Ein ganz normaler Schultag?

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1 Kapitel - 1.148 Wörter - Erstellt von: Der Erzähler - Aktualisiert am: 2013-11-01 - Entwickelt am: - 1.827 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ehrlich gesagt will ich euch noch nichts verraten, außer vielleicht, dass diese Geschichte total verrückt ist und das ihr sie wohl mögen werdet wenn ihr Fantasy mögt....

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    Der Tag begann mit Biologie. Ich saß mal wieder ziemlich gelangweilt in der Schule und starrte aus dem Fenster. Die Tatsache, dass ich hier im vierten Stock, mehr als den Himmel sah, war schon ziemlich verwunderlich. Aber da gegenüber ein Berg lag auch nichts Besonderes für uns. Auf dem Berg wuchsen eine Menge Bäume, die sich schon langsam bunt verfärbten. Ich hielt ein wenig Ausschau nach Bambi konnte ihn aber nicht sehen. Nur so zur Erklärung, Bambi war ein Reh, das wir letztes Jahr mal drüben auf dem Berg gesehen haben. Unsere ganze Klasse war ganz aufgeregt und unser Englischlehrer hat uns damit aufgezogen, dass wir so kindisch wie Bambifans waren. Ich fands irgendwie lustig und seitdem war Bambi unser Markenzeichen. Ich seufzte und versuchte mich auf den Unterricht zu konzentrieren, was eigentlich relativ leicht war bei Herrn Wolfinger. Er machte das eigentlich ziemlich spannend und war auch noch nie so richtig aus der Haut gefahren, was bei unserer Klasse ziemlich bewundernswert ist. Ich blickte zu meiner Banknachbarin, die auch meine beste Freundin ist. (Ich nenne sie nicht ABF, wenn ich ehrlich bin halte ich das für ziemlich albern). Sarah grinste mich an und ich fragte mich unwillkürlich, was sie wieder dachte. Sie war sehr durchtrainiert und sah ein wenig aus wie ein Latino. "Er hat wieder lila an." Meinte sie und deutete auf Herrn Wolfinger. Ich grinste. Als wir mal in der Cafeteria saßen, hatte sie erzählt, das lila als Kleidungsfarbe ziemlich schwul aussieht. Just in dem Moment kam Herr Wolfinger mit seinen lila Hemd an und sah sie ein wenig seltsam an. Wir haben natürlich einen Lachanfall bekommen und machen uns immer noch über sein Hemd lustig.

    Ich warf gerade noch einen Blick nach draußen
    als die Erde zu beben begann. Ich rannte zum Fenster, aber einige meiner Klassenkameraden waren schneller und versperrten mir die Sicht, aber ich hörte ein "Ohh" und "Ahh" bis sie registrierten, das sie in Gefahr waren. Die gesamte Elektronik spielte verrückt. Die Lampen flackerten und unsere Smartboards stießen Funken aus. Sie wollten zu den Ausgängen rennen, aber die waren gesperrt und konnten nur mit so einer Karte der Lehrer geöffnet werden. Da diese Teile aber elektronisch gesteuert werden konnten die Türen nicht geöffnet werden. Herr Wolfinger versuchte es trotzdem, war aber erfolglos. Er warf einen Blick nach draußen und nachdem die Anderen weg waren, konnte auch ich nach draußen schauen.
    Auf der Straße taumelte ein 300-Meter-Oger herum und versuchte die Schule einzureißen! Er stolperte und riss einige Stromdrähte mit sich. "Na toll." seufzte ich.
    Herr Wolfinger sah geschockt aus, versuchte aber die Situation zu beruhigen. "Okay, Leute. Wir sind auf solche Fälle nicht vorbereitet worden, aber das schaffen wir trotzdem, wenn wir einen kühlen Kopf bewahren. " Nun, ja wenn wir die Türen nicht auf die übliche Weise öffnen können, versuchen wir es eben auf die altmodische Art." Er rannte mit der Schulter voraus auf die Tür zu und versuchte sie einzureißen, aber das Holz war stabiler als es aussah. Keiner lachte, als Herr Wolfinger zurückprallte. Nun, das ist wohl Notfall genug, um die Karten auf den Tisch zu legen." dachte ich. Ich suchte Sarahs Blick und sie nickte. Ich sah ebenfalls zu den anderen Mitgliedern unseres Teams. Marc und Sam. Sie nickten beide. "Okay, Leute. Bleibt mal ganz ruhig." meinte ich zu der ganzen Klasse. "Wir können den Prozess auch beschleunigen." Ich duckte mich ab, denn ich mochte diese ganze Aufmerksamkeit nicht. Alle sahen mich verwirrt an. Die Wenigsten hatten mich je registriert und die Tatsache, dass ich jetzt in einer Gefahrensituation das Ruder ergriff, war für die meisten befremdlich. Ich wusste es war ein denkbar schlechter Moment, aber ich wurde rot und wühlte in meiner Federmappe herum und fischte einen Kugelschreiber heraus. Als ich auf den Knopf drückte, bildete sich ein Langschwert daraus und alle starrten mich noch verdutzter an. "Wie Percy Jackson!" sagte Michael. "Nein, wie Alina Silbermann." berichtigte ich ihn und schnitt mit meinem Schwert ein Loch in die Tür. "Nach euch." meinte ich und deutete auf den Ausgang. Marc, Sam und Sarah warteten noch auf mich. Aber Herr Wolfinger wollte nicht vor uns gehen. "Ich bin verantwortlich für euch. Auch wenn du jetzt ein Schwert hast, kann ich nicht zulassen, dass ihr draufgeht."
    "Es tut mir Leid, Herr Wolfinger, aber hier geht es nicht nur um ein paar Schüler, sondern um die Rettung der Schule, und wer uns im Weg steht, muss unschädlich gemacht werden." sagte Marc und selbst in meinen Ohren klang es hart. "Aber wir werden sie natürlich aus den Gefahrengebiet schaffen, was uns unserer Aufgabe aber auch nicht gerade erleichtern würde." fügte ich hinzu.
    "Also gehen sie bitte aus den Weg, damit wir das nicht tun müssen." meinte Sarah schließlich.
    "Ich hoffe ihr wisst, was ihr tut." Herr Wolfinger warf uns noch einen letzten besorgten Blick zu.
    "Die Rettung der Schule hängt davon ab."

    Sarah hatte schon einen Bleistift hervorgeholt, der sich wie aus Zauberhand in einen Bogen verwandelt hatte. Marc hatte sein Schwert und Sam seinen Zauberstab. Sarah zog ihn immer damit auf, dass er wie Gandalf aussehe, aber wenn ihr mich fragt, ist er dafür ein paar Nummern zu klein. "Nehmen wir den Fahrstuhl?" fragte Sam grinsend. "Yupp, heute fahren wir mal wieder Fahrstuhl." bestätigte ich.

    "James?" Wir standen mitten im Fahrstuhl der Schule, der eigentlich für die Lehrer gedacht ist und für den man einen Schlüssel brauchte. Eigentlich sollte man im Notfall wohl keinen Fahrstuhl benutzen. Aber der Notfall war genauso wenig normal, wie dieser Fahrstuhl. "Mylady?"
    Ein Schaltfläche tauchte auf und ich hielt mein Auge daran. "Ach, Lady Silbermann! Gibt es mal wieder ein paar Probleme?"
    "Ganz genau! Bring uns ganz nach unten, alter Freund."

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