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Namibia-Vom Sänger zum Helden

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4 Kapitel - 5.345 Wörter - Erstellt von: Kaya - Aktualisiert am: 2013-10-15 - Entwickelt am: - 1.189 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier kannst du die erste drei Kapitel von der Geschichte Namibia lesen!
Soren(Wolf) ist ein berühmter Sänger Wolf in einen Zoo. Doch als die Einnahmen weniger werden, wird er nach Namibia geschickt und muss sich seinen größten Ängsten stellen.

1
1.KAPITEL
Sternenglanz leuchtete über die Abend Wolken. Sie erstrahlten in gold, rosa und crystalweiß. An einer alten Fichte, am Straßenrand, hing ein Plakat mit einem Wolf drauf. Es war aber kein Steckbrief sondern ein Werbe-Plakat. Ein paar Meter weiter flogen Ballons in den seichten Himmel. Gelächter ertönte. Es war ein Zoo. Das Plakat mit dem Wolf gehörte zum Zoo. Am Eingang war noch eins und viele Leute standen davor. Plötzlich ging ein Gesinge los. Es war eine Show. Aber bei der Show sang kein Mensch sondern ein Wolf und nicht nur das! Er konnte auch tanzen. Vor dem Gehege-Zaun jubelten und klatschten Menschen und sahen erstaunt den begabten Wolf an. Als das Stück zu Ende waren klatschten alle noch einmal, aber lauter. Dann gingen sie auch wieder. Ein junge blieb noch stehen und sah hoffnungsvoll ins Gehege, begriff dann aber, dass die Show vorbei war. Der blau graue Wolf, der eben gesungen hat, blickte zu einen grauen hinüber und fragte: „ Und? War ich genial wie immer? Oder noch besser?“
„Genial wie immer. Man ich will so sein wie du! Du bekommst alles was du willst und du musst nur ein paar Mal singen“, sagte der andere graue und redete weiter: „ Das Leben ist für dich ein Zuckerschlecken, Soren. Während wir Wölfe hier im Zoo unseren Alltag abspielen, singst du hier vergnügt Lieder den Menschen vor.“
Soren sah in dem traurigen Gesicht des anderen, dass er ihn aufmuntern sollte. Er tappte zu ihn rüber, saß sich neben ihn, blickte ins Teich Wasser, in den sich die Gesichter der beiden spiegelten und sagte seicht wie das Wasser: „Ino, Kumpel, Freund! Jeder kann singen oder tanzen!“ Ino blickte zu Soren und sagte enttäuscht: „Das sagt sich so leicht. Von meiner Position im Publikum sieht das nämlich richtig, richtig schwer aus.“
„Ach komm schon schon! Sing mal! So gut du kannst!“
Ino stieß ein Gejaule aus so, dass sich alle vor Schmerz die Ohren zu hielten und sich wunderten: WAS WAR DAS DENN?
Soren blieb erstarrt stehen und seine Augen rollten zu Ino und er sagte: „Nun ja, du kannst vielleicht nicht singen aber bestimmt tanzen!“
Ino blickte ihn wütend an wollte fast brüllen doch fing er an zu tanzen.
„Gut machst du das! Gut weiter so! SEI EIN STAR!“, rief Soren.
Doch dann rutschte Ino aus und fiel mit einen breiten Gesicht ins Wasser des Teiches.
Soren sprang hinterher. Ino guckte zu Soren und sagte mit Wasser im Mund: „Vielleicht kann ich nicht singen und tanzen, aber dafür kann ich gut schwimmen.“
„Ha! Jeder kann schwimmen“, sagte Soren.
„Hey! Wenn du es schon so leicht findest! Dann mach doch gleich ein Wettschwimmen!“, prallte Ino und begann voraus zu schwimmen. Soren ries sich
zusammen und paddelte los. Ino versuchte in anzutreiben: „ Ha dieses Baby Soren! Ist so lahm, ne! Lahmer als eine Schnecke! Kann nicht mal schwimmen! Ha!“
