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Naruto: Besondere Liebe (Alle-Teile)

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12 Kapitel - 15.823 Wörter - Erstellt von: Justin (ist aber von: __still_alive) - Aktualisiert am: 2013-09-15 - Entwickelt am: - 3.875 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Dies ist NICHT ich wiederhole NICHT meine Fanfiction es ist nur meine Lieblingsfanfiction aber es hat genervt immer alle Teile raussuchen zu müssen vielleicht ist es auch nützlich für euch aber wiegesagt ist diese ff von: __still_alive

Jedenfalls geht es um ein unserer Lieblingspairings in Naruto na wenn meine ich wenn ich euch verrate das es um Shonen Ai geht (Ich: Wenn ihr das nicht mögt seid ihr erstens doof und zweitens dann lest das hier nicht)
Na......



SasuNaru ^^

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    Einleitung: Worum geht‘s…





    Also, dass hier wird meine erst Naruto FF, zu OP hab ich schon einige geschrieben, aber ich brauchte mal etwas Abwechslung.

    Es ist eine Shonen Ai FF mit dem im Vordergrund stehenden Paaring: SasuNaru

    Es spielt an der Konoha Highschool. Ist aber eine Real Live FF, weswegen es mehr eine normale Schule in Konoha ist.

    Alles ist aus der Sicht von Naruto geschrieben.

    Naja, wer's nicht mag, muss es ja nicht lesen. ;D

    Ich schätze es ist so PG-12 oder PG-16…

    Wegen Rechtschreib/Grammatik Fehler, oder Katastrophen sag ich hier schon mal:

    „Gomenasai...!“

    Das war glaub ich alles hier noch die Kapitelübersicht und damit viel Spaß beim Lesen!: D


    Prolog: Vergangenheit



    Soweit ich mich erinnern kann, wurde ich mein Leben lang ausgenutzt, verprügelt und gemobbt. Nur warum? Weil ich anders war…

    Meine Eltern waren kurz nach meiner Geburt bei einem Unfall ums Leben gekommen. Noch heute litt ich darunter, auch wenn ich zu jung war, um mich an sie erinnern zu können. Ich wusste nur von einem einzigen Foto, wie sie aussahen. Dieses Bild hatte ich immer bei mir, in dem Anhänger meiner Kette.

    Nach dem Tod meiner Eltern wurde ich von Onkel Jiraiya aufgenommen. Er ist ziemlich pervers und nicht grade als Ersatzvater zu qualifizieren, also musste ich von klein auf alles selbstständig machen.

    In der Grundschule war ich steht's das Opfer. Ich war klein, schwach, blond und hatte eine schwere Vergangenheit, zudem war ich ziemlich sensibel, also das perfekte Opfer.

    Mit 12 kam ich dann in die 6. Klasse und wechselte auf die Konoha Highschool, welche mit einem Wohnheim ausgestattet ist. Ich würde von nun an dort wohnen, da Onkel Jiraiya zum Einen zu weit weg von der Schule wohnte und zum Anderen wollte er eine Weltreise machen, um neue Ideen für seine Romane zu bekommen.

    Ich kam auf die Highschool und landete in einem Einzelzimmer. So hatte ich wenigstens meine Ruhe. Ich fand keine Freunde und verbrachte viel Zeit mit lesen und Musik. Ich lernte Bass-Gitarre und Keyboard, so hatte ich was zu tun.

    Nun bin ich 16 Jahre alt und gehe in die 10. Klasse. Meine Lage hatte sich nicht geändert. Ich war immer noch das Opfer. Am schlimmsten mobbten mich Neji und Kiba. Sie lauerten mir oft in den Hofpausen und nach dem Unterricht auf, um mich abzufangen und dann zu verprügeln…



    Heute war wieder einer dieser Tage. Neji und Kiba zerrten mich grade in eine unauffällige Ecke. Sie redeten gar nicht mehr mit mir. Sondern schlugen einfach auf mich ein, oder schubsten mich herum. Ich hatte im Lauf der Jahre einen Schutzpanzer errichtet, sodass ich mich emotional vollkommen abgeschottet hatte.

    Grade schubste mich Neji wieder gegen die Wand. Ich rechnete damit hart auf den Beton zu schlagen und wunderte mich, als ich plötzlich gegen etwas Weiches fiel. Verwirrt blickt ich auf und sah in ein schwarzes Augenpaar. Nicht ETWAS, sondern JEMAND! Und nicht irgendjemand, es war Sasuke Uchiha, der beliebteste Junge der gesamten Schule. „Alles in Ordnung?“, fragte er besorgt. Ich nickte und entfernte mich Augenblicklich von ihm. Kiba und Neji sahen wütend zum Neuankömmling. „Misch dich nicht ein, Uchiha!“, meinte Neji sauer. Kiba nickte zustimmend. „Wer will mich daran hindern?“, fragte Sasuke und wirkte dabei so arrogant, dass mein Magen sich zusammenzog. Eiskalt und Überheblich betrachtete er die Situation. Kiba und Neji zuckten leicht, unter seinem emotionslosen Blick. Ich sah meine Chance und rannte ins Wohnheim. Hinter mir schloss ich die Tür ab und lehnte mich gegen sie. Langsam sank ich zu Boden. Erschöpft, verwirrt und leidend.

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    Kapitel 1: Verdammter Uchiha!



    Langsam meldeten sich die Schmerzen von den Schlägen, weshalb ich unter die Dusche ging, um mit dem heißen Nass meine Schmerzen zu lindern. Ich betrachtete mich im großen Spiegel im Bad. Überall waren die blauen Flecken und Blutergüsse zu sehen. Angewidert von mir selbst hängte ich ein Tuch über den Spiegel, damit ich die Wunden nicht mehr sehen musste.

    Es war herrlich, wie es das Wasser immer schaffte, meine Sorgen wegzuspülen. Nachdem ich mich angezogen hatte, schnappte ich mir meine Schulsachen und schlich mich in die Bücherei, um dort in Ruhe meine Hausaufgaben zu machen. Ich setzte mich in meine übliche Ecke und machte schnell die Aufgaben, als ich fertig war, suchte ich mir einen guten Manga. Ich griff in das Regal und erwischte einen Band, auf dem ein Samurai und eine Frau? abgebildet waren…“Blüten im Sand“(von Moka Azumi) lautete der Titel. Ich las die Rückseite des Mangas durch und mein Kopf wurde Purpur Rot. Das auf dem Cover war gar keine Frau, ich hatte einen Shonen Ai Manga gegriffen. Schnell verfrachtete ich den Band zurück ins Regal. Es war zwar niemand hier, außer mir, aber es war mir dennoch peinlich. Ich nahm aus einem anderen Regal den Manga „Detectiv Ritual 1“ (von Chizu Hashii), dieser schien keine Lovestory zu enthalten. Es war ein brutaler Detektiv Manga und spannend noch dazu. Schnell hatte ich die 3 Bände verschlungen und war traurig, als ich feststellte, dass noch nicht mehr herausgekommen waren. Mein Blick fiel auf die Uhr. Es war bereits 21:00 Uhr und ich hatte noch nicht mal zu Abend gegessen. Ich verlies die Bücherei und schlich leise den Weg zum Wohnheim lang. Immer darauf bedacht Neji und Kiba nicht zu begegnen.

    „Warum schleichst du so?“, fragte mich auf einmal eine raue Stimme. Ich schrak auf und sah mich um. Ein paar Meter vor mir stand jemand, aber es war schon zu dunkel, als das ich ihn hätte sehen können. Die Stimme kam mir bekannt vor, aber ich kannte zu wenige hier. Der Junge kam näher. „Naruto? Richtig?“, fragte er mich neugierig. Ich besah ihn kalt. „Uchiha.“, erkannte ich den Kerl. Er lachte auf. „Also liege ich richtig. Wie geht's?“, fragte er nun wieder arrogant. Er war wahrscheinlich unheimlich stolz auf sich, den schwachen Naruto vor den Schlägern Neji und Kiba gerettet zu haben. Wie mich seine Art ankotzte. Ich antwortete ihm nicht und ging an ihm vorbei Richtung Wohnheim, da packte er mich auf einmal und zog mich in eine Ecke, wo er mich an die Wand drückte. „Ich lass dich erst gehen, wenn du mir geantwortet hast.“, drohte er überheblich. Ich spuckte ihm ins Gesicht. Überrascht sah er mich an. „Wenn du so willst…“, lachte er arrogant. Jetzt würde er mich schlagen. Erwartungsvoll schloss ich meine Augen, um den Schlag nicht zu sehen und wartete auf den Schmerz. Doch stattdessen legten sich weiche Lippen bestimmt auf meine. Erschrocken öffnete ich den Mund, dies nutzte der Uchiha auch gleich aus und schob frech seine Zunge in meinen Mund. Meine Augen waren noch geschlossen und mein Hirn wollte nicht wahrhaben, was da grade geschah. Auf einmal waren die Lippen weg und sein Atem blies mir ins Gesicht. „Rache ist süß.“, sagte er hämisch lächelnd und verschwand wieder im Wohnheim. Ich rannte in mein Zimmer. Das war zu viel für einen Tag. Viel zu, viel zu viel!
    Der nächste Tag sollte nicht besser werden. Die ganze Nacht konnte ich nicht schlafen und dachte immer wieder daran, dass mich ein Junge geküsst hatte. Doch nicht irgendein Junge. Es war Sasuke Uchiha, der Mädchenschwarm Nummer 1, wenn das jemand erfährt, werden die Mädchen mich umbringen.

    Übermüdet hatte ich mir meine Sachen(schwarze Jeans, schwarzes T-Shirt) angezogen und war zum Frühstücken in die Kantine geflitzt. Auf keinem Fall wollte ich jemandem begegnen. Ich war einer der ersten, was für mich immer gut war. Mit der Kleie, die hier als Cornflakes bezeichnet wurden, setzte ich mich an einen der Tische. Kurz darauf trudelten auch die anderen Schüler und Schülerinnen ein. Ich blickte auf, als ich merkte, dass sich jemand zu mir setzte. Natürlich niemand anderes als Sasuke Uchiha. Dieser verdammte Mistkerl! Wollte er mich hier und jetzt vor allen fertig machen! Ich hasste ihn. Er sah mich forschend an. „Was?“, fragte ich gereizt. „Du siehst…müde aus.“, stellte er fest. „Dir auch einen schönen, guten Morgen.“, ächzte ich sarkastisch. Er tat es mit einem arroganten auflachen ab. „Dir auch.“, meinte er falsch lächelnd. Und es kam wie es kommen musste, die größten Fan-Girls des Uchiha setzten sich zu uns an den Tisch. Ich seufzte genervt auf, dass war's mit meiner Ruhe. Ich glaubte auch Sasuke genervt seufzen zu hören, irrte mich aber…vielleicht. Es waren Sakura und Ino, die größten Zicken der Schule, noch schlimmer konnte es nicht werden. Dachte ich, als sich auch noch Karin dazu setzte, die ebenfalls ein riesen Sasuke-Fan war. Die Mädchen fingen auch sofort an sich um ‚ihren‘ Sasuke zu streiten. Mir war das zu stressig, weshalb ich aufstand und mein zur Hälfte gegessenes Frühstück wegbringen wollte. „Warte Naruto.“, sagte Sasuke leicht flehend und hielt mich fest. Ich sah ihn zweifelnd an. Was sollte das jetzt werden? „Lass mich los, Uchiha.“, meinte ich wütend. „Und wenn nicht?“, auf einmal war seine arrogante Art wieder da. Verdammt, warum fiel mir jetzt kein Schlagkräftiges Argument ein! Das war es, ein Schlagkräftiges Argument. Ich holte mit der Faust auf und schlug nach seinem arroganten Grinsen. Doch eines seiner Fan-Girls, Ino, merkte es vorzeitig und hielt mich davon ab ‚ihren‘ Sasuke zu schlagen. Dieser sah mich nur geschockt an, während Sakura und Karin die Chance nutzten und sich an ihn ranschmissen. „Sasuke, bist du Okay?“ „Ist alles in Ordnung, Schatz, Sasuke?“ Ino sah mich wütend an und stieß mich zurück. „Komm meinem Sasuke nicht noch einmal zu nah, sonst kannst du dich auf was gefasst machen, du Schwächling.“, drohte sie. Ich drehte mich um und setzte meinen eigentlichen Weg, nämlich weg von Sasuke und seinen Problemen, fort. „Verdammt!“, hörte ich den Uchiha noch fluchen, dann fiel die Tür zur Kantine hinter mir zu.

    Ich begab mich in meine Klasse. Mathe mit unserem ‚Überpünktlichem‘ Lehrer, Sensei Kakashi. Heute kam er nur 20 Minuten zu spät. Aber hatte er heute auch noch vor eine Arbeit mit uns zu schreiben. Mathe war für mich kein Thema. Mit Kosinus- und Sinusfunktionen hatte ich keine Probleme. Die Arbeit hatte ich im nu geschrieben, während den anderen noch der Schädel rauchte. Ich gab die Blätter ab und verließ den Raum. Draußen traf ich auf Neji und Kiba. Darauf hatte ich jetzt echt keinen Bock. Sie kamen auch auf mich zu und ihre Augen funkelten, weil sie sich freuten, mich wieder zu verprügeln. Doch dann weiteten sich ihre(und auch meine) Augen, weil jemand seinen Arm um meine Schultern legte. Ich sah auf „Uchiha, was willst du schon wieder?“, fragte ich gereizt. Kiba und Neji zogen sich schnell zurück. Keiner wollte sich mit Sasuke Uchiha anlegen, das war mir bekannt. „Dir helfen, sonst hätten die Beiden dir eben ganz schön zugesetzt.“, meinte er cool. Ich konnte nicht anders, als ihn mit offenem Mund anzustarren.

