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Hontô no ai o mitsukeru

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1 Kapitel - 1.864 Wörter - Erstellt von: Waldkatze - Aktualisiert am: 2013-11-01 - Entwickelt am: - 1.668 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Raiu wacht auf einmal in Narutos Welt auf ...
Natürlich ist Akatsuki wieder mit von der Partie

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    Hontô no ai o mitsukeru - Wahre Liebe findenHallo Leute, ich habe mir mal wieder eine Geschichte ausgedacht. In ihr geht es um Raiu und Akatsuki...La
    Hontô no ai o mitsukeru - Wahre Liebe finden

    Hallo Leute, ich habe mir mal wieder eine Geschichte ausgedacht. In ihr geht es um Raiu und Akatsuki...
    Lasst euch überraschen

    Kapitel 1 - Akayuki ~ rote Schneeflocke

    Dick in eine rote Decke eingewickelt lief ich rüber zu den Ställen unseres Hofes. Raito (jap.: Licht), meine Schneeweiße Stute, stand noch auf der Weide und da man in den Nachrichten ein Gewitter angesagt hatte wollte ich sie lieber zurück bringen. Ein Herbstgewitter konnte hier auf dem Land schnell stärker werden.
    So schnell ich konnte schnappte ich mir ihr dunkelgrünes Halfter und schloss die Tür wieder, damit die anderen Tiere, welche auch im Stall lebten, sich nicht erschreckten.
    Kaum hatte ich das Gattertor erreicht zuckten auch schon die ersten Blitze am Himmel auf.
    Na die Ferien fangen ja schon super an, dachte ich mir und schnalzte mit der Zunge, um Raito auf mich aufmerksam zu machen. Kurz darauf kam sie auch schon angaloppiert. Unruhig zappelte sie hin und her, während ich versuchte ihr das Halfter um zu legen.,, Mensch Raito, jetzt halt doch mal still!", murrte ich sie an. Raito gehorchte mir und ich schaffte es endlich das Halfter fest zu machen. Als in unserer Nähe ein Blitz einschlug und ein Baum zu Boden stürzte wieherte Raito erschrocken auf.
    Und weil Pferde bekanntlich Fluchttiere sind - was allerdings in diesem Moment total blöd war - rannte sie los. Da ich ihren Strick festgehalten hatte wurde ich zur Seite geschleudert und direkt vor den umgefallenen Baum. Ein weiterer Blitz schlug ein.
    Eine große blaue Stichflamme entzündete sich vor mir.
    Vor Schreck schrie ich auf, bevor ich auf allen vieren weg von dem brennenden Baum eilte.
    Ich hatte zwar schon diverse Situationen überlebt, verkraftet und so weiter, aber dennoch spielte ich nicht gerne mit meinem Leben. Schließlich hatte ich nicht vor mit meinen 14 Jahren schon zu sterben. Ein weiterer blitz zuckte ein. Um mich herum war jetzt von allen Seiten Feuer.
    ,, Moment mal... Das geht doch gar nicht!", rief ich aus.
    Das hier funktionierte wirklich nicht nach Naturgesetzten. Erstens war es so ziemlich unmöglich, das ein Blitz mehrmals in die gleiche Stelle einschlägt, Zweitens war mir überhaupt nicht heiß - was mich allerdings schon etwas wundert - und Drittens: FEUER IST NICHT BLAU, WENN ES DURCH EINEN BLITZ ENSTEHT!
    Mein Augen wurden schmal.,, Sag mal, will mich hier jemand verarschen?" Ich kickte wütend einen kleinen Kieselstein in das blaue (!) Feuer, der daraufhin zu zischen begann.,, Haha, sehr witzig. Und was passiert als nächstes?" Hätte ich doch nicht gefragt...
    Das Feuer wurde von blau zu grün und von grün zu schwarz. Ich klatschte mir mit meiner Handfläche gegen die Stirn.,, Ernsthaft!" Immer wieder zuckten Blitze um mich herum ein. Gelangweilt setzte ich mich auf den Boden, das wurde mir hier echt zu doof.
    Doch plötzlich zuckte ein gewaltiger Blitz durch meinen Körper, ich schrie vor Schmerz auf.
    Es fühlte sich an, als ob tausende von Nadeln immer wieder auf mich einstechen würden.
    Tja, jetzt habe ich doch mit dem Leben gespielt und das ist wohl meine Strafe dafür, dachte ich mir und ich musste gequält grinsen, als ich Blut spuckte.
    Rot. So ein tiefes und intensives Rot.
    Langsam merkte ich wie meine Beine nachgaben. Ich begann zu zittern, um mich herum wurde es dunkel. Noch einmal durchzuckte mich ein höllischer Schmerz.
    Ich schrie. Vor Verzweiflung und vor Angst.
    Ich hatte immer gehofft an der Seite einer Person zu sterben, die mich lieb hat. Ich wollte nie so verenden. Dabei wollte ich doch meine Ferien zusammen mit Raito verbringen...


