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Twilight-Werwolf Story-Rache

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1 Kapitel - 4.494 Wörter - Erstellt von: Emily - Aktualisiert am: 2014-01-01 - Entwickelt am: - 6.006 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Jenny gibt ihren Eltern ein Versprechen, kann sie es halten oder wird sie ihre Vergangenheit einholen

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    Mein Leben besteht aus Partys, Alkohol, Drogen, One-Night-Stands und Jungs. Ich feiere die Nächte durch, schwänze am nächsten Tag die Schule damit ich ausschlafen kann. Tag für Tag, ich sehe gut aus und bekomme auch dementsprechend Jungs ab und habe oft One-Night-Stands, doch ich bin keine Schlampe, so leicht mache ich es den Jungs dann doch nicht.
    Ich genoss mein Leben, aber Mum fand anscheinend das mein Leben so nicht mehr weiter gehen konnte und sie wusste nicht was sie machen sollte damit ich endlich nach ihrer Ansicht zur Vernunft komme. Sie wollte mich deshalb zu meinem Dad, meinem Halbbruder und Dad's Frau nach La Push schicken. Ich hab meinen Dad dort bestimmt schon seit mehreren Jahren nicht besucht.
    Über La Push habe ich etwas recherchiert, das Dorf hat insgesamt 371 Einwohner, die Schule 95 Schüler, davon 20 zwischen 16 und 19. Die Stadt liegt 172 Meilen von der Hauptstadt Olympia entfernt und 15 Meilen von der nächst kleineren Stadt Forks. Da hat mich Mum echt in das letzte Loch verfrachtet. Klar, dass es dort keine Partys gibt, ich werde mich zu Tode langweilen.
    Am Montag ging es los. Wir fuhren gemeinsam zum Flughafen. "Pass auf dich auf, und versprich mir kein Alkohol, keine Drogen, keine Partys und keine One-Night-Stands, ja? Ich hab dich lieb." Wir verabschiedeten uns, dann musste ich auch schon in den Flieger steigen.
    Bis nach La Push kam ich mit einem Bus, der war voll mit nervigen Touristen. Er hielt am Strand, Endstation. Ich war bestimmt mehrere Stunden unterwegs. Na toll, mein Dad sollte mich hier abholen, jedoch ist keiner hier. Fängt ja schon gut an. Da sah ich zwei ältere Männer die anscheinend von hier kamen, etwas weiter weg von mir sitzen. "Entschuldigung, wissen Sie zufällig wo das Haus von Mr. Call ist?" Ich hatte nicht mal eine Adresse und ich konnte mich auch nicht mehr genau an damals erinnern. Bevor Mum und ich nach Miami zogen, lebten wir hier sieben Jahre. "Natürlich, geh einfach 500 Meter weiter gerade aus und danach rechts, die zweite Abbiegung, du kannst es nicht verfehlen, es ist dort das einzige Haus in dieser Abbiegung." Das einzige Haus dort, das erfreute mich nicht sonderlich. "Danke." Ich wollte mich gerade auf den Weg machen. "Warte, bist du nicht Joe Calls Tochter?" Jeder kennt jeden hier. "Ja, er ist mein Vater." Die beiden lachten. "Groß bist du geworden, ich weiß noch, als du ganz klein warst." Ich schmunzelte, keine Ahnung wer der Mann ist, aber ich wollte nicht unhöflich sein. "Wir werden uns bestimmt noch öfter sehen, danke noch einmal, Tschüss."

