Das Kind von Severus Snape.

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8 Kapitel - 6.493 Wörter - Erstellt von: Lexi1995 - Aktualisiert am: 2013-09-15 - Entwickelt am: - 24.878 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

In dieser FF geht es um Alexandra und ihr Leben in Hogwarts.

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    Geburtstag. Alexandras Sicht: Mein Wecker riss mich aus meinem Traum. Langsam wurde ich wach und schaltete den Wecker aus. Hatte ich den nicht gestern
    Geburtstag.
    Alexandras Sicht:
    Mein Wecker riss mich aus meinem Traum. Langsam wurde ich wach und schaltete den Wecker aus. Hatte ich den nicht gestern Abend ausgeschaltet? Naja, jetzt war es sowieso zu spät, denn ich war hell wach und setzte mich in meinem Bett auf. Die Sonne schien durch das Fenster direkt in mein Gesicht und genervt stand ich auf. Langsam tappte ich durch mein Zimmer und blieb vor dem Kalender stehen der an der grün gestrichenen Wand hing. Sofort hellte sich meine Laune, denn heute hatte ich Geburtstag! Endlich ich hatte schon die Tage und Wochen gezählt bis es endlich so weit war. Aber komischer weise fühlte ich mich ganz normal. Es war ja eigentlich auch ein ganz normaler Tag, nur das heute eben mein Geburtstag war. Ich hörte meine Mutter unten in der Küche rumwuseln, deshalb zog ich mich schnell an und rannte die Treppe runter. Unten im Wohnzimmer roch es nach Kuchen und Waffeln. Mum hatte also meinen Geburtstag nicht vergessen. Das tat sie nämlich gerne, aber sie musste auch viel arbeiten also war ich ihr nicht böse. Ich ging um die Ecke und war schon in der Küche in der Mum gerade einen Kuchen aus dem Backofen nahm. Als sie mich bemerkte fing sie an zu lächeln und kam auf mich zu und umarmte mich ganz fest. „Alles Gute zum Geburtstag mein Engel. Dein Kuchen ist gerade fertig geworden, aber wie kommt es das du schon so früh auf bist Schatz?“, sagte meine Mutter und strahlte mich weiter an. Wahrscheinlich war sie froh das sie dieses Jahr meinen Geburtstag nicht vergessen hatte. Ich lächelte sie an und meinte: „Ich habe vergessen meinen Wecker aus zu schalten und der hat mich dann eben geweckt. Was hast du denn für einen Kuchen gebacken? Es riecht super lecker.“ Meine Mutter grinste. „Ich habe dir deinen Lieblingskuchen gebacken und ich hoffe das er auch etwas geworden ist. Du weißt ja wie ich mich beim Kochen anstelle. Dann wird es beim Backen auch nicht besser sein.“ Stimmt, Mum war eine fürchterliche Köchin. Deswegen kochte ich auch meistens oder wir bestellten etwas. Grinsend ging ich um sie herum und betrachtete den Kuchen. Mein absoluter Lieblings Zitronenkuchen stand vor mir und ich sah meine Mutter an. „Also von nahem sieht er schon verdammt gut aus. Fehlt nur noch die Glasur“, sagte ich und suchte die Schüssel mit der weißen flüssigen Glasur. Ich fand sie auch recht schnell und fing an meinen Geburtstagskuchen ein zu pinseln. Als ich fertig war nahm ich den Kuchen und stellte ihn in den Kühlschrank. Das würde jetzt noch eine Weile dauern, aber das machte nichts. Mum holte die Waffeln und ich fiel über sie her. Sie waren super lecker, doch nach drei Waffeln mit Sirup war ich voll. Lächelnd stellte ich die Teller in das Waschbecken und drehte mich um, als ich ein Klopfen an der Fensterscheibe hörte. Neugierig machte ich es auf und eine Eule mit einem Brief kam auf meine Schulter geflogen. Ich nahm ihr den Brief ab und öffnete ihn. Deshalb sah ich auch nicht das erschrockene Gesicht meiner Mutter die starr auf ihrem Stuhl sitzen blieb. Die Eule flog weg und ich las den Brief:

    Sehr geehrte Miss. Coulson
    wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie an der Hogwarts – Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen sind. Beigelegt finden Sie eine Liste aller benötigten Bücher und Ausrüstungsgegenstände. Das Schuljahr beginnt am 01. September. Wir erwarten Ihre Eule spätestens am 31. Julie.

    Mit Freundlichen Grüßen

    Minerva McGonagall Stellvertretende Schulleiterin

    Ich ließ den Brief sinken und starrte meine Mutter an die ganz bleich im Gesicht war. „Mum, was soll dieser Brief? Hexerei? Zauberei? Das gibt es doch alles nur in Büchern!“, fragte ich sie verstörte und blickte auf die Eule die sich auf meinen Stuhl nieder gelassen hatte. Meine Mutter fing mit zitternder Stimme an zu sprechen: „Hexerei und Zauberei gibt es wirklich. All die Jahre hatte ich gehofft das dieser Brief nicht kommt, doch jetzt muss ich es dir ja erzählen. Ich bin eine Hexe und dein Vater...“ Ich unterbrach sie: „Mein Vater? Was hat der mit dieser ganzen Sache zu tun?“ Meine Mutter starrte mich jetzt böse an. „Jetzt lass mich doch mal ausreden Alexandra! Dein Vater ist auch ein Zauberer. Du konntest nur magisches Blut in dir haben, doch ich hatte immer gehofft das es nicht so ist!“ Meine Mutter schrie jetzt fast und sie nannte mich nur mit vollem Namen wenn sie wütend war. Jetzt erkannte ich das meine Mutter die Wahrheit sagte denn sie sah niedergeschlagen und ängstlich aus. „Wenn mein Vater noch lebt, warum ist er dann nicht hier?“, fragte ich sie und sah sie an. Mum seufzte und sagte: „Dein Vater und ich haben uns getrennt bevor ich ihm sagen konnte das ich mit dir Schwanger war. Es tut mir so Leid das du das alles so erfahren musst, mein kleiner geliebter Engel.“ Sie fing an zu weinen und ich konnte nicht dabei zu sehen. Also ging ich zu ihr und umarmte sie. „Ist schon gut Mum. Ich hab dich immer noch ganz doll lieb und das wird auch immer so bleiben. Wann können wir meine Schulsachen holen?“, fragte ich sie und grinste sie an. Mum fing auch an zu lächeln und meinte: „Sofort wenn du willst. Ich räume nur schnell alles weg und dann können wir auch schon in die Winkelgasse.“ Freudestrahlend hüpfte ich in der Küche rum. „Ich geh noch schnell meine Haare kämmen, ja? Bin gleich wieder da“, rief ich und rannte die Treppe hoch ins Badezimmer.

