter... und vom letzten habe ich keine Ahnung, es war nur irgendeine Beleidigung."
"Und?", fragte Sheepstream. "Wissen Sie jetzt wenigstens, wo Leo ist?"
"Nein", sagte Spock. "Der Klingone, bei dem ich versucht habe, diese Informationen mit Gedankenverschmelzung zu erreichen, wusste nichts von ihr." "Na toll!", fluchte Bones. "Ich fasse also mal zusammen: Wir wurden von Klingonen gefangen, die uns - siehe Spock - nicht gerade wohlgesonnen sind, sie sind wieder auf Warp gegangen, das heißt, die Enterprise kann uns nicht finden, und wir sind, was unsere Mission betrifft, keinen Schritt weitergekommen, liege ich da richtig?"
Alle nickten.
Ein drittes Mal wurde die Tür geöffnet, und ein riesiger Klingone kam hinein. Hinter ihm blieben zwei weitere im Türrahmen stehen.
Long stand auf. Ihre Hände zitterten leicht, doch ihre Stimme war ziemlich fest, als sie zu ihm sprach.
Der Klingone stieß sie zu Boden.
"Hey!", rief Jim.
"BIjatlh'e' ylmev!", knurrte der Klingone. "Ghobe Qoy, tokhe straav Mok'ta vor Kash a'VEH, ghaH Spock S'chn T'gai. Jagh je jagh!"
Eine schmale Gestalt wurde ihnen entgegengestoßen, und Jim fing sie auf, weil er genau wusste, wer es war. "Leo!"
Die Tür wurde wieder zugeschlagen. "Ghobe!", schrie Long. "Ghobe!"
Leo's Stirn blutete und er sah Tränenspuren auf ihren Wangen. Wieder rief Jim ihren Namen.
"Jim...?", sagte sie heiser. Dann zuckte sie zurück. "Hi."
"Ach Leo!", sagte Jim. "Wie kannst du in dieser Situation nur an unseren albernen Streit denken!" Er nahm sie in die Arme und wollte sie am liebsten nie mehr loslassen.
Leo ließ es geschehen, und schließlich erwiderte sie seine Umarmung sogar.
Als sie sich wieder losließen, wischte sie sich die Tränen von den Wangen, als wäre ihr peinlich, dass sie geweint hatte. "Sie haben mich geschlagen und angeschrien, aber ich wusste nicht, was sie sagen!" Vorsichtig tupfte sie mit dem Ärmel an die Wunde auf ihrer Stirn. Das Blut war frisch. "Bones, ich glaube, hier wäre ärztliche Behandlung angebracht", sagte Jim.
Seine Umhängetasche mit dem Erste-Hilfe-Zeug, das Bones vorsorglich mitgenommen hatte, hatte man ihm abgenommen, doch immerhin konnte er analysieren, ob es gefährlich war. Das war nicht der Fall.
Auch Long umarmte Leo kurz, und Sheepstream lächelte scheu.
"Was hat der Klingone gesagt?", wollte Jim wissen.
"Ich sagte, ich wollte uns erklären, doch er sagte mir, den Mund zu halten, er würde mir nicht zuhören. Wir seien nur willige Sklaven und Feinde der Klingonen, zumal Spock bei uns sei. Feinde sollten bei Feinden leben."
"Na, wie's aussieht, mögen die Sie nicht besonders, Spock!", bemerkte Sheepstream ironisch. "Ich kenne mich übrigens überhaupt nicht mit Klingonen aus. Gibt es irgendetwas, das ich über sie wissen muss?"
"Der Hauptbestandteil der klingonischen Lebensweise ist Ehre", erklärte Spock, wieder ganz der ausbildende Commander auf der Akademie. "Es wäre sowohl unklug, sich ihnen als unterwürfig zu zeigen, als auch, sie zu beleidigen."
"Klingt kompliziert...", sagte Sheepstream.
"Ist aber überlebenswichtig", sagte Long. "Und jetzt hören Sie, sie dürfen keinen Klingonen mit der flachen Hand schlagen, verstanden?"