    Ich versuchte den schweren Koffer den Weg entlang zu ziehen, auf dem Gehsteig war es simpel, doch die Abbiegung bestand aus Waldboden, da war es wesentlich schwieriger. Nach etwa zehn Minuten hatte ich das Haus erreicht, ich klopfte und klingelte, doch es war anscheinend keiner zu Hause. Vor dem Haus stand eine Bank, dort setze ich mich und wartete bis jemand kam. Es kam mir schon der Gedanke, dass Keiner kommt und das hier das Falsche Haus war. "Jenny?", hörte ich einen Jungen fragen. "Embry, hey." Mein Bruder, ich war doch nicht beim Falschen Haus. "Was machst du hier?", er sah meinen Koffer an und dann wieder mich. "Hat dir Dad nicht gesagt das ich komme? Ich werde für eine Zeit lang hier wohnen." Er kam zu mir und umarmte mich. Anscheinend freute er sich. Er nahm meinen Koffer und trug in rein, ich staunte, er hob ihn hoch als wäre er so schwer wie eine Feder. "Wie lebt es sich so in Miami?" Klar, wer würde das nicht fragen. "Es ist besser als du denkst", entgegnete ich ihm lachend. "Hat dich keiner abgeholt? Dad kommt erst heute Abend, er muss arbeiten." Er ist Förster, er schaut, das die Touristen nicht den ganzen Wald mit Müll zu deponieren und das nicht zu viele Wölfe sind usw. "Nein, aber ich hab ein paar Leute gefragt." Embry sperrte die Tür auf wir setzten uns vor dem Fernseher und warteten bis Dad nach Hause kam. "Mum muss heute die Nacht auch arbeiten, sie kommt erst morgen." Caren, Embry's Mum war Krankenschwester.

    Embry und ich waren total auf den Fernseher fixiert, wir sahen <How I met your Mother>, die Serie lieben wir beide, ich glaube wir haben viele Sachen gemeinsam. Wir hörten gar nicht wie Dad zur Tür reinkam. "Na ihr beiden? Jenny, lass dich drücken." Er kam zu mir und wir umarmten uns, entweder sind nur in meiner Familie Umarmungen beliebt, oder vielleicht auch hier in Ganz La Push. "Ist noch was zu essen da?", wandte er sich an Embry. "Pizza." Wir drei setzten uns in die Küche und aßen gemeinsam. Mit Mum habe ich fast nie zusammen gegessen, doch hier das finde ich schön, es fühlte sich an wie eine richtige Familie.

    Nach dem Essen ging Embry in sein Zimmer und ich half Dad beim Abwasch, nicht unbedingt weil ich wollte, mehr darum, weil es mich interessierte, warum er Embry nichts von meiner Vergangenheit erzählt hatte. Das Mum Dad alles erzählt hat weiß ich. "Dad, warum hast du Embry nicht erzählt, warum ich wirklich hier bin?". Er drehte sich zu mir. "Deine Mum und ich wollen dir eine Chance geben, hier einen Neuanfang zu beginnen. Nutze die Chance." Ich nickte, für die neue Chance war ich wirklich dankbar. "Und jetzt geh schon schlafen, du hast morgen Schule."

    "Jenny wach auf", Dad rüttelte an meiner Schulter. "Du musst zur Schule, komm Frühstücken und zieh dich an." Die Uhr zeigte sieben Uhr Morgens an, so früh bin ich schon seit einer halben Ewigkeit nicht mehr aufgestanden, vielleicht nach Hause gekommen, das Wahrscheinlicher. Der Tisch war gedeckt, mit Milch, Brot, Müsli, doch ich brachte so früh noch nichts runter. "Morgen, du kannst Heute mit mir zur Schule gehen, alleine wirst du sie eh nicht finden", grinst er, ich glaub da hat er Recht. "Dir macht es doch nicht aus, wenn meine Kumpels mit uns gehen oder?" Natürlich machte es mir nichts aus, dann kenn ich schon zumindest ein paar neue Leute. Die Hautfarbe hatte ich zum Glück von meinem Vater geerbt, ich bin so rot-braun wie er, meine Mutter hingegen ist sehr blass.

