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Das Kind von Severus Snape Teil 6.

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9 Kapitel - 10.606 Wörter - Erstellt von: Lexi1995 - Aktualisiert am: 2013-10-15 - Entwickelt am: - 9.092 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier ist endlich der sechste Teil meiner FF um Alexandra und ihr Leben in Hogwarts. Wie immer, ist nicht alles wie in den Büchern. Und tut mir Leid das es so lange gedauert hat.

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    Lexis Sicht: Das Schuljahr war vorbei und Heute war der Tag der Abreise. Am Ende dieses Jahres ist es ganz schön turbulent geworden, mit Sirius und s
    Lexis Sicht:
    Das Schuljahr war vorbei und Heute war der Tag der Abreise. Am Ende dieses Jahres ist es ganz schön turbulent geworden, mit Sirius und seiner Flucht. Dabei hatten wir auch noch so ganz nebenbei heraus gefunden das Sirius Harry gar nicht umbringen wollte. Gemeinsam mit Hermine versuchten wir in dem ganzen Gewühl Ron und Harry zu finden. Diese Ferien würden wir alle im Fuchsbau verbringen und darauf freuten wir uns schon seit drei Wochen. Meinen Eltern hatte ich nur einen Brief geschrieben dass ich die ganzen Ferien nicht da sein würde. Ich hatte mich immer noch nicht mit ihnen vertragen, da jetzt auch meine Mutter angefangen hatte davon zu reden das Fred nicht der richtige für mich sei. Aber das hatte ich ja verdammt noch mal selbst zu entscheiden. „Da vorne sind sie!“, riss mich Hermines Stimme aus meinen Gedanken. Sie zog mich zu Harry und Ron und schnell verabschiedete ich mich noch von Parvati und Lavender. Harry und Ron grinsten uns an. „Wir dachten schon ihr kommt gar nicht mehr“, sagte Harry. „Es ist ja auch einfach viel zu voll hier“, meinte ich und die drei stiegen in den Zug ein. Kurz bevor ich einstieg, sah ich meine Eltern. Diese sahen auch zu mir und ein Trauriger Ausdruck legte sich auf ihre Gesichter. Doch ich beachtete sie nicht weiter weil mich die Zwillinge riefen. „Komm schon Lexi!“, rief George. „...sonst verpasst du noch den Zug“, endete Fred und ich stieg kurz bevor die Türen sich schlossen ein. Die ganze Fahrt nach London lachten wir und erzählten Witze. Das Lachen viel uns ziemlich leicht, da die Zwillinge einfach lustig sind. Öfters als nötig sah ich zu Fred und auch meine beste Freundin schien das zu merken, sagte aber erst mal nichts dazu. Wahrscheinlich musste ich später auf all ihre Fragen antworten. In London angekommen halfen uns Fred und George die Koffer auf den Bahnsteig zu schleppen. Kurz nachdem alle Koffer aus dem Zug waren, kam auch schon eine strahlende Molly angelaufen, Arthur im Schlepptau. „Kinder! Endlich seid ihr da. Seht euch an, wie groß ihr geworden seid. Und Hermine und Lexi. Ihr seid noch hübscher als im letzten Sommer“, sagte Molly und Hermine und ich liefen Rot an. „Dann kommt erstmal mit“, sagte Arthur und wir alle folgten den beiden Weasleys aus dem Bahnhof raus. Im Fuchsbau angekommen sagte Molly: „So. Jetzt müssen wir nur noch schauen wo ihr alle unter kommt. Hermine und Lexi können sich mit Ginny ein Zimmer teilen, Harry geht zu Ron und Fred und George: Ihr müsst euch euer Zimmer mit Charlie teilen.“ Wir alle nickten und meine beste Freundin und ich gingen hoch in Ginnys Zimmer die uns auch gleich in die Arme schloss. Im letzten Schuljahr wurden wir drei so etwas wie Freundinnen da wir sie einmal vor Malfoy beschützt hatten. „Ich wusste nicht das ihr die Ferien hier verbringt“, sagte sie und strahlte uns an. „Naja, ehrlich gesagt wissen wir das auch erst seit drei Wochen“, meinte ich und lächelte sie an. „Ist doch nicht Schlimm. Werden bestimmt tolle Ferien. Ich glaube, Dad will uns zu den Quidditch Weltmeisterschaften mitnehmen“, erzählte uns Ginny im Flüster Ton. Wir grinsten uns alle drei an und versprachen nichts zu erzählen. Gemütlich packten wir unsere Koffer aus und erzählte ein wenig. Am Abend rief uns Molly nach unten, da es jetzt Abendessen gab. Als wir in die Küche kamen stand dort ein junger Mann mit vielen Muskeln und Brandnarben. „Kinder, das ist Charlie. Der zweit älteste“, stellte uns Molly den Mann vor. „Hay“, sagten Hermine und ich schüchtern und ich lächelte leicht. „Hay. Ihr müsst Hermine und Alexandra sein. Ron hat viel von euch erzählt“, sagte Charlie und sofort meinte ich: „Bitte nur Lexi. Alexandra sagt nur meine Mutter. Und das auch nur wenn sie total wütend ist.“ Charlie grinste und nickte. „Gut, dann nur Lexi“, sagte er und setzte sich an den Tisch. Arthur stellte in der zwischen Zeit haufenweise Essen auf den Tisch. „Ähm...? Mr Weasley? Kommen noch andere?“, fragte ich und sah zu ihm hoch. Lächelnd schüttelte er den Kopf. „Wie oft habe ich dir schon gesagt das du mich Arthur nennen sollst?“, fragte er mich und ich zuckte nur lächelnd mit den Schultern. „Und nein, es kommen keine anderen. Molly kocht immer so viel, aber die Zwillinge essen meistens die Hälfte von all dem hier“, sagte er und zeigte auf das ganze Essen. „Na, so schlimm sind wir nun auch nicht“, sagte auf einmal Fred hinter mir und ich schrie und zuckte zusammen. Er setzte sich neben mich und meinte: „Nicht so schreckhaft Lexi. Ich bins nur und nicht der Tod persönlich“, sagte er dann und fing an zu grinsen. Ich stieß ihm mit dem Ellenbogen in die Seite und er zuckte zusammen. „Wofür war das denn?“, fragte er ungläubig und rieb sich die Stelle. „Dafür das du mich so erschreckt hast. Du weißt wie schreckhaft ich bin“, meinte ich schmollend und er fing wieder an zu grinsen. „Tut mir ehrlich Leid, ja? Vergessen wir das einfach“, entschuldigte er sich bei mir und ich nickte einfach, denn mein Teller war voller Essen. Erst jetzt bemerkte ich das ich einen Riesen Hunger hatte und fing an zu essen.

