Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 (Finale)

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 3.769 Wörter - Erstellt von: Julu92 - Aktualisiert am: 2014-01-01 - Entwickelt am: - 2.793 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das letzte Kapitel ...
Zur Erinnerung:
Es ist noch nicht vorbei ...

    1
    Das Haus Malfoy

    Jetzt sind wie erledigt! Er hatte Voldemorts Namen gesagt und uns verraten! Nun dauert es nicht mehr lange, bis Todesser angreifen werden. Und da geschah es. Plötzlich flog schneller und dicker schwarzer Rauch durch das ganze Haus. Mehrere andere kamen noch dazu. Die Fenster zersprangen und alles fiel zu Boden und wurde zerstört. Bücher flogen von Regalen, Fensterscheiben wurden zerstört. Möbel in Stücke gerissen und von überall kamen Flüche angeschossen. Wir bückten uns alle und lagen fast auf dem Boden. Xenophilius war nach draußen gerannt und schrei irgendetwas, was ich leider nicht verstand. Harry hielt Hermine, Ron und mir seine Hand hin. Wir krochen irgendwie zu uns hin, fassten uns alle an der Hand, und disapparierten.
    Wir erschienen wieder in dem Wald. Das ging jetzt alles so verdammt schnell, aber wir haben es geschafft unversehrt davonzukommen. Rons Gesicht war rot vor Wut.
    >>Dieser verräterischer kleiner Sack! <<, giftete er. >>Können wir denn niemanden mehr trauen? <<
    >>Er war verängstigt um seine Tochter. << sagte Harry. Das Thema war doch jetzt egal und wir hatten es doch geschafft zu entkommen. Also ist das Thema jetzt durch.
    >>Ich führe die Schutzzauber aus. << sagte Ron.
    >>Nimm alle! Vergiss das nicht! << erinnerte ihn Hermine.
    >>Natürlich. << sagte Ron. Ich wollte gerade das Zelt aus meiner Tasche ziehen, als wir ein lautes Knacken hinter uns hörten. Uns stockte es den Atmen. Es waren Greifer, darunter der Todesser und Werwolf Greyback. Wir gingen alle ein paar Schritte zurück, als plötzlich Scabior neben mir stand – der Anführer der Greifer.
    >>Was für hübsche Mädchen die hier haben. << sagte er. Wir rückten alle immer noch ein paar Schritte zurück und liefen dann sofort davon in den Wald weiter hinein. Ich hörte Scabior noch sagen: >>Worauf wartet ihr denn noch? Schnappt sie euch, ihr Erbsenhirne! <<
    Wir rannten quer durch den Wald, an den ganzen Bäumen und Büschen, sprangen an den Ästen und Wurzeln vorbei. Wir wurden dummerweise getrennt. Harry und Ron verschwanden beide in verschiedene Richtungen. Hermine und ich blieben zusammen und liefen weiter.Ich versuchte sie nicht aus den Augen zu verlieren. Hermine war schneller als ich und war etwas weiter vor mir. Hinter uns waren einige Greifer her. Sie warfen dauernd Flüche auf uns zu. Und Ketten warfen sie mit Zaubern auf uns zu, die uns am ganzen Körper fesseln wenn sie uns erwischen. Die Ketten blieben aber an den Bäumen hängen, da sie uns zum Glück immer wieder verfehlten. Doch als Hermine dann an einem Ast hängen blieb und nicht los konnte, drehte ich mich schnell um und feuerte einen starken Fluch auf die Greifer ab, die sofort in Ohnmacht fielen. Ich befreite Hermine und wir liefen weiter. Nun waren wir an einer Stelle angekommen, an der die Greifer von allen Seiten kamen. Wir waren umzingelt. Da kam von einer anderen Seite dann auch plötzlich Harry. Hermine richtete seinen Zauberstab auf ihn und schickte einen Zauber auf ihn. Er fiel hin und sein Gesicht nahm eine komische Gestalt an, als wäre es angeschwollen und er sah überhaupt nicht aus wie er selbst. Nicht mehr wie der hübsche Junge in den ich verliebt war, vollkommen anders, als hätte ihn etwas ins Gesicht gestochen und dann sehr stark angeschwollen. Keine Frage. Es war ein Brandzauber, er hält aber nur für eine Stunde an. Hermine hatte anscheinend versucht Harry so zu tarnen, damit die Greifer ihn nicht erkennen. Ich rannte zu ihm und nahm schnell seine Brille ab, ehe die Greifer uns erreichen würden, und steckte sie dann in meine Jackentasche.