Soren achtete nicht auf seine Paddel-Schläge, sondern auf den unechten Gespött Inos. Er achtete so drauf, dass er ins Schwanken kam. Plötzlich kippte er auf die Seite
und trieb nach unten. Ino blieb im Wasser stehen und guckte zur stelle wo er Soren zum letzten Mal gesehen hatte. Er guckte verwundert, doch begriff schnell das Soren in Gefahr war. Blitzschnell tauchte er runter und sah Soren wie er immer tiefer und tiefer trieb. Doch als er endlich Soren erreichte zog er ihn nach oben. Als Soren nach Luft schnappte schnellte er sofort ans Ufer. Nass und kalt, ohne auch nur das Wasser aus seinen Fell zu schütteln, sprang er ins sichere Gebüsch und sah Ino, der halb grinsend auf ihn zukam.
„Was ist daran so komisch? Ich wäre fast ertrunken...“, begann Soren zu meckern, doch Ino unterbrach ihn und sagte: „...wäre ich nicht da. Du solltest mir danken. Siehst du, ich kann nicht tanzen und singen, aber dafür gut schwimmen. Mit anderen Worten ÜBERLEBEN“
„Was willst du damit sagen? Willst du andeuten, dass ich nicht überleben kann?
Kann ich wohl! Du hast es bis jetzt noch nicht mal mitbekommen, dass ich schon mehrmals überlebt habe!“, sagte Soren und trat ein wenig aus dem Gebüsch hervor und sah Ino an, der vor Verwunderung stehen blieb. Ino guckte ihn wütend an und begann zu sprechen: „Du, statt mir hier Vorwürfe zu machen solltest mir dankbar sein! Und außerdem, bekommst du hier von morgens bis abends ein Fest-mal, hast vollen Luxus und badest in Geld! Da muss man nicht überleben! Du würdest nicht mal 5 min da draußen, außerhalb des Geheges auskommen.
1. Du würdest fröhlich da draußen herumrennen und sagen, dass du der beste bist!
2. Du müsstest feststellen, dass du Hunger bekommst
3. Du versuchst ein Eichhörnchen zu fangen
4. Du knallst gegen einen Baum und bist tot
So schnell geht das! Bei dir sogar in 5 min!“
„Man kann doch gar nicht wegen eines Baums sterben! Weißt du was! Ich brauch dich nicht! Freunde kritisieren nicht Freunde indem was sie können oder nicht können!
So was macht man nicht!“, sprach Soren wütend zurück.
Ino drehte sich um und murmelte: „ Nun ja. Dann sind wir eben keine Freunde“
Soren sah wie Ino hinter einen Felsen verschwand.
Soren blickte in den Teich und warf wütend einen kleinen Stein ins Wasser.
„Bla, bla, bla! Ich brauch dich nicht! Einen untalentierten Wolf der andere kritisiert“, Soren sah im Teich, dass schon der Mond aufgegangen war. Er gähnte und legte sich hin und schlief ein. Das Wasser aus dem Teich tropfte immer noch aus seinen Mund.

Sonnenstrahlen schienen über den Zoo. Die einzigen die da waren, waren die Arbeiter. Es war Morgens. Soren lag zusammen gerollt am Ufer. Inzwischen war sein Fell getrocknet. Er machte leicht die Augen auf und gähnte auf.
Drüben auf der anderen Seite des Weges, der am Wolfs Gehege vorbei ging, sah er das Plakat mit ihm drauf. Bald, in 1 Stunde, würde seine Show beginnen.
Es war gerade 12:00 Mittags. Soren schlief immer so lange. Er hatte gestern einen anstrengenden Tag gehabt. Da sah er wie Ino am Ufer entlang schlenderte und den Kopf unten hielt und sich nieder ließ.
„Hey Ino!“, rief Soren ihm zu und rief weiter: „ Gleich fängt meine Show an!“
Ino drehte den Kopf schnell zur Seite.
„Oh ja stimmt. Ich und Mr. Untalentiert sind ja keine Freunde mehr“

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