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Das Kind von Severus Snape Teil 5.

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5 Kapitel - 6.482 Wörter - Erstellt von: Lexi1995 - Aktualisiert am: 2013-09-15 - Entwickelt am: - 8.848 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das ist der fünfte Teil meiner FF um Alexandra und ihr Leben in Hogwarts. Nicht alles ist genauso wie in den Büchern.

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    Lexis Sicht:Hermine und ich waren gerade fertig mit Koffer packen, als Ron in unser Zimmer platzte. „Harry ist da Leute“, sagte er und fing an zu
    Lexis Sicht:
    Hermine und ich waren gerade fertig mit Koffer packen, als Ron in unser Zimmer platzte. „Harry ist da Leute“, sagte er und fing an zu grinsen. Lächelnd rannten wir die Holztreppe runter und Hermines Kater Krumbein folgte uns. Arthur stand mit Molly neben einem Tisch und Harry stand bei ihnen. „“Harry!“, rief ich und fiel meinem besten Freund in die Arme. „Warum bist du erst jetzt gekommen?“, fragte ich ihn nachdem Hermine ihn auch begrüßt hatte. Harry zuckte mit den Achseln und meinte: „Meine Tante und mein Onkel haben wir nicht erlaubt weg zu fahren. Und ich bin gerade geflüchtet.“ Am Ende grinste er. „Was hast du gemacht?“, fragte Ron ihn und Harry meinte nur: „Erzähl ich euch im Zug. Erst einmal Happy Birthday Lexi. Ich hoffe Hedwig hat den Weg gefunden.“ Strahlend nickte ich. „Ja sie war vor ein paar Tagen hier. Und das Geschenk ist echt toll Harry“, bedankte ich mich. Das Buch das mir mein beste Freund geschenkt hat, hatte ich schon fast durch gelesen, aber es war auch einfach toll. Es war eines dieser Muggelbücher, in denen es um Liebe, Verrat und andere tolle Sachen geht. „Hast du eigentlich schon die Schulbücher bekommen? Das Buch für Pflege magischer Geschöpfe ist gruselig“, meinte Hermine und Ron und ich nickten. Auch Harry nickte und erzählte uns, das sein Buch schon einen seiner Schuhe gefuttert hat. Wir fingen an zu lachen und Molly und Arthur stimmten mit ein. Dann meinte Molly: „So, jetzt aber genug gelacht. Wir müssen langsam zum Bahnhof, sonst verpasst ihr den Zug.“ Hermine und ich rannten in unser Zimmer und schleppten unsere Koffer die Treppe runter. Shadow saß auf meiner Schulter und kuschelte sich an meine linke Gesichtshälfte. In den letzten drei Jahren ist sie ganz schön gewachsen. Ihre Federn waren noch eine Spur dunkler geworden und jetzt hatten sie einen leichten blauen Schimmer. Sie sah wunderschön aus und ich war stolz so eine schöne Eule zu haben. Am Gleis 9 Ÿ angekommen, half uns Arthur die Koffer in den Zug zu bringen. Schnell liefen wir auf den Bahnsteig zurück und verabschiedeten uns von den zwei Weasleys. Molly winkte uns noch lange nach, und dann waren wir auch schon aus London raus gefahren. „Also, warum bist du geflüchtet?“, fragte gerade Ron an Harry gewandt. „Naja. Also, die Schwester meiner Tante war zu Besuch, und sie hat schlecht über meine Eltern gesprochen. Und dann, habe ich die Beherrschung verloren und sie ist aufgegangen wie ein Ballon. Danach hab ich meinen Koffer gepackt und bin mit dem fahrenden Ritter zum tropfenden Kessel gefahren. Und den Rest kennt ihr ja“, erzählte Harry und ich fing an zu grinsen. Er erwiderte es und Hermine wollte gerade etwas sagen, als der Zug plötzlich anhielt. „Wir können doch noch nicht da sein“, meinte ich und öffnete die Abteiltür. Andere taten es mir gleich und streckten die Köpfe in den Gang raus. Es wurde eiskalt und auf einmal schwenkte der Zug hin und her. Dabei viel ich zurück auf meinen Platz und die Tür schnellte zu. Der Mann der mit bei uns im Abteil saß bemerkte das anscheinend nicht, denn er wachte nicht auf. Unser Atem bildete weiße Wolken und dann wurde unsere Abteiltür erneut geöffnet. Aber dieses Mal von draußen. Eine Gestalt in einem schwarzen Umhang stand davor und sah sich in unserem Abteil um. Ihr Blick viel auf Harry und dieses Ding beugte sich zu ihm. Harry wurde ganz starr und Krumbein fauchte. Der Mann sprang auf und aus seinem Zauberstab schossen silberne Strahlen. Dieses Ding flüchtete und Harry fiel von seinem Sitz. Ron legte ihn auf die Sitzbank. Nach einiger Zeit regte sich Harry. Hermine gab ihm seine Brille und der Mr Lupin gab ihm Schokolade. „Hier bitte. Das wird dir helfen“, sagte er und verschwand aus unserem Abteil. Harry aß die Schokolade und fragte uns dann: „Habt ihr den Schrei auch gehört?“ Ich schüttelte mit dem Kopf. „Es hat niemand geschrien Harry“, sagte ich und er schien ein wenig verwirrt. Die Fahrt dauerte nicht mehr lange und wir kamen dann endlich in Hogsmeade an. Unsere Koffer waren schon auf die Kutschen verstaut und zusammen saßen wir in einer. In der Großen Halle angekommen sang der Chor und dann kam Dumbledore und hielt seine Rede. „Willkommen zu einem weiteren Jahr in Hogwarts. Ich möchte ein paar Worte an euch richten, bevor das herrliche Festmahl unsere Sinne zu sehr berauscht. Ich freue mich Professor Lupin willkommen zu heißen, der uns die große Ehre erweist ab sofort im Fach Verteidigung gegen die dunklen Künste zu unterrichten. Alles Gute, Professor“, sagte Dumbledore und wir fingen an zu klatschen. Der Professor stand auf und verbeugte sich leicht. „Deswegen konnte er dich vor dem Dementor retten“, sagte Hermine neben mir. Malfoy sah zu uns rüber. „Potter. Du warst ohnmächtig? Du warst richtig ohnmächtig?