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Wolfswälder -- Kapitel 1

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1 Kapitel - 3.250 Wörter - Erstellt von: Ownlovestories - Aktualisiert am: 2013-09-01 - Entwickelt am: - 3.212 mal aufgerufen - User-Bewertung: 5 von 5.0 - 6 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Rheese Argent, eine Werwölfin, kommt nach drei Jahren zurück in ihre alte Heimatsstadt. Nach dem schlimmen Vorfall, der sie zu ihrem Rückzug aus der Stadt getrieben hatte, hatte sie eigentlich nie vorgehabt zurück zu kehren. Doch ihr Cousin braucht ihre Hilfe, denn die Wölfin ist die einzige, die ihm dabei helfen kann mit zwei Rudeln, die Ärger machen, zurecht zu kommen. Besonders soll sie sich um den Alpha des stärkeren Rudels kümmern. Der scheint Spielchen zu genießen und eine ziemlich eindeutige Wirkung auf alle weiblichen Wesen der Stadt zu haben. Wird er es schaffen Rheese in ein neues, leidenschaftlicheres Spiel zu verwickeln?

Das hier ist das erste Kapitel. Wenn es bei euch gut ankommt (also unbedingt gerne kommentieren!) stelle ich auch die restlichen zusammen hintereinander rein! Bitte gerne Rückmeldungen!
LG
OWNLOVESTORIES

1
Rheese tippte nervös mit ihrem Finger auf ihrem Oberschenkel herum. Die Landschaft die am Auto vorbei zog, war ihr so vertraut, dass es ihr zunehmend
Rheese tippte nervös mit ihrem Finger auf ihrem Oberschenkel herum. Die Landschaft die am Auto vorbei zog, war ihr so vertraut, dass es ihr zunehmend unbehaglich wurde. Das Auto heizte sich zunehmend auf und verstärkte ihr Gefühl der Unbequemlichkeit nur noch. Sie warf ihrer Tante auf dem Fahrersitz einen Blick zu und bemerkte, dass sie ebenfalls ruhelos mit den Fingern auf das Lenkrad trommelte. Ihre Miene war angespannt und ihr Blick war hart. Rheese lehnte sich in dem schwarzen Ledersitz zurück und versuchte die aufkeimenden Erinnerungen an diesen Ort zu verdrängen. Greystone Woods. Aus dieser Stadt waren Rheese und ihre Tante Olivia vor drei Jahren geflohen. Und das aus gutem Grund. Selbst jetzt war es noch nicht wieder komplett sicher für die 19 jährige Werwölfin. Nur aus einem einzigen Grund, saß sie wieder in dem Auto und fuhr durch die bekannten Straßen. Ihr Cousin, Ray. Wenn sie keine Nachricht von ihm bekommen hätte, in der stand, dass er dringend ihre Hilfe brauchte, wäre es zweifelhaft, ob sie überhaupt jemals zurückgekehrt wäre. „Wie weit ist es noch?“, fragte Rheese ungeduldig. Tante Olivia warf ihr einen kleinen strafenden Blick zu. „Nicht mehr weit.“ Rheese seufzte und strich sich eine gewellte Haarsträhne aus dem Gesicht. „Ich weiß, dass du das hier für Ray tun musst. Und du bist alt genug dafür, hier eine Zeit alleine zu leben. Aber ich frage dich noch mal, bist du sicher, dass du das hier wirklich machen willst? Noch dazu alleine?“, fragte sie wie aus dem Nichts. Rheese biss sich nachdenklich auf ihre Unterlippe. „Tante Liv, ich schaffe das. Ich kann jetzt besser auf mich aufpassen als die meisten Wölfe. Und ich bin nicht alleine.