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Star Trek - Everyone in love

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10 Kapitel - 11.800 Wörter - Erstellt von: Vulcangirl - Aktualisiert am: 2013-12-15 - Entwickelt am: - 4.491 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

So, hier ist eine neue Fanfiction von mir! Es handelt sich hier übrigens um das NEUE Star Trek, den Film von 2009 und der darauf folgende Into Darkness.
Eine neue Waffenspezialistin, eine neue Kommunikatorin, jede Menge zu lachen! Ich habe es mir erlaubt, die Spaßverderberinnen Uhura und Carol Marcus einem anderen Schiff zuzuteilen... XD
El, Leo, Liz, Anne und Tabetha existieren wirklich, es sind meine besten Freundinnen und eine davon bin ich, ihr könnt ja raten, welche^^
Wie dem auch sei, bitte lesen und kommentieren, danke!

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Und dann biss er auf die Kapsel und explodierte.
Jim schrie auf, als ihn eine Woge heißer Luft und Flammen wegfegte. Er flog drei Meter durch die Luft und landete schmerzhaft auf der linken Schulter. Stöhnend rappelte er sich auf und blickte sich um. Überall lagen Trümmerteile und tote oder verletzte Menschen. Gott sei Dank war er selbst nicht wie Erstere noch viel näher bei diesem Irren gestanden. Die Kleine, wie er sie immer nannte, weil sie es hasste, wenn er "Hey, Kleine" sagte, lag auf dem Boden und hielt sich den Kopf. Eine erneute, aber weiter entfernte Explosion ließ Jim taumeln, beinahe wäre er gestürzt. Tatsächlich! Diese Typen bissen alle auf Sprengkapseln, nur damit sie die Besatzung der Enterprise, oder noch genauer, ihn, wie ihm bald schmerzlich bewusst wurde, töteten! Mit irgendetwas mussten sie beeinflusst und abgerichtet worden sein wie Hunde.
Wie auch immer, er musste die anderen der Besatzung hier wegschaffen, bevor noch jemand getötet wurde. Rechts von sich sah er Bones schwankend und fluchend aufstehen und wusste, um ihn brauchte er sich keine Sorgen zu machen. Also stürzte er zu der Kleinen und packte ihren Arm. "Lassen Sie mich!", sagte das Mädchen, als er versuchte, sie hochzuziehen. Die musste irgendetwas an den Kopf bekommen haben, denn er sah Blut aus dem Haar an ihrem Hinterkopf tropfen, und außerdem machten ihre Worte keinen Sinn. "Nein, nein, kommen Sie, hier können Sie nicht liegen bleiben!", schrie er. Ein brennendes Trümmerteil flog so nah an seiner ausgestreckten Hand vorbei, dass er die Hitze spürte.
"Hören Sie auf, das tut weh!", sagte die Kleine. "Nur kurz... ich muss mich nur kurz ausruhen, ich kann gar nicht klar denken..."
Ein glühendes Metallteil landete auf ihrem Oberschenkel, und als er es hastig wegnahm, sah er Brandblasen an seinen Fingern.
"Jetzt reißen Sie sich zusammen und stehen Sie auf!", brüllte er, und endlich schaffte es die Kleine, aufzustehen und sich mit seiner Hilfe in Richtung Ausgang zu schleppen. Er spürte das bekannte Kribbeln, als er weggebeamt wurde.

