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Child of the moon - Die Legende des freien Volkes - An Akatsuki Fairy Tale (Teil 2)

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5 Kapitel - 8.288 Wörter - Erstellt von: Hino Kuraiko - Aktualisiert am: 2014-01-01 - Entwickelt am: - 3.188 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Wer die Legende um Team 3 kennt und das Leben von Ryioko, Serena, Sora und Hino verfolgt und lieben gelernt hat, wird sich von Lynas Geschichte kaum noch trennen können. Vertraute Charakter treffen hier auf das lebhafte und absolut charmante Mädchen, das hin und her gerissen, zwischen ihrer Verpflichtung und der Liebe eines Mannes ist. Lyna kämpft verzweifelt gegen ihr Schicksal, um ihr Leben, ihre Liebe und das Erbe, das als Last auf ihren Schultern ruht, zu beschützen. Wird sie die richtige Entscheidung treffen? Finde es heraus, indem du dir von mir ihre Geschichte, als deine eigene erzählen lässt! Tauche ein in ein Abenteuer, dass du so noch nie erlebt hast....

Naruto Fanfiktion - Vorgeschichte zu "die Legende von Team 3"

Wenn du Fragen, Wünsche, Anregungen, oder einfach Lust hast, einen Kommentar abzugeben, schreib mir doch unter: team3.dielegende@gmail.com

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Was bisher geschah?: Siehe Child of the moon - Die Geschichte des freien Volkes (Teil1) Du bist absolut fassungslos. Du kannst es einfach nicht glaube
Was bisher geschah?: Siehe Child of the moon - Die Geschichte des freien Volkes (Teil1)



