Star Trek - Everyone in love 2

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10 Kapitel - 10.604 Wörter - Erstellt von: Vulcangirl - Aktualisiert am: 2013-12-15 - Entwickelt am: - 2.244 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Und es geht wieder weiter. Ich glaube, ich habe einfach zu viel Zeit, das ist jetzt schon meine fünfte Fanfiction, die ich auf testedich.de stelle!
Ihr müsst unbedingt den ersten Teil gelesen haben, sonst kommt ihr nicht mehr mit.
Bitte vergesst nicht, zu kommentieren! Ich bin auch kritikfähig!

1
Fünf Minuten später vibrierte der Kommunikator. Long war dran.

"Na, wie sieht's aus, Long?", rief Jim.
"Es ist eine Art Shuttle. Besetzt von einer Person!"
"Eine Person?" Das war selbst für ein Shuttle sehr wenig. "Wie ist sein Zustand?"
"Sie ist sehr schwach. Sollen wir sie in die Krankenstation bringen?"
"Moment, sie?"
"In die Krankenstation, ja oder nein?" Longs Stimme klang gereizt. "Sie kann kaum aufrecht stehen."
"Natürlich. Müssen wir Wachen aufstellen, was denken Sie? Oder besser, was denkt Leo?"
"Leo ist gegen Wachen. Aber Sie können ruhig auch auf mein Urteil vertrauen. Kommen Sie auch in die Krankenstation?"
"Ja. Ist sie ein Mensch?"
"Kommen Sie einfach."
Als Jim kurz darauf in der Krankenstation ankam, erwarteten Leo, Long und Spock ihn bereits. "Wo ist sie?", fragte Jim.
"Hier lang", sagte Leo und führte sie alle zu einer Liege, auf der ein kreideweißes Mädchen lag, etwa fünfzehn Jahre alt, deren Lippen aufgebissen und blutig waren. Ihr Haar war tiefschwarz. Irgendwie erinnerte sie ihn ein bisschen an Spock, zumal die Haare ihre Ohren verdeckten. Fragend sah er Spock an. "Ist sie Vulkanierin?"
Der schüttelte den Kopf und wies auf das rote Blut an ihren Lippen. "Vulkanier haben grünes Blut", erklärte er.
"Aber ein Mensch ist Sie auch nicht", meinte Leo.
Schwester Gyntha kam und deckte das Mädchen mit einer Decke zu.
"Was fehlt ihr denn?", fragte Jim sie.
"Das volle Programm", antwortete sie. "Stark ausgehungert, halb verdurstet, außerdem sehr übermüdet."
Bones erschien und gab dem Mädchen eine Spritze. Dann zog er ihre Augenlider hoch und leuchtete ihr mit einer Taschenlampe in die Pupillen. "Könnte 'ne Weile dauern, bis sie wieder zu Kräften kommt", bemerkte er. "Sie war so knapp am Tod vorbei." Er hielt Daumen und Zeigefinger in einem ziemlich kleinen Abstand hoch.
Plötzlich schwankte Long und drohte umzufallen. Spock fing sie auf.
"Was ist? Alles okay?", fragte Gyntha erschrocken.
"Ja klar, mir ist nur ein bisschen übel", murmelte Long und fasste sich an den Kopf. "Nur der Kreislauf."
Besorgt sah Leo sie an, Long blickte etwas verstört zurück. "Ich bring dich auf dein Zimmer, okay?", fragte Leo.
Long nickte benommen und ließ sich von Leo hinausführen.
Im selben Augenblick flackerten die Lider des Mädchens und es schlug die Augen auf. Verwirrt sagte es etwas in einer fremden Sprache.
"Verdammt", fluchte Jim. "Genau jetzt bräuchten wir Long. Die hätte übersetzen können."
"Ich kann auch selbst übersetzen", sagte das Mädchen in nur leicht gebrochenem Englisch. Allerdings war ihre Stimme sehr heiser. "Wo... bin ich hier?"
"An Bord der U. S. S. Enterprise. Wir haben dich auf deinen Hilferuf hin aufgenommen", erklärte Jim freundlich.
"Was ist passiert?", fragte sie benommen weiter und setzte sich auf.
"Dasselbe wollten wir eigentlich dich fragen", sagte Bones.
"Ja richtig... Ich erinnere mich."