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    Die Winkelgasse.Jennas Sicht (Lexis Mutter): Jetzt war es also doch passiert. Meine kleine Lexi hat den Brief bekommen und ich musste ihr alles erzäh
    Die Winkelgasse.
    Jennas Sicht (Lexis Mutter):
    Jetzt war es also doch passiert. Meine kleine Lexi hat den Brief bekommen und ich musste ihr alles erzählen. Doch sie nahm das alles sehr gut auf und fragte mich auch sofort wann wir in die Winkelgasse könnten. Man konnte sie wirklich nie einschätzen, aber das war eine der Sachen die ich an ihr so liebte. Schnell hatte ich das Geschirr in die Spüle gelegt und mir meine Schuhe angezogen. Lexi kam schon die Treppe runter gerannt und ihre schwarzen Locken hüpften bei jedem Schritt. Sie erinnerte mich in letzter Zeit so sehr an Severus. Was auch kein Wunder war, denn mit jedem Tag der verging sah sie ihm immer mehr wie sein Spiegelbild aus. Nur die Locken hatte sie von mir, und vielleicht die Nase. Ihre Augen waren ein so dunkles braun, das man dachte das sie schwarz waren. Meine Tochter grinste und zog ihre Schuhe an. „Können wir jetzt los?“, fragte sie mich und hüpfte auf und ab. Ihre Haare taten es ihr gleich. Lächelnd strich ich ihr eine schwarze Strähne hinter ihr Ohr und nickte. Freudig hüpfte sie raus und summte dabei das Schlaflied das ich ihr immer vor sang wenn sie nicht einschlafen konnte. Wir liefen neben einander auf dem Gehweg, und waren nach kurzer Zeit vor dem Tropfenden Kessel. Lexi betrachtete die Tür skeptisch und ich grinste. „Wir müssen nur hier durch und sind dann in der Winkelgasse“, erklärte ich ihr und öffnete die Tür. Drinnen war es nicht besonders Hell, doch ich sah die Bar und Tom direkt dahinter, wie immer mit einem Handtuch in der Hand. Als er mich sah rief er freudig: „Jenna! Wie lange ist es her das du hier warst? 11 Jahre? Oder mehr?“ Dann sah er Lexi neben mir die sich an an mich gedrückt hatte. Anscheinend hatte sie ein wenig Angst, aber das war schon immer so gewesen das sie vor fremden Angst hatte. Lächelnd blickte ich zu Tom. „Hallo Tom! Ja es ist wirklich lange her. Etwas länger als 11 Jahre“, sagte ich und ging zu ihm. Lexi klammerte sich weiter an mich und sah Tom an der gerade zu mir kam und mich umarmte. Dann bückte er sich leicht um mit Lexi auf einer Augenhöhe zu sein. „Das ist dann also deine Tochter. Jenna, Jenna. Sie sieht ihrem Vater immer ähnlicher. Wie heißt du denn kleine?“, fragte er meine Tochter und lächelte sie an. Zaghaft erwiderte sie sein Lächeln und stellte sich vor: „Ich bin Alexandra. Sie können mich aber Lexi nennen. Ist kürzer.“ Lächelnd blickte ich auf meine Tochter und strich ihr über die Wange. „ Freut mich sehr Eure Bekanntschaft zu machen, Madam“, sagte Tom mit geschwollener Stimme und verbeugte sich. Lexi fing an zu lachen und meinte: „Die Freude ist ganz meinerseits.“ De zwei verstanden sich anscheinend prächtig doch musste ich sie unterbrechen: „Tom, wir müssen jetzt leider weiter. Lexi muss noch ihre Schulsachen besorgen und wir wollen ihren Geburtstag noch ein wenig hier feiern.“ Ich beugte mich zu Tom und flüsterte ihm ins Ohr: „Ich will ihr eine Eule oder Katze holen. Aber bitte erzähl ihr nichts.“ Tom grinste und nickte. „Wir sehen uns jetzt bestimmt öfters, nicht wahr Jenna? Und Lexi, es war mir eine Freude dich kennen zu lernen. Wir sehen uns bestimmt bald wieder“, sagte Tom und lächelte meinen kleinen Engel an. Meine Tochter erwiderte es und umarmte ihn kurz. „Sie sind echt nett Tom. Hoffentlich lässt mich Mum öfter her kommen“, sagte Lexi und grinste mich an. Kopfschüttelnd nahm ich ihre Hand und ging mit ihr zur Hintertür. Als wir vor der Mauer standen schaute sie mich irritiert an, aber ich lächelte nur und zog meinen Zauberstab und tippte auf die Steine. Wie lange hatte ich keinen Zauberstab mehr angefasst? Die Wand riss mich auf meinen Gedanken, da sie sich öffnete und meine Tochter schnappte nach Luft. Ich lächelte sie an und sagte: „Willkommen in der Winkelgasse mein Engel.“