Du bist absolut fassungslos. Du kannst es einfach nicht glauben und stößt ungläubig den Atem aus, während du dich an einem dir nahegelegenen Regal abstützt. Nach allem, was du Tobi heute anvertraut, den Ort, dem du ihm gezeigt, deine Gefühle, die du ihm quasi auf dem Silbertablett serviert hast, ...verschwindet er einfach, ohne dir eine Erklärung abzugeben. Er musste 'etwas erledigen', oder meinte er vielleicht, er müsse sich daran erinnern, dass du lediglich seine Schülerin bist, nicht seine Kameradin... oder gar mehr. Du schüttelst den Kopf. Nein, du kannst dich jetzt unmöglich von ihm fernhalten, auch wenn er genau das von dir will, vielleicht sogar eben deshalb. Du hastest aus deinem Zimmer, hinaus in die Haupthalle, wo Itachi und Kisame gerade locker die Stiegen hinunter schlendern. Sie sind offensichtlich eben von einer Mission heimgekehrt. Eher aus dem Augenwinkel bemerkst du, wie Kisame dir zuzwinkert, immer noch bemüht dein Herz für sich zugewinnen, und dass auch Itachis Blick auf dir ruht. Euch verbindet vor allem ein gegenseitiges Misstrauen, das seit dem ersten Tag eures Treffens nicht verklungen ist, doch heute ist auch das dir herzlich egal.
Du überspringst zwei Türen, deren Inhalte dir bereits bekannt sind, irrst durch zahlreiche weiter Gänge, innerlich über Tobi und dich selbst fluchend und hältst schließlich inne, als du plötzlich ein Geräusch hörst. Unschlüssig wendest du dich um und runzelst die Stirn. Diese schwarze Tür ist doch gerade eben noch nicht da gewesen, oder? Ein ungutes Gefühl steigt in dir hoch. Diesen Gang gehst du beinahe täglich entlang und dein Gedächtnis täuscht dich eigentlich selten. Dein Blick wandert abermals den Gang in beide Richtungen auf und ab.
„Das solltest du nicht tun.“, murmelst du skeptisch. „Da ist eine Tür völlig aus dem Nichts aufgetaucht, ein Geschehnis das förmlich nach Falle und Ärger schreit. Nur Narren würden auf so etwas herein fallen.“, … oder neugierige Mädchen. Du knirscht mit den Zähnen. Du kannst dich also nicht an diese Tür erinnern, und genauso wenig daran Tobis Unterkunft je gefunden zu haben. Deine Chancen stehen also gut, fündig zu werden. Mit diesen Gedanken wendest du dich der Tür zu, die weder Schloss noch Schnalle besitzt. Verwirrt legst du eine Hand auf die Oberfläche, die sich unter deinen Fingern holzig sowie kalt anfühlt und sofort unter dem Druck nach gibt. Geräuschlos schiebst du sie einen Spalt breit auf und entdeckst einen voll eingerichteten Korridor und einige Abzweigungen in andere Räume, jedoch keine Menschenseele. Gut möglich, dass du jetzt einmal Glück haben würdest. Du trittst ein und stellst erleichtert fest, dass die Tür hinter dir nicht einfach im Nichts verschwindet, so wie sie gekommen war. Ein leichter Rosenduft schwingt dir bei jedem weiteren Schritt entgegen, als hätte jemand frische Blüten direkt auf deinen Weg gestreut. Du liebst keinen Geruch dieser Welt mehr, als jenen blühender Rosen und so folgst du ihm, wie die Ratte dem Spiel des Flötenmeisters. Die Räume stellen sich als eine vollkommen ausgestattete Wohnung heraus, der es zwar, wie alles an diesem Ort, massig an liebevoller Einrichtung mangelt, aber durchaus etwas hermacht. Gerade befindest du dich augenscheinlich im Wohnzimmer und siehst dich mit wachsender Neugierde um. Nicht, dass es hier viel zu sehen geben würde. Egal um welche Räumlichkeiten es sich hier auch handeln mochte, von persönlichen Gegenständen schien dieser nichts zu halten. Ein einzelner kleiner Bilderrahmen auf einer Kommode weckt dein Interesse. Er scheint neben der Duftkerze auf einem kleinen Glastisch der einzige persönliche Gegenstand überhaupt zu sein. Du begutachtest das Bild und die darauf abgebildeten Personen eingehend und nimmst das Portrait in die linke Hand. Die andere ist seit zwei Minuten nervös damit beschäftigt mit einer deiner Haarsträhnen zu spielen und kräuselt sie bis ins Unendliche. Ein blonder Igelschopf sticht dir von weitem auf dem Bild entgegen und umrahmt das Gesicht eines eher jungen Mannes mit weichen Zügen und unglaublich geduldigen, eisblauen Augen. Vor ihm stehen drei Kinder, kurz vor der Pubertät. Den Jungen mit den grauen Haaren und dem Mundschutz beachtest du kaum, ebenso das braunhaarige Mädchen auf der linken Seite, das verspielt die Augen zusammenkneift. Dein Interesse wird von dem Jungen in der Mitte geweckt. Eine Pilotenbrille ziert seinen Kopf und seine dunklen, abstehenden Haare kommen dir seltsam vertraut vor. Dein Blick schweift zurück zu dem Mädchen, das gut zehn Jahre jünger, als du selbst sein musste. Aus irgendeinem, dir absolut nicht ersichtlichen Grund, meinst du zu wissen, dass sie der Auslöser für etwas Bedeutendes ist, doch du kommst einfach nicht dahinter wofür. Du greifst abermals zu deinem Kettenanhänger, während eine unmögliche Ahnung in dir aufsteigt.