“, fragte der Schleimbeutel und grinste. Ron zog Harry zurück in unsere Richtung und meinte: „Halt dein Maul, Malfoy.“ „Wie hat er das raus bekommen“, fragte Harry und ich meinte: „Vergiss ihn einfach.“ „.... für Pflege magischer Geschöpfe tätig war. Er geht nun in den Ruhestand, um sich noch ein wenig seiner verbliebenen Gliedmaßen zu erfreuen. Umso größer ist meine Freude darüber, dass sein Nachfolger für die Stelle niemand anderes ist, als unser guter Rubeus Hagrid.“ wir klatschten laut und ich pfiff auf meinen Fingern. Hagrid stand auf und räumte dabei das Besteck ab. Wir lachten und Hagrid grinste nur. „Zu guter Letzt ein eher beunruhigendes Thema. Auf Ersuchen des Zaubereiministeriums beherbergt Hogwarts auf seinem Schulgelände bis auf weiteres die Dementoren von Askaban. So lange bis Sirius Black gefangen genommen wird,“ teilte uns der Schulleiter mit. Überall in der großen Halle fingen Schüler an zu reden. „ Die Dementoren postieren sich an sämtlichen Eingängen zur Schule. Auch wenn mir versichert wurde das ihre Anwesenheit keinen Einfluss auf den Schulalltag haben wird, hier noch ein Wort der Warnung. Dementoren sind böse Kreaturen. Sie unterscheiden nicht zwischen dem den sie jagen, und dem der sich ihnen in den Weg stellt. Deshalb kann ich bloß jeden einzelnen von euch beschwören, gibt ihnen bitte keinen Anlass euch Schaden zu zufügen. Es liegt nicht in der Natur eines Dementors Gnade walten zu lassen. Aber glaubt mir, das man Glück und Zuversicht, selbst in Zeiten der Dunkelheit finden vermag. Man darf bloß nicht vergessen, ein Licht leuchten zu lassen.“ Dann wurde das Essen aufgetragen und nachdem mein Bauch voll war, gingen wir Gryffindors zu unserem Turm. Seamus stand vor dem Portrait der fetten Dame. „Fortuna Major“, sagte er das Passwort doch die fette Dame wollte erst ihr Glas zerspringen lassen. Wir hielten uns die Ohren zu und als sie es endlich geschafft hat – natürlich hat sie geschummelt – sagte ich erneut das Passwort. „Fortuna Major“, sagte ich genervt und endlich durften wir rein. Harry und Seamus unterhielten sich angeregt über die fette Dame und Hermine und ich gingen in unseren Schlafsaal. Dort begrüßten wir erst einmal die anderen und packten dann unsere Koffer aus. Dann zogen wir uns um und legten uns in unsere Betten, aber unterhielten uns alle noch bis wir dann dabei einschliefen.

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    Freds Sicht:
    Gerade hatte ich mich auf meinen Platz in der großen Halle gesetzt, kam auch schon mein Bruder George der mich angrinste. „Rate mal was ich eben erfahren hab“, sagte er und ließ sich grinsend neben mir nieder. Ich zuckte mit den Schultern. „Vielleicht wann wir Training haben?“, fragte ich und mein Zwillingsbruder nickte. „Ja man! Das ist schon in ein paar Tagen! Das müssen wir unbedingt Harry und Lexi erzählen“, freute sich mein Bruder wie verrückt. Auch wenn wir die ganzen Ferien mit Lexi und den anderen Quidditch gespielt hatten, war es doch etwas anderes wenn man in der Hausmannschaft spielte. Also freute ich mich auch und fing an zu grinsen. Da kam auch schon Lexi in die Halle gelaufen und gähnte immer wieder. Anscheinend ist es bei den Mädels auch später geworden, nur das man es uns nicht ansah. Sie ließ sich überraschenderweise gegen über von mir auf die Bank fallen und nahm sich einen Toast um daran zu knabbern. „Morgen“, murmelte sie und gähnte wieder. „Guten Morgen Sonnenschein“, meinte George fröhlich und sie sah ihn genervt an. „Warum ist dein Bruder nur immer so fröhlich morgens?“, fragte sie mich und gähnte. Ich zuckte mit den Achseln und meinte: „Liegt vielleicht daran das unser Training in ein paar Tagen ist.“ Das ließ sie aufhorchen und schon fing Lexi an zu strahlen. „Das ist ja super!“, freute sie sich doch dann verging ihr das Lächeln wieder. „Dann muss ich mir ja wieder seine Reden anhören! Bitte nicht!“, stöhnte sie und ließ ihren Kopf auf den Tisch fallen. Schnell zog ich ihren Teller weg damit sie ihr Toast nicht ins Gesicht bekommt. Ihr Kopf schlug ziemlich hart auf, aber das störte sie anscheinend nicht. „Wann geht der denn endlich von der Schule?“, fragte sie und hob ihren Blick in unsere Richtung. Mein Bruder und ich zuckten zeitgleich mit den Schultern und sie fing an zu grinsen. Dann kamen Hermine, Ron und Harry in die Halle und setzten sich mit zu uns. „Morgen“, begrüßten wir die drei Neuankömmlinge. Diese grüßten zurück und ich beobachtete Lexi die zum Lehrertisch schaute. Ihre Mutter und ihr Vater saßen bereits dort und lächelten sie beide an. Es war immer noch ein wenig komisch Snape Lachen zu sehen, aber ich gewöhnte mich langsam daran. Nur im Unterricht war er so schlimm wie eh und je. „Verdammt! Wir müssen los! Sonst kommen wir zu spät zu unserer ersten Stunde“, sagte dann plötzlich Hermine und sprang auf. Sie zog alle mit sich und Lexi konnte uns nur winken.