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    Kapitel 2: Wozu hat man Freunde…



    „Wieso? Dich geht das doch überhaupt nichts an.“, motzte ich ihn an. Emotionslos und kalt wanderte sein Blick an mir hinab. „Du glaubst wirklich, du könntest es mit den Beiden allein aufnehmen, so schwach, wie du bist.“, meinte er überheblich. Wenn Blicke töten könnten, wäre er in dem Moment umgefallen. Ich befreite mich von seinem Arm, der immer noch um mich geschlagen war, und machte mich von dannen. Dieser Uchiha nervte, warum konnte er mich nicht in Ruhe lassen. Jetzt würde ich auch noch seine Fan-Girls gegen mich haben. Kaum daran gedacht, tauchten diese Zicken auch schon vor mir auf. „Naruto.“, meinte Sakura. Überrascht, dass sie meinen Namen kannte, schaute ich zu ihr. Sanft lächelte sie mich an. Jetzt war ich perplex. „Sag mal, bist du mit Sasuke befreundet?“, fragte sie. -Licht!- Sie wollte jetzt Informationen über ihren Schwarm. Jede ihrer Gesten und Worte waren nur gespielt freundlich. Diese verdammte…! Ich schüttelte den Kopf, um mich wieder zu beruhigen. „Vergiss es. Dieser Uchiha interessiert mich nicht.“, meinte ich und wollte gehen, da meine nächste Stunde Sport war und ich zur Turnhalle musste. Doch es war leider nicht so einfach diesen Sasuke-Zicken-Fan-Girl-Club zu entkommen. Ino hielt mich auf. „Du Knirps wirst meinen Sasuke nicht beleidigen. Er ist so wundervoll. Halte dich von ihm fern, wenn dir dein Leben lieb ist.“, keifte sie und verschwand mit Sakura, Karin und ein paar anderen Mädchen. Noch mal Glück gehabt, aber ob Sport mit Sensei Guy jetzt besser sein würde? Basketball war wenigsten etwas, in dem ich gut war. Aber ich war immer der letzte, der noch auf der Bank saß. Wenn ich dann zum Schluss zugeteilt wurde, musste ich die ganze Zeit auf der Bank sitzen, da ich nie eingewechselt wurde, außer wenn Sensei was sagte. Schnell zog ich meine Sportsachen an und ging in die Halle. Guy hielt wieder eine seiner Motivationsreden, als der letzte sich zu uns setzte. „Mit eurer Kraft könnt ihr jedes Spiel gewinnen!“, rief Guy. „Heute werdet ihr mit der anderen 10. Klasse zusammen spielen. Wählt eure Mannschaften!“ Schon trat Sensei Guy zur Seite und ließ 8 Schüler vortreten, die Wählen sollten. Die Mädchen hatten in einer anderen Halle Sportunterricht, somit hatten wir heute alle 4 Felder für uns. Ich lehnte mich zurück, denn das würde dauern, dachte ich. „Sasuke, du fängst mit wählen an.“, hörte ich Sensei rufen. Ich horchte auf. Der Uchiha war da. Das würde was werden. Desinteressiert schaute ich zu ihm und den anderen 7 Jungs, die vorne standen. Der Uchiha schien zu überlegen. „Naruto.“, sagte er plötzlich. Ich wäre umgekippt, wenn ich nicht bereits gesessen hätte. Das war das erste Mal, dass ich zuerst gewählt wurde! Zögernd stand ich auf und stellte mich hinter Sasuke. „Hi, Naruto.“, meinte er und lächelte mich falsch an. Der will sich echt mit mir anlegen. Es wurde weitergewählt und in unser Team kamen noch Shikamura, Lee und Sai. Wir sollten in der Mannschaft immer 4 auf dem Feld und einen zum auswechseln haben, den wir dann zwischendurch einwechseln. „Ich bin dafür, das Naruto als erstes draußen bleibt.“, meinte Sai kalt. „Nein, das wirst du sein.“, meinte Sasuke bestimmend und wies Sai den Weg vom Feld. Die anderen, einschließlich mir, sahen den Uchiha verblüfft an. Aber dann wurden wir wieder in die Realität gerufen, als Sensei Guy das Spiel anpfiff. Schnell hatte Sasuke sich den Ball ergattert, doch unsere Gegner ließen ihn nicht durch. Notgedrungen spielte Sasuke zu mir und ich beförderte den Ball von der Mittellinie aus direkt in den Korb. Stille. Beide Mannschaften starrten mich erstaunt an. „Macht weiter.“, meinte ich nüchtern und deutete auf Kiba, der im Gegnerischen Team dem Ball am nächsten war. Alle tauten wieder auf und Kiba kam der Aufforderung nach. Das Spiel ging weiter. Nach der Halbzeit wechselte Sasuke Sai ein und schickte Lee raus. Wir führten, auch wenn wir nicht zählten, wussten wir das. Denn wir hatten schon zig Körbe, während die anderen noch keinen einzigen Treffer hatten. Die Stunde ging schnell zu Ende. Sensei Guy entließ uns alle, nachdem er uns für unsere guten Leistungen gelobt hatte.Ich hatte mich grade umgezogen, da kam Sai auf mich zu. Ich betete zu Gott, dass er nur eine Frage hatte. „Naruto, wegen vorhin, das tut mir Leid. Ich hatte dich echt unterschätzt.“, sagte er plötzlich und wirkte leicht nervös. Das war ja mal ein Ding, hatte ich ihn echt so beeindruckt? „Schon gut. Danke.“, meinte ich und wurde rot. Dann schrak ich heftig zusammen. Jemand, besser gesagt Sasuke, hatte seinen Arm um mich geschlungen. Schon wieder! Hatte der Jungen irgendein Problem. Ich entfernte den Arm von mir und hielt den Uchiha auf Abstand. Ich schnappte meine Tasche und haute ab. Leider kam ich nicht weit, denn Kiba und Neji wollten diese Niederlage in Sport nicht auf sich sitzen lassen. Sie überwältigten mich und schlugen auf mich ein. Schmerzvoll musste ich aufschreien, als Neji mir brutal auf den Bauch schlug. Ich brach zusammen. Dann nichts mehr. Ich blickte auf, weil ich mich wunderte, dass sie jetzt schon aufgehört hatten.

    Doch sie konnten gar nichts mehr tun. Sai hatte beide im Nu K.O. geschlagen. „D-Danke.“, stotterte ich überrascht. „Wozu hat man Freunde..., das heißt, wenn du möchtest.“, sagte er und lächelte mich leicht an. Freunde. Freunde? Freunde! „Äh…Natürlich nicht.“, stotterte ich leicht, zu überrascht war ich. „Vorhin hat Sasuke gestört. Da wollte ich mich eigentlich schon vorstellen. Ich…Es tut mir wirklich leid, dass ich so mies zu dir war.“, sagte er noch mal. Ich sah ihn verblüfft an. „Ich hatte bisher noch nie Freunde.“, sagte ich ehrlich. Sai starrte mich unsicher an. „Sollen wir ins Wohnheim gehen. Mein Mitbewohner ist so gut wie nie da.“, schlug Sai vor. „Ich hab ein Einzelzimmer.“, warf ich ein und er nickte zustimmend. Also gingen wir in mein Zimmer. „Wow…“, staunte Sai, als wir eintraten. „Kann es sein, dass du zur dunklen Seite gehörst, sieht bei den trostlosen Farben nämlich so aus. '“, stellte er trocken fest und setzte sich auf den Stuhl vor meinem Schreibtisch. Ich setzte mich ihm gegenüber aufs Bett.

    „Mhh…kann sein.“, meinte ich und schaute gelangweilt zu ihm. Plötzlich griff er in seine Tasche und holte einen Block heraus. „Was ma-…?“, wollte ich fragen, doch er unterbrach mich mit einer Handbewegung. Also rührte ich mich nicht mehr. Das ging dann 15 Minuten so und er kritzelte etwas mit einem Bleistift auf das Blatt. Endlich legte er den Stift zur Seite. „Was sollte das?“, fragte ich neugierig und irritiert. „Ich zeichne gerne und wenn ich ein Bild sehe, muss ich es zeichnen, bevor ich es vergesse.“, sagte er und strahlte, als er die Zeichnung betrachtete. „Darf ich mal sehen?“, fragte ich. Zögernd gab er mir die Zeichnung. „Wow.“, staunte ich nicht schlecht über sein Talent. Er hatte ein wunderschönes, goldenes Kornfeld gezeichnet, über dem grade die Sonne aufging, das rot, orange und gelb der Sonne harmonierten perfekt mit dem Feld und dem Blau des Himmels. Ein einsamer Baum mit dünnen Ästen in einem dunklen Braun-Ton gestaltet mit grünen, satten Blättern steht im Zentrum des Feldes. Andere unscheinbare Bäume, Tannen, sind an den Seiten, links und rechts, der Zeichnung. Nachdem ich die Zeichnung genauestens betrachtet hatte sah ich wieder in Sais Gesicht. Er schien leicht errötet zu sein. Ich lächelte ihn aufmunternd an. „Ist wirklich gut geworden die Zeichnung.“ Sai öffnete den Mund, um zu antworten, doch er wurde unterbrochen. Die Tür zu meinem Zimmer wurde schwungvoll aufgerissen. Erschrocken schauten wir beide hin. „Hi, Naruto.“, meinte der Junge in der Tür. „Was willst du hier, Sasuke?“, fragte Sai wütend, er hatte schneller reagiert, als ich. „Man klopft zuerst, Uchiha!“, meinte ich knapp. „Sai, Tsunade-sama sucht dich.“, meinte Sasuke und ignorierte mich, stattdessen starrte er Sai stechend an. „Es gab irgendeinen Streit mit Kiba und Neji.“ Ach du…! Dabei wollte er mir doch nur helfen. „Verdammt.“, zischte Sai leise. Er stand auf, um zu Tsunade-sama zu gehen. Auch ich erhob mich. „Soll ich mitkommen?“, fragte ich vorsichtig. Sai schien kurz zu überlegen, dann nickte er. Ich folgte ihm durch die Tür und wir ließen einen wütenden Sasuke zurück.

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    Kapitel 3: Versteh einer die Mädchen?



    Nun standen wir vor Tsunade-samas Tür. Ich hörte Sai schlucken, jedem waren die Launen der Rektorin bekannt, daher würde das hier kein Kaffeekränzchen werden. Sai klopfte an und wir wurden sofort hineingerufen. Kiba und Neji waren schon anwesend. „Ah gut, ihr seid Beide gekommen. Also wer von euch will mir erzählen, was schon wieder los war?“, fragte sie beherrscht. „Also…“, fing ich an, doch Sai unterbrach mich. „Ich habe nach dem Sportunterricht gesehen, wie Kiba und Neji auf Naruto einschlugen und bin dazwischen gegangen. Da Naruto meinte, dass es ihm gut ginge, dachte ich, wäre es unnötig diesen kleinen Vorfall zu melden. Ich habe ihn noch auf sein Zimmer begleitet, wo er mir erzählte, das die beiden Jungs ihn schon häufiger verprügelt hatten, dann kam auch schon Sasuke und schickte uns hierher.“, erklärte Sai kurz und objektiv die Ereignisse. Tsunade-sama hörte ihm aufmerksam zu. Langsam glättete sich die Falte auf ihrer Stirn. „Neji und Kiba haben mir erzählt, dass sie sich nur mit Naruto unterhalten wollten und du sie dann zusammengeschlagen hättest.“, gab Tsunade-sama Kiba und Neji wieder. Diese nickten kräftig. „Damit steht es Aussage gegen Aussage. Da kann ich nichts machen, also versucht wenigstens euch mal zu vertragen.“, meinte sie und schickte uns vier raus. „Sei froh, dass du jetzt deinen Babysitter hast.“, meinte Kiba noch, bevor er mit Neji verschwand. Ich stand verblüfft da. Hatte Tsunade-sama uns echt eben entlassen ohne uns anzuschreien. Wow! „Aufwachen! Naruto!“, holte mich Sai wieder aus meinen Gedanken. „Ich komm schon.“, meinte ich und war nun wieder hellwach. „Krass! Wie hast du es geschafft, dass Tsunade-sama nicht schreit?“, ich konnte meine Neugierde nicht länger zurückhalten. „Erzähl ich dir, wenn wir irgendwo ungestört sind, muss nicht gleich jeder hier wissen.“, sagte er und schielte dabei in eine Ecke, an der wir grade vorbei liefen, wo Neji und Kiba standen und auch uns scharf anblitzten. Wir gingen also beide zurück auf mein Zimmer. Ich schaute kurz auf meinen Wecker, in knapp einer halben Stunde würde es schon Abendessen geben. Erwartend sah ich Sai an. Dieser holte kurz Luft, also eine längere Rede? „Okay, also Tsunade-sama ist meine Tante, eher Stief-Tante, könnte man sagen. Meine eigene Mutter ist bereits verstorben und ein oder zwei Jahre nach ihrem Tod, der ist jetzt 10 Jahre her, hatte mein Vater neu geheiratet. Und zwar Tsunade-samas Schwester. Daher kenne ich Tsunade schon so lange und sie weiß, dass ich nicht Lügen kann. Zudem hat sie mich auch aufgenommen, nachdem mein Vater, meine Stiefmutter und mein Stiefbruder bei Autounfall ums Leben kamen.“, erzählte Sai. Ich starrte ihn mit offenem Mund an. „…“, ich war einfach sprachlos. „Du musst dazu nichts sagen, es ist schon lange her, ich war damals grade mal 10 Jahre alt, also ist es auch schon wieder 7 Jahre her.“, meinte Sai nüchtern. „Ich versteh dich…“, sagte ich dann nach einer Weile. Er sah mich interessiert an. Auch ich holte tief Luft, denn das was ich ihm jetzt erzählen würde, hatte ich bisher für mich behalten. „Meine Eltern starben kurz nach meiner Geburt, bei einem Unfall, seither wurde ich von Onkel Jiraiya aufgezogen. Ich musste alles selbst lernen und machen und nun reist Jiraiya durch die Welt, weswegen ich wieder vollkommen allein bin.“, fasste ich mich kurz. Nun schien Sai sprachlos. Seine Augen schimmerten traurig. Doch sein Gesicht hatte sich sonst weiter nicht verändert. „Du hattest also ein ähnliches Schicksal, nur dass du zu alle dem auch noch gemobbt wirst. Das tut mir leid.“, sagte er ehrlich. Sai stand auf und setzte sich neben mich. Ein wenig unwohl fühlte ich mich schon dabei, schob diesen Gedanken aber beiseite. Dann legte er einen Arm um mich. Jetzt konnte ich mich nicht mehr zusammenreißen und die Erinnerung übermahnte mich. Ich lehnte mich an Sai an und er nahm mich nun fester in seine Arme. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass mir Tränen die Wangen herunterliefen, bis Sai sie mir wegwischte. So saßen wir noch eine ganze Weile, bis die Uhr anzeigte, dass es Essenszeit war. Nur widerstrebend löste Sai sich von mir. Nach einem Blick in den Spiegel stockte ich. Meine Augen waren rot und geschwollen. Verdammt! Ich wusch mir das Gesicht so gut es ging und ich dann wieder möglichst normal aussah. Sai hatte kurz auf mich gewartet. Aufmunternd sah er mich an, bevor wir gemeinsam in die Kantine gingen.Nachdem wir uns mit unserem Essen an einem der Tische platzgenommen hatten, gesellten sich kurz darauf noch 3 weitere Schüler zu uns. Neugierig sahen die 3 mich an, dann fragend zu Sai. Dieser ließ sich alle Zeit der Welt, um uns vorzustellen. „Leute, das ist Naruto, seid nett zu ihm.“, fing er an. „Naruto, das hier sind Shino,“, er zeigte auf einen vermummten Jungen, mit braunen Haaren, „Pain“, er zeigte auf einen Junger mit orangenem Haar und unzähligen Piercings, „und Hidan.“, deutete er auf den silberhaarigen Jungen. Alle nickten kurz zur Begrüßung. Ich setzte mit dem Essen fort. „Hab dich noch nie bemerkt? In welchen Jahrgang gehst du?“, fragte mich Hidan. „Ich bin in der 10.-geh nicht viel unter die Leute.“, meinte ich knapp. „Ihr?“, stellte ich die Gegenfrage. „Ich und Pain gehen in die 11. Und Shino geht mit Sai in die 10.“, sagte Hidan und grinste fett. Ich ließ mir erst mal nicht anmerken, dass mich das irritierte. Shino und Pain waren sehr still und ließen kaum ein Wort von sich hören. Als ich fertig war stand ich auch schon auf und verabschiedete mich. Ich ging sofort ins Bett und schlief auch bald ein. Heute war ein guter Tag gewesen, ich hatte endlich neue Freunde gefunden. Vielleicht würde das Mobbing jetzt endlich nachlassen.