„Du hast sie geliebt?“, murmelst du fragend, oder eher wissend, an den dunkelhaarigen Knaben gerichtet und schüttelst den Kopf, während du das Foto zurück stellst und dich abwendest. „Wow, Lyna. Deine Fantasie geht heute ja mal wieder richtig mit dir durch.“
Du seufzt nervös. Wenn es einen Ort gibt an dem du definitiv nicht sein solltest, dann wohl diesen hier. Zumindest sagen dir dies deine Alarmglocken, die plötzlich ein wahres Konzert in deinem Kopf aufführen.
Eilig legst du die Schritte in den Hauptgang zurück und hast bereits fast den Ausgang erreicht, als du plötzlich eine dunkle Präsenz im Raum spürst. Wie von unsichtbarem Schnürren gehalten, bleibst du stehen und siehst dich zögerlich um. Abermals entdeckst du eine Tür, deren Existenz dir bis dahin unbekannt war und siehst mit schrecken geweiteten Augen in einen halb geöffneten Raum, aus dem dir schwarze Dunkelheit entgegen strömt. Erst jetzt wird dir klar, dass obwohl die Wohnung über keinerlei Fenster verfügt, sie abgesehen von diesem Raum dort, in Licht getaucht ist, als würde sich die Sonne hier irgendwo ungesehen verstecken.
Hin und hergerissen zwischen dem Bedürfnis deinen Allerwertesten in Sicherheit zu bringen und dem, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen, auch wenn das bedeutet sich der deutlich stärker werdenden, dunklen Präsenz zu nähern, verharrst du noch einen Augenblick. Dann gehst du bedacht langsam darauf zu. Das Zimmer erscheint dir beim Betreten endlos, was hauptsächlich daran liegt, dass sich das Licht per-du weigert dir hinein zu folgen.
„Interessant.“, hörst du jemanden aus der unendlichen Dunkelheit vor dir sagen und zuckst so heftig zusammen, dass du einen Schrei ausstoßend zurück taumelst. Du kannst nicht wirklich orten, woher sie gekommen ist, aber die Vermutung liegt nahe, dass sie zu einem Mann gehört, der verborgen im Schutz der Schatten lauert und bestimmt gerade unglaublich belustigt darüber ist, dich erschrocken zu haben. Du kannst dir das zumindest bildlich vorstellen, denn du weißt genau, wem diese vertraute Stimme gehört.
„Ich habe dich gesucht Tobi.“, erklärst du zittrig und suchst vergebens einen Schemen vor dir. „Ich muss mit dir reden.“
Obwohl dein Herz immer noch hämmert, als hätte man es durch einen kleinen, flatternden Vogel ersetzt, machst du ihm keine Vorwürfe. Schließlich bist du ohne zu fragen in seine Privatgemächer eingedrungen, hast dich dort umgesehen, als wären es deine eigenen und hättest noch nicht einmal eine Nachricht hinterlassen. Nebenbei bemerkt, genügt allein Tobis Anwesenheit, um dich jegliche Wut vergessen zu lassen.
„Deine Fähigkeiten sind unglaublich, Lyna, weißt du das?“, fragt er nun ohne sich auf deine Bitte zu beziehen. „Diese Räume sind so gut verborgen, dass noch nicht einmal Itachi mit seinem Sharingan sie finden könnte.“
Du blinzelst einige Male. Deine Sorge, ihn mit deinem Eindringen verstimmt zu haben, löst sich somit wohl in Luft auf, doch hinterlässt es eine begründete Verwunderung. Das ist bestimmt eines der einzigen Kompliment von ihm, die du jemals gehört hast. Ein seltener Augenblick, … den du leider nicht auskosten darfst. „Ich will ja nicht undankbar, oder zickig erscheinen,...“, versucht du zum eigentlich Thema zu lenken, „...aber ich bin nicht hier um nach Komplimente zu fischen.“ Du atmest tief ein und aus. Deine Lippen fühlen sich genauso trocken an wie deine Kehle und nervös fährst du mit der Zungenspitze kurz darüber, während du dir eine verirrte Strähne aus dem heute eher blassen Gesicht streichst. Du spürst seinen Blick auf dir ruhen, meinst fast zu wissen, dass er jede deiner Bewegungen in sich aufnimmt. Diese Vorstellung lässt dich noch weiter zu einem unsicheren, nervösen Tollpatsch mutieren. „Weißt du irgendwie..., also vorhin … da habe ich dir, ...also im Grunde letzte Nacht“, stotterst du artikulierend vor dich hin und kannst dir absolut nicht erklären, wohin die toughe junge Frau verschwunden ist, die jedem Hindernis und Abenteuer furchtlos entgegen geblickt hat. „Eigentlich habe ich dir quasi mein Herz ausgeschüttet … und du bist einfach verschwunden, da dachte ich ...“, du seufzt hörbar, kaum zu glauben, dass du das wirklich fragen würdest. „Was habe ich falsch gemacht?“