    >>Es gibt die Heiligtümer wirklich! << sagte er.
    >>Was? <<
    >>Du-weißt-schon-wer weiß über die Heiligtümer Bescheid! Aber er will nur das letzte und er weiß, wo es ist! Ehe die Nacht um ist, hat er den Elderstab gefunden! << flüsterte Harry mir zu.
    >>Bist du sicher? <<
    >>Ja, ziemlich! Ich habe es gesehen! <<
    Er hatte wahrscheinlich wieder Voldemorts Gedanken gesehen und wo er sich nun aufhält. Die Greifer kamen nun bei uns an. Einer hatte Ron an den Schultern gepackt, und ein anderer schnappte sich Hermine, Greyback hielt mich fest. Dann kamen zwei andere zu Harry und zogen ihn wieder auf die Beine.
    >>Na, wen haben wir denn da? <<, sagte Scabior und trat an Harry heran. >>Ziemlich hässlich der Typ, oder? Was has’n du? << fragte er, als er Harrys Gesicht sah. Harry antwortete nicht.
    >>Wie heißt du? << fragte Scabior.
    >>Dudley. <<, sagte Harry. Mir kam es eigenartig vor, dass er sich gerade für den Namen seines bescheuerten Verwandten entschieden hatte, aber vermutlich, war es das Erste, was ihm in den Kopf gefallen war. >>Vernon Dudley. << sagte Harry.
    >>Prüf’s nach! <<, befahl Scabior einem der Greifer. Der Greifer ging an Harrys Rucksack und holte etwas hervor und blätterte in einer Namenliste die wir aus dem Ministerium haben mitgehen lassen. Ich stand genau neben Hermine und steckte ihr heimlich mein Zauberstab zu, nahm ihren und steckte ihn dann in meine Hosentasche. Zum Glück hatte sie nichts bemerkt. Ich wollte nicht, dass sie Hermine für den Brandzauber verdächtigen, sollten wir auffliegen. Scabior wandte sich dann um und ging dann auf mich zu. Er hob mit einem Finger mein Kinn an, damit ich ihm in die Augen sah.
    >>Und du, hübsches Kind? <<, sagte er. >>Wie heißt du? <<
    >>Hannah Abbott. << war der erste Name der mir durch den Kopf schoss.
    >>Blutstatus? <<
    >>Muggelstämmig. << sagte ich. Harry, Ron und Hermine sahen mich geschockt und besorgt an. Sie würden mich jetzt vermutlich mitnehmen, aber dann würden sie Harry, Ron und Hermine hoffentlich in Ruhe lassen, und das war auch mein Plan.
    >>So ein hübsches Mädchen, wie du, und ein Schlammblut? Sehr enttäuschend. << Scabior sagte nichts. Er ging wieder zu Harry und sah ihn an.
    >>Neuer Plan. <<, sagte er. >>Wir werden sie nicht ins Ministerium bringen. << sagte er.
    Die Greifer führten uns aus dem Wald. Wir apparierten an einen unbekannten Ort. Wir befanden uns vor einer riesigen Villa. Als wir näher an diese kamen, entdeckte ich ein Tor davor mit einem großen >M< darauf. Wofür das wohl steht? Aber da sah ich auf einem Schild daneben, die Worte Malfoy Manor. Mir schnürte es die Kehle zu. Wir waren vor dem Haus der Familie von unseren größten Feind auf Hogwarts: Draco Malfoy.