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    Bei Gringotts.Alexandras Sicht:Aufgeregt lief ich von einem Schaufenster zum anderen. Meine Mutter zog ich dabei hinter mir her. Sie lachte und meinte
    Bei Gringotts.
    Alexandras Sicht:
    Aufgeregt lief ich von einem Schaufenster zum anderen. Meine Mutter zog ich dabei hinter mir her. Sie lachte und meinte: „Jetzt zieh doch nicht so! Wir haben den ganzen Tag zeit!“ Ich aber ignorierte sie und blieb an einem Schaufenster stehen. Hier gab es so viele tolle Sachen, die ich aber alle nicht kannte. Mum sah mich an und lächelte. „Wenn wir deine Schulsachen kaufen wollen, müssen wir erst einmal Geld holen“, sagte sie und ich nickte. „Bezahlt man hier nicht mit Pfund? Haben die Zauberer und Hexen anderes Geld?“, fragte ich begeistert und meine Mum nickte. „Ja sie haben anderes Geld. Wir müssen dort hin“, sagte sie und zeigte auf ein weißes, sehr schiefes Gebäude. „Das ist Gringotts die Zauberer Bank. Sie ist die sicherste auf der ganzen Welt.“ Sie nahm mich an der Hand und zusammen gingen wir zu dem weißen Gebäude. Als wir in der großen Halle angekommen waren, blieb ich erschrocken stehen. Hier liefen überall kleine Männer rum. „Mum? Sind das.... Sind das Kobolde?“, fragte ich sie mit zittriger Stimme. Mum nickte und zog mich sanft weiter. Vor einem großen Tisch blieben wir stehen und sie räusperte sich. Der Kobold blickte auf und schien überrascht. Mit einer komischen Stimme sagte er: „Jenna? Ich hätte nicht gedacht dich hier wieder zu sehen. Was sehe ich da? Ein Kind hast du auch.“ Meine Mutter sagte mit fester Stimme: „Ich würde gerne in mein Verlies.“ Sie gab dem Kobold einen goldenen Schlüssel und dieser nickte nur. Ein anderer Kobold kam angerannt und befahl uns ihm zu folgen. Wir taten es und fuhren mit einer 'Bahn' zu unserem Verlies. Der Kobold öffnete uns die Tür und vor mir glitzerte und funkelte es nur. Mir viel der Mund auf und Mum kicherte leise. „Das ist unser Geld. Ich habe es gespart um dir ein schönes Leben zu ermöglichen. M uns ein schönes Leben zu ermöglichen“, sagte Mum und ich konnte nur nicken. Sie ging in das Verlies und nahm sich Geld von einem großen Haufen, der nicht der einzige in diesem Raum war. Sie ließ das Geld in einen Beutel fallen und meinte: „Jetzt können wir deine Schulsachen besorgen.“ Gemeinsam gingen wir aus der Bank und Mum drehte sich zu mir. „Wohin willst du als erstes?“, fragte sie mich und ehrlich gesagt musste ich nicht lange überlegen. „Könnten wir meinen Zauberstab holen?“, fragte ich sie und sie nickte lächelnd. Also gingen wir zu Ollivanders.

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    Ollivanders, Flourish & Blotts Alexandras Sicht:Mum und ich kamen vor dem Zauberstab Laden zum stehen. „Geh du doch schon einmal rein. Ich muss noch
    Ollivanders, Flourish & Blotts
    Alexandras Sicht:
    Mum und ich kamen vor dem Zauberstab Laden zum stehen. „Geh du doch schon einmal rein. Ich muss noch etwas besorgen. Aber keine Angst, Ollivander ist ein sehr netter Mann“, sagte meine Mutter und ich nickte. Sie lächelte mich an und ging dann den Steinweg entlang zu einem anderen Laden. Ich jedoch öffnete die Tür und sofort fühlte ich mich wohl. Leise schloss ich die Tür hinter mir, nur eine kleine Glocke klingelte fröhlich. Ich schaute mich m. Überall waren Regale vom Boden bis zur Decke, und in denen waren sehr viele Schachteln. Von Schwarz bis dunkel Rot gab es alle Farben. Ich räusperte mich. „Ähm.. Hallo?“, rief ich und ein älterer Mann kam zwischen zwei großen Regalen hervor. Als er mich erblickte legte sich ein freundliches Lächeln auf seine Lippen. „Ah! Miss Coulson! Ich habe mich schon gefragt wann Sie hier erscheinen würden. Dann wollen wir mal Maß nehmen und den richtigen Stab finden“, sagte Ollivander und nahm Maß von mir. Er überlegte kurz und ging dann zu einem der vielen Regale und zog eine Schachtel raus. Mit dieser kam er zu mir und öffnete sie. Darin lag ein wunderschöner brauner Zauberstab. Vorsichtig holte ich ihn raus. „Sie müssen ihn schwingen“, sagte Mister Ollivander freundlich und ich tat wie er gesagt hatte. Doch dabei ging eine Vase kaputt. „Tut mir Leid!“, rief ich, doch der alte Mann lachte nur. „Das ist doch nicht Schlimm. Aber das ist wohl der falsche.“ Er nahm mir den Stab wieder ab und brachte ihn zurück. Dann kam er nach einer Weile mit einem neuen zurück. „Probieren Sie den hier mal“, sagte er und gab mir den Zauberstab. Sofort fing er an warm zu werden und Mister Ollivander nickte zufrieden. „Wusste ich es doch. Kirschholz, mit einem Kern aus Drachenherzfaser. 11 einhalb Zoll lang“, erklärte er mir und ich verstand nicht einmal die Hälfte. Trotzdem lächelte ich ihn an und nickte. In diesem Augenblick kam meine Mutter mit einem Käfig in der Hand rein und rief: „Alles Gute zum Geburtstag!“ Mister Ollivander gratulierte mir und erzählte meiner Mutter das ich einen Zauberstab hatte. Doch ich hatte nur Augen für das Tier in diesem Käfig. Es war eine wunderschöne Eule, die ganz schwarz war. Sie hatte blaue Augen und schaute mich an. „Mum? Ist die für mich?“, fragte ich leise und meine Mum nickte. „Gefällt sie dir?“, fragte sie mich und ich nickte überglücklich. Sie lächelte erleichtert. „Ich will sie Shadow nennen. Weil sie so schwarz wie der Schatten ist“, sagte ich und meine Eule schuhute freudig. Lächelnd nahm ich den Käfig und bedankte mich bei Ollivander. Der nickte und lächelte mich wieder freundlich an. Mum und ich gingen raus auf die Straße. „Jetzt müssen wir nur noch deine Schulbücher kaufen. Deine Umhänge habe ich schon“, sagte meine Mutter und ich nickte. Zusammen mit meiner Eule gingen wir zu Flourish & Blotts. Dort waren sehr viele Kinder mit ihren Eltern. Anscheinend Schüler von Hogwarts. Mum nahm mir den Käfig ab damit ich meine Bücher holen konnte. Als ich gerade ein Buch aus dem Regal nehmen wollte wurde ich leicht angestoßen. „Oh! Das tut mir Leid! Ich hab dich nicht gesehen“, entschuldigte sich eine Mädchen Stimme. Lächelnd schüttelte ich den Kopf. „Ist doch nicht Schlimm. Kann doch jedem passieren. Ich bin Alexandra, aber nur Lexi, ja?“, stellte ich mich vor und das Mädchen mit den braunen Locken erwiderte mein Lächeln. „Ich bin Hermine. Gehst du auch dieses Jahr zum ersten Mal nach Hogwarts?“, fragt sie mich und ich nickte. „Ja. Ich wollte gerade meine Schulbücher holen. Meine Mum wartet da vorne auf mich“, sagte ich und deutete zu Mum. Erst jetzt bemerkte ich, das ein Mann mit weiß blonden Haaren vor ihr stand.
    Jennas Sicht:
    Lexi war gerade gegangen um ihre Bücher zu holen. Kaum war ich alleine blickte ich mich um. Wie lange war es her das ich hier war? Sehr lange. Als ich mich wieder in die Richtung drehte in die meine Tochter verschwunden war, stolperte ich überrascht zurück. Vor mir stand kein anderer als Lucius Malfoy. Super. Dieser grinste mich an und meinte: „Jenna. Ich hätte dich eigentlich nicht hier erwartet. Hattest du das Zaubern nicht aufgegeben?“ Ich sah ihn an und knurrte: „Und wenn es so wäre, würde ich es dir nicht sagen. Was willst du von mir Malfoy?“ Lucius zog scheinbar überrascht eine Augenbraue hoch. „Warum denn so unfreundlich Jenna? Ich habe dir nie etwas getan. Und was ich von dir will? Nichts. Ich bin lediglich hier um mit meinem Sohn seine Schulbücher zu besorgen“, sagte Malfoy und grinste verschlagen. Hoffentlich kam Lexi jetzt nicht wieder zurück. Doch meine Hoffnung wurde zerstört, denn sie kam mit einem braunhaarigen Mädchen zu mir. „Mum? Was ist los?“, fragte sie mich besorgt als sie meinen Gesichtsausdruck sah. Schnell schüttelte ich den Kopf und wollte schon etwas sagen, doch Lucius kam mir zuvor. „Du hast eine Tochter? Das hätte ich nicht von dir erwartet. Aber warte einen Augenblick. Sie sieht genauso aus wie ein gewisser Mann den ich aus meiner Schulzeit kenne. Sie ist sein genaues Ebenbild. Nur die Nase nicht. Wie heißt du denn kleine?“, fragte dieser Schleimbeutel meine Tochter. „Erstens: Was wollen sie von meiner Mum? Zweitens: Ich bin nicht klein. Und drittens: Warum sollte ich Ihnen meinen Namen sagen?“, fragte meine kleine Lexi aufgebracht und ich musste schmunzeln. „Tja Malfoy, da hast du wohl etwas falsches gesagt“, meinte ich und legte einen Arm um die Schultern meiner Tochter. Das Mädchen neben ihr grinste schadenfroh und Lexi fing an zu lachen als sie Malfoys Gesicht sah.
    Alexandras Sicht:
    Was wollte dieser aufgeblasene Windbeutel eigentlich von meiner Mutter? Der war ja widerlich so wie er aufgeplustert da stand. Mum grinste und ich fing an zu Lachen. Hermine nach kurzer Zeit auch und Lucius drehte sich um und ging weg. War auch besser so. Ich sah zu Mum hoch und stellte ihr meine neue Freundin vor: Mum? Das ist Hermine. Sie geht dieses Jahr auch nach Hogwarts.“ Meine Mutter lächelte glücklich. Anscheinend war sie froh das ich schon eine neue Freundin gefunden hatte. „Hallo Hermine. Schön das meine Tochter schon eine Freundin gefunden hat. Hast du auch alle Bücher Engel?“, fragte sie mich dann und ich nickte. Wir gingen vor an die Kasse und bezahlten alles. „Wir sehen uns dann am Bahnhof?“, fragte ich meine neue Freundin und diese nickte grinsend. „Ja, ich muss dann auch mal wieder zu meinen Eltern. Bis dann“, sagte sie und umarmte mich. Mum und ich gingen schwer bepackt zurück durch die Steinwand und waren nach einer halben Stunde zu Hause.

