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Lange Lovestory mit einem der Werwölfe

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1 Kapitel - 2.066 Wörter - Erstellt von: Emily - Aktualisiert am: 2014-01-01 - Entwickelt am: - 5.522 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Emma liebt Alex uns sie vertraut ihm, doch nutzt er sie nur aus?

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    Seit einer Woche bin ich wieder in La Push. Davor hatte ich ein Auslandsstudium für ein Jahr in England. Es war dort großartig, ich hab auch viele neue Leute kennen gelernt. Das Auslandsstudium hatte ich in London, dort ist es laut und es gibt da so viele Menschen, deshalb wollte ich heute wieder mal an den Strand entspannen. Ein Jahr ist eine lange Zeit.

    Am Strand angekommen setzte ich mich auf einen Baumstamm und genoss die Stille, es war so befriedigend. Nach einiger Zeit jedoch wurde ich unterbrochen. Ich hörte ein paar Jungs streiten, ich drehte mich um um zu sehen was da los war. Da sah ich meinen Bruder Seth mit so ein paar Typen, einer von denen wollte sich anscheinend mit ihm prügeln, da stand ich schnell auf und ging zu ihnen. "Lass sofort meinen Bruder in Ruhe!" Der Typ schaute mich kurz ganz merkwürdig an, ich dachte mir nichts dabei, dann setzte er sich wieder hin. "Emma, ich kann schon auch auf mich alleine aufpassen, außerdem bin ich der große Bruder und sollte auf meine kleine Schwester aufpassen." Eigentlich hatte er ja Recht, ich ging wieder zu meinem Platz um meine Sachen zu holen und wollte mich auf den Weg zum Friedhof machen, ich hab erst vor einer Woche, als ich angekommen bin erfahren das mein Vater an einem Herzinfarkt gestorben ist. Das hat mich total geschockt, aber ich bin froh, das meine letzte Erinnerung an ihn schön ist, er hat sich am Flughafen von mir verabschiedet und gesagt ich soll auf mich aufpassen. Es wäre viel schlimmer, wenn wir im Streit auseinander gegangen wären. Er nannte mich immer seine kleine Prinzessin. Sein Grab war schön mit vielen Blumen. Er war hier im Dorf ein beliebter Mann und bekannt für seine Legenden. Die hat er mir auch immer erzählt, jedoch hat er sie für seine kleine Prinzessin etwas lieblicher erzählt, als sie eigentlich sind. Als ich an seinem Grab lehnte wurde es langsam dunkel, ich dachte über ihn nach und automatisch rannten mir Tränen über das Gesicht.
    Zuhause angekommen wollte ich schnell in mein Zimmer gehen, damit meine Familie nicht mitbekam das ich schon wieder an Dads Grab geweint habe. Sie waren alle schon über seinen Tod hinweg. Mum und Leah waren anscheinend nicht zu Hause, jedoch Seth und seine Kumpels. Sie sahen aus wie auf Anabolika, ich hoffe Seth gerät da nicht an die Falschen und ich hoffe er ist nicht öfters in beinahe Prügeleien wie heute Nachmittag verstrickt. Das mit dem hineinschleichen funktionierte nicht wie geplant. "Hey Emma wo warst du so lange. Warst du wieder bei Dads Grab?", fragte er nach kaum bin ich bei der Tür rein. Alle Blicke waren auf mich gerichtet. Seth stand auf und kam zu mir, ich brauchte seine Frage gar nicht beantworten, er sah meine roten Augen und umarmte mich.


    Heute war wieder Schule, es fühlte sich an wie der erste Schultag an einer neuen Schule. In der Pause sah ich Seth ständig mit diesen Jungs abhängen. Vielleicht sind sie ja ganz anderes als sie wirken, doch ich vertrau ihnen nicht.
    Die Zeitverging wie im Flug, an der Schule habe ich schnell wieder Anschluss gefunden, es hat sich schnell rumgesprochen das ich in London war, jeder fand das so cool und wollte alles darüber wissen, auch Alex. Mein neuer Freund. Er ist auch ein Indianer. Wenn ich mit ihm zusammen war, war ich immer so glücklich. Er ist mein ein und alles.


    Dieses Wochenende war Alex und mein Einmonatiges. Wir verbrachten es bei ihm. Bis jetzt haben wir noch nie mit einander geschlafen, doch dieses Wochenende war es so weit. Ich konnte ihm vertrauen, dass er nicht nur das eine will. Wir aßen Abend bei Kerzenlicht, und dann fingen wir uns langsam an auszuziehen. Es war eine schöne Nacht. Morgens ging Alex duschen und ließ sein Handy auf dem Bett liegen und genau in diesem Moment bekam er eine SMS. Ich gehöre nicht zu diesen Mädchen die das Handy des Anderen durchsuchen, doch ich war neugierig und ich und Alex hatten nichts voreinander zu verbergen.
    Die SMS kam von Tom, nicht der hellste doch er und Alex hingen ständig zusammen ab. Er schrieb:

    Alter, geil das du die Kleine endlich flachgelegt hast. Das warten hat sich anscheinend gelohnt. Geile Wette, Morgen bring ich dir den Schokoriegel mit, hast du dir verdient.

