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Ein ganz normaler Schultag (3.Teil)

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1 Kapitel - 1.112 Wörter - Erstellt von: Der Erzähler - Aktualisiert am: 2013-11-01 - Entwickelt am: - 1.167 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der Kampf um die Schule hat begonnen. Okay, ich habe schon ein paar Schlachten geschlagen, aber für die Schule habe ich noch nie gekämpft. Ich bin wahrscheinlich der erste Streber der gegen einen Oger kämpft....

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    Das Schulgebäude bebte erneut. Marc nahm sein Schwert in die Hand und setzte ein grimmiges Gesicht auf. "Sam, hilf den Lehrern die Schüler zu evakuieren! Sarah, du suchst dir eine sichere Position, wo du alles im Blick hast. Mit dem Walkie Talkie bleiben wir in Kontakt." Sarah nickte ihm zu und verschwand flink. Sam schleppte sich noch die Treppen hoch, als es ihm zu lange dauerte, benutzte er einen einfachen Schwebezauber um die Treppe hoch zukommen.
    "Manchmal frage ich mich, warum wir ihn überhaupt aufgenommen haben." seufzte Marc.
    Ich grinste und sagte nichts dazu. Wir rannten zu den Ausgängen, die eigentlich für die Schüler gesperrt waren, quer über den Schulhof auf die Straße. Da stand direkt vor uns der Oger. Ich glaube ich war froh von hier unten so wenig von ihm zu sehen . ich hatte in Büchern gelesen, dass diese Biester ziemlich widerlich aussehen sollen. Von hier unten sah er nur ein wenig grünlich und gigantisch aus. Mit einen Schritt zerschmetterte er den Asphalt. Die Autos in der Gegend waren schon zu Klump zertreten lagen am Straßenrand. Die Schüler rannten panisch von den Oger weg. Ich konnte es ihnen nicht verdenken. Der Einzige der auf den Oger zu rannte war so ein Typ, den ich von Weiten nicht erkennen konnte. Er versuchte die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und hampelte ein wenig herum. "Na toll. Wer ist das denn?" murmelte ich leicht verärgert. Marc versuchte schon Kontakt zu Sarah aufzunehmen.
    Das Walkie Talkie schien einen Durchhänger zu haben, jedenfalls kam nur ein Rauschen heraus. Das einzige Wort das ich verstand war "Semmelhausen" Oh, oh, war das wirklich unser Mathelehrer? Ich kniff die Augen zusammen und wünschte ich hätte meine Brille mitgenommen. "Das ist er." flüsterte Marc. "Das der auch immer den Helden spielen muss!" sagte ich und verdrehte die Augen. "Soll ich mich um ihn kümmern, oder willst du?" fügte ich hinzu. "Mach du lieber. ich glaube der Typ mag mich nicht sonderlich." Also rannte ich zu ihm hin und rief ihm zu: "Sind sie verrückt geworden?" Dieser Kerl grinste nur und sagte: "Normalerweise würdest du dir dafür Nachsitzen einhandeln!" Ich ging nicht darauf ein und fragte: "Was wollen sie damit erreichen?" Er sah plötzlich sehr konzentriert aus. "Ich bin Marathonläufer, ich kann ihn aus der Stadt locken!" Jetzt wurde ich langsam sauer. "Wenn sie hundert Schritte machen, macht der Oger einen!" brüllte ich. Der Oger schien mich jetzt auch zu realisieren und versuchte mich zu zertreten. Nur mit Mühe wich ich ihm aus und holte mir ein paar Schrammen. "Unser Team kümmert sich um ihn!"
    "Ihr seid immer noch meine Schüler! Nur weil ihr euch verantwortlich fühlt, Mrs. Riesenzahnstocher, müsst ihr das noch lange nicht sein! Ich kann mir selbst helfen, keine Sorge." Ich winkte Marc zu mir rüber und ich kam ihn entgegen. "Er ist nicht so kooperativ wie Herr Wolfinger." meinte ich resigniert. "Was hat er vor?" fragte Marc verwundert. "Er will ihn aus der Stadt locken!"
    "Ist er irre? Das schafft er niemals!"
    "Was hast du vor?" fragte ich ihn. "Oger muss man am Auge treffen. Von hier unten können wir gar nichts machen und selbst Sarah kann ihn nicht treffen, wenn er so herumtaumelt." schloss er.
    "Dann brauchen wir wohl Sams Hilfe!"
    "Okay, du und unser durchgeknallter Lehrer lockt ihn weg. Wenn der Oger umfällt, reißt er mehrere Häuser mit. Bringt ihn auf den Sportplatz! Sam hilft mir dann hoch und ich bring den Kerl zu Fall!"

    Herrn Semmelhausen war es bereits gelungen den Oger aus der Straße zu locken. ich rannte zu ihm hin und rief: "Richtungswechsel! Wenn sie schon helfen wollen, dann locken sie das Vieh zum Sportplatz, mein Freund da drüben kümmert sich um den Rest. Alles klar soweit?" Er nickte und half mir den Oger Richtung Sportplatz zu locken. Der kaute dummerweise gerade sehr interessiert auf einem VW herum. Herr Semmelhausen jaulte auf. "Mein armes Auto!"
    Dann wurde er echt wütend. Ich beobachtete verwundert wie er eine Autotür herausriss und nach dem fiesen Oger schleuderte. Der machte sofort eine Kehrtwende und rannte sofort ihm hinterher. Als sich unsere Blicke trafen, hob ich eine Augenbraue. "Ich habe doch gesagt ich kann mir selbst helfen! Ich habe ein wenig Werwoflblut in mir. Alles klar soweit?" Ich schüttelte den Kopf und rannte ebenfalls Richtung Sportplatz. Als der Oger ihn betrat, sah ich gerade wie Marc zu seinen Gesicht flog. Er bohrte sein Schwert in sein Auge und zog es wieder heraus. Der Oger taumelt und stolperte schließlich über das Volleyballnetz. Ich ging aus den Weg und als der
    Oger fiel sprang Marc schnell ab und rollte sich ab. Sarah spickte von oben den Oger mit Pfeilen. Sam bastelte aus dem Volleyballnetz eine Fessel und ich gab ihm mit einen gezielten Stoß den Rest. Sam kam heruntergeschwebt und nahm Sarah ihm Arm mit. "Hoffentlich sollen wir denn nicht entsorgen!" meinte Sarah ärgerlich. "Wir sollen wir das bloß dem Direktor erklären?" murmelte Herr Semmelhausen. "Wir haben es geschafft, Leute! Freut euch doch einfach!" meinte ich. "Wann haben wir denn je Zeit uns zu freuen?" meinte Marc pessimistisch. "Ich, jedenfalls räume mit auf!" meinte Sam.
    "Ich bin ja an die irrsten Streber der Schule geraten!" murrte Sarah und half aber dennoch beim Aufräumen.
    "Das kannst du laut sagen!" stimmte ich ihr zu und half dabei die zersplitterten Stühle aus dem Weg zu schaffen.

Kommentare (1)

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Crazy Pancake (76280)
vor 825 Tagen
Cool, schreibe bitte weiter.