    Freds Sicht:
    Dieses Mädchen, einfach unglaublich. Zuerst schmollte sie und dann war alles wieder gut. Ich sah ihr beim Essen zu und bemerkte erst jetzt, wie sehr sie sich verändert hatte. Ihre Haare waren etwas länger, ihr Gesicht irgendwie schmaler und noch schöner als sonst, und auch sonst war etwas an ihr anders. Lexi strahlte pure Lebensfreude aus und das machte mich ganz hibbelig. Meine Eltern und Charlie starrten mich an und wandten ihren Blick kurz danach mit einem Lächeln von mir ab. Mein Bruder stieß mich an und nickte grinsend in Lexis Richtung. Was wollten die alle von mir? Hatten sie etwa bemerkt dass ich total in dieses wunderschöne Mädchen neben mir verschossen war? Anscheinend schon. Ich wurde rot und widmete mich wieder meinem Essen. Nachdem alle fertig waren räumte Mum die Teller ab und Lexi bot an ihr beim Spülen zu helfen, doch sie schüttelte nur lächelnd den Kopf und meinte: „Ist schon gut, Liebes. Geh lieber zu deinen Freunden, ihr wollt bestimmt Schach spielen oder so.“ Wo sie Recht hatte, hatte sie Recht. Lexi kam zu mir und fragte mich: „Fred? Spielst du mit mir Schach?“ Lächelnd nickte ich und holte das Brett. „Weiß oder Rot?“, fragte ich sie und Lexi wollte Rot. Also stellte ich alle Spieler auf und nickte ihr zu. „Schönheit vor Alter“, meinte ich und sie wurde leicht rot und nickte. Lexi war schon total konzentriert und tippte sich mit dem Zeigefinger an ihre vollen Lippen. Wie gern würde ich diese wunderschönen Lippen berühren und küssen. „Du bist“, riss mich Lexi aus meinen Gedanken und ich machte meinen Zug. Wir waren so in das Spiel vertieft dass wir gar nicht bemerkten dass sich alle um uns gesetzt hatten, inklusive meiner Eltern. Gerade wollte Lexi ihren Springer anweisen wohin er gehen sollte, als Ron sagte: „Ich hab keine Ahnung was man jetzt machen soll.“ Aufgebracht sah Lexi zu ihm. „Was interessiert es dich? Du spielst ja nicht. Also halt jetzt den Mund und lass mich und Fred einfach spielen“, fauchte sie und ich grinste meinen Bruder an. „Tja, blöd gelaufen Ronald“, meinte ich und sah wie Lexi leicht lächelte. „Springer auf B 8“, sagte sie dann und ich sah gerade noch wie ihr Springer einen meiner Springer vom Brett schlug. Grinsend lehnte sie sich zurück und schlug ihre Beine über. Ich sah wieder auf das Schach Brett und sagte dann: „König auf C9.“ Ich hatte kaum noch Figuren auf dem Feld. Nur noch den König und einen Bauern. Lexi dagegen hatte fast alle ihre Figuren noch. Sie lehnte sich vor und stützte ihre Ellenbogen auf ihre Knie und legte ihren Kopf auf ihre Hände. „Hm... Du machst es mir auch nicht leichter“, murmelte sie und drehte sich eine ihrer Locken um den Finger. Nach einiger Zeit in der Lexi überlegte, fing sie an zu grinsen. „ Springer auf C8“, sagte sie und ich starrte nur auf das Schachfeld. „Schachmatt“, sagte sie und sah mich triumphierend an. „Verdammt“, murmelte ich und sah sie entgeistert an. „Wow, Lexi. Niemand hat Fred bisher geschlagen. Nicht einmal Ron“, sagte dann George und Lexi grinste noch breiter. „Tja jetzt anscheinend schon“, meinte sie und sah mich weiterhin an. Wie hypnotisiert schaute ich ihr in ihre wunderschönen dunklen Augen. Ihr Blick wurde noch weicher als er ohnehin schon war und das grinsen fiel ihr aus dem Gesicht. Zurück blieb ein sanftes Lächeln. Dann blinzelte sie und stand auf. Auch ich stand auf und sah sie weiter an. „Ich... ich...“, stotterte sie und sah mir in die Augen. „Ich muss kurz an die frische Luft“, murmelte sie dann schließlich und ging in den Garten. Mein Zwillingsbruder schlug mir auf die Schulter und meinte: „Da hat es ja jemanden schwer erwischt.“ Ich sah ihn daraufhin böse an und er lachte nur. „Fred, das hat jeder mit bekommen. Spätestens jetzt, nachdem ihr euch wie hypnotisiert angestarrt habt“, meinte jetzt auch Charlie und meine Mutter lächelte glücklich. „Sie ist ein wundervolles Mädchen. Also, lass sie nicht gehen“, meinte sie und genervt sah ich sie an. „Mum. Lexi und ich sind nur Freunde und das wird auch immer so bleiben, weil sie nichts für mich empfindet“, sagte ich und ließ traurig die Schultern hängen. Da meldete sich Hermine zu Wort. „Ich glaube, das stimmt überhaupt nicht Fred. Im Zug hat sie dich nie aus den Augen gelassen, auch nicht als wir mit ihr geredet haben“, sagte sie und Ginny nickte schnell. Zweifelnd sah ich die beiden Mädchen an. „Meint ihr wirklich?“, fragte ich sie und sah in die Richtung in die Lexi verschwunden war. „Natürlich. Sie ist in dich verknallt, das merkt sogar ein blindes Kaninchen“, sagte Ginny und lächelte. „Wenn ihr meint“, murmelte ich und ließ mich auf meinen Platz fallen. Warum war das Leben nur so schwer?

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    Lexis Sicht:
    Beinahe fluchtartig verließ ich das Haus und ging raus in den Garten. Ich lief bis das Gras höher wurde und blieb erst dann stehen, als es mir bis zu den Hüften reichte. Tief holte ich Luft um mich wieder zu fangen. Was war nur gerade los mit mir? Sonst konnte ich ja meine Gefühle vor Fred auch verbergen. Aber heute nicht. Garantiert hat er gemerkt das etwas mit mir anders war, als wir uns einfach nur angeschaut hatten. Allein der Gedanke an seine wunderschönen, braunen Augen.... „Verdammt Lexi! Hör sofort auf damit!“, ermahnte ich mich selbst und rieb mir über die Stirn. Ich konnte es nicht mehr leugnen. Ich liebte Fred Weasley, den größten Streichekönig den es je gab. Man konnte es nicht mehr abstreiten. Nur hatte ich keine Ahnung, ob er mich nur als Freundin sieht oder ob er genauso fühlt wie ich. Vielleicht sollte ich George fragen...? Nein! Das würde ich nicht tun. Am besten frage ich Fred in einem günstigen Augenblick. Aber wie sollte ich so etwas fragen? Ich konnte ja schlecht zu ihm hingehen und sagen: „ Hey Fred! Weißt du ich hab mich in die verliebt. Bist du auch in mich verknallt?“ Was würde er nur von mir denken wenn ich so ankommen würde? Unsicher sah ich zum Haus zurück. Sollte ich wieder zurückgehen oder lieber noch eine Weile draußen bleiben? Ich entschied mich fürs draußen bleiben, deshalb ging ich aus dem hohen Gras raus und ließ mich auf das kurze fallen. Die Sonne war bereits untergegangen und der Himmel wurde allmählich immer dunkler. Ich legte mich hin und verschränkte meine Arme hinter dem Kopf. Langsam fingen die Sterne dort oben an zu funkeln und ein Lächeln legte sich auf meine Lippen. In der Stadt konnte ich nie die Sterne sehen. Überall waren Lichter die die Sicht behinderten. Vollkommen von den Sternen abgelenkt, merkte ich nicht wie sich mir jemand nährte. Erst als dieser jemand sich neben mich legte und sein Arm meinen berührte. Sofort kribbelte alles und ich wusste das es Fred war. „Warum kommst du nicht mehr rein?“, fragte er mich leise und ich seufzte kurz. „Ich musste einfach mal frische Luft schnappen und nachdenken“, antwortete ich ihm ebenso leise wie er zuvor. „Warum bist du hier?“, fragte ich ihn und drehte meinen Kopf in seine Richtung. Fred sah mich an und meinte dann leise: „Ich hab mir Sorgen gemacht, als du dann nach einer Weile nicht mehr rein kamst.“ Leicht nickte ich und mein Blick glitt von seinen Augen hinunter auf seine Lippen. Sie sahen so weich aus... Ob sie wohl auch so weich waren? Wie würde sich so ein Kuss an fühlen? Würden Freds Lippen weich und warm sein? Lexi! Was denkst du nur wieder? Als ich wieder in Freds Augen sah merkte ich, dass auch sein Blick auf meine Lippen gewandert ist. Konnte es sein....? „Lexi...“, murmelte er leise und rückte näher zu mir. Sofort spürte ich seine Wärme als er mich ein bisschen streifte. Scheinbar vorsichtig hob er seine Hand und strich mit seinen Fingern über meine Wange. Überall dort wo er mich berührte kribbelte es und ich drehte mich ein wenig zu ihm herum. Fred legte nun seine ganze Hand an meine Wange und zog mich etwas zu sich heran. Ich ließ es einfach geschehen und ich konnte schon beinahe seine Lippen auf meinen spüren. Doch dann wurde mir bewusst was wir taten und ich zuckte zurück, so das seine Hand von meiner Wange rutschte. Fred wollte gerade etwas sagen, doch ich sprang auf und lief in Richtung Haus. Drinne zog ich Hermine und Ginney einfach hoch in unser Zimmer und schlug die Tür zu, an die ich mich lehnte. „Was ist denn los Lexi?“, fragten mich beide und sahen mich besorgt an. „Ich... Ich ... hätte beinahe Fred... geküsst“, brachte ich heraus und die beiden quietschten. „Und wie war es?“, fragte mich Ginney doch ich schüttelte den Kopf. „Hast du nicht zu gehört? Wir hätten uns BEINAHE geküsst“, sagte ich niedergeschlagen und betonte das beinahe. Beide sahen mich jetzt traurig an und lotsten mich zum Bett und drückten mich auf die Matratze. „Warum habt ihr euch denn nicht geküsst?“, fragte jetzt Hermine und ich zuckte nur mit den Schultern. „Ich glaube, mir ging das etwas zu schnell....“, sagte ich dann leise und vergrub mein Gesicht in meinen Händen. Was hatte ich nur getan...? Ich hatte das Gefühl gehabt das Fred mich nicht nur als Freundin sah. Sonst hätte er mich wohl nicht fast geküsst, oder? Die beiden umarmten mich und versuchten mich zu beruhigen. Ich hatte gar nicht gemerkt das ich angefangen hatte zu weinen. Es klopfte an der Tür und Ginney öffnete sie. Davor standen Ron und Harry und kamen sofort auf mich zu und umarmten mich als sie sahen dass ich weinte. „Fred hat es uns erzählt“, sagte Harry leise und ich nickte leicht. „Ich bin so dumm“, flüsterte ich und vergrub mein Gesicht wieder in meinen Händen. Irgendwann war ich erschöpft von den Tränen und ging ins Bad und zog mich um. Müde tappte ich zurück in unser Zimmer und fiel ins Bett. Sofort war ich eingeschlafen und träumte von braunen Augen und dem Lachen von Fred.

