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Warrior Cats- Eiskralle

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1 Kapitel - 2.900 Wörter - Erstellt von: Kaya - Aktualisiert am: 2013-11-01 - Entwickelt am: - 1.369 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der Sternenclan warnt sie vor etwas. Aber vor was? Kristallherz weiß vor was und zwar vor....

    1
    PROLOG
    WINDE PFIFFEN durch den Wald und übers Feld. In der Ferne donnerte es dumpf.
    Ein Blitz blitzte und erstreckte sich über den ganzen Horizont.
    Wolken bedeckten den Nachthimmel. Plötzlich kippte ein Baum auf einen Hügel, am Feld. Aus der Baumkrone kam ein alter grauer Kater raus gesprungen.
    „Schon zum dritten Mal in der Woche. Wieso müssen die Baumkronen immer auf meinen Eingang landen?“,ächzte der alte Kater. Das donnern hatte seine Beschwerden übertönt. Langsam fing es auch an zu regnen. Die Tropfen trommelten auf die Erde. Sie wurden lauter. Das durchnässte Fell des Katers schimmerte silbern.
    Er verzog das Gesicht und sprang zurück in seinen warmen Unterschlupf.


    1.KAPITEL

    Alle Katzen hatten sich auf der Lichtung versammelt. Eine braune Kätzin kuschelte sich fest an sein Junges, dass schon anfing zu zittern. Durch das Gebüsch kamen die Ältesten mit Kaninchen, Mäusen und Buchfinken und lagen sie in die Mitte der Lichtung. Plötzlich kamen ein gelb-weißer Kater und ein weißer Kater herab gesprungen. Alle schauten sie erwartungsvoll an. Doch nur Honigbeere, eine gelb-braune getigerte Kätzin, starrte auf den Hochfelsen und schenkte den anderen keine Beachtung.
    „Wir haben das Dach fertig gebaut. Es tropft zwar noch etwas durch, aber besser als gar nichts“, berichtete der gelb-weißer Kater und schaute eingebildet auf das Dach, dass sie soeben erbaut hatten.
    Der weiße Kater, der auch gebaut hatte, stellte sich neben Honigbeere die fast einschliefe.
    „Honigbeere“, flüsterte er und sofort öffneten sich die blauen Augen der Kätzin wieder.
    „Was ist los, Schneeschweif“, fragte sie müde und rieb sich die Augen.
    „Schlaf bloß nicht ein, ja?“
    Honigbeere nickte und starrte wieder auf den Hochfelsen.
    Es donnerte wieder. Ein Junges zuckte vor Schreck und rannte zurück zur Mutter, die es in den schützenden Arm nahm.
    Als es Blitzte wurde es so hell, dass man nicht bemerkte, dass Schattenstern schon auf den Hochfelsen saß und alle, mit erhobenen Kinn, anguckte.
    Alle wurden ruhig und sahen nach oben zu Schattenstern.
    „Heute haben wir uns versammelt um den neuen Kriegernamen, ihre Kriegernamen zu geben“, erzählte sie.
    Sie machte eine Pause als es donnerte. Ein Regentropfen, der sich oben am Dach, aus Zweigen und Blätter, zum großen Regentropfen gesammelt hatte, tropfte auf Schattensterns Kopf. Ihr Kopf zuckte nach unten und ihre durchnässten Ohren hingen nach unten und sie guckte mit aufgerissenen Augen auf die anderen.
    Der gelb-weißer Kater, presste die Lippen vor Lachen zusammen und wollte sich in den Griff bekommen. Schattenstern schaute jetzt nur den gelb-weißen Kater an, der seinen Bauch vor Lachen hielt.
    „Kristallpfote, dein Name wird ab heute Kristallherz sein. Der Sternenclan ehrt dich für deine Tapferkeit und für deine Ehrlichkeit.“, sagte sie und schaute eine weiße Kätzin an, die aus der Menge trat. Es Blitzte wieder.
    Kristallherz wirkte erfreut und schaute lächelnd zum Hochstein. Ihr flaumiges weißes Fell sträubte sich vor Aufregung.
    „Finkenpfote, dein Name wird ab heute Finkenfeder sein.
    Der Sternenclan ehrt dich für deinen Mut und für deine Geschwindigkeit“, sagte Schattenstern und schaute auf einen schwarz-braunen Kater der nicht aus der Menge trat sondern einfach nur einverstanden nickte. Es donnerte.