"Spock, haben Sie endlich mal nichts daran auszusetzten, was ich getan habe?", fragte er, als er wieder auf der Enterprise war.
"Ich fürchte, doch, Captain."
Jim verdrehte die Augen und ließ den Vulkanier stehen, bevor der seine scheiß-logischen Kritiken erst beginnen konnte. Doch wie erwartet hörte er sofort Schritte hinter sich. Sogar die Geräusche, wenn dieser Typ ging, waren nervig. Immer dasselbe tok-tok-tok. Ohne, dass er auch nur einmal stolperte oder aus dem Takt geriet. Scheißkorrekt und scheißperfekt wie auch sonst alles an diesem Kerl.
"Captain, es war höchst unklug" - wie immer betonte er das 'höchst' - "entgegen dem Plan in dem Gebäude zu landen, statt außerhalb. Wir konnten Sie so nicht herausbeamen, warum haben Sie das getan? Sie haben so die gesamte Gruppe in Gefahr gebracht - eingeschlossen..."
Da! Spock hatte zum ersten Mal, seit Jim ihn kannte, einen Satz freiwillig nicht beendet. Jim beschloss, das als eine Gelegenheit zu sehen, zurückzuschlagen. "Und wessen Idee war dieser ganze Albtraum?", fuhr er den Ersten Offizier an.
"Das ist eine unglaubliche Unterstellung", erwiderte dieser, ohne jedoch auch nur einen Funken Wut zu zeigen. Sein Gesicht war immer unglaublich beherrscht. Wie wollte dieser Typ jemals so etwas tun wie ein Mädchen anbaggern oder soetwas? Wird er wohl auch niemals, dachte Jim. Ich kann mir sowieso nicht vorstellen, dass dieser Typ jemals etwas fühlt. "Ich glaube mich zu erinnern, dass es ein Plan der ganzen Crew war und dass es ein guter Plan gewesen wäre, wenn Sie ihn befolgt hätten", fuhr Spock fort.
"Ach ja? Und ich glaube, dass Sie jetzt die Klappe halten sollten."
"Werden Sie jetzt ausfällig? Warum sind Sie denn so wütend, Captain?"
Weil du nervst, Spitzohr. "Wütend, was, wieso sollte ich wütend sein?"
"Ihre Wortwahl erschien mir..."
"Jaja, nicht so korrekt wie Ihre, ich bin ganz böse und mir gehört der Hintern versohlt, zufrieden? Was immer ich falsch gemacht habe, es wird mich wohl kaum wieder meinen Posten kosten. Kein unterentwickelter Alien hat mein Schiff zu Gesicht bekommen, alle leben noch und Sie haben mich - hoffentlich - nicht wieder verpfiffen, also, wo liegt das Problem?"
"Das Problem liegt bei der Tatsache, dass Menschen in Gefahr gebracht und verletzt worden sind."
"Wissen Sie was? Ich habe es satt, mich von Ihnen ausschimpfen zu lassen wie ein kleiner Junge. Ich bin Ihr Vorgesetzter, also behandeln Sie mich auch wie ihren Vorgesetzten. Ich kann Sie jederzeit feuern lassen, ein Grund lässt sich leicht finden. Respektlosigkeit zum Beispiel."
Einen Vorteil hatte Spock doch: Durch ihn wurde Jim so richtig in Schlagfertigkeit trainiert.

Jetzt würde er endlich mal wieder etwas machen, was Spaß machte. Kurz dachte er daran, die Kleine wieder ein bisschen zu ärgern, aber er verwarf den Gedanken, weil ihm ihr verwirrter, angeschlagener Blick von vorhin wieder einfiel. Vielleicht doch noch einmal ein bisschen arbeiten. Zum Beispiel nachfragen, was denn eigentlich mit diesen Selbstmord-Attentätern los sei. Auf dem Weg zur Brücke konnte er auch noch ins Krankenabteil gehen und seine Schulter anschauen lassen, die ja einiges abbekommen hatte. Als er die Glastür öffnen wollte, sah er zu seiner Verwunderung Spock neben der Krankenliege der Kleinen sitzen. Moment... hieß das etwa, dass...? Nicht wirklich, oder? Es konnte doch nicht sein, dass dieser Typ doch noch etwas fühlte? Na, er würde es herausfinden. Er ging an die Seite der Glastür, um nicht ganz so auffällig zu wirken. Aber Spock tat nichts, er stand nur auf. Als er durch die Tür ging, fing Jim ihn ab. "Hey! Was war das denn eben?"
"Ich weiß nicht, was Sie meinen, Sir."
"Ach kommen Sie!" Jim musste grinsen. "Tun Sie bloß nicht so! Ich hab Sie bei dem Mädchen gesehen!"
"Meinen Sie Lieutnant Long?"
"Genau die!"
"Ich habe ihr lediglich einen Krankenbesuch abgestattet."
"Aha. Und zwar zufällig nur bei dieser einen Verletzten, Lieutnant Long. Klar."
"Ich weiß nicht, worauf Sie hinauswollen." Täuschte Jim sich, oder klang seine Stimme ein wenig gereizt? "Sagen Sie mir einfach, was Sie meinen!"
"Das wissen Sie sehr gut." Erst mal die Beute zappeln lassen.
"Nein, ich weiß es nicht!"
"Ach nein?"
"Nein!"
"Soll ich es dann für Sie schön laut aussprechen?"
"Ich bitte darum!"
"Okay!"
"Ja!"
Jim grinste siegessicher und sagte: "Sie mögen Lieutnant Long doch etwas mehr, als wir alle wissen, oder?"
Plötzlich war Spock wieder ganz beherrscht. "Nein, Captain. Ich bevorzuge niemanden, auch nicht emotional."
"Oh doch, Spock."
"Vulkanier lügen nicht."
"Aber die menschliche Hälfte in Ihnen kann es ganz gut."
"Warum sollte ich lügen?"
"Weil Sie ganz einfach nicht zugeben wollen, dass Sie nicht ganz so emotionslos sind wie alle glauben. Und jetzt lassen Sie mich bitte vorbei, ich muss meine Schulter verarzten lassen."
Er drängte sich an seinem Ersten Offizier vorbei in die Krankenstation. Kurz sah er Long an. Kleine, wenn du wüsstest, was du jetzt für eine Nervensäge am Hals hast, dachte er.
"Tja, das ist 'ne saubere Prellung, nichts weiter. Belaste die Schulter einfach eine Woche lang nicht zu stark, das gibt sich schon von selbst wieder", meinte Bones und gab ihm noch einen Klaps auf die Schulter. Jim blieb vor Schmerz fast die Luft weg. "Na los, vom Feld, hopphopp!", sagte Bones. "Oder soll ich noch einmal draufhauen? Ich hab verdammt noch einmal alle Hände voll zu tun, vor allem mit Kerney, dem hab ich vor einer Viertelstunde das Bein amputiert. Fast ganz weggebrannt. Der Arme."
Aha! Es gab also absulut keinen Grund außer dem offensichtlichsten, Long zu besuchen, sie war nicht die am stärksten Verletzte! Er verabschiedete sich schnell von Bones und verließ den Krankenflügel. Wenn jetzt sogar schon Spock auf Mädels kam, sollte er vielleicht auch mal wieder eins klarmachen. Die Waffenspezialistin Fox zum Beispiel.

