Das Kind von Severus Snape Teil 7.

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6 Kapitel - 6.745 Wörter - Erstellt von: Lexi1995 - Aktualisiert am: 2013-10-15 - Entwickelt am: - 7.259 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das ist der siebte Teil meiner FF um Alexandra und ihr Leben in Hogwarts. Wie immer ist nicht alles genauso wie in den Büchern.

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    Malfoys Sicht: Der Weihnachtsball rückte immer näher und ich hatte sie immer noch nicht gefragt. Wenn ich es nicht bald tat würde sie jemand andere
    Malfoys Sicht:
    Der Weihnachtsball rückte immer näher und ich hatte sie immer noch nicht gefragt. Wenn ich es nicht bald tat würde sie jemand anderes fragen. Aber würde sie denn überhaupt mit mir hingehen wollen? Immerhin ärgere ich sie, oder hatte sie zumindest geärgert. In letzter Zeit tat ich es nicht mehr. Ich wusste das sie noch niemandem zugesagt hatte, und jeden ab gewimmelt hatte der sie gefragt hatte. Unglaublich dieses Mädchen. Jeder wollte mit ihr auf den Weihnachtsball und sie wollte keinen von denen. Es waren ziemlich viele dabei die gar nicht mal so schlecht waren, nur warum Grabbe und Goyle sie gefragt haben verstand ich nicht so richtig. Gerade als ich von meinem Buch in der großen Halle auf sah, kam sie durch das Portal gelaufen und setzte sich zu ihren Freunden. Potter, Granger und Weasley behandelten sie seit der ersten Aufgabe wie ein rohes Ei und man konnte sehen dass es ihr gegen den Strich ging. Sie schlug ihr Buch auf und fing an ihre Hausaufgaben zu machen. Deshalb wandte ich meine Aufmerksamkeit auch wieder meinem Buch zu, hörte aber mit einem Ohr zu ihrem Tisch hinüber. Denn dort fragte eine der Weasley Zwillinge gerade diese Bell ob die beiden auf den Ball gingen. Ich sah auf um die Abfuhr zu sehen die er bekommt, doch Bell nahm an und ich sah dass es ihr gar nicht gefiel. Doch sie wandte sich wieder ihrem Buch zu und ignorierte ihre beste Freundin die gerade etwas sagen wollte. Ich stand auf und gab Snape mein Buch damit er alles nachschauen konnte. Gerade wollte ich mich umdrehen und die Halle verlassen doch ich besann mich eines besseren und ging zu Alexandra und ihren Freunden. Sie merkten nicht dass ich hinter ihr stand. Erst als ich anfing zu sprechen hoben alle ihren Kopf und sahen mich feindselig an, alle außer Alexandra. „Ähm... Alexandra? Könnte ich kurz mal mit dir reden?“, fragte ich sie unsicher und sah wie sie anfing zu lächeln. „Draco Malfoy mal schüchtern? Diesen Tag muss ich mir unbedingt in meinem Kalender anstreichen“, meinte sie und lächelte weiter. Ich hatte meine Frage eigentlich schon aufgegeben, doch sie fragte mich: „Also, um was geht es denn?“ Verlegen strich ich mir meine Haare zurück und steckte meine Hände in die Hosentaschen. „Ja... Also.. Ich wollte dich fragen... ob du vielleicht... Ach verdammt!“, stotterte ich und brach dann ab. Ich bekomme das nicht hin! Warum war das nur so schwer? Alexandra sah mich weiterhin an und strich sich ihre Locken zurück. „Jetzt fang noch einmal von vorne an und schön langsam“, sagte sie und nickte mir ermutigend zu. Tief atmete ich noch einmal durch bevor ich einen weiteren Versuch startete. „Also... Ich wollte dich fragen, ob du vielleicht... Lust hättest... mich zum Ball zu begleiten?“, fragte ich und war ehrlich erleichtert das ich es geschafft hatte. Mittlerweile hatte ich die ganze Aufmerksamkeit der Halle erregt und fühlte mich etwas unwohl. Es fühlte sich endlos lange an bevor Alexandra mir antwortete. „Ich geh nur unter einer Bedingung mit dir zum Ball“, sagte sie und ich sah sie fragend an. „Nenn mich bitte nicht Alexandra. Lexi reicht vollkommen“, bat sie mich und ich nickte schnell. Lächelnd stand sie auf und blieb vor mir stehen. Sie war kleiner als ich, also musste ich etwas nach unten schauen. „Gut, Malfoy.... Draco. Ich gehe mit dir zum Ball“, sagte sie mir zu und ich atmete auf. Die Halle war anscheinend ziemlich sprachlos denn keiner sagte mehr etwas. Lexi drehte sich um und sah alle böse an. „Müsst ihr alle so glotzen? Macht lieber Hausaufgaben“, sagte sie laut und die Schüler fühlten sich sichtlich ertappt. Dann drehte sie sich zu Granger und meinte: „Jetzt hast du doch einen Vorwand mich zum Kleider kaufen zu schleppen.“ Ich drehte mich um und ging. Beinahe war ich schon beim Portal als ich meinen Namen hörte. „Draco!“, rief Lexi und ich drehte mich um. „Ich freu mich auf den Abend“, sagte sie und ließ sich lächelnd auf ihren Platz fallen. Sofort stürzten sich ihre Freunde auf sie und fingen an zu reden. Doch ich ging glücklich durch die Gänge und dachte an den Abend des Balls.