    Schattenstern wandte sich wieder der Menge zu und gab ein Zeichen dafür, dass sie jetzt gehen konnte und schon verstreuten sich die Katzen auf der Lichtung.
    „Kristallherz, cooler Name“, meinte der weiße Kater und schaute sie dabei an.
    Sie wurde rot vor Scharm.
    „Rotbake würde besser passen“, meinte Finkenfeder und kam verstohlen und geschmeidig auf die zwei zu. Kristallherz drehte sich um und schon stand Finkenfeder hinter ihr. Sie zog die Ohren nach unten und wurde rot, aber vor Wut.
    „Oh oh“, murmelte Schneeschweif und mischte sich langsam unter die anderen.
    „Was hast du nur?“, fauchte Kristallherz Finkenfeder an.
    Er zuckte nicht zurück wie erwartet sondern schaute sie eingebildet an.
    „Kristallherz, ohne mich würdest du immer noch im Schülerbau hocken.“, meinte er und blinzelte. Kristallherz verzog das Gesicht: „Wie meinst du das?“
    Finkenfeder antwortete nicht denn er sah, dass Honigbeere auf sie zukam.
    „Antwortest du mal?“, fauchte Kristallherz, denn sie sah nicht, dass Honigbeere hinter ihr stand. Kristallherz wollte anfangen zu kämpfen, doch Honigbeere verriet ihr mir ein paar Worten, dass sie hinter ihr war: „Na Kristallherz? Spare dir deine Kraft für deine erste richtige Mission“
    Kristallherz drehte sich langsam um und starrte auf Honigbeere.
    Kristallherz' Fell sträubte sich.
    „Erste Mission?“, fragte sie leise. Honigbeere nickte liebevoll.
    „Meine erste Mission“, freute sich Finkenfeder und schob sich vor Kristallherz.
    „Nun ja, eigentlich...“, stockte Honigbeere als sie von Schattenstern gerufen wurde.
    Sie winkte einmal zum Abschied und wandte sich Schattenstern zu, die schon am Rande der Lichtung auf sie, mit erhobenen Kinn wartete.
    Sie blitzte sie mit grellen Augen an. Ihre Ohren hingen immer noch nach unten.
    „Der Sternenclan hat es in den letzten Zeiten oft regnen lassen. Was meinst du? Ist es ein Zeichen?“, fragte Schattenstern und setzte sich.
    Honigbeere murmelte hoffnungsvoll: „Das kann nur die Heilerin wissen“
    Schattenstern sah über sie hinweg und schaute auf den Bau, der jungen grauen Kätzin.
    Sie war dort geblieben.
    „Entschuldige mich kurz“, sagte sie geistesabwesend und sah nur auf ihren Bau, wo sie jetzt hin lief.
    Honigbeere verfolgte sie mit ihren gelben Augen. Doch als sie, mit ihren Augen, an Kristallherz vorbei kam, hielt sie an.
    Finkenfeder war nirgends zu sehen.
    Honigbeere schaute sich suchend um.
    Da war er ja, bei Schneeschweif. Sie redeten und aßen den Buchfinken.
    „Wirklich?“, fragte der weiße Kater erstaunt. Und schaute dabei Finkenfeder an, der am Buchfinken knabberte.
    „Ja! Meine erste Mission“, miaute er und versuchte, die Federn aus seinen Mund zu kriegen.
    „Möchtest du was?“, fragte Finkenfeder und schob den Buchfinken zum weißen Kater der dankend abwinkte.
    „Was denn für eine Mission?“, fragte er.
    „Zum letzten Mal, ich weiß es nicht!“, meinte er und schaute auf seine braunen Pfoten.
    „Schneeschweif, was war denn deine erste Mission?“, fragte er und schaute wieder auf ihn.
    Schneeschweif schaute ihn mit verblüfften Augen an.
    „Hab ich vergessen“, meinte sie, obwohl sie so genau wies, als ob es gestern gewesen wäre. Sie schaute auf das Dach aus Zweigen und Blättern.
    „Was meinst du? Hat der Regen aufgehört?“, fragte er.
    In diesem Moment krachte die Decke ein und das ganze Wasser fiel in die Mitte der Lichtung. Zum Glück stand da keiner. Alle erschraken und zogen sich zum Rand der Lichtung. Es regnende immer noch, aber es Gewitterte nicht mehr.
