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Die Kriegerin

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1 Kapitel - 1.300 Wörter - Erstellt von: Der Erzähler - Aktualisiert am: 2013-10-15 - Entwickelt am: - 943 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Es war einmal..... ein Märchen, das noch geschrieben werden musste.

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    Es war einmal ein König, der hatte einen Prinzen als Sohn. Und dieser Sohn war mutig und edel herzig, aber das wirklich Besondere an ihm war, das er sich opfern würde für sein Volk. Im Gegensatz zu seinem Vater stellte er das Wohl des Volkes über sein Eigenes. Und auch wenn sein Vater es ihm verbot, schlich er sich häufig ins Dorf um mit den Armen zu speisen. Auch stahl er häufig Essen aus der königlichen Küchen, was seinen Vater sehr verärgerte. Eines Tages kam es, dass ein Drache das Land heimsuchte und Schafe riss. Es war nicht viel für einen Drachen, aber die Bauern waren verängstigt und wollten die Bedrohung beseitigt sehen. So kam es, dass der Prinz darum bat, den Drachen erlegen zu dürfen. Aber der König ließ ihn nicht gehen, weil er um das Leben des zukünftigen Thronfolger bangte und sich Sorgen um seinen einzigen Sohn machte. Der König hatte vor einigen Jahren die Königin verloren und könnte mit den Verlust eines weiteren Familienmitglied nicht zurechtkommen.

    So rief der König aus, das derjenige welche den Drachen erlegte, Unmengen an Talern und anderen Reichtümern bekam. Viele Krieger zogen aus, aber ebenso viele kostete es das Leben. Jahr um Jahr verstrich und der Prinz feierte seinen achtzehnten Geburtstag. Auf dem Ball traf er viele wunderschöne Prinzessinnen. Doch der Prinz verliebte sich in eine einfache Bauerstochter, denn er hatte sich die Freiheit genommen auch die Armen aus dem Dorf einzuladen. Nachdem sie eine Weile geplaudert hatten, konnte der Prinz nicht mehr aufhören mit ihr zu tanzen. (Auch wenn sie zwei linke Füße hatte.) Er war von ihrer Spitzfindigkeit und ihrer Intelligenz verzaubert und so redeten sie bis tief in die Nacht, als der Ball schon zu Ende war. Irgendwann einmal kam auch die Sache mit dem Drachen zu sprechen und das Mädchen, sie hieß Amelia, horchte auf. Denn ihr Vater war vor dem Bankrott und sie hatte Angst den Hof und das Haus zu verlieren. Und so reifte ein Plan heran, der das Leben aller verändern sollte....

    Am nächsten Abend lief sie in den Wald und rief eine gute Fee. Die Legenden im Dorf erzählten, jeder der reinen Herzens war, konnte ein Wunsch erfüllt bekommen, solange es nicht er nicht Geld, Liebe oder Glück war. Und Amelia die sich an den verzauberten Baum lehnte, wünschte sich ganz fest etwas, das die blaue Fee nur erhören konnte.
    "Du wünschst dir ein Schwert?" fragte die Fee verwundert. "Ja, eine Waffe, mit der ich den Drachen erschlagen kann. Der König verspricht jeden Helden eine Belohnung, der das schafft und ich muss den Hof meines Vaters retten."
    "Nun gut, da du reinen Herzens bist und du keine gier verspürst, will ich dir helfen." Ein blaues Schwert erschien auf dem Waldboden und fing an zu strahlen. "Das ist ein Schwert aus Saphir und solange es leuchtet, ist Magie in der Luft. Drachen sind Wesen der Magie, also wird es leuchtet, sobald du dein Ziel erreicht hast."
    Amelia lächelte erleichtert und bedankte sich bei der Fee. "Gern geschehen, aber vergiss niemals, das nichts ist wie es scheint und der wahre Feind der Hass ist. " Amelia verstand nicht, wie ihr das helfen sollte, vertraute aber darauf und behielt die Information im Hinterkopf.