    Lexis Sicht:
    Hermine zog uns in Richtung Wald in dem wir unsere erste Stunde Pflege magischer Geschöpfe hatten. Und diese Stunde hatten wir ausgerechnet mit den Slytherins. Besser konnte der Tag ja nicht mehr werden. Malfoy zog wieder einmal eine seiner Lachnummern ab und ich zog Harry einfach weiter und zischte: „Wie lustig Schleimbeutel.“ Besagter Schleimbeutel schaute überrascht und auch ein klein wenig traurig. Moment mal, traurig? Warum sah mich Draco Malfoy, der Eisprinz von Slytherin schlechthin, mit diesem traurigen Blick an? Auch Harry hatte das bemerkt und sah mich mit hoch gezogenen Augenbrauen an. Daraufhin zuckte ich nur mit den Schultern und ging mit ihm zu Hermine und Ron. Da kam auch schon Hagrid und wir vier lächelten ihn an. Er räusperte sich und auch der Rest der Klasse drehte sich zu ihm um. Dann zeigte er auf einen stolzen, grauen Vogel. „Das ist Seidenschnabel. Weiß jemand was er für ein Tier ist?“, fragte er uns und mein Arm schoss in die Höhe. „Ja, Lexi?“, rief er mich auf und lächelte. Anscheinend war er froh das wenigstens zwei es wussten, denn Hermine hatte sich auch gemeldet. „Seidenschnabel ist ein Hippogreif. Sie sind äußerst stolze Tiere. Wenn man sie beleidigt kann das schlimm enden“, sagte ich. „Sehr gut“, sagte Hagrid und ich lächelte. Ron stupste mich an und fragte: „Woher weißt du das?“ Ich sah ihn an. „Es hilft wenn man sich die Bücher vor der Schule schon einmal ansieht“, meinte ich und zwinkerte ihm zu. „Wer tritt näher und begrüßt ihn mal?“, fragte der Wildhüter dann. Wir alle liefen zurück, nur Harry nicht. Der musste dann auch nach vorne treten und Seidenschnabel streicheln. Malfoy stand neben mir und schaute Harry zu. Anscheinend wartete er darauf meinen besten Freund aus lachen zu können. Der Hippogreif wollte sich nicht verbeugen und Harry trat auf einen Ast. Ohne es zu merken hatte ich mir meine Handflächen zerkratzt. Ich lockerte meine Finger und wischte mir meine Handflächen an meinem Umhang ab. Harry hatte es inzwischen geschafft und 'musste' jetzt auf dem stolzen Tier reiten. Wir sahen den beiden nach wie sie weg flogen. Aus dem Augenwinkel sah ich wie Malfoy grinste. Dieser elende Schleimbeutel! Nach dem Harry wieder gelandet war wurde Malfoy nieder getrampelt und Hagrid brachte ihn in den Krankenflügel. Nach dieser Stunde hatten wir noch Verteidigung gegen die dunklen Künste bei Professor Lupin. Auf diese Stunde freute ich mich ganz besonders da es mein Lieblingsfach schlechthin war. Wir sollten heute einen neuen Zauberspruch lernen, nur kam ich nicht mehr dran, da der Professor Harry wieder vor einem Dementor beschützen musste, aber das fand ich nicht weiter schlimm. Wir hatten ja mehrere Stunden in der Woche. Dann endlich war der Schultag vorbei und ich konnte zu meinen Eltern. Ich lief durch das Schloss zum Büro von Dad und ich öffnete ohne vorher zu klopfen die Tür. Nur hätte ich das nicht tun sollen, denn ich sah meine Eltern in einer wilden Knutscherei vertieft. „Ähm.. Sucht euch bitte ein Zimmer dafür“, meinte ich und musste mir ein Lachen verkneifen. Die beiden fuhren auseinander und sahen mich erschrocken an, doch als sie erkannten das ich es nur war lächelten sie. „Schon mal was von klopfen gehört?“, fragte meine Mutter und strich mir durchs Haar. „Wie war dein erster Schultag Mäuschen?“, erkundigte sie sich bei mir. Mum schob mich zu einem bequem aussehenden Stuhl und da bemerkte ich das es Dads Schreibtisch Stuhl war. Ich ließ mich in das Leder sinken und seufzte. Meine Eltern setzten sich mir gegen über. „Heute war es eigentlich ganz toll. Das Quidditch Training findet in ein paar Tagen statt, nur Oliver ist noch Kapitän. Das heißt im Klartext: Stundenlanges Training, langweilige Reden bei denen man ein schläft und haufenweise Strategie Besprechungen. Pflege magischer Geschöpfe war auch toll. Harry durfte auf Seidenschnabel reiten und Malfoy wurde um getrampelt. Jetzt redet er ständig davon, das Madame Pomfrey kurz davor war seinen Arm ab zu nehmen. Davon träumt der Nachts. Verteidigung gegen die dunklen Künste war auch toll. Lupin ist ein echt klasse Lehrer“, erzählte ich und freute mich schon auf den nächsten Tag. Dad sah mich an und fragte: „Denkst du das Lupin ein besserer Lehrer als ich oder deine Mutter ist?“ Darüber dachte ich kurz nach. Dann stand ich auf und kuschelte mich auf Dads Schoß. „Ach Dad, du wirst immer der beste Lehrer sein, neben Professor Lupin und Mum“, meinte ich und lächelte ihn strahlend an. Er konnte gar nichts anderes tun als es zu erwidern als mir plötzlich etwas einfiel. Ich setzte mich auf und sah meine Mutter an. „Mum? Was ist das für ein Gefühl, wenn man jemanden an die Hand nimmt und es überall kribbelt?“, fragte ich sie und sah wie sie nach dachte. Dann fing sie an zu strahlen. „Es kommt ganz darauf an. Hattest du denn so ein Gefühl?“, fragte sie mich und ich nickte vorsichtig. Mums Augen wurden feucht. „Mein kleines Mädchen hat sich zum ersten Mal verliebt“, sagte sie und strich mir über die Wange. Dad drückte mich an sich aber ich war sah nur starr geradeaus. Das konnte doch nicht sein. „Nein, das kann nicht sein. Ich meine, so schnell doch nicht. Außerdem ist der Junge bei dem dieses Kribbeln war zwei Jahre älter als ich“, sagte ich und sah meine Eltern an. „Bei wem war es denn?“, fragte mich Dad. Ich sah ihm bittend in die Augen. „Jetzt raste bitte bitte nicht aus. Wenn doch, mag ich dich nicht mehr. Er gehört zu meinen besten Freunden, auch wenn er das noch nicht weiß“, sagte ich. Mein Vater seufzte und meinte dann: „Jetzt sag schon wer es ist.“ Ich atmete noch einmal tief durch. „Es war bei Fred...