Das Kind von Severus Snape Teil 3.

star goldstar goldstar goldstar gold greystar greyFemaleMale
5 Kapitel - 4.199 Wörter - Erstellt von: Lexi1995 - Aktualisiert am: 2013-09-15 - Entwickelt am: - 7.296 mal aufgerufen - User-Bewertung: 3.4 von 5.0 - 5 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das ist der dritte Teil meiner FF um Alexandra und ihr Leben in Hogwarts. Nicht alles ist genauso wie in den Büchern.

    1
    Lexis Sicht: Die Sommerferien waren toll gewesen. Mum und ich haben sehr viel zusammen gemacht und hatten ach sehr viel Spaß. Beinahe jeden Tag waren
    Lexis Sicht:
    Die Sommerferien waren toll gewesen. Mum und ich haben sehr viel zusammen gemacht und hatten ach sehr viel Spaß. Beinahe jeden Tag waren wir Eis essen, aber es war auch einfach warm. Zwei Wochen habe ich bei Hermine verbracht und Harry und Ron haben sie auch besucht. Dort hatten wir immer viel Spaß, und jeden Tag gab es eine Wasserschlacht im Garten. Dafür mussten wir dann aber auch die Wohnzimmerfenster putzen. Aber dabei haben wir uns auch immer wieder nass gespritzt. Heute würde es wieder nach Hogwarts gehen und ich freute mich schon riesig darauf. Mum und ich waren vor ein paar Tagen meine Schulsachen holen und im tropfenden Kessel haben wir dann noch etwas gegessen und uns mit Tom unterhalten. „Schatz? Wir müssen gleich los!“, rief Mum die Treppe hoch. Ich schaute mich in meinem Zimmer um. Hatte ich auch nichts vergessen? Shadow saß bereits in ihrem Käfig und beobachtete mein treiben. Sie zuckte mit ihrem Kopf in eine Richtung und ich sah dort hin. Auf meinem Nachttisch lag meine Schreibfeder. „Danke dir kleine“, sagte ich und packte sie in meinen Koffer zu der Tinte. Ich nahm den Käfig meiner Eule in die linke Hand und rannte damit nach unten. Mum stand an der Eingangstür und sah mich mit einem Lächeln an. „Willst du deine Koffer hier lassen?“, fragte sie mich. Schnell schüttelte ich den Kopf und rannte wieder hoch. Shadow hatte ich unten gelassen damit ich beide Hände für meine Koffer hatte. Diese zog ich die Treppe runter und nach kurzer Zeit, und einigen blauen Flecken, standen diese auch unten vor der Haustür. Ich zog meine Schuhe an und gemeinsam schleppten wir meine Koffer ins Auto. Meine Eule nahm ich mit auf meinen Sitz und nach wenigen Minuten waren wir am Bahnhof King's Cross. Mum holte einen Gepäckwagen und ich lud meine Koffer darauf. Shadows Käfig stellte ich dann auf die beiden Koffer und schnell liefen meine Mutter und ich zu dem Durchgang. Ich sah gerade noch wie eine Gruppe mit rot haarigen Leuten durch den Pfeiler lief. Anscheinend waren die Weasleys auch gerade gekommen. Zuerst ging ich durch den Pfeiler, und Mum folgte mir. Die rote Lok stand bereits da und auf dem ganzen Bahnsteig standen Eltern die ihre Kinder verabschiedeten. Mum half mir meine Koffer in den Zug zu laden, dann ging ich noch einmal auf den Bahnsteig um auf meine beste Freundin zu warten. Diese kam dann auch ziemlich schnell angerannt. „Lexi! Alles Gute zum Geburtstag nachträglich!