    Sofort kamen Schattenstern und Steinpelz aus dem Bau gesprungen und schauten sich das Loch an. Mit dem Zucken des Schwanzes gab sie das Zeichen, dass es wieder von Schneeschweif und Bernstein, dem gelb-weißen Kater, repariert werden sollte.
    Schattenstern drehte sich um und sprang auf den Hochfelsen und schaute alle beunruhigt an.
    „Der Sternenclan warnt uns mit diesen Gewittern. Es soll ein Zeichen sein.“, berichtete sie.
    Schneeschweif drehte sich für einen kurzen Augenblick um und schaute auf Schattenstern. Aus der Menge konnte man ein entsetztes murmeln hören.
    „Wovor warnt uns der Sternenclan?“, fragte einer aus der Menge. Es war Finkenfeder der den Buchfinken zur Seite schob, aufstand und zu Schattenstern rauf guckte.
    Schattenstern war überrascht. Kaum ist er ein paar Monde ein Krieger, schon traut er sich den Sternenclan in Frage zu stellen.
    Schattenstern guckte ihn bedrohlich an.
    „Das wissen wir nicht, aber das viele Gewitter ist ein Zeichen“, meinte Schattenstern mit geschlossenen Augen.
    Das Loch war jetzt wieder repariert und Schneeschweif und Bernstein kamen wieder von oben herab gesprungen.
    „Ich möchte, dass ihr jetzt geht“, befahl sie und die Schüler quetschten sich in den Schülerbau, die Krieger in den Kriegerbau und Schattenstern zog sich zurück in ihre Höhle. Nur noch Steinpelz guckte rauf in den Himmel. Wo normalerweise das Sternenvlies leuchten sollte, bedecken Wolken den Himmel.
    Kristallherz und Finkenfeder mussten Nachtwache halten, wie immer.
    Sie legten sich auf den Hügel, von dem aus man die ganze Lichtung sehen konnte.


    Warme Sonnenstrahlen bestrahlten die Lichtung.
    Kristallherz gähnte.
    Sie streckte sich und sprang runter. Ihr Magen knurrte. Sie nahm den Frischbeutehaufen ins Visier und kam darauf zu. Sie hatte schon die Wühlmaus im Blick.
    Doch kurz davor, sprang Finkenfeder an ihr vorbei, schnappte sich die Wühlmaus, rollte sich am Boden, zeigte mit der Pfote auf sie und lachte sie aus.
    „Zu langsam, alte Schnecke!“, lachte er.
    „Na und, da nehme ich mir deine Freunde“, meinte Kristallherz und schaute auf ihn.
    „Meine Freunde?“
    „Den Buchfinken“, sagte sie und nahm sich ihn vom Frischbeutehaufen.
    Finkenfeder rollte mit den Augen und ging zu Honigbeere.
    „Also, was ist es denn für eine Mission!“, platzte er, noch eine Schwanzlänge von ihr entfernt, heraus.
    Honigbeere wurde still und sagte leise: „Eigentlich ist es Kristallherz' erste Mission“
    Finkenfeder verzog das Gesicht. Er wurde still. Erst noch prall voll von Energie, jetzt traurig und leer.
    Er tat so als ob es ihn nichts ausmachen würde: „Oh, ist schon...ok.“
    Honigbeere sah wie er sich enttäuscht umdrehte und zurück zu Kristallherz trottete.
    Kristallherz hatte ihren Buchfinken schon verputzt.
    Finkenfeder warf die Wühlmaus zurück auf den Haufen und murmelte zu Kristallherz, als er an ihr vorbei ging: „Hier, hab kein Hunger mehr“
    Sie guckte ihn verblüfft an wie er sich in den Kriegerbau quetschte.
    Winde strichen über ihr Fell.
    Sie sah Schattenstern, wie sie sie anguckte. Was wollte sie? Sollte Kristallherz zu ihr kommen? Sie stand auf, und Schattenstern nickte, also kam Kristallherz zu ihr.
    „Was ist los?“, miaute sie ängstlich.
    Schattenstern setzte sich und fing an zu reden: „Ich habe eine Mission für dich“
    Wusste ich doch! Dachte sich Kristallherz.
    „Du sollst mit Honigbeere und Schneeschweif dieses Päckchen am Fluss abliefern.“, befahl sie und gab ihr ein Päckchen.