“, sagte ich dann leise und rutschte von seinem Schoß. Lieber nicht in seiner Nähe sein, denn Dad sah aus als würde er gleich explodieren. Auch Mum sah das anscheinend denn sie legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Sev, jetzt beruhige dich bitte“, bat sie ihn doch er hörte nicht auf sie. Er sprang auf und kam auf mich zu. „Du hast dich in diesen Weasley verliebt?“, fragte er und ich wich vor ihm zurück. „Dad, hör auf. Du machst mir Angst“, sagte ich und stieß mit dem Rücken gegen die Tür. Mum war aufgesprungen und versuchte Dad zu beruhigen. „Severus! Jetzt hör schon auf“, sagte sie und zog an seinem Arm. „Ich werde mich ganz sicher nicht beruhigen! Sag mir dass das ein Scherz war“, verlangte er und wurde immer lauter. Ich schüttelte mit dem Kopf. „Es war kein Scherz“, murmelte ich dann. Mein Vater sah mich wütend an. „Das ist nicht dein Ernst! Ein Weasley! Alexandra, ich verbiete dir so etwas zu tun!“, brüllte er mich an. Meine Mutter zog weiter an seinem Arm, doch er rührte sich nicht von der Stelle. „Dad hör auf so rum zu brüllen. Bitte“, bettelte ich denn er machte mir immer mehr Angst. „Ich werde ganz sicher nicht aufhören!“, sagte er zornig und kam weiter auf mich zu. Doch ich öffnete schnell die Tür und rannte den Kellergang entlang. Ich hörte die Stimmen meiner Eltern die meinen Namen riefen doch ich sah nicht mehr zurück. Den Weg zum Gemeinschaftsraum fanden meine Füße selber, und nach wenigen Minuten stand ich vor dem Portrait. „Was ist denn mit dir los Kleine?“, fragte mich die fette Dame doch ich konnte nur den Kopf schütteln. Meine Wangen waren feucht und ich hatte gar nicht mitbekommen das ich weinte. „Komm erst mal rein. Das Passwort brauchst du nicht. Arme Kleine“, sagte die fette Dame und ließ mich eintreten. Im Gemeinschaftsraum war kaum noch etwas los. Naja, ehrlich gesagt war keiner mehr hier. Erleichtert ließ ich mich in einen der Sessel fallen und wischte mir die Tränen von den Wangen. Nach einiger Zeit kam meine beste Freundin und zusammen gingen wir hoch in unseren Schlafsaal.

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    Lexis Sicht:
    Mittlerweile war es Herbst und heute hatten wir wieder Verteidigung gegen die dunklen Künste. Mithilfe des Zeitumkehrers schaffte ich es einigermaßen pünktlich zu sein. Snape hatte gerade die Buchseite verkündet als Ron ungläubig fragte: „Werwölfe?“ Ich drehte mich zu dem Professor um. „Ähm, Verzeihung aber wir waren erst bei Rotkappen und Tinkepanks. Die Geschöpfe der Nacht sollten viel später dran kommen“, sagte ich, doch mein Vater war mal wieder schlecht gelaunt. „Ruhe“, sagte er nur. „Wann ist die gekommen? Sag mal, hast du sie kommen sehen?“, fragte Ron Harry der neben mir saß. Dieser schüttelte nur den Kopf. Der Professor lief nach vorne und fragte dabei: „Wer von euch kennt den Unterschied zwischen einem Animagus und einem Werwolf?“ Ich hob meine Hand, doch Dad übersah sie einfach. Das machte er doch mit Absicht. „Niemand? Das ist überaus enttäuschend“, sagte er und drehte sich zu uns. Ohne dran genommen zu werden fing ich an zu reden: „Bitte Sir. Ein Animagus ist jemand der sich vorsätzlich in ein Tier verwandelt, ein Werwolf kann sich das nicht aussuchen. Bei Vollmond verwandelt er sich und weiß dann nicht mehr wer er ist. In diesem Zustand würde er seinen besten Freund töten. Ein Werwolf folgt ausschließlich dem Ruf anderer Werwölfe.“ Nachdem ich geendet hatte jaulte Malfoy wie ein Hund der eine Dorne in der Pfote hat. „Danke Mr Malfoy“, sagte mein Vater und sah mich dann wieder an. „Du hast nun schon das zweite Mal unaufgefordert gesprochen Miss Coulson. Kannst du dich nicht zurück halten oder bist du gern so lästig und unfassbar neunmal klug?“, fragte er mich und ich sah nur auf mein Buch. „Die Frage ist berechtigt, oder?“, hörte ich Ron sagen. Am liebsten hätte ich ihn böse angestarrt, aber konnte nur weiter auf mein Buch schauen. „5 Punkte Abzug für Gryffindor“, teilte uns Snape mit und ich hörte unfassbares Gemurmel unter den Gryffindors. Dann teilte er uns die Hausaufgaben mit. „Morgen ist das Quidditch Spiel, Sir“, merkte Harry an und Snape stützte sich auf seinen Tisch. „Dann rate ich zur äußersten Achtsamkeit Potter. Der Verlust eines Körperteils gilt nicht als Entschuldigung“, sagte der Professor. Dann fuhr er mit dem Unterricht fort und ich sah wütend auf mein Buch das aufgeschlagen vor mir lag. Endlich war diese Stunde um und ich packte meine Sachen in meine Tasche. Alle Schüler waren schon weg, außer Harry. Der wartete auf mich, wenigstens einer dachte ich. Gerade wollten wir gehen als ich meinen Namen hörte. „Lexi“, sagte Snape und sah mich flehend an. „Das kannst du dir sparen nach der Nummer gerade eben“, antwortete ich ihm und sah ihn wütend an. „Auf Wiedersehen Professor“, sagte ich noch bevor ich die Tür hinter mir zuschlug. „Alles okay?“, fragte mich mein bester Freund und ich nickte. „Geht schon“, meinte ich nur und fuhr mir durch meine Locken. „Hey! Lexi!“, hörte ich jemanden nach mir rufen. Ich drehte mich um und sah einen grinsenden Fred auf mich zulaufen. „Na? Lange nicht mehr gesehen“, sagte er und ich nickte. „Hatte viel um die Ohren“, sagte ich und umarmte ihn kurz. Sofort kribbelte wieder alles. Schnell ließ ich ihn los und lächelte zu ihm hoch. Er war so groß. „Freut ihr euch schon auf das Quidditch Spiel?“, fragte er dann Harry und mich und wir beide nickten. „Klar, was denkst du denn?“, meinte Harry und ich fing an zu grinsen. „Ich werde dann mal in die Bibliothek gehen. Den Aufsatz schreiben den Snape uns auf gebrummt hat.“ Ich verabschiedete mich von den beiden und verschwand hinter den vielen Büchern.