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    Freds Sicht:
    Was hatte ich nur getan? Was hatte ich mir nur dabei gedacht Lexi küssen zu wollen? Verdammt, sie hasste mich jetzt bestimmt. Schon den ganzen Tag lief ich traurig zu Hause rum und wollte noch nicht mal Quidditch mit den anderen im Garten spielen. Lieber sah ich ihnen zu und konnte Lexi beobachten. George nervte es schon das ich so ein Trauerkloß war, aber ich konnte nichts dafür. Dieses Gefühl war einfach da und ich konnte es nicht unterdrücken. Überrascht sah ich auf als Mum Lexi und die anderen rief. Natürlich stand ich auch auf und ging zu ihnen rüber. „Was ist los Mum?“, fragte mein Zwillingsbruder. Unsere Mutter schaute Lexi an und sagte: „Du hast Besuch. Ich weiß das du sie glaube ich nicht sehen willst...“ Weiter kam sie nicht da Lexi sich an ihr vorbei schob um dann ein paar Meter weiter abrupt stehen blieb. Als ich dorthin sah erkannte ich den Grund. Denn dort standen Professor Snape und Professor Coulson. „Was wollt ihr hier?“, fragte Lexi die beiden und sah sie wütend an. „Wir wollten dich nach Hause holen“, sagte die Professorin ernst. „Das könnt ihr ganz schnell wieder vergessen“, brachte Lexi zwischen zusammen gebissene Zähne hervor. Langsam trat ich hinter sie und legte ihr meine Hand auf ihren Oberarm. Sie sah zu mir hoch und lächelte leicht. „So redest du nicht mit mir junge Dame!“, sagte Snape jetzt wütend und kam langsam auf uns zu. „Du kommst mit nach Hause und das sofort.“ Das wunderschöne Mädchen vor mir fing an zu Lachen und konnte sich gar nicht mehr halten. „Du... du wohnst nicht mal bei uns“, brachte sie dann raus und ihr Lachen brach so abrupt ab wie es angefangen hatte. Ihr Kopf fuhr zu ihrer Mutter die sie unsicher ansah. „Du hast doch nicht etwa...?“, fragte Lexi und ihre Mutter nickte leicht. „Das ist nicht dein Ernst? Er ist bei uns eingezogen!“, fing sie an sich aufzuregen und ich wusste dass das nicht gut für sie war. Ich wollte nicht das sie wieder einen Nervenzusammenbruch hatte. Deshalb ignorierte ich Snapes wütenden Blick und legte meine Arme um Lexi und zog sie mit dem Rücken an meine Brust. „Beruhige dich Lexi.... Beruhige dich“, flüsterte ich in ihr Ohr und ich merkte wie sie sich dagegen währte. „Beruhige dich...“, sagte ich noch einmal und ich merkte wie sie sich entspannt. „Es wäre wohl das Beste, wenn Sie beide nun gehen würde“, sagte Dad an die beiden Professoren gewandt. Ich sah die beiden böse an und sie nickten. Sie sahen Lexi noch einmal an und verschwanden dann mit einem leisen Plopp. „Alles in Ordnung?“, fragte ich Lexi und drehte ihr Gesicht zu mir rum. Sie nickte kurz und schenkte mir dann ein Lächeln. „Danke dass du da warst....“, sagte sie dann leise und ich nickte. „Liebes, du musst uns jetzt wirklich erzählen was Professor Snape hier zu suchen hatte“, meinte Mum und ich sah sie genervt an. „Naja, es ist so dass Professor Snape mein Vater ist“, antwortete Lexi und lächelte leicht. Mum lächelte und Dad sagte: „Ihr beiden seht euch wirklich ähnlich....“ Alle fingen an zu lachen bei seinem nachdenklichen Gesichts Ausdruck und dann rief Mum das es Abendessen gab.

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    Jennas Sicht:
    Heute war Lexis Geburtstag und den würde sie zum ersten Mal ohne mich feiern. Was war nur in dieser kurzen Zeit alles passiert? Meine Tochter redete nicht mehr mit mir und meine Briefe ignorierte sie auch vollständig. Wahrscheinlich öffnete sie die noch nicht einmal. Aber warum war sie nur so wütend auf mich? Lag es daran das Sev wieder hier eingezogen war? Oder weil ich auch dachte, dass Fred Weasley nicht der richtige für sie war? Warum habe ich Dumbledores Angebot nur angenommen? Wenn ich es nicht getan hätte, würde meine Tochter vielleicht noch mit mir reden. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, da Severus seine Arme um mich legte und mich an sich drückte. „Du denkst wieder an Lexi, nicht wahr?“, fragte er mich und ich konnte nur nicken. Sanft strich er mir durchs Haar und murmelte beruhigend auf mich ein. „Das wird alles schon wieder. Wenn wir erstmal wieder in der Schule sind muss sie ja mit uns reden“, meinte er und ich nickte wieder. Sev brachte mich zum Sofa und drückte mich sanft darauf. Dann ging er in die Küche und ich hörte wie er mit den Tassen hantierte. Nach einiger Zeit kam er mit einer Tasse Tee zurück, die er mir auch sofort in meine Hände drückte. „Trink, dass wird wenigstens ein wenig helfen“, sagte er und ich nippte vorsichtig an dem heißen Rand. Er ließ sich neben mich auf das Sofa fallen und legte seine Arme wieder um mich. „Es tut mir Leid, dass ich dich damals einfach so verlassen habe“, flüsterte er. „Schon gut. Ich habe ja verstanden warum du es getan hast“, meinte ich und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Doch jetzt musste ich wieder an den Abend denken, an dem ich glücklich nach Hause kam mit einer tollen Nachricht und niemand dort war...
    -Flashback-
    Glücklich summend lief ich durch die Straßen Londons. Ich hatte eine tolle Nachricht für Severus, wenn er sich denn darüber freuen würde. Wir hatten nie darüber gesprochen Kinder zu bekommen und jetzt ist es passiert. Ich war schwanger und ich hatte keine Ahnung wie er darauf reagieren würde. Würde er sich freuen? Oder würde er mich verlassen weil er kein Kind wollte? Das alles ging mir durch den Kopf als ich in unsere Straße einbog. Ich konnte schon unser Haus sehen in dem nur das Licht im Wohnzimmer brannte. Meine Hand fuhr zu meinem Bauch hoch und ich legte sie vorsichtig darauf. Ich konnte noch gar nicht richtig glauben das dort drinnen ein kleiner Mensch heran wuchs. Aber die Heilerin im St. Mungos hatte mir bestätigt das ich schwanger war und hatte mir gesagt das ich mich langsam darauf vorbereiten sollte Mutter zu werden. Ich holte den Hausschlüssel aus meiner Tasche und schloss die Tür auf. Meine Jacke zog ich aus und meine Tasche hängte ich auf. „Sev? Ich muss dir etwas sagen!“, rief ich die Treppe hoch. Doch keiner antwortete mir und auch die vertrauten Schritte auf der Treppe waren nicht zu hören. Ich schaute ob er im Wohnzimmer eingeschlafen war, aber dort war er nicht. In der Küche ebenfalls nicht, deshalb lief ich die Treppe hoch und klopfte zaghaft an die Tür zu seinem Arbeitszimmer. „Sev...?“, fragte ich leise als ich die Tür aufdrückte. Doch was ich dort sah ließ mir die Tränen in die Augen schießen. Alle seine Bücher waren verschwunden. Ich rannte in unser Schlafzimmer und riss den Schrank auf. Alle seine Klamotten waren ebenfalls nicht mehr dort. Sofort liefen mir die Tränen die Wange herunter und ich ließ mich auf den Teppich sinken. Meine Arme schlang ich um meine Beine und ich wiegte mich vor und zurück während ich anfing bitterlich zu schluchzen. Warum war er fort? Warum nur?
    -Flashback ende-
    „An was hast du gerade gedacht Liebling?“, fragte mich dann Severus der immer noch neben mir saß. Ich schüttelte nur den Kopf und meinte: „Nicht so wichtig.“ Er legte mir seine Finger unter das Kinn und drehte mein Gesicht zu sich. „Ich weiß, dass es nicht 'nicht so wichtig' war. Also, an was hast du gedacht?“, fragte er mich erneut und ich ließ die Schultern sinken. Man konnte Severus nicht anlügen, dass wusste ich. „Ich hab nur... an den Abend gedacht, an dem du mich verlassen hast“, flüsterte ich dann und stellte meine Tasse auf den Tisch vor mir. Sofort spürte ich wie er sich neben mir anspannte und mich dann an sich zog. „Das werde ich nie wieder tun, das verspreche ich dir. Du kennst meine Gründe. Der dunkle Lord hätte dich umgebracht, oder eher euch beide“, sagte er und legte mir die Hand auf meinen flachen Bauch. „Ehrlich gesagt, hatte ich nicht erwartet das du schwanger warst. Es hätte mir auffallen sollen das du dich immer übergeben hast“, meinte er und ich lächelte. „Nicht so schlimm. Die Hauptsache ist, dass du jetzt wieder da bist und mich nicht mehr alleine lässt“, sagte ich und lehnte mich an ihn. Sev drückte mir seine Lippen ins Haar und flüsterte: „Ich hätte so gerne deine Hand gehalten als Lexi auf die Welt kam. Ich kann mir vorstellen dass das alles ziemlich schwer für dich war.“ Und ob es das war. Seine Worte erinnerten mich an den Tag an dem mein kleiner Engel auf die Welt kam...
