Das Kind von Severus Snape Teil 2.

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8 Kapitel - 5.974 Wörter - Erstellt von: Lexi1995 - Aktualisiert am: 2013-09-15 - Entwickelt am: - 10.203 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das ist der zweite Teil meiner FF um Alexandra und ihr Leben in Hogwarts. Es ist nicht alles genau so wie in den Büchern.

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    Jennas Sicht: Ich saß gemütlich im Wohnzimmer und las in einem Buch. Lexi hatte es mir letztes Weihnachten geschenkt. Sie wusste einfach immer was i
    Jennas Sicht:
    Ich saß gemütlich im Wohnzimmer und las in einem Buch. Lexi hatte es mir letztes Weihnachten geschenkt. Sie wusste einfach immer was ich mochte. Jetzt wo ich an meine Tochter dachte überkam mich ein klein wenig Traurigkeit. Sie würde jetzt nur noch in den Ferien hier sein, und sonst konnten wir uns nur Briefe schreiben. So lange war sie noch nie an einem Stück weg. Aber sie hatte bestimmt schon neue Freunde gefunden. Ein Klopfen an einem der Fenster riss mich aus meinen Gedanken. Ich ging zum Fenster und dort saßen zwei Eulen auf der Fensterbank. Eine ganz schwarze und eine graue. Die Schwarze gehörte Lexi nur bei der Grauen wusste ich nicht wem sie gehörte. Ich ließ beide rein und sie setzten sich auf die Lehne des Sessels. Beide hatten jeweils einen Brief dabei. Vorsichtig nahm ich den beiden Eulen die Briefe ab und stellte ihnen etwas Wasser und Nüsse hin. Zuerst öffnete ich den Brief meiner Tochter und schmunzelte als ich ihn las. Doch dann stockte ich. Sie fragte mich ob Severus ihr Vater war. So eine schlaue Tochter hatte ich also. Komisch das sie nicht nach Ravenclaw gekommen war. Aber wenn sie in Gryffindor glücklich war, war das auch gut so. Ihren Brief würde ich sofort beantworten, aber erst wollte ich den zweiten Brief lesen. Als ich ihn öffnete viel er mir beinahe aus der Hand. Diese Schrift würde ich unter Tausenden erkennen. Dieser Brief kam von Severus. Ich fing an zu lesen und auch er hatte herausgefunden das Lexi seine und meine Tochter war. Schnell holte ich Pergament und Tinte. Zuerst beantwortete ich den Brief meiner Tochter:

    Hallo mein Engel,
    es freut mich dass es dir so gut in Hogwarts gefällt. Mir hat es damals auch sehr gefallen. Freust du dich denn dass du in Gryffindor bist? Meiner Meinung nach das beste Haus von allen, obwohl ich eine Ravenclaw war. Und was Severus betrifft: Ja er ist dein Vater, aber wenn du ihm sagst das du es weißt falle bitte nicht mit der Tür ins Haus. Sag es ihm langsam und überstürze nichts, in Ordnung? Die Weasleys sind eine tolle Familie. Sind die anderen Schüler denn auch alle nett zu dir? Auf die Slytherins musst du nicht hören, ja? Die sind eh alle aufgeblasene Windbeutel. Nur dein Vater nicht.

    Ich liebe dich mein Engel
    Deine Mum

    Vorsichtig faltete ich den Brief zusammen und steckte ihn in einen Umschlag. Den gab ich dann Shadow die sich auch sofort wieder auf den Weg machte. Beim beantworten des zweiten Briefes brauchte ich schon etwas länger. Was sollte ich ihm schreiben? Aber dann dachte ich mir, schreib einfach das was du denkst Jenna.

    Lieber Severus,
    wann ich dir von Lexi erzählen wollte? Lass mich mal überlegen. Eigentlich hatte ich vor, es dir an dem Abend zu erzählen an dem du mich ohne ein Wort verlassen hast. Und dann habe ich mir gedacht: Erzähl es ihm nicht Jenna, er würde ja sowieso nicht wieder kommen. Ehrlich gesagt hatte ich gehofft dir nie so einen Brief schreiben zu müssen, aber Lexi konnte nur magisches Blut haben. Ich hoffe du behandelst meine Tochter gut, wenn nicht komme ich persönlich nach Hogwarts und mache dir die Hölle heiß. Ich liebe sie über alles und hasse es wenn sie unglücklich ist. Hoffentlich kannst du das verstehen.

    In Liebe
    Jenna
    P.S. Ich werde dir noch ein paar Fotos von meinem Engel mitschicken damit du weißt wie prächtig sie sich entwickelt hat.

    Schnell faltete ich auch diesen Brief zusammen und steckten ihn in einen Umschlag. Die graue Eule holte ihn sich von selbst und flog damit in Richtung Hogwarts. Ich machte das Fenster wieder zu und ließ mich auf das Sofa fallen. Wie schnell hatte sich mein Leben nur verändert?