    Als ich auf eine der Uhren sah merkte ich erst das es schon so spät war. Schnell stellte ich die Bücher zurück auf ihre Plätze und wünschte Miss Pince einen schönen Abend. Lächelnd winkte sie mir nach. Ich ging runter in die große Halle, und als ich zum Lehrertisch sah starrten mich meine Eltern an. Genervt ließ ich mich auf meinen Platz neben meiner besten Freundin fallen. „Immer noch Streit mit deinen Eltern?“, fragte sie mich mitfühlend. „Ach lass es einfach, okay?“, fragte ich sie und aß meinen vollen Teller leer. Morgen früh würde ich nichts runter bekommen, also aß ich mich jetzt satt.

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    Freds Sicht:
    Heute hatten wir unser erstes Quidditch Spiel gegen Hufflepuff. Das Wetter war nicht gerade berauschend, es regnete wie aus Gießkannen. In der großen Halle war es mal wieder besonders laut, da alle wetteten wer gewinnen würde. Das gesamte Quidditch Team saß bereits am Gryffindor Tisch, nur eine fehlte. Lexi war noch nicht da und langsam machte ich mir Sorgen um sie. Eigentlich war sie immer pünktlich wenn es um ein Spiel ging, aber heute ließ sie einfach auf sich warten. Doch dann kam sie endlich. Dieses hübsche Mädchen setzte sich mir gegenüber und jetzt konnte ich ihre Gesichtsfarbe erkennen. „Hey, alles in Ordnung? Du bist ganz blass“, meinte George der neben mir saß. Lexi nickte nur und schob ihren vollen Teller angewidert von sich. Doch ich schob ihn wieder zurück und meinte: „Du musst etwas essen. Wenigstens ein wenig.“ Doch sie schüttelte wieder den Kopf und schob den Teller zu mir. „Ess du lieber, wenn du doch so viel Hunger hast“, sagte sie mit dünner Stimme zu mir. Die gesamte Mannschaft drehte sich zu uns. „Was ist denn mit dir Lexi?“, fragte Angelina. Lexi zuckte nur mit den Schultern. „Keine Ahnung... Hab einfach keinen Hunger.“ „Das meinte sie doch gar nicht“, sagte dann Alicia. „Du siehst gar nicht gut aus. Bist ganz blass im Gesicht. Sonst hast du doch auch keine Angst vor einem Spiel“, listete Alicia auf und Wood fügte noch hinzu: „Wenn du dich jetzt krank meldest, wars das mit dem Sieg.“ Ich sah wie unwohl sich Lexi fühlte, also schlug ich mit der Faust auf den Tisch und brüllte: „Jetzt seid doch verdammt noch einmal leise! Seht ihr nicht das Lexi sich total unwohl fühlt?“ Dann bemerkte ich erst das jetzt die ganze Halle zuhörte, inklusive der Lehrer. „Danke Fred“, murmelte das Mädchen gegenüber von mir und lächelte leicht. „Mir geht's gut Leute. Ist nur die Aufregung“, sagte sie dann an das Team gewandt. Diese nickten alle und standen auf. Lexi kippte sich den ganzen Kürbissaft in den Hals und stand dann auch auf. Sie schulterte ihren Besen und verließ mit mir und George die Halle. In der Kabine angekommen, hielt Wood wieder einmal eine seiner bescheuerten Reden und Lexi lehnte ihren Kopf an meine Schulter. „Kann er nicht einmal die Klappe vor einem Spiel halten?“, flüsterte sie und ich nickte leicht. „Es nervt echt. Er wiederholt ja nur die Sachen aus dem Training.“ Dann endlich war er fertig und wir stellten uns vor dem Tor auf. Wir alle hatten unsere Flugbrillen aufgezogen, bei diesem Wetter ging es ja auch nicht anders. Die Tore öffneten sich und wir flogen auf das Feld. Madame Hooch sagte wieder das wir fair spielen sollten, und lies dann den Schnatz los. Dann die Klatscher und dann den Quaffel den sich Lexi auch sofort schnappte. Ich hielt die Klatscher von ihr und meinem Team fern und sah ihr dann hinterher. Sie bewegte sich so gut auf dem Besen. Dann hatte sie auch schon den Quaffel durch einen der Ringe geworfen. Die Gryffindors jubelten und Lexi lächelte schwach. So schlecht hatte ich sie noch nie gesehen. „Alexandra Coulson hat das erste Tor für Gryffindor geworfen! Und wie ich sehe, scheint unser Treiber ja total von ihr hypnotisiert zu sein“, erzählte Lee und ich hätte ihm gerne einen Klatscher ins Gesicht geschlagen. Das Spiel ging weiter und Harry fiel vom Besen. Er wurde sofort in den Krankenflügel gebracht. Als Lexi den Quaffel gefangen hatte und wieder auf die Ringe zu schoss sah ich wie ihre Augen zufielen und sie den Quaffel losließ. Sie selbst rutschte vom Besen und fiel in Richtung Boden. Die Gryffindors schrien auf und ich konnte sie gerade noch auffangen. Dann landete ich und nahm sie auf den Arm. Ihr Kopf fiel einfach in den Nacken und die meisten Lehrer rannten zu uns. „Die nächste die vom Besen gefallen ist. Hoffentlich ist es nichts ernstes“, hörte ich Lees Stimme wie aus weiter Ferne. Ich drängte mich zwischen den Lehrern durch und rannte mit der bewusstlosen Lexi zum Krankenflügel. Madame Pomfrey kam auf uns zu gelaufen. „Was ist passiert?“, fragte sie mich besorgt. Ich konnte nur mit den Schultern zucken. „Sie ist einfach vom Besen gefallen. Ich konnte sie gerade noch auffangen bevor sie auf dem Boden gelandet wäre“, erzählte ich und legte sie vorsichtig auf das Bett neben dem von Harry. Der war auch schon auf gewacht und sah nun besorgt zu uns rüber. „Was ist mit ihr?