    „Was ist da drin?“, fragte Kristallherz und wollte es öffnen, doch Schattenstern hielt sie zurück.
    „Nicht öffnen!“, zischte sie: „Geh jetzt“
    Kristallherz nahm das Päckchen in das Maul und sah Schneeschweif und Honigbeere am Rand der Lichtung auf sie warten.
    „Kristallherz, wohin geht's denn?“, rief eine Stimme hinter ihr her.
    Als sie sich umdrehte sah sie wie Finkenfeder auf sie zukam.
    Doch als er das Päckchen sah blieb er stehen.
    „Oh verstehe, deine Mission“, sagte er verlegen und schaute sie feindlich an.
    Honigbeere und Schneeschweif gingen los und Kristallherz folgte ihnen.
    Sie guckte noch mal nach hinten dann aber wieder nach vorne.
    Schneeschweif sprang über einen umgestürzten Baum und Honigbeere glitt unten durch. Kristallherz glitt auch. Sie konnte schon das Plätschern des Flusses hören.
    Sie hielten kurz an, gingen dann aber auch weiter.
    Als sie am Ufer waren nickte Schneeschweif als Zeichen, dass sie das Päckchen ablegen sollte
    „Jetzt weg hier, wir sind schon nah genug am Flussclan Territorium „, flüsterte Honigbeere und drehte sich langsam um.
    Doch als im Gebüsch, am anderen Ufer des Flusses, etwas raschelte, blieben sie stehen und schauten vorsichtig rüber.
    Aus dem Gebüsch kam eine Silberne Kätzin raus gesprungen.
    Schneeschweif breitete die Krallen aus und Fauchte.
    Honigbeere und Kristallherz wollten wegrennen, doch die Kätzin versperrte ihnen den Weg. Nun sahen sie keinen Ausweg. Der einzige Weg war, über den Fluss zu springen. Aber soweit? Kristallherz wollte es erst gar nicht versuchen.
    Ängstlich schaute sie auf den rasch fließenden schwarzen Fluss.
    Doch als die Kätzin zum Hieb ansetzten wollte, traf sie etwas an ihrer rechten Flanke so, dass sie auf dem Boden lag.
    Doch schnell sprang sie wieder auf.
    „Silberhauch“, fauchte Schneeschweif.
    „Schneeschweif“, fauchte sie zurück.
    Aber wer hatte sie nun getroffen?
    Kristallherz schaute nach rechts. Sie riss die Augen auf als sie Finkenfeder dort liegen sah.
    „Finkenfeder!“, rief sie vor entsetzten. Er rührte sich nicht.
    Noch einmal flüsterte sie seinen Namen. Doch als sie sah, dass er sich aufrichtete, die Krallen ausfuhr und fauchte, wurde ihr klar, dass das nicht Finkenfeders Ende war.
    Silberhauch nahm ihn als keine große Bedrohung wahr und stürzte sich auf Schneeschweif, der auswich.
    Sie knallte gegen einen Felsen und fauchte: „Wie oft sollen wir es noch sagen: Wir wollen euer bescheuertes Friedensangebot nicht!“
    Sie drückte den Felsen von sich weg und landete auf Finkenfeder.
    Sie bohrte ihre scharfen Zähne in seinen Rücken.
    Er schrie vor Schmerz und wälzte sich auf dem Boden, um sie abzuschütteln.
    Dies hatte er auch geschafft. Er zuckte und schmiss sich auf Silberhauch, die gerade mit Honigbeere kämpfte. Er stieß sie wieder an der rechten Flanke.
    Sie hatte sich kurz vor der Schlucht an Finkenfeder fest geklammert.
    Nun fiel er runter. Kristallherz wurde starr vor Angst, doch die Angst war schnell verflogen als sie sah, dass er sich an Silberhauchs Hinterbeinen festgehalten hatte.
    Sie trat ihn mehrmals im Gesicht.
    Honigbeere und Schneeschweif wollten helfen, ihn wieder rauf zu ziehen.
    Doch der Abhang hielt nicht lange und brach ab.
    Finkenfeder schrie und verschwand mit Silberhauch im Nebel des Flusses.
    Kristallherz schaute nach unten. Keine Spur.
    Sie wollte nach unten, ihm helfen, doch Honigbeere und Schneeschweif hielten sie zurück.
    „Ich muss ihn aber retten!“, fauchte sie und riss sich von Schneeschweif los.