    Als wir an dem Tor ankamen, sah ich plötzlich die Gestalt von Bellatrix Lestrange. Sie war die einzige Todesserin, vor der ich panische Angst hatte. Einfach weil sie verrückt ist und einen großen Blutdurst hat. Sie blickte uns verwirrt an, als Scabior vor ihr auftauchte und Harry zeigte. Er strich Harry die Haare von der Stirn, sodass Bellatrix die Stelle sehen konnte, wo mal seine Narbe war. Aber jetzt war wegen des Brandzaubers sie kaum zu sehen, nur ein Abdruck befand sich an der Stelle.
    >>Holt Draco! << sagte Bellatrix zu einem Todesser, der hinter ihr stand. Wir wurden in das Haus geführt. In dem riesigen Wohnzimmer, das wohl sehr teuer eingerichtet war und einen Kronenleuchter aus Kristall hatte, waren alle Möbel zur Seite geräumt und es sah fast aus wie eine riesige Halle. Die Greifer hielten uns immer noch fest, während Bellatrix Harry auf die Knie gedrückt hatte, ihn festhielt und ihm ihren Zauberstab an den Hals hielt. Da kam plötzlich Draco ins Zimmer marschiert.
    >>Schau mal, Draco, was die Greifer Schönes im Wald gefunden haben. Aber die Frage ist: Sind es Potter und seine Freunde? << sagte Bellatrix. Draco verstand sofort. In seinem Gesicht war auch Angst zu sehen. Er ging zu Harry hinüber und sah ihm ins Gesicht.
    >>Ich … ich bin mir nicht sicher. << sagte er. Lucius Malfoy ging zu seinen Sohn und fasste ihn an der Schulter.
    >>Draco, sieh ganz genau hin, Junge. Wenn wir es wären, die Potter an den Dunklen Lord ausliefern würden, dann … dann wäre alles vorbei. Wir könnten wieder leben wie früher. << sagte er.
    >>Aber wir wollen doch nicht vergessen, wer ihn wirklich gefangen hat. << sagte Scabior. Lucius wurde sauer. >>DU WAGST ES, IN MEINEM EIGENEN HAUS, SO MIT MIR ZU REDEN! << brüllte er.
    >>Lucius! Beruhige dich! << sagte Narzissa. Bellatrix nahm Draco bei der Hand. >>Komm schon, Liebling. Sei nicht schüchtern. Komm her. Wenn wir Potter finden und ihn nicht ausliefern, dann tötet er uns alle. Wir müssen uns absolut sicher sein. << sagte sie mit ihrer schrillen Stimme. Draco sah Harry wieder an.
    >>Was ist mit seinem Gesicht? << fragte er.
    >>Ja. <<, sagte Bellatrix. >>Was ist mit seinem Gesicht? <<
    >>Haben ihn schon so gefunden. Hat sich vermutlich im Wald etwas eingefangen. << sagte Scabior. Bellatrix grinste hämisch.
    >>Ja. Einen Brandzauber, zum Beispiel. <<, Bellatrix wusste es. Sie sah mich an. >>Warst du das, Süße? Nehmt ihr den Zauberstab ab! Mal sehen, welches ihr letzter Zauber war! << Greyback nahm Hermines Zauberstab aus meiner Hosentasche und reichte ihn Bellatrix, die wieder grinste. Hermine sah nur geschockt aus. Sie wusste gar nicht, warum ich ihren Zauberstab hatte und sie meinen. Sie sah mich voller Sorge an.
    >>Erwischt! <<, sagte Bellatrix und lachte ihre schrille Lache. >>Was hat sie gesagt, wie sie heißt? << fragte Bellatrix grinsend die Greifer.
    >>Irgendwie – eine Harriet Aberson, oder so. << sagte Greyback.
    >>Nein – eine Hannah Abbott, Greyback. Eine Muggelgeborene. << korrigierte Scabior.
    Bellatrix lachte wieder.