“, fragte er mich doch zum Antworten kam ich nicht mehr, denn da wurde die Flügeltür auf gestoßen. Die Lehrer kamen angelaufen, die Gryffindor Mannschaft im Schlepptau. „Was ist mit ihr?“, fragte Professor Coulson aufgebracht. Alle redeten durch einander. Ich hatte mich inzwischen an Lexis Bett gesetzt und hielt ihre weiche Hand in meinen. „Ruhe!“, rief dann der Schulleiter, daraufhin verstummten alle. „Wissen Sie schon was mit ihr ist?“, fragte Dumbledore die Heilerin. Diese schüttelte nur den Kopf. „Ich habe keine Ahnung was mit ihr los ist Albus. Sie hat keine Anzeichen einer Vergiftung oder eines Fluches. Nicht einmal einer Grippe oder dergleichen“, sagte die Heilerin bedauernd. Snape sah Lexi traurig an und sein Blick fiel auf ihre Hand die in meinen lag. Sein Blick wurde wütend doch ich ignorierte ihn einfach. „Könnten Sie alle den Krankenflügel verlassen? Ein Menschenauflauf gehört hier nicht hin“, sagte Madame Pomfrey und zeigte auf die Tür. Alle drehten sich um und verschwanden. Ich wollte gerade aufstehen als sich die Dame zu mir drehte. „Sie nicht. Sie bleiben hier falls sie aufwacht. Damit sie wenigstens zwei bekannte Gesichter um sich hat“, meinte die Heilerin und ich nickte. Vorsichtig strich ich ihr eine nasse Locke aus der Stirn. Sie war so warm... Hatte sie Fieber? „Madame Pomfrey?“, rief ich nach der Heilerin. „Was ist Mr Weasley?“, fragte sie mich als sie zu uns kam. „Ich glaube Lexi hat Fieber. Sie ist so warm“, meinte ich besorgt. Sie legte ihre Hand auf die Stirn von Lexi. „Sie haben Recht. Ich werde ihr einen Trank geben. Mit dem geht es ihr bald wieder besser“, meinte die Heilerin und verschwand wieder. „Was nur mit ihr los ist?“, fragte Harry und ich sah zu ihm und nickte. „Nachdem du vom Besen gefallen bist, hat Lexi sich wieder den Quaffel geholt. Aber kurz vor den Ringen hat sie ihn fallen gelassen und ist kurz danach vom Besen gerutscht“, erzählte ich ihm und drückte die Hand des Mädchens das ich so sehr liebte. „Es fallen ja nur noch Leute vom Besen“, meinte Harry und ein leichtes grinsen legte sich auf meine Lippen.
    Die ganze Nacht und den ganzen nächsten Morgen saß ich an Lexis Bett. Harry meinte das ich mich hinlegen sollte, aber ich ignorierte ihn. Dann, gegen Mittag, drückte ich noch einmal Lexis Hand und wollte sie gerade loslassen als ich ein leichtes drücken ihrerseits bemerkte. „Lexi?“, fragte ich sie und hoffte das sie ihre Augen auf machte, oder wenigstens noch einmal meine Hand drückte. Ihre Lippen bewegten sich als wollte sie etwas sagen. Nach einigen versuchen kam dann ein einziges Wort raus. Oder eher ein Name. „Fred...“, murmelte sie und drückte wieder meine Hand. „Lexi. Du bist wieder wach“, sagte ich und drückte meine Lippen auf ihren Handrücken. Sie öffnete ihre Augen und sah sich um. „Wo... bin ich? Was ist passiert?“, fragte sie und wollte sich aufsetzten doch ich drückte sie sanft aber bestimmend zurück auf die Matratze. „Du bist beim Quidditch ohnmächtig geworden und vom Besen gerutscht. Dann hab ich dich in den Krankenflügel gebracht, doch Madame Pomfrey weiß nicht was dir fehlt“, erzählte ich ihr und drückte ihre Hand. Sie runzelte die Stirn und überlegte. „Haben wir denn wenigstens gewonnen?“, fragte sie mich mit schwacher Stimme. Ich fing an zu grinsen. „Du bist vom Besen gefallen und alles was dich interessiert ist, ob wir gewonnen haben?“, fragte ich sie und lächelte sie an. Lexi versuchte mit den Schultern zu zucken, aber im Liegen klappte das nicht so richtig. Madame Pomfrey kam angelaufen und sah das Lexi wach war. „Miss Coulson! Endlich sind Sie wach. Wie fühlen sie sich?“, fragte sie sie und stellte einen Trank auf den kleinen Beistelltisch. „Naja.... Eigentlich ganz gut“, sagte Lexi dann und mir viel ein Stein vom Herzen. Die Heilerin nickte und hielt ihr dann den Trank hin. „Bitte in einem Zug runter“, sagte sie und lächelte verschmitzt. Lexi nahm den Trank und schluckte ihn runter. „Das ist nicht besonders lecker“, meinte sie dann und ihre Stimme wurde schon kräftiger. Madame Pomfrey nickte kurz und sagte dann: „Am besten Sie bleiben noch ein paar Tage hier. Mr Weasley wird sich um Ihre Hausaufgaben kümmern und Ihre Schulsachen herbringen.“ Ich nickte und fing an zu lächeln. Lexi und ich unterhielten uns noch eine Weile dann musste ich aber auch schon gehen. Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn und sagte: „Ich muss los, aber ich bring dir später etwas zu essen mit.“ Ihre Wangen hatten einen roten Schimmer bekommen. Lag das etwa an mir? Sie winkte mir nach und ich ging dann in die große Halle. Sofort wurde ich von allen Seiten angesprochen. Wie es Lexi ging und ob sie schon wach war. Ich ignorierte sie alle und ging an meinen Haustisch. Die wollten sich doch alle nur bei ihr einschleimen. An meinem Haustisch erzählte ich den anderen das Lexi aufgewacht war und alle atmeten erleichtert auf. Lächelnd machte ich mich an mein Essen.