    Am nächsten Morgen weckte mich ein klopfen an der Tür, kurz darauf klingelte auch mein Wecker. Ich stellte ihn aus und begab mich, bemerkt nur in Boxershorts bekleidet, zur Tür. Müde öffnete ich sie. Ich sah in schwarze Augen und ein blasses Gesicht. Doch die Farbe änderte sich schnell zu rot. „Was willst du, Uchiha?“, fragte ich verschlafen. „Ähm…Zieh dir erst mal was an.“, sagte er und schaute zur Seite. „Mensch.“, meinte ich und schnappte mir ein Shirt. „Komm rein.“, sagte ich, weil er immer noch im Türrahmen stand. „Und schließ die Tür.“, fügte ich hinzu, da er so wirkte, als wäre er mit den Gedanken ganz woanders. Schnell zog ich mir meine Hose an und setzte mich auf mein Bett. Ich deutete Sasuke, das er sich auf den Stuhl setzen könnte. „Und wieso bist du hier?“, fragte ich ihn, als er nicht anfing zu reden. „Ich hab mir Sorgen gemacht. Wie lief es bei Tsunade-sama?“, fragte er und schaute mich ernst an. „Ganz gut, denke ich, sie hat sich alles von Sai angehört und dann konnten wir gehen. Kiba und Neji waren sehr verstimmt, das heißt, dass es für mich gut gelaufen ist.“; erklärte ich kurz, ohne Sais Verbindung zu Tsunade zu erwähnen. „Wow, dann hast du wohl Glück gehabt.“, stellte er arrogant fest. Ich warf ihm einen wütenden Blick zu. „Hau ab!“, sagte ich mit lauter, fester Stimme, was sogar mich überraschte. „Wenn du nur hergekommen bist um dich auf deine arrogante Art über mich lustig zu machen, dann kannst du jetzt wieder verschwinden.“ Durch die Hilfe von Sai und den kleinen ‚Sieg‘ über Kiba und Neji schien ich wieder Selbstbewusstsein und Mut gesammelt zu haben. Der Uchiha starrte mich überrascht mit offenem Mund an. „Aber…“, fing er an, doch ich zischte an ihm vorbei. Wenn er nicht gehen wollte, dann tat ich das eben. Ich knallte die Tür zu und ging den Gang entlang. „Bei Kami! Willst du da oben mich verarschen!“, flüsterte ich entnervt. Denn an der Tür warteten 3 wütend dreinschauende Weiber. „Morgen, Sakura, Ino, Karin.“, sagte ich und, in der Hoffnung, dass sie nicht auf mich warteten, ging ich Richtung Tür weiter. Doch leider kam ich nicht an ihnen vorbei. „Naruto. Hast du Sasuke gesehen?“, fragte mich Sakura. „In meinem Zimmer. Wahrscheinlich noch mit vor Überraschung geweiteten Augen und offenem Mund.“, sagte ich und hoffte wieder, dass ich nun gehen durfte, mein Frühstück wartete doch auf mich. „Wieso ist er in deinem Zimmer?“, fragte Ino. Sakura hielt mich weiter fest. „Und wieso ist er erstarrte?“, fragte Karin mit einer Mischung aus Besorgnis und Verärgerung. „Woher soll ich riefen, was der von mir wollte. Wahrscheinlich nur wieder seine Witze auf meine Kosten reizen.“, beantwortete ich die erste Frage und erntete finstere Blicke. Mädchen! „Überrascht ist er, weil ich ihm die Meinung gesagt habe.“, schloss ich und riss mich aus Sakuras Griff. Die 3 starrten mir kurz hinterher, bevor sie die Verfolgung aufnahmen. Ja, jetzt stand es fest, ich hasste diese Zicken. Ich sah über meine Schulter, um zu sehen wie nah meine Verfolgerinnen waren, da rannte ich in jemanden. „Sai!“, machte ich überrascht. „Schon so stürmisch am Morgen.“, witzelte Hidan. „Haha, ich lach mich Tod. Hey willst du Jashin nicht was Opfern, da kommen gleich 3 Zicken, die geeignet wären und ich wäre sie los.“, sagte ich zu Hidan. Alle sahen auf. Denn die 3 Weiber hatten aufgeholt. „Rückt Naruto raus. Wir haben was mit ihm zu klären.“, forderte Ino. „Was verdammt noch mal hast du mit Sasuke gemacht.“, fluchte Sakura. „OMJ! Naruto du lagst sowas von Falsch. Jashin würde mich töten, wenn ich ihm eine von denen opfere!“, rief Hidan aus. Woraufhin wir anderen lachen mussten. Gekränkt verzogen sich die Weiber wieder, aber nicht ohne mich vorher noch mal bedrohlich anzublitzen. „Danke Jungs.“, sagte ich fröhlich und ging mit ihnen zum Frühstück. Heute saß noch jemand mit bei uns. Er hatte rote Haare und wirkte sehr ernst und…einsam. Mir tat er fast schon leid. „Sag mal, wie heißt du?“, fragte ich ihn. „Mein Name ist Gaara.“, kam seine monotone Antwort.

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    Kapitel 4: (Privat)Party



    Gaara, schon ein Außergewöhnlicher Name. Seine roten Haare und seine blasse Haut ließen ihn ziemlich ernst und traurig wirken. „Komm Gaara jetzt lächel endlich mal.“, forderte Hidan Gaara auf. „…“, nichts, er ignorierte Hidan einfach. Was mich zum Lachen brachte. Nun mussten auch Pain und Shino lachen. Sai grinste leicht, nun lächelte auch Gaara. „Geht doch.“, meinte Hidan, der dies bemerkte. Sofort wurde Gaara wieder ernst. Gaara hatte ich hier noch nie gesehen, jemand mit einem solchen Namen, bzw. mit solchen Haaren wäre mir aufgefallen. „Sag mal, seit wann bist du hier? Ich habe dich hier noch nie gesehen?“, fragte ich ihn. Er blickte auf. „Seit heute. Ich bin heute früh hierhergekommen. Meine Sachen sind noch nicht mal in meinem neuem Zimmer, weil ich es nicht gefunden hab.“, sagte er verlegen. „Vielleicht kann einer von uns dir helfen…Welche Zimmernummer hast du?“, fragte ich ihn. „19.“, kam sofort die Antwort.! Stopp! Das war doch mein Zimmer. Wie krass! Ich konnte mein Lachen nicht zurückhalten und prustete los. Alle sahen mich verwirrt und Gaara beleidigt an. „Idiot.“, schimpfte er und machte Anstalten abzuhauen, doch ich hielt ihn am Arm fest. „Jetzt warte doch.“, kicherte ich weiter. „Ich lache dich nicht aus. Es ist nur, dass du in mein Zimmer gesteckt wurdest. 19, das ist im Erdgeschoss am Ende des Ganges, die Nummer muss wer abgemacht haben, ich hab die nie ersetzt. Sorry.“, lächelte ich. „Wenn du fertig bist dann holen wir deine Sachen und bringen sie ins Zimmer. Ist ja noch Zeit bis die erste Stunde losgeht.“, schlug ich vor und er nickte. „Super.“, lachte ich und aß weiter. Ein paar Minuten später schon machten wir uns auf den Weg zu meinem, oder besser unserem Zimmer. „So, hier wirst du die kommenden 2 œ Jahre verbringen. Hoffe es geht.“, sagte ich doch etwas nervös. Sasuke war zum Glück schon wieder weg. Gaara schmiss seine Tasche auf das unbenutzte Bett und sah sich im Raum um. Ich hatte weder Poster angehangen, noch irgendwelche Sachen rumliegen. Es war ordentlich, aber durch die schwarze Tapete doch recht düster. Nur mein ‚Linkin Park‘ -Kalender hing an der Wand neben der Tür. „Schick.“, sagte er nur. Auf meiner Stirn bildeten sich Falten. „War das jetzt ehrlich?“, fragte ich ihn skeptisch. „Ja, ich find gut, dass du nicht so verrücktes, grelles Zeug an die Wände pinnst oder sowas…Außerdem find ich ‚Linkin Park‘ echt Hammer!(Ich: Ich auch!)“, sagte er ehrlich. Mit einem Blick auf die Uhr stellte ich fest, dass wir doch nun nicht mehr so viel Zeit hatten. „Der Unterricht beginnt gleich. In welche Klasse gehst du?“, fragte ich Gaara. „In die 10. Bei einem Sensei Iruka.“, meinte er monoton. „Gut, dann komm mit. Wir sind in einer Klasse.“, sagte ich ihm. „Wenn ich mich nicht irre, dann haben wir jetzt bei Sensei Kakashi, der kommt aber fast immer zu spät.