“, schrie sie über den halben Bahnsteig. Ich fing an zu grinsen und wir fielen uns in die Arme, als hätten wir uns Jahre nicht mehr gesehen. Eigentlich waren es ja nur zwei Wochen, aber das war uns egal. „Danke Hermine“, bedankte ich mich bei meiner besten Freundin. Der Schaffner pfiff und ich sah mich um. „Wo sind nur Harry und Ron? Sie verpassen den Zug“, meinte ich und sah mich weiter um. Hermine zuckte nur mit den Schultern. „Keine Ahnung wo sie sind. Vielleicht sind sie aber auch schon im Zug. Komm lass uns einsteigen“, sagte sie und kletterte in den Zug. Ich verabschiedete mich noch schnell von Mum und folgte dann Hermine. Wir winkten noch eine Weile aus dem Fenster, dann ließen wir uns auf unsere Sitze fallen und unterhielten uns die ganze Fahrt über. Kurz bevor wir in Hogsmead ankamen, zogen wir uns unsere Umhänge an. Ich schleppte meine Koffer den engen Gang entlang und Hermine kam mit ihren nach. Als wir dann vor der Tür standen waren wir auch schon da. Wir halfen uns gegenseitig die Koffer raus zu wuchten und nahmen uns eine Kutsche. Nach kurzer Zeit waren wir dann am Schloss und zogen unser Gepäck vor die große Treppe. Dann gingen wir in die Große Halle und setzten uns an unseren Haustisch. Von allen Seiten wurden wir begrüßt und ich unterhielt mich mit Neville, so lange, bis die neuen Erstklässler kamen. Einige kamen zu uns nach Gryffindor und die meisten sahen ziemlich nett aus. Ich ließ meinen Blick zum Lehrertisch wandern und sah dann das mich Professor Snape ansah.
    Snapes Sicht:
    In den Ferien hatte Jenna mir tatsächlich eine Eule geschickt. Wir trafen uns und unterhielten uns. Sie erzählte mir von Lexi und wie es ihr all die Jahre ergangen war. Ich erzählte ihr warum ich sie so überstürzt verlassen musste und zu meiner Überraschung verstand sie es. Einen Tag lud sie mich dann in unser altes Haus ein. Alles war noch genauso wie vor 13 Jahren, nur mein altes Arbeitszimmer war nicht mehr da. Dort war jetzt das Zimmer von Alexandra, aber wir durften nicht rein, so stand es zu mindestens auf einem Schild an ihrer Tür. Jenna erklärte mir, dass das Zimmer oft sehr unordentlich war, aber sie es so lies. Lexi sollte selbst schauen wie sie ihre Sachen fand. Wir saßen im Wohnzimmer und erzählten uns was wir in all den Jahren so getan hatten, und zwischen drin kam Alexandra ins Wohnzimmer. „Mum! Weißt du wo meine Eule wieder ist?“, rief sie von oben und kam die Treppe runter gerannt. Als sie im Wohnzimmer stand und mich sah blieb sie abrupt stehen. Ihre Augen wurden groß und ich lächelte leicht. „Ähm... Tut... mir Leid. Ich wusste nicht das Sie...da sind“, stotterte sie und Jenna ging zu ihr. „Deine Eule ist gerade auf dem Weg zu Hermine. Du hast ihr doch vorhin einen Brief geschrieben“, sagte sie lächelnd und gab unsere Tochter einen Kuss auf die Stirn. Diese nickte kurz und drehte sich dann zu dem Bücherregal an der Wand. „Ich bin gleich wieder weg. Dann könnt ihr wieder knutschen oder sonst was tun“, sagte sie und ich fing an zu grinsen. Jenna schüttelte nur mit dem Kopf und flüsterte mir zu: „Sie wird langsam erwachsen und kennt sich damit langsam aus.“ Ich nickte und Lexi fragte: „Man Mum ich kann dich hören. Wo ist das Buch das du mir zum Geburtstag geschenkt hast?“ „In deinem Zimmer, aber bei deiner Unordnung ist es kein Wunder das du es nicht findest“, meinte die unglaubliche Frau neben mir. Lexi verdrehte ihre Augen und verschwand fluchend in ihr Zimmer. Nach einer Weile ging ich und verabschiedete mich mit einem Kuss auf Jennas Wange von ihr. Schüchtern blickte sie auf den Boden und ich ging lächelnd meine Wege.
    An all das musste ich denken als ich sie auf dem Bahnsteig sah. Auch sie hatte mich bemerkt und lächelte mir zu, dann drückte sie unsere Tochter an sich und ging wieder zurück durch die Mauer.