    Wir brauchten etwa zehn Minuten bis zum Strand. Da warteten ein paar Jungs. "Hey Jungs, das ist meine Halbschwester Jenny. Jenny das ist Paul, Jared, Seth, Quil und Jacob." Die Jungs sahen gut aus, sehr gut sogar. Zusammen machten wir uns auf den Weg zur Schule. "Embry warum hast du uns nie von deiner heißen Schwester erzählt?", Komplimente dieser Art höre ich öfters. "Jared, du redest immer noch von meiner kleinen Schwester, also pass auf was du sagst", scherzte Embry. "Da bekommt Ashley wohl Konkurrenz", fügte ein Anderer hinzu. Verwundert schaute ich meinen Bruder an. "Ashley ist unser Liebling an der Schule, sie sieht gut aus und jeder mag sie. Sie macht fast jede Woche eine Party." Ich denke mir, hier beliebt zu sein und einer der hübschesten zu sein kann nicht sonderlich schwer sein, bei Zwanzig Schülern zwischen sechzehn und neunzehn. "Jenny kommt von Miami, Seth sieh ist mir dir in der Klasse", erzählte mein Bruder. "98er Jahrgang?"

    "Nein, 97er Jahrgang." Jared sah mich verwundert an. "Seth ist Fünfzehn, bist du älter?"

    "Ich musste ein Jahr wiederholen, hatte in Miami besseres zu tun" grinste ich ihn an. Er schien zu verstehen was ich meinte, morgens schon mit Jungs zu flirten macht Spaß.

    Nach etwa einer halbe Stunde sind wir bei der Schule angekommen, ich ging mit Seth, er zeigte mir alles. Die Schule bestand aus sechs Gebäuden, eins für Kindergarten, eins für Volksschule, eins für Mittelschule, eins für Oberschule, Cafeteria und Turnhalle.

    In der Pause stellte mich Seth Ashley vor, sie war hübsch und wirklich nett. In der Pause fragten mich die Jungs, ob ich nach der Schule noch mit zum Strand komme, natürlich habe ich zugesagt.

    Am Strand kam noch ein Mädchen dazu, es stellte sich heraus, dass sie Seths Schwester Leah war. "Ashley ist wirklich nett." Leah lachte. "Was ist?"

    "Du bist seit einem Tag hier und Ashley hasst dich jetzt schon, sie hasst dich weniger, sie ist viel mehr eifersüchtig auf dich." Die Jungs hörten uns zu. "Sie hat Recht." Ich weiß zwar, dass ich gut bin, aber ich dachte nicht, dass ich so gut bin. "Hey Leute, am Samstag macht sie eine Party, Jack hat gesagt, ich soll euch allen bescheid sagen. Jenny du kommst doch auch, oder?" Partys, mein Versprechen, ich dachte nicht das hier was los wäre. "Mal schauen." Er machte kurz einen Schmollmund. "Hast wohl schon zu viele Partys in Miami gefeiert", scherzte er. Wenn er nur wüsste.

    Der erste Tag hier verlief bestens, ich hab neue coole Freunde kennen gelernt, das beliebteste Girl hier ist eifersüchtig auf mich und ich wurde bereits zu einer Party eingeladen.

    Heute saß auch Caren mit uns am Tisch, ich mochte sie. "Dir macht es doch nichts aus, wenn ich mit dir und deinen Freunden abhänge?" Mein Bruder soll nicht denken, dass ich ihm die Freunde wegnehme oder mich ins gemachte Nest setze. "Quatsch, ich mag dich und die Jungs mögen dich auch. Kommst du dann mit am Samstag zu Ashleys Party?" Jetzt wurde Dad hellhörig. "Nein ich denke nicht."

    "Warum?" Ich sah kurz zu Dad, das bemerkte Embry. "Dad, ich passe auf meine kleine süße Schwester schon auf. Sie kriegt kein Alkohol oder sonst was." Dad wird trotzdem nein sagen. "Ich nehme dich beim Wort Embry." Zuerst dachte ich, ich hab Dad falsch Verstanden. Ganz Perplex sah ich ihn an. "Von Ashley und auch von ihren Partys hört man nie was schlechtes", antwortete er mir. Anscheinend vertraut er Ashley und er vertraut Embry, dass er auf mich aufpasst.