    Wir flitzten los und waren sogar noch pünktlich. Kakashi kam kurz nach dem Klingeln. Sein Blick schweifte durch die Klasse und blieb an Gaara hängen. „Nanu, du musst der Neue sein. Steh doch auf und stell dich vor.“, lächelte Kakashi. Mein neuer Banknachbar stand auf und fing an mit seiner rauen, monotonen Stimme zu reden. „Ich bin Gaara und von Suna hierher gezogen. Ich bin 16 Jahre alt und wohn ab sofort in dem Wohnheim der Schule. Meine Eltern sind Tod und meine Geschwister sind in Schweden studieren.“, erzählte er kurz. „Willkommen in meiner Klasse, Gaara. Leute seid nett zu ihm!“, kündigte Kakashi an. Gaara setzte sich wieder und den Rest der Stunde hatte er die neugierigen Blicke der anderen auf sich. Ich merkte, wie er sich in sein Schneckenhaus verzog. Er war echt schüchtern, stellte ich fest. Die zwei Stunden bei Kakashi vergingen doch recht schnell und da wir die 10 Minuten Pause durchgearbeitet hatten, durften wir auch dem endsprechend gehen. Ich verbrachte die meisten Hofpausen normalerweise alleine, erst seit kurzem hing ich mit Sai und seinen Freunden ab. Es tat wirklich gut, nicht mehr allein zu sein. Gaara kam mit mir und versteckte sich so noch vor unseren Klassenkameraden.Wir trafen Sai und Shino an einer der Bänke. Dort gesellten wir uns zu ihnen. „Habt ihr Gaaras Zimmer gefunden?“, fragte Sai gut gelaunt. Ich lachte auf und auch Gaara musste lächeln. „Was ist so lustig?“, Hidan war zusammen mit Pain gekommen und hatte mich lachen hören. „Gaara ist in mein Zimmer eingeteilt worden.“, lachte ich weiter. Nun stimmten auch Hidan und Pain ein, Sai lächelte, Shino konnte man nichts ansehen. Doch lange blieben wir nicht unentdeckt, schon nach 5 Minuten hatte unsere Klasse uns ausgemacht und um stellte Gaara. Neugierig wollten sie ihn ausquetschen und er konnte froh sein, dass wir dabei waren. ‚Wir‘, wie sich das anhörte. Naja, Shino, Hidan und Pain schafften es die Schüler nur mit ihren Blicken oder ihrem Erscheinen einzuschüchtern. Sai, Gaara und ich nutzten die Gelegenheit und verschwanden auf Gaaras und meinem Zimmer. Sai kam auch mit. Laut dem Plan hatten wir alle ohnehin jetzt eine Freistunde, da Iruka Sensei im Krankenhaus lag, wohl gegen eine Wand gelaufen, als er mal wieder von Kakashi abgelenkt worden war, hatte Hidan noch vorhin gesagt. Wir hörten Musik, da wir alle den gleichen Musikgeschmack hatten.(Ich: Ich auch…Linkin Park!) Gaara lag auf seinem Bett und starrte die Decke an. Ich saß zusammen mit Sai auf meinem Bett und wir lehnten mit dem Rücken an der Wand. „Wie wars auf deiner alten Schule?“, fragte ich nach einer Weile. „Ganz gut. Ein wenig stressig manchmal, aber so ist Schule eben.“, sagte er und zuckte dabei mit den Schultern. „Warst du gut?“, interessierte sich Sai. Ein knappes Nicken. „Warst du dort auch so Wortgewand?“, orientierte ich mich sarkastisch. Was Beide Jungs mit einem Grinsen quittierten. „Sind wir hier bei einem Verhör?“, kam nun seine Gegenfrage. „Nein.“, sagten Sai und ich gleichzeitig und im gleichen energischem Ton. Durch diesen Zufall brachen wir alle in Lachen aus. Dann schlug die Tür auf einmal auf und wir hielten augenblicklich inne. „Was willst du hier Uchiha?“, fragte Sai, noch ehe ich das konnte. „Ich hab gehört hier steigt eine Party.“, grinste er und schloss hinter sich die Tür. Gaara hatte sich Aufgesetzt und starrte den schwarzhaarigen Jungen an. Dieser setzte sich einfach neben ihm aufs Bett. „Hi. Ich bin Sasuke.“, meinte der Uchiha scharf und warf sowohl Sai, als auch Gaara einen giftigen Blick zu. „Verschwinde Uchiha.“, meinte ich ernst, dieser lächelte nur amüsiert und machte keine Anstalten sich zu verziehen. „Jetzt aber mal ehrlich, was machst du ungefragt in meinem und Narutos Zimmer?“, fragte Gaara den Schwarzhaarigen. Dieser sah Gaara dann verwirrt an. „Ich bin eben mal wieder vor einer kreischenden Meute Mädchen geflohen.“, sagte er ehrlich. Die sind jetzt weg, also kannst du wieder gehen.“, meinte Sai wütend. „Ich glaub ich nehme an der kleinen Party teil.“, lachte er und setzte sich zu uns. „Kannst du dich nicht in deinem Zimmer verstecken und mit deinen Freunden eine eigene Party feiern?“, fragte ich schließlich. „Warum sollte ich?“, kam seine Gegenfrage sofort. „Weil du störst.“, meinte Sai und legte einen Arm um meine Schulter, wodurch er mich zu sich zog und umarmte. Was ging denn jetzt ab, dachte ich nur. Doch dann sprang der Uchiha auf und verließ fluchtartig den Raum. Sai lies mich wieder los und lachte leise. „Was ist?“, ich war verwirrt. „Ah ich verstehe.“, kam es grinsend von Gaara. Ein Fragezeichen bildete sich über meinem Kopf. „Sasuke scheint dich echt zu mögen.“, ergänzte Gaara. Ich verstand nur Bahnhof. „Der Uchiha ist in dich verknallt und Sai hat eben so getan, als ob du zu ihm gehören würdest, weswegen Sasuke jetzt abgehauen ist.“, fuhr Gaara fort und ich begriff nun endlich. Verdammt! Wenn das stimmte, musste es ihn doch verletzt haben, sowas wollte ich nun auch nicht. Ich sprang auf und ging zu Sasukes Zimmer. Ich klopfte leicht an, bekam aber keine Antwort. „Sasuke?“, fragte ich vorsichtig. Nichts. Dann öffnete sich jedoch die Tür einen Spalt. „Was willst du?“, fragte der Uchiha und klang bedrückt.

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    Kapitel 5: der Morgen danach



    „Darf ich reinkommen?“, fragte ich vorsichtig. „Nein.“, meinte der Uchiha schwach. „Ich glaube aber, dass wir dringend Redebedarf haben, meinst du nicht auch?“, fragte ich vorsichtig. Die Tür wurde nun ganz geöffnet und ich trat ein. Der Uchiha setzte sich auf sein Bett und ich mich neben ihn. „Wo ist dein Freund?“, fragte Sasuke gereizt. „Der ist bei Gaara auf unserem Zimmer und wir sind nur normale Freunde.“, gab ich zur Antwort. Ruckartig hob er den Kopf. „Und was sollte denn das eben, das sah schon ziemlich eindeutig aus.“, meinte er eiskalt. „Das war nur ein Scherz, ein ziemlich schlechter, muss ich schon zugeben, aber es war nicht ernst.“, meinte ich niedergeschlagen. Ich setzte mich neben Sasuke auf sein Bett. „Was tust du da?“, fragte er sofort und schien nervös zu werden. „Ich will reden, also sag mal, warum machst du mich andauernd fertig? Durch deine Aktionen gehen Ino, Sakura und Karin und auch die anderen Mädchen dauernd auf mich los und du provozierst es immer und immer wieder.“; erklärte ich ihm meine Lage. Er hob den Kopf und es trafen seine seidigen schwarzen Augen auf meine kalten blauen Augen. Für einen Moment konnte keiner von uns etwas sagen. „Das war gar nicht meine Absicht.“, sagte er dann und starrte mich noch immer so an. „Was war denn dann deine Absicht?“, ich war ein wenig neugierig geworden. Stille. Er antwortete nicht, schien rot zu werden und sah kurz zur Seite. Ich setzte grade an ihn ein weiteres Mal zu fragen, da sah er mich wieder direkt an. Dann lehnte er sich zu mir herüber und ehe ich etwas machen konnte lagen seine Lippen auf meinen. Ich versteifte mich, als sich plötzlich fremde, weiche Lippen zärtlich auf meine legten und einen sanften Druck ausübten. Erst wollte ich ihn wegstoßen, doch irgendetwas in mir sagte, dass es sich doch gut anfühlte. Also ließ ich es zu. Bald schon spürte ich etwas feuchtes an meinen Lippen. Es war seine Zunge, die um Einlass bat. Nach einer Weile genehmigte ich ihm diesen auch. Frech erforschte er mich, bevor er einen Zungenkampf begann, bei dem er natürlich gewann. Aus Atemnot ließ er wieder von mir ab. Beide keuchten wir. Er hatte seine Arme um mich gelegt und hielt mich ganz fest. „Ich liebe dich, Naruto.“, flüsterte er mir ins Ohr. Und ich…ich war baff! Konnte gar nichts erwidern. Ich war ihm in dem Moment hilflos ausgeliefert. Als ich nichts erwiderte drückte er wieder seine Lippen auf meine und beugte sich über mich, sodass ich mit dem Rücken auf dem Bett lag und er über mir war. Als mir klar wurde, was er, was wir grade im Begriff zu tun waren, versteifte ich mich wieder. Doch mein Hirn spielte nicht mit, es schaltete sich ab und ich fühlte nur diese weichen Lippen. Als sich dann plötzlich eine Hand unter mein Shirt schob, setzte ich mich auf und schubste Sasuke von mir. „Nein.“, sagte ich atemlos, aber bestimmt. Sasuke wirkte kurz verletzt, überspielte das jedoch gleich wieder mit seiner arroganten Art. „An was du denkst.“, meinte er amüsiert. Ich entfernte mich nun weiter von ihm, indem ich mich auf einen Stuhl in seinem Zimmer setzte. „Wieso?“, fragte ich ihn nun beleidigt. Denn ehrlich es kotzte mich an, wieso ihm ständig sein Stolz wichtiger war, als alles andere. „…“, nichts. Was sollte er auch darauf antworten, sein Stolz ging ihm sichtlich über alles. „Es…“, hatte er tatsächlich was erwidern wollen? „Ich meinte es nicht so. Ich meine…“, wieder stoppte er. Scheinbar war er nervös. „Argh.“, stöhnte er. „Ich liebe dich, Naruto. Als ich sah, wie Kiba und Neji dich verprügelten, da…“, wieder brach er ab. Er musste seine Gedanken erst sortieren. Geduldig wartete ich ab. „Ich sah dein Gesicht, deine traurigen eisblauen Augen…Da entwickelte sich solch ein Hass auf die zwei in mir, dass ich nicht anders konnte, also mischte ich mich ein.“ Er atmete tief ein. Es fiel ihm sichtlich schwer mir das alles zu erzählen. „Aber danach wollte ich dich kennen lernen, wollte wissen wieso du so misstrauisch bist.“, fuhr er nach einer schieren Ewigkeit fort. „Aber jedes Mal, wenn ich mich dir nährte, ranntest du weg. Egal wie ich es versuchte und dann…“, jetzt brach er abrupt ab. „Was dann?“, wollte ich wissen. „Dann bist du mit Sai mitgegangen, seitdem fandest du schnell ein paar Freunde und sahst glücklicher aus.“, beendete er seine Verwirrung. „Du meinst das also absolut ernst?“, fragte ich interessiert. Ein nicken. Ich war baff, mit einem großen BAFF! Da ich nicht antwortete, wurde Sasuke nervös. Er schien sich unwohl zu fühlen, da er mir grade sein Herz offen gelegt hatte und ich nichts erwiderte. Da ich sowas nicht gut in Worten ausdrücken konnte, beugte ich mich noch mal zu ihm und küsste ihn. Denn bestreiten, dass er kein guter Küsser sei, wäre sinnlos und gelogen. Er war überrascht, als er jedoch realisierte, was grad geschah, erwiderte er den Kuss. Aber nachdem ich wieder dringend den Sauerstoff benötigte löste ich mich vorsichtig diesmal von ihm.Schwer atmend sah ich ihn an, wurde aber gleich rot, als sich unsere Blicke trafen. „Ich geh besser wieder zurück, sonst denken die anderen noch, dass sonst was passiert wäre.“, meinte ich und ging zur Tür. Dort schlang Sasuke auf einmal seine Arme um mich, als ich sie grade öffnen wollte. „Tschüss, Naru-chan.“, flüsterte er und ließ mich wieder los. „Bis nachher.“, sagte ich und ging. Als ich an meinem Zimmer ankam, erschrak ich. Denn noch auf dem Flur, konnte ich drinnen im Raum, einen Schrei hören. Schnell machte ich die Tür auf, schloss dieser dann gleich wieder und drehte dem Zimmer den Rücken zu. OMG, OMG, OMG, OMG, OMG, OMG, OMG! Mit schnellen Schritten ging ich zu Sasukes Zimmer zurück und klopfte an. Schnell wurde mir geöffnet und ein überraschter Sasuke sah mich an. „Hast du was vergessen?“, fragte er verwirrt. Ich schüttelte den Kopf. „Kenn ich zu dir ins Zimmer kommen, in meines kann ich grade nicht.“, sagte ich immer noch erschrocken über das Bild. Sasuke ließ mich herein und sah mich fragend an. „Ich stand vor meiner Zimmertür, höre einen Schrei im inneren, will natürlich nachsehen, ob was passiert ist.“, langsam bekam ich wieder einen klaren Kopf. „Ich habe Sai und Gaara überrascht, die beiden haben mich zwar nicht bemerkt, aber dieses Bild bekomm ich jetzt nie wieder aus dem Kopf.“, stöhnte ich genervt. Sasukes Augen weiteten sich ein Stück. „Kann ich die Nacht hier bleiben, in mein Zimmer möchte ich heute glaub ich nicht mehr.“, fragte ich vorsichtig. Sasuke sah mich glücklich? an. „Klar kannst du bleiben, ich habe hier aber nur ein Bett.“, lachte er überlegen. „Warum hast du eigentlich ein Einzelzimmer?“, fragte ich neugierig und setzte mich neben ihn. Er drehte den Kopf zur Seite. „Geht dich nichts an.“, meinte er. Da war sie wieder seine Kilometer dicke Eisschicht. Wie schnell die entstehen kann. Ich setzte mich mit ihm auf das Bett und legte einen Arm um ihn. In der Hoffnung, er würde ein wenig auftauen und mit mir reden, mir erklären, warum er so ein Kühlschrank war, warum er mich immer aufzog, verarschte und Argh… Es bringt nichts sich aufzuregen, Naruto.[Hier zu: River flows in you hören] „Als ich sechs Jahre alt war, da…“, er stockte kurz und sammelte sich. „Ich kam verspätet von der Schule, so gegen 19 Uhr, weil ich noch Nachhilfe hatte[Nachhilfe ist nichts schlimmes, man kann dort seine Leistungen verbessern oder halten].“, sagte er. Noch hörte sich alles normal an. Er fuhr fort. „Als ich nach Hause kam, war niemand da. Du musst wissen, dass alle aus meiner Familie zusammen gelebt haben. In einer Siedlung. Auf jeden Fall war niemand da. Ich ging in unser Haus und suchte meine Eltern. Im Wohnzimmer fand ich sie. Entstellt und blutüberströmt. >Na, Otouto.<, sagte jemand, der an der Wand stand. Es war mein Bruder. Ich war erst froh ihn zu sehen, wollte von ihm wissen, was passiert war. DA trat er ins Licht und hielt ein rotes Messer in der Hand. Ich konnte es damals nicht glauben, doch er hatte unsere gesamte Familie ausgelöscht. Als er auf mich losgehen wollte, kam aber schon die Polizei und wollte ihn festnehmen. Er wehrte sich und griff seinerseits an. Der Beamte schoss drei Mal, dann erst bracht Itachi zusammen. Er starb noch vor Ort.“, sagte bracht ab. Er hatte sehr leise gesprochen. Erst jetzt verstand ich, wieso er so kalt war. So etwas schreckliches wollte man niemandem zumuten. Ich hielt ihn einfach nur im Arm, bis wir irgendwann einschliefen…

    Am nächsten Morgen, als ich aufwachte, spürte ich etwas warmes, schweres auf mir. Ich schlug die Augen auf und Sasuke lag neben mir. Eng umschlungen lagen wir beiden in seinem kleinen Bett. Ich stand vorsichtig auf, da vernahm ich an. „mmh…“, von Sasuke. „Nehh…“, redete er im Schlaf? Ich setzte mich vor sein Bett und lauschte. Ja ich bin unfair, aber die Neugierde hat grade gesiegt. „Naruto…Ich…Liebe…Danke…“, faselte er. Nachdenklich schloss ich die Augen. Dann schlug ich sie überrascht wieder auf. Wie von der Tarantel gebissen sprang ich auf und rannte in mein/Gaaras Zimmer. So Naruto. Lektion Nummer 1, klopfe immer an, auch an deinem eigenen Zimmer. Sai lag mit Gaara in einem Bett. Idiot! Naruto, du verdammter Idiot, beschimpfte ich mich selbst, für meine Eile ins Zimmer zu gehen. Ich knallte die Tür zu und ging zu meinem Schrank. Erschrocken waren die beiden Jungen aufgewacht. „Naruto!“, riefen sie synchron. „Einstudiert?“, fragte ich belustigt und versuchte den Rotschimmer, der sich auf mein Gesicht schleichen wollte, zu unterdrücken.