Kommentare (12)

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Silberteich ( von: Silberteich/Emilie)
vor 411 Tagen
Ich lese die FF jetzt einfach nochmal! *Arme verschränk und gespielt beleidigt guck*
Silberteich ( von: Silberteich/Emilie)
vor 431 Tagen
Ich liebe diese FF! Vulcangirl, wenn du das siehst, schreib die FF bitte, bitte, bitte weiter! Oder mach eine neue FF, mir egal, aber du schreibst so Super toll!
Schneesturm (40382)
vor 445 Tagen
(Neiiiiin die Geschichte ist vorbei :'( die war soooooo schön! *-*ich liebe deinen Schreibstil und deine Umsetzung der Charaktere.
Voll schön geschrieben *-* nur jetzt hab ich nichts mehr zu lesen xD
... (41249)
vor 452 Tagen
Diese Geschichte war wirklich gut. Man merkt deutlich wieviel Mühe du dir gegeben hast👍🏻
RoseGaleone (16977)
vor 714 Tagen
Die Geschichte hat so viel Gefühl! So schön! Schreib bitte noch viel, viel mehr!!!
Selina66 (65341)
vor 758 Tagen
Sooo schön😍😍😍😍
Vulcangirl (47951)
vor 1015 Tagen
@Nani
Im Englischen heißt Pille Bones, und ich konnte mich früher einfach nicht an den Namen Pille gewöhnen, weil ich den so bescheuert fand XD Naja deswegen:)
Nani (45113)
vor 1025 Tagen
Diese Geschichte war total schön und das mit dem kind war nicht schlecht das einstige was ich sehr verwirrend fand war der name bones wall eigentlich heißt er doch pille oder nicht:-)
Kero (77226)
vor 1152 Tagen
Waaaaahh tolle Story^^ will mehr lesen! Ich find Bones irgendwie süß ^^
Bellatrix (48179)
vor 1275 Tagen
@EnsignAnne
Captain! Es heißt Captain Jack Sparrow!;)
Vulcangirl (40512)
vor 1351 Tagen
Hoppla. Ich habe mich bei meinem eigenen Namen verschrieben - peinlich! T_T Eigentlich heiße ich ja Vulcangirl.
EnsignAnne (97012)
vor 1360 Tagen
Ich liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebe deinen Schreibstil und diese Fan fiction ist der Hammer. Du hast alle Personen so WAHNSINIG GUT getroffen! Hut ab! (Ich kann mich von meinen Hut trennen, ich bin ja nicht Jack Sparrow! XD)