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    Tag der Abreise.Alexandras Sicht:Heute war es soweit. Endlich würde ich nach Hogwarts fahren. Ich war schon total aufgeregt und daher auch schon ziem
    Tag der Abreise.
    Alexandras Sicht:
    Heute war es soweit. Endlich würde ich nach Hogwarts fahren. Ich war schon total aufgeregt und daher auch schon ziemlich früh wach. Deshalb ging ich runter und machte Frühstück. Meine Eule Shadow saß auf einer Stuhllehne und schaute mir dabei zu. Manchmal gab ich ihr ein Stück Keks, das sie dann auch ziemlich schnell aß. Mum kam nach einiger Zeit runter in die Küche, war aber nicht wirklich überrascht das ich schon wach war. „Guten Morgen du Frühaufsteherin. Schon aufgeregt?“, fragte sie mich und gab mir einen Kuss auf den Kopf. Dann setzte sie sich hin und aß ihr Toastbrot. Ich nickte lächelnd und aß ebenfalls mein Nutellabrot. Als ich fertig war, hatten wir nicht mehr viel Zeit um zum Bahnhof zu kommen. Aufgeregt stand ich vor der Mauer durch die ich laufen musste. Ich schob meinen Gepäckwagen vor mir her und war nach kurzer Zeit durch die Mauer gelaufen. Vor mir stand die Rote Eisenbahn die uns alle nach Hogwarts bringen sollte. „Lexi! Hier bin ich!“, hörte ich dann Hermine schreien. Sie kam auf mich zu gerannt und wir umarmten uns fest. „Hallo Hermine. Ich hab dich echt vermisst. Obwohl es nur eine Woche war“, sagte ich und grinste. Hermine grinste ebenfalls und zog mich zum Zug. Meinen Koffer wuchteten wir gemeinsam rein und ich ging noch einmal zu meiner Mutter. Sie sah aus als würde sie gleich weinen, also nahm ich sie in den Arm. Mum drückte mich fest an sich und ließ mich dann los. „Hab viel Spaß Engel. Und sei schön fleißig. Ich bin so unsagbar stolz auf dich“, sagte Mum und strich mir über die Wange. Lächelnd nickte ich und gab ihr schnell einen Kuss, denn der Schaffner pfiff. „Ich werde dir schreiben! Ich hab ja jetzt eine Eule“, rief ich ihr aus dem Fenster zu. Mum nickte und winkte mir so lange bis sie mich nicht mehr sehen konnte. Zusammen mit Hermine suchten wir ein Abteil, doch es waren alle voll, also setzten wir uns zu einem Jungen der sich als Neville vorstellte. Wir unterhielten uns, doch dann verschwand seine Kröte und wir halfen ihm beim Suchen. Hermine mit Neville in die eine Richtung und ich alleine in die andere. Ich fragte in jedem Abteil nach, doch keiner hatte die Kröte gesehen. Als ich eine Abteiltür öffnete saßen dort ein schwarz haariger Junge und ein rot haariger. Sie schienen überrascht doch ich fragte sie: „Habt ihr eine Kröte gesehen? Ein Junge hat sie verloren.“ Die zwei schüttelten mit dem Kopf und ich nickte. Womöglich war sie aus einem der Fenster gesprungen oder so. „Wie heißt du?“, fragte ich der schwarz haarige Junge. „Ich bin Alexandra, aber bitte nur Lexi. Ist kürzer. Und du bist Harry Potter. Meine Mum hat mir von dir erzählt. Und du bist Ron Weasley. Meine Mum hat auch von eurer Familie erzählt“, sagte ich und grinste über ihre Gesichtsausdrücke. „Ich muss dann auch mal wieder zurück. War aber nett euch kennen gelernt zu haben“, verabschiedete ich mich von den zwei und sie winkten mir. Hermine saß mit Neville schon wieder in unserem Abteil und hatten seine Kröte. „Ihr habt sie dann also doch noch gefunden. Unterwegs hab ich Harry Potter und Ron Weasley kennen gelernt“, erzählte ich und Hermine fielen fast die Augen aus dem Kopf. Darüber lachte ich ein wenig und dann waren wir ach schon in Hogsmead. Ein Riese rief: „Erstklässer zu mir!“ Also lief ich mit Hermine und Neville zu ihm. Dort angekommen standen schon Harry und Ron und ich grinste nur. Die beiden grinsten zurück. Wir fuhren mit Booten über den See und mussten dann vor einer großen Flügeltür warten. Dann kam eine streng wirkende Dame. Als sie mich sah lächelte sie kurz und Harry starrte mich an. Ich konnte nur mit den Schultern zucken. Sie führte uns in die Große Halle.