    So das war mein wundervoller Morgen, an dem wirklich zu viel Liebe in der Luft lag…







    P.S.: Ich hoffe den NaruSasu Fans hat die FF bisher gefallen...

    Leider hab ich GMX als E-mail Account, weshalb ich seit die diesen Absturz hatten, meine E-mail nicht mehr abrufen/lesen kann...Sry, wenn jemand was schreibt, aber ich nicht antworte...



    und an alle die mich jetzt hassen, weil ich NaruSasu oder GaaraSai verkuppel

    LESEN AUF EIGENE GEFAHR!: D

    Tipp: an alle Sakura-Fans-->ab hier nicht mehr weiterlesen...

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    Kapitel 6: Entscheide dich



    Ich hatte gleich abgewinkt, bevor die beiden auch nur anfangen konnten mir eine gestotterte Erklärung für alles aufzutischen. „Und wo warst du letzte Nacht?“, fragte Sai besorgt. „Hab bei Sasuke geschlafen.“, meinte ich nüchtern. „Wie? Hat er dir was getan?“, kam es sofort von dem schwarzhaarigen Jungen. Ich schüttelte den Kopf. „Ich hab nur bei ihm übernachtet, nicht mehr und nicht weniger. Allerdings haben wir nicht wie ihr die Nacht verbracht.“, lachte ich amüsiert. „Neji und Kiba werden sich jetzt euch als Opfer auswählen, oder hast du vergessen, wie Neji zu Schwulen steht?“, fragte ich Sai hinterhältig grinsend. Dieser wurde auf der Stelle bleich. Ich schnappte mir meine Sachen und machte mich fertig, dann ging ich zum Speisesaal, um zu Frühstücken. Ich setzte mich zu Hidan, der momentan noch allein an unserem Tisch saß. „Morgen, Naruto, wo sind die andern?“, fragte Hidan verwirrt, dass ich allein kam. „Also Gaara und Sai sind auf unserem Zimmer ‚beschäftigt‘, wo die andern bleiben, weiß ich nicht.“, antwortete ich ehrlich. Hidan sah mich mit großen Augen an. „Gaara und Sai? Was machen die? Doch nicht etwa…?“ Hidan ließ die Frage offen. Ich nickte knapp und guckte in das geschockte Gesicht von Hidan. Als mir plötzlich jemand die Augen von hinten zuhielt. Ich zuckte unwillkürlich zusammen. „Morgen.“, flüsterte *Jemand* mir ins Ohr, bevor er hineinbiss und leicht daran knabberte. „Morgen. Lass das Sasuke.“, meinte ich verärgert. Nervös wartete ich darauf, dass Hidan einen blöden Kommentar dazu gab. Doch er blieb still, nur seine Augen hatten sich etwas geweitet. „Da hast du mir ja schön was eingebrockt.“, beschwerte ich mich bei dem Uchiha und lief rot an. Er drehte genervt die Augen und setzte sich neben mich an den Tisch. Hidan taute nun auch wieder auf und begann dreckig zu Grinsen. Nach einem scharfem Blick[Neeeeiiiin…das ist überhaupt nicht doppeldeutig…] von mir und Sasuke verkniff er sich es dann wieder. „Heute ist Samstag, habt ihr schon was vor?“, fragte er stattdessen. Kopfschütteln. „Dann kommt ihr nachher mit. Wir treffen uns um 12 Uhr am Haupttor. Gehen in die Schwimmhalle, also bringt eure Badesachen mit.“, meinte Hidan aufgeregt. Gegen schwimmen hatte ich nichts einzuwenden, also nickte ich zustimmend. „Wenn Naruto mitkommt, bin ich auch dabei.“, meinte Sasuke teilnahmslos. Endlich kamen auch Gaara und Sai, wobei letzterer Sasuke mit einem wütenden Blick bedachte. Er konnte aber keine Kommentare ablassen, da Hidan ihnen gleich seine/unsere Pläne vorbreitete und sie überzeugte mitzukommen.

    Also aßen wir bei unangenehmen schweigen. Ich stand dann einfach auf, als ich fertig war und ging in meine Zimmer, um meine Sachen für den baldigen Ausflug zu packen. Meine Badehose zog ich mir gleich an, damit ich mir nachher nichts von Hidan anhören muss und Sasuke nicht in Versuchung kommt. Als ich mich wieder angezogen hatte, kam auch schon Gaara, allein, ins Zimmer und machte sich seinerseits daran, seine Sachen für den Ausflug zu packen. Pünktlich erscheinen wir zum vereinbarten Zeitpunkt am Tor und treffen dort schon auf Sasuke und Sai. „Na toll, die werden sich doch nur streiten…“, flüsterte ich leise, was Gaara hörte und ihn zum schmunzeln brachte, das er sich jedoch gleich wieder wegwischte. Sasuke kam mir schon auf halben Weg entgegen und nahm mich in seine Arme, etwas verwirrt erwiderte ich die Umarmung. Bevor er sich von mir löste gab er mir noch einen Kuss und nahm mich an der Hand. WAS GING DENN JETZT AB? Hatte es irgendetwas mit Sai zu tun, denn dieser sah uns nun wütend an. Ich schaute hilfesuchend zu Gaara, dieser schien jedoch genauso verwirrt zu sein wie ich. Dazu, Sai nach seinem merkwürdigen Verhalten zu fragen, kam ich jedoch nicht, denn Hidan kam nun. Er hatte noch einige mitgebracht, die anscheinend mitwollten: Pain, Shino, aber auch Ino, Karin und Sakura. Ich stöhnte genervt, was die anderen mir nachmachten. Die Mädels hatten wohl mitbekommen, dass Sasuke mitkommt. Mein Tag war im Ar…Eimer.ch ließ mir nicht anmerken, wie sehr es mich störte, dass diese Zicken dabei waren. Ich würde sie also ignorieren, oder es versuchen. Zusammen und Hand in Hand ging Sasuke und ich mit den anderen zum Bahnhof. Dort würden wir dann ins Stadtzentrum fahren. Shino und Pain, ebenso die Mädels, wussten noch nicht, dass Sasuke und ich ein Paar waren, wie sich das anhörte. Naja jedenfalls sahen sie uns ziemlich überrascht an. Die beiden Jungs sagten nichts weiter, sie störte das nicht. Aber die drei Weiber fingen wie verrückt an zu kreischen und stürmten auf mich zu. „Wir haben dir doch gesagt, dass du dich von Sasuke fernhalten sollt. Er gehört dir nicht, also lass deine Finger von ihm du Schwuchtel[Böse, ganz schlimm, sowas sagt man nicht, nur weil man eine andere Sexualität hat, darf man einen deswegen nicht beleidigen…Jashin bestrafe sie!]“, schrie Sakura mich an. Ich wollte sie doch ignorieren, doch wieso schmerzten ihre Worte so sehr. Meine Brust zog sich zusammen und ich schaute zu Boden. Einige Tränen fielen gegen meinen Willen auf den Boden. Dann hörte ich plötzlich ein lautes klatschen. Ruckartig schaute ich nach dem Geräusch. Alle starrten Sasuke und Sakura an. Ihre rechte Wange leuchtete rot und man sah einen Abdruck. Sasuke hatte ihr eine geknallt und zwar ohne Gnade und mit voller Kraft. Nun begann die Zicke bitterlich zu weinen. Dann schaute sie mit einem wütenden Blick zu mir. Nein, ich konnte doch gar nichts dafür, sie war doch selbst schuld. Sie packte mich und schubste mich gefährlich nah an die Gleise. Schnell waren die anderen zur Stellen und hielten das Geisteskranke Mädchen[an wen denke ich grade…-insane--] von mir fern. Sie stieg mit Ino und Karin in den Zug, während wir anderen uns in den nächsten Wagon begaben. Hidan kicherte ein wenig, da er Sakura noch nie leiden konnte. „Jashin hat sie durch Sasuke bestraft.“, murmelte er glücklich. Ich ließ ihm das ausnahmsweise mal.

    Der Ausflug verlief ansonsten noch ganz gut. Die Mädels kamen zwar noch ab und an nerven, aber hielten sich nun etwas zurück. Draußen auf einem Handtuch hatten Sasuke und ich es uns bequem gemacht, als Sai plötzlich vor uns stand. „Was gibt’s?“, fragte ich meinen Kumpel. „Wie kannst du nur mit dem Uchiha zusammen sein?“, fragte er mich wütend. „Wo ich doch…“ Jetzt richtete Sasuke sich auf. „Wo du was? Wo du ihn doch liebst?“, fragte Sasuke genervt. „Was ist mit Gaara? Magst du ihn nicht? Willst du dem Armen das Herz brachen? Oder mit ihm glücklich sein und uns in Ruhe lassen?“ Sasuke sah Sai zornig an. Dieser setzte sich nun im Schneidersitz vor uns. „Ich weiß selber nicht genau.“, sagte er dann ehrlich. „Was weißt du nicht?“, fragte plötzlich Gaara, der sich neben ihn setzte. „Entscheide dich jetzt endlich Sai!“, forderte ich ihn auf und legte meinen Arm um Sasuke. „Du hast ja recht.“, gab Sai nach kurzem Überlegen auf. Er wandte sich Gaara zu und zog ihn auf seinen Schoß. „Ich liebe dich, Gaara.“, flüstert er und küsst den Rothaarigen.

    Am Abend machten wir uns auf den Rückweg, es hatte ziemlichen Spaß im Schwimmbad gemacht und wir hatten uns wirklich ausgepowert. Auf dem Weg zurück zur Schule konnte wir die Mädels, glücklicherweise, nirgends sehen. Dann aber als wir das Gebäude, bzw. das Haupttor sehen konnten, entdeckten wir am Eingang die 3. Nur eine Straße trennte uns jetzt noch voneinander. Die Mädels sahen zu uns rüber. Provozierend umarmten Sasuke und ich uns, wobei Sasuke sich nicht abhalten ließ mir noch einen leidenschaftlichen Zungenkuss zu geben. Wir lösten uns und sahen, wie Sakura mich wutentbrannt anfunkelte und ohne nach rechts und links zu sehen über die Straße wollte. Schon war es zu spät. Ihre eigene Dummheit und Eifersucht, ebenso ihr Egoismus waren schuld. Denn sie rannte direkt vor einen Laster. Der Arme [heilige] Fahrer konnte gar nicht schnell genug reagieren, da erwischte er sie schon und Sakuras Kopf geriet unter die Räder des Lasters. Entsetzt starrten wir alle auf die Straßen. Die beiden anderen Mädels liefen panisch zu Tsunade-sama, während wir benommen auf das Rosa und das Rot sahen. „Jashin hat sie nun endlich bestraft.“, meinte Hidan auf einmal. Und ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich um sie trauern würde. Jetzt schalteten sich unsere Hirne wieder ein und wir riefen Polizei, Notarzt, wohl eher Leichenwagen, laut Hidan, und halfen dem Fahrer.

    Erst spät in der Nacht konnten wir in unsere Betten. Mit Sai hatte ich ausgemacht, dass er mit Gaara in unser Zimmer kann, da ich bei Sasuke schlafen würde. Also trennten wir uns im Flur. Müde fiel ich in Sasukes Bett. Er legte sich schnell neben mich, schlang seine Arme um mich und wir schliefen erschöpft ein.