“ Rheese wusste, dass ihre Tante es hier vielleicht nicht aushalten würde. Diese Stadt hatte ihrer Familie schon viel Schreckliches angetan und der Vorfall vor drei Jahren hatten das Fass nur zum Überlaufen gebracht. Sie würde es ihrer sensiblen Tante niemals antun, sie mit Schuldgefühlen dazu zubringen hier mit ihr wieder zu wohnen. Rheese selbst hatte das nicht mal vor. Das hier war nur temporär. Bis sie herausfand was Ray für ein Problem hatte und es regelte. Denn wenn für Rheese eins zählte, dann war es ihre Familie, auch wenn sie das in der Vergangenheit nicht immer hatte zeigen können. Vor drei Jahren war sie ein komplett anderer Mensch gewesen. Sie war bei ihrer Tante aufgewachsen, weil ihre Eltern schon früh gestorben waren. Sie selbst waren nicht wirklich reich und passten nicht zur Oberelite, doch durch ihren Cousin Ray und seine Mutter Tante Veronica hatte sie schon immer dazu gehört. Früher hatten sie und ihr Cousin alles zusammen gemacht. Sie waren die bekanntesten Menschen und auch Werwölfe in der Stadt gewesen. Bei jeder wichtigen Party waren sie anwesend gewesen und hatten sie erst interessant gemacht. Ihre Eskapaden, Streiche und Spielchen sind in die Legende der Stadt eingegangen. Nicht nur für die Menschen sondern auch für die anderen Werwölfe in der Stadt war sie die Königin gewesen. Bis Lynn aufgetaucht war. Grimmig befühlte sie die feinen Narben, die einmal um ihre Handgelenke herum gingen. Schnell verscheuchte sie die Erinnerungen und warf einen Blick auf ihre Uhr. Sie lagen gut in der Zeit. „Wir sind gleich da. Ich steige nicht mit aus, also sei so gut und überbringe Ray und Eve meine Grüße, ok?“ Rheese horchte auf. „Was ist mit Tante Veronica?“, fragte sie nach. Ihre Tante verzog ihren Mund zu einer dünnen Linie. Rheese unterdrückte ein Seufzen. Ihre Familie war noch nie die liebevollste gewesen. Veronica und Olivia redeten schon seit Jahrzehnten nicht mehr miteinander. Das konnte viele Gründe haben. Vielleicht war Tante Olivia eifersüchtig, weil Tante Veronica schon immer etwas erfolgreicher mit ihrer kühlen, kalkulierenden Art war und dadurch auch reich und berühmt in der Stadt war, während Tante Olivia mit ihrer ehrlichen und beherzten Art als leidenschaftliche Künstlerin mit dem Leben und ihrer Anonymität kämpfen musste. Vielleicht waren aber auch beide schon seit ihrer Kindheit verbittert, als sie gemerkt hatten, dass das Werwolfgen an ihrer Generation vorbei gegangen war. Was auch immer es war, es ließ sich offensichtlich nicht einfach aus der Welt schaffen. Bei diesen zwei so unterschiedlichen Typen von Frauen, nagte oftmals der unterbewusste Wunsch in Rheeses Hinterkopf ihre Mutter kennen gelernt zu haben. Tante Olivia sagte oft, sie wäre das einzig Gute in ihrer Familie gewesen. Umso größer war Rheeses Wunsch geworden sie kennen zu lernen. Das Auto bog in eine kleine Straße ein, die die Vorhut zu den größeren mit Villen zugepackten Wohnstraßen bildete. Das große Gebäude kam ihr seltsam einschüchternd vor, obwohl es früher, im Gegensatz zu dem kleinen Häuschen nahe des Waldrandes in dem sie mit Olivia wirklich gewohnt hatte, praktisch ihr Zuhause gewesen war. Ihr Cousin hatte ihr schon immer teure Sachen gekauft und sie hatte sogar ein eigenes Zimmer hier gehabt. Im Nachhinein hatte sie da wohl öfter geschlafen, als bei Olivia. Ihr schlechtes Gewissen meldete sich wie eine rote Warnlampe. Sie war wirklich kein einfaches Kind, geschweige denn ein umgänglicher Teenager gewesen. Das Auto parkte vorsichtig und Rheese fühlte einen kurzen Moment der innerlichen Zerrissenheit bis sich schließlich die Tür aufstieß und ihre Füße auf dem alt bekannten Boden auftraten. Wie sie gesagt hatte schien Olivia keine Anstalten zu machen auszusteigen. Also ging Rheese selbst zur Fahrerseite machte die Tür auf und lehnte sich zu einer festen Umarmung herunter. Olivia Argent erwiderte die Umarmung herzhaft. „Pass auf dich auf, Wölfchen. Und vergiss nie, was du bei deinem Großvater in den letzten drei Jahren gelernt hast. Wiederhole deine Fehler kein zweites Mal. Ich hab dich lieb.