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    Die Große Halle.Snapes Sicht:Und wieder einmal fing ein neues Schuljahr an. Die neuen Erstklässer kamen mit Minerva in die Halle gelaufen. Von weite
    Die Große Halle.
    Snapes Sicht:
    Und wieder einmal fing ein neues Schuljahr an. Die neuen Erstklässer kamen mit Minerva in die Halle gelaufen. Von weitem sah ich Potter mit Weasley die sich blendend unterhielten. Es war eigentlich so wie jedes Jahr. Die neuen würden den Hut auf bekommen und in ihre Häuser eingeteilt werden. Doch es sollte nicht so kommen. Etwas weiter hinten lief ein Mädchen neben einem anderen Mädchen mit braunen Haaren. Sie erzählte anscheinend etwas über die magische Decke, denn das andere Mädchen mit den langen, gelockten schwarzen Haaren hatte den Kopf in den Nacken gelegt und nickte ab und zu. Doch als sie dann in Richtung Lehrertisch schaute stockte mir der Atem. Sie sah aus wie ich. Naja nicht genau wie ich, aber schon sehr ähnlich. Ich sah zu Dumbeldore der mir lächelnd zu nickte. Zuerst wusste ich nicht was diese Geste bedeuten sollte. Doch dann beugte sich Minerva kurz zu mir und flüsterte: „Ihre Tochter.“ Meine Tochter? Ich hatte keine Tochter. Doch als dieses Mädchen sich umsah und ihr Blick an mir hängen blieb, konnte ich es nicht abstreiten. Sie musste mein Kind sein, denn sie hatte genau meine Augenfarbe. Ihr Gesicht hatten die selben Züge wie meines, nur ihre Nase war anders. Meine Kollegin las die Namen vor und ich wartete bis das Mädchen dran kam. Lange musste ich nicht warten. „Alexandra Coulson!“, rief Minerva und sie lief zögernd zu dem Stuhl auf den sie sich nieder lies. Der Hut wurde ihr aufgesetzt nur war er etwas zu groß und rutschte ihr in die Stirn. Ein leichtes Lächeln legte sich auf meine Lippen und die Lehrer sahen mich entgeistert an. Ich Lächelte auch kaum, aber jetzt konnte ich nicht anders. Der Hut redete eine ganze Weile, und sie schien immer verunsicherter zu sein. Was tat der alte Hut nur? Sollte sie jetzt schon Angst vor Hogwarts haben? Doch dann schrie er: „GRYFFINDOR!“, und Alexandra hüpfte schnell an den laut applaudierenden Tisch und setzte sich neben Potter und Granger. Dumbledore schien zufrieden zu sein denn er lächelte meine Tochter an die gerade zu ihm sah. Sie lächelte zurück und konzentrierte sich wieder auf ihren Teller. Ich tat es ihr dann gleich und aß meinen Teller leer.
    Alexandras Sicht:
    Ich hatte riesige Angst als Professor McGonagall meinen Namen aufrief. Der sprechende Hut wurde mir aufgesetzt und ich hörte sofort eine Stimme in meinem Kopf: „Ahh, Alexandra Coulson. Ich hatte gehofft das du heute kommst. Also, wo stecken wir dich rein? Ich sehe sehr viel Intelligenz bei dir, aber Ravenclaw wird es nicht sein. Freundlich bist du auch, aber auch Hufflepuff kommt nicht in Frage. Du bist auch ziemlich listig und gerissen. Vielleicht Slytherin? Aber ich sehe auch sehr viel Mut in dir und Gryffindor käme auch in Frage. Wo willst du hin? Slytherin oder Gryffindor?“ Unruhig sah ich zu den zwei Tischen. Die grünen und die roten. „Ich habe keine Ahnung. Sag du doch einfach wo ich hin soll. Ich konnte noch nie Entscheidungen treffen“, dachte ich und sah zu Harry und Hermine die mit Ron schon am Gryffindor Tisch saßen. „Das musst du schon selbst tun. Slytherin oder Gryffindor? In Gryffindor sind deine Freunde, doch in Slytherin würdest du neue finden“, sagte der sprechende Hut. „Dann will ich nach Gryffindor“, dachte ich und hoffte das es so sein wird. „GRYFFINDOR!“, schrie der Hut in die Halle und der rote Tisch fing laut an zu applaudieren. Ich nahm mir den Hut ab und hüpfte glücklich zu Hermine die mir Platz machte. „Bin ich froh das du hier bist! Du sahst da ganz schön lange“, meinte Hermine und grinste mich an. Ich grinste zurück und tat mir Essen auf den Teller. Als ich zum Lehrertisch hoch sah lächelte mir der Schulleiter zu und ich lächelte zurück. Ich mochte ihn, er schien nett zu sein. Nach dem Essen ging ich mit Hermine, Harry und Ron hoch in unseren Gemeinschaftsraum. Wir redeten noch ein wenig, dann ging ich mit Hermine in unser Zimmer. In diesem waren noch andere die wir begrüßten. Ich ließ mich auf das freie Bett am Fenster fallen, denn daneben standen mein Koffer und der Käfig mit meiner Eule. Hermine wünschte ich noch eine gute Nacht und legte mich dann auch ins Bett. Nach nicht einmal zehn Minuten war ich eingeschlafen.