Spock hob eine Augenbraue.
"Na, da bin ich jetzt aber gespannt", sagte Bones.
"Wie heißt du eigentlich?", fragte Jim.
"Hijqzy", antwortete das Mädchen.
"Gesundheit", sagte Bones.
"Ich heiße Hijqzy."
"Ach so."
"Hichcursey?", fragte Jim.
"Nein. Hijqzy."
"Hichcursey, sag ich doch."
Sie verdrehte ihre grün-gold gesprenkelten Augen, die übrigens etwas größer waren als bei einem Menschen. "Wie wär's, wenn Sie mir einfach einen Menschennamen geben?"
"Gut, ich nenn dich einfach Liz."
"Wenn das geklärt wäre, denke ich jetzt, dass es hilfreich wäre, zu wissen, wie Sie hierher gekommen sind", sagte Spock.
Und Liz erzählte. Sie erzählte anscheinend ziemlich gern, denn sie schmückte alles besonders genau aus, doch als sie endete, konnte sich Jim trotzdem an fast keine Einzelheiten erinnern, da er durch einige Dinge abgelenkt war. Zum Beispiel, dass Leo ohne Long zurückkam, und dass sie ziemlich verstört aussah.
Die grobe Geschichte, an die er sich nachher erinnerte:
Liz war vom Planeten Niqran. Ihr Onkel war der Captain eines Raumschiffes und hatte sie mitgenommen. In einem halben Jahr hätte Liz ihre Ausbildung anfangen sollen. Doch dann waren sie Schmugglern begegnet, wie sie es immer wieder im Universum gab, und die hatten Liz' Onkel viel Geld im Tausch gegen einige Männer und Frauen als Sklaven geboten. Da der Sohn des Captains eine schwere Krankheit hatte, deren Heilung sehr teuer war, hatte er eingewilligt. Liz hatte versucht, ihn aufzuhalten - und war wegen Meuterei mit einer Rettungskapsel in die unendlichen Weiten ausgesetzt worden.
"Und nun bitte ich sie im Asyl", endete sie ihre Erzählung.
"Captain, kann ich Sie für einen Moment sprechen?", fragte Spock.
Jim nickte und folgte dem Vulkanier vor die Tür der Krankenstation. Leo, Gyntha und Bones kamen hinterher.
"Captain, ich erhebe Einspruch. Ihr das Asyl zu gewähren währe höchst unklug."
Natürlich. Was auch sonst. "Und warum genau?"
"Die Sternenflotte möchte sich nicht in die Konflikte anderer Völker einmischen. Indem Sie jemanden aufnehmen, der auf Niqran als Hochverräter gilt, könnten sie einen Krieg beginnen."
"Jetzt kommen Sie, das ist doch nur ein kleines Mädchen."
"Abgesehen davon war das Handeln des Captains von Liz' Schiff illegal", sagte Leo.
Spock ließ sich nicht beirren. "Es gab schon öfter Konflikte zwischen dem irdischen und dem niqranischen Oberkommando. Miss Liz könnte der endgültige Auslöser für einen Krieg sein."
"Tja, das niqranische Oberkommando muss es ja nicht erfahren", sagte Jim.
"Was schlagen Sie vor?", fragte Gyntha. "Sie wieder aussetzen?"
"Das wäre zumindest eine logische Option."
"Mein Gott, Mann, wie können Sie nur so kalt sein!", schimpfte Bones aufgebracht. "Das wäre doch ihr sicherer Tod!"
"Unsere Rettungskapseln können auf bestimmte Orte programmiert werden. Würden wir sie auf einem Planeten von mindestens Klasse H aussetzen, wären ihre Überlebenschancen weit über siebzig Prozent."
"Das wäre trotzdem moralisch nicht korrekt", sagte Jim. "Und das spielt für Sie doch auch immer eine große Rolle, nicht wahr, Spock?"
Er schwieg.
Jim klopfte ihm auf die Schulter. "Dann wären wir uns ja einig. Bleiben Sie locker und trinken Sie mal weniger Kaffee."
Mit diesen Worten ließ er ihn stehen. Leo folgte ihm und Gyntha und Bones gingen wieder in die Krankenstation. Spock stand noch kurz alleine da, dann ging auch er in Richtung der Wohnräume.

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