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Ein ganz normaler Schultag? (2. Teil)

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1 Kapitel - 954 Wörter - Erstellt von: Der Erzähler - Aktualisiert am: 2013-11-01 - Entwickelt am: - 987 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Tja, James der sprechende Fahrstuhl bringt uns in den Keller, damit wir die Schule retten können. Wer nur Bahnhof versteht sollte den ersten Teil lesen.

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    James, der sprechende Fahrstuhl, fuhr mit einer unglaublichen Geschwindigkeit nach unten und ich hatte das Gefühl schwerelos zu sein. Auch wenn wir hier auch Sicherheitsgurte haben, schnallte ich mich nie an, auch wenn ich davon manchmal blaue Flecken bekam. Der Einzige, der einen der ausklappbaren Sitze benutzte, war Sam. Er war noch nie ein Draufgänger, gewesen und das würde sich wohl auch nie ändern. Er war der Wissensfreak in der Gruppe, der Magier. Er war sehr klein und ein wenig blass, sodass die meisten sich darüber lustig machen. Ich war ehrlich gesagt, der Meinung, dass er der Mutigste von uns war, weil er immer seine Meinung sagte, auch wenn es keinen interessierte. Marc war unser Kriegsstratege, der uns schon aus allen möglichen Situationen rausgehauen hatte. Er spielte immer dieser Strategiespiele wie Napoleon Total War und manchmal auch ANNO. Er war sehr hitzköpfig und wahnsinnig fasziniert vom Mittelalter. Er hatte immer einen Spruch auf den Lippen, stellte eine Menge Unsinn an. Sarah war eigentlich Radsportlerin, aber was kaum jemand wusste, eine begnadete Bogenschützin, sie war ein wenig aufbrausend, leicht zu nerven, ziemlich arrogant und sehr ehrgeizig. Auch wenn sie immer mal Ärger machte war sie doch ein wichtiger Bestandteil der Gruppe. Sie war wohl aus dem Grund meine beste Freundin, weil sie die ehrlichste und direkteste Person war, die ich kenne. Das konnte man von den Meisten aus meiner Klasse wohl nicht sagen und so war ich ziemlich froh mit ihr befreundet zu sein. Nun kommen wir zu mir, das ist schon etwas komplizierter, da ich schlecht über mich reden konnte. Wenn ihr mich fragt, war wohl nicht viel Besonderes an mir. Aber die Anderen meinen ich wäre die Einzige, die verhinderte, dass wir uns alle verstritten. Ich konnte wohl auch ganz gut mit den Schwert umgehen und ich war auch die Rednerin. Auch wenn ich ziemlich schüchtern war, fand ich doch immer die richtigen Worte und konnte mich ganz gut ausdrücken. Aber genug von mir.
    Wir fuhren also mit unseren Fahrstuhl runter in den Keller und als wir unten ankamen, hatten wir alle (außer Sam) blaue Flecken und waren noch ein wenig benebelt. "Was habe ich gesagt, Mylady? Die Sicherheitsgurte sind nicht umsonst hier eingebaut worden!" sagte James vorwurfsvoll. Ich ignorierte ihn und grinste als sich die Fahrstuhltüren öffneten. Hier war eine gigantische Kammer in der alles Mögliche gelagert wurde. Kriegstrophäen, Waffen aller Art, so auch Handfeuerwaffen für nicht ganz so Magische Angriffe, eine Menge an Köchern und Schwertgurten. Eine Auswahl an Speeren, Wurfsternen, Messern, Katanas, Äxten, Nuchakus und auch nicht ganz so typischen Waffen wie Sensen, Hammern und Mistgabeln. Aber wir hatten nicht nur Waffen, wir hatten hier unten auch Trainingsräume, so eine Trainingspuppe, eine Zielscheibe, aber auch einen Basketballplatz, Sand zum Volleyballspielen. Wegen Sarah haben wir sogar eine Bahn zum Radfahren. Dieser Bunker sah nicht mal so aus wie Einer. Er war in freundlichen Gelbtönen angestrichen und gut beleuchtet. Mir gefällt es hier unten, denn ich habe sogar meine eigene Bibliothek mit vielen Sitzsäcken. Ach ja, was ich auch nicht vergessen darf, ist Sam's Süßigkeiten-Bunker. Seine Eltern sind Vegetarier und er darf auch keine Süßigkeiten, außer Bio-Schokolade zu sich nehmen. Belustigt, beobachtete ich ihn wie er für die Mission seinen Rucksack mit Gummibärchen vollstopft. "Du wirst noch fett, wenn du so viel ist!" rief Sarah entrüstet. "Ist er doch schon!" meinte Marc spitz. Sam wollte schon zu einer Antwort ansetzen, doch ich rief genervt dazwischen: "Leute, wir sind hier um uns für die Mission auszurüsten und nicht um uns zu streiten. Streit ist nie gut. Das schwächt den Zusammenhalt und wir sind schließlich ein Team!" Schnell beeilten wir uns, unseren Krempel zusammenzupacken. Ich zog meine blaue Motorradjacke an. Die Anderen warfen mir vor, dass ich die nur anziehe weil die cool aussieht, aber ich bin der Meinung, wenn mich dieses Teil vor einen Unfall schützt, schützt sie auch vor magischen Angriffen. Außerdem war ich in dem Teil beweglicher als in der Rüstung, die eigentlich für mich bestimmt war.
    Marc zog eine rote Lederjacke an, die genauso cool aussah, aber nicht zum Motorradfahren gedacht ist. Aber über ihn machten sie sich natürlich nicht lustig, weil er der Anführer ist.
    Aber naja, war soll man machen? Sarah schlüpfte in ihre multifunktionale Radsport-Bekleidung. Sie war nicht so schützend, aber Sarah musste uns ja nur mit ihren Bogen Rückendeckung geben und nicht ins Kampfgeschehen eingreifen. Genau wie Sam, der unterstützte uns auch mit seinen Zaubern. Und auch, wenn ich beiden manchmal auf den Mond schießen könnte, sind sie doch für Marc und mich doch überlebenswichtig. Als wir in den Fahrstuhl einstiegen, begrüßte James uns schon mit einen freundlichen "Schon zurück?". Der Fahrstuhl setzte sich in Bewegung und ich fühlte mich ein wenige zermatscht, als wir oben ankamen. Die Türen schwangen auf und ein Ruck durchfuhr das Schulgelände. Ich grinste. Der Kampf hatte soeben begonnen.

Kommentare (1)

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Crazy Pancake (76280)
vor 823 Tagen
Cool, schreibe bitte weiter.