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    Kapitel 7: (Herz)Schmerz



    Als ich am nächsten Morgen aufwachte, spürte ich etwas schweres auf mir liegen. Ich musste nicht erst die Augen öffnen, um zu wissen, dass es sich dabei um Sasukes Arm, den er um mich geschlungen hatte, handelte. Ruckartig überkam mich die Erinnerung an den gestrigen Samstag. Sakura war Tod…Ich weiß ja man soll nicht schlecht über Tote denken, oder reden, aber mein Leben würde jetzt um einiges leichter werden, dachte ich. Ich warf einen Blick auf Sasukes Wecker. -6:00Uhr-, das war definitiv zu früh für einen Sonntagmorgen. Doch anscheinend war es für andere die perfekte Zeit, um aufzustehen, denn jemand hämmerte an unsere Tür. Nur widerwillig und schwerfällig rappelte ich mich auf und schaffte meinen Körper zur Tür. Als ich sie geöffnet hatte und sehen wollte, wer um die Zeit störte, wurde ich bereits auf den Flur gezerrt. Ich schaute erschrocken auf und direkt in Nejis Gesicht. Kiba lief neben ihm. „Lass los.“, zischte ich bedrohlich. Doch keiner der Beiden beachtete meine Gegenwehr. Ich hatte ganz vergessen, dass die Beiden es ja immer noch auf mich abgesehen hatte. Wo war nur Hilfe, wenn man sie brauchte. Sasuke! Meine Gedanken kreisten. Wir kamen am Zimmer der zwei Jungen an. Grob wurde ich hineingezerrt. „Was soll der Mist! Was wollt ihr?“, fragte ich angepisst, dass nun alles wieder von vorne losging. „Dich bestrafen, dafür, dass du dachtest, dich hinter dem Uchiha verstecken zu können.“, donnerte Neji. „Wer hat das denn behauptet!“, fuhr ich ihn an. Es stimmte ja, ich hatte Sasuke schließlich nie um Hilfe gebeten. „Hidan, hat sowas gestern beim Abendessen erwähnt.“, meinte nun Kiba. „OMJ! Und ihr glaubt dem das auch noch, ihr seid ja noch dämlicher als ich dachte.“, stöhnte ich genervt und wurde prompt gegen die nächste Wand gestoßen. „Au!“, schrieb ich, als ich mit dem Kopf dagegen knallte. „Hirnblutungen?“, erkundigte ich mich bei Neji, welcher wohl der Übeltäter war. Dafür bekam ich einen ungebremsten Tritt in die Magengrube. Mir wurde schlecht[Ich weiß, wie du dich fühlst Naru, geht mir grade auch so…]. „Lasst den Mist.“, zischte ich wütend. Jedoch klang meine Stimme schwächer, als sie sollte. Der Schlag hatte wirklich gesessen. Nun begannen die Beiden ernsthaft auf mich einzuschlagen, es dauerte seine Weile, bis sie von mir abließen und mich dann auf den Flur schmissen.

    Nun lag ich dort. Auf dem kalten Flur zusammengekauert. Mir tat alles weh und überall würden sich Blutergüsse bilden, auch blutete ich aus dem Mund und an einigen anderen Stellen. Das Blut hörte einfach nicht auf zu fließen, so stark hatten die Beiden mich bisher noch nie verprügelt, langsam wurde alles schwarz.

    Als ich wieder zu mir kam, lag ich in einem weißen, sterilen Bett. Langsam versuchte ich alle meine Glieder zu bewegen und zu fühlen. Ruckartig zuckte ich zusammen, dass hätte ich lassen sollen. Alle Knochen brannten. Ich spürte einen leichten Druck an meiner rechten Hand, es war kein Schmerz, sonder es beruhigte mich ein wenig. Ich sah auf und genau in die schwarzen Augen von Sasuke. „Naruto, ein Glück, du bist wach.“, strahlte er, als er mich ansah. „Was ist passiert?“, fragte ich und meine Kehle brannte, so trocken war sie. „Hier.“ Sasuke reichte mir ein Glas Wasser. „Du wurdest verprügelt.“, meinte er dann. Ich verdrehte die Augen und selbst das schmerzte. „Blitzmerker. Ja so weit war ich auch schon. Ich meinte, was passiert ist, nachdem Neji und Kiba mich auf den Flur verfrachtet hatte und mir schwarz vor Augen geworden ist.“, meinte ich gereizt. „Ich hab dich gesucht. Als ich aufwachte, warst du ja nicht mehr im Zimmer. Dann habe ich dich auf dem Flur gefunden. Du hast so stark geblutet und warst bewusstlos. Ich hab dich dann sofort zur Krankenstation gebracht und die haben dich ins Krankenhaus gefahren. Du hattest starke innere Blutungen und bist nach der Operation ins Koma gefallen. Ich dachte schon du wachst nicht mehr auf, weil auch die Ärzte dir keine Chance mehr gegeben haben.“, erzählte er aufgelöst. Ich war im Koma? Was? Wie war das…? „Wie lange hab ich geschlafen, Sasuke-kun?“, fragte ich fordernd.
    Er zögerte. Wieso zögerte er mir diese so wichtige Frage zu beantworten. „Also…“, setzte er an, doch auf einmal kamen die Schwestern und der Arzt ins Zimmer. „Gut, Sie sind wach, wie fühlen Sie sich? Ist Ihnen schlecht, schwindlig, haben Sie schmerzen?“, löcherte mich der Arzt. „Verlassen Sie bitte den Raum, der Patient braucht Ruhe.“, verlangte der Arzt von Sasuke. Mein Herz machte einen Aussetzer, was dieses dämliche Gerät sofort mit einem langen Piep-Ton beantwortete. Sasuke sah mich entschuldigend an. „Ich komm später noch mal vorbei, versprochen.“, sagte Sasuke und gab mir einen Kuss, bevor er den Raum verließ. Die Schwestern und der Arzt sahen mich verwirrt an. Ich sah ihnen dem endsprechend ernst entgegen. Ist ja nicht meine Fauxpas[-das ist wenn man jemanden anstarrt und dabei erwischt wird und dann zur Seite schaut…in dem Fall müsste Naru theoretisch wegschauen, er sieht es jedoch nicht ein, weil er sich ja für seine Beziehung zu Sasuke nicht schämen muss.], sondern ihrer. Langsam schüttelte die anwesenden ihre Köpfe und wandten sich an mich. „Also?“, fragte der Arzt. „Mir geht es soweit gut. Logisch, dass jedes Glied schmerzt, aber das kann auch daran liegen, dass ich solange gelegen hab. Glaub ich zumindest. Wie lange war ich eigentlich weggetreten?“, erkundigte ich mich nun beim Arzt, da Sasuke es mir nicht sagen wollte. „Ich glaube, dass…“, fing der Arzt an, doch ich unterbrach ihn. „Was Sie glauben, ist mir egal! Ich will es wissen, ansonsten hol ich mir jetzt die Zeitung!“, donnerte ich wütend. „Sie lagen 2 Monate im Koma.“, sagte er nun. Ich war baff. Ich starrte ins Leere. 2 Monate. Die Zahl musste ich erst mal sacken lassen, dass merkte scheinbar auch der Arzt, weshalb er den Raum zusammen mit den Schwestern wieder verließ, nur eine blieb noch kurz da und verabreichte mir etwas durch den Tropf. „Könnten Sie Sasuke vielleicht wieder rein schicken?“, erkundigte ich mich freundlich bei ihr. Sie nickte. „Der Junge ist erstaunlich. Er war jeden Tag hier, von Schulschluss bis Besuchsende. Ich dachte es wäre Ihr Bruder, aber ich hätte nicht gedacht, dass sie Beide, naja, dass sie zusammen sind.“, erklärte sie und geriet zum Schluss ins Stocken. Ich winkte ab. „Dachte ich erst auch nicht, als wir uns kennen lernten, da hab ich ihn gehasst. Schon verrückt unsere Welt.“, meinte ich. Dann ging sie raus und Sasuke kam nur wenige Sekunden später herein. „Hab ich die letzten 2 Monate viel verpasst?“, fragte ich ihn gleich kalt. Er setzte sich erst zu mir und lehnte sich zu meinem Bett. „Ja. So einiges. Kiba und Neji wurden wegen versuchten Mordes inhaftiert, mit deiner Aussage wäre das Urteil dann vollständig und die Beiden würden keine Bewährung mehr bekommen. Du bist jetzt bei mir im Zimmer und Sai ist zu Gaara gezogen. Tsunade ist schwer erkrankt und nun ist Kakashi Schulrektor. Außerdem hat uns ein Brief erreicht. Dein Onkel Jiraiya hatte einen tödlichen Unfall.“, erklärte Sasuke langsam. Es gab wirklich einiges zu verdauen. 2 Monate war eine lange Zeit. „Was gibt’s bei dir neues?“, fragte ich ihn. „Nichts, weiter, ach doch, sie haben meinen Bruder gefunden und inhaftiert, weil er unsere gesamte Familie umgebracht hat. Sonst hast du nur Schulstoff versäumt, aber ich hab alles für dich mitgeschrieben. Wir haben ein paar neue Schüler und auch neue Lehrer. Ein gewisser Kisame-Sensei ist jetzt Mathelehrer. Er ist echt pervers und er erinnert irgendwie an Fisch.“, erzählte Sasuke noch ein paar Kleinigkeiten. „Und wie steht es um uns?“, fragte ich ihn etwas ängstlich. Er beugte sich vor und küsste mich Leidenschaftlich. „Wie man sieht, schlägt dein Herz genauso schnell wie meines.“, meinte er glücklich und küsste mich wieder. Ich setzte mich auf, damit er sich nicht so verrenken musste. Dadurch vertieften wir den Kuss auch. „Ich hab vorhin den Arzt gefragt, wann du wieder ins Wohnheim kannst. Er meinte du kannst in 3 Tagen gehen, solltest aber erst ab Montag wieder zur Schule und bist für das nächste halbe Jahr vom Sportunterricht befreit.“, meinte Sasuke in einer Atempause.

    In ein paar Tagen würde alles wieder normaler werden, dachte ich…

    9
    Kapitel 8: Eifersucht



    Endlich wieder im Wohnheim. Die Tage hatte ich zusammen mit Sasuke alles an Schulstoff nachgeholt und war wieder auf dem neuesten Stand. Heute durfte ich endlich wieder am Unterricht teilnehmen und das gleich bei diesem Mathelehrer Kisame. Da fiel mir was ein. „Wer ist eigentlich der Neue, von dem du erzählt hast?“, fragte ich Sasuke, der sich neben mich an den Frühstückstisch setzte. „Mhh… Er heißt Tobi, soweit ich weiß, ist eine riesen Nervensäge, schlimmer geht es nicht.“, meinte Sasuke bedrückt. Hidan, Pain, Gaara und Sai setzten sich zu uns. „Morgen.“, sagte alle gleich bedrückt. Ja es war Montag und gleich würden wir Mathe haben. „Wo ist Shino?“, erkundigte ich mich. „Der ist mit Deidara noch essen holen.“, meinte Sai. Deidara? Den Namen kannte ich, der war in der Parallelklasse. „Blond, richtig?“, fragte ich. Gaara nickte. „Er ist in unsere Klasse gewechselt, weil man ihn in seiner zu stark gemobbt hat.“, erklärte Pain. Ich wurde hellhörig, er war auch mal Opfer. Ich wollte grade fragen weswegen, da setzten sich Shino und eine Blondine zu uns. Stopp! Das war ja ein Typ! „Ah, versteh schon.“, meinte ich zu Pain. „Morgen.“, grüßte ich Shino und Deidara. „Hi.“, nuschelte Deidara. Shino blieb wie so oft still. „Wie wars im Krankenhaus?“, fragte Pain, den ich heute zum ersten Mal wiedersah, er hatte es nicht geschafft, mal vorbeizuschauen, ich aber auch nicht. „Langweilig. Bin ich froh wieder hier zu sein. Schule ist spannender.“, meinte ich genervt. „Aber Sasuke war doch jeden Tag da.“, meinte er lächelnd. „Ein Glück, sonst wäre ich gestorben, vor Langeweile.“, lachte ich. „Freut mich, dass ich dir das Leben retten konnte.“, kam es von Sasuke. „Bekomm ich dafür eine Belohnung?“, fragte er frech. „Immerhin verdankst du mir dein Leben.“ Ich lachte. „Na gut.“, sagte ich und beugte mich zu ihm, um ihn zu küssen. Er nutzte die Gelegenheit gleich und vertiefte den Kuss. Hidan fing an zu pfeifen, die anderen störte es nicht, da sie ja wussten, dass wir zusammen waren. Nur Deidara sah uns etwas verwirrt an und wurde rot. Ich löste mich von Sasuke, da mein Frühstück wartete. Dieser sah schon fast leidlich weg. Naja, ich kann nicht sagen, dass wir die letzten Tage viel Zeit füreinander hatten. Erst die 2 Monate Koma und dann musste ich alles nachholen. Doch das Frühstück sollte nicht so bleiben, denn Ino und Karin kamen angewatschelt. „OMJ! Was wollen die denn?“, fragte Hidan genervt. Sie hielten genau bei mir und Sasuke an. „Na, schon wieder da! Hättest ruhig verrecken können! Sakura wurde auch nicht am Leben gelassen, warum also du!“, meinte Karin wütend. „Du hattest verrecken müssen, dann wäre alles super!“ Mir stiegen Tränen in die Augen, so sehr ich sie auch verachtete, doch ihre Worte schmerzten. Ich sah zu Sasuke, der angespannt die Fäuste ballte. Ich konnte nicht antworten, aus Angst, meine Stimme würde abbrechen, doch ich musste. „Niemand hat den Tod verdient.“, flüsterte ich brüchig. Meine Stimme war schwächer als ich dachte. Besorgt sah Sasuke mich an. Jetzt bemerkte er die Tränen die meine Wangen[das sind die im Gesicht; an die die immer Backen schreiben: Backen sind die am Arsch!] hinab liefen. Plötzlich sprang er auf und ehe ich mich versah, lag Karin auf dem Boden. „Komm!“, forderte Sasuke mich auf und zog mich mit sich in die noch leere Klasse. „Du hast recht, dass man niemanden den Tod wünschen sollte, doch ich kann nicht länger ansehen, wie andere auf dir rumhacken. Naru ich liebe dich wirklich.“, sagte Sasuke liebevoll. „Ich dich auch, Sasuke. Ich will auch nicht, dass sie das machen, aber was soll ich tun. Ich kann niemanden etwas antun, dazu bin ich nicht gemacht. Ich hatte nie wirklich Freunde, daher versteh ich ihr Eifersucht nicht gut genug, nur darum können mich ihre Worte verletzen.“, versuchte ich vergeblich zu erklären. Aber es stimmte, da ich nie Freunde hatte, konnte ich nicht mit Eifersucht anderer oder meiner eigenen umgehen. Ich lehnte mich an Sasuke und küsste ihn beruhigend, damit er aufhörte sich sorgen zu machen. Nach ein paar Minuten kamen dann die anderen Schüler der Klasse und wir setzten uns alle, bald schon folgte Sensei Kisame.Die Mathe-Stunden verlief dann ruhiger als gedacht, obwohl der Lehrer mich andauernd lüstern ansah. In der Pause zwischen den Mathe-Stunden hatte ich mich gegen Sasuke gelehnt und entspannt, woraufhin sich der Blick von Sensei Kisame verfinsterte. Als Sasuke das bemerkte zog er mich zu sich und küsste mich sanft. Dadurch wurde Sensei Kisame noch wütender, was er Sasuke die Stunde über spüren ließ. Ein Glück konnte Sasu das Thema sehr gut.