    „Kristallherz, Finkenfeder ist schon auf dem Weg zum Sternenclan“, sagte Honigbeere und deutete in den gräulichen Himmel: „Wir können ihn nicht mehr retten.“
    Tränen kamen in Kristallherz' Gesicht auf und sie fing an, schwer zu atmen.
    „Komm“, murmelte Schneeschweif leise und ging Richtung Fluss abgewandte Seite.
    Honigbeere hinter ihr her. Kristallherz schaute noch einmal in den Flussnebel.
    Dies muss ein Traum sein! Bitte dies ist nicht wahr! Dachte sie vergeblich.
    Sie folgte dann auch Honigbeere.
    Kristallherz schaute auf das Päckchen.
    „Alles nur wegen diesen blöden Päckchen“, murmelte sie wütend und preschte hinter Honigbeere und Schneeschweif hinter her, die schon weit voraus waren.
    Als sie langsam und Traurig unter dem Baumstamm durch glitt dachte sie an die Warnung vom Sternenclan. War Finkenfeders Tod das, wovor der Sternenclan sie warnte? Sie bemerkte nicht das sie schon beim Lager war.
    „Kristallherz! Was ist passiert?“, rief eine Stimme.
    Es war Schattenstern die aus ihrer Höhle raus gesprungen kam.
    Kristallherz hielt den Atem an und murmelte leise: „Finkenfeder …“
    „Ja?“, wollte Schattenstern genau wissen.
    „...ist tot“, schluchzte sie und hielt sich die Pfoten ins Gesicht.
    Schattenstern ließ sie alleine, um auf den Hochfelsen zu klettern.
    „Alle sollen sich versammeln“, rief sie mit erhobenen Schwanz.
    Schneeschweif, Honigbeere, Steinpelz und Bernstein kamen als Erste.
    Sie mussten es von Honigbeere und Schneeschweif erfahren haben.
    Dann kamen auch die anderen mit verwunderten Gesicht.
    „Was ist los?“, fragte einer.
    „Der Sternenclan hatte uns gewarnt. Doch nicht mal die Warnung konnte uns darauf vorbereiten, dass Finkenfeder starb.“, erzählte sie und schaute mit Gesenkten Kopf nach unten. Ein entsetztes Geräusch erhob sich über die Menge.
    Kristallherz' Augen wurden rot vor Tränen.
    Schattensterns Augen rollten zu ihr: „Kristallherz, erzähl was passiert ist.“
    Sie fing langsam an zu erzählen: „Honigbeere, Schneeschweif und ich wollten das Päckchen überbringen.“ Sie machte eine Pause als sie ihre Tränen zurück hielt.
    „Kurz vorm Fluss, wollten wir das Päckchen absetzten“, erzählte sie: „Da hat aber Silberhauch, glaube ich, angegriffen und gesagt, dass sie das Friedensangebot nicht haben wollen. Da kam Finkenfeder...“, sie musste wieder anfangen zu weinen: „Und ist mit ihr in den Fluss gefallen“
    Jetzt weinte sie richtig. Honigbeere und Schneeschweif wollten sie beruhigen, doch sie wich immer ab.
    Schattenstern schaute sie erstaunt an. Dann gab sie das Zeichen das alle gehen sollten. Kristallherz rannte zurück in den Kriegerbau.
    „Kristallherz!“, rief Schattenstern hinter ihr her.
    Doch dann ging auch sie in ihre Höhle zurück.
    Honigbeere und Schneeschweif folgten Kristallherz in den Kriegerbau.
    Als sich keiner mehr auf der Lichtung befand, strich eine Brise rüber.
    Dann wurde es still, die Sonne ging unter und dann war es Nacht.

Kommentare (7)

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Flammenkralle (80584)
vor 571 Tagen
Gut geschrieben, schreibst du eine Fortsetzung?
silbersee (72386)
vor 829 Tagen
coole Geschichte ( falkenblzt ist gemein)
Warrior (73310)
vor 987 Tagen
Viele Rechtschreibfehler! Sonst echt gut! =)
DerJemand (73310)
vor 987 Tagen
wow,, coole geschichte
eiskralle (49004)
vor 1056 Tagen
Gute geschichte :-D
Kaya (32058)
vor 1325 Tagen
Sorry für den kleinen Schreibfehler ;)
kaya (08072)
vor 1331 Tagen
bewertet ihr auch mal bitte?