Noch bevor du den Satz wirklich zu Ende gebracht hast, bereust du ihn auch schon. Was in aller Welt tust du hier eigentlich, Lyna? Hättest du ihn nicht einfach damit aufziehen können, dass sein selbst als einbruchssicher deklariertes Quartier, aus einer Tür ohne Schnalle und Schloss besteht? Wäre es so schwer für dich gewesen, ihn glauben zu lassen, du wärst nur hier, um ihn anzuschnauzen, weil er dich einfach stehen hat lassen und du eigentlich unglaublich sauer bist? Musst du ihm wirklich zeigen, dass du alle Fehler sofort bei dir suchst wie ein unsicheres kleines Kind?
Eine erschreckend stille Sekunde lang, hängt deine Frage vor euch unbeantwortet im Raum und entlockt dir weitere nervöse Handlungen. Diesmal wippst du unsicher auf und ab, verschränkst Schultern-anziehend die Arme vor der Brust und versuchst bemüht, den Klos in deinem Hals hinunterzuwürgen.
Doch dann lacht Tobi liebevoll auf und du hörst Schritte auf einem parkettierten Boden. Du ersparst ihm deine Klage über die spärliche Beleuchtung, obwohl du ihm wirklich gerne ins Gesicht, … oder in die Maske geblickt hättest.
„Gar nichts.“, versichert er dir schließlich. „Du hast nichts falsch gemacht. Ich musste nur … etwas klären, etwas das kein Aufschieben geduldet hatte.“
Deine Erleichterung über seine Worte überwältigt dich noch mehr als die Erkenntnis, dass du dich so sehr nach ihnen gesehnt hast. All die Vorwürfe an dich selbst verschwinden, als hättest du eine Seifenblase mit ihnen zum zerplatzen gebracht und deine Lungen füllen sich dankbar mit Sauerstoff. Warum zum Kuckuck noch mal verlernst du in seiner Gegenwart denn plötzlich das Atmen, als wäre es eine komplexe Handlung, die geübt werden müsste? Irgendwie musst du dir langsam wohl eingestehen, dass gestern doch mehr passiert war, als nur ein privates Gespräch zwischen Schüler und Sensei. Gestern, oder vielleicht schon Tage davor, könnte es passiert sein, dass du einen schmalen Grad in eurer Beziehung überschritten hast. Diese Aussicht bringt in der Realität nicht viele Vorteile, doch in deiner eigenen kleinen Welt - dort oben in deinem Kopf, wo dir eine Stimme leise zuflüstert, dass alles möglich ist, wenn du nur fest genug davon überzeugt bist - genügt sie, um dir ein warmes Gefühl in der Brust zu bescheren und dich freudig lächeln zu lassen.
„Deine Geschichte war wirklich fesselnd und hat mich auf eine Idee gebracht.“, reißt dich Tobis Stimme aus deinen Gedanken, die sich im Kreis gedreht und immer wieder beim ihm gelandet waren. Dein Lächeln vereist auf deinem Gesicht. Sofort versuchst du, dich zusammen zu reißen und dir nichts anmerken zu lassen, als der freudige Moment vorüber ist.
„Eine Idee?“, wiederholst du betont ungläubig sowie skeptisch, aber auch ein bisschen verletzt und schlingst die Arme fester um deinen Körper. Ihm jedoch fällt es nicht auf.
„Ja, eine, wie wir dein Training noch um einiges verbessern und ausbauen können.“
Du nickst starr, während deine Freude zerspringt, wie ein Spiegel, der auf dem Boden aufschlägt. Wie schafft er es nur, so zu klingen, als würde er über irgendein Experiment sprechen? Als wärst du wirklich nichts Besonderes für ihn, lediglich eine Schülerin. Oder bildest du dir vielleicht einfach viel zu viel ein? Vielleicht BIST du schlichtweg nicht mehr!
„Natürlich.“, flüsterst du nun bitter. „Es geht schließlich nur um mein Training... und meine Nützlichkeit, nicht wahr?“ Dein Unterton ist ihm bestimmt nicht entgangen. Aus einem dir unbekannten Grund schnürt sich plötzlich deine Kehle zu. Es ist eine dumme Idee gewesen hier her zukommen, das weißt du nun. Was wolltest du den auch von ihm hören? Du willst dir die Antwort darauf ersparen, denn ein Schmerz breitet sich in deiner Brust aus. „Entschuldigung, dass ich dich gestört habe“, murmelst du leise und wendest dich schnell ab, um die aus heiterem Himmel auftauchenden Tränen vor ihm zu verstecken. Du läufst vor ihm weg zum Ausgang, dessen Tür sich vor dir ungeahnt in Nebel auflöst. Erschrocken fährst du zurück und keuchst auf. Der Raum beginnt sich zu drehen und du stehst exakt an der vorherigen Stelle, vor dem dunklen Zimmer Tobis, bevor dich ein Schlag gegen den Rücken direkt hineinstößt. Auch dieser Ausgang verschwindet Sekunden darauf im Nirwana und du taumelst verloren in der Dunkelheit, bis du ihm direkt in die Arme läufst.