    5
    Lexis Sicht:
    Endlich war ich aus dem Krankenflügel draußen. Jedes Schuljahr landete ich hier, schon irgendwie komisch. Als ich das erste Mal wieder in die große Halle kam, wurde ich jubelnd begrüßt, und wurde fast zerquetscht bei den ganzen Umarmungen. Gerade war ich auf dem Weg zu Madame Pomfrey, da sie endlich wusste was mit mir los war. Auf halbem Weg hörte ich eine sehr bekannte Stimme. „Lexi! Warte bitte!“, rief Snape und ich drehte mich um und sah ihn genervt an. „Nenn mich nicht Lexi“, zischte ich und er blieb stehen. Er sah mich traurig an und sagte dann: „Ich.. Ich wollte mich entschuldigen.“ Ich schüttelte aber den Kopf. „Dafür ist es zu spät Dad. Der Zug ist schon abgefahren“, meinte ich dann und drehte mich einfach weg. Im Krankenflügel angekommen begrüßte mich die Heilerin freundlich. „Guten Tag Miss Coulson. Wie schon gesagt weiß ich jetzt was Ihnen gefehlt hatte. Sie hatten einen Nervenzusammenbruch“, teilte sie mir mit und ich nickte. „Warum hatte ich denn so einen Zusammenbruch?“, fragte ich sie. „Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Aber bei Ihnen würde ich auf zu viel Stress tippen“, meinte sie dann. Ja, das konnte wirklich sein, ich hatte auch einfach zu viele Fächer. „Okay... Muss ich auf etwas achten, oder so?“, fragte ich die Heilerin. „Machen Sie sich einfach nicht mehr so viel Stress. Und vertragen Sie sich wieder mit ihren Eltern“, riet sie mir und ich sah sie überrascht an. Daraufhin fing sie an zu lächeln. „Jeder Lehrer hat da etwas mitbekommen. Unser lieber Severus und unsere liebe Jenna sind nicht mehr bei der Sache. Ständig verspäten sie sich. Ist Ihnen das nie aufgefallen?“ Doch, ich hatte so etwas bemerkt. Ständig kamen sie zu spät in den Unterricht oder zum Essen. „Danke, das Sie mir gesagt haben was mir fehlt. Und ich verspreche Ihnen das ich mir nicht mehr so viel Stress machen werde“, versprach ich Madame Pomfrey, diese nickte dann. „Einen schönen Tag“, verabschiedete sie sich und ich ging wieder zurück in den Unterricht.
    Nach dem Unterricht schleppte ich mich zurück in den Gryffindor Gemeinschaftsraum. Dort saßen nur Fred und George. Von Hermine, Harry und Ron keine Spur. „Tag, Jungs. Was macht ihr da tolles?“, fragte ich die zwei Streichekönige, die zusammen zuckten und sich umdrehten. „Oh mein Gott“, sagte George und atmete aus. „Ich bins nur. Einen Gott müsst ihr mich nicht gleich nennen“, meinte ich und fing an zu Lachen. Fred schien erfreut, warum wusste ich nicht so genau. „Also, was macht ihr da schönes?“, fragte ich die beiden erneut und quetschte mich zwischen die zwei. Die Zwillinge machten mir gnädiger Weise Platz und George fing an zu erzählen: „Also. Wir wollen wieder einen Streich spielen...“ „...wissen aber nicht wie wir das am besten anstellen“, beendete Fred den Satz. Ihr Zwillingsgerede fand ich schon immer total lustig, deshalb fing ich auch dieses mal an zu grinsen. „Okay. Wen habt ihr denn dieses Mal als Opfer ausgesucht?“, fragte ich neugierig. „Wir haben uns gedacht...“, sagte Fred und George führte weiter: „...dass es dieses Mal kein Schüler wird...“ „... sondern Filch“, beendete Fred den Satz und beide grinsten mich erwartungsvoll an. „Ich finde...“, begann ich und hielt kurz inne. „...das ist eine der besten Ideen die ihr hattet. Habt ihr Filch denn schon einmal einen Streich gespielt?“, fragte ich sie und die beiden nickten. „Ja haben wir, aber der ist nach hinten los gegangen“, sagte George. „Deswegen wollen wir es noch einmal versuchen“, sagte Fred und ich nickte. „Soll ich euch helfen?“, bot ich meine Hilfe an und die beiden nickten begeistert. Also machten wir uns an die Arbeit und schmiedeten Pläne bis Hermine mit den zwei Jungs in den Gemeinschaftsraum kam. Sie zog mich mit in den Schlafsaal und wir erzählten noch ein wenig von unserem Tag. Sie war die einzige die von dem Zeitumkehrer wusste, außer Dumbledore, die Lehrer und das Ministerium. Der Schulleiter selbst hatte mir erlaubt meine beste Freundin in mein Geheimnis ein zu weihen. „Und wie ist es heute gelaufen?“, fragte sie mich und musterte mich besorgt. „Eigentlich ganz gut. Keine Kopfschmerzen, keine Schwindelanfälle. Alles prima“, sagte ich und umarmte sie. „Mach dir keine Sorgen. Das war einmalig dieser Schwächeanfall. Madame Pomfrey meinte das ich einen Nervenzusammenbruch hatte, was an dem Streit mit meinen Eltern liegt. Und auch ein wenig an den vielen Stunden“, erzählte ich ihr und meine beste Freundin nickte. „Hab ich mir schon gedacht. Aber warum verträgst du dich denn nicht einfach mit deinen Eltern?“, fragte sie mich und sah mich eindringlich an. Darauf zuckte ich nur mit den Schultern. „Nachdem was sich mein Vater im Unterricht geleistet hat kann ich ihm nicht einfach so verzeihen. Das verstehst du doch, oder Hermine?“, fragte ich sie und sah sie an. Hermine nickte und sah mich wieder an. „Ich verstehe dich sogar sehr gut“, meinte sie dann leise und legte sich in ihr Bett. Ich tat es ihr gleich und kuschelte mich unter meine Decke. „Denkst du, Sirius Black will wirklich Harry umbringen?“, fragte ich sie leise damit ich die anderen nicht weckte. Hermine zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung, aber wenn Dumbledore es glaubt und Professor McGonagall wird es wohl schon stimmen“, sagte sie und ich nickte. Harry hatte es ja belauscht. Manchmal war so ein Tarnumhang schon echt nützlich. „Morgen haben wir doch wieder Hogsmeade Wochenende?“, fragte ich meine beste Freundin die schläfrig nickte. Dann war sie auch schon eingeschlafen und ich tat es ihr nach einiger Zeit gleich.