    -Flashback-
    Oh Gott, warum tat es nur so weh? Die Hand des Heilers hatte ich wohl ziemlich gequetscht, aber er versicherte mir immer wieder das alles in Ordnung sei. Klar, das konnte er sonst wem erzählen, aber im Moment war ich viel mehr mit den Schmerzen beschäftigt die durch meinen Bauch schossen. Nie wieder würde ich ein Kind bekommen, dass wusste ich jetzt schon. Die Heilerin vor mir sagte: „Jetzt noch einmal pressen, Miss Coulson. Bald haben Sie es geschafft.“ Bald, wie lange bald wohl noch dauern würde? Es fühlte sich an als läge ich schon Stunden hier. Aber ich tat was mir die Heilerin gesagt hatte und presste. Bestimmt schon das hundertste Mal heute. „Ja, sehr schön. Das Köpfchen guckt schon raus“, sagte sie und ich lächelte leicht. Wann war es nur vorbei? „Noch ein letztes Mal, Miss Coulson“, ermutigte sie mich und ich presste noch ein letztes Mal. Dann sank ich erschöpft nach hinten und hörte einen lauten, zornigen Schrei. Vor Erleichterung fing ich an zu weinen. Meinem Baby ging es gut. Der Heiler neben mir verschwand kurz, nur um kurz darauf mit einem kleinen blauen Bündel zurück zukommen. „Bitte Miss Coulson, Ihre Tochter“, sagte er leise und ich nahm das kleine, warme Bündel in meine Arme. In dem Tuch war ein kleines, wunderschönes Baby gewickelt, was an einem kleinen Däumchen nuckelte. Ganz vorsichtig strich ich meinem Baby über die warme Wange. Sie war so schön. Auf einmal griff sie nach meinem Finger und klammerte sich daran fest, so als würde sie mich nie wieder los lassen wollen. „Sie hat einen ganz schön festen Griff“, meinte die Heilerin und ich nickte lächelnd. Nach zwei Wochen durften wir nach Hause und meine Eltern mitsamt meinem Bruder warteten schon auf mich. Alle hießen die kleine Alexandra Marie- Sophie Coulson willkommen und meine Mutter wollte sie schon gar nicht mehr hergeben, doch mein kleiner Engel wehrte sich dagegen indem sie anfing zu schreien und ich sie auf meinen Arm zurück holte. Sie hörte augenblicklich auf zu weinen und sah mich mit ihren dunkelbraunen Augen an und fing an ihr Engels Lächeln zu lächeln.
    -Flashback ende-
    Ich hob meinen Blick und lächelte Severus an, und sofort erwiderte er es. „Ich glaube... ich war ein wenig zu streng mit ihr als wir bei den Weasleys waren“, meinte er dann, doch ich schüttelte den Kopf. „Nein Sev. Lexi kommt in das Alter in dem man seine Eltern ständig ärgern will und sich ihnen wieder setzen will. Ehrlich gesagt, war ich früher auch mal so“, sagte ich und lächelte leicht. Sev legte seine Stirn an meine und schloss die Augen. „Meinst du wirklich?“, murmelte er dann und ich nickte leicht. „Ich muss mich erst einmal an das Vater Dasein gewöhnen“, erklärte er mir dann und legte seine Lippen auf meine, so dass ich ihm nicht mehr antworten konnte.

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    Lexis Geburtstag und Lexis Sicht:
    Ich wachte durch die Sonnenstrahlen auf die mich im Gesicht kitzelten und bemerkte als erstes die Eule meiner Mutter am Fenster. Seufzend stand ich auf und öffnete das Fenster und nahm der Eule den Brief ab. Schnell gab ich ihr noch einen Keks und sofort machte sich Lory auf den Weg nach Hause, doch auch dieses Mal ohne einen Brief von mir. Den Brief legte ich ungeöffnet zu den anderen 15 Briefen auf den Tisch und streckte mich erst einmal ausgiebig. Jetzt bemerkte ich zwei weitere Dinge. Erstens: Ginney und Hermine waren nicht mehr hier im Zimmer und Zweitens: Heute hatte ich Geburtstag. Verdammt! Ich hatte ihn vollkommen vergessen nur die beiden nicht. Wie man sich so als 14 Jährige fühlt? Eigentlich wie immer. Ein wenig Alt vielleicht aber sonst wie immer. Ich hüpfte fröhlich im Zimmer umher und zog mich um. Gerade wollte ich die Tür öffnen als mir etwas einfiel: Es war mein erster Geburtstag den ich ohne meine Mutter feiern würde. Diesen Gedanken schüttelte ich ganz schnell wieder ab und öffnete die Zimmertür. Sofort schlug mir ein Geruch nach Kuchen entgegen, der mich eine Augenbraue hochziehen lässt. Langsam ging ich die Treppe runter in die Küche und blieb wie angewurzelt stehen als alle auf einmal riefen: „Alles Gute zum Geburtstag!“ Hermine, Ginney, Harry und Ron kamen auf mich zugelaufen und erdrückten mich beinahe. „Leute ist gut. Ich bekomm keine Luft“, versuchte ich zu sagen und anscheinend kam nicht nur Gestammel dabei heraus, denn sie ließen lachend von mir ab. Sofort kamen Molly und Arthur zu mir und umarmten mich ebenfalls. „Ich habe ein paar Kuchen gebacken“, sagte Molly und drückte mir einen Kuss auf die Wange. Ich sah zum Tisch und schnappte nach Luft. Sie hatte nicht nur ein paar Kuchen gebacken. Der ganze Tisch war voll und nach dem zählen wusste ich auch wie viele es waren. Es waren 14 Kuchen und jeder sah leckerer aus als der andere. „Das wäre echt nicht nötig gewesen“, sagte ich, doch Molly schüttelte den Kopf. „Ich hatte keine Ahnung was du für Kuchen magst und fragen durfte und konnte ich dich nicht. Sonst wäre die ganze Überraschung weg. Und den Jungs hier wollte ich nicht glauben das du gerne Karotten Kürbis Kuchen isst“, sagte sie und ich fing an zu lachen. „Es ist gut das Sie es ihnen nicht geglaubt haben. Denn ich mag weder Karotten noch Kürbis besonders gerne“, sagte ich und grinste alle an. Fred und George kamen auf mich zu und hoben mich von meinen Füßen. „Alles Gute zum Geburtstag“, sagte George und ließ mich los. Jetzt wurde ich nur noch von Fred umarmt und alles kribbelte. „Alles Gute zum Geburtstag Kleine“, flüsterte er mir ins Ohr und ließ mich dann runter. „Danke“, sagte ich und strich mir verlegen die Haare hinter mein Ohr. Molly rief uns an den Tisch und sofort stürzten sich alle auf die Kuchen. Überrascht sah ich einen Kuchen mit weißer Glasur an. „Das ist Zitronen Kuchen!“, rief ich und konnte es noch gar nicht fassen. „Ist das dein Lieblings Kuchen?“, fragte mich Arthur und ich nickte. Schnell zog ich den ganzen Kuchen zu mir rüber und sah alle böse an. „Mein Kuchen! Wer den auch nur ansieht bekommt es mit mir zu tun“, sagte ich und grinste dann. Die anderen fingen an zu lachen und Fred neben mir hob die Hand und hatte sie beinahe auf meinen Kuchen. Schnell schlug ich ihm auf die Finger und sagte: „Hände weg. Nur gucken nicht anfassen.“ Er grinste und widmete sich wieder seinem Schokokuchen. Aha, das war also sein Lieblings Kuchen. Schnell nahm ich mir eine Gabel und klaute ihm ein Stück. „Hey! Was soll das?“, rief er empört und sah mich an. Das Stück war längst in meinen Mund gewandert und ich sagte mit vollem Mund: „Ich habe keine Ahnung was du meinst.“ Fred grinste jetzt böse und ich wusste nur zu gut was das hieß. „Oh nein. Nein Nein Nein! Bleib weg von mir!“, schrie ich und sprang von meinen Stuhl. „Ich fang dich schon“, sagte er und ich lief lachend davon. Nach einer wilden Verfolgungsjagd ließen wir uns völlig außer Atem und pitschnass auf unsere Stühle fallen. Endlich konnte ich meinen Kuchen essen und fing auch sofort damit an.