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    Lexis Sicht: Meine ersten zwei Wochen hatte ich erfolgreich hinter mir. Hermine und ich saßen gerade in der Bibliothek, als eine Gruppe Slytherins an
    Lexis Sicht:
    Meine ersten zwei Wochen hatte ich erfolgreich hinter mir. Hermine und ich saßen gerade in der Bibliothek, als eine Gruppe Slytherins an uns vorbei liefen. Ein Glück beachteten sie uns nicht, denn ich hatte keine Lust mir ihre dummen Sprüche an zuhören. Hermine hatte sie anscheinend auch bemerkt, denn sie hob den Blick und verdrehte die Augen. Ich nickte und konzentrierte mich wieder auf meine Hausaufgaben für Verwandlung. Professor McGonagall wollte das wir einen Aufsatz schrieben über die Verwandlung von einem Tier in einen Kelch. Meine beste Freundin war damit schon fast fertig, nur ich hing noch etwas hinter her. Was aber daran lag das ich später als sie angefangen hatte. Aber lange konnte es ja nicht mehr dauern da ich das wichtigste schon aufgeschrieben hatte. Als ich gerade meine Feder wieder auf das Pergament setzen wollte, hörte ich eine schleimige Stimme hinter mir: „Na, wen haben wir denn da? Das Schlammblut und ihre Schlammblut Freundin.“ Ich drehte mich um und hinter mir stand ein Junge mit weiß blondem Haar. Irgendwie kam er mir bekannt vor. Hermine neben mir knurrte: „Halt einfach den Mund Malfoy.“ Der Name Malfoy kam mir sehr bekannt vor. Dieser Junge vor mir war also der Sohn von diesem Schleimbeutel. Ich zog eine Augenbraue hoch und meinte spöttisch: „Na, wen haben wir denn da? Der Sohn von Mister aufgeblasener Windbeutel. Hätte nicht gedacht dich hier zu sehen. Was tust du eigentlich in der Bibliothek? Du hast ja eh kein Hirn.“ Das hatte gesessen. Malfoy guckte dumm aus der Wäsche. Über seinen Gesichtsausdruck musste ich Lachen und er drehte sich einfach um und ging mit seinem Gefolge weg. Jetzt fing Hermine auch an zu lachen, doch ein Blick von Miss Pince ließ uns verstummen. Schnell machten wir unsere restlichen Hausaufgaben und gingen dann in den Gryffindor Gemeinschaftsraum, in dem auch schon Harry mit Ron saß. Grinsend ließ ich mich zwischen die beiden fallen und Hermine setzte sich auf einen Sessel gegenüber von uns. „Warum grinst du denn so Lexi? Hast du schon wieder ein Lob bekommen?“, fragte mich Ron und grinste ebenfalls. Ich schüttelte den Kopf und meinte: „Nein, ich hab nur Malfoy in die Flucht geschlagen.“ Die zwei Jungs sahen mich verdutzt an und ich fing wieder an zu Lachen. „Sie hat ihm einen Korb gegeben. Das hat er anscheinend nicht verkraftet“, erklärte Hermine und jetzt lachten wir alle. „Ich glaube, wir sind erst einmal sicher vor seinen Sticheleien“, sagte dann Harry. Ich nickte und stand auf. „Ich geh schon mal hoch. Letzte Nacht hab ich kaum Schlaf bekommen, den will ich jetzt nach holen. Und da morgen eh Samstag ist kann ich schön lange schlafen. Also gute Nacht Leute“, verabschiedete ich mich von den dreien und ging hoch in den Mädchenschlafsaal. Ich war alleine und zog mich schnell um und ließ mich dann ins Bett fallen. Nach nicht mal 5 Minuten war ich eingeschlafen, und daher bemerkte ich auch nicht wie die anderen sich ebenfalls in ihre Betten legten.

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    Snapes Sicht:
    Die ersten zwei Wochen waren um und es war wieder Wochenende. Die Schüler dürften heute nach Hogsmead, was sie sich garantiert nicht entgehen ließen. Jenna hatte auf meinen Brief geantwortet und ich hätte nicht gedacht das ich sie mit meinem Verschwinden so sehr verletzen würde. Als ich den Brief gelesen habe, konnte ich ihren Schmerz und ihre Trauer spüren. Konnte es sein, das sie mich immer noch vermisste? Oder hatte sie bereits jemand anderes? Um mich ein wenig ab zu lenken ging ich runter in die Große Halle. Dumbledore winkte mich zu sich und ich ließ mich neben ihn sinken. „Guten Morgen Severus. Wie macht sich Alexandra in Zaubertränke?“, fragte er mich. „Sie macht sich sehr gut, und sie steht ihrer Mutter in nichts nach“, erzählte ich dem Schulleiter der seinen Blick über die Tische schweifen ließ, an denen kaum Schüler saßen. Am Gryffindor Tisch blieb sein Blick hängen und ich konnte schon ahnen wen er anschaute. Alexandra saß dort und sah viel munterer aus als die letzten Tage. Ihre schwarzen Locken hatte sie sich zu einem Pferdeschwanz hoch gebundenen und sie unterhielt sich angeregt mir Potter. Dieser schüttelte den Kopf, nickte dann aber grinsend und lachte. „Die beiden scheinen sich sehr zu mögen, oder Severus?“, hörte ich die Stimme von Albus. Ich nickte steif, da es mir überhaupt nicht passte das sich meine Tochter mit diesem Potter abgab. Als hätte Lexi unsere Blicke gespürt, drehte sie ihren Kopf in unsere Richtung und sah zu uns hoch. Sie lächelte Dumbledore zu, und als sie zu mir sah, lächelte sie mich ebenfalls an. Überrascht blickte ich sie an, doch da hatte sie sich wieder an Potter, Weasley und Granger zu gewendet. Glücklich nickte sie und die vier standen auf und verließen die Halle. Anscheinend wollten sie nach Hogsmead.
    Lexis Sicht:
    Warum hatte ich ihm zu gelächelt? Wusste er überhaupt das ich seine Tochter war? Vielleicht nicht, woher denn auch? Harry, Ron, Hermine und ich gingen zu Professor McGonagall und gaben ihr unsere Einverständnis Zettel ab. Lächelnd nickte sie uns zu und zu viert machten wir uns auf den Weg nach Hogsmead. Wir alle hatten sehr viel Spaß und machten andauernd Scherze. In Hogsmead angekommen gingen wir zuerst in den Honigtopf. Hermine und ich kauften für unseren Schlafsaal ein paar Süßigkeiten, da wir vor hatten demnächst eine Pyjamaparty zu veranstalten, aber nur Leute aus unserem Schlafsaal durften daran teilnehmen. Mit vollen Taschen gingen wir dann weiter zu Zonkos in dem wir dann Harry und Ron suchten. Nach einiger Zeit hatten wir sie dann auch gefunden. „Da seid ihr ja endlich!“, rief ich und ging mit Hermine auf die zwei zu. „Wir haben euch schon überall gesucht“, meinte Harry und Hermine nickte. „Wenn es hier so voll ist, übersieht man sich einfach“, sagte sie dann und zu viert machten wir uns wieder zurück zum Schloss.