    Die Woche verlief relativ gut, die meiste Zeit verbrachte ich mit den Jungs, mit Jared lief es weiterhin so locker und ich hab viele neue Freunde gefunden.

    Auf der Party war so gut wie die ganze Oberschule. Zusammen mit Embry ging ich zu Ashley, ihr Haus war gigantisch, mit Pool. "Hey Embry, willst du was trinken gehen?" Ein Mädchen kam auf uns zu, mir kam vor als wolle sie etwas von ihm. Er sah mich kurz an. "Jetzt geh schon." Ich werde es schon schaffen einen Abend lang brav zu sein. Lange stand ich da nicht alleine rum, denn Jared kam schon zu mir. "Willst du was trinken?" Er hatte bereits einen Becher in der Hand, bestimmt Bier. "Willst du etwa einem Mädchen das Jünger ist als du Alkohol anbieten?" Er lachte. "Du hast mich erwischt, schuldig im Sinne der Anklage", sagte er schuldig, Sekunden später jedoch lachte er wieder. "Hat leider nicht geklappt." Er sah mich überrascht an, doch ich kann stolz auf mich sein, denn ich habe mein Versprechen bis jetzt gehalten und habe zu Alkohol Nein gesagt.

    "Wir werden bestimmt etwas anderes finden was uns Spaß macht." Ob er etwas von mir will? "Weißt du, dein Bruder hat mich gewarnt, oder vielmehr gedroht, ich soll die Hände von seiner kleinen unschuldigen Schwester lassen. "Es ist süß wie Embry versucht mich zu beschützen. "Hm, er glaubt tatsächlich ich bin unschuldig, die Drohung verleiht dem Ganzen einen gewissen Reiz", scherzte ich. Jared lachte, er drückte mich an die Wand und küsste mich provozierend aber zugleich leidenschaftlich. Jetzt hat sich wohl die Frage erledigt, ob er etwas von mir will.

    Wir standen da eine ganze Zeit lang rum und küssten uns. Sicher sahen uns viele. "Alter, Embry wird dich umbringen", sagte Paul der gerade vorbeiging. Er legte die Hand auf Jareds Schulter und schüttelte den Kopf, doch er ging gleich weiter. Wir beide grinsten.

    Etwas später nahm er mich bei der Hand und zog mich mit sich. Wir gingen zu ihm nach Hause, ich war noch nie bei ihm, aber es schien mir am Wahrscheinlichsten.

    Jared und ich lagen im Bett, er brauchte nicht zu fragen, er wusste was ich wollte und er fing an mich auszuziehen.

    Als ich am nächsten Tag aufwachte war es gegen acht Uhr. Jared lag neben mir, er schlief noch. Leise schlich ich mich raus. Erst auf dem nach Hause Weg wurde mir klar, was ich getan hatte. Es war ein One-Night-Stand. Das Versprechen. Dad darf das nicht erfahren. Auch Embry hatte ich in Schwierigkeiten gebracht, denn er sollte ja auf mich aufpassen, nicht das das seine Schuld war, doch Dad würde das bestimmt anders sehen.

    Zuhause saß Embry und Dad am Tisch. "Tut mir Leid, ich hab bei einer Freundin geschlafen." Er sah mich skeptisch an. "Das nächste Mal sag mir bescheid, damit ich mir nicht unnötig Sorgen machen muss." Ich nickte. "Charlie und ich gehen Heute fischen." Fischen, ein Lieblings Hoppy von ihm, er hat mich mal versucht mitzunehmen, aber ich hatte dafür einfach keine Geduld. Er verließ das Haus. "Du hast die Nacht bei Jared verbracht, stimmt's. Ich hab ihm gesagt, er soll die Finger von dir lassen. " Er klang ernst. "Es war nicht nur seine Schuld und er hat mir gesagt, dass du ihn gewarnt hast." Ich setzte mich zu ihm. "Es ist nur, ich will nicht das er dir weh tut, er lädt öfters Mädchen ein und meldet sich dann nicht mehr." Er war wirklich der beste Bruder. "Embry, ich bin nicht stolz drauf, jedoch hatte ich schon selbst oft genug One-Night-Stands und ich wusste worauf ich mich bei Jared einließ." Er dachte kurz nach. "Er bekommt trotzdem Ärger", scherzte er.