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    Lexis Sicht:
    Ich ging wirklich mit Draco Malfoy auf den Ball. Er hatte mich gefragt, obwohl ich ihm immer einen Korb gegeben hatte. Hermine und ich gingen gemütlich runter nach Hogsmeade und betraten dort ein Geschäft mit Ballkleidern. Meine beste Freundin musste gar nicht lange suchen, da hatte sie schon ihr Traumkleid gefunden. Mit dem ging sie dann in eine der Umkleiden und kam wenig später wieder heraus. „Hermine, du siehst echt toll aus“, sagte ich und grinste. Hermine lächelte leicht und sah sich in dem großen Spiegel an. „Meinst du?“, fragte sie und ich nickte begeistert. „Gut, wenn meine beste Freundin findet das es mir steht werde ich es nehmen“, sagt sie und ich drehte mich lächelnd zu den Kleiderständern um. Die Kleider waren wirklich toll, nur waren sie entweder zu kurz, oder zu eng, oder die Farbe passte mir nicht. Als Hermine aus der Umkleide heraus kam schrie ich: „Das ist es!“ Sofort kam meine beste Freundin zu mir gelaufen und schob mich in die Umkleide. Dort zog ich diesen Traum von einem Kleid an und ging aus der Umkleide. „Wenn du das nicht nimmst dann weiß ich auch nicht weiter“, sagte meine beste Freundin und ich nickte, während ich mich im Spiegel betrachtete. Das Kleid war oben vor der Brust eng und schwarz, dann waren unter dem schwarzen lauter bunte Glassteinchen. Der Stoff war in wunderschönem blau und fiel nach unten hin weit auseinander. ( das Kleid: http://www.traum-kleider.com/prinzessin-herz-aussc hnitt-tuell-elegantes-bodenlanges-ballkleid-pdmc00 34 (das rechte hellblaue Kleid. Falls der Link nicht geht sucht euch einfach eins aus.))
    Das Kleid war wirklich wunderschön und Hermine und ich bezahlten sie schnell. Dann gingen wir lachend und in ein Gespräch vertieft in die drei Besen und bestellten uns ein Butterbier. Das tranken wir dann auch und dann kamen Harry und Ron noch dazu. „Was Schönes gefunden?“, fragte Harry uns und wir nickten. „Dürfen wir mal sehen?“, fragte jetzt Ron und wollte meine Tüte aufmachen, doch ich schlug ihm auf die Finger und sagt: „Lass bloß deine Hände weg. Ihr könnt die Kleider sehen wenn der Ball ist.“ Meine beste Freundin grinste mich an und dann machten wir uns zu viert auf zum Schloss. Als wir durch die große Flügeltür ins Innere liefen, begegneten wir Draco - ich hatte beschlossen ihn jetzt so zu nennen – der mich anlächelte. Als ich kurz vor ihm stehen blieb fragte er mich: „Wie war‘s in Hogsmeade?“ Ich lächelte ihn an und meinte: „Es war schön, nur etwas kalt für meinen Geschmack.“ Er grinste und ich musste mich ehrlich gesagt noch an den Anblick gewöhnen. „Treffen wir uns morgen Abend vor der großen Halle? So gegen 8?“, fragte ich ihn dann und Draco nickte lächelnd. Dann kam er auf mich zu und flüsterte mir ins Ohr: „Ich freue mich schon.“ An der Stelle, an dem sein Atem meine Haut streifte bekam ich eine Gänsehaut. Als ich über Dracos Schulter sah, sah ich wie Fred uns böse anstarrte. Also beugte ich mich näher zu Draco. „Ich freue mich auch schon. Und um ehrlich zu sein, bist du gar nicht so ein aufgeblasener Windbeutel wie ich immer dachte“, flüsterte ich zurück und bemerkte mit Genugtuung das auch er dort wo mein Atem entlang streifte eine Gänsehaut bekam. Grinsend ging ich wieder zu meinen Freunden zurück die Draco anstarrten als wäre er ein Außerirdischer. „Leute ihr seht aus wie die Kuh wenn es Donnert“, meinte ich und Ron zog fragend die Augenbrauen hoch. „Musst du nicht verstehen“, sagte Harry und grinste mich an. Dann beugte sich Hermine zu mir und flüsterte mir ins Ohr: „Ich glaube Mr Malfoy steht auf dich.“ Ich blicke über meine Schulter zurück zu Draco der bei seinen 'Freunden' stand und wie ein verliebtes Schaf vor sich hin starrte. Der Parkinson gefiel das anscheinend nicht denn sie zickte rum, doch Draco ignorierte sie einfach. Lachend gingen meine Freunde und ich hoch in unseren Turm und legten uns in unsere Betten. Mit dem Gedanken an morgen Abend schlief ich dann auch ein.