    6
    Lexis Sicht: Am nächsten Morgen wurden wir ziemlich früh von Arthur geweckt der uns drängte auf zustehen. Wir sollten uns sofort anziehen und dann
    Lexis Sicht:
    Am nächsten Morgen wurden wir ziemlich früh von Arthur geweckt der uns drängte auf zustehen. Wir sollten uns sofort anziehen und dann runter gehen etwas essen. Das taten wir dann auch, Ginney wäre beinahe im Stehen wieder eingeschlafen. Bei uns wurde es gestern Abend etwas spät, da wir noch geredet hatten. Ich ging als erstes runter in die Küche und dort saßen schon Fred und Molly, beide putze munter. „Guten Morgen“, sagten die beiden fröhlich und ich brachte nur ein „Morgen“ raus. Dann ließ ich mich auf den Stuhl gegenüber von Fred fallen und ließ den Kopf auf den Tisch knallen. „Hier ist Kaffee“, hörte ich Fred sagen und nahm die große Tasse entgegen die er mir hinhielt. Sofort schüttete ich mir Milch und Zucker rein und trank den Kaffee sofort leer. Allmählich wurde ich wach und rieb mir die Augen. „Weißt du eigentlich was dein Dad vor hat?“, fragte ich ihn und zog eine Augenbraue hoch. Doch der Junge den ich so sehr liebte schüttelte nur den Kopf. „Keine Ahnung. Vielleicht will er spazieren gehen“, überlegte Fred und ich verschluckte mich an meinem Kaffee. „Und dazu braucht er uns?“, fragte ich und Fred zuckte nur mit den Schultern. Wir hörten Leute auf der Treppe die langsam herunter kamen. Hermine und Ginney kamen als erstes, dann Harry mit Ron und dann kam Arthur mit George. Schnell aßen wir etwas Speck und Toastbrot und schon mussten wir los. Jeder nahm sich eine Tasche und zusammen gingen wir los. Molly winkte uns noch bis wir im Wald waren. Jeder gähnte und nur Arthur und Fred schienen wirklich wach zu sein. Ich wurde aber bei der frischen Luft auch wach und sah ein paar Meter weiter einen Mann stehen der einen Stock in der Hand hatte. „Arthur!“, rief dieser und die beiden umarmten sich kurz. „Kinder, das ist Aymos Diggory. Wir arbeiten zusammen, im Ministerium“, stellte Arthur den Mann vor. Warte mal, Diggory? War das der Vater von...? Weiter kamen meine Gedanken nicht da kein anderer als Cedric vom Baum sprang. „Und dieser Junge muss Cedric sein?“, fragte der Weasley Älteste Cedric und schüttelte seine Hand. Der Hufflepuff sagte nur „Ja“. Als Cedric sich umdrehte und uns alle zulächelte weilte sein Blick ein wenig länger auf mir als nötig. Das schienen auch die anderen zu merken denn Hermine stieß mir ihren Ellenbogen in die Seite und grinste. Ich konnte nur die Augen verdrehen. Wir liefen eine Weile durch den Wald und kamen dann auf einem Hügel an. „Stellt euch um den Schuh herum auf“, sagte der Vater von Cedric und wir taten es alle. „Warum stellen sich alle um diesen gammeligen Schuh?“, fragte Harry und ich verdrehte wieder die Augen. „Das ist ein Portschlüssel. Mit dem gelangen wir dorthin wo Arthur unbedingt so früh hin will“, sagte ich zu Harry und bemerkte den überraschten Blick von Cedric. Wir hielten uns an dem Schuh fest und flogen ziemlich schnell nach oben. „Lasst los!“, rief Arthur und wir alle schrien: „Was!“ Kein halbwegs gesunder Mensch würde so etwas tun. „Lasst los!“, rief er wieder und wir ließen los. Sofort wurden wir von irgendwas angesaugt und schlugen ziemlich hart auf der Erde auf. Mr Diggory, Cedric und Arthur liefen gemütlich am Himmel entlang und als der Hufflepuff sicher auf dem Boden stand kam er zu mir gelaufen und hielt mir seine Hand hin. Ich ließ mich von ihm aufhelfen und lächelte schüchtern. „Danke“, brachte ich dann nach zwei Versuchen heraus und Cedric lächelte mich offen an. Kein Wunder das jedes Mädchen in Hogwarts auf ihn flog. „Kein Problem. Hat es sehr weh getan?“, fragte er mich besorgt und klopfte mir etwas Gras vom Rücken. Ich schüttelte den Kopf. „Sah Schlimmer aus als es war“, antwortete ich ihm. Gemeinsam gingen wir zu den anderen rüber und ich konnte Freds Blick auf uns spüren. Deshalb drehte ich mich ein wenig zu ihm rum und erkannte Eifersucht in seinem Blick. Moment mal, Eifersucht? Grübelnd lief ich mit den anderen zu der Anhöhe und hörte Arthur sagen: „Kinder, willkommen bei der Quiddicht Weltmeisterschaft!“ Ich riss meine Augen auf und drehte mich im Kreis. „Ginney du hattest Recht!“, riefen Hermine und ich gleichzeitig und hüpften auf und ab. „Perfektes Geburtstagsgeschenk oder?“, fragte mich Harry und grinste. Überwältigt nickte ich und freute mich jetzt schon. „Die Bulgaren gegen die Irländer“, sagte Mr Diggory. Harry und ich klatschten uns ab da wir beide die größten Fans der Bulgaren waren. Viktor Krum war auch einfach der beste. Wir alle gingen zu unserem Zelt an dem sich Cedric von mir verabschiedete und seinem Vater nachging. Das Zelt sah von außen ziemlich klein aus, deshalb hatte ich die große Befürchtung dass wir nicht alle dort rein passten. Doch als ich durch die Luke ging wurde ich eines besseren belehrt. Das Zelt Innere war riesig! Harry der neben mir stand sagte: „Ich liebe Zauberei.“ „Das kannst du laut sagen“, meinte ich und ging zu Hermine und Ginney. Wir würden uns wieder ein 'Zimmer' teilen. Schnell packten wir unsere Taschen aus und ich nahm meinen rot schwarzen Stoff Hut mit. Schnell liefen wir zum Stadion und liefen die Treppe hinauf. „Dad! Wie weit oben sind wir?“, rief Ron zu seinem Vater runter, da er schon eine Treppe weiter als wir waren. „Ich würde es so sagen. Wenn es regnet, dann erfahrt ihr es zuerst“, hörte ich die schleimige Stimme von Mister aufgeblasener Windbeutel. Und dann sah ich ihn auch schon mit Malfoy. Jetzt eher Malfoy 2. Dieser schaute zu uns hoch und lächelte mich flüchtig an. Ich zog eine Augenbraue hoch und sah ihn kalt an. „Du kannst ja doch Lächeln Malfoy. Hätte ich nicht gedacht, da du ja kein Hirn besitzt das dir den Befehl gibt deine Lippen zu einem Lächeln zu verziehen“, meinte ich spöttisch und sein Vater sah mich wütend an. „Du kleines mieses Schlammblut“, zischte er und zog seinen Zauberstab. „Hey! So reden Sie nicht mit Lexi!“, verteidigte mich Fred der plötzlich neben mir stand. „Kommt Kinder, wir wollen doch das Spiel nicht wegen zwei so Windbeuteln verpassen“, sagte da Arthur und ich fing an zu grinsen. Als wir gehen wollten, drehte ich mich noch einmal um und sagte: „Mr Malfoy? Wenn es Ihnen noch gar nicht aufgefallen ist, bin ich kein 'Schlammblut' wie Sie es so schön sagen. Sie kennen doch meinen Vater und meine Mutter.“ Schleimbeutel Senior starrte mich an und ich ging mit einem Grinsen im Gesicht zu den anderen. Als wir oben ankamen begann das Spiel auch schon und Harry, Ginney und ich feuerten lautstark die Bulgaren an. Der Rest war für Irland, die aber auch nicht schlecht waren und letzten Endes gewannen. Als wir wieder im Zelt waren machten wir uns über Ron lustig doch dann hatten wir nichts mehr zu Lachen, da die Todesser kamen. Fred zog mich mit sich und George nahm Ginney und Hermine mit. Harry ging verloren und Hermine rief nach ihm. „Fred! Wir müssen Harry suchen!“, rief ich durch den Lärm doch er schüttelte den Kopf. „Ich muss dich heil hier raus bringen! Wenn dir etwas passiert könnte ich mir das nie verzeihen!“, schrie er mich an und zog mich weiter. Wir kamen ziemlich schnell zu unserem Portschlüssel, bei dem auch George mit Hermine und Ginney war. Arthur kam mit Ron und Harry zu uns und nach kurzer Zeit waren wir wieder im Fuchsbau, wo uns Molly schon erwartete. Stürmisch umarmte sie uns und fragte: „Alles in Ordnung bei euch Kinder?“ Wir alle nickten und sie schien sichtlich erleichtert. „Wenigstens habt ihr das Spiel gesehen“, meinte sie und scheuchte uns in unsere Betten. In zwei Tagen würde es wieder nach Hogwarts gehen und darauf freute ich mich schon. Mit diesem Gedanken schlief ich ein.