    4
    Lexis Sicht:
    Heute hatten wir unsere erste Flugstunde! Die letzten beiden Wochen war Madam Hooch krank gewesen und war nicht in der Lage gewesen zu unterrichten. Dafür freute ich mich heute ganz besonders auf die Stunde. Wir standen in zwei Reihen, und mir gegenüber stand ein Junge aus meinen Haus, den ich aber nicht kannte. Aber er sah nett aus. Madam Hooch kam zu uns und begrüßte uns: „Guten Tag, Kinder.“ Und wir alle antworteten: „Guten Tag Madam Hooch.“ Sie lächelte uns an und meinte: „Willkommen zu eurer ersten Flugstunde. Worauf wartet ihr denn noch? Stellt euch rechts neben euren Besen und streckt die Hand darüber aus. Dann sagt ihr: Auf!“ Wir taten wie sie es uns gesagt hatte. Ich streckte meine Hand über den Besen und atmete noch einmal tief durch. Dann sagte ich: „Auf!“ Der Besen flog sofort in meine Hand. Überrascht sah ich ihn an und sah aus den Augenwinkeln wie Harry seinen Besen auch in der Hand hielt. Wir grinsten uns an. Ron bekam seinen an die Nase und Hermine, Harry und ich fingen an zu lachen. „Ach hört doch auf“, meinte Ron, grinste aber ebenfalls. Madam Hooch pfiff auf ihren Fingern und alle sahen zu ihr. „Dass habt ihr alle sehr gut gemacht. Ein ganz großes Lob an Miss Coulson und Mister Potter, die es gleich beim ersten Versuch geschafft haben. 10 Punkte für Gryffindor.“ Die Gryffindors jubelten und die Slytherins sahen uns nur entgeistert an. Wir waren eben besser als diese Schlangen, dafür konnten wir aber nichts. Dann sollten wir uns auf unsere Besen setzen und einen Meter über dem Boden schweben. Nevilles Besen war etwas eigensinnig, denn er flog höher und höher bis er dann an etwas hängen blieb und runter viel. Unsere Lehrerin rannte zu ihm und half ihm auf. Danach brachte sie Neville in den Krankenflügel und Malfoy holte eine Glaskugel vom Boden. Es war Nevilles Erinnermich und dieser Schleimbeutel grinste schon fies. Er und Harry stritten sich und dann flog Malfoy mit der Kugel davon. Harry folgte ihm und dann rief er meinen Namen: „Lexi! Komm hilf mir bitte!“ Schnell stieg ich auf meinen Besen und flog trotz Hermines Kommentar zu Harry. Er hatte das Erinnermich bereits in der Hand, doch Malfoy blockierte ihn. Ich nickte ihm zu und er warf sie zu mir. Schnell fing ich sie auf, und merkte deshalb nicht das ich vor dem Fenster von Dumbledores Büro flog. Professor McGonagall stand erstaunt vor dem Fenster, und der Schulleiter ebenfalls. Ich landete auf dem Rasen und Harry kam direkt nach mir. Die Gryffindors hatten uns in ihre Mitte genommen und Harry und ich grinsten uns nur zu. „Mister Potter! Miss Coulson!“, rief dann auf einmal die Stimme von unserer Lehrerin für Verwandlung. Geschockt drehten wir uns zu ihr, doch sie sah uns nicht wütend an, sondern lächelte nur und sagte dann: „Bitte folgen Sie mir. Alle beide.“ Ich zuckte mit den Schultern als ich den Blick von Hermine bemerkte. Dann ging ich mit Harry hinter der Professorin her. Sie führte uns zu einem Klassenraum vor dem wir warten sollen. Sie selber ging rein und kam nach wenigen Minuten mit einem braun haarigen Jungen wieder. „Das ist Oliver Wood, der Kapitän der Gryffindor Quidditch Mannschaft. Er wird sie ein wenig trainieren, da Sie beide unglaubliches Talent haben“, erklärte uns Professor McGonagall. Ungläubig nickte ich. Oliver lächelte uns freundlich an und meinte dann: „Wir können gleich heute mit dem Training beginnen. Nach dem Unterricht vielleicht?“ Harry antwortete für uns beide: „Klar, das wäre toll. Nach dem Unterricht dann auf dem Quidditch Feld?“ Oliver nickte. Danach ging er wieder in seine Klasse. Immer noch mit ungläubigen Blick ging ich hinter Harry her. Dieser ließ sich etwas zurück fallen und legte mir den Arm um die Schultern. „Hast du auch gedacht das wir ärger bekommen?“, fragte er mich leise. Ich konnte nur nicken und schweigend gingen wir zu unserem nächsten Unterrichtsfach.