    2
    In der Großen Halle.
    Snapes Sicht:
    Alexandra sah sich um und ihr Blick lag auf mir. Kurz lächelte ich sie an und sie erwiderte es erstaunlicher Weise. Dann wendete sie sich wieder an Dumbledore der seine Alljährliche Rede hielt. Ich lies meinen Blick über den Tisch der Gryffindors wandern. Potter und Weasley waren nicht anwesend. Der Schulleiter hatte seine Rede beendet und winkte mich zu sich. Schnell stand ich auf und ging dem Professor. „Sie müssen mitkommen Severus. Mr Potter und Mr Weasley sind so eben eingetroffen. Holen sie am besten noch Miss Coulson und Miss Granger“, beauftragte mich Albus und ich nickte. Mit wehendem Umhang ging ich zu den zwei Mädchen die sich angeregt unterhielten. „Miss Granger, Miss Coulson. Bitte kommen Sie mit“, sagte ich und beide drehten sich überrascht zu mir. Dann nickten sie und standen auf. Schnell verliesen wir die Halle und ich konnte die verwunderten Blicke im Rücken spüren. Albus wartete bereits vor der großen Treppe auf uns. Zu viert machten wir uns auf den Weg zum Büro von Professor McGonagall. Alexandra und die Granger wussten anscheinend wo wir waren denn meine Tochter fragte: „Professor? Bekommen wir Ärger, oder warum führen Sie uns zu unserer Hauslehrerin?“ Dumbledore lächelte sie beruhigend an. „Nein, keine Sorge Sie beide bekommen keinen Ärger. Sie beide sollen nur zwei verloren gegangene Freunde abholen“, sagte er und zwinkerte den beiden zu. Die beiden grinsten sich gegenseitig an, denn sie wussten anscheinend wer gemeint war. Albus klopfte an der Tür von Minervas Büro. Wir hörten in 'Herein' und öffneten die Tür. Die Lehrerin für Verwandlung saß an ihrem Tisch und vor ihr standen Potter und Weasley. „Werden Sie uns jetzt von der Schule verweisen Sir?“, fragte Potter und sah Dumbledore an. Dieser schüttelte den Kopf. „Nein Sie beide werden weiterhin in Hogwarts bleiben, aber wir sind leider gezwungen Ihnen Hauspunkte ab zu ziehen“, erklärte Albus und die zwei ließen die Schultern hängen. Doch dann sahen sie Alexandra und Granger und riefen gleichzeitig: „Lexi! Hermine!“ Die zwei genannten liefen auf die zwei zu und umarmten sich. „Wir haben uns riesige Sorgen gemacht“, sagte Granger und schüttelte verärgert den Kopf. „Was habt ihr euch nur dabei gedacht?“, ereiferte sich jetzt auf meine Tochter. Potter und Weasley zuckten mit den Schultern und alle vier fingen an zu grinsen. „Jetzt geht in eure Schlafsäle. Morgen geht der Unterricht wieder los und da wollt ihr doch nicht einschlafen“, sagte Minerva und die vier huschten aus ihrem Büro. Ich sah Lexi hinterher, ihre Locken hüpften bei jedem Schritt auf und ab.
    Lexis Sicht:
    Gemeinsam gingen wir in unsere Gemeinschaftsraum. Auf dem ganzen Weg redeten wir über die Ferien. Im Gemeinschaftsraum blieb ich vor dem schwarzen Brett stehen. „Harry! In zwei Wochen fängt das Training an. Und morgen haben wir direkt in den ersten beiden Stunden Zaubertränke“, erzählte ich den anderen, die dann auch gleich angerannt kamen. „Och nee“, stöhnte Ron und Harry tat es ihm gleich. Hermine und ich schrieben uns den Stundenplan auf, um ihn an unsere Tür zu hängen. Dann verabschiedeten wir uns von Harry und Ron und gingen müde in unseren Schlafsaal. Dort begrüßten wir auch die anderen. Danach zogen wir uns um und fielen tot müde ins Bett.

    3
    Erster Schultag.