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    Erster Unterrichts Tag. Alexandras Sicht: Ich wurde von Hermine geweckt die schon angezogen war. „Hab ich verschlafen?“, fragte ich noch im Halbsc
    Erster Unterrichts Tag.
    Alexandras Sicht:
    Ich wurde von Hermine geweckt die schon angezogen war. „Hab ich verschlafen?“, fragte ich noch im Halbschlaf. Doch meine Freundin schüttelte den Kopf. „Nein keine Angst. Ich war nur so früh wach. Komm steh auf und zieh dich an. Sonst gibt es kein Frühstück mehr“, sagte sie und grinste. Langsam schälte ich mich aus meiner Decke und streckte mich. Hermine saß auf ihrem Bett und hatte ein Buch auf ihrem Schoß. Kopf schüttelnd ging ich ins Bad und machte mich fertig. Keine 15 Minuten später stand ich fertig angezogen im Raum und fragte: „Weiß jemand welche Fächer wir heute haben?“ Ich hatte ganz vergessen auf den Stundenplan unten zu schauen. Lavender, ein Mädchen das auch bei uns im Schlafsaal schlief, schüttelte den Kopf. „Keine Ahnung. Ich hab vergessen drauf zu schauen.“ Hermine zuckte nur mit den Schultern. Parvati sagte aber: „Zuerst haben wir Verwandlung, nach der Pause haben wir dann Geschichte der Zauberei, dann wieder eine Pause. Danach haben wir Zauberkunst und Verteidigung gegen die dunklen Künste. Nach der nächsten Pause haben wir Zaubertränke und dann gibt's Abendessen.“ Sie hatte den ganzen Stundenplan für heute auswendig gelernt. „Wollen wir uns unseren Stundenplan abschreiben und ihn dann hier an die Tür hängen? Damit wir wissen was wir haben?“, fragte Lavender und wir alle nickten. Schnell packte ich meine Bücher zusammen und ging mit Hermine runter in die Große Halle. Dort saßen Harry und Ron bereits, doch neben Ron saßen noch zwei andere Rot haarige Jungen. Anscheinend seine Brüder. Ich ließ mich gegenüber von Ron fallen und Hermine setzte sich neben mich. Die vier Jungs sahen auf und ich murmelte verschlafen: „Morgen...“ Ich war auch einfach ein Morgenmuffel. Die vier lächelten uns zu und wünschten uns auch einen guten Morgen. Die Jungs neben Ron waren Zwillinge das hatte ich bemerkt. Sie sahen völlig identisch aus. Ich schob mein Essen hin und her. Irgendwie hatte ich keinen Hunger. „Komm schon Lexi. Ess wenigstens ein bisschen. Das nächste bekommst du erst in der Mittagspause“, meinte Harry und ich zuckte nur mit den Schultern.

    Snapes Sicht:
    Ich saß schon am Tisch als Alexandra in die Halle kam. Sie sah noch nicht richtig wach aus, doch die Granger zog sie hinter sich her und setzte sie auf eine Bank. Lustlos schob sie ihr Essen hin und her und ich sah wie Potter auf sie einredete. Doch Alexandra zuckte nur mit den Schultern und stützte ihren Kopf auf den Tisch. Hoffentlich war sie im Unterricht nicht mehr so müde. Ich überlegte welche Klassen ich heute hatte. Hatte ich vielleicht ihre Klasse? Ja heute hatte ich sie. Mal sehen ob sie Talent für Zaubertränke hat. Ihre Mutter war sehr gut gewesen. Apropos ihre Mutter. Mit ihr hatte ich auch noch ein Huhn zu rupfen.

    Lexis Sicht:
    4 Unterrichtsfächer hatte ich schon hinter mir. Und allesamt waren spannend gewesen. Professor Flitwick hatte mich sogar gelobt, das ich meine Feder so schnell zum schweben gebracht hatte. Darauf war ich besonders stolz. Hermine hat auch ein Lob bekommen. Sie war fast geplatzt vor Stolz und ich musste mir ein kichern verkneifen. Mein Frühstück hatte ich dann doch gegessen und das Mittagessen war sogar noch besser gewesen. Jetzt hatten wir Zaubertränke bei Professor Snape. Laut Rons Brüdern soll der ja ganz besonders Schlimm sein. Der Professor bevorzugte die Slytherins, aber die Gryffindors verabscheute er. Das konnte ja heiter werden. Zusammen mit Harry ging ich in die Kerker. Hermine war schon mit Ron vorgegangen. Der Raum in dem wir Zaubertränke hatten, war düster und überall standen unsere Kessel. Ich ließ mich neben Hermine nieder die ihr Buch schon aufgeschlagen hatte. Meines holte ich auch aus meiner Tasche und blätterte ein wenig darin rum. Der Professor kam dann auch endlich, und fing auch sofort mit dem Unterricht an. Schon mein erster Eindruck von ihm war nicht gerade der beste. Allein weil er Harry so in die Enge getrieben hatte. Er konnte doch nichts dafür das er bei Muggeln aufgewachsen war. Also sagte ich mit fester Stimme: „ Harry kann nichts dafür das er die Antworten nicht weiß. Nicht jeder wächst in einer Zaubererfamilie auf, Professor!“ Harry sah mich ungläubig aber auch dankbar an. Aber Professor Snape sah irgendwie überrascht aus. Und noch ein anderer Ausdruck lag in seinen Augen, den ich aber nicht genau benennen konnte. Und wo wir schon bei seinen Augen waren. Genau genommen sah ich in MEINE Augen. „Miss Coulson, Mr. Potter kann für sich selber sprechen und bedarf Ihre Hilfe nicht. Und man spricht nicht unaufgefordert im Unterricht. Haben Sie mich verstanden?“, fragte Snape mich. Ich nickte und starrte ihn wütend an. Er drehte sich um und fuhr mit dem Unterricht fort. Harry beugte sich leicht zu mir und flüsterte: „Danke das du mir Helfen wolltest Lexi.“ Lächelnd nickte ich. Der Professor sagt wir sollten einen Zaubertrank aus dem Buch brauen. Das würde ja was werden. Mein erster Zaubertrank. Ich fing an die Zutaten zu schneiden und war kurz nach Hermine fertig. Dann war die Stunde auch schon vorbei und wir flüchteten aus diesem dunklen Raum.