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    Freds Sicht:
    Verdammter Eulenmist! Warum hatte ich Lexi nicht gefragt ob sie mit mir zum Weihnachtsball ging? Weil ich gedacht hatte, dass sie schon jemanden hat, doch da lag ich wohl falsch. Obwohl so viele Jungs hinter ihr her waren hatte sie keinen von ihnen genommen. Es sah fast so aus, als hätte sie auf einen ganz bestimmten gewartet. Und ich Blödmann habe einfach Katie gefragt, und jetzt machte sie sich bestimmt Hoffnungen. Jeder wusste das sie ein wenig auf mich stand, doch ich hatte überhaupt kein Interesse an ihr. Jetzt ging Lexi mit dieser Schlange und ich durfte zusehen wie dieser Schnösel sie in die große Halle führen würde. Ich zog gerade meinen Festumhang an, als mein Zwillingsbruder die Tür auf riss. „Du wirst nicht glauben wen ich gerade gesehen habe“, sagte er und ich versuchte mir diese Schleife zu binden. Und es war schwere als ich gedacht hatte. „Du wirst es mir sowieso gleich sagen“, meinte ich nur und man konnte mir meine schlechte Laune anhören und ansehen. George grinste und nickte dann. „Wie Recht du doch hast Brüderchen. Aber jetzt mal zurück zum Theme. Ich habe Lexi gesehen und sie sieht wirklich toll aus“, erzählte er mir und ich hatte endlich diese Schleife gebunden. „Toll. Und was soll ich jetzt mit dieser Information anfangen?“, fragte ich ihn genervt und strich mir die Haare aus meinem Gesicht. Mum hatte Recht, ich musste sie mir wirklich mal schneiden und mein lieber Bruder auch. Dieser zuckte nur mit den Schultern und meinte: „Hab mir gedacht dass dich das vielleicht interessiert.“ Es interessierte mich sogar sehr, aber Lexi ging ja nicht mit mir zum Ball. Zusammen mit meinem Bruder ging ich die große Treppe hinunter und sah Katie schon von weitem. Sie hatte ein rotes Kleid an, dass ihr gut stand. Als sie mich sah kam sie auf mich zu und umarmte mich. Ich ertappte mich bei dem Gedanken, wie es sich an fühlte wenn Lexi mich umarmte. Schnell schüttelte ich meinen Kopf und begrüßte die Gryffindor. Als ich mich etwas umsah erkannte ich Malfoy der langsam zur großen Treppe lief und wie gebannt dorthin starrte. Ich drehte mich um und sah wie Lexi die Treppe herunter ging. Nein, sie ging nicht, also doch sie ging schon, aber ihr Gang war irgendwie geschmeidiger geworden. Wie konnte mir so etwas entgehen? Mein Bruder hatte vollkommen unter trieben, sie war nicht einfach nur schön, sie war atemberaubend. Malfoy bot ihr seinen Arm an und sie hackte sich lächelnd bei ihm unter. Dann gingen sie zu der McGonagall die sie lächelnd empfing und ihr etwas sagte. Dieses wunderschöne Mädchen nickte und drehte sich dann zu mir, so als hätte sie meinen Blick gespürt. Sie sah mich an und in ihren Augen lag ein ganz neuer Ausdruck den ich noch nie bei ihr gesehen hatte. Es war purer Schmerz. Einen Augenblick, Schmerz? Warum sollte sie mich so ansehen? Doch dann fiel ihr Blick auf Katie die sich bei mir ein gehackt hatte und in ihrem Blick lag außer Schmerz jetzt auch noch Wut. Wut auf Katie. Konnte es sein...? Doch dann wurde ich auch schon in Richtung große Halle gezogen und nach kurzer Zeit stand ich am Rande der Tanzfläche.
    (Lexis Haare: http://www.joy.de/imgs-400x267_58_33_e5_91_6280c4c 5ae7dd435d7b7b47548cd4b84/oscars-2013-top-und-flop -frisuren.jpg )( Müsst ihr euch mit schwarzen Haaren vorstellen)

    Malfoys Sicht:
    Heute war der Tag des Balls und ich war mehr als aufgeregt. Wir würde Lexi aussehen? Und was würde sie über meinen Festumhang sagen? Auch wenn er schwarz war so wie alle Festumhänge, war ich gespannt auf ihre Meinung. Mein bester Freund Blaise zog mich mit einem Augenrollen die große Treppe herunter und ich sah mich um. Von Lexi war noch nichts zu sehen, doch ich war auch etwas zu früh. Ich sah Weasley mit Bell und wie sich Bell an ihn klammerte. Jeder wusste das sie total in ihn verknallt war doch ihn schien das nicht wirklich zu interessieren. Doch das war alles vergessen als ich Lexi oben an der Treppe stehen sah. Sie war wunderschön. Das blau ihres Kleides ließ ihre Haare noch dunkler wirken, als sie ohnehin schon waren. Als sie mich unter den ganzen Leuten entdeckte fing sie an zu lächeln und kam die Treppe herunter. Ich ging auf sie zu und erwartete sie am Fuße der Steintreppe. Unsicher sah sie mich an. „Sieht es gut aus?“, fragte sie mich und deutete auf ihr Kleid. „Um das beurteilen zu können, müsstest du dich einmal drehen“, bat ich sie und lächelnd tat sie es mit aus gestreckten Armen. „Hab ich bestanden?“, fragte sie und sah zu mir hoch. Trotz ihrer Schuhe war sie immer noch etwas kleiner als ich. Lächelnd nickte ich und deutete an mir herunter. „Und ich?“, fragte ich dann leise und sie ging einen Schritt zurück. Lexi tippte sich mit dem Zeigefinger an ihre Lippen und betrachtete mich von oben bis unten. „Du siehst toll aus. Nur die Schleife...