    >>Wie lustig! <<, sagte sie. >>Das ist keine Hannah Abbott. Das ist Angelina Sullivan, ihr wisst schon, das Töchterchen von diesen Auroren, und die Kleine ist ein Reinblut und kein wertloses Schlammblut, leider ist sie eine kleine Schlammblüter- und Halbblüterfreundin. Sie ist mit Potter befreundet, genauso wie die zwei hübschen dort. <<, Bellatrix deutete auf Hermine und Ron. >>Das ist das wahre Schlammblut, Granger! Und dieser Blutsverräterische Weasley. Alles Potters Freunde. << Plötzlich erschrak sie, als sie in der Hand eines Greifers das Schwert von Gryffindor sah.
    >>Was ist das? Wo hast du das Schwert gefunden? << fragte sie.
    >>Beim durchsuchen von ihrer komischen Tasche. Ist wohl jetzt meins, schätze ich. << lachte der Greifer. Bellatrix wurde sauer und griff die Greifer an. Sie würgte dann einige von ihnen fast bewusstlos.
    >>Sind Sie wahnsinnig! << schrie Scabior. Doch auch auf ihn schickte Bellatrix einen Fluch los.
    >>Zissy! <<, sagte sie zu Narzissa. >>Sperre die Jungen und das Schlammblut in den Keller! Ich möchte mich mit dieser Göre mal unterhalten! << sagte Bellatrix und trat direkt vor mich. Harry, Ron und Hermine sahen mich besorgt an, ehe sie dann auf einer Treppe verschwanden, die in den Keller führte.
    Ich fühlte mich richtig unwohl. Ich war nun allein mit Bellatrix. Nicht wirklich allein, da die Malfoys noch im Raum standen. Meine Panik wuchs. Was würde dieses Monster nun mit mir anstellen? Tränen brannten bereits in meinen Augen. Bellatrix packte mich an den Haaren und warf mich auf den Boden, auf dem ich mir den Kopf stieß.
    >>Sag schon, du wertlose Blutsverräterin! Woher habt ihr dieses Schwert? <<, schrie sie durch den Raum. >>Von wo habt ihr es gestohlen? << fragte sie.
    >>Wir … haben es nicht … g-gestohlen! << sagte ich. Ich weinte bereits. Bellatrix stellte mir diese Frage noch einige Male. Ich gab immer wieder dieselbe Antwort, aber sie schenkte – wie zu erwarten – mir keinen Glauben. Sie schlug mich dauernd. Entweder in den Magen, am Arm oder ohrfeigte mich richtig doll. Meine Tränen wurden immer schlimmer. Nun reichte es Bellatrix und sie warf mich wieder hart zu Boden. Sie lag auf mir und ihre Knie drückten meine Ellbogen auf den Boden. Ich weinte nur noch heftiger vor Angst.
    >>Dieses Schwert sollte in meinem Verlies bei Gringotts sein! Wo hast du es her? Was habt ihr noch daraus gestohlen! Was haben du und deine Freunde noch aus meinem Verlies gestohlen? <<
    Ich schluchzte laut auf.
    >>Sie irren sich! <<, sagte ich unter Tränen. >>Wir haben es gefunden! Wir haben es nicht gestohlen! Ich habe nichts gestohlen! Sie irren sich! << sagte ich weinend. Ich sah Draco flehend an. Er warf mir einen mitleidigen Blick zu und tat als würde er aus dem Fenster schauen, weil er das nicht mehr mit ansehen konnte.
    >>Du lügst! << sagte sie leise. Sie drehte meinen Kopf auf die rechte Seite und drückte ihn auf den Boden. Währendessen biss sie mit ihren Zähnen in meinen linken Arm rein, und zwar so fest, dass der Schmerz und das Brennen einfach unerträglich waren. Ich schrie so laut, dass ich schwören könnte, dass der Boden bebte und man hörte mich bis in den Keller, denn ich hörte meine Freunde mehrmals: >>ANGIE! << schreien. Bellatrix war mit ihrer Geduld am Ende und fragte mich noch mal.
    >>LÜG NICHT, DU DRECKIGE BLUTSVERRÄTERIN! SAG SCHON! WOHER HABT IHR DIESES VERDAMMTE SCHWERT! WIE SEID IHR IN MEIN VERLIES GEKOMMEN? SAG ES SCHON, DU MISTSTÜCK! ODER DU WIRST DIESES MESSER ZU SPÜREN BEKOMMEN! << Ich weinte weiter wie ein kleines Kind. Aber langsam wurde ich schwach und müde von dem Schmerz.