    8
    Snapes Sicht:
    Der erste Schultag war vorbei und es herrschte Stille im Schloss. Aber nicht mehr lange, denn es gab bald Abendessen. Ich kontrollierte gerade die Zaubertränke der Erstklässler aus Gryffindor und Slytherin. Die meisten waren nicht besonders gut, aber ein paar waren schon in etwa so wie im Buch beschrieben. Als ich an einem der letzten Kessel stand und den Trank überprüfte, war ich sehr überrascht. Dieser Trank war perfekt. Und Alexandra hatte ihn gebraut. Sie war genauso begabt wie ihre Mutter. Als ich an Jenna dachte durchzuckte mich der altbekannte Schmerz. Ich hatte sie nicht verlassen wollen, musste es aber trotzdem. Sonst hätte sie nicht mehr lange zu leben gehabt. Und unsere Tochter allem Anschein auch nicht. Wieso hat sie mir nie gesagt das sie schwanger war? Wollte sie nicht das ich es wusste? Schnell holte ich ein Blatt Pergament heraus und fing an zu schreiben:

    Jenna,
    wann wolltest du mir sagen das wir eine Tochter haben? Gar nicht? Oder wenn ich es selbst heraus gefunden hatte? Ehrlich gesagt bin ich Traurig und Enttäuscht. Du hättest mir einfach einen Brief schreiben können. Wenigstens einen Satz oder ein paar Worte. Vermutlich bist du auch enttäuscht von mir, was ich nachvollziehen kann. Ich habe dich einfach verlassen und das tut mir auch schrecklich Leid. Wenn du es noch nicht weißt, Alexandra ist in Gryffindor und fühlt sich allem Anschein sehr wohl hier. Sie ist mit Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger befreundet. Aber vermutlich hat sie dir das auch alles selbst schon geschrieben. Sie ist äußerst begabt in Zaubertränke, aber auch in Zauberkunst steht sie dir in nichts nach. Professor Flitwick hat nur in höchsten Tönen von ihr geschwärmt.

    In Liebe
    Dein Severus.

    Ich ging in den Eulenturm und band den Brief an einer Eule fest die sich auch schon sofort auf den Weg machte. Als ich mich auf den Weg zurück ins Schloss machen wollte, hörte ich etwas. Es hatte sich angehört wie eine Feder die über Pergament huschte. Vorsichtig spähte ich um eine Ecke und sah Alexandra in einer Nische sitzen. Eine schwarze Eule saß auf ihrer Schulter und schaute ihr interessiert beim schreiben zu. Vermutlich hatte sie mich gehört, denn sie hob ihren Blick und starrte mich an.
    Lexis Sicht:
    Ich ging in den Eulenturm um Mum zu schreiben. Ich wollte ihr unbedingt schreiben wie toll es in Hogwarts ist. Shadow flog sofort auf meine Schulter als ich die Eulerei betrat. Lächelnd setzte ich mich in eine Nische und schrieb:

    Hey Mum,
    hier in Hogwarts ist es total toll. Der Unterricht ist echt spannend und von Professor Flitwick habe ich heute auch schon ein Lob bekommen! Nur Professor Snape ist ein wenig komisch. Mum, er hatte meine Augen und meine Haarfarbe! Ist das Zufall oder ist er mein Dad? Ich hab keine Ahnung was ich von ihm halten soll. Er macht Harry andauernd nieder. Weißt du warum? Ach ja, ich bin in Gryffindor. Der sprechende Hut hat mich zwischen Slytherin und Gryffindor wählen lassen. Hermine ist auch in Gryffindor und ich habe mich auch mit Harry und Ron Weasley angefreundet.
    Hab dich ganz doll Lieb
    Lexi

    Ich war so ins Schreiben vertieft das ich gar nicht gemerkt hatte, das noch jemand hier war. Erst als ich meinen Blick hob sah ich das es Professor Snape war. „Hallo Professor. Was tun Sie denn hier?“, fragte ich ihn und stand auf. Ich faltete meinen Brief zusammen und steckte ihn in einen Umschlag. „Ich habe nur einen Brief abgeschickt, Miss Coulson. Und wie ich sehe wollten Sie gerade das Gleiche tun“, antwortete mir der Professor und ich nickte. Schnell gab ich Shadow den Brief und noch ein Stück von meinem Keks. Sie nahm ihn und flog auch schon los. Dabei wehte sie meine schwarzen Locken etwas auf, die dann hüpfend wieder zurück auf ihren Platz fielen. Ich sah dem Professor ins Gesicht und überlegte, warum er meine Augen hatte. Oder warum ich seine hatte. „Ich habe an meine Mutter geschrieben“, sagte ich leise. Er nickte leicht und sagte genauso leise: „Ich habe an eine ehemalige Freundin geschrieben.“ Ich nickte und sagte dann: „Ich muss langsam los. Hermine wartet sicher schon. Bis morgen Professor.“ Schnell drehte ich mich um und ging zurück in die Große Halle. Ich sah mich nicht um, denn sonst hätte ich gesehen wie mir Snape mit einem warmen und liebevollen Blick nach schaute.

article
1378468346
Das Kind von Severus Snape.
Das Kind von Severus Snape.
In dieser FF geht es um Alexandra und ihr Leben in Hogwarts.
http://www.testedich.de/quiz32/quiz/1378468346/Das-Kind-von-Severus-Snape
http://www.testedich.de/quiz32/picture/pic_1378468346_1.jpg
2013-09-06
402D
Harry Potter