“, sagte sie und kam wieder einen Schritt auf mich zu. Vorsichtig zupfte sie an meiner schwarzen Schleife und rückte sie gerade. „Jetzt ist alles gut“, meinte sie und grinste. Ich verbeugte mich leicht und hielt ihr dann meinen Arm hin. „Darf ich bitten My Lady?“, fragte ich sie galant und sie hackte sich lächelnd bei mir ein. „Aber natürlich dürfen Sie das“, antwortete sie mir und gemeinsam gingen wir zu McGonagall die uns schon erwartete. „Sie beide wissen das Sie den Eröffnungstanz bekommen?“, fragte sie uns und ich nickte. Lexi dagegen sah sie entgeistert an. Doch dann fing sie sich wieder und sah zu mir hoch. „Ich hoffe für dich das du tanzen kannst?“, fragte sie mich und ich nickte schnell. „Gut, denn ich weiß nicht ob ich in diesen Schuhen hier tanzen kann“, meinte sie dann und hob ihr Kleid ein wenig damit ich einen Blick auf ihre Schuhe werfen konnte. (Die Schuhe: http://de.kiomi.com/kiomi-the-must-have-soft-white -pump-high-heel-pumps-white-k4411a00v-002.html? cg=03&ch=03&wmc=AFF201_AN_DE_CAM02.452963..&opc=22 11&ref=452963 ) „Das wird schon. Wenn nicht verdrücken wir uns einfach“, sagte ich zu ihr und grinste. Dann mussten wir uns auch schon aufstellen und liefen in die Halle. Alle applaudierten und schon standen wir auf der Tanzfläche. Ich legte vorsichtig meine Hand auf ihre Hüfte wie Snape es uns beigebracht hatte und nahm ihre Hand. „Du kannst schon etwas fester zupacken. Ich kann gegen einen Drachen kämpfen, also bin ich nicht aus Glas“, flüsterte sie und ich nickte schnell. Dann ging es auch schon los und ich musste zugeben, dass Lexi unglaublich gut tanzen konnte. Trotz der Schuhe. ( das Lied kennt ihr ja hoffentlich alle) Nach einiger Zeit kamen auch Dumbledore und McGonagall auf die Tanzfläche und allmählich füllte sie sich. Das tanzen mit Lexi war wunderschön und deswegen tanzten wir auch eine ganze Weile. Nach ungefähr 6 Liedern mussten wir uns allerdings hinsetzten da wir kaum noch Luft bekamen und Lexis Schuhe sie fast umbrachten, laut Lexi. Ich holte uns etwas zu trinken und setzte mich wieder neben sie. „Bitteschön“, sagte ich und hielt ihr ein Glas mit roter Flüssigkeit hin. „Danke“, sagte sie und trank einen Schluck. Dann stellte sie ihr Glas wieder auf den Tisch und sah sich die tanzenden Leute an. Unter ihnen war auch Weasley mit Bell und Lexi zog eine Augenbraue hoch. Nach einiger Zeit wandte sie ihren Blick wieder von ihnen ab und sah mich an. „Ich hätte nie gedacht das ich mal neben dir sitze ohne dich zu schikanieren“, meinte sie und fing an zu lächeln. „Wenn mir mal jemand gesagt hätte das ich mal neben dir einfach so sitzen würde, hätte ich diesen jemand für bescheuert oder für betrunken erklärt“, sagte ich und sie fing an zu Lachen. Was für ein schönes Lachen sie doch hatte.

    Lexis Sicht:
    Ich lachte und es fühlte sich toll an. Lange hatte ich nichts mehr zum Lachen gehabt, wegen dem Turnier und all den ganzen anderen Sachen. Doch jetzt konnte ich einfach nicht anders, aber dann hörte ich auf da ich nicht für vollkommen verrückt gehalten werde. Draco sah mich an und lächelte und aus dem Augenwinkel sah ich wie Fred mit Katie von der Tanzfläche kam. „Wollen wir vielleicht raus gehen? Hier ist es ziemlich warm“, fragte mich Draco neben mir und ich nickte. Er stand auf und hielt mir seine Hand hin, in die ich ohne zu zögern meine legte und stand auf. Wir wollten die Halle verlassen, doch Katie und Fred standen uns im Weg, knutschend. Entsetzt schnappte ich leise nach Luft, doch ein Glück hatte das Draco neben mir nicht gehört. Er räusperte sich und die beiden vor uns fuhren auseinander und starrten uns an. „Sucht euch ein Zimmer“, meinte der Slytherin neben mir und ich versuchte zu grinsen, aber ob es mir richtig gelang wusste ich nicht so wirklich. Fred sah mich an und sagte: „Lexi...Ich kann dir das erklären.“ Warum sollte er mir das bitte erklären? Wir waren nicht zusammen, auch wenn ich mir Hoffnung gemacht hatte. Die jetzt in diesem Augenblick zerplatzte. „Warum solltest du es mir erklären? Wir sind weder zusammen noch bin ich deine Mutter. Und wo wir gerade dabei sind...“, sagte ich und drehte mich zu Draco der mich ansah. Ich zog ihn zu mir runter und drückte ihm kurz meine Lippen auf seine. Er schien ziemlich überrascht, doch ich drehte mich zu Fred um der mich geschockt ansah. „Siehst du? Ich kann auch mit jemandem knutschen und muss es dir nicht erklären. Also, wir sehen uns“, verabschiedete ich mich von Fred und ging mit Draco an der Hand aus der Halle. Als wir im Flur standen zog er mich an sich und sah mir in die Augen. „Eine Frage. Wolltest du mich küssen oder hast du es nur wegen Weasley getan?