“ Rheese nickte nur. Eine Antwort erschien ihr überflüssig. Sie würde niemals ihre Zeit bei ihrem sturen Großvater vergessen. Bei ihm hatte sie die letzten drei Jahre gewohnt, während Olivia sie oft besuchen kam. Henry Argent lebte in völliger Einsamkeit mitten im Wald und er war bei Gott kein einfacher Werwolf. Und dennoch hatte er ihr alles über Werwölfe und Kampfgeist beigebracht. Er hatte sie gelehrt sich gegen andere zu behaupten und Verrat zu riechen, bevor er kam. Das, was sie, wie ihr vor diesen drei Jahren vor Augen geführt worden war, nicht gekonnt hatte. Rheeses Nackenhaare stellten sich plötzlich warnend auf, als sie den Geruch von männlichem Wolf war nahm. Ihre Wölfin im Inneren fletschte ihre Zähne. Unwillkürlich fuhren ihre Krallen sich aus, die sie allerdings durch schiere Willenskraft wieder zurück schob. In dem Moment, in dem sich die große prunkvolle Eingangstür hinter dem Tor öffnete, startete Olivia den Motor und fuhr davon. Scheinbar ungerührt packte Rheese ihre Reisetasche und schwang sie sich über die Schulter. Eine große Figur schob sich elegant aus der Tür. So schnell, dass ein menschliches Auge es nicht erkennen könnte, bewegte sie sich zu der Umzäunung um das Grundstück herum und gab einen vierstelligen Code ein. Das Tor öffnete sich und das Gesicht ihres Cousin zeigte sich. Die Jahre hatten ihm anscheinend gut getan. Sein Gesicht war markanter und unter seinen eleganten und teuren Klamotten zeichneten sich seine gut definierten Muskeln ab. Sein Blick war immer noch der eines kleinen Teufels in Engelsgestalt. Seine hellbraunen Wuschellocken, verliehen ihm diesen jugendlichen Charme mit der richtigen Prise scheinbarer Unschuld. Aber Rheese wusste es besser. Besser als die meisten. Ray Blackmore war einmal wie ihr Bruder gewesen. Ihr Partner bei jedem Verbrechen. Und jetzt kannte sie ihn nicht einmal mehr richtig. Auf seinem Gesicht lag ein schelmisches Grinsen. „Na wie seh ich aus, Rhee? Nach drei Jahren solltest du mein Aussehen besser bewerten können als jeder andere.“, lachte er. Rheese musste schmunzeln. „Immer noch derselbe Egomane mit einer Prise Narzissmus, wie ich sehe.“ Ray lachte auf den schnippischen Kommentar hin. Rheese musste zugeben, ihn und ihre gemeinsamen Spielchen hatte sie vermisst. Als ob er ihre Gedanken gelesen hätte, kam er schnurstracks auf sie zu, packte sie und wirbelte sie in einer erdrückenden Umarmung einmal durch die Luft. „Du hast mich vermisst.“, stellte er glücklich fest und setzt sie wieder auf dem Boden ab. Rheese boxte ihn als Revanche einmal hart gegen den Arm. Zu seiner Überraschung registrierte er wohl, dass der Schlag tatsächlich weh getan hatte und jaulte überrascht auf. „Ouch, seit wann hast du denn so einen Schlag drauf?“, fragte er scheinbar beleidigt. „Du hast doch wohl nicht erwartet, dass ich mich in den drei Jahren gar nicht verändert habe, oder?