    7
    Lexis Sicht:
    Heute ging es endlich wieder nach Hogwarts! Arthur hatte mit Hilfe von Zauberei unsere Koffer runter ins Wohnzimmer gezaubert und dort standen wir alle versammelt. „So Kinder. Ich habe euch etwas zu Essen eingepackt, damit ihr auch nicht verhungert. Eure Tiere sind alle schon in den Käfigen und Lexi? Die Briefe oben auf dem Tisch habe ich dir auch eingepackt“, sagte Molly und wir alle nickten. Dann umarmte sie uns, einer nach dem anderen und scheuchte uns dann mitsamt den Koffern raus. Keine 20 Minuten später standen wir am Bahnhof King's Cross und liefen durch die Absperrung. Die rote Lok stand auch wieder dort wo sie jedes Jahr steht und der ganze Bahnsteig war voller Kinder und Eltern. Arthur half uns mit den Koffern und verabschiedete sich von uns allen, die Umarmung ließ er aber sein. Gerade wollte ich zusammen mit den anderen einsteigen, als ich meine Eltern sah die ihre Koffer in den Zug trugen. „Geht schon mal vor. Ich komme gleich nach“, sagte ich zu den anderen und die lächelten mich alle an. Womöglich wussten sie das ich zu meinen Eltern wollte. Ich bahnte mir einen Weg durch die ganzen Menschenmassen und kam dann ein paar Meter vor meinen Eltern zum Stehen. Diese hatten mich auch schon entdeckt und sahen mich traurig an. Erst jetzt merkte ich wie sehr ich ihnen wehgetan haben muss mit meinem Schweigen. Also rannte ich los und warf mich in die Arme von dem 'fiesen' Zaubertranklehrer. Dieser legte überrascht seine Arme um mich und drückte mich an sich. „Es tut mir alles so leid, Dad“, murmelte ich in seinen Umhang. Anscheinend hatte er es gehört, denn er strich mir über die Haare und sagte leise: „Schon gut. Ich war nicht besonders Nett und das weiß ich auch.“ „Hey! Und was ist mit mir?“, fragte meine Mutter und ich warf mich lachend auch in ihre wartenden Arme. „Tut mir Leid Mum“, sagte ich und sah ihr ins Gesicht. „Schon gut Mäuschen. Ich war früher doch genauso“, meinte sie und ich grinste. „Lexi! Komm bevor der Zug ohne dich los fährt!“, hörte ich Harry nach mir rufen und meine Eltern gaben mir einen leichten Stoß in die Richtung meiner Freunde. „Geh schon. Auch wenn ihr die ganzen Ferien zusammen wart habt ihr euch sicher trotzdem etwas zu erzählen“, meinte meine Mutter und ich nickte. Dann ging ich grinsend zu meinen Freunden die mich schon erwarteten. „Alles wieder gut?“, fragte Hermine und ich nickte lächelnd. „Ja alles wieder gut“, bestätigte ich ihr und ließ mich neben sie auf die Sitzbank fallen. Die gesamte Fahrt erzählten und alberten wir rum. Nur zum Umziehen waren wir ruhig und die Jungs waren so gütig sich um zudrehen. Wenigstens etwas, dachte ich mit einem Grinsen im Gesicht. In Hogsmeade angekommen nahmen wir uns eine Kutsche und fuhren zum Schloss hoch. Der Anblick war immer noch überwältigend und man konnte sich gar nicht daran satt sehen. In der großen Halle war es wie jedes Jahr laut und immer rannten welche Schüler herum um sich zu begrüßen. Als Dumbledore an sein Pult trat wurde es augenblicklich Still und alle sahen nach vorne zum Schulleiter. „Jetzt da wir uns alle niedergelassen haben, möchte ich eine Ankündigung machen. Im diesen Jahr wird unser Schloss nicht nur euch ein zu Hause bieten, sondern auch ein paar ganz besondere Gäste. Ihr müsst wissen das Hogwarts ausgewählt wurde...“, sagte der Schulleiter und unterbrach sich, da Filch angerannt kam und ihm etwas zuflüsterte. „Ganz schön außer Atem, oder?“, fragte Ron und musste sich ein Lachen verkneifen. Als Filch fertig war und Dumbledore ihm geantwortet hatte, rannte er den Gang wieder entlang und verschwand hinter dem großen Portal. „Nun denn, Hogwarts wurde ausgewählt Schauplatz einer legendären Veranstaltung, dem Trimagischen Turnier zu werden. Für alle die es nicht wissen, das Trimagische Turnier ist eine Begegnung dreier Schulen in einer Reihe von magischen Wettstreiten. Von jeder Schule wird nur ein Schüler ausgewählt um anzutreten. Eines muss klar sein: Einmal ausgewählt müsst ihr allein da durch. Und glaubt mir wenn ich euch sage, diese Wettstreite sind nichts für schwacher Herz. Schön später mehr dazu. Aber zuvor, begrüßt bitte zusammen mit mir die charmanten Schülerinnen von der Beauxbatons Akademie für Zauberei und ihre Schulleiterin Madame Maxim“, fuhr der Professor fort und die Türen des Portals öffneten sich. Durch die liefen mehrere Mädchen in perfekter Formation und die Jungs im Saal fingen beinahe an zu sabbern. Ron starrte den Mädchen auf die Hintern und ich fing leise an zu Lachen. Hermine stieß ihm mit ihrem Ellenbogen in die Rippen und verdrehte die Augen. Das selbe tat ich auch nur um meine Augen dann weit aufzureißen. „Die ist verdammt groß“, hörte ich Seamus neben mir flüstern und ich nickte nur. Diese Madame Maxim war sogar noch größer als Hagrid. Alle fingen an zu klatschen, die Jungs lauter als die Mädchen und irgendwie hatte ich das Gefühl das alle Mädchen hier im Saal die Augen verdrehten. „Und nun unsere Freunde aus dem Norden! Begrüßen wir die stolzen Söhne aus Durmstrang. Mit ihrem Schulleiter Igor Kakerof“, sagte unser Schulleiter laut und die Türen öffneten sich erneut. Dieses Mal starrten die Mädchen den jungen Männern hinterher und ich muss zugeben das ich den ganzen auch hinterher schaute. Aber man konnte auch nicht anders. Sie waren einfach heiß. „Meine Fresse, das ist Viktor Krum“, sagte Ron gegenüber von mir und ich starrte den Weltbesten Sucher an. Dieser starrte stur und nicht gerade freundlich gerade aus. Die beiden Schulleiter begrüßten sich mit einer Umarmung und schon wurde das Essen aufgetragen. Als ich während dem Essens hoch zum Lehrertisch schaute sah ich das dieser Igor neben meinem Vater saß und er nicht besonders glücklich darüber war. Doch meine Mutter vertrieb ihm anscheinend die schlechte Laune denn er lächelte sie an und sah dann zu mir. Ich lächelte ihm kurz zu und wandte mich wieder meinem total leckeren Essen zu. Deshalb sah ich nicht wie der Schulleiter von Durmstrang sich zu meinem Vater lehnte.
    Snapes Sicht:
    Igor setzte sich ausgerechnet neben mich und man sah mir deutlich an das ich nicht glücklich darüber war. Jenna verwickelte mich aber in ein Gespräch so dass ich nicht weiter darüber nachdenken konnte. Doch als sie sich wieder ihrem Essen zu wandte sah ich schnell zu Lexi und lächelte sie an. Igor hatte das anscheinend gemerkt, denn er beugte sich leicht zu mir und fragte: „Wem hast du denn da gerade eben zu gelächelt? Diesem schwarz haarigen Mädchen da vorne?“ Ich biss meine Zähne zusammen denn ich wollte ihm nicht sagen das Lexi meine Tochter war. Es ging ihn auch nichts an. Doch er war schlau und sein Blick huschte immer von ihr zu mir. „Na sieh mal einer an. Hätte nie gedacht das du mal in die Vaterrolle schlüpfst. Sehr interessant. Pass lieber auf sie auf, man weiß nie wann etwas passiert“, zischte er mir zu und ich wurde stocksteif auf meinem Stuhl. Jenna hatte anscheinend alles mit angehört denn sie sah erschrocken zu Kakerof. „Wenn Sie ihr auch nur ein Haar krümmen, bringe ich Sie um“, sagte sie und ich sah wie sie sich zurückhalten musste. Aber ich kannte Jenna und wenn man Lexi auch nur drohte, war mit ihr nicht mehr zu spaßen. Sie liebte unsere Tochter über alles und würde auch alles dafür tun damit Lexi in Sicherheit war. Ich sah wieder zu unsere Tochter die von dem Trubel hier oben nichts mitbekommen hatte, denn sie lachte und lachte die ganze Zeit. Dann sah ich auch den Grund dafür. Potter hatte an der Nase ziemlich viel Pudding hängen und schien es nicht wirklich bemerkt zu haben, denn er sah Lexi an und fragte anscheinend was los war. Doch sie schüttelte nur den Kopf und wollte etwas trinken, doch sie lachte zu sehr und ihr Trinken kam aus ihrem Mund geschossen. Leider landete alles auf dem Tisch und nicht im Gesicht von Potter.