    5
    Snapes Sicht:
    Ich saß gerade in meinem Büro, als es an der Tür klopfte. „Herein!“, rief ich genervt. Doch als dann Minerva vor mir stand und Albus hinter ihr wusste ich nicht so Recht worauf ich mich vorbereiten sollte. „Was gibt es denn?“, fragte ich und der Schulleiter sowie die Lehrerin für Verwandlung fingen an zu lächeln. „Es geht um Lexi“, sagte dann Albus und lächelte weiter. Sofort sprang ich auf und fragte: „Was ist los? Ist etwas mit ihr passiert?“ Meine Stimme hörte sich geradezu panisch an, was die zwei Professoren vor mir auch bemerkten. Minerva schüttelte beruhigend mit dem Kopf: „Es ist nichts passiert, keine Sorge Severus. Wir haben nur gerade herausgefunden, dass Alexandra ein außergewöhnliches Talent für Quidditch hat.“ Ich sah sie ungläubig an, und da fing die Professorin an zu lachen. Dumbledore sah sie mit hoch gezogener Augenbraue an. „Warum lachen Sie verehrte Kollegin?“, fragte er vorsichtig. „Alexandra hat genauso geschaut als ich ihr Mr Wood vorgestellt habe. Sie ist wirklich Ihre Tochter Severus“, erklärte Minerva und ich fing an zu Lächeln. Hatte sie wirklich so viel von mir? Nur die Locken hatte sie von ihrer Mutter. „Und weshalb sind Sie beide dann her gekommen? Nur um mir das zu sagen?“, fragte ich sie irritiert. Albus schüttelte den Kopf. „Wir wollten Sie um die Erlaubnis bitten, Lexi in die Quidditch Mannschaft zu lassen. Miss Coulson haben wir auch schon eine Eule geschickt. Nur brauchen wir das Einverständnis beider Elternteile“, sagte der Schulleiter. Verblüfft schaute ich auf meinen Schreibtisch, auf dem ein Foto von meiner Tochter stand. Dort war sie vielleicht vier Jahre alt, aber schon genauso hübsch wie jetzt. Dann blickte ich auf und sagte mit fester Stimme: „Wenn Alexandra das will. Ich werde meiner Tochter keinen Wunsch abschlagen, auch wenn sie nicht weiß das ich ihr Vater bin.“ Albus zog wieder eine Augenbraue hoch und meinte: „Woher wollen Sie das wissen? Vielleicht weiß sie es ja.“ Ich schüttelte den Kopf. Woher sollte sie das denn wissen? „Also werden wir Miss Coulson in die Quidditch Mannschaft aufnehmen. Minerva? Bitte richten sie Mr Wood meine Grüße aus und meinen Glückwunsch für zwei so junge, und talentierte Spieler“, sagte Albus zu Minerva. „Zwei neue Spieler? Wer ist der zweite?“, fragte ich ihn und konnte mir die Antwort eigentlich schon selbst denken. „Miss Coulson und Mr Potter werden beide für Gryffindor spielen“, sagte der Schulleiter, und mit diesen Worten ging er aus meinem Büro.
    Lexis Sicht:
    Ich war gerade auf dem Quidditch Feld angekommen. Oliver und Harry waren noch nicht da, deshalb sah ich mich ein wenig um. Wie gerne würde ich hier spielen? Vielleicht würde ich es ja, wenn ich alt genug war. Professor Dumbledore würde es niemals erlauben, dass eine Erstklässlerin in der Hausmannschaft spielte. Ich war so in meine Gedanken vertieft das ich gar nicht bemerkte das Harry und Oliver auf das Feld gelaufen kamen. „Hey Lexi! Träumst du schon wieder?“, rief Harry und grinste mich an. Ich grinste zurück und auch Oliver fing an zu grinsen. Die beiden trugen eine Holzkiste zwischen sich die ziemlich schwer aussah. „Was ist da drin?“, fragte ich Oliver. Er öffnete den Deckel und ich sah drei Bälle darin liegen. „Das ist der Quaffel. Damit versuchen die Jäger die drei Ringe dort drüben zu treffen“, sagte Oliver während er den größten der drei Bälle aus der Kiste nahm und dann auf die drei Ringe zeigte. Ich nickte. Das war ziemlich einfach sich zu merken. „Und was sind das für Bälle?“, fragte Harry und zeigte auf die zwei kleineren Bälle. „Das sind die so genannten Klatscher. Sie wollen die Spieler während des Spiels vom Besen klatschen. Die Treiber halten sie von ihrer Mannschaft fern, indem sie diese Biester mit Schlägern weg schlagen. Übrigens sind unsere Treiber Fred und George Weasley“, erklärte Oliver weiter. Fred und George waren dann anscheinend Rons Brüder. So hießen die Zwillinge also. Oliver holte drei Besen und gab Harry und mir einen. „Dann wollen wir mal sehen, warum McGonagall euch zu mir geschickt hat.“ Er zwinkerte uns zu und stieg in die Lüfte, Harry und ich folgten ihm. Oliver hatte den Quaffel mitgenommen und einen kleinen goldenen Ball. Er hielt ihn hoch und meinte: „Das ist der Schnatz. Der Sucher muss ihn fangen, wenn das der Fall ist, ist das Spiel vorbei.“ Wir beide nickten und Oliver ließ ihn los. Sofort schoss der Schnatz davon und Harry blickte ihm hinter her. Doch ich schaute auf den Quaffel, den Oliver gerade zu mir geworfen hat. Sofort flog ich los und fing ihn, dann schoss ich in Richtung der Ringe und warf ihn durch den in der Mitte. Ich drehte mich zu Oliver um der mich entgeistert anstarrte. Harry hat den Schnatz in der zwischen Zeit auch gefangen. „Jetzt verstehe warum die Professorin euch zu mir geschickt hat. Harry, du wärst der Ideale Sucher, und Alexandra, du wärst eine sehr gute Jägerin. Und zum Glück sind diese beiden Positionen noch frei. Also wenn ihr wollt...“, sagte Oliver und ließ den Satz offen. Beinahe wäre ich vom Besen gefallen. „Aber... wir sind Erstklässler. Wir dürfen nicht in die Quidditch Mannschaft“, sagte ich stockend. Doch der Kapitän grinste und meinte dann: „Professor Dumbledore will aber das ihr beide in die Hausmannschaft kommt. Und das sehe ich genauso. Also wenn ihr wollt.“ Harry und ich grinsten uns an. Es war beschlossene Sache. „Natürlich wollen wir in die Hausmannschaft“, sagte Harry und ich nickte zustimmend. Schnell packten wir den Quaffel und den Schnatz zurück in die Holzkiste. „In drei Tagen haben wir unser erstes Spiel. Bis dahin übt bitte sooft wie möglich hier, okay?“, sagte Oliver und wir nickten wieder. Als er uns entließ rannte ich sofort in den Gemeinschaftsraum. Zum Glück war dort Hermine mit Ron. Sie sah auf als ich durch das Portrait gerannt kam. „Was ist denn mit dir los, Lexi? Habt ihr Ärger bekommen?“, fragte mich meine beste Freundin. Nach Luft ringend sagte ich: „Keinen... Ärger.... Harry....Ich... Quidditch Mannschaft....“ Hermine guckte komisch und auch Ron zog eine Augenbraue hoch. „Lexi jetzt beruhige dich erstmal“, sagte er als Harry gerade durchs Portrait kletterte. Ich holte tief und sagte: „Harry und ich.... sind... in der....Hausmannschaft“ Hoffentlich haben sie das jetzt verstanden. Anscheinend schon denn Hermine quietschte erfreut und hüpfte auf mich zu. „Das ist toll! Spielt ihr in drei Tagen? Was bist du für eine Position? Oh Gott das ist so cool!“, Rief sie und die anderen Gryffindors die im Gemeinschaftsraum saßen kamen zu uns und gratulierten mir und Harry. „Hermine, jetzt beruhige dich doch mal bitte. Ja wir spielen in drei Tagen, Ich bin Jägerin und Harry ist Sucher. Und ja es ist cool!“, sagte ich und am Ende des Satzes hüpfte ich aufgeregt auf der Stelle. Alle Gryffindors freuten sich mit uns und fanden es auch gar nicht komisch das wir erst in der ersten Klasse waren. Wahrscheinlich deswegen, weil niemand wusste wer in drei Tagen als Jäger und Sucher spielen sollten. Hermine und ich gingen hoch in unseren Schlafsaal und unterhielten uns noch eine Weile, bis wir schließlich müde wurden und einschliefen.