    Es dauerte, bis ich diese SMS verstand, Anfangs wollte ich sie nicht verstehen und glauben, doch sie war eindeutig. Alex hat mich doch nur ausgenutzt, es ging im nur um die Wette, nicht um mich, nur darum es den Jungs was zu beweisen und einen dämlichen Schokoriegel zu gewinnen. Ohne ein Wort zu sagen, schlich ich mich raus. Ich ging an den Strand, zu meinem Lieblingsort. Es war ein Klippenvorsprung, von dort aus konnte man den Sonnenuntergang perfekt beobachten. Ich saß dort sehr lange, zu Mittag holte ich mir kurz etwas vom Imbiss. Alex hat mir geschrieben wo ich bin, ich schrieb nicht zurück, auch seine beiden Anrufe ignorierte ich. Irgendwann am Nachmittag ging ich nach Hause, meiner Familie erzählte ich momentan nichts davon, ich komme mir doof vor, ich war eine Art One-Night-Stand für ihn. Hoffentlich spricht sich die Wette nicht rum.
    Es war wieder Montag, früher oder später musste ich Alex wieder sehen. Bei und sind alle immer schon früh Morgens gut gelaunt, keine Ahnung wie sie das machen. "Na wir war es das Wochenende mit Alex? Er tut dir gut, dank ihm bist du wieder so richtig glücklich", entgegnete mir Mum als ich mich an den Frühstückstisch setzte. "Stimmt, mit ihm ist es immer lustig", fügte Seth hinzu. "Außerdem sieht er gut aus. Mach nicht mit ihm Schluss", natürlich musste auch Leah ihren Teil dazugeben. Sie bekamen von mir keine Antwort nur ein Lächeln. "Mum, mir geht es nicht so gut, darf ich heute Zu Hause bleiben?" Sie nickte, ich wollte Alex einfach nicht sehen. Mein Plan war es stark zu sein und ihm zu zeigen, dass ich auch ohne ihn gut klar komme.
    Der Tag war langweilig, ich wusste nicht was tun sollte, ich schaute eigentlich nur Fernseher. Gegen drei Uhr kam Seth mit seinen Anabolika Freunden und zu meiner Überraschung Alex. "Schatz, geht's dir besser? Seth sagte du bist krank?" Er wollte also weiterspielen, aber ohne mich, ich stand auf und ging zu ihm rüber. "Das du überhaupt noch herkommst und mich Schatz nennst!" Ich verpasste ihm eine Ohrfeige und alle sahen mich erschrocken an. Ohne weitere Worte verschwand ich in meinem Zimmer, Alex kam mir hinterher. "Was, hat dir diese eine Ohrfeige nicht gereicht!" Ich schätze es hat im nicht gerade geschmerzt, da ich kleiner bin als er und nicht viel Kraft habe. "Wofür war die?", fragte er mich verwundert. "Ich kann dir gern die SMS zitieren: Alter, geil das du die kleine flach gelegt hast. Du bekommst morgen deinen Schokoriegel." So stand es nicht genau in der SMS, doch es kam aufs selbe hinaus, anscheinend verstand er jetzt. "Du ließt einfach so meine Nachrichten?" Eigentlich war ich enttäuscht und nicht wütend auf ihn, doch in diesem Moment siegte die Wut. "Ist das alles was du zu sagen hast?" Alex dachte kurz nach. "Was, war es etwa dein erstes Mal?" Ich war mir ziemlich sicher das Seth und die anderen uns gerade zuhörten. "Ganz sicher nicht! Also ging es dir nur um diese Wette?", schrie ich ihn an. "Anfangs ja, aber du bist nett und mit deinem Bruder ist es immer so lustig." Es war zumindest eine ehrliche Antwort. "Dann geh doch zu ihm!" Ich wollte nicht, dass mir die Tränen kamen, doch es passierte einfach und Alex ging. Vom Wohnzimmer hörte ich ein keuchen, da ging ich nachsehen. Seth hatte Alex eine verpasst und er wollte noch einmal zuschlagen, doch einer der Jungs hielt in davon ab. Alex stand mit blutiger Nase auf und ging. Seth kam zu mir. "Du kannst viel glücklicher ohne ihn sein." Er umarmte mich. "Heute wart ihr nicht der Meinung." entgegnete ich ihm schmunzelnd. "Komm." Er legte eine Hand um meine Schulter und schob mich zum Sofa. "Jetzt konnte ich doch noch meinen großen Bruder Aufgaben erfüllen", sagte er lachend. Seine Freunde setzten sich zu uns. "Jetzt musst du wohl mit Seths Anabolika Jungs abhängen", scherzte einer der Jungs, ich glaube er hieß Jared. Ich schaute ihn geschockt an und danach Seth. Ich hab ihn erzählt wie ich seine Freunde nannte, doch ich dachte nicht, dass er es ihnen erzählte. "Keine Sorge, er hat es und nicht freiwillig erzählt, Werwölfe können die Gedanken anderer lesen." Diese Antwort überraschte mich. "Dads Legenden sind wahr, alle?" Sie nickten. "Auch das mit dem prägen?" Dad hat mir gesagt sie seien wahr, aber ich dachte er sagt das nur so. "Sie dir Sam und Emily an, oder Kim und mich", antwortete mir Jared. Er hatte Recht, ab sofort musste ich mit Seths Anabolika Freunden abhängen, doch ich hatte wirklich eine falsche Meinung von ihnen. Mit ihnen machte es so Spaß.