    8
    Lexis Sicht:
    Heute war der Tag der Auswahl, heute würden wir erfahren wer Champion wurde. Der Unterricht war bist jetzt eigentlich ganz cool gewesen, Moody war echt ein klasse Lehrer. Nur die Nummer mit der Spinne hätte er sich sparen können. Neville ist fast durchgedreht was aber auch verständlich war. Gespannt saßen wir in der großen Halle und warteten darauf dass der Feuerkelch die Namen ausspuckte. Dumbledore zauberte alle Lichter aus und ging dann zum Feuerkelch. Dieser loderte rot auf und spuckte den ersten Zettel aus. „Der Champion für Durmstrang ist, Viktor Krum!“, rief er und die Schüler dieser Schule applaudierten alle. Wir natürlich auch und Viktor warf Hermine noch einen Blick zu eher er ins Pokalzimmer verschwand. Ich stieß sie kurz an und sah wie meine beste Freundin rot wurde. Grinsend wandte ich mich wieder dem Kelch zu. Er loderte wieder rot auf und spuckte einen weiteren Zettel hinaus. „Der Champion für Beauxbatons ist Fleur Delacour!“, rief unser Schulleiter und wieder klatschten alle. Diese Fleur war wirklich hübsch, wahrscheinlich eine Veela. Und dann kam Hogwarts dran. „Champion für Hogwarts ist, Cedric Diggory!“ Dumbelodre hatte kaum geendet, da jubelte schon die ganze Schule. Cedric ging an unserem Tisch vorbei und grinste mich an bevor auch er in das Pokalzimmer verschwand. „Ausgezeichnet! Nun haben wir unsere drei Champions! Doch am Ende wird nur eine von ihnen in die Geschichte eingehen, nur einer wird diesen Kelch der Kühnheit hoch heben, dieses Gefäß der Gewinner. Den Trimagischen Pokal!“, rief der Schulleiter und ein blau leuchtender Pokal erschien unter dem Tuch. Alle klatschten und dabei loderte der Feuerkelch ein weiteres Mal rot auf. Mein Vater sah es als erster und ging langsam darauf zu. Ein weiterer Zettel flog heraus und Dumbledore fing ihn auf. Er flüsterte den Namen der darauf stand. Dann fragte er: „Alexandra Coulson?“ Als ich meinen Namen hörte erstarrte ich und auch meine Eltern starrten zu mir. „Alexandra Coulson!“, brüllte nun mein Schulleiter und Hermine zog mich von meinem Platz. Mit stockenden Schritten lief ich zu dem Mann der mir schon so oft geholfen hatte. Er drückte mir das Pergament in die Hand und ließ mich vorbei laufen. Ich hörte einige Rufe doch die Bedeutung von ihnen drang nicht in mein Ohr. Als ich an meinem Dad vorbei lief starrte er mich fassungslos an doch ich ging weiter und öffnete die kleine Tür und schlüpfte hindurch. Langsam stieg ich eine Treppe runter und sah schon die drei Champions. Sie sahen auf als sie meine Schritte hörten und Cedric kam auf mich zu. „Was ist passiert?“, fragte er mich besorgt doch ich konnte nur mit den Schultern zucken. Warum war mein Name dort drinn? Ich hatte ihn nicht da rein geworfen! Das hätte ich am liebsten geschrien doch kein Wort kam über meine Lippen. Dann hörten wir aufgeregte Stimmen und Dumbledore packte mich an den Schultern. „Hast du deinen Namen da rein geworfen?“, fragte er mich eindringlich. Ich schüttelte den Kopf. Sagen konnte ich immer noch nichts. Er schien besänftigt zu sein und die Lehrer fingen alle an durcheinander zu reden. Cedric blieb neben mir stehen und strich mir über meinen Arm. „Das wird schon alles werden, okay?“, fragte er mich leise und ich konnte schon wieder nur nicken. Wer hatte meinen Namen da rein geworfen! Alles schrie in mir und nur mit Mühe konnte ich meine Tränen zurückhalten. Dann endlich brach alles aus mir heraus und ich ließ mich auf die Knie fallen. Mein Gesicht vergrub ich in meinen Händen und nur am Rande bemerkte ich das Cedric neben mir auf dem Boden saß. Dann hörte ich Dumbledores Stimme. „Lexi. Alles wird gut. Das verspreche ich dir“, sagte er leise und an Cedric gewandt sagte er: „Bring sie bitte in ihr Zimmer. Ich will sie jetzt nicht alleine gehen lassen.“ Der Hufflepuff nickte leicht und zog mich hoch. „Na komm Lexi. Eine Runde schlafen und dann geht es dir gleich viel besser“, meinte Cedric und lief langsam mit mir los. Als wir an meinen Eltern vorbei kamen blickte ich auf und dachte ich würde Wut in ihren Gesichtern sehen. Doch weit gefehlt. Sie sahen nur unglaublich Traurig aus. Bei Dad sah ich jedoch Wut, doch er starrte zu dem Schulleiter von Durmstrang. Nach vielen Treppen kamen wir vor dem Portrait der fetten Dame zum Stehen. „Weißt du das Passwort?“, fragte er mich leise doch die fette Dame kam mir zuvor: „Ihr braucht kein Passwort. So wie das arme Mädchen aussieht ist sie nicht in der Lage etwas zu sagen. Und sie ist eine Gryffindor das sehe ich.“ Dankend sah ich sie an und langsam schwenkte sie zur Seite. Cedric führte mich in den Gemeinschaftsraum in dem Hermine, Harry und Ron auf einem Sofa saßen. Als sie uns sahen sprang Hermine auf und lief auf mich zu. „Gott sei Dank. Endlich bist du da“, sagte sie und nahm mich in den Arm. Sofort schlang ich meine Arme um sie und fing wieder an zu weinen. Cedric verabschiedete sich von uns und drehte sich um und ging. Meine beste Freundin lotste mich zum Sofa und drückte mich darauf. „Ich hab meinen Namen da nicht rein geworfen“, schluchzte ich. „Ich fand dieses ganze Turnier eh total bescheuert. Also warum sollte ich mich da anmelden?“, fragte ich und wischte mir die Tränen von meinen Wangen. „Das wissen wir doch. Keine Ahnung wie dein Name da rein gekommen ist“, sagte Ron und sah mich mitleidig an. Kurz lächelte ich und sah dann wieder zu Hermine. „Könnten wir hoch gehen?“, fragte ich sie leise und meine beste Freundin nickte. Zusammen gingen wir hoch und zogen uns um. Dann verfrachtete sie mich in mein Bett und deckte mich zu. Krummbein sprang auf mein Bett und rollte sich zusammen. Außer Hermine mochte er nur mich und ich fühlte mich wirklich geehrt. Hermine legte sich in ihr Bett und so schliefen wir auch ziemlich schnell ein.

    9
    Lexis Sicht:
    Heute war der Tag der ersten Aufgabe und ich hatte Riesen großen Schiss. Hermine musste mich schon aus meinem Bett zerren da ich nicht von alleine aufstehen wollte. Am liebsten wäre ich den ganzen Tag im Bett geblieben. Immerhin wusste ich um was es in der Aufgabe ging. Um Drachen. Hört sich jetzt vielleicht total einfach an, aber das würde es gewiss nicht sein. Zusammen mit Hermine betrat ich die große Halle und konnte schon das jubeln der Gryffindors hören. Leicht lächelte ich und ließ mich auf meinen Platz neben Harry fallen. „Na, gut geschlafen?“, fragt er und ich zuckte nur mit den Schultern. Ich wollte gerade ein Toastbrot nehmen als meine beste Freundin sagte: „Du wirst jetzt etwas essen Lexi. Ich habe nämlich keine Lust das du während der Aufgabe einfach umkippst.“ Genervt sah ich sie an und meinte: „Was denkst du was ich gerade vor hatte?“ Endlich nahm ich den Toast in meine Hand und schmierte mir etwas Marmelade darauf. Dann biss ich hinein und dachte ich wäre im Himmel. Nur die Elfen konnten eine so leckere Erdbeermarmelade machen. Der Toast war ziemlich schnell gegessen, doch noch einen wollte ich nicht essen. Ich hatte nämlich keine Lust mich zu übergeben, falls ich einen Salto machen musste oder so. Ungleichmäßige Schritte erregten meine Aufmerksamkeit, und als ich mich umdrehte stand hinter mir Professor Moody. „Du hast die Sache mit dem Besen nicht vergessen?“, fragte er mich leise und ich nickte leicht. „Alles noch hier oben“, sagte ich genauso leise und tippte mir an meine Stirn. Moody lächelte leicht und drückte meine Schulter. Dann ging er hoch zum Lehrertisch und sagte etwas zu unserem Schulleiter, der daraufhin zu mir sah und mich ermutigend anlächelte. Kurz lächelte ich zurück und sah zu meinen Eltern, die mich beide durchdringend ansahen. So als würden sie mir sagen wollen das alles gut werden würde. Hoffentlich hatten sie Recht. Professor McGonagall kam zu mir und nahm mich mit zum Stadion in dem die erste Aufgabe stattfinden sollte. Im Zelt waren schon die anderen Champions und sie sahen ziemlich nervös aus. Immerhin bin ich nicht die einzige, dachte ich. Mr Crouch kam dann mit einem Beutel in unser Zelt und wir mussten der Reihe nach rein greifen und unseren Drachen ziehen. Als ich an der Reihe war war nur noch ein einziger Drache in dem Beutel und ich wusste durch Hagrid auch schon welcher. Der Ungarische Hornschwanz. Nach dem Blick von Dumbledore zu urteilen ein nicht besonders leichter Gegner. Super. Die drei anderen Champions waren vor mir an der Reihe und ich durfte im Zelt warten. Rita Kimmkorn nervte ganz schön und irgendwann wurde sie raus geschickt. Ich wollte mich gerade auf das Bett setzen als ich auch schon dran war. Langsam und unsicher ging ich durch den Tunnel und kam dann im Stadion an. Überall waren Steine, nur der Drache war nicht zu sehen. Dafür sah ich das goldene Ei was ich mir irgendwie holen sollte. Gerade lief ich aus dem Eingang als ich auch schon etwas neben mir sah. Zu spät erkannte ich das es der Drache war und schon musste ich einer Flamme ausweichen. Ich versuchte auf einen Felsen zu klettern, doch der Hornschwanz war schneller und schon flog ich durch die Luft. Ein paar Leute im Publikum schrien erschrocken auf als ich gegen einen ziemlich großen Felsen geschleudert wurde. Schnell flüchtete ich mich hinter einen Felsbrocken als der Drache wieder Feuer spuckte. Verdammt, warum mussten Drachen auch ausgerechnet Feuer spucken können? Ich überlegte was ich nun machen sollte, ich konnte ja nicht ewig vor dem Hornschwanz weg rennen. In meinem Kopf herrschte absolute leerer. Doch dann hörte ich Hermine schreien: „Benutze deinen Zauberstab Lexi. Benutz den Zauberstab!