    Lexis Sicht:
    Der erste Schultag und ausgerechnet hatten wir die ersten beiden Stunden Zaubertränke. Müde schleppte ich mich zum Unterricht, eigentlich müsste ich rennen, aber da ich eh zu spät kommen würde, lohnte es sich eh nicht mehr sich zu beeilen. Deshalb kam ich auch ganze 20 Minuten zu spät. Professor Snape hatte gerade angefangen etwas zu erklären, als ich in den Raum platzte in dem wir Zaubertränke hatten. Der Professor hielt inne und sah mich mit hoch gezogener Augenbraue an. „Ah Miss Coulson will uns also doch noch mit ihrer Anwesenheit beehren. Wie kommen wir denn zu dieser Ehre?“, fragte er spöttisch und die Slytherins fingen an zu Lachen. Ich ignorierte diese Schleimbeutel aber und ging zu meinem Platz. Auf dem Weg sagte ich: „Tut mir Leid Professor. Ich habe verschlafen und fand es eigentlich unnötig den ganzen Weg zu rennen.“ Ich lies mich neben den verdutzten Harry fallen. Snape starrte mich noch kurz überrascht an, fuhr dann aber mit dem Unterricht fort. Die Gryffindors starrten unseren Lehrer an, als würde er vom Mars kommen. Normalerweise würde er uns jetzt mindestens 20 Punkte abziehen, aber das tat er nicht. Dann grinsten sie mich alle an und ich lächelte kurz zurück. Wir sollten wieder einmal einen Trank brauen. Aber dieses Mal würde dieser Trank sehr viel schwerer sein als die letzten die wir gebraut hatten. Ich holte mir die Zutaten die ich dafür brauchte und ging wieder zurück an meinen Platz. Dort fing ich an zu schneiden und zu zerdrücken. Ich war die erste die fertig war und meldete mich. Snape kam zu mir und fragte: „Haben Sie ein Problem Miss Coulson?“ Ich schüttelte den Kopf. „Nein, ich wollte Ihnen nur Bescheid geben das ich fertig bin“, sagte ich und deutete in meinen Kessel. Der Professor sah hinein und nickte dann. „Das haben Sie sehr gut gemacht. 5 Punkte für Gryffindor“, sagte er und die Leute aus meinem Haus fingen an zu klatschen. Ich lächelte leicht und blätterte eine Weile in meinem Buch rum. Dann war die Stunde um und wir konnten endlich raus aus diesem Kerker. „Was ist denn nur mit Snape passiert? Hatte er eine Gehirnwäsche oder was?“, fragte Ron und ich zuckte nur mit den Schultern. Als nächstes hatten wir Zauberkunst und darauf freute ich mich schon wesentlich mehr als auf Zaubertränke. Professor Flitwick begrüßte uns und sagte: „So liebe Schüler. Heute werden wir den Aufrufezauber Accio lernen. Ich habe Gegenstände hier im Klassenraum versteckt die Sie mit diesem Zauber zu sich holen sollen. Vor Ihnen liegt ein Stück Pergament auf dem dieser Gegenstand steht. Diesen werden Sie dann zu sich zaubern. Viel Glück!“ Ich drehte mein Pergament um. Mein Gegenstand war ein rotes, dickes Buch. Ich zog meinen Zauberstab und sagte deutlich: „Accio rotes, dickes Buch“ Ich sah mich um und von ganz hinten kam das Buch angeflogen. Schnell fing ich es auf und fing an zu lächeln. „Sehr gut gemacht, Miss Coulson. 5 Punkte für diese Leistung“, sagte der Professor und in diesem Augenblick hatte Hermine auch ihren Gegenstand zu sich gezaubert. Auch sie bekam 5 Punkte und wir grinsten uns an. Die Stunde war vorbei und wir hatten Mittagspause. Schnell gingen wir runter in die Große Halle und aßen eine Kleinigkeit. Danach gingen wir in den nächsten Unterricht.