“, entgegnete sie amüsiert, aber mit einem ernsten Unterton. Ray rieb sich den Oberarm. „Ich hab es befürchtet. Besonders wenn du zu diesem Verrückten in den Wald geschickt wurdest.“ Rheese seufzte. „Das ist unser Großvater, von dem du gerade redest.“ Ray schenkte ihr einen ungläubigen Blick. „Na und? Früher hast du meine Meinung über ihn geteilt.“ „Tja, das war wohl bevor er mir so viel beigebracht hat. Du solltest ihn auch mal besuchen. Er würde dich bestimmt beeindrucken.“ Ray lachte ein freudloses und eindeutig abweisendes Lachen. „Nein, danke. Er würde mich mit Haut und Haaren auffressen.“ Rheese lachte und dachte an ihren Großvater. Da konnte sie Ray nicht widersprechen. „Na ja dann sie es mal so: Wenn ich nicht bei Henry gewohnt hätte, wäre ich jetzt bestimmt nicht in der Lage, dir bei deinem Problem zu helfen.“ Rays Miene versteinerte sich plötzlich. „Darüber reden wir besser drinnen.“, sagte er ernst. Sofort nickte Rheese und nahm ihr Gepäck, dass Ray sich inzwischen genommen hatte, und trug es selbst rein. „Lass mich doch die Tasche tragen. Früher hättest du nie so etwas Schweres selber getragen.“ „Da siehst du mal, wie sehr ich mich wirklich verändert habe.“, zwinkerte sie ihm zu und ging an ihm vorbei durch die große, schwere Eingangstür. Schweigend folgte er ihr. Gezielt steuerte sie durch die große Eingangshalle zur breiten Treppe und stellte ihre Tasche vor den Fuß dieser ab. „Also gut. Sag mir einfach, was los ist und ich verschwinde und erledige es. So einfach ist das.“ Ray blinzelte zweimal ungläubig. „Quatsch, du bleibst natürlich hier. Wie früher. Dein Zimmer haben wir nicht angerührt, du hast ja schließlich so gut wie hier gewohnt.“ Rheese neigte nachdenklich ihren Kopf zur Seite. „Eigentlich hatte ich gehofft das zu vermeiden. Ich bin nicht mehr das Mädchen von damals.“ Ray biss sich auf die Lippe. „Das sehe ich.“, sagte er vielleicht etwas zu gereizt. Rheese verschränkte ihre Arme vor der Brust. Die Art wie Ray sie von oben bis unten musterte, gefiel ihr nicht. Ihre früheren Designeroutfits hatte sie gegen enge, ausgewaschene Jeans, einem einfachen eng anliegenden Top und flachen Bikerstiefel getauscht. Die Enttäuschung war ihm anzusehen. Hatte er etwa erwartet, dass Rheese nach allem noch immer das alte Party Girl war? Sie schnalzte mit der Zunge und bedachte ihn mit einem warnenden Blick, der ihn aus der Bahn zu werfen schien. „Sogar deine Blicke haben sich verändert.“, murmelte er so leise, dass ein einfacher Mensch ihn nicht verstanden hätte. Rheese allerdings entspannte sich nach der Aussage etwas mehr. Er musste wissen, dass Rheese in der Hierarchie über ihm stand. Sie könnte ihn inzwischen mit verbundenen Augen auf die Knie zwingen. Sie setzte sich auf die unterste Treppenstufe und bedeutete ihm es ihr gleich zu tun. Schweigend gesellte er sich zu ihr. „Also wobei brauchst du meine Hilfe, Ray?“ Ray versteifte sich wieder kaum merklich neben ihr und warf ihr einen strengen Blick zu. „Was denn? Es ist niemand anderes zuhause. Ich rieche keine anderen Wölfe oder Menschen in der Nähe.“, rechtfertigte sie sich. Ray seufzte kurz. „Du weißt ich hätte dich nicht zurück geholt, wenn ich nicht wirklich deine Hilfe gebraucht hätte. Das hier habe ich dir nicht zumuten wollen.