    6
    Tag des Quidditch Spiels.
    Snapes Sicht:
    Heute war der Tag des Spieles Gryffindor gegen Slytherin. In der Halle war es noch lauter als normalerweise und die Schüler schlossen Wetten ab, wer wohl gewinnt. Der Gryffindor Tisch applaudierte immer wenn ein Mitglied ihrer Hausmannschaft in die Halle trat, die Slytherins machten ihnen nach kurzer Zeit nach, was die Löwen mit einem bösen Blick bedachten. Als Potter in die Große Halle trat, konnte sich der rote Tisch kaum noch halten. Die Ravenclaws und die Hufflepuffs applaudierten immer für Gryffindor aber das war schon immer so gewesen, auch zu meiner Schulzeit. Ich ließ meinen Blick über den Tisch der Löwen wandern, fand aber die vertraute Gestalt mit den schwarzen Locken nicht. Schlief sie noch oder wollte sie nichts essen? Granger und Weasley saßen auch schon am Tisch. War sie vielleicht Krank geworden? Aber nein, genau in diesem Augenblick betrat sie die Halle in ihrem rot goldenen Quidditchumhang und die Gryffindors klatschten und jubelten noch lauter als bei Potter und den anderen. Meine Tochter sah müde aus und ließ sich neben das braun haarige Mädchen fallen. Ihr Teller war voll mit Essen, doch sie sah es nur an und schob einen Toast herum. Anscheinend hatte sie keinen Hunger. „Lexi, ess doch wenigstens ein bisschen. Das du was im Magen hast“, hörte ich die Granger sagen. In der Halle war es etwas ruhiger geworden. Auch Potter und Weasley sagten etwas ähnliches zu ihr doch sie schüttelte den Kopf. „Ich hab einfach keinen Hunger...“, sagte sie dann etwas aufgebracht. Die drei merkten das sie es sich nicht anders überlegte, und ließen sie vorerst in Ruhe. Minerva, die neben mir saß, stand auf und ging zu den vier hin. Meine Kollegin sagte etwas zu Alexandra und diese nickte und schon sich den Toast in den Mund. Die Professorin nickte lächelnd und setzte sich wieder neben mich. „Sie ist einfach aufgeregt, Severus“, sagte sie zu mir und ich nickte. Dann standen auf einmal alle Quidditch Spieler auf und verließen die Halle. Lexi hatte einen Besen auf ihrer Schulter liegen, den sie anscheinend von Jenna bekommen hatte.
    Lexis Sicht:
    So aufgeregt war ich noch nie in meinem Leben gewesen. Ich zog mir meine Quidditch Sachen an und lief runter in die Halle. Hermine hatte meinen Besen, den ich von Mum bekommen hatte schon mitgenommen. Als ich die Große Halle betrat schlug mir lauter Jubel entgegen. Nicht nur von den Gryffindors sondern auch von den Ravenclaws und den Hufflepuffs. Leicht lächelnd ging ich zu meinem Platz neben Hermine und ließ mich müde darauf fallen. Vor mir stand ein Teller mit Essen, doch ich hatte einfach keinen Hunger. „Lexi, komm schon, ess wenigstens ein bisschen, damit du etwas im Magen hast“, meinte Hermine und Ron und Harry sagten genau das gleiche. Aber ich zuckte nur mit den Schultern und meinte: „Ich hab einfach keinen Hunger.“ Die drei ließen mich in Ruhe und ich starrte nur auf meinen Teller. Auf einmal hörte ich Schritte die hinter mir stehen blieben. Ich drehte mich um und dort stand Professor McGonagall, die mich anlächelte. „Miss Coulson, warum essen sie nichts?“, fragte sie mich dann und ich zuckte mit den Schultern. „Ich habe einfach keinen Hunger“, antwortete ich ihr und sie nickte. „Das kann ich verstehen, doch sollten Sie lieber etwas essen. Wir wollen ja nicht das sie vor Hunger vom Besen fallen“, meinte sie und zwinkerte mir zu. Ich nickte und steckte mir einen Toast in den Mund. „So ist es gut“, sagte sie und ging wieder zu ihrem Platz neben Professor Snape der mich beobachtete. Kurz lächelte ich und drehte mich wieder zu meinen Freunden. Dann rief Oliver: „Leute, wir müssen los.“ Ich stand auf und schulterte meinen Besen der hinter mir auf dem Boden lag. Harry tat es mir gleich und ich verabschiedete mich noch schnell von Ron, Hermine und Neville. Sie wünschten uns viel Glück und versprachen das sie uns am lautesten anfeuern werden. Ich grinste nur und ging mit meiner Mannschaft aus der Großen Halle. In der Umkleide angekommen hielt Oliver seine Rede und wir hörten ihm zu. Dann war es soweit und wir gingen zu unseren Plätzen. Dort stiegen wir auf unsere Besen und als sich das Tor öffnete flogen wir raus aufs Feld. Sofort war meine Nervosität verschwunden und ich fing an zu grinsen. Fliegen machte so unheimlich viel Spaß. Wir blieben in einem Kreis über Madam Hooch in der Luft und hörten ihren Anweisungen zu. Die Slytherins grinsten fies und ich wusste das sie ganz und gar nicht Fair spielen werden. Dann ließ unsere Schiedsrichterin den Schnatz los, dem Harry auch sofort nach blickte. Ich konzentrierte mich lieber auf den Quaffel den Madam Hooch gerade in die Luft warf. Eine Jägerin aus meiner Mannschaft, Angelina, hatte ihn gefangen und ich flog etwas weiter weg neben ihr her. Sie wurde gerade von zwei Slytherins eingekesselt und sie warf mir den Quaffel zu. Ich fing ihn und schoss vor zu den Tor Ringen. Der Hüter schien ein wenig Angst zu haben, aber das ignorierte ich und warf, und traf. Die Gryffindors jubelten und ich hörte Lees Stimme: „Gryffindor liegt zehn Punkte in Führung. Und das haben wir nur unserer neuen und bezauberten Jägerin Alexandra zu verdanken! Mach weiter so Lexi!“ Ich grinste nur und schon ging das Spiel weiter. Wir holten immer mehr Punkte und die Slytherins spielten immer unfairer. Wir hatten schon eine Jägerin verloren und Oliver wurde auch gerade abgeschossen. Wütend starrte ich zu Flint, ein Treiber von den Schlangen. Dieser grinste nur dumm und flog weiter. Schnell hatte ich mir den Quaffel wieder geholt und warf ihn wieder durch einen der Ringe. Die Gryffindors jubelten die ganze Zeit und ich schlug bei Hermine ab. Nach einiger Zeit hatte Harry den Schnatz gefangen und wir schwebten jubelnd über ihm. Wir hatten gewonnen und mein erstes Spiel war vorbei. Im Gryffindorturm feierten wir noch ausgelassen, bis wir alle fast schon im Stehen einschliefen. Hermine und ich schleppten uns mit Lavender in unseren Schlafsaal und fielen müde in unsere Betten.