    Am Abend:
    Der erste Schultag war um. Niemals hätte ich gedacht das er so schnell vorbei war. Jetzt saßen wir in der Großen Halle und aßen zu Abend. Die Tische waren wie immer überladen mit Essen und anderen Sachen. Genervt saß ich auf meinem Platz. Heute hatte ich mich das erste Mal mit Hermine gestritten. Die saß jetzt bei Lavender und Parvati. Harry und Ron saßen mir gegenüber und versuchten mich ein wenig auf andere Gedanken zu bringen. Aber es klappte nicht wirklich. „Es ist wirklich nett von euch mich ein wenig ab zu lenken, aber es funktioniert nicht“, sagte ich niedergeschlagen. Meine Augen füllten sich mit Tränen und deswegen stand ich schnell auf und verließ fluchtartig die Große Halle. Dabei stieß ich gegen jemanden aber es war mir egal. Ich rannte zum See und ließ mich auf einen Stein fallen. Dann starrte ich einfach nur auf den See.

    4
    Snapes Sicht:
    Ich war auf dem Weg zur Großen Halle, da es jetzt Abendessen gab. Mit meinen Gedanken war ich jedoch nicht bei dem bevorstehenden Abendessen. Alexandra verblüffte mich immer wieder. Sie kam zu spät und sagte mir ihre Meinung. Sie kam zu spät und braute dennoch einen exzellenten Trank. Dumbledore hatte letztes Jahr folgendes zu mir gesagt: „Wenn der Vater und die Mutter so gut in Zaubertränke waren, dann ist es nur natürlich dass das Kind genauso gut ist.“ Ich hatte ihm nicht geglaubt, doch jetzt konnte ich nichts anderes tun als ihm zu glauben. Lexi war der Lebende Beweis dafür. Gerade als ich in die Halle gehen wollte, wurde ich an gerempelt. Ich wollte schon etwas Unfreundliches sagen, doch dann erkannte ich meine Tochter die den Gang entlang lief. Eigentlich konnte man das gar nicht mehr laufen nennen, sie rannte beinahe. Irritiert schaute ich zum Lehrertisch an dem der Schulleiter bereits saß. Dieser nickte traurig und deutete mit dem Kinn in Richtung Granger. Anscheinend hatten sich die beiden gestritten. Dumbledore nickte wieder, anscheinend wollte er das ich ihr nach lief. Also drehte ich mich um und lief meiner Tochter hinter her. Ihre schwarzen Locken hüpften wild umher, doch sie schien das nicht zu stören. Immer wieder fuhr ihr Arm hoch. Weinte sie etwa? Alexandra lief runter zum See, stolperte aber einige Male. Doch sie rappelte sich immer wieder auf. Dann ließ sie sich auf einen Stein direkt am Ufer fallen und da ich nah genug bei ihr stand, hörte ich sie schluchzen. Bei diesem Geräusch zerriss es mir das Herz. Jetzt war es mir egal ob sie wusste das ich ihr Vater war oder nicht. Ich ging langsam auf sie zu und räusperte mich. Ihr Kopf fuhr zu mir herum und sie sah mich aus geröteten Augen an. „Was...was tun sie hier... Professor?“, brachte sie zwischen den Schluchzern hervor. Mich machte es Krank sie so zu sehen, also setzte ich mich neben sie und nahm sie in den Arm. Überrascht hielt sie inne, doch dann drückte sie ihr Gesicht an meine Brust und fing wieder an zu weinen. Leise murmelte ich: „Schht. Ist ja gut. Alles wird wieder gut.