    >>ANTWORTE! CRUCIO! << Erneut schrie ich laut auf und das Brennen in meinem Körper war so unerträglich, wie ich diesen Fluch in Erinnerung habe.
    >>ANGIE! ANGIE! ANGIE! << brüllten meine Freunde aus dem Keller.
    Ich konnte die Schreie jedoch nicht zurückhalten. Nach fünf Minuten hörte Bellatrix dann endlich auf.
    >>Ich sage doch! Wir haben es nicht gestohlen! Wir haben es gefunden! Bitte! Hören Sie auf! << Bellatrix drückte wieder meinen Kopf auf den Boden. Ich spürte jetzt ein Messer in meinem Arm. Sie schien irgendetwas reinzuritzen. Ich war bereits Heiser und hatte Halsschmerzen. Ich verlor so langsam meine Stimme unter den Schreien die von Male zu Male immer schlimmer wurden.
    >>ANGIE! << hörte ich Hermine rufen.
    >>SAG DIE WAHRHEIT! <<, sagte Bellatrix. >>Was haben du und deine Freunde noch aus meinem Verlies gestohlen? Antworte gefälligst, du kleine Blutsverräterin! <<
    >>Wir haben es gefunden! <<, hauchte ich weinend. >>Das Schwert haben wir gefunden. Das in Gringotts ist nicht echt! Es ist eine Kopie! Eine Kopie! Nur eine wertlose Fälschung!<<
    >>Eine Kopie also! Du kleines Stück Abschaum wirst mir jetzt sagen, woher ihr dieses gottverdammte Schwert habt! Und woher weißt du, dass es falsch ist! << Da ich dauernd nur dieselben Antworten gab und sie mich darauf immer weiter folterte, gab Bellatrix schließlich auf. Sie befahl dann plötzlich einer anderen Person: >>WURMSCHWANZ! BRINGE DEN KOBOLD HIERER! AUF DER STELLE! << schrie Bellatrix Wurmschwanz an. Er hatte damals Harrys Eltern an Voldemort verraten – aus Angst vor ihm. Bellatrix ließ mich auf dem Boden liegen und trat mir heftig gegen die Rippen. Sie wartete. Als Wurmschwanz wieder kam, hatte er einen Kobold bei sich. Es war Griphook, ein Kobold der in Gringotts abreitet. Ich erinnere mich, wie ich damals zu meinem Verlies geführt worden bin, da sah ich zum ersten Mal Harry, und Griphook hatte ihm und Hagrid sein Verlies gezeigt.
    Den Kobold löcherte Bellatrix auch die ganze Zeit dauernd mit Fragen, doch der Kobold war genauso schlau wie ich bei der Sache.
    >>Ich frage dich nur einmal Kobold! Ich würde mir meine nächsten Worte gut überlegen! Deshalb frage ich dich nur einmal! WER WAR IN MEINEM VERLIES? << Ich weinte nun nicht mehr und lag wie betäubt immer noch auf dem Boden, Tränen flossen immer noch und ich sah meinen Arm. Bellatrix hatte mit ihrem Messer das Wort >Blutsverräterin< in meinen Arm geschnitzt von dem weinrote Tropfen hinunterflossen.
    >>Ich weiß es nicht. Es war niemand in ihrem Verlies. Ich verstehe nicht, wie sie an das Schwert gekommen sind. << sagte Griphook.
    >>Warum hast du deine Pflicht nicht erfüllt? << fragte Bellatrix.
    >>Gringotts ist der sicherste Ort auf der Welt. <<
    >>LÜGNER! <<, schrie Bellatrix und schnitt Griphook mit einem Messer in die Wange. >>Du kannst dich sehr glücklich schätzen, Kobold! <<, flüsterte die Hexe. Sie ging dann wieder auf mich zu. Wieder durchfuhr mich riesige Panik. Vor Angst schloss ich meine Augen.
    >>Das kann man von dieser Schlampe, hier, nicht behaupten. << sagte Bellatrix.