    Dunkelheit.
    Sah so der Tod aus?
    Ich konnte mich nicht bewegen, denn alles an mir Schmerzte.
    Plötzlich erschienen um mich herum gelbe und blaue Lichter. Sie wirbelten um mich herum und ich vergaß meine Schmerzen. Meine Augen folgten jeder ihrer Bewegungen, ich war wie gebannt, konnte meinen Blick nicht von ihnen wenden.
    Leise ertönte eine Melodie. Ich kenne dieses Lied! Meine große Schwester hat es mir früher oft vorgesungen. Ich erinnere mich nur nicht mehr an den Text...
    Noch immer folgen meine Augen diesen wunderschönen Lichtern, ein leises wispern ertönet.,, Raiu, Raiu, wie wussten du kommst, wir wussten es!"
    Erstaunt sah ich auf und löste mich von dem Anblick der Lichter.,, Wie ..., woher wisst ihr wie ich heiße?"
    ,, Wir haben gewartet."
    ,, Jaja, ganz lange gewartet!"
    ,, Aber du bist gekommen!"
    Ich verstand nur Bahnhof,,, Was, was meint ihr? Ich verstehe nicht?"
    ,, Du musst herausfinden, wer du bist."
    ,, Jaja, finde es heraus!"
    ,, Du wirst es schon herausfinden."
    Die drei piepsigen Stimmen verhallten. Suchend sah ich mich um. Was haben diese Stimmen gemeint? Herausfinden wer ich bin...


    Ich öffnete meine Augen, als etwas feuchtes auf meiner Wange landete. Der Schmerz kam zurück und ich zuckte erschrocken zusammen. Mir war eiskalt. Zitternd setzte ich mich aufrecht hin und sah mich um.
    Schnee, Wald.,, Yuki no mori (jap.: Winterwald)," flüsterte ich leise und stolz auf meine japanisch Kenntnisse.
    ,, Natsu no mori (jap.: Sommerwald) wäre mir lieber." Zitternd betrachtete ich meine Finger. Ein großes Fragezeichen stand mir jetzt wohl im Gesicht. Sie sahen so ... anders aus. Erst jetzt bemerkte ich das hier alles anders aussah. Wie in ...,, Neeeeeeeiiin!", schnell schüttelte ich diesen Gedanken ab. Unmöglich, ich konnte mich ja schlecht in der Welt von Naruto/ Naruto Shippuden befinden, das war unmöglich. Allerdings ...
    Ich machte die Fingerzeichen eines Jutsus, dass ich mir mal ausgedacht hatte.
    ,, Kaminari no gâdian!" (jap.: Hüter des Blitzes)
    Vor mir schlug plötzlich ein Blitz ein, der sich langsam in einen Wolf verformte.,, Ich glaubs nicht..."
    Langsam schritt ich vor und berührte den Blitz-Wolf. Kurz durchzuckte mich ein kleiner Stromschlag, aber danach konnte ich ihn ohne zu zögern streicheln.
    Als der erste Schock überwunden war löste ich das Jutsu auf und probierte es noch einmal.
    ,, Raiu âmâ no jutsu!" (Jutsu der Gewitterrüstung) Kurz leuchtete um mich herum etwas blau auf, schon stand ich in einer Rüstung da, wie ich sie mir immer vorgestellt habe.,, Ist ja geil!"
    Sofort wurde mir wieder wärmer, wenn auch die Schmerzen nicht verschwanden.
    Da ich nicht wirklich wusste wo ich mich befand beschloss ich einfach mal los zu laufen, vielleicht würde ich ja früher oder später herausfinden wo ich mich befinde.


