Der Sommer danach

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2 Kapitel - 1.093 Wörter - Erstellt von: Julia - Aktualisiert am: 2013-12-15 - Entwickelt am: - 1.107 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Nach dem verehrenden Krieg will Kate endlich wieder normal leben. Und es kommt wie es kommen muss, sie muss zusammen mit ihrem neuen Freund wieder mal aus dem Lande fliehen.

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Der Sommer danach…

… und einer mehr

Einleitung
Mein Name ist Kate, ich bin 19 Jahre alt und lebe mit meiner Familie und meinen Pferden auf einem Bauernhof in Lösnich an der Mosel.
Ich möchte nun einen wichtigen Teil meines Lebens erzählen.
9. April 19990 so schrieb ich es groß über meinen Aufsatz den ich morgen in der Schule abgeben musste. Es war seit 5 Monaten wieder Schule seit dem in Berlin die Mauer gefallen war. Einzelne Städte in Deutschland sind in den Folgen des Krieges immer noch wie ausgestorben und zerstört. Aber auch wenn es bei uns alles wieder seinen gewohnten Gang nah, hat der Krieg, die Not und die dauernde Angst, Spuren bei jedem von uns hinterlassen.

Das Ende der Schulzeit und der Beginn von etwas Großem Teil 1
Ein warmer Sonnenstrahl weckte mich und ich wusste und ich wusste somit dass es helllichter Tag war. Ich setzte mich in meinem Bett auf und überlegte wie ich es jeden Tag tat einfach nur was es so zum Überlegen gab. Noch vor einem Jahr hätte ich mir gewünscht weit von meiner Heimat weg zu sein und ein angenehmes Leben zu führen, irgendwo im Ausland. Doch der Krieg war vorbei und ich wusste auch wenn es viele Menschen nicht glaubten oder glauben wollten, nachdem die Schule bald vorbei war, ich meinen Abschluss haben würde und aus meinem Elternhaus auszog, würde ich trotz dem Kriegstrauma das ich während der schlimmsten Zeit meines Lebens erlitten hatte, ein sorgenfreies Leben führen können.
Der Glockenschlag der ankündigte das es Zeit war sich auf den Weg zu machen lies mich aus meinen Gedanken erwachen. Meine Mutter rief von unten schon nach mir und ich wollte nicht zu spät zu meinem letzten Schultag kommen. Ich ging zu Fuß was früher kaum möglich gewesen wäre da noch überall die Splitter der Fenster und die Trümmer der Gebäude herum lagen. dies war auch der Grund dafür dass wir schon im April Sommerferien hatten wenn man dies Sommer nennen konnte denn die Aufräumarbeiten standen an und jeder egal wie alt wurde gebraucht. Ich lief am ehemaligem Dorfplatz vorbei wo die Straße immer noch aufgerissen vorbei führte zum Kirchenvorhaus welches in der Nachkriegszeit als schule genutzt wurde. dort erwartete mich meine Klasse gezählte 30 schwüler bestehend aus 17 Männern und 13 fragen mich eingeschlossen. unser Lehrer der wahrscheinlich schon über 80 war aber 2 Doktortitel vom staatlichem Gemeindezentrum verliehen bekommen hat trotzdem jeden Menge und kleinsten Fehler bemängelte sah heute ausnahmsweise etwas gutmütiger aus, soweit ein weißhaariger, brillentragender kritisierender Lehrer auf einen gutmütig wirken kann. Aber es war der letzte Tag und er war sichtlich erleichtert seine Abschlussklasse nun nie wieder sehen zu müssen. obwohl morgen die Ferien beginnen sollten lotste er uns ins Klassenzimmer und ich musste meinen Aufsatz abgeben. Nach 8 qualvollen Stunden entließ uns unser gutmütiger Lehrer mit guten und weniger guten Zukunftswünschen einem Abschlusszeugnis und einem wohl nicht gerade nett gemeintem lebt wohl in eine ungewisse Zukunft. Die ersten Wochen der Ferien schlichen ereignislos dahin, aber ich wusste das es noch nicht zu Ende war, das Leben vor dem erwachsen sein den ich war noch ein Kind und dieser Sommer sollte mein Leben für immer verändern. Es war der 10. Mai an diesem Tag begannen die Bewohner des Dorfes die Straßen neu zu teeren die Häuserdächer neu zu decken und wir aus dem Abschlussjahrgang halfen mit. Ich stand schon früh morgens bevor die Uhr 5 schlug auf zog mich an, ging runter in die Küche, bereitete das Essen für meine Eltern vor und lief sofern ich meinen kleinen Brüder geweckt hatte mit ihm zum Baugelände das nur wenige Straßen von unserem Hof entfernt lag.
Ich sollte vorher noch erwähnen dass ich nicht allein sondern mit 24 Pferden, Kühen, Hühnern und Schafen, auf dem Bauernhof der Familie etwas außerhalb des Dorfes wohnte. . Es war dort kein einfaches Leben, da man immer was zu tun hatte auch wenn man keine Schule mehr hatte, trotz allem aber war ich auch froh jeden Tag reiten zu können und einfach an der Natur zu leben.
Obwohl ich als junge Frau kaum Erfahrung vom Bau und mehr mit Kochen, Waschen und Kinder erziehen hatte musste ich mich wie jeder aus dem Dorf welcher über 15 Jahre alt war zum Aufräumdienst melden. Ich war bereits 19 Jahre also wurden mir schwerere Aufgaben zugeteilt wie meinem 16 Jahre alten Bruder George. Da meine Eltern volltags auf dem Bauernhof arbeiteten, sorgte ich für George. Wie auch an jenem sonnigen Tag, aber ich fand er konnte mit seinen fast 17 Jahren also in einem Jahr volljährig, auf sich selbst aufpassen und beschäftigte mich mit meiner Arbeit.
Ich wurde in die Gruppe der „Großen“ eingeteilt, also in die Gruppe all jener welche sich mit den schweren arbeiten wie Straßen zu teeren oder Häuser neu zu bedecken.
Ich arbeitete sorgfältig wie immer meine Mutter sagt das wäre einer meiner besten Eigenschaften. Ich goss teer aus einer großen Wanne in die vorgefertigte Form als sich jemand von hinten näherte und mich ansprach. Es war ein junge etwa in meinem Alter, er wollte wissen was wir hier machen. Im Laufe des Gesprächs erfuhr ich das er Rick hieß und neu nach Deutschland gezogen war. Er wusste somit nicht viel von den Auswirkungen des Ricks auf unsere Heimat. Wir sahen uns an und jetzt verstand ich es auch Blicke sagen mehr als tausend Worte. Er fragte mich ob ich ihn nicht nach Hause begleiten sollte. Selbstverständlich ließ ich mir so was nicht entgehen. Wir liefen schweigend nebeneinander her, sagten nicht viel und manch mal sah er mich nur von der Seite an alles war perfekt aber all das sollte sich bald ändern.

Kommentare Seite 1 von 1
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Swity ( 72780 )
Abgeschickt vor 609 Tagen
Wann schreibst du weiter;-)!!!!