    >>Okay, das ist genug! << hörte ich plötzlich Rons Stimme von irgendwo her. Da kamen plötzlich Harry, Ron und Hermine in den Raum geeilt.
    >>Expelliarmus! << riefen Ron und Hermine gleichzeitig.
    >>Stupor! << rief Harry. Ich bekam nicht viel mit, weil ich fast damit drohte Ohnmächtig zu werden. Bellatrix packte mich dann plötzlich am Arm und zog mich auf die Beine. Sie stützte mich und hielt mir ihr Messer an die Kehle wovon ich sofort steif wie ein Brett wurde, vor Angst.
    >>AUFHÖREN! Zauberstäbe fallen lassen! <<, schrie sie durch den Raum. Alle Augen wanderten nun auf sie und mich, und ich erntete verängstigte Blicke von meinen Freunden. >>Ich sagte FALLEN LASSEN! Oder ich werde mal nachsehen, wie dreckig oder sauber ihr Blut wirklich ist! << Bellatrix lachte. Meine Freunde tauschten einige geschockte Blicke aus und warfen letztendlich die Zauberstäbe, die Sie Bellatrix, Wurmschwanz und einem Greifer abgenommen haben auf den Boden.
    >>Heb sie auf, Draco! << sagte Bellatrix. Ich sah dann Harrys Gesicht, der Brandzauber hatte bereits seine Wirkung verloren und er sah wieder aus wie er selbst.
    >>Oh, was haben wir denn da? Oh, na so was! Es ist Harry Potter! Er sieht ja wieder aus wie neu. Gerade rechtzeitig für den dunklen Lord. Ruf ihn, Lucius! << sagte Bellatrix. Lucius krempelte seinen Ärmel hoch. Auf seinem rechten Arm war das dunkle Mal eingebrannt. Doch ehe er das dunkle Mal berühren könnte, hörte man ein Klimpern über Bellatrix und mir. Ich sah an die Decke. Bellatrix und die anderen im Raum taten es mir nach. Auf dem Kronenleuchter an der Decke über Bellatrix und mir, war plötzlich Dobby. Er schraubte gerade den Kronenleuchter ab. Dann disapparierte er und der Kronenleuchter fiel zu Boden. Bellatrix schrie und ließ mich los, sie wich zurück und ich rannte weg von ihr. Dobby erschien dann wieder neben Ron und Hermine. Ich fiel direkt in Harrys Arme und er drückte mich an sich.
    >>Es wird alles gut! Ich lasse nicht zu, dass dir etwas geschieht! << flüsterte er mir zu. Dann rannte er zu Draco und riss ihm den Zauberstab gewaltsam aus der Hand. Er rannte dann wieder zu dem Kobold, Ron, Hermine und mir. Er drückte mich dann wieder an sich und wir sahen dann alle zu den Malfoys und Bellatrix.
    >>Du schmutziger, kleiner Affe! <<, schrie Bellatrix zu Dobby. >>Wolltest du mich töten? <<
    >>Dobby wollte niemals töten. Dobby wollte bloß verstümmeln oder nur sehr schwer verletzen. << sagte Dobby. Narzissa schwang ihren Zauberstab, Dobby schnippte kurz mit den Fingern und der Zauberstab rutsche aus Narzissas Hand und landete in einer Ecke des Raumes.
    >>Wie kannst du es wagen, einer Hexe den Zauberstab zu entwenden! Wie kannst du es wagen, dich dreist deinem Gebieter zu widersetzten! << schrie Bellatrix.
    >>Dobby hat keinen Gebieter! Dobby ist ein freier Elf! Und Dobby ist bloß hier, um Harry Potter und seine Freunde zu retten! << sagte Dobby. Wir alle fassten an Dobbys Hand uns er apparierte davon. Doch bevor wir verschwanden, sah ich wie Bellatrix ihr Messer nach uns warf. Ich hoffte nur, dass es nicht uns erwischen würde, denn genauso hatte Bellatrix mich vor ein paar Monaten am Arm verletzt. verletzt.





Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.