“, fragte er mich und ich schüttelte den Kopf. „Ich wollte es“, antwortete ich ihm und merkte das es der Wahrheit entsprach. Draco lächelte mich an und beugte sich zu mir herunter. Seine Lippen legten sich sanft auf meine und er küsste mich. So fühlte sich also ein Kuss an. Es kribbelte, aber nicht so stark wie bei Fred, wenn er mich berührte. Aber immerhin kribbelte es. Ich lächelte in den Kuss hinein und legte meine Hände in seinen Nacken und zog ihn enger an mich. Draco lächelte kurz und vergrub seine eine Hand in meinem Haar, während die andere sich auf meinen Rücken legte. Als seine Hand auf meinem Rücken lag, kribbelte die Haut dort wo er mich berührte und ich seufzte leise. Gerade wollte ich den Kuss vertiefen als ich ein räuspern neben uns vernahm. Erschrocken fuhren wir auseinander und keine zwei Meter stand kein geringerer als mein Vater. Na toll, warum musste ausgerechnet er hier aufkreuzen? Konnte es nicht Dumbledore sein, oder McGonagall? Aber nein, mein Vater kam. „Ich störe Sie beide ja nur ungern, aber Sie sollten wieder in die Halle kommen“, meinte mein Vater und bedachte Draco neben mir mit einem finsteren Blick. Dieser nickte und nahm meine Hand in seine und gemeinsam gingen wir in die große Halle zurück. Gerade wurde ein langsames Lied gespielt und Draco zog mich auf die Tanzfläche. Er schlang seine Arme um meine Hüften und zog mich an sich heran. Ich legte ihm meine Arme um den Hals und legte meinen Kopf vorsichtig auf seine Schulter. So wiegten wir uns im Takt der Musik und ich fühlte mich seit langem wieder glücklich. Dracos Hand strich meinen Rücken hinauf und hinunter und ich wurde etwas schläfrig. Dann spürte ich seine Lippen an meinem Ohr: „Sind wir jetzt zusammen oder knutschen wir nur rum?“, fragte er und ich kicherte leise. „Ehrlich gesagt habe ich mich das auch gerade gefragt“, meinte ich und sah zu ihm hoch. Ich legte ihm meine Hand in den Nacken und zog ihn zu mir runter. Leicht legte ich meine Lippen auf seine und küsste ihn kurz. „Ich glaube, dass wir zusammen sind, oder?“, fragte ich und er nickte lächelnd. Dann legte ich meinen Kopf wieder auf seine Schulter und sah meine Eltern am Rande der Tanzfläche stehen. Sie sahen zu uns und beide lächelten. Anscheinend waren sie mit Draco zufrieden, und es würde morgen früh keinen Streit geben. Nachdem ich beinahe beim Tanzen eingeschlafen war, brachte mich mein neuer Freund vor unser Portrait und musste mich ziemlich oft auffangen, da ich immer wieder etwas schwankte. So müde war ich noch nie gewesen und war erleichtert als wir vor der fetten Dame zum Stehen kamen. Ich räusperte mich und die fette Dame erwachte. „Ah! Ich dachte alle Schüler Gryffindors seien schon im Bett. Aber da habe ich mich wohl verzählt. Also: Passwort?“, fragte sie mich und ich sagte mit müder Stimme: „Fieser Hund“ Die Dame nickte und schwenkte zur Seite. Ich drehte mich zu Draco der mich anstarrte. „Was denn? Sir Cadogan hat es ihr gesagt. Er denkt sich immer solchen Mist aus“, meinte ich und zuckte mit den Schultern. Der Slytherin nickte und küsste mich leicht. „Schlaf dich aus, okay? Wir sehen uns dann morgen“, verabschiedete er sich und drückte mir seine Lippen auf die Stirn. Dann ging er die Treppe hinunter und ich ging durch das Loch. Im Gemeinschaftsraum saßen nur noch meine drei besten Freunde die mich auch sofort mit Fragen bestürmten. „Stimmt es was Fred und George uns erzählt haben? Stimmt es das du Malfoy geküsste hast? Stimmt es das ihr die ganze Zeit getanzt habt?“ Genervt verdrehte ich die Augen. „Leute! Jetzt wartete doch mal bitte. Auf die ganzen Fragen werde ich nicht antworteten da ich viel zu müde bin. Ihr werdet das alles schon früh genug erfahren. Und jetzt sag ich gute Nacht“, sagte ich und stapfte die Treppe in meinen Schlafsaal hoch. Dort schälte ich mich aus meinem Kleid und aus den Schuhen. Dann ließ ich mich tot müde ins Bett fallen und war auch sofort eingeschlafen.

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    Lexis Sicht:
    Als ich aufwachte wusste ich zuerst nicht wo ich war, doch dann erkannte ich meine Umgebung. Die anderen in meinem Schlafsaal schliefen alle noch, aber es war ja sowieso Sonntag. Leise ging ich ins Bad und wusch mir erst mal die ganze Schminke von gestern Abend ab. Der Gedanke an gestern Abend zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht. Oder eher gesagt der Gedanke an einen ganz bestimmten Slytherin. Ich glaube, ich hatte den Eisprinzen auftauen lassen, aber sicher war ich mir nicht. Vielleicht war das alles gestern nur ein Traum oder ein Scherz? Das würde ich spätestens in der großen Halle merken. Völlig in meinen Gedanken versunken ging ich zurück in unser Zimmer und bemerkte so nicht das meine beste Freundin schon wach war. „Wer grinst denn da wie ein verliebtes Schaf?“, fragte sie mich und ich zuckte zusammen. „Mensch Hermine! Erschreck mich doch nicht so“, sagte ich grinsend und ließ mich auf die Kante von meinem Bett fallen. Sie grinste nur und zog sich an. „Können wir dann, oder bist du nicht in der Lage zum Frühstück zu laufen?“, fragte sie mich und grinste mich an. Kopf schüttelnd stand ich auf und machte mich zusammen mit ihr zum Frühstück. Auf dem Weg dorthin trafen wir auch auf Ron und Harry und zu viert gingen wir in die große Halle. Diese sah genauso aus wie immer, nur der Weihnachtsbaum stand noch da. Aber Hagrid würde sie bald wieder in den Wald schleppen. Schade eigentlich, denn dieses Jahr war sie besonders schön. Gerade wollte ich zu meinem Platz laufen, als ich von hinten an der Hüfte gepackt wurde und herum gewirbelt wurde. Ich prallte gegen eine Brust und sah in das lächelnde Gesicht von Draco. „Guten Morgen meine Schöne. Ausgeschlafen?