    Montag, das hieß wieder Schule. Wie sollte ich mich Jared gegenüber verhalten? Normalerweise verbringe ich kaum Zeit mit meinen One-Night-Stands, ich werde einfach versuchen so zu tun, als war da nichts zwischen uns. Wir gingen runter an den Strand. "Hey, nah habt ihr das Wochenende gut überstanden", fragte ich in die Runde. "Wir ja, nur Jared hat ein blaues Auge davongetragen" grinste Paul und schlug Jared leicht auf die Schulter. "Du hast ihm ein Blaues Auge verpasst", fragte ich meinem Bruder schockierend. Der grinste. "Da ist er selbst Schuld dran." Ich konnte nicht fassen, dass er das wirklich gemacht hat. "Das war es wert." Es ist gut, das wir doch noch so leicht damit umgehen konnten.

    In der Pause war ich kurz an meinem Spint, da kam Ashley. "Hey Ashley." Sie sah nicht sonderlich erfreut aus. "Tu nicht so unschuldig. Ich hab dich am Samstag mit Jared gesehen. Er ist mein, also lass deine Finger von ihm." Jetzt weiß ich, wieso sie mich von Anfang an nicht mochte. Jared beachtet sie kaum, obwohl sie hier der Schulliebling ist. Mich mochte er schon von Anhieb an. "Lassen wir das Mal lieber Jared selbst entscheiden." So ließ ich sie an meinem Spint stehen.

    Am Nachmittag wollte ich etwas am Strand spazieren gehen. Hier war der Strand ganz anders als der in Miami. Da traf ich zufällig Jared, ich sah ihn nicht oft alleine. Er kam auf mich zugelaufen. "Hey, was machst du hier?" Er sah aus als würde er grad erst aus dem Wasser kommen, doch bei diesem Temperaturen konnte das nicht sein, es wunderte mich auch das er nur eine Hose an hatte. "Langeweile. Weißt du eigentlich das Ashley auf dich steht?" Er blickte mich kurz verwundert an, anscheinend wusste er es nicht. "Wer würde denn nicht auf mich stehen", er konnte keine Minute ernst bleiben. "Oh ja, was für ein Frauenheld", feixte ich. Da kam er ganz Nah auf mich zu und küsste mich. Warum küsste er mich jetzt? Es war nicht mal der passende Moment. Er war ein guter Küsser, ich hielt ihn nicht davon ab mich zu küssen. Als er sich von mir löste sah ich ihn verwirrt an. "Du kannst dir gern den Titel mit mir als bester Küsser teilen." Er ist echt von sich überzeugt. "Was war das gerade eben, hat der selbstverliebte Matcho doch noch etwas für seinen One-Night-Stand übrig oder willst du einfach ein zweites blaues Auge, weil du meinst, es kommt bei den Mädchen gut an?" Er sah mich erstaunt an. "Es kommt bei den Mädchen wirklich gut an. Eigentlich wollte ich nur mit dir ein bisschen Spaß haben, wie sonst auch immer mit den Mädchen, doch ich fange an über dich nachzudenken und ich stehe nun hier und küsse dich, ohne Absicht mit dir zu schlafen." Er schien es Ernst zu meinen und das sind seltene Momente bei ihm. "Ähm, heißt das du willst mit mir zusammen sein, so richtig?" Bis jetzt hatte ich noch nie einen richtig festen Freund, keine Ahnung was passend war zu sagen. Wir küssten und, das schien ja zu heißen. Jared hob mich hoch. "Wo gehen wir hin?" er grinste. Wir gingen zum Wasser und bevor ich etwas sagen konnte landeten wir beide drin. Es war so eiskalt. "Ashley wird ausrasten." Ob sie eine ist, die sich rächt? "Embry wird mir ein zweites Auge verpassen."