“, versicherte er, den Blick weit in die Ferne gerichtet. Rheese schloss kurz die Augen. Sie wusste, dass so sehr Ray sich auch über ihre vorübergehende Rückkehr freuen würde, er sich trotzdem genauso viel Sorgen um sie machte wie Olivia. Und sie wünschte wirklich inständig, dass das aufhören würde. „Ich bin kein kleines Mädchen mehr. Und wie du weißt bin ich durchaus in der Lage dazu meine Feinde zu töten.“ Ray sah sie jetzt direkt an. „Das damals war doch eher ein Unfall, als ein Mord oder nicht?“ Rheese machte eine Grimasse. Nein, es war kein Unfall gewesen, als sie diese Jägerin getötet hatte. Es wäre sie oder Rheese gewesen und Rheese hatte sich beschützt. Mit allem was sie gehabt hatte. Sie hatte gewusst, was sie tat, als sie ihre Zähne in den Hals der Jägerin gegraben hatte. Und sie bereute es nicht. Na klar, es wäre ihr auch lieber gewesen, wenn sie es nicht hätte tun müssen, doch sie lag nachts nicht wach deswegen. Es war ein eigentümliches Gefühl jemanden in seiner Wolfsgestalt umzubringen, wie Rheese herausgefunden hatte, aber durchaus kein schlechtes. Doch das konnte sie Ray nicht erklären. Das würde er nicht verstehen, bis er es nicht selbst erlebt hatte. Auch wenn er sich wie ein kleiner Teufel verhielt, so war er doch bei dem Thema Tod absolut kompromisslos. Um das Thema zu wechseln, setzte Rheese sich ein Lächeln auf und boxte ihren Cousin in die Schulter. „Jetzt sag mir endlich was du willst, sonst reise ich wieder ab!“, warnte sie ihn schmunzelnd. Er ging auf sie ein. „Na gut. Es ist viel passiert, nachdem du gegangen bist. Wo soll ich anfangen?“ Sie runzelte die Stirn und unterdrückte das flaue Gefühl im Magen, als sie einen Vorschlag machte. „Wie wärs, wenn du mir erzählst, was Eden jetzt macht?“ Als sie den Namen aussprach spürte sie förmlich wie ihr Herz sich in ihrer Brust erhärtete. Auch Ray machte eine Grimasse, die seinen Hass widerspiegelte. „Sie hat nach deiner Abreise das Rudel übernommen. Clay, Jillian, Vaughn, Desmond und Amelia haben sie als Alpha akzeptiert. Ich weiß nicht ob alle von ihnen wissen, wie genau sie dir in den Rücken gefallen ist, um an die Position zu kommen, doch alle von ihnen folgen ihr jetzt.“ Rheese nickte. Genau das hatte sie von Eden erwartet. Ihre ehemalige beste Freundin war rücksichtslos und kaltblütig vorgegangen, um sie von ihrem Thron zu drängen. Hatte sie sogar Jägern ausgeliefert. Sie empfand ein bisschen Enttäuschung, weil ihr altes Rudel sich sofort ihrer Feindin ergeben hatte. Offenbar zählte Loyalität nicht zu den Stärken dieser jungen Wölfe, wo es doch so eine wichtige Eigenschaft in einem Rudel war. Aber Rheese hatte mit diesen Menschen sowieso so gut wie abgeschlossen. Sie war nicht wegen ihnen zurück gekommen. „Dieses Rudel ist allerdings nicht der Grund warum ich deine Hilfe brauche. Na ja nicht nur jedenfalls.“ Rheese hob eine Augenbraue. „Eve ist jetzt alt genug sich einem Rudel anzuschließen und wie es der grausame Zufall so will ist seit 2 Monaten ein neues Rudel in der Stadt.