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    Lexis Sicht:
    Mein erstes Jahr auf Hogwarts war bald vorbei. In einer Woche würden wir wieder in den Zug steigen und nach London zurück fahren. In den Weihnachtsferien war ich bei meiner Mutter gewesen, aber die Frühlingsferien hatte ich bei den Weasleys verbracht. Harry und Hermine waren auch dort und so hatten wir alle eine tolle Zeit gehabt. Wir hatten oft bei Quidditch Spielen gewonnen, was wohl daran lag das Harry den Schnatz fast immer fing. Doch Oliver meinte, dass es auch an mir lag, weil ich den Quaffel so oft durch die Ringe geworfen hatte. Vielleicht mochte das ja stimmen, aber ich konnte mich noch nie richtig selbst einschätzen. Gerade saßen Harry, Ron, Hermine und ich am See als Neville zu uns gerannt kam. „Hey Leute. Ich wollte nur sehen wie es euch so geht, nach dem 'Abenteuer' mit dem Stein der Weisen“, sagte er außer Puste und Harry lächelte. Ja, wir hatten den Stein der Weisen gerettet und Dumbledore hatte ihn vernichtet. Nach diesem Abenteuer lagen Harry und ich zwar im Krankenflügel, doch hatten wir dort viel Spaß. „Uns geht's gut Neville. Ich hoffe du bist Hermine nicht mehr böse das sie dich eingefroren hat?“, fragte ich ihn und lächelte. Neville schüttelte den Kopf und meinte: „Nein gar nicht mehr. Ist ja nichts weiter passiert, oder?“ Wir alle nickten und er ging lächelnd zurück ins Schloss. Hermine machte sich mit Ron und Harry nach kurzer Zeit auch noch auf den Weg ins Schloss, doch ich blieb noch am See sitzen. Professor Dumbledore hatte meiner Mutter bestimmt eine Eule geschickt. Wie sie wohl reagieren wird wenn wir uns am Bahnhof wieder sehen? Ich war so in Gedanken versunken das ich nicht gemerkt hatte das jemand neben mir stand. Aus den Augenwinkeln erkannte ich einen grauen Umhang. Ich drehte meinen Kopf und erkannte den Schulleiter persönlich neben mir stehen. „Oh hallo Professor. Ich hab Sie gar nicht kommen hören“, begrüßte ich ihn. Er sah mich an und lächelte. „Du warst in Gedanken, da nimmt man nicht alles wahr. Hast du über das Vergangene nachgedacht, oder über das was kommt?“, fragte er mich. Schnell rückte ich ein wenig auf dem Stein auf dem ich saß und Dumbledore ließ sich neben mir nieder. „Ich habe glaube ich über beides nachgedacht. Ich habe keine Ahnung wie meine Mutter reagieren wird wenn ich sie in ein paar Tagen sehen werde. Denken Sie, dass sie mich anschreien wird?“, fragte ich ihn und sah den Professor an. Dieser lächelte und meinte dann: „Ich glaube nicht das deine Mutter dich anschreien wird. Sie wird bestimmt froh sein das es dir wieder gut geht. Also, habe keine Angst vor dem was kommt.“ Leicht nickte ich und schaute wieder auf den See. Der Schulleiter erhob sich wieder und strich mir kurz über meine langen schwarzen Locken. „Ich werde dich jetzt wieder deinen Gedanken überlassen. Aber bleibe nicht mehr zu lange hier. Deine Freunde werden sich Sorgen machen“, sagte er und womöglich hatte er Recht. „Ich bleib nicht mehr lange, versprochen“, versprach ich und er nickte lächelnd. Dann drehte er sich um und ging zurück, womöglich in sein Büro. Ich ließ meinen Blick wieder über den See wandern und fragte mich, was Mum gerade tat.