„Lass mich gehen!“, fährst du ihn an und versuchst ihn von dir wegzustoßen, was dir jedoch nicht gelingt. Er hält dich fest wie ein Schraubstock und du weißt, was er von dir erwartet. „Wehr dich Lyna!“, rufst du dir in Gedanken zu, windest dich herum und trittst nach ihm, was jedoch nur einen halbherzigen Angriff darstellt. Du spürst deinen Brustkorb sich heben und senken, viel schneller als gewöhnlich, was Tobi mit Sicherheit nicht entgeht, so nah, wie du ihm bist. Wenn du doch nur das Genjutsu, um deine Augen brechen könntest! Dann könntest du ihn wenigstens sehen, sofern das hier nicht ohnehin die Wirklichkeit ist und alles andere an seiner Wohnung bloß eine Täuschung.
Chakra sammelt sich um dich, formt sich zu einer Kuppel um deinen Körper und zerbricht noch in der Sekunde ihrer Entstehung. Du kannst dich nicht konzentrieren. Es funktioniert einfach nicht. Abermals krümmst und windest du dich. Langsam fragst du dich für was du die letzten Monate überhaupt trainiert hast! Doch dann kommt dir eine Idee. Du fühlst dein Chakra in deinen Adern, merkst wie es deinen Rücken entlang fließt und sich bei deinen Schulterblättern manifestiert. Tastend schieben sich die schwarzen Schwingen aus deiner Haut, legen sich vorsichtig um deine Schultern und Arme, durch Tobis Griff hindurch bis zu den Fußknöcheln. Die Muskelstränge, die sich wie Seile sogar bis in die kleinen Spitzen der Flügel erstrecken, spannen sich an, als könnten sie es nicht erwarten benutzt zu werden. Du atmest tief ein und aus, schmeckst deine Tränen salzig im Mund und breitest deine Schwingen mit einem verzweifelten Schrei aus. Tobis Arme lösen sich von deinem Körper und mit neu gewonnener Kraft schickst du ihm gleich eine Chakrawelle hinter her. Du hörst mehrere kleine Gegenstände gegen Wände prallen, einen dumpfes Geräusch, als wäre ein massiger Körper zu Boden gekracht und dein eigenes Keuchen, während sich die seidigen Federn wieder auf deine Haut legen. Tobi muss sich geräuschlos aufgerappelt haben, denn bereits in der nächsten Sekunde steht er vor dir und seine Hand streichelt sanft über deine Wange. „Damit habe ich zugegeben nicht gerechnet.“, gesteht er amüsiert.
Nun fühlst du wie seine rauen Finger einen der beiden Flügel entlang streichen, die du wie ein Schutzschild um deinen Körper gespannt hast. Das ist das zweite Mal in deinem Leben, dass du jemanden gestattest, sie zu berühren, doch diesmal ist es völlig anders. Ein Zittern erfasst deinen Körper, das mehr den je mit Erregung zu tun hat, anstatt mit Angst vor der möglichen Gefahr. Von hier gibt es kein Entkommen, eine Tatsache, die du deinem Gegenüber eigentlich übel nehmen solltest. Du bist Tobi im Grunde völlig ausgeliefert, dennoch wartest du gespannt in welche Weise er dies auskosten würde.
Du schluckst laut, als er näher kommt und du seinen Atem an deinem Hals spüren kannst.
„Wirst du mir zeigen, wie man dieses Genjutsu aufhebt?“, erkundigst du dich leise und hebst etwas den Kopf an, vergeblich versuchend ihn ansehen zu können. Anstatt einer Antwort umfasst er stumm den Anhänger deiner Kette, berührt dabei leicht die kleine Mulde unter deinem Kehlkopf und dreht schließlich dein Gesicht ein klein wenig nach rechts, ohne die Hand zurück zuziehen. „Denkst du wirklich, es würde immer noch nur um dein Training gehen?“, fragt er dich zärtlich, ohne dir die Chance auf eine Erwiderung zu geben. Du spürst seine Lippen auf deinen, zuerst leicht und beinahe unwirklich, als hättest du es dir nur eingebildet, doch dann wird er fordernder. Er verwickelt dich in einen langen Kuss, der sinnlicher nicht hätte sein können. Du spürst seine Hand auf deiner Wange und Kinn, während er deine Hüfte näher an sich zieht.
Es ist alles so unwirklich, dass du dich noch nicht einmal wunderst, geschweige denn Protest erhebst, als er dich hoch hebt und du plötzlich auf einem weichen Untergrund, definitiv etwas Matratzen-Ähnliches landest, wo ihr euer Spiel fortführt. Immer wieder zwischen und neben euren zahlreichen Küssen streichelt er über deine Schwingen, als wären sie das faszinierendste überhaupt.