    Auf dem Hof, in der Freiheit, machte Sasuke seinen Unmut erst mal Luft. Ihn ärgerte es doch mehr als gedacht, dass Sensei Kisame ihn auf der Schippe hatte. „Sasu?“, unterbrach ich ihn kurz. „Ich bin kurz auf Klo, danach hör ich deiner Schimpftirade gerne weiter zu.“, lächelte ich und verschwand.

    Ich bog, auf dem Weg zurück zu Sasuke, grade um die Ecke, da sah ich ihn schon, doch nicht allein. Sasuke stand mit dem Rücken zu mir und fing an den Lippen von diesem Blondschopf Deidara. Wütend drehte ich um und verschwand ins Schulgebäude. Im Klassenzimmer waren Sai und Gaara und redeten grade angeregt. „Hi.“, murmelte ich und setzte mich zu ihnen. „Wo ist Sasuke?“, fragte Gaara verwirrt, mich mal allein anzutreffen. „Draußen auf dem Hof, knutscht mit Deidara.“, meinte ich trocken. Beide sahen mich mit einer Mischung aus Schock und Mitleid an[Wie das bei welchen, die selten Gefühle zeigen wohl aussieht?]. „Wie, aber ich dachte ihr währt beide voll auf der Rosa-Rote-Brille-Schiene?“, fragte Sai dann irritiert. „Na anscheinend nur ich. Wie blöd ich doch bin. Ich hätte auf euch hören sollten.“, meinte ich genervt. Ich hasste Deidara, dafür, dass er mir Sasuke weggenommen hatte. Es schellte zum Pausenende und alle kamen in den Raum. Wir hätten nun Geschichte bei Sensei Iruka. Sasuke kam fast zu spät und ließ sich neben mir auf seinen Platz fallen. „Ich hab die überall gesucht, Naru.“; fing er an. „Ich heiße Naruto, spar dir die Lügen, du warst anderweitig beschäftigt.“, zischte ich. Es klingelte zur Stunde und Sensei Iruka begann mit einem Vortrag über Geishas. „Du hast es gesehen? Tut mir leid, wirklich, ich wollte das nicht. Er hat mich überrascht und dann einfach geküsst. Ich hab ihn ja wegstoßen wollen, doch er hat meine Hände festgehalten, verdammt, er ist stärker als er aussieht.“, stöhnte Sasuke. „Naru, ich schwöre dir. Ich würde dir niemals aus freien Stücken fremdgehen.“, meinte er ernst. „Mr. Uchiha, ist ihnen das Thema bereits geläufig? Dann können sie ja nächste Woche das Bild der Geisha veranschaulichen!“, rief plötzlich Sensei Iruka. „Das ist leider nicht möglich, Iruka-Sensei. Ich bin nächste Woche nicht da.“, erklärte Sasuke locker. Wo war er? „Stimmt ja, dann eben nicht, aber passen Sie besser auf!“, ermahnte Sensei Iruka ihn. „Wo bist du nächste Woche?“, wollte ich wissen. „Ich besuche das Grab meiner Eltern in Suna.“, flüsterte er. Danach waren wir still, da Sensei Iruka seine Drohung sonst wahr machen würde und keiner von uns in einem Geisha Kostüm zur Schule kommen wollte. Meine Gedanken wanderten plötzlich zu dem Kuss. Es störte mich immer noch, dass Deidara Sasuke geküsst hatte. Jetzt weiß ich, wieso Sasuke so abweisend zu Sai ist oder war. Das Verhältnis zwischen den Beiden hatte sich etwas gebessert. Warum konnte das Leben nicht ein Zuckerschlecken sein. Immer wiederfuhr einem eine Tragödie oder ein Unglück nach dem anderen, dabei hatte man doch nichts getan. Oder hatte ich bei meiner Geburt jemanden umgebracht? Das würde mein Pech erklären. Doch langsam hatte sich doch alles zum Besseren gewendet. Naja eins stand jedenfalls fest. Deidara musste beseitigt werden. Irgendwie musste ich ihn doch loswerden können…

    10
    Kapitel 9: (Problem)Lösung



    [Jetzt mal die Oper von Carl Orff –O Fortuna- anhören, das Lied passt zu diesem Kapitel, also die Stimmung…und wenn es nicht zu dem Kapitel passt, dann zu einer Szene, wo Hidan Jashin ein Opfer darbringt.]



    …Ich könnte dafür sorgen, dass ihm jemand beseitigt. Hidan könnte ihn opfern, dann wäre Deidara weg, ausgelöscht. Ich verwarf die Idee, wobei, lieber nur nach hinten schieben, vielleicht wird der Plan noch gebraucht…Naja, wie war das gewesen, Sai hatte jetzt Gaara und dadurch hatten Sasuke und ich unsere Ruhe. Das ist es. Ich müsste Deidara mit jemand anderem verkuppeln! Nur wen? Ich zuckte stark zusammen, als es plötzlich zum Stundenende läutete. „Heute so schreckhaft.“, lachte Sasuke. „Ich hab nachgedacht.“, meinte ich beleidigt. „Und worüber?“ „Wie man Deidara loswird.“, sagte ich. Sasuke sah mich erstaunt an. „Eifersüchtig?“, fragte er dann. „Ich kann den heutigen Nachmittag auch mir Sai in der Stadt verbringen, Gaara bleibt hier.“, konterte ich. Sasukes Miene verfinsterte sich. „Schon verstanden. Also was ist dein Plan?“, fragte er stattdessen. „Am besten, man verkuppelt ihn.“, schlug ich vor. Sasuke nickte. „Ich find blond zwar schön, aber nicht so lang.“, lachte er und dachte nach. Dann schlug er mit der Faust auf den Tisch. „Kennst du Sasori aus der Klasse über uns?“, frage er dann. Ja den kannte ich, rote Haara, emotionslos. Gaaras Zwilling könnte man manchmal meinen, nur noch Puppenhafter. „Er arbeitet doch als Puppenbauen oder Schnitzer oder wie man das nennt?“, meinte ich. Sasuke nickte. „Stockschwul der Junge und soweit ich weiß, hatte er bisher nur blonde Partner, also könnte ich ihn mal auf Deidara ansetzen.“, erklärte Sasuke. „Ich komm mit.“, sagte ich bestimmt. Sasuke sah mich fast schon gequält aus. Als würde Sasori mich nehmen, ich bin zwar blond, aber weder untreu, noch so leicht zu haben. „Na schön.“, seufzte er genervt. Die nächsten Stunden überstanden wir grade so, ohne uns umzubringen. Schule ist sooooo langweilig! Sasuke und ich gingen sofort zu der Klasse, in der Sasori jetzt Unterricht gehabt hatte. „Sasori-Senpai? Ich hätte da mal eine Frage?“, meinte Sasuke und trat auf den rothaarigen zu. Dieser schaute uns abwartend an. „Was gibt es?“, fragte er dann. „Es geht um den neuen Schüler, Deidara…“, begann er, nun horchte der Senpai plötzlich auf. Er schien also schon auf ihn aufmerksam geworden zu sein. „Was ist mit ihm?“, fragte er interessiert und sah mich merkwürdig lange an. „Es ist so, dass er mir zu nahe tritt.“, erläuterte Sasuke. „Wie soll ich das verstehen?“, fragte der Ältere irritiert. „Er hat Sasuke einfach geküsst.“, mischte ich mich ein. „Genau und da ich ihn so nicht loswerde, dachte ich, du könntest vielleicht mal mit ihm reden, auf einen Älteren hört er eventuell.“, erklärte dann Sasuke wieder. „Gut, ich rede nachher mit ihm.“, meinte Sasori-Senpai und schickte uns weg. „Problem gelöst?“, frage Sasuke mich. „Erst wenn es funktionier, wenn nicht hab ich noch einen Plan B.“, sagte ich und musste bei dem Gedanken an Plan B lächeln. „Plan B?“, riss Sasuke mich aus meinen Gedanken. „Äh…Eeto[jap.: Nun…Ja…]…Ich wollte Hidan fragen, ob er Lust hätte Deidara Jashin zu opfern.“, nuschelte ich und lief rot an. Da fing Sasuke laut an zu lachen. So hatte ich ihn noch nie lachen hören. „Das ist genial! Warum ist das nicht Plan A?“, lachte er munter weiter. „Das ist süß.“, flüsterte er plötzlich und zog mich in seine Arme. Dann verwickelte er mich in einen langen Kuss. „Was jetzt?“, fragte ich. „Hausaufgaben.“, sagte er trocken. Ich stöhnte, aber er hatte leider recht. Also gingen wir auf unser Zimmer. Sasuke schien über den Geschichtsaufgaben zu verzweifeln. „Kann ich dir zur Hand gehen?“, fragte ich und lugte über seine Schulter auf den LEEREN Zettel. „Ein bisschen Hilfe könnte ich schon gebrauchen. Was weißt du über Geishas? Ich hab wohl doch nicht gut genug aufgepasst.“, meinte er und sah sein Geschichtsbuch Hasserfüllt an.(lemon)



    „Also, versuch es doch damit.“, meinte ich und reichte ihm meine Notizen, die ich bereits umgeschrieben hatte.

    >>Eine Geisha, so will es das europäische Vorurteil ist eine hochklassige Prostituierte. Geishas sind vieles, aber das ganz sicher nicht. Geisha setzt sich zusammen aus den Schriftzeichen für ‚Kunst‘ und ‚Person‘. Die angesehensten Geishas kamen stets aus dem Viertel Gion in Kyoto. Sie beherrschten alle Künste, die in Japan wichtig waren; Kalligrafie, Rezitation von Gedichten, klassischer japanischer Gesang und Tanz, das Spielen der Shamisen (Saiteninstrument) und natürlich die Teezeremonie. Geishas sind auch sehr gebildet, um interessante Konversationen machen zu können, und außerdem sehr Diskret. Geishas sind Gesamtkunstwerke, Symbole für Japan und lebende Nationalschätze. Und vom Aussterben bedroht…

    In der Blütezeit der Geishas, etwa Ende des 19. Jahrhunderts, lebten noch 80.000 in ganz Japan, heute sind es nicht einmal mehr 1.000 Frauen. Die Ausbildung zur Geisha ist hart und sehr teuer, Nachwuchs findet sich selten- und die meisten hören nach ihrer Maike-Zeit (Geisha in Ausbildung) auf. Die Dienste einer Geisha sind heute kaum noch gefragt nur noch wenige wissen ihre Künste wirklich zu schätzen. Heute scheinen Geishas mehr denn je dem japanischem Schönheitsideal der Vergänglichkeit zu entsprechen, denn sie selbst sind kaum mehr als eine Erinnerung aus der Vergangenheit Japans.<<

    „Danke, du rettest mir den Arsch!“, rief Sasuke freudig aus und fiel mir um den Hals, wodurch er mich auf seinen Schoß zog. Nun saß ich über ihm, auf seinem Stuhl. Auf seinem Gesicht bildete sich ein leichter Rotschimmer und auch ich wurde rot. Doch ich konnte und wollte mich nicht wegbewegen. Ich lehnte mich zu ihm runter und küsste ihn leidenschaftlich und verlangend. Er erwiderte den Kuss mit einem genauso starken verlangen. Ich bekam eine Gänsehaut, als er mit seinen Händen unter mein Shirt fuhr und mich liebkoste. Als er mir über den Bauch strich, stöhnte ich leise in den Kuss hinein, wodurch er grinste. „Sasuke.“, flüsterte ich. „Ja.“, sagte er nur. Und plötzlich hob er mich hoch und trug mich einfach so zum Bett. Er legte mich dort ab und ließ mich dann los. Schnell hatte er sich sein Shirt ausgezogen und war wieder über mir und küsste mich wild. Mit einer fließenden Bewegung hatte er mich von meinem Shirt befreit. Verlangend schlang ich meine Beine um seine Hüfte, mit der er sofort zu Kreisen anfing. Immer lauter und unbefangener stöhnten wir in den Kuss. Meine Hände tasteten nach seinem Hosenbund und zogen ihm diese dann auch runter. Sasuke hatte das gleiche Ziel verfolgt und erreicht. Nur der dünne Stoff unserer Boxer trennte unser Gemächt noch voneinander. Farben tanzten mir bereits vor Verlangen vor den Augen und ich explodierte in einem Farbenmeer, als Sasuke mich endlich nahm.