    "Ach du Armer." Ich machte einen Schmollmund.

    Zuhause erzählte ich noch nichts. Am nächsten Tag auf dem Weg zur Schule warteten die Jungs schon am Strand. Ich ging zu Jared und wir küssten uns. Danach nahm er meine Hand, sie verstanden was da zwischen uns lief. Embry grinste nur. Vielleicht freute er sich, dass ich nicht nur ein One-Night-Stand für ihn war. In der Schule warf mir Ashley nur einen bösen Blick zu.



    Am nächsten Tag war in der Schule Drogenkontrolle. Darüber machte ich mir keine Sorgen, denn ich hab nichts bei mir und auch nicht in meinem Spint. Nur zu Hause hatte ich etwas Gras geraucht und nur bei einem Drogentest wäre ich am Arsch. Der Hund bellte los, anscheinend hatte er etwas gefunden. "Miss Call, in mein Büro. Sie anderen in die Klassenzimmer. Alle starrten mich an und ich sah unseren Direktor Mr. Slawen verwirrt an.

    Als ich in seinem Büro saß hielt er mir zwei Tütchen hin. Eines mit einem weißen Pulver, Koks. Das andere mit Gras. "Das ist nicht meins." Mit Koks hatte ich noch nie etwas zu tun. "Tut mir leid, doch die Beweislage ist eindeutig. Ihr Vater ist bereits Unterwegs. Sie werden mit sofortiger Wirkung von der Schule verwiesen. An unserer Schule hat keiner etwas mit Drogen zu tun." Natürlich wird mir keiner glauben. "Mr. Slawen jemand hat mir die Drogen unter geschmuggelt. Bestimmt Ashley. Sie wollte sich rächen, weil ich mit Jared zusammen bin. Er steht auf mich und nicht auf sie, das konnte sie nicht akzeptieren." Er sah mich wütend an. "Miss Ashley Left ist einer unserer engagiertesten Schüler, sie hat bestimmt nichts mit Drogen zu tun." War ja klar, dass er dieser Ziege glaubt. Ich wartete vor dem Büro auf meinem Vater. Ashley wird damit ungeschoren davonkommen, sie bekommt immer was sie will. Bis auf Jared.

    Bald schon kam mein Dad, vielleicht war er bei der Arbeit, im Wald. Auf der Fahrt nach Hause wechselten wir kein Wort.

    Zu Hause angekommen ging ich sofort in mein Zimmer. Embry, Jared und die Anderen saßen bereits im Wohnzimmer. Dad kam mir sofort nach. "Deine Mum und ich haben uns entschieden das du in eine Drogen- und Alkoholsucht Klinik nach L.A. kommst falls du dein Versprechen brichst." Er sagte es mehr enttäuscht als wütend. "Dad, ich bin nicht Drogensüchtig!" Er sah mich ernsthaft an. "Wie viel Gras rauchst du in einer Woche!" Ich dachte kurz nach. Na gut, vielleicht war es etwas mehr als Normal. "Seit ich hier bin habe ich kein Alkohol mehr getrunken, gehe wieder täglich zur Schule, habe keine One-Night-Stands und gehe kaum auf Partys!" Das waren große Veränderungen, doch er schien das nicht zu sehen. "Das hilft nichts, wenn du täglich kiffst. Jenny, du bist sechzehn!" Er hat vielleicht Recht, aber Gras schadet nicht, es ist besser als Alkohol und Zigaretten, das ist sogar bewiesen.