„Wenn ich noch an einen Gott glauben würde, müsste ich denken er hat mir einen Engel geschickt.“, murmelt er und wendet sich mit seinem Mund deinem Hals und Nackenbereich zu. Es fällt dir wirklich schwer keine Freudentöne auszustoßen. Solltest du nicht eigentlich sauer auf ihn sein, oder ihn an eure Sensei-Schülerin-Beziehung erinnern? Ach, wofür denn! Ruckartig drehst du dich mit ihm herum, etwas mit dem er nicht gerechnet hat, und nagelst ihn so unter dir fest. Du küsst ihn leidenschaftlich, nicht so vorsichtig wie er es in den letzten Minuten bei dir getan hat und rekelst dich über ihm wie eine Katze, die Schwingen majestätisch ausgebreitet. Während du dich mit einer Hand neben seinem Kopf abstützt, wandert die andere nun tastend über seinen Hals, schiebt sich durch den weichen Stoff eines Kleidungsstückes über einer Reihe von Muskeln von einer Seite zur anderen. Nun spürst du noch etwas anderes bei deiner Erkundung. Als hättest du eine feine Linie überschritten, weicht die glatte, warme Haut plötzlich etwas kaltem, festerem. Du keuchst an seinen Lippen auf, nicht wegen deiner Entdeckung an seinem Körper, sondern weil er deine Hand umschließt und ruckartig wieder auf die andere Körperhälfte schiebt. Du kommst nicht dazu dich darüber zu wundern, denn er wiederholt dein vorher begonnenes Machtspiel und positioniert sich über dir. Erstaunlich, was man ineinander verschlungen so alles hinbekommt. Man könnte fast meinen ihr seid zwei ewig von einander getrennte Puzzle-teile, die sich nun gefunden und nie wieder von einander trennen wollen. Bei diesem Gedanken presst du deinen Mund noch fester an seinen, erbebst unter seinen Berührungen und bäumst dich unter ihm auf. Es könnte ewig so weiter gehen, wenn es nach dir ginge, doch irgendwann hält er schließlich über dir inne. Schwer atmend liegst du in der Dunkelheit und wartest auf eine neue Reaktion von ihm. Du merkst sofort, als er sich erhebt und wirst in der nächsten Sekunde sachte, aber doch mit Nachdruck von ihm auf die Beine gestellt. In deine Verwirrung hinein, küsst er dich erneut. Du schlingst die Arme um ihn, hast Angst ihn in der Dunkelheit um dich herum zu verlieren, das Gefühl seines Körpers an deinem nicht mehr spüren zu können.
„Es wird Zeit.“, murmelt er zwischen zwei Küssen. „Zeit für was?“, fragst du atemlos an seinen Lippen. „Ich muss gehen, aber ich möchte es nicht.“, gesteht er. „Dann bleib!“, erklärst du eher flehend und drückst dich näher an seine Hüfte. „Es geht nicht“, meint er wehmütig und löst sich von dir, nicht schnell, aber mit Vehemenz. Zittrig streifen seine Finger abermals über deine Wange, bevor du seine Schritte auf dem Boden hören kannst. Die offene Tür erscheint plötzlich hinter dir, als wäre sie nie fort gewesen, hebt sich als Kontrast von der ewigen Dunkelheit um dich ab und bildet schmerzlich den Übergang zur Realität, in dieser perfekten kleinen Welt.
Tobi tritt wieder näher an dich heran, das merkst du sofort, obwohl du ihn immer noch nicht sehen kannst. Er umfasst deine Hüfte, küsst dich ein letztes Mal und verlässt euren Liebesplatz ohne sich umzudrehen. Im Türrahmen bleibt er jedoch abermals stehen. Du siehst, dass sein Oberkörper sich im Rhythmus seines Atems mitbewegt, als würde er mit all seinen Kräften gegen etwas ankämpfen. Euer Spiel hat seine Spuren auf ihm hinterlassen, das betrifft nicht nur sein noch um einiges wilderes Haar. Du bemerkst nun die Maske in seiner Hand, und dass er sie einen Moment lang ansieht, bevor er sie wieder zu seinem Gesicht führt. Halb dreht er sich zu dir um, sein Brustkorb hebt und senkt sich schwer, dann eilt er mit schnellen Schritten davon.
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1387186708
Child of the moon - Die Legende des freien Volk...
Child of the moon - Die Legende des freien Volk...
Wer die Legende um Team 3 kennt und das Leben von Ryioko, Serena, Sora und Hino verfolgt und lieben gelernt hat, wird sich von Lynas Geschichte kaum noch trennen können. Vertraute Charakter treffen hier auf das lebhafte und absolut charmante Mädchen, d...
http://www.testedich.de/quiz32/quiz/1387186708/Child-of-the-moon-Die-Legende-des-freien-Volkes-A-Akatsuki-Fairy-Tale-Teil-2
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2013-12-16
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Naruto