    Erschöpft lagen wir im Bett. „Ich liebe dich, Naru.“, sagte Sasuke. „Ich dich auch, Sasu.“, meinte ich und im selben Moment ging die Tür auf. Mein erster Gedanke: Wir waren viel zu laut. Mein zweiter: Wir müssen in getrennte Zimmer! Mein dritter: Mann klopf verdammt noch mal an! Ich sah zur Tür und da starrte uns ein entgeisterter Deidara an. „Was machst du hier?“, fragte Sasuke wütend. „Schon mal was von anklopfen gehört?“ Auch ich sah ihn nicht grade freundlich an.

    11
    Kapitel 10: Happy End…?



    „Äh…Ich…“, stotterte er verlegen. Ich setzte mich auf. „Was willst du?“, fragte ich ihn scharf. Denn nach der Aktion mit Sasuke konnte ich ihn so überhaupt nicht leiden. „Ich wollte mit Sasuke reden.“, erklärte er und wurde rot. Nun richtete sich auch Sasuke auf. Ein Glück war die Decke da, so waren wir wenigstens nicht vollkommen nackt vor Deidara. „ Schieß los.“, forderte Sasuke ihn auf. „Unter vier Augen?“, fragte Deidara vorsichtig. Das glaubte er doch selbst nicht, dass ich zulassen würde, nach der Aktion auf dem Schulhof, ihn und Sasuke auch nur für 5 Minuten allein zu lassen. Anscheinend sah Sasuke das ähnlich. „Naruto erfährt es so oder so, wir haben keine Geheimnisse, dass würde nur zu sinnlosen Streitereien führen.“, meinte er. Deidara schluckte. Ihm war das wohl unangenehm, mir war das recht so. Verdammt! Ich hätte nicht gedacht, dass ich so eifersüchtig und Nachtragend sein konnte. „Also, ich wollte…mich für die Aktion vorhin endschuldigen. Ich wei߅nicht, was in…mich gefahren ist…“, stotterte er. „Ich auch nicht.“, meinte Sasuke und sah mich fragend an. Er wollte wohl wissen, ob er Deidara das Verzeihen soll. Tatsache er wollte mir die Entscheidung überlassen. „Von mir aus.“, meinte ich widerwillig. „Du hast es gehört. Wir vergeben dir. Und jetzt geh bitte.“, meinte Sasuke. „Wir wollen uns anziehen.“ Deidara verschwand mit hochrotem Kopf durch die Tür. „Wollen wir uns echt schon anziehen?“, fragte ich Sasuke, als Deidara weg war. „Wollen ist so eine Sache, aber es gibt bald Essen und ich bin noch immer nicht mit Geschichte fertig.“, sagte er betrübt. Ich küsste ihn und stand auf. „Na dann.“, meinte ich und zog mich schnell an. Auch Sasuke schnappte sich seine Sachen und setzte sich dann gleich wieder an Geschichte. Es dauerte noch etwas, bis er alles notiert hatte. Als wir dann auf die Uhr schauten war es auch schon Zeit für das Abendessen. So schnell war der Tag vorbei. Schade… Im Speisesaal saßen Gaara und Sai schon am Tisch. Sasuke und ich gesellten uns zu ihnen. Auch Shino, Hidan und Pain kamen gleich zu uns an den Tisch. „Wo ist Deidara?“, fragte Hidan mit einer Sorgenfalte auf der Stirn. Hatte er ein schlechtes Gewissen, weil er Deidara immer als Mädchen bezeichnete, dass dieser aus Frust oder Wut nun nicht kam. „Da hinten, mit Sasori und Zetsu!“, meinte Gaara. Sasuke und ich verschlucken uns, als wir lachen wollten. Stattdessen husteten wir. „Was ist denn mit euch los?“, fragte Hidan. „Wir haben Sasori den Vorschlag gemacht, dass er sich mal um Deidara kümmert.“, lachte Sasuke, da wir endlich wieder Luft bekamen. „Es scheint, als hätte Sasori ihn ohne Probleme geangelt.“, meinte ich trocken. Jetzt mussten auch die anderen lachen. „Warum habt ihr das gemacht?“, fragte Pain verwirrt. „Weil Deidara sich an mich rangemacht hat…“, sagte Sasuke. Hidan lachte. „Anscheinend hast du also ein neues Fan-Girl.“, meinte er, woraufhin Shino und Pain lachen mussten. Gaara und Sai sahen das Ganze nüchterner. „Was ist eigentlich mit dir Hidan? Willst du für immer Single bleiben?“, fragte ich ihn neugierig. Alle sahen ihn an. „Hey! Das ist unfair! Alle Mädchen hier sind doch voll im Uchiha-Fan-Club!“, meinte er empört. Ich lachte.

    „Apropos Club!“, rief Pain dazwischen. „Hier in der Nähe hat ein neuer eröffnet, wollen wir uns da heute Nacht hinschleichen?“, fragte er. begeistertes nicken folgte. „Wer hat denn diese Nacht Aufsicht?“, fragte ich vorsichtig. „Soweit ich weiß Kisame-Sensei Also kein Problem.“, meinte Shino. „Dann treffen wir uns um 23.00 Uhr am Tor.“, meinte Gaara. Alle nickten.

    Um Punkt 23: Uhr waren wir alle am Tor. „Du kennst den Weg, Shino?“, fragte Sai. Ohne zu antworten lief Shino los, dass hieß wohl >Ja.<. Der Club hatte seinen eigenen Stil. Es war schon eine Menge los. Wir kamen, obwohl wir keine 20 waren, rein. Die Kontrollierten uns wahrscheinlich nicht, weil einige in unsere Gruppe ihnen Angst machten. Ich fand das ganz lustig. Die Musik war gut und vor allem laut. „Scheiße.“, hörte ich Sasuke auf einmal fluchen. Fragend sah ich ihn an. Er zeigte in eine Ecke der Disco. Ino, Karin und noch ein paar Mädels vom Sasuke-Fan-Club waren da. „Ignorier die doch.“, meinte ich und wurde schon auf die Tanzfläche gezogen. Neji und Kiba saßen immer noch im Gefängnis, es gab nicht mal eine Bewährungsstrafe, also konnten die Beiden wenigstens nicht stören. Es wurde schnell sehr heiß hier drinnen. Ich erkannte viele Gesichter aus unserer Schule. Auch Sasori und Deidara sah ich, knutschend an der Bar. Shikamaru war auch da, mit Temari, Gaaras Schwester. Sasuke zog mich plötzlich in eine Ecke und begann mich Leidenschaftlich zu küssen. „Was ist los?“, fragte ich überrumpelt. „Mich haben die Blicke der anderen gestört.“, zischte er. „Der anderen?“, ich war verwirrt. „Du bist begehrter, als du denkst.“, lachte er. „Aber du!“, lachte ich mit. Wir waren noch bis 3:00 Uhr Nachts im Club, bevor wir zurück zum Wohnheim gingen. „Ah…Wenn das nicht Sasuke und Naruto sind.“, lachte plötzlich jemand hinter uns, als wir das Schulgelände betraten. „Kisame-Sensei!“, rief Sasuke erschrocken. „Tja, da haben sich wohl zwei Schüler vom Gelände außerhalb der Sperrzeiten geschlichen.“, meinte Kisame-Sensei. „Das hier ist doch kein Gefängnis, wir können doch wohl gehen, wenn wir wollen.“, meinte Sasuke. „Normalerweise vielleicht, aber hier habt ihr euch an die Schulordnung zu halten.“, meinte er wütend. „Ich werde euch ein Tadel ausstellen, und Tsunade-Sama werde ich auch Bescheid geben.“, sagte er fröhlich. „Verdammt.“, zischte Sasuke. „Gibt es keine Möglichkeit, dass anders zu regeln.“, fragte ich. „Es war schließlich unser erster Verstoß und es wird nie wieder vorkommen.“, versuchte ich Sensei Kisame umzustimmen. „Mhh…Bei dir Naruto könnte ich ein Auge zudrücken, aber ein Uchiha ist unberechenbar. Ich kannte deinen Bruder Sasuke. Wenn man bei dir nicht durchgreift, wirst du nachher auch noch so durch geknallt.“, sagte der Lehrer streng. Sasuke zuckte kaum merklich. „Verzichte.“, meinte ich. „Von so einem Yaro, wie Sie eines sind, will ich keinen gefallen.“ Ich packte Sasuke, der immer noch wütend zu Sensei Kisame sah, und zog ihn in unser Zimmer. „Dieser Baka, Yaro, dieses kleine Stück…Kuso!“, zischte Sasuke immer wieder wütend und trat gegen die Wand, um seiner Wut Luft zu machen. „Der weiß doch eh nichts.“, versuchte ich Sasuke zu beruhigen. „Der Typ hat es auf dich abgesehen.“ „Ich weiß.“, sagte Sasuke. „Er hat Itachi gekannt. Die Beiden waren früher Freunde, schon damals hat er mich immer geärgert, doch Itachi hat damals immer eingegriffen und ihn zur Schnecke gemacht.“, erzählte Sasuke. „Vielleicht sollten wir das mal Tsunade-Sensei erzählen. Sie wird da doch was machen können.“, schlug ich vor. Sasuke nickte.

    Wir legten uns schlafen, da wir in ein paar Stunden schon wieder zum Unterricht mussten.

    So verbrachten und überlebten! wir die Schuljahre, studierten zusammen Politik, Wirtschaft und Geographie. Wir blieben immer in Kontakt mit unserer alten Klicke und die Tage, als ich keine Freunde hatte, waren so gut wie vergessen…DANN!



    Kuso =Scheiße!

    Yaro =Arschloch!

    Baka =Idiot!

    12
    Epilog: Zukunft



    Als Sasuke 20 wurde und somit als Erwachsen galt, bekam er das Erbe seiner Eltern ausgezahlt und das war nun mal das große Vermögen der Uchiha-Familie, ebenso wurde er Leiter des Uchiha Konzerns und er machte mich zum Stellvertretenden Geschäftsführer und Mitinhaber. Gaara und Sai wurden freiberufliche Künstler und hatten mit Gaaras Sandskulpturen und Sais Gemälden einen riesigen Erfolg. Hidan bereiste die Welt und fand in Neuseeland eine Jashinistin, die er heiratete und zu der er zog. Shino wurde Insektenforscher und fand viele neue, seltene Arten, weswegen man ihm sogar einen Nobelpreis überreichte. Pain lernte Konan kennen, zusammen eröffneten sie ein großes Tattoo-Studio, wo man sich auch piercen lassen konnte. Sasuke und ich ließen uns dort mal jeder ein Ohrloch stechen. Sie machten ihren Job gut. ^____^ Kiba und Neji kamen nach ein paar Jahren wieder aus dem Gefängnis und hatten dort ihren Schulabschluss gemacht. Sie fingen beim Uchiha-Konzern an zu arbeiten. Sie hatten ihre Lektion gelernt und bereuten, was sie getan hatten. Ino und Karin hatten schon mit verschiedener Propaganda versucht dem Konzern zu schaden, doch sie wurden nicht ernst genommen. Zum Schluss mussten sie aufgeben und suchten sich in Europa eine neue Heimat. Shikamaru und Temari hatten geheiratet und lebten nun in China. Da Shikamaru dort im Kaiserhaus Arbeit als Stratege beim Militär bekommen hat. Alle hatten wir für unser Leben was gefunden und konnten es nun genießen, die anstrengenden und aufregenden Schuljahre würde keiner von uns je vergessen. Doch was nun zählte, war das hier und jetzt. Damit endet meine Geschichte auch schon, mehr kann ich euch nicht erzählen, nur, dass ich jetzt im Uchiha-Anwesen mit Sasuke lebe und wir bald heiraten werden. Also vergesst nicht, die Schule ist die schwerste Zeit im Leben, seid froh, wenn ihr sie hinter euch habt, aber vergesst sie nicht. Jaa mata!



    ~Narutos Sicht Ende~


    Schluss: Erklärung



    ~__still_alive~



    Das Sakura sterben musste liegt daran, dass sie mich nervt. Und ich wollte erst gar nicht das Sakura so ‚harmlos‘ stirbt, aber dann dachte ich, jemanden zum Mörder machen kann ich auch nicht. Der Arme LKW-Fahrer tut mir sehr leid…Sein schöner Laster von Sakura Matsch versaut… Gegen Neji und Kiba hab ich nichts…

    Falls Sakura-Fans mich deswegen hassen:

    >>ICH HATTE KLAR UND DEUTLICH FESTGELEGT, DASS IHR BESSER NICHT; WIEDER HOLE -NICHT- WEITERLEST!<<

    >Ein dank hier an den Anime/Manga-Corner (fb-Gruppe), dass ihr Sakura nicht mögt…schön das wir einer Meinung sind.<

    >@Manu: Deidara musste ich einfach so einbauen, weil…naja Manu, ich wollte dich ein wenig ärgern und ich weiß, dass du das Kommentar hier liest!^___^<



    Naja, einige werden sich wahrscheinlich empört haben, wie ich Gaara x Sai schreiben konnte. Versteht das nicht falsch, ich mag beide Charas unglaublich gerne.

    Warnungen hatte ich ja geschrieben, wer Shonen Ai nicht mag, soll es nicht lesen, also gehe ich davon aus, dass alle Leser nichts gegen boy x boy hatten…

    Sollte ich deswegen angekäst werden, dann hol ich mein Schwert und laufe Amok [Joke]!

    Wem die Geschichte nicht gefallen hat und Verbesserungsvorschläge hat, kann mich gerne bei Jappy[ __Hime-chan ] anschreiben. Ich bin offen für Kritik. ^________^

Kommentare (1)

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Naomi (11896)
vor 1167 Tagen
So.cool.echt finde.ich schreib doch weiter solche Geschichten bitte