    "Willst du nicht zumindest mal meine Version hören?" Er stemmte die Hände in seine Hüften. Er wird mir nicht glauben, doch ein Versuch ist es wert. "Ashley hat mir das Koks untergeschoben, weil sie eifersüchtig auf mich ist, da Jared mit mir zusammen ist und nicht mit ihr." Schon an seinem Blick konnte ich sehen, dass er mir nicht glaubte. "Es hilft nichts, sich da raus zu reden. Wir fahren dieses Wochenende nach L.A., bis dahin hast du Hausarrest." Er ging aus dem Zimmer.

    "Jungs, könnt ihr bitte irgendwo anders hingehen, sonst ist es für sie kein richtige Bestrafung." Was sie jetzt wohl von mir denken, sie haben vermittelt bekommen, dass ich ein Drogenjunkie bin, was ich definitiv nicht bin.

    Tage vergingen, ich verbrachte sie in mein Zimmer und wechselte kaum Worte mit Dad. Embry hat erzählt, dass Ashley mich in der Schule als drogensüchtige Schlampe präsentiert. Zum Glück hat Embry Jared meine Version erzählt. "Ashley schmeißt sich die ganze Zeit an Jared ran." Ich hasse diese Mädchen.

    Donnerstag. Dad und Caren waren bei der Arbeit, Embry in der Schule. Der perfekte Zeitpunkt für meinen Plan, ich packte ein paar Sachen ein ging runter zum Strand. Ich wollte auf den Bus warten, von La Push nach Seattle und von da aus keine Ahnung. Ich konnte ja auch nicht zu Mum. Und Jared? Nur Feiglinge laufen weg, aber was soll ich machen.

    "Jenny." Diese Stimme kannte ich. "Jared, müsstest du nicht in der Schule sein." Er grinst.

    "Müsstest du nicht zu Hause sein?"

    "Unentschieden", grinste ich ihn an.

    "Du willst abhauen oder? Ich hab einen Plan! Wenn dir Ashley die Drogen zugeschoben hat, werde ich es beweisen. Versprochen, bis Freitag. Jetzt sei wieder brav und geh nach Hause." Er küsste mich, in letzter Zeit entdeckte ich ganz neue Seiten an ihm. Gute Seiten. Ich tat was er sagte.

    Freitag, ich verlor die Hoffnung das Jared etwas bewiesen wird. Sollte er Morgen auch nichts Beweisen könnte, werde ich doch noch mit dem Bus nach Seattle abhauen. Das gute an der Sache, ich konnte lange schlafen.

    "Jenny, komm mal ins Wohnzimmer", hörte ich Dad rufen. Müsste er denn nicht bei der Arbeit sein. Das Handy zeigte neun Uhr an. Schnell zog ich mir etwas an.

    Im Wohnzimmer stand Dad, Ashley, Jared und Mr. Slawen. Was war hier los, ich sah sie verwirrt an. "Jared spiel doch noch einmal den Ton ab." Jared hatte sein Handy in der Hand. Er tat was Mr. Slawen sagte und spielte den Ton ab.



    "Ich fand es gut, das du Jenny die Drogen unter geschmuggelt hast. So habe ich jetzt mehr Zeit für dich." Die Stimme gehörte zu Jared, er flirtete mit Ashley. "Das war ganz einfach, ich hab etwas im Internet über sie recherchiert und die Drogen hatte ich von einem Kumpel."



    Das Tonband war zu Ende. "Es tut mir Leid Miss Call, Sie dürfen die Schule natürlich weiterhin besuchen. Miss Left, Sie sind mit sofortiger Wirkung von der Schule verwiesen." Ich ging zu Jared und umarmte ihn. "Danke du bist der Beste." Er hat es doch noch geschafft meine Unschuld zu beweisen. Auch Dad hat sich bei mir entschuldigt.