“ Ray machte eine kurze Pause, bevor er fort fuhr. „Ziemlich starke Wölfe. Haben sich in der Schule und in einem großen Teil der Wälder breit gemacht. Auf die Menschen wirken sie wie Götter, die sie verehren können und selbst auf Edens Rudel scheinen sie extrem anziehend zu wirken. Und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass sie das nicht auch verdient hätten. Aber leider ist dieses Rudel auch etwas gefährlich und rücksichtslos. Menschen, die sich in ihren Teil des Waldes begeben werden davon gejagt und zwar von Wölfen. Ich muss dir wohl nicht sagen, dass das einen ziemlichen Aufruhr verursacht. Und zu allem Übel will meine kleine Schwester sich unbedingt diesem Rudel anschließen. Sie macht alles für sie. Sie biedert sich förmlich an. Versteh doch, die Menschen die von Wölfen verängstigt werden interessieren mich nicht wirklich. Aber ich will nicht, dass Eve sich an so was beteiligt! Ich will nicht, dass sie sich irgendeinem dieser verdorbenen Rudel anschließt!“, während seiner Erklärung ist er immer lauter geworden, so dass er inzwischen durch die Eingangshalle brüllte und wütete. „Wenn ich das alleine regeln könnte würde ich es tun, aber Eve ist ziemlich widerspenstig geworden. Schleicht sich nachts raus und so. Aber dich hat sie schon immer angebetet und ich brauche nicht nur deine Hilfe dabei Eve zur Vernunft zu bringen, es scheint wohl auch so, als würde der Alpha dieses Rudels einen Gefallen an kleinen Spielchen finden und es absolut amüsant zu finden, dass ich ihm am liebsten das Genick brechen würde. Alleine werde ich nicht mit denen fertig. Nicht mit einem Rudel und erst recht nicht mit beiden.“ Hektisch strich er sich eine seiner Wuschellocken aus der Stirn. Rheese lehnte sich zurück und kaute nachdenklich auf ihrer Lippe herum. „Wenn dieser Alpha so viel Spaß an Spielchen hat, dann müssen wir entweder dafür sorgen, dass er ein interessanteres findet, oder dass dieses hier gänzlich uninteressant für ihn wird.“, murmelte sie eher zu sich selbst. Rays Kopf fuhr hoch. „Also hilfst du mir?“, fragte er hoffnungsvoll. Rheese blickte ihn verdutzt an. „Natürlich. Du und Eve seid meine Familie.“ Sie sagte es als wäre ihre Loyalität das Normalste der Welt, obwohl sie selbst genau wusste, wie falsch diese Annahme war. Sie legte Ray eine Hand auf die Schulter und versuchte ihm eine körperliche Versicherung zu geben. Für Werwölfe waren Berührungen viel mehr wert als ein paar dahin gesagte Worte. „Na gut dann erzähl mir mehr über dieses Rudel und seinen Alpha.“, forderte sie ihn auf. Er nickte und setzte sich zurecht. „Sein Name ist Silver.“

Fortsetzung folgt...
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1377717188
Wolfswälder -- Kapitel 1
Wolfswälder -- Kapitel 1
Rheese Argent, eine Werwölfin, kommt nach drei Jahren zurück in ihre alte Heimatsstadt. Nach dem schlimmen Vorfall, der sie zu ihrem Rückzug aus der Stadt getrieben hatte, hatte sie eigentlich nie vorgehabt zurück zu kehren. Doch ihr Cousin braucht i...
http://www.testedich.de/quiz32/quiz/1377717188/Wolfswaelder-Kapitel-1
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2013-08-28
40B0
Fantasy Magie

Kommentare (19)

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Wolfskind (66136)
vor 505 Tagen
Fortsetzung bitte ! Das Alter der letzten Kommentare macht mir etwas Angst, aber die Hoffnung stirbt zuletzt, wie es so schön heißt. Ich bin ein Fan deines Schreibstils und würde wirklich gerne wissen, wie unsere Rheese sich schlägt. Außerdem sollen die anderen Charaktere noch einen Auftritt haben. Bittebitte fortsetzen.