“ Lexi klammerte sich noch fester an mich und ich strich ihr über die wirren Locken. Auf einmal hörte ich eine Stimme hinter mir. Nein, zwei. Leicht drehte ich den Kopf in diese Richtung und sah Dumbledore mit einer Frau auf uns zu laufen. Beim Betrachten dieser Frau erkannte ich das es Jenna war. Auch sie sah zu uns und erkannte Lexi anscheinend nicht, denn ich hatte meinen Umhang um sie gelegt, damit ihr nicht kalt wurde. „Jenna“, sagte ich dann überrascht und Alexandra hatte das gehört. Sie hob den Kopf und sah ihre Mutter. Sofort fing sie wieder stärker zu weinen an. Jenna sah das und kam auf uns zu gerannt. Lexi streckte ihre Arme nach ihr aus, wie ein kleines Kind. „Mama“, sagte sie und sofort nahm Jenna sie in die Arme. „Ist ja gut.... Ist ja gut mein Mädchen“, murmelte sie und setzte sich auch auf den Stein. Jenna sah mich an und flüsterte kaum hörbar: „Sie weiß wer du bist.“ Ich fing an zu lächeln und nickte leicht. „Miss Coulson, Sie können gerne hier unterrichten. Ich werde sofort alles vorbereiten“, sagte der Schulleiter leise und Jenna nickte leicht. Dann wendete sie sich wieder an unsere Tochter die immer noch weinte, aber nicht mehr so stark wie noch vor ein paar Minuten. Vorsichtig strich ich Lexi durch die Locken und sie hob den Blick. „Papa“, murmelte sie dann und streckte eine Hand nach mir aus. Vorsichtig legte ich meine Arme um Lexi und gleichzeitig um Jenna. Gemeinsam trösteten wir Alexandra. Diese hörte bald auf zu weinen und wischte sich über die Augen. „Alles wieder gut Mäuschen?“, fragte Jenne sie und unsere Tochter nickte. „Ich hab mich mit Hermine gestritten und jetzt redet sie nicht mehr mit mir. Lieber hängt sie jetzt mit den Ravenclaws und Lavender und Parvati rum“, erzählte Lexi schniefte leise. Dann hellte sich ihr Gesicht auf und sie sah aufgeregt zu ihrer Mutter. „Stimmt es das du jetzt hier unterrichtest?“, fragte sie aufgeregt. Jenne nickte und sagte: „Ja ich werde mir mit Professor McGonagall die Verwandlungs Stunden aufteilen. Ihr wird das alles langsam zu viel mit euch Quälgeistern.“ Am Ende grinste sie und Lexi fing an zu Lachen. „Wohnst du dann hier in Hogwarts?“, fragte ich sie und sie nickte lächelnd. Ich lächelte zurück und freute mich insgeheim sehr. Wir blieben noch eine Weile hier sitzen, doch dann wurde es dunkel und gemeinsam machten wir uns auf den Weg zurück ins Schloss. Wir wollten gerade die große Treppe hoch laufen als Lexi von jemandem gerufen wurde. Sie drehte sich in unserer Mitte um und dort stand Hermine. „Lexi... Ich... wollte mich entschuldigen. Das war nicht fair was ich zu dir gesagt habe. Tut mir leid“, entschuldigte sich Hermine bei Lexi. Diese fing an zu strahlen und die beiden umarmten sich. „Was macht deine Mum hier“, fragte Granger Lexi. „Sie wird hier Verwandlung unterrichten“, erklärte diese stolz. Dann beugte sie sich zu ihr und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Granger riss erstaunt die Augen auf und ihr Blick flog zu mir. Dann wieder zurück zu Lexi. „Stimmt. Ihr seht euch wirklich ähnlich“, sagte sie dann und lächelte. „Bitte erzähl es Harry und Ron nicht. Das werde ich dann machen“, bittet Lexi sie und Granger nickte. „Mach ich nicht, versprochen“, sagte sie und Lexi kam mit ihr zu uns hoch. „Sie weiß es. Also Dad das ist Hermine“, sagte meine Tochter und sah mich böse an. „Nicht mehr Granger.“ Schnell nickte ich und die zwei gingen in ihren Schlafsaal.