Kommentare Seite 11 von 11
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bunny sonobe ( 54349 )
Abgeschickt vor 84 Tagen
Die Geschichte ist super. es wäre toll wenn es ein Flashback von der Begegnung mit voldemort beim trimagischen turnier gäbe.
Hanna ( 99301 )
Abgeschickt vor 156 Tagen
Warum geht die Geschichte nicht weiter? Ich finde sie so schön
νερό ( 17654 )
Abgeschickt vor 369 Tagen
Ich liebe diese Geschichte!!!!!!!!!!!!!!!!!!❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤ ❤❤❤❤❤❤❤❤
Snape und Fred, zwei meiner Lieblings Charakter! Schreib unbedingt weitere FF's! Du machst das super!
Emsonie ( 99343 )
Abgeschickt vor 385 Tagen
Hey @Lexi1995 . Ich würde (mit deiner Erlaubnis) diese FF auf Wattpad veröffentlichen. Ich will aber keine Rechte verletzen. Deswegen frage ich jetzt: Darf ich die Geschichte auf Wattpad veröffentlichen? Diese FF ist mega hammer geil und ich möchte sie einfach noch mehr Menschen zeigen! LG Emsonie
Marie Snape ( 17928 )
Abgeschickt vor 431 Tagen
Omg Omg Omg!!!!!😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍Das ist die beste Ff die ich seit langem gelesen habe!😄😄😄😄😄😄😄😄😐Meinen Respekt!Die ist sowas von genial!😍😍😍😍😍😍😍😍😍😍💖💖💖💖💖💖💖💓💓💓💓💓💓💓💓❤❤❤❤❤💚💚💚 💛💛💛💜💜💜💕💕💗💗💞💞💝💝👍👍👍👍👍
Siss(i) ( 57236 )
Abgeschickt vor 480 Tagen
Die Ff ist sooooo toll!!!!!!!!!!!!!=)💖
Blackheart ( 36417 )
Abgeschickt vor 482 Tagen
Oh mein Gott !!!!!! Das ist die BESTE Ff die ich je gelesen habe❤💗
CedricDiggorys�� ( 39410 )
Abgeschickt vor 488 Tagen
Warum hat sie sich von Draco getrennt? Das ist [BEEP]
Emsonie ( 50246 )
Abgeschickt vor 490 Tagen
Hey, Lexi1995! Kennst du Wattpad? Ich würde mit deiner Erlaubnis diese Geschichte dort veröffentlichen. Ich schreibe auch dazu dass sie nicht mir gehört. Ich finde diese Geschichte aber einfach nur so toll dass ich finde es sollten mehr Leute sehen dass es diese Geschichte gibt. Ich würde mich freuen wenn du ja sagst. Aber wenn du es nicht willst kann ich es verstehen!
Anja Dragongirl ( 96325 )
Abgeschickt vor 510 Tagen
Manno-.-
warum mußte sie draco verlassen wahr doch voll süß zusammen :, (
Mensch nie lässt einer mal die Hauptperson mit dem jungen/Mädchen zusammen das ich mag :'( ↓.↓ ○.○ :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :O :-( :-( :-( :-( :'( :'( :'( :'( :'( :O :'( :'( :O :O :-( :O :O
Bella ( 30257 )
Abgeschickt vor 510 Tagen
Ich war mal wieder auf der Suche nach einer neuen
FF die ich lesen konnte, als ich diese hier entdeckte.
Allein der Name sprach mich schon total an, und als
Ich schließlich anfing zu lesen, da konnte ich gar nicht
Mehr auf hören(im übrigen hab ich um 10Uhr abends angefangen zu zu lesen, u da es so spannend war bis 3Uhr morgens durchgelesen und am nächsten Tag war Schule) . An jeder spannenden Stelle war ich ganz
Hibbelig, an jeder romantischen ganz entspant und an
Jeder traurigen ganz gerührt.
Die Story ist wirklich packend und total gut umschriebenen!
OHNE JEDEN ZWEIFEL ODER UNTERTREIBUNG DIE
BESTE FF DIE ICH JE GELESEN HAB!!!!!!☺☺
Beccor ( 24828 )
Abgeschickt vor 513 Tagen
Soo coool. Meine Lieblings FF
Shia ( 26751 )
Abgeschickt vor 555 Tagen
@Emsonie
Hatte Lexi nicht nichmal Geburtstag oder so und ist jetzt 15? Ich glaub das wurde in einem vorherigen Teil mal kurz erwähnt!
Emsonie ( 63654 )
Abgeschickt vor 559 Tagen
Sehr ,sehr ,sehr schöne FF schade nur das sie nicht weiter geht aber das kommt ein bisschen schlecht rüber dass lexi schon das erste mal mit 14 hat ☺
S.S. ( 77700 )
Abgeschickt vor 583 Tagen
Eigentlich gut, aber ich finde es sind ein bisschen viele
Rechtschreibfehler und ich finde Lexi ein bisschen
kindisch. Sonst gut 👍
Marie ( 75471 )
Abgeschickt vor 608 Tagen
Top FF♥
Aber eine Frage/Anmerkung:
Harry Ron Hermine und Lexi sind in der 1 Klasse. Da dürfen sie doch noch nicht nach Hogsmead oder? Ich dachte erst in der 3 Klasse
MiaMaria ( 66793 )
Abgeschickt vor 617 Tagen
Schreib jetzt mal weiter! Ich wart schon eeewig! Denn deine FF ist echt gut!!‼❗❗❕❕
schnuffel ( 46399 )
Abgeschickt vor 638 Tagen
Echt schade das hier nicht weiter geschrieben wird an der "Geschichte". :'(
yolo ( 50431 )
Abgeschickt vor 689 Tagen
Bevor du rum merkst, Ariana, schreib eine bessere FF!!
ICH ♡♡♡ DIESE FF...
... MACH WEITER SO
Kimberly ( 85080 )
Abgeschickt vor 747 Tagen
Klar komm ich morgen zu dir.Countdown: In zwei Wochen sind wir schon auf Malle(Mallorca)!!!! Freu mich schon sooooooooooo mit dir die Ferien zu verbringen! Bus morgen und ich hab dich auch soooooo lieb Kimi
PS: Whatsapp in 5 Minuten!!!!!! Muss dir was über Nicolas sagen!!! :-D