Alles Gute, Wolfskind
MissMiu (56809)
vor 881 Tagen
Ja, durchaus ziemlich interessant. Eine Fortsetzung wäre wirklich sehr erfreulich ^^ Aber wenn ich mir hier so ansehe, wie lang der letzte Kommentar her ist, mache ich mir ein wenig Sorgen. Du schreibst doch hoffentlich weiter, an dieser Story..?
aks13 (30489)
vor 1190 Tagen
bitte schreib eine Fortsetzung.BBBIIIITTTTEEEEE!!!!!!!!!!!!!!!!!
DarkAngel2 (02948)
vor 1201 Tagen
Wir alle flehen dich an für die Fortsetzung also bitte stell sie rein
Elaria (37649)
vor 1208 Tagen
Hallo? Meehr! Bitte, ich will bald die Fortsetzung der Story lesen.
Cat (03252)
vor 1220 Tagen
Die Story ist echt der Hammer!!! Du musst unbedingt weiter schreiben!!!
Elaria (42439)
vor 1235 Tagen
ICH WILL MEEEHHHRRR!!!!
Himmel,das ist genial. Wann gibts den Rest?
Arya (17407)
vor 1277 Tagen
Hallöchen! Ich habe gerade das 1.Kapitel gelesen und bin hin und weg! BITTE! schreib weiter! Die Geschichte ist so toll!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Vanessa (70035)
vor 1319 Tagen
Dauert es noch sehr lang bis du die Fortsetzung veröffentlichst ?
Die Geschichte ist soo gut. *-*
Celine (42878)
vor 1346 Tagen
wann geht es entlich weiter. Deine Geschichten gehören zu den besten find ich
Pustekuchen (58624)
vor 1349 Tagen
Schreibe bitte weiter!! Ist echt geil geworden!
Ich würde mich freuen wenn es weiter geht!
Anastasia (85447)
vor 1377 Tagen
FORTSETZUNG!!!!!! Bitttee!!!
Eisblüte (77107)
vor 1382 Tagen
FORTSETZUNG!!!!!!!!!!!!!! BITTE!!!!!!!!!! DAS IS SO COOOOOOOL!!!!!!!!
Ina:) (02771)
vor 1426 Tagen
Bitte stell die Fortsetzungen rein! Der Anfang ist schon echt klasse ;)
Kartoffel Sack:D (76441)
vor 1441 Tagen
Alter echt voll die geile Geschichte,du hast es so mega drauf!!!Ich war voll in den Bann gezogen,mach weiter Alter,okay!? So guuuuut,wie die anderen Quiz von dir auch!;)
Jessy (03517)
vor 1453 Tagen
Super!
Die Geschichte ist wirklich spannend...
Ich beneide dich darum so toll schreiben zu können♡
Tinuviel (97785)
vor 1464 Tagen
WEITER SCHREIBEN!!!! Die Geschichte ist wirklich klasse und ich will unbedingt wissen wie es weiter geht. Deine anderen Quizes sind aber auch sehr gut.
KarinSylva (13063)
vor 1481 Tagen
Ui....
Hab jetzt das erste Kapitel gelesen und ich muss sagen, der Anfang schon ist sehr klasse. Die Geschichte hat mich förmlich in ihren Bann gezogen und ich kam nicht wirklich davon weg.
Du schreibst sehr gut und gibst dem Leser das Gefühl, wirklich dabei zu sein und nicht nur zu lesen.
Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie es nun weiter geht und daher hoffe ich, dass du auch den nächsten Teil einstellst.

Liebe Grüße