"Was passiert dann...?", fragte Jim.
"Das merken Sie dann. Vielleicht erzählt es Ihnen ja jemand, der das schon mal gemacht hat... oder zumindest das, was von ihm übrig ist."
"Ouh", machte Bones leise.
"Und sie dürfen auf gar keinen Fall Schwäche zeigen!", sagte Long. "Nicht den Blick abwenden, nicht leise sprechen, keinen Abstand halten, nicht entschuldigen, für gar nichts, nicht den Rücken zudrehen, okay? Das alles wird als Beleidigung angesehen! Sie müssen ihnen zeigen, dass sie es wert sind, dass man wütend wird und standhaft bleibt. Und seien Sie nicht zu höflich."
"Ach ja, und bloß nicht atmen!", sagte Leo sarkastisch. "Oder mit dem Herz klopfen."
"Tja, das wird keine leichte Zeit werden", sagte Long. "Aber wir müssen einfach versuchen, zu überleben."
Leo lehnte sich an Jim. Er legte einen Arm um sie, und nach kurzen Zögern küsste er sie auch.
"Leo", sagte er. "Ich hab dich vermisst."
Sie erwiderte seinen Kuss. "Ich dich auch, Jim. Ich dich auch."
Schließlich legten sie sich alle schlafen. Decken hatten sie keine bekommen, doch es war nicht kalt in dem Raum. Jim und Leo schliefen seit langen wieder fest aneinander gekuschelt ein.

Kommentare (12)

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Silberteich ( von: Silberteich/Emilie)
vor 330 Tagen
Ich lese die FF jetzt einfach nochmal! *Arme verschränk und gespielt beleidigt guck*
Silberteich ( von: Silberteich/Emilie)
vor 350 Tagen
Ich liebe diese FF! Vulcangirl, wenn du das siehst, schreib die FF bitte, bitte, bitte weiter! Oder mach eine neue FF, mir egal, aber du schreibst so Super toll!
Schneesturm (40382)
vor 363 Tagen
(Neiiiiin die Geschichte ist vorbei :'( die war soooooo schön! *-*ich liebe deinen Schreibstil und deine Umsetzung der Charaktere.
Voll schön geschrieben *-* nur jetzt hab ich nichts mehr zu lesen xD
... (41249)
vor 370 Tagen
Diese Geschichte war wirklich gut. Man merkt deutlich wieviel Mühe du dir gegeben hast👍🏻
RoseGaleone (16977)
vor 633 Tagen
Die Geschichte hat so viel Gefühl! So schön! Schreib bitte noch viel, viel mehr!!!
Selina66 (65341)
vor 677 Tagen
Sooo schön😍😍😍😍
Vulcangirl (47951)
vor 933 Tagen
@Nani
Im Englischen heißt Pille Bones, und ich konnte mich früher einfach nicht an den Namen Pille gewöhnen, weil ich den so bescheuert fand XD Naja deswegen:)
Nani (45113)
vor 944 Tagen
Diese Geschichte war total schön und das mit dem kind war nicht schlecht das einstige was ich sehr verwirrend fand war der name bones wall eigentlich heißt er doch pille oder nicht:-)
Kero (77226)
vor 1071 Tagen
Waaaaahh tolle Story^^ will mehr lesen! Ich find Bones irgendwie süß ^^
Bellatrix (48179)
vor 1194 Tagen
@EnsignAnne
Captain! Es heißt Captain Jack Sparrow!;)
Vulcangirl (40512)
vor 1270 Tagen
Hoppla. Ich habe mich bei meinem eigenen Namen verschrieben - peinlich! T_T Eigentlich heiße ich ja Vulcangirl.
EnsignAnne (97012)
vor 1278 Tagen
Ich liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebe deinen Schreibstil und diese Fan fiction ist der Hammer. Du hast alle Personen so WAHNSINIG GUT getroffen! Hut ab! (Ich kann mich von meinen Hut trennen, ich bin ja nicht Jack Sparrow! XD)