    Eine Woche darauf hatte ich um drei Uhr mit Embry und Paul ausgemacht. Einer von ihnen saß bereits am Strand auf dem Baumstamm. "Hey, Embry konnte nicht kommen", begrüßte mich Paul. "Egal, dann haben wir zwei unseren Spaß." Paul redet viel, doch er ist auch ein guter Zuhörer. Ich erinnerte mich noch an damals, wie ich ihn angeschrien habe, weil er meinen Bruder fast verprügeln wollte. "Komm ich zeig dir was." Ich nahm ihn bei der Hand und zog ihn mit mir. "Wo gehen wir hin?", fragte mich Paul verwirrend. Ich wollte ihn mein Lieblingsplatz zeigen, nicht jedem zeig ich den, doch bei ihm hatte ich so ein Bauchgefühl, er darf sich geehrt fühlen. Wir setzten uns an den Klippenvorsprung. Es war Sonnenuntergang, einfach perfekt. Das schien auch Paul zu finden, denn er küsste mich, ich erwiderte ihn, doch dann drückte ich in von mir weg. "Paul, das mit Alex ist grad erst vorbei und ich will nicht wieder ein paar mal Bedeutungslose Küsse und schon ist alles wieder vorbei. " Paul wurde ernst und legte eine Hand an meine Wange. Er strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Das hier ist für mich nicht bedeutungslos. Emma, ich habe mich auf dich geprägt!" Er brauchte nichts weiter sagen, ich wusste was das bedeutete. Ohne etwas Weiteres zu sagen küsste ich ihn. Wir lehnten uns zurück und genossen weiter den Sonnenuntergang. Gegen acht Uhr brachte er mich nach Hause.

    Seth war zu Hause, ich hörte ihn schon als ich zur Tür reinkam. "Wie war es mit Paul?" Er grinste. "Woher weißt du, dass Embry nicht dabei war?" Seth konnte das nicht eigentlich nicht wissen. "Paul hat sich auf dich geprägt, er wusste nicht wie er es dir sagen sollte, deshalb hab ich das Vorgeschlagen. Nach deinem Grinsen zu beurteilen hat es geklappt, jetzt kannst du mir danken." Seth grinste, verdammt ich glaub ich hab den besten Bruder der Welt. "Danke", murmelte ich grinsend und verschwand in meinem Zimmer.

Kommentare (9)

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♡♥♡♥ (81282)
vor 472 Tagen
Gibt es eine Fortsetzung?
Swity (24401)
vor 770 Tagen
Echt gute Geschichte ;-)
Wölfe (92812)
vor 968 Tagen
Echt voll gut!!!! Nur Paul ist schon auf jemanden geprägt auf Jacob's
Ältere Schwester Rachel.
twilight team jacob (62447)
vor 1097 Tagen
die geschichte ist wirklich sehr sehr gut aber ich find sie ein
bisschen zu kurz die anderen sind länger aber trotzdem sehr
geile geschichte
Bianka^-^ (87131)
vor 1128 Tagen
Die Geschichte ist sehr gut geschrieben ich liebe siee*-*
Cat (21714)
vor 1143 Tagen
Die Geschichte ist echt toll : ) Aber solche Idoten wie Alex sollte man am besten in den Knast oder noch besser die Klapsmühle stecken!
HelloHowAreYou? (15758)
vor 1210 Tagen
interessante geschichte :) und so nen bruder wünsche ich mir auch haha
Luna (82578)
vor 1237 Tagen
Ich finde die geschichte gut toll geschrieben
Sarah Maria (68775)
vor 1265 Tagen
Wirklich, wirklich gut!