    5
    Jennas Sicht:
    Ich war nicht sehr überrascht als Dumbledore in mein Wohnzimmer apparierte. „Guten Tag Jenna. Wie ich sehe sind Sie nicht sonderlich überrascht mich zu sehen“, sagte der Schulleiter mit einem Lächeln auf den Lippen. Ich schüttelte den Kopf und antwortete ihm: „Nein ehrlich gesagt nicht. Sie hatten mir ja bereits geschrieben das sie heute vorhatten zu kommen.“ Dumbledore nickte. „Wollen Sie jetzt direkt mit nach Hogwarts kommen, oder wollen sie erst ihre Sachen packen?“, fragte er mich dann. Eines musste man ihm lassen, er redete nicht um den heißen Brei herum. „Ich würde lieber jetzt schon mitkommen. Meine Sachen kann ich auch noch die nächsten Tage holen“, meinte ich dann und stand auf. Ich zog meine Schuhe an und Dumbledore hielt mir seinen Arm hin. Ich legte meine Hand darauf und schon fühlte ich mich, als würde mich jemand durch einen Schlauch ziehen. Dann war das Gefühl auch schon wieder verschwunden und wir standen vor der großen Treppe. Es sah alles noch genauso aus wie zu meiner Schulzeit. Rein gar nichts hatte sich verändert, außer dass ich jetzt älter war und meine Tochter hier zur Schule ging. „Sicher wollen Sie zu Lexi“, sagte der Schulleiter und ich nickte sehnsüchtig. Auch wenn ich sie erst vor zwei Tagen zum Bahnhof gebracht hatte, vermisste ich sie schrecklich. „Na, dann kommen Sie mal mit. Vorhin ist sie zum See gelaufen“, meinte Dumbledore und ich folgte ihm. Als wir dann nicht mehr weit vom See weg waren, sah ich eine schwarze Gestalt auf einem Stein sitzen. Beim näher kommen wurde deutlich das es Severus war. Jemand saß neben ihm aber man konnte nicht erkennen wer es war. Severus drehte sich leicht in unsere Richtung und sah sichtlich überrascht aus als er mich erkannte. „Severus“, sagte ich und die Person die neben Severus saß hob den Kopf beim klang meiner Stimme. Da erkannte ich Lexi, der Tränen über ihre Wangen liefen. Schnell lief ich zu meiner Tochter und sie streckte ihre Arme in meine Richtung. Ich drückte sie an mich und strich ihr beruhigend über den Rücken. „Ist ja gut... Ist ja gut“, sagte ich immer wieder und setzte mich mit auf den Stein. Severus sah mich und meine Tochter an und ich lächelte leicht. Dann streckte Lexi eine Hand nach ihm aus und sagte leise: „Papa.“ Severus schien überrascht und ich flüsterte: „Sie hat es selbst heraus gefunden.“ Er nickte leicht und schloss dann Lexi in seine Arme, und mich gleich mit. Lexi beruhigte sich langsam und fragte mich dann ob ich wirklich hier unterrichten würde. Ich nickte lächelnd und sie freute sich, das konnte man ihr ansehen. Severus schien sich auch zu freuen, aber ich konnte seine Gefühle noch nie richtig deuten. Gemeinsam gingen wir hoch zum Schloss und Lexi lief in unserer Mitte. Dann wollten wir gerade die große Treppe hoch laufen, als Hermine nach meiner Tochter rief. Wir alle drehten uns um und Lexi und Hermine fielen sich in die Arme. Der Streit war anscheinend wieder vorbei, denn mein kleiner Engel flüsterte Hermine etwas zu die dann zuerst zu Severus sah und dann wieder zu Lexi. Sie redeten noch kurz und kamen dann gemeinsam zu uns. „Dad, das ist Hermine. Nicht mehr Granger“, sagte Lexi dann bestimmend und Severus konnte nur nicken. Ich grinste und meinte: „Tu lieber das was sie dir sagt.“ Er nickte wieder und fing an zu lächeln. Lexi und Hermine gingen in ihren Schlafsaal und Severus brachte mich noch zu meinem Zimmer. Vor meiner Tür angekommen blieb er stehen und lächelte mich an: „Ich bin froh das du jetzt hier bist.“ Überrascht sah ich ihn an und da gab er mir auch schon einen Kuss. Doch er löste sich ziemlich schnell wieder und ging mit einem weiteren lächeln davon. Ich lief rückwärts in mein Zimmer und lies mich auf mein Bett fallen.

article
1378646618
Das Kind von Severus Snape Teil 3.
Das Kind von Severus Snape Teil 3.
Das ist der dritte Teil meiner FF um Alexandra und ihr Leben in Hogwarts. Nicht alles ist genauso wie in den Büchern.
http://www.testedich.de/quiz32/quiz/1378646618/Das-Kind-von-Severus-Snape-Teil-3
http://www.testedich.de/quiz32/picture/pic_1378646618_1.jpg
2013-09-08
402D
Harry Potter

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.