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    Snapes Sicht: Heute war der Tag der Abreise. Die Schüler hatten sich wieder einmal alle in der Großen Halle versammelt und redeten wild durch einand
    Snapes Sicht:
    Heute war der Tag der Abreise. Die Schüler hatten sich wieder einmal alle in der Großen Halle versammelt und redeten wild durch einander. Am Gryffindor Tisch saß Alexandra wie gewohnt an ihrem Platz neben ihrer besten Freundin. An den letzten Tagen hatte sie dort nicht gesessen, sondern lag im Krankenflügel nach dem sie mit Potter und den anderen zwei den Stein der Weisen gerettet haben. Ich war stolz auf sie das sie so etwas geleistet hat. Dumbledore stand vor dem Lehrertisch und hielt seine Rede. Nach dem er die restlichen Punkte verteilt hatte fingen die Gryffindors an zu jubeln, da sie den Hauspokal gewonnen hatten. Ich freute mich für meine Tochter, da sie jetzt wieder glücklich aussah.
    Am nächsten Morgen hatte alle Schüler ihre Koffer die große Treppe runter gezogen und versammelten sich nun am Bahnhof von Hogsmead, wo der Zug auf sie wartete. Auch ich würde mit dem Zug nach London fahren, da ich Jenna nach all den Jahren wieder sehen wollte. Vielleicht würde sie mir ja zuhören. Gerade als ich meinen Koffer in den Zug gestellt hatte, sah ich wie Alexandra mit Granger zu Hagrid rannten. Die beiden umarmten ihn und stiegen dann schnell in den Zug ein. Potter und Weasley folgten ihnen. Der Schaffner pfiff und der rote Zug rollte los. Nach ein paar Stunden Fahrt wurde er langsamer und blieb dann vollkommen stehen. Ich war eine der ersten die ausstiegen und sah mich auf dem Bahnsteig um. Dann hörte ich eine mir sehr bekannt Stimme rufen: „Lexi! Oh mein kleiner Engel!“ Jenna rannte auf die strahlende Alexandra zu und die beiden fielen sich in die Arme. Lächelnd blickte ich zu ihnen rüber. Dort stand sie wirklich, meine Jenna. Gerade nahm sie den Besen von Lexi und wollte gerade gehen, als sie mich sah. Überrascht blieb sie stehen und Lexi fragte sie anscheinend was los ist. Dann blickte sie auch zu mir und ihre Augen wurden groß. Schnell flüsterte sie Jenna etwas ins Ohr, diese nickte und schon war Alexandra verschwunden. Vielleicht suchte sie ihre Freundin um sich zu verabschieden. Jenna sah sich um, dann lief sie auf mich zu und blieb vielleicht eine Armeslänge von mir entfernt stehen. „Severus“, flüsterte sie und sah mir in die Augen. „Was tust du hier?“ Auch ich sah ihr in ihre Augen. Es waren genau dieselben in die ich vor Jahren das letzte Mal geblickt hatte. „Ich... Ich wollte zu dir... und mit dir reden“, sagte ich dann leise und sah sie weiter an. Sie nickte leicht und meinte dann: „Wir können reden, aber nicht jetzt. Ich schicke dir eine Eule wann es am besten geht, in Ordnung? Ich möchte jetzt erst einmal wieder Zeit mit meiner Tochter verbringen. Sie hat bald Geburtstag und so wie ich sie kenne, will sie auch zu Hermine in den Ferien. Da können wir dann reden.“ Ich nickte und sah wie Alexandra sich uns nährte. Jenna drehte sich leicht zu ihr und fing an zu strahlen. „Wir können gleich gehen Schatz. Weißt du eigentlich wie sehr ich die vermisst habe?“, fragte sie unsere Tochter und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Alexandra sah zu mir hoch und vielleicht wusste sie ja, dass ich ihr Vater war. Jenna sah sie an und sagte dann: „Komm Schatz wir gehen so langsam. Du wolltest doch noch ein wenig schwimmen gehen.“ Lexi nickte leicht und Jenna verabschiedete sich von mir, dann nahm sie die Hand unsere Tochter. Diese sagte dann leise: Tschüss Professor, bis nächstes Jahr.“ Zusammen gingen die beiden neben einander her, und Lexi schob ihren Gepäckwagen vor sich her. Dann gingen sie durch die Mauer und verschwanden aus meinem Blickfeld.