    In der Schule wurde auch alles wieder normal. Ein paar Tage später saß ich im Wald, an der gleichen Stelle wie immer wenn ich mir ein Joint machte. Ich hab den Joint etwa bis zur Mitte geraucht, da hörte ich ein lachen. Es waren die Jungs. Schnell löschte ich den Joint aus und steckte ihn in meine hintere Hosentasche. "Hey was machst du hier?" Embry kam zu mir. "Ich bin froh, dass sich alles aufgeklärt hat." Embry umarmte mich. Mit einer Hand griff er in meine hintere Tasche und zog den Joint raus. Er hat mich nur deshalb umarmt. "Du musst nicht nach L.A., aber du musst einen Entzug machen." Es ist schön zu sehen, dass die Jungs auch bei schlechten Zeiten hinter mir stehen.

    Zusammen mit den anderen habe ich einen Entzug gemacht und zu mein und Jared einmonatigen gestand mir Jared, das er sich auf mich geprägt hatte.

Kommentare (21)

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Neumann35 (46637)
vor 49 Tagen
Ich fand diese Geschichte einfach cool mach weiter so.
Twilight lover Jacob and Seth (85083)
vor 61 Tagen
Wunderschön❤😍
l... (74248)
vor 409 Tagen
Echt richtig tolle Geschichte! Einfach zum mitfiebern 😍
name (63356)
vor 685 Tagen
War echt cool, mach bittteeeee mehr Lovestorysmit Seth !!!!!!!!
Valley mm (41834)
vor 765 Tagen
Du hast Talent du solltest mehr solcher Geschichten schreiben
Mouna (39831)
vor 766 Tagen
Omg einfach Perfekt😍 du hast so ein Talent❤schreib mehr Storys 💕 z.b mit Paul oder Jacob💞love your Storys💘👌
Jess (06851)
vor 796 Tagen
Das ist eine der besten Geschichten die ich je gelesen hab ich schreibe selbst Geschichten aber an deine komm ich nicht ran
Mrs Clearwater (99515)
vor 797 Tagen
ich liebe diese Geschichte 😍❤️ Kompliment du hast echt Talent würde mich freuen wenn du noch weitere Geschichten schreibst 😘
storywritter (03786)
vor 804 Tagen
Ich fand die story auch sehr gut doch ich muss sagen das seth eigentlich offener und "verspielter ist
Rika Nara Weasley (52180)
vor 948 Tagen
Coole Geschichte! Mach unbedingt weiter, du hast
ECHT Talent! ;-)
xXSandraXx (69069)
vor 993 Tagen
die Geschichte ist ech suuuuuupi
Tina2002 (25873)
vor 1010 Tagen
Tolle Geschichte mit Seth. Ich liebe Seth!! Er ist so süß:)
..........?¿ (64504)
vor 1018 Tagen
Schöne geschichte 👍
????????? (17543)
vor 1037 Tagen
Welcher teil ist das und welcher ist der 1. 2. Usw.
Tina2002 (14124)
vor 1072 Tagen
Coole Geschichte die Idee mit der Brosche fand ich übrigens supi^^ :}
annalena (54142)
vor 1104 Tagen
Eine schönerw Geschichte als deine habe ich noch nie gelesen. Danke. Kannst du nochmal eine mit Emmett machen?♡♥
Leila (02445)
vor 1377 Tagen
Ja... ich finde die geschichte voll tol... und die andere auch... aber du müsstest mal was abentteuerlustiges schreiben.... finde ich.. weil die geschichten so auf gut deutsch "Hammer mestig geil sind", das da auch was abenteuerlustiges reinkann... naja.. bloß ein vorschlag von mir.. das is jtz so art thema.. könntest du das für mich mal umsetzten zu einer geschichte?? Were echt cool.. naja..
Lg Leila
Leila (68775)
vor 1327 Tagen
okee.. weiss bescheit... noch mal ein lob.. du schreibst voll coole geschichten.. ich versinke immer und höre dann niemanden mehr.. daumen hooch..
LG Leil
emy (04401)
vor 1333 Tagen
hey danke leila, ich arbeite grad an der nächsten :)
Leila (33052)
vor 1347 Tagen
Naaaa.. ich bins wieder... ich finde die geschichte so cool.. genau wie die anderen 3.. voll cool.. ich liebe sie... daumen hoch und wieter so...
lg leila