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1379101246
Das Kind von Severus Snape Teil 5.
Das Kind von Severus Snape Teil 5.
Das ist der fünfte Teil meiner FF um Alexandra und ihr Leben in Hogwarts. Nicht alles ist genauso wie in den Büchern.
http://www.testedich.de/quiz32/quiz/1379101246/Das-Kind-von-Severus-Snape-Teil-5
http://www.testedich.de/quiz32/picture/pic_1379101246_1.jpg
2013-09-13
402D
Harry Potter

Kommentare (218)

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DracoLoverin ( von: DracoLoveri)
vor 39 Tagen
Sooooooooooooo toooooll
Amanda aus Azkaban ( von: Amanda aus Azkaba)
vor 73 Tagen
Bitte , schreib weiter !!!!!!!!!!
Raven_lie (26265)
vor 92 Tagen
Die Geschichte ist wunderschön und man kann sie immer zu jeder Zeit lesen...mach weiter so...❤️😊😍((enavy))
bunny sonobe (54349)
vor 202 Tagen
Die Geschichte ist super. es wäre toll wenn es ein Flashback von der Begegnung mit voldemort beim trimagischen turnier gäbe.
Hanna (99301)
vor 274 Tagen
Warum geht die Geschichte nicht weiter? Ich finde sie so schön
νερό (17654)
vor 488 Tagen
Ich liebe diese Geschichte!!!!!!!!!!!!!!!!!!❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
Snape und Fred, zwei meiner Lieblings Charakter! Schreib unbedingt weitere FF's! Du machst das super!
Emsonie (99343)
vor 503 Tagen
Hey @Lexi1995 . Ich würde (mit deiner Erlaubnis) diese FF auf Wattpad veröffentlichen. Ich will aber keine Rechte verletzen. Deswegen frage ich jetzt: Darf ich die Geschichte auf Wattpad veröffentlichen? Diese FF ist mega hammer geil und ich möchte sie einfach noch mehr Menschen zeigen! LG Emsonie
Marie Snape (17928)
vor 550 Tagen
Omg Omg Omg!!!!!😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍Das ist die beste Ff die ich seit langem gelesen habe!😄😄😄😄😄😄😄😄😐Meinen Respekt!Die ist sowas von genial!😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍💖💖💖💖💖💖💖💓💓💓💓💓💓💓💓❤❤❤❤❤💚💚💚💛💛💛💜💜💜💕💕💗💗💞💞💝💝👍👍👍👍👍
Siss(i) (57236)
vor 598 Tagen
Die Ff ist sooooo toll!!!!!!!!!!!!!=)💖
Blackheart (36417)
vor 600 Tagen
Oh mein Gott !!!!!! Das ist die BESTE Ff die ich je gelesen habe❤💗
CedricDiggorys�� (39410)
vor 606 Tagen
Warum hat sie sich von Draco getrennt? Das ist 💗
Emsonie (50246)
vor 608 Tagen
Hey, Lexi1995! Kennst du Wattpad? Ich würde mit deiner Erlaubnis diese Geschichte dort veröffentlichen. Ich schreibe auch dazu dass sie nicht mir gehört. Ich finde diese Geschichte aber einfach nur so toll dass ich finde es sollten mehr Leute sehen dass es diese Geschichte gibt. Ich würde mich freuen wenn du ja sagst. Aber wenn du es nicht willst kann ich es verstehen!
Anja Dragongirl (96325)
vor 628 Tagen
Manno-.-
warum mußte sie draco verlassen wahr doch voll süß zusammen :, (
Mensch nie lässt einer mal die Hauptperson mit dem jungen/Mädchen zusammen das ich mag :'( ↓.↓ ○.○ :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :-( :-( :-( :-( :'( :'( :'( :'( :'( :O :'( :'( :O :O :-( :O :O
Bella (30257)
vor 628 Tagen
Ich war mal wieder auf der Suche nach einer neuen
FF die ich lesen konnte, als ich diese hier entdeckte.
Allein der Name sprach mich schon total an, und als
Ich schließlich anfing zu lesen, da konnte ich gar nicht
Mehr auf hören(im übrigen hab ich um 10Uhr abends angefangen zu zu lesen, u da es so spannend war bis 3Uhr morgens durchgelesen und am nächsten Tag war Schule) . An jeder spannenden Stelle war ich ganz
Hibbelig, an jeder romantischen ganz entspant und an
Jeder traurigen ganz gerührt.
Die Story ist wirklich packend und total gut umschriebenen!
OHNE JEDEN ZWEIFEL ODER UNTERTREIBUNG DIE
BESTE FF DIE ICH JE GELESEN HAB!!!!!!☺☺
Beccor (24828)
vor 631 Tagen
Soo coool. Meine Lieblings FF
Shia (26751)
vor 673 Tagen
@Emsonie
Hatte Lexi nicht nichmal Geburtstag oder so und ist jetzt 15? Ich glaub das wurde in einem vorherigen Teil mal kurz erwähnt!
Emsonie (63654)
vor 677 Tagen
Sehr ,sehr ,sehr schöne FF schade nur das sie nicht weiter geht aber das kommt ein bisschen schlecht rüber dass lexi schon das erste mal mit 14 hat ☺
S.S. (77700)
vor 701 Tagen
Eigentlich gut, aber ich finde es sind ein bisschen viele
Rechtschreibfehler und ich finde Lexi ein bisschen
kindisch. Sonst gut 👍
Marie (75471)
vor 727 Tagen
Top FF♥
Aber eine Frage/Anmerkung:
Harry Ron Hermine und Lexi sind in der 1 Klasse. Da dürfen sie doch noch nicht nach Hogsmead oder? Ich dachte erst in der 3 Klasse
MiaMaria (66793)
vor 735 Tagen
Schreib jetzt mal weiter! Ich wart schon eeewig! Denn deine FF ist echt gut!!‼❗❗❕❕