    Stundenlang war ich jetzt schon durch den verschneiten Wald gelaufen. Ab und zu war mir ein wildes Tier unter die Augen gekommen, allerdings war es, sobald es mich sah, auch schon wieder verschwunden. Langsam brach die Nacht an und die Sonne begann hinter den weißen Bergen zu verschwinden. Jetzt musste ich mir schnellstmöglich ein Versteck suchen oder ich würde die Nacht über noch erfrieren. Ich war gerade eben erst knapp am Tod persönlich vorbeigeschlichen, jetzt unachtsam zu sein würde ich mir nicht leisten können. Als ich an einem zugefrorenem See ankam musterte ich nachdenklich mein Spiegelbild. Meine eigentlich kurzen braunen Haare, die immer ein paar Naturwellen hatten waren jetzt hellblau und gingen mir glatt hinunter bis zu der Mitte meines Rückens. Meine sonst so fröhlichen meerblauen Augen waren jetzt goldgelb und sahen mich selbst müde an. Meine Rüstung bestand aus einem weißen Ärmellosen T-Shirt, das mir bis knapp unter den Po ging und blaue Muster besaß. Kurz über meiner Brust begannen dunkelblau Handschuhträger mit einer goldenen Umrandung. Die Handschuhe waren weiß, begannen kurz unter meiner Schulter und waren Fingerfrei. Um meine Taille trug ich einen hellgrauen schmalen Gürtel. Außerdem trug ich noch einen dunkelblauen Rock mit einem weißen Streifen und eine weiße Hose mit jeweils drei dunkelblauen Streifen auf den Hosenbeinen. Meine Schuhe waren weiße Stiefeletten. Und um das Ganze noch etwas abzurunden besaß ich einen ebenfalls weißen Mantel, den ich mir, wie ich es wollte, um die Schulter binden konnte oder hinten an meinem Oberteil festmachen könnte. Jetzt lag der Mantel über meinen Schultern, worüber ich sehr dankbar war.
    Ich legte meine Hand auf das Eis und verlagerte etwas Gewicht darauf, um heraus zu finden, wie dick das Eis war. Langsam wagte ich die ersten Schritte. Das Eis hielt mein Gewicht aus!
    Langsam lief ich immer weiter. Ich hatte die Mitte des vereisten Sees gerade erreicht, als ich ein gefährlich klingendes Knacken vernahm. Mein Herz begann schneller zu schlagen, Nein, nicht jetzt! Ich kniff meine Augen ängstlich zusammen und hielt meinen Atem an. Nicht bewegen!, schrie ich mich selbst in Gedanken an. Ein weiteres Knacken ertönte.
    Ein gewaltiger Adrenalin stoß durchfuhr mich, ich rannte sofort los. Mein Herz raste, ich hechtete immer weiter, nahm alles was um mich herum geschah gar nicht mehr war.
    Ich bekam durch meine unregelmäßige Atmung Seitenstechen. Meine Lunge schnürte sich drohend zu. Gewaltige Panik stieg in mir auf. Die Natur oder ich, wer würde wohl gewinnen?
    Der Boden unter meinen Füßen verschwand. Wasser!
    Eiskalte Wassermassen pressten sich auf mich nieder, drohten mich zu zerquetschen. Ich begann zu zittern. Versuchte fieberhaft mich irgendwo am Rand fest zu halten.
    Meine Hände kratzte ich mir an einem scharfen Stein auf, als ich mich versuchten an ihn zu klammern. Meine Sicht verschwamm langsam und meine Kraft ließ nach.
    Alles Schmerzte und mir war eiskalt. Langsam rutschten meine Hände ab, meine Finger wollten mir nicht mehr gehorchen. Angst stieg in mir auf und vermischten sich mit meiner Panik.
    Angst davor hier irgendwo zu erfrieren, Angst vor dem Tod, welcher immer näher zu kommen schien. Wollte sich meine Seele holen, mich in die Hölle schicken. Der Tod.
    Meine Bewegung erschlaffte. Meine Sicht wanderte von verschwommen zu schwarz. Ich hörte mein Herz pulsieren. Langsam, zu langsam. Eine einzelne Träne rollte meine Wange hinunter. In dieser kälte fühlte es sich an als würde sie brennen.
    Eine einzelne Schneeflocke legte sich auf meiner Hand nieder. Färbte sich durch mein Blut rot und schmolz dann.
    Meine Augen fielen mir zu und ich wurde bewusstlos.

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1383075597
Hontô no ai o mitsukeru
Hontô no ai o mitsukeru
Raiu wacht auf einmal in Narutos Welt auf ...Natürlich ist Akatsuki wieder mit von der Partie
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2013-10-29
407D
Naruto

Kommentare (1)

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Hiko Nanashi (90294)
vor 762 Tagen
Schreib auf jeden Fall weiter! Die Geschichte klingt gut!