“, fragte er mich und gab mir einen sanften Kuss. Als sich unsere Lippen trennten nickte ich. „Ja, ich bin wieder hell wach. Und du?“, fragte ich ihn und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Ich habe sehr gut geschlafen“, meinte er und nahm meine Hand. Verständnislos sah ich ihn an als er mich zu meinem Platz brachte und sich selbst links neben mich setzte. Alle am Gryffindortisch starrten ihn an und er zuckte nur mit den Schultern. „Morgen zusammen“, begrüßte er die anderen und die zuckten alle zusammen. Lächelnd schüttelte ich den Kopf und machte mich über meinen Toast her. Doch meine Lieblingsmarmelade war leer und ich ließ enttäuscht das Glas sinken. „Was ist los?“, fragte Harry und ich zeigte ihm das leere Glas. „Meine Marmelade ist alle“, meinte ich und stellte das Glas wieder hin. Auf einmal vernahm ich ein leises Ploppen neben mir und ich drehte mich um. Dort stand ein kleiner Hauself mit einem Glas in der Hand. „Darf Hugo Ihnen das Glas abnehmen Miss?“, fragte er mit einer total süßen Stimme und ich gab ihm das leere Glas. Daraufhin gab er mir das volle Glas und ich sah es erstaunt an. „Aber...wie....?“, stotterte ich und der Hauself lächelte. „Hugo merkt, wenn etwas leer ist“, sagte er und ich nickte. „Hugo wünscht der Miss einen guten Appetit“, sagte er noch und verschwand wieder. Ich drehte mich wieder zu meinem Teller und bestrich meinen Toast. „Noch nie einen Hauselfen gesehen?“, fragte mich Draco neben mir und ich schüttelte leicht den Kopf. „Doch schon, aber nur flüchtig“, meinte ich und er lächelte. Hermine starrte ihn entgeistert an und ich verdrehte die Augen. Dann kam Viktor in die Halle und Hermine starrte ihm hinterher. „Na? Wer schaut jetzt wie ein verliebten Schaf?“, fragte ich sie und meine beste Freundin streckte mir die Zunge heraus. Kurz bevor ich mir das letzte Stück Toast in den Mund schieben konnte fragte mich Hermine plötzlich: „Hast du schon das Eier Rätsel gelöst?“ Ich sah sie an und meinte: „Ich arbeite dran...“ Dann sah ich wieder auf meinen Teller. „Du hast mir schon vor zwei Wochen gesagt dass du das Rätsel gelöst hast“, sagte sie jetzt und sah mich vorwurfsvoll an. „Der Wettkampf ist in zwei Tagen“, sagte sie und ich sah sie wieder an. „Ist ja was ganz neues“, meinte ich und schob meinen Teller von mir. Ich spürte Dracos Blick auf mir und ich sah ihn jetzt an. „Was ist?“, fragte ich ihn leicht gereizt und er strich mir über den Rücken. „Mach dir jetzt bitte keinen Druck, in Ordnung?“, bat er mich und ich stützte meine Ellenbogen auf den Tisch und vergrub mein Gesicht in meinen Händen. „Ich schaff das nicht. Ich wollte hier nie mit machen“, flüsterte ich und drängte die Tränen zurück. „Ich wette mit euch das die anderen es schon gelöst haben“, meinte ich und sah auf. Gerade wollten die anderen etwas sagen als Cedric neben mir stehen blieb. „Kann ich mal mit dir reden?“, fragte er und ich stand auf. Er zog mich etwas von den anderen weg und flüsterte: „Du kennst doch das Bad der Vertrauensschüler im dritten Stock?“ Ich nickte und er fuhr fort: „Ich würde dir vorschlagen ein heißes Bad zu nehmen und dich einfach zu entspannen. Tauch unter und grübel im heißen Wasser vor dich hin.“ Dankend sah ich ihn an. „Ich danke dir“, sagte ich leise und er drückte meine Schulter. „Ich weiß ja dass du hier nicht freiwillig mit machst“, sagte er noch und drehte sich um und ging. Ich lief wieder zu den anderen und steckte mir im Stehen das letzte Stück Toast in den Mund. Dann drückte ich Draco einen Kuss auf die Lippen und sagte zu allen: „Ich muss noch was erledigen.“ Hermine sah mich an und fragte: „Etwas mit dem Ei?“ Schnell nickte ich und lief aus der Halle in Richtung dritten Stock.

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    Freds Sicht:
    Lexi war jetzt mit diesem Schleimbeutel zusammen, und das versteckte sie auch gar nicht. Die beiden knutschten in aller Öffentlichkeit und scherten sich nicht um die anderen Leute. Aber die freuten sich anscheinend alle für die beiden, nur ich nicht. Eigentlich sollte ich dort stehen und nicht dieser Wasserstoff blonde Typ. Aber ich hatte es am Abend des Balls vermasselt, doch konnte ich nichts dafür. Katie hatte einfach angefangen mich zu küssen und ich war so überrascht gewesen, dass ich sie nicht weg gestoßen hatte. Aber Lexi war auch einfach im ungünstigsten Moment gekommen. Ach verdammt! Allein wenn ich schon sah, wie er ihr seine Zunge in den Hals schob, bekam ich das große kotzen. Meine zwei Brüder bekamen das meiste meiner miesen Laune ab, aber wenn sie mich auch immer fragten was los sei hatten sie Pech gehabt. Ich sah gerade noch wie Lexi zusammen mit Neville und Harry in Richtung See liefen, denn heute würde die zweite Aufgabe sein.

