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Der Keuchhusten

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1 Kapitel - 653 Wörter - Erstellt von: Sandrasani - Aktualisiert am: 2013-12-01 - Entwickelt am: - 1.741 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ein Mädchen ist mit seiner Mutter ans Meer gefahren um seinen Keuchhusten zu bekämpfen! Als es versucht mit einem Ruderboot zu fahren fällt es ins Wasser und kann nicht mehr von alleine aufstehen...wird sie es überleben?

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    Ich stehe hier. Doch warum? Wieder setzt dieser pausenlose, trockene Husten ein. Ich habe Keuchhusten und mein Leben steht auf der Kippe. Meine Mutter ist mit mir hier her gefahren, weil sie meint die Seeluft und die Sonne täten mir gut! Ja, Sonne! Seit wir hier sind ist das Wetter schlecht. Heute ganz besonders. Die Berge sind neblig verhangen und es weht ein kühler Wind. Alles ist trist und grau, ganz besonders das Meer, es sieht aus wie flüssiges Blei. Die Wellen rauschen. Ich bin an diesen steinigen Strand gelaufen um den sorgenvollen und ängstlichen Blicken meiner Mutter zu entkommen. Nun stehe ich vor diesem roten, alten, vermoderten und nach Fisch stinkendem Bootshaus. Neben ihm wachsen hohe Gräser und an der Seite liegt ein schwarzes Ruderboot mit einem weißen Streifen. Plötzlich weht ein scharfer Wind und ich spüre das Salz auf meiner Haut. Vor der Hütte liegt ein hellblau, weißes Ruderboot. Auf dem dunklen Steinboden sieht es hübsch aus. Ich würde gerne mit ihm fahren, doch ich glaube ich hab nicht genug Kraft. Der Wald ist dunkelgrün und wirkt geheimnisvoll. Endlich kann ich wieder ohne Schmerzen atmen. Die frische, salzige Luft strömt in meine Lunge. Ich schaue noch einmal das schöne Boot an und da wird mir etwas klar. Wann soll ich je in unserer Stadt Boot fahren? Jetzt ist meine Gelegenheit! Ich nehme das Boot und ziehe mit aller Kraft daran. Scharrend bewegt es sich über den Steinboden. Es ist nur ein kleines Stück bis zum Wasser, doch es kostet mich schon viel Kraft. Ich nehme die schweren Holzruder aus dem Boot und versuche mich hineinzusetzen. Das Boot wackelt und ich hatte die Ruder dummerweise in die rechte Hand genommen. Ich verlor das Gleichgewicht und fiel ins Wasser. Ich will um Hilfe schreien, doch ich kann nicht, denn meine Kehle ist wie zugeschnürt. Plötzlich bekomme ich einen Hustenanfall und ich kann nicht mehr atmen. Ich liege im Wasser und hätte locker stehen können, doch ich habe keine Kraft mehr. Hustend und Keuchend liege ich im Wasser. Ich weiß, wenn jetzt keiner kommt, sterbe ich. Dann wird alles Schwarz um mich und ich glaube tot zu sein. Als ich erwache, liege ich in einem weißen Kleid in einem weißen Bett. Meine Mutter unterhält sich schluchzend mit einem schwarz gekleideten Mann. Schwach, mit rauer Stimme sage ich: “Mama, bin ich tot?“ Meine Mutter kreischt los und rennt zu meinem Bett. “Oh Gott! Mein Kind! Ich dachte du wärst tot!“ Sie drückt einen Knopf und wenige Sekunden später kommen ungefähr 10 Ärzte herein gerannt. Alle untersuchen mich und stellen fest, dass ich jetzt eine schwere Lungenentzündung habe und auf die Intensivstation muss, aber ich lebe! 7 Tage später bin ich endlich von der Intensivstation runtergekommen und meine Mutter hat mir alles erzählt. Nachdem mich ein Spaziergänger gefunden hatte, haben mich alle möglichen Ärzte untersucht und mich für tot erklärt. Ich hatte 2 Stunden zwischen Leben und Tod in 7° kaltem Wasser gelegen! Jetzt muss ich noch ein paar Wochen im Krankenhaus bleiben und dann kann ich endlich wieder nach Hause! Ein gutes hat die Sache: Meine Mutter fährt mit mir in den nächsten Sommerferien ans Meer und wir machen einen Segelkurs!

Kommentare (1)

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zuri44 (09715)
vor 1423 Tagen
Schöne Geschichte nur leider ist es schwer mehrere Kapitel zu schreiben!:)
Vielleicht geht es mit dem Segelkurs weiter!
Freue mich auf weitere Geschichten von dir
Zuri