“ Natürlich, Moddy hatte doch gesagt das ich meinen Besen benutzen sollte. Also hob ich meinen Zauberstab und rief: „Accio Feuerblitz!“ Der Drache stand nun hinter meinen Felsbrocken und versuchte ihn mit seinem Feuer zu schmelzen. Na super. Ich blickte ein wenig um den Stein herum und sah meinen Besen auf mich zu fliegen. Verdammt, der Drache soll verschwinden! Ich duckte mich noch einmal vor einer Flamme weg und dann sprang ich auf meinen Besen. Die Leute jubelten und ich flog aus dem Stadion. Mein Hornschwanz zerrte an seiner Kette und riss sie dann ab. Schnell flog ich zum Schloss und wurde dort vom Besen geschmissen. Verzweifelt krallte ich mich am Fensterrahmen fest und versuchte meinen Besen zu befreien. Doch der Drache war schneller und zerstörte das Fenster, aber dadurch war mein Besen frei. Ich schwang mich wieder auf meinen Feuerblitz und merkte erst das mir das Blut von der Wange tropfte. Aber ich ignorierte es erstmal da der Drache mir etwas zu nahe kam. Dann erwischte er auch noch meinen Besen und gemeinsam stürzten wir in die Tiefe. Kurz bevor ich auf dem Boden aufschlug konnte ich meinen Feuerblitz hochziehen und zurück ins Stadion fliegen. Als ich näher kam fingen alle an zu jubeln und ich bekam das Ei zu fassen. Sofort wurde ich in das Zelt der Champions gebracht wo mich auch schon meine besten Freunde erwarteten. „Oh Gott Lexi! Dir geht es gut!“, rief Hermine und stürmte auf mich zu. Als sie mich umarmte zuckte ich zusammen da ich ziemlich viele Wunden hatte.“Hermine! Au! Du tust mir weh“, sagte ich und sie ließ mich sofort los. „Super Idee, deinen Besen zu benutzen“, sagte Cedric und ich lächelte leicht. Madame Pomfrey kam auf mich zu gelaufen und nahm mein Kinn in die Hand und drehte meinen Kopf nach links. „Das muss eindeutig genäht werden. Wenn wir im Schloss sind nehme ich Sie erstmal mit in den Krankenflügel“, sagte sie zu mir und ich nickte schnell. Unserer Heilerin durfte man nicht wieder sprechen, da wurde sie ziemlich wütend. Hermine, Harry und Ron wurden nach draußen geschickt und Dumbelodre begleitete Cedric und mich zum Schloss. „War es schwer bei dir?“, fragte ich ihn an auf dem Weg. Er überlegte kurz und sagte dann: „Wahrscheinlich nicht so schwer wie bei dir. Mein Drache war ein Männchen und war nicht so aggressiv wie dein schwangeres Weibchen.“ Überrascht sah ich ihn an. „Woher weißt du das mein Hornschwanz ein Weibchen war?“, fragte ich ihn und er grinste. „Charlie, Rons Bruder, war bei uns im Zelt und hat uns aufgeklärt. Da warst du gerade draußen“, meinte er und ich nickte wieder. Im Schloss angekommen schleifte mich die Heilerin in den Krankenflügel und näht die Wunde an meiner Wange. Dann verband sie die restlichen offenen Stellen und schickte mich dann in meinen Gemeinschaftsraum. Das Ei hatte Ron vorhin schon mitgenommen und womöglich hatten sie es schon aufgemacht. Grinsend lief ich durch das Portrait und wurde von jubelnden Gryffindors begrüßt. Sie reichten mir das Ei und ich zog fragend eine Augenbraue hoch. „Wir haben es nicht aufgemacht“, schwor George und ich nickte kurz. „Wollt ihr das ich es aufmache?“, fragte ich und alle antworteten mit Ja. Also drehte ich oben den Verschluss auf und machte ihn auch sofort wieder zu als das Ei schrecklich anfing zu schreien. „Ich glaube, ich werde es erstmal nicht wieder aufmachen“, meinte ich und grinste. Alle grinsten zurück und Hermine schob mich hinauf in unseren Schlafsaal, wo sie mich auch gleich ins Bett steckte. Nachdem ich mich umgezogen und den Dreck abgewaschen hatte. Augen verdrehend legte ich mich hin und schloss die Augen. Was für eine Wohltat. Nach nicht mal 2 Minuten war ich eingeschlafen und hatte zum Glück keine Albträume über Drachen.

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1381219592
Das Kind von Severus Snape Teil 6.
Das Kind von Severus Snape Teil 6.
Hier ist endlich der sechste Teil meiner FF um Alexandra und ihr Leben in Hogwarts. Wie immer, ist nicht alles wie in den Büchern. Und tut mir Leid das es so lange gedauert hat.
http://www.testedich.de/quiz32/quiz/1381219592/Das-Kind-von-Severus-Snape-Teil-6
http://www.testedich.de/quiz32/picture/pic_1381219592_1.jpg
2013-10-08
402D
Harry Potter

Kommentare (217)

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Amanda aus Azkaban ( von: Amanda aus Azkaba)
vor 11 Tagen
Bitte , schreib weiter !!!!!!!!!!
Raven_lie (26265)
vor 30 Tagen
Die Geschichte ist wunderschön und man kann sie immer zu jeder Zeit lesen...mach weiter so...❤️😊😍((enavy))
bunny sonobe (54349)
vor 140 Tagen
Die Geschichte ist super. es wäre toll wenn es ein Flashback von der Begegnung mit voldemort beim trimagischen turnier gäbe.
Hanna (99301)
vor 212 Tagen
Warum geht die Geschichte nicht weiter? Ich finde sie so schön
νερό (17654)
vor 425 Tagen
Ich liebe diese Geschichte!!!!!!!!!!!!!!!!!!❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤ ❤❤❤❤❤❤❤❤
Snape und Fred, zwei meiner Lieblings Charakter! Schreib unbedingt weitere FF's! Du machst das super!
Emsonie (99343)
vor 441 Tagen
Hey @Lexi1995 . Ich würde (mit deiner Erlaubnis) diese FF auf Wattpad veröffentlichen. Ich will aber keine Rechte verletzen. Deswegen frage ich jetzt: Darf ich die Geschichte auf Wattpad veröffentlichen? Diese FF ist mega hammer geil und ich möchte sie einfach noch mehr Menschen zeigen! LG Emsonie
Marie Snape (17928)
vor 488 Tagen
Omg Omg Omg!!!!!😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍Das ist die beste Ff die ich seit langem gelesen habe!😄😄😄😄😄😄😄😄😐Meinen Respekt!Die ist sowas von genial!😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍💖💖💖💖💖💖💖💓💓💓💓💓💓💓💓❤❤❤❤❤💚💚💚 💛💛💛💜💜💜💕💕💗💗💞💞💝💝👍👍👍👍👍
Siss(i) (57236)
vor 536 Tagen
Die Ff ist sooooo toll!!!!!!!!!!!!!=)💖
Blackheart (36417)
vor 538 Tagen
Oh mein Gott !!!!!! Das ist die BESTE Ff die ich je gelesen habe❤💗
CedricDiggorys�� (39410)
vor 544 Tagen
Warum hat sie sich von Draco getrennt? Das ist 💗
Emsonie (50246)
vor 546 Tagen
Hey, Lexi1995! Kennst du Wattpad? Ich würde mit deiner Erlaubnis diese Geschichte dort veröffentlichen. Ich schreibe auch dazu dass sie nicht mir gehört. Ich finde diese Geschichte aber einfach nur so toll dass ich finde es sollten mehr Leute sehen dass es diese Geschichte gibt. Ich würde mich freuen wenn du ja sagst. Aber wenn du es nicht willst kann ich es verstehen!
Anja Dragongirl (96325)
vor 566 Tagen
Manno-.-
warum mußte sie draco verlassen wahr doch voll süß zusammen :, (
Mensch nie lässt einer mal die Hauptperson mit dem jungen/Mädchen zusammen das ich mag :'( ↓.↓ ○.○ :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :-( :-( :-( :-( :'( :'( :'( :'( :'( :O :'( :'( :O :O :-( :O :O
Bella (30257)
vor 566 Tagen
Ich war mal wieder auf der Suche nach einer neuen
FF die ich lesen konnte, als ich diese hier entdeckte.
Allein der Name sprach mich schon total an, und als
Ich schließlich anfing zu lesen, da konnte ich gar nicht
Mehr auf hören(im übrigen hab ich um 10Uhr abends angefangen zu zu lesen, u da es so spannend war bis 3Uhr morgens durchgelesen und am nächsten Tag war Schule) . An jeder spannenden Stelle war ich ganz
Hibbelig, an jeder romantischen ganz entspant und an
Jeder traurigen ganz gerührt.
Die Story ist wirklich packend und total gut umschriebenen!
OHNE JEDEN ZWEIFEL ODER UNTERTREIBUNG DIE
BESTE FF DIE ICH JE GELESEN HAB!!!!!!☺☺
Beccor (24828)
vor 569 Tagen
Soo coool. Meine Lieblings FF
Shia (26751)
vor 611 Tagen
@Emsonie
Hatte Lexi nicht nichmal Geburtstag oder so und ist jetzt 15? Ich glaub das wurde in einem vorherigen Teil mal kurz erwähnt!
Emsonie (63654)
vor 615 Tagen
Sehr ,sehr ,sehr schöne FF schade nur das sie nicht weiter geht aber das kommt ein bisschen schlecht rüber dass lexi schon das erste mal mit 14 hat ☺
S.S. (77700)
vor 639 Tagen
Eigentlich gut, aber ich finde es sind ein bisschen viele
Rechtschreibfehler und ich finde Lexi ein bisschen
kindisch. Sonst gut 👍
Marie (75471)
vor 665 Tagen
Top FF♥
Aber eine Frage/Anmerkung:
Harry Ron Hermine und Lexi sind in der 1 Klasse. Da dürfen sie doch noch nicht nach Hogsmead oder? Ich dachte erst in der 3 Klasse
MiaMaria (66793)
vor 673 Tagen
Schreib jetzt mal weiter! Ich wart schon eeewig! Denn deine FF ist echt gut!!‼❗❗❕❕
schnuffel (46399)
vor 694 Tagen
Echt schade das hier nicht weiter geschrieben wird an der "Geschichte". :'(