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Das Kind von Severus Snape Teil 2.
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Das ist der zweite Teil meiner FF um Alexandra und ihr Leben in Hogwarts. Es ist nicht alles genau so wie in den Büchern.
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2013-09-07
402D
Harry Potter

Kommentare Seite 11 von 11
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bunny sonobe ( 54349 )
Abgeschickt vor 87 Tagen
Die Geschichte ist super. es wäre toll wenn es ein Flashback von der Begegnung mit voldemort beim trimagischen turnier gäbe.
Hanna ( 99301 )
Abgeschickt vor 158 Tagen
Warum geht die Geschichte nicht weiter? Ich finde sie so schön
νερό ( 17654 )
Abgeschickt vor 372 Tagen
Ich liebe diese Geschichte!!!!!!!!!!!!!!!!!!❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤ ❤❤❤❤❤❤❤❤
Snape und Fred, zwei meiner Lieblings Charakter! Schreib unbedingt weitere FF's! Du machst das super!
Emsonie ( 99343 )
Abgeschickt vor 388 Tagen
Hey @Lexi1995 . Ich würde (mit deiner Erlaubnis) diese FF auf Wattpad veröffentlichen. Ich will aber keine Rechte verletzen. Deswegen frage ich jetzt: Darf ich die Geschichte auf Wattpad veröffentlichen? Diese FF ist mega hammer geil und ich möchte sie einfach noch mehr Menschen zeigen! LG Emsonie
Marie Snape ( 17928 )
Abgeschickt vor 434 Tagen
Omg Omg Omg!!!!!😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍Das ist die beste Ff die ich seit langem gelesen habe!😄😄😄😄😄😄😄😄😐Meinen Respekt!Die ist sowas von genial!😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍💖💖💖💖💖💖💖💓💓💓💓💓💓💓💓❤❤❤❤❤💚💚💚 💛💛💛💜💜💜💕💕💗💗💞💞💝💝👍👍👍👍👍
Siss(i) ( 57236 )
Abgeschickt vor 482 Tagen
Die Ff ist sooooo toll!!!!!!!!!!!!!=)💖
Blackheart ( 36417 )
Abgeschickt vor 484 Tagen
Oh mein Gott !!!!!! Das ist die BESTE Ff die ich je gelesen habe❤💗
CedricDiggorys�� ( 39410 )
Abgeschickt vor 490 Tagen
Warum hat sie sich von Draco getrennt? Das ist [BEEP]
Emsonie ( 50246 )
Abgeschickt vor 492 Tagen
Hey, Lexi1995! Kennst du Wattpad? Ich würde mit deiner Erlaubnis diese Geschichte dort veröffentlichen. Ich schreibe auch dazu dass sie nicht mir gehört. Ich finde diese Geschichte aber einfach nur so toll dass ich finde es sollten mehr Leute sehen dass es diese Geschichte gibt. Ich würde mich freuen wenn du ja sagst. Aber wenn du es nicht willst kann ich es verstehen!
Anja Dragongirl ( 96325 )
Abgeschickt vor 512 Tagen
Manno-.-
warum mußte sie draco verlassen wahr doch voll süß zusammen :, (
Mensch nie lässt einer mal die Hauptperson mit dem jungen/Mädchen zusammen das ich mag :'( ↓.↓ ○.○ :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :-( :-( :-( :-( :'( :'( :'( :'( :'( :O :'( :'( :O :O :-( :O :O
Bella ( 30257 )
Abgeschickt vor 512 Tagen
Ich war mal wieder auf der Suche nach einer neuen
FF die ich lesen konnte, als ich diese hier entdeckte.
Allein der Name sprach mich schon total an, und als
Ich schließlich anfing zu lesen, da konnte ich gar nicht
Mehr auf hören(im übrigen hab ich um 10Uhr abends angefangen zu zu lesen, u da es so spannend war bis 3Uhr morgens durchgelesen und am nächsten Tag war Schule) . An jeder spannenden Stelle war ich ganz
Hibbelig, an jeder romantischen ganz entspant und an
Jeder traurigen ganz gerührt.
Die Story ist wirklich packend und total gut umschriebenen!
OHNE JEDEN ZWEIFEL ODER UNTERTREIBUNG DIE
BESTE FF DIE ICH JE GELESEN HAB!!!!!!☺☺
Beccor ( 24828 )
Abgeschickt vor 515 Tagen
Soo coool. Meine Lieblings FF
Shia ( 26751 )
Abgeschickt vor 557 Tagen
@Emsonie
Hatte Lexi nicht nichmal Geburtstag oder so und ist jetzt 15? Ich glaub das wurde in einem vorherigen Teil mal kurz erwähnt!
Emsonie ( 63654 )
Abgeschickt vor 561 Tagen
Sehr ,sehr ,sehr schöne FF schade nur das sie nicht weiter geht aber das kommt ein bisschen schlecht rüber dass lexi schon das erste mal mit 14 hat ☺
S.S. ( 77700 )
Abgeschickt vor 585 Tagen
Eigentlich gut, aber ich finde es sind ein bisschen viele
Rechtschreibfehler und ich finde Lexi ein bisschen
kindisch. Sonst gut 👍
Marie ( 75471 )
Abgeschickt vor 611 Tagen
Top FF♥
Aber eine Frage/Anmerkung:
Harry Ron Hermine und Lexi sind in der 1 Klasse. Da dürfen sie doch noch nicht nach Hogsmead oder? Ich dachte erst in der 3 Klasse
MiaMaria ( 66793 )
Abgeschickt vor 619 Tagen
Schreib jetzt mal weiter! Ich wart schon eeewig! Denn deine FF ist echt gut!!‼❗❗❕❕
schnuffel ( 46399 )
Abgeschickt vor 640 Tagen
Echt schade das hier nicht weiter geschrieben wird an der "Geschichte". :'(
yolo ( 50431 )
Abgeschickt vor 691 Tagen
Bevor du rum merkst, Ariana, schreib eine bessere FF!!
ICH ♡♡♡ DIESE FF...
... MACH WEITER SO
Kimberly ( 85080 )
Abgeschickt vor 749 Tagen
Klar komm ich morgen zu dir.Countdown: In zwei Wochen sind wir schon auf Malle(Mallorca)!!!! Freu mich schon sooooooooooo mit dir die Ferien zu verbringen! Bus morgen und ich hab dich auch soooooo lieb Kimi
PS: Whatsapp in 5 Minuten!!!!!! Muss dir was über Nicolas sagen!!! :-D