    Lexis Sicht:
    Ich war aufgeregt und hatte riesige Angst. Hermine war seid vorhin verschwunden und Draco genauso. Harry versuchte mich zu beruhigen was ihm nur ein wenig gelang und Neville drückte mir das Diantuskraut in die Hand. „Das hält eine Stunde?“, fragte ich ihn und sah auf das grüne Kraut in meiner Hand. „Höchstwahrscheinlich“, meinte Neville und sah mich unsicher an. „Höchstwahrscheinlich?“, fragte ich ihn geschockt und er zuckte mit den Schultern. „Da gibt es eine ziemlich große Debatte zwischen Hexen. Wegen Salz – und Süßwasser“, sagte er leise und ich drückte seine Schulter. „Das wird schon irgendwie gehen“, meinte ich und stieg mit den zweien in ein Boot. Auf dem Turm angekommen stellte ich mich neben Cedric und Moody sagte zu mir: „Schluck dass.“ Ich tat wie er es mir gesagt hatte und schluckte dieses Zeug. Eins schwor ich mir in dem Moment: Ich würde nie wieder Diantuskraut essen. Mein Lehrer stieß mich ins Eiskalte Wasser und dort wuchsen mir Kiemen am Hals und Schwimmhäute zwischen den Fingern. Ich tauchte noch einmal an die Oberfläche und dann machte ich mich auf die Suche nach den Wassermenschen. Vor mir tauchten Seealgen auf und angewidert schwamm ich dazwischen durch. Dieses Grünzeug mochte ich noch nie, aber zum Glück war das dann auch ziemlich schnell wieder weg. Vor mir ragte ein Tor aus Stein vom Grund aus hoch und ich schwamm dort hindurch. Überall schwammen unheimliche Wassermenschen herum, mit Dreizäcken. War ich jetzt in Arielle die Meerjungfrau gelandet, oder was? Doch dieser Gedanke verschwand so schnell wie er gekommen war, denn ich sah Draco im Wasser treiben. Schnell schwamm ich zu ihm und griff an seine weiße Wange. Was tat er hier? Ich band das Algenseil von seinem Fuß und wollte gerade Fleurs Schwester von ihrem Band befreien als so ein Wassermensch kam und zischte: „Nur einen!“ Schnell nickte ich und dann kam auch schon Viktor und nahm Hermine mit. Cedric nahm Cho und zeigte auf seine Uhr. Ich nickte und zog meinen Zauberstab aus der Beinhalterung und ließ das Band verbrennen. Ich schnappte mir die kleine Schwester von Fleur und schwamm an die Oberfläche. Doch dort kam ich nicht an denn ich wurde von den Grindelohs runter gezogen und konnte gerade noch Draco und das kleine Mädchen hoch drücken. Dann versuchte ich diese Dinger von mir zu bekommen und schaffte es dann auch. Eigentlich wollte ich nur die Augen schließen doch ich hob meinen Zauberstab und sagte: „ Ascendio!“ Und schon schoss ich in Richtung Oberfläche.

    Malfoys Sicht:
    Ich brach durch die Wasseroberfläche und half der Schwester von Fleur auf den Turm zu kommen. Dann kletterte ich selbst die Leiter hinauf und bekam sofort Handtücher und einen Bademantel. Sofort wurde mir etwas wärmer, doch als ich auf was Wasser hinaus sah wurde mir wieder kalt. Wo war Lexi? Hätte sie nicht mit uns nach oben kommen sollen? Dumbledore, Snape und Professor Coulson starrten besorgt auf das Wasser und warteten anscheinend darauf, dass Lexi endlich kam. „Sollten wir...?“, fragte Snape doch der Schulleiter schüttelte den Kopf. Dann brach etwas durch die Oberfläche und ich sah das es Lexi war. Sofort fiel ich neben ihr auf den Boden und legte ihr ein Handtuch um die Schultern. Sie spuckte Wasser und fing an nach Luft zu schnappen. „Alles ist gut. Dir passiert nichts mehr“, sagte ich und drückte sie an mich. Lexi zuckte zusammen und ich ließ sie sofort los. „Bist du verletzt?“, fragte dann Hermine und Lexi zuckte leicht mit den Schultern. „Geht schon“, meinte sie und stand auf. Ich stützte sie vorsichtshalber als Dumbledore die Plätze verteilt. Lexi war auf dem zweiten Platz, hinter Diggory und sie lächelte. Dann brachte ich sie mit ihren Freunden ins Schloss, wo es viel wärmer war und verabschiedete mich mit einem Kuss von ihr. Erschöpft lächelte sie mich an und drückte sich auf einmal an mich. „Ich hatte solche Angst, als ich dich da im Wasser treiben gesehen hab“, sagte sie an meiner Brust und ich nickte. „Jetzt ist alles gut. Ich bin wieder an Land und kein Fisch mehr“, meinte ich und sie grinste zu mir hoch. Dann ging sie mit ihren Freunden hoch in ihren Gemeinschaftsraum, während ich runter in die Kerker ging.