    Am nächsten Tag, kam Amelia an den Hof des Königs. Angezogen wie ein Mann, in voller Rüstung, um zu melden das sie sich nun dem Drachen stellte. Der König war skeptisch, sah aber die Entschlossenheit in den Augen des Mädchens. Als der Prinz davon erfuhr, redete er ebenfalls auf Amelia ein, aber sie ließ sich nicht davon abbringen.
    Der Prinz lag lange Zeit im Bett wach, bis ihm ein Weg einfiel um Amelia zu retten. Der Prinz, übrigens heißt er Samuel, nahm sein Schwert und seine Rüstung und schlich sich mit aus den Schloss um Amelia beizustehen.
    Der Aufstieg war schwer, aber die Entschlossenheit beflügelte Amelia. Aber als sie Samuel sah fiel ihr auch ein Stein vom Herzen auch wenn sie es nicht zugeben mag. Sie zogen schweigend weiter, bis sie an einer Höhle ankamen. "Drache? Stelle dich mir wenn du deine Ehre behalten willst!" Amelia versuchte mutig zu klingen auch wenn ihre Knie zitterten. Keine Reaktion. "Wir können immer noch umkehren." meinte der Prinz, aber Amelia ging schon zielstrebig in die Höhle. In der Höhle fielen ihr runde Steine auf die wertvoll aussahen und wunderschön funkelten. Als sie danach greifen wollte zischte ein Flammenstrahl über sie hinweg. Samuel zog sie in eine Ecke. "Dracheneier!" dachte sie und ihr fielen wieder die Worte der Fee ein -Vergiss niemals, das nichts ist wie es scheint und der wahre Feind der Hass ist.-
    "Der Drache will nur seine Babys verteidigen und niemandem schaden! " überlegte Amelia."HEY!"
    rief sie. Sie rollte sich unter einen Flammenstrahl weg. "Ich weiß, dass du nicht böse bist!" rief sie. Der Drache sah sie verdutzt an und vergaß sie mit einen Flammenstrahl einzuhüllen. "Du tust das nur um deine Babys zu verteidigen, nicht wahr?" Sie trat ein Stück an den Drachen heran. Samuel wollte sie zurückhalten, aber sie ließ sich nicht beirren. Der Drache knurrte skeptisch, ließ sie aber noch ein Stück heran, bis sie ihm noch etwas Trockenfleisch hinwarf. Dann fielen alle Ängste von der Drachendame ab und Amelia durfte sie sogar streicheln. Samuel der die ganze Zeit verdutzt zugesehen hatte, glaubte seinen Augen kaum.

    Am nächsten Tag war das wohl ein seltsames Bild, als der Drache mit den Samuel und Amelia auf den Rücken, zurück ins Schloss flog. Der Hofstaat machte einen großen Tumult, aber die Kriegerin konnte den König von der Gutherzigkeit des Drachen überzeugen. Die Drachendame benötigte nur wie jeder Mensch etwas Nahrung und war ansonsten, sogar von verspielter Natur. Und auch wenn die meisten sie in ihr Herz schlossen, gab es immer noch einige hasserfüllte Menschen, die nach dem Leben des Drachen trachteten. Eines Nachts schlich ein Schurke in den Stall des Drachen, um sie zu töten, aber Amelia ahnte es bereits und kam in letzter Sekunden in den Stall um den Drachen zu retten. Sie bohrte den Schurken das Schwert in den Bauch und besiegte somit den einzigen Feind: Den Hass.
    Am nächsten Morgen trat sie vor das Volk und verkündete das jeden dasselbe Schicksal ereilt, der ihren Drachen töten wollte. Um die Angst abzumildern, trat Samuel ebenfalls vor und verkündete: "Die einzige Drachenreiterin des Volkes zu lieben ist nicht einfach und ich bin mehr als froh, das du riesige Freundin nicht mit ins Bett nimmst. Und so will ich dich fragen: Willst du mich heiraten, Amelia?"
    "Was denkst du denn?" erwiderte sie und küsste ihn leidenschaftlich. "Ich werte das als Ja." meinte der Prinz grinsend und nahm sie in seine Arme. Und sie waren beide glücklich, denn sie hatten endlich ihr Happy End.

Kommentare (1)

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Janina (37400)
vor 562 Tagen
Das fand ich sehr interessant 😄
Wenn ich Zeit habe, möchte ich auch ein eigenes Märchen schreiben :)