Kommentare (43)

autorenew

Hino Kuraiko (95127)
vor 439 Tagen
Danke schön Ayra :D!!
Ohhh *_* bei "beste Fanfic Ever" ist mir so richtig das Herz aufgegangen! Vielen Dank!!!

glg Hino
Ayra-senpai (48377)
vor 456 Tagen
Das ist so mega f***ing schöööööööööööön
Beste Fanfic Eveeeeeerrrr @_@ ♡.♡ ^3^
Hino Kuraiko (87506)
vor 542 Tagen
Wow *_* danke Otakugirl! Ich hab echt schon gedacht, die Geschichte wäre komplett vergessen XD (schreib grad den nächsten Teil, bin fast fertig :D). Ur lieber Kommentar, hab mich richtig gefreut!

glg Hino
Otakugirl (94141)
vor 546 Tagen
Omfg ich hab schon viele ffs gelesen und diese War mit Abstand die BESTE 😍 zwischendurch hab ich geweint und gelacht und das ist super denn das zeigt wie affengeil deine Story ist ich hab richtig Bock weiterzulesen und einfach nur Danke das du sowas schreibst😢😙😍😍😭
Hino Kuraiko (64841)
vor 626 Tagen
Hallo Ciara ^_^!

Ui, danke schön! Ich mag Tobi/Obito voll gerne, die Geschichte liegt mir am Herzen! Ja, das mit dem Namen ist so eine Sache, es hat zum Charakter gepasst, eher weniger zu Naruto. Ja, die sind jetzt gleich auf :D, aber ich werd die Story auf jeden Fall als FF fertig machen

glg Hino
Ciara (59906)
vor 627 Tagen
Jetzt auch die vorgeschichte beendet, war so cool! Liebe Tobi mit Lyna auch wenn ich den Namen nicht so passend für Japan finde aber das ist okay! Jetzt sind alle Geschichten auf gleicher Linie oder? Kommt da bei Lyna noch was oder wird das bei der Legende geklärt?
Zenii (01625)
vor 931 Tagen
Liebe Hino! ^^
Wow - einfach nur wow! Ich liebe deine Geschichten, sie sind alle voll genial! ^^ Ich hatte teilweise ziemliche Lachanfälle und dann wieder Tränen in den Augen, du kannst super Emotionen beschreiben und vermitteln!
Es ist mir eine große Ehre, dass du meine Mentorin bist! ^^
Ganz liebe Grüße,
Zenii
Hino Kuraiko (21345)
vor 1032 Tagen
Danke dir ;D! Ur lieb! Freut mich, dass es dir gefallen hat!

glg Hino
tora (52361)
vor 1035 Tagen
Ich liebe es. Du kanst einfach verdammt
gut schreiben
Hino Kuraiko (85548)
vor 1200 Tagen
:D Danke schön, yuka chan!
yuka (49343)
vor 1200 Tagen
hi hino chan du bist escht cool
Hino Kuraiko (35389)
vor 1210 Tagen
Hey C ;D!

Ja, wenn die richtige Person sie weckt, dann schon! ^^ Danke für die nette Kritik, vielleicht kommst du ja noch dazu die anderen Teile zu lesen, aber nur keine Hektik ;D!
Ja, tut mir Leid, ich hab sie immer noch nicht gelesen, nicht weil ich grad keine Zeit habe (wobei da schon Zeitdruck herrscht bei mir ;P), aber ist grad eher ne Kopfsache, dass ich grad nix lese! Wenn ich deiner Geschichte die gebührende Aufmerksamkeit schenken kann, hörst du sicherlich von mir :D!

Ja, kenn ich ^^, hab die Serie geliebt, aber noch nie FF davon gelesen! (Nur das von meiner Schwester ;D).