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    Jennas Sicht:
    Meine Tochter hatte die zweite Aufgabe lebend überstanden und war trotz dem ganzen Druck gut im Unterricht, wenn nicht sogar hervorragend. Sie stand Hermine in nichts nach und gab damit zum Glück auch nicht an. Bei ihrer ersten Aufgabe ist ihr Besen kaputt gegangen und sie war sehr niedergeschlagen. Aber da weder Sev noch ich ihr etwas zum Geburtstag geschenkt hatten, beschlossen wir heute in die Winkelgasse zu gehen um ihr einen neuen zu kaufen. Lexi wollte im nächsten Schuljahr unbedingt wieder Quidditch spielen und diesen Wunsch konnten wir beide ihr nicht abschlagen. Also schlenderten Sev und ich Hand in Hand durch die Winkelgasse, so wie früher. Wir gingen in den Quidditch Laden und ein Verkäufer kam auf uns zu gelaufen. „Guten Tag. Wie kann ich Ihnen helfen?“, fragte er uns freundlich und ich lächelte ihn an. „Wir sind hier um unserer Tochter einen neuen Besen zu kaufen. Ihr letzter ist leider kaputt gegangen“, erklärte ich dem älteren Mann der mich belustigt ansah. „Das passiert häufiger. Welchen Besen hatte Ihre Tochter denn?“, fragte er und dieses Mal war es Sev der ihm antwortete. „Unsere Tochter hatte einen Feuerblitz, den sie über alles geliebt hat. Hätten Sie so einen noch hier?“, fragte er und der Mann vor uns neigte leicht den Kopf. „Oh... Da muss ich schnell mal schauen gehen. Feuerblitze bekommen wir nur in kleinen Mengen geliefert. Aber vielleicht haben wir noch einen“, meinte der Verkäufer und verschwand im hinteren Teil des Ladens. Ich sah lächelnd zu Sev hoch der mir schnell einen Kuss auf die Lippen drückte. „Hoffentlich haben sie noch einen. Ich kann es nämlich nicht mit ansehen wenn Lexi trarig ist“, meinte er und ich nickte. „Da stimme ich dir voll und ganz zu. Sie hat diesen Besen über alles geliebt“, sagte ich und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Der Verkäufer kam mit einem Lächeln auf uns zu und deutete auf die Ladentheke. „Sie beide haben Glück. Dass war der letzte“, erklärte er und ich stieß die Luft aus. Hatten wir ein Glück. Ich ging zur Theke und legte das Geld darauf. „Das hätte ich auch machen können“, meinte der unglaublichste Mann hinter mir, doch ich schüttelte den Kopf. Mit dem Besen bepackt verließen wir den Laden und kamen keine drei Schritte weit, denn vor uns stand jemand und es war kein geringerer als Lucius Malfoy, der Windbeutel. „Severus! Jenna! Was für eine Freude euch hier zu begegnen“, schleimte er und ich zog nur eine Augenbraue hoch. „Jetzt ist mein Tag vollkommen ruiniert“, meinte ich bissig und Sev neben mir unterdrückte ein Lachen. Neben Lucius stand eine Frau die mir seeeehr bekannt vorkam. „Narzissa?“, fragte ich und jetzt erkannte sie mich anscheinend auch. „Jenna!“, sagte sie freudig und umarmte mich. Früher in Hogwarts waren wir ziemlich gute Freunde gewesen, doch hatten uns dann aus den Augen verloren. „Es ist schön dich wieder zu sehen“, meinte ich und lächelte sie an. Narzissa hatte dann wohl doch noch Lucius geheiratet, was ich nie von ihr erwartet hatte. „Mir geht es genauso. Aber sagt, was tut ihr hier?“, fragte sie mich und ich zeigte ihr den Besen. „Du hast doch früher nie einen Besen angefasst. Und jetzt fliegst du selbst?“, fragte sie mich erstaunt und ich schüttelte lächelnd den Kopf. „Um Gottes willen. Keine 10 Pferde bringen mich auf so ein Ding. Der ist für meine Tochter“, sagte ich und Narzissa riss ihre dunklen Augen auf. „Du hast eine Tochter? Was man alles verpasst, wenn man sich nicht sieht“, sagte sie überrascht und lächelte dann. Ich nickte und sah sie dann an. „Aber du hast ja auch ein Kind“, meinte ich und grinste. Meine beste Freundin sah mich an und nickte. „Ja, einen Sohn. Draco.“ Grinsend nickte ich. Dann wusste sie also noch nichts über die neue Freundin ihres Sohnes. Also beugte ich mich zu ihr und flüsterte ihr verschwörerisch leise ins Ohr: „Meine Tochter ist die Freundin deines Sohnes.“ Narzissa sah mich mit geweiteten Augen an und strahlte dann über das ganze Gesicht. „Lucius. Unser Sohn hat eine Freundin“, sagte sie an ihren Mann gewandt und dieser zog die Augenbrauen hoch. „Ach ja?“, fragte er und seine Frau nickte. „Wir müssen dann auch mal weiter“, meinte Sev neben mir und zog mich weiter. Lachend folgte ich ihm und er führte mich in eine leere Gasse und drückte mich leicht gegen die Wand. „Jetzt sag mir nicht das du mit der Frau meines Erzfeindes befreundet bist“, bat er mich doch ich konnte nur lächelnd den Kopf schütteln. Er seufzte und lehnte dann seine Stirn gegen meine. „Du musst dich auch mit jedem anfreunden, oder?“, fragte er mich und ich zuckte nur leicht mit den Schultern. Sev fing an zu lächeln und drückte mir einen kurzen Kuss auf die Lippen. „Lass uns wieder zurück zum Schloss gehen“, meinte er und ich nahm seine Hand und apparierte uns nach Hogwarts.

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1381225450
Das Kind von Severus Snape Teil 7.
Das Kind von Severus Snape Teil 7.
Das ist der siebte Teil meiner FF um Alexandra und ihr Leben in Hogwarts. Wie immer ist nicht alles genauso wie in den Büchern.
http://www.testedich.de/quiz32/quiz/1381225450/Das-Kind-von-Severus-Snape-Teil-7
http://www.testedich.de/quiz32/picture/pic_1381225450_1.jpg
2013-10-08
402D
Harry Potter

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