Hoffe von dir zu hören! Bis dahin, glg Hino ;D

PS: hab nicht vor nachzulassen!
Cc (09498)
vor 1212 Tagen
Hey Hino,

ich wusste gar nicht, dass Tobi Gefühle hat. Echt eine gute Geschichte. Ich bin noch nicht dazu gekommen, "Vergessene Liebe" zu lesen, weil ich viel zu tun habe. Deshalb habe ich vergessen, dir bescheid zu sagen, dass Teil 2 bis 3 von Sokurons Rebellion schon draußen sind. Sorry, ;)

Sag mal, kennst du auch "Avatar - Herr der Elemente" bzw. interessiert es dich? Darüber schreibe ich auch eine FFs später.

Gruß C

P.S. Mach weiter so.
Cc (47496)
vor 1241 Tagen
Danke Hino für das Autogramm. :)

Gruß C
Hino Kuraiko (75183)
vor 1244 Tagen
Hey C (ich werds mir merken ;D)!

Danke schön! Sehr lieb von dir ^^!
Jetzt sollte ich wohl meinen Teil der Abmachung halten. (Schlägt ihrerseits das Buch auf)

"Für einen bewundernswerten Autor, der mit seinen Geschichten auch noch ein kritisches Herz, wie das meine, höher schlagen zu lassen vermag. Hino Kuraiko"

Danke schön ^^, wenn ich wieder eine angemessene Zeit finde, mich deinen Meisterwerk zu widmen, werde ich es lesen!

glg Hino
Cc (03163)
vor 1244 Tagen
Hallo Hino,

klar bekommst du ein Autogramm. (Das Buch aufschlagend)

"Für die großartige Hino wünsche ich alles Glück der Welt, gezeichnet C"

(Buch zuschlagen und überreichen)

Übrigens, heute ist der erste Teil (Narutos Welt mal anders: Die Rebellion der Drei Schwertninjas (Teil 1) das Treffen) rausgekommen.
Notiz: Eigentlich heiße ich ja "C", nur nimmt das die Website nicht an, wenn ich Kommentare schreibe. Deshalb taucht dann "Cc" auf. Wenn du meine FFs oder Quizzes suchst, am besten bei "Meine Quizzes" nur den Buchstaben "C" eingeben. Geht am schnellsten ;D.

Gruß C
Hino Kuraiko (75183)
vor 1244 Tagen
Oh, hallo Cc :D!

Zugegeben hab ich voll drauf vergessen, dass ich dir mal geschrieben habe! (Sorry!!!)
Danke schön, für dein Lob :D, bei einem so talentierten Schreiber wie dir, ist das an sich schon eine Ehrung!
Ich werde deine Geschichten auch weiter verfolgen! Kannst mir ja eine E-mail schreiben sobald der nächste Teil draußen ist?
Haha, dann viel Spaß ;D! Hoffe es gefällt dir!

glg Hino

Ps: Natürlich, aber nur wenn ich auch eins bekomme ;D!!
Cc (36648)
vor 1245 Tagen
Hallo Hino,

übrigens, ich habe mich dazu entschlossen, zu den Drei Schwertninjas weitere FanFiktions zu schreiben. Die "Beschreibungen" waren ja nur Kurzfassungen davon. Ich werde zuerst mit der Rebellion beginnen (Narutos Welt mal anders: Die Rebellion der Drei Schwertninjas (Teil 1) das Treffen). Wird in den nächsten Tagen hoffentlich erscheinen.
Ich will alles genau erzählen, wie alles passiert ist. Falls du Interesse hast, kannst du gerne reinschauen. Währenddessen werde ich mir die Abenteuer von Lyna verfolgen.

Gruß C

P. S. Kann ich auch ein Autogramm haben? :)
Cc (36648)
vor 1245 Tagen
Hallo Hino,

ich weiß nicht, ob du dich an mich erinnerst. Ich bin C, derjenige, der die Beschreibungen zu den Drei Schwertninjas (Sokuron, Sia und Sinea) geschrieben hat.

Eine wirklich beeindruckende Geschichte, die du geschrieben hast. Ich werde auch die Fortsetzungen lesen, sobald ich Zeit habe. Mach weiter so!

Gruß C
Hino Kuraiko (75183)
vor 1245 Tagen
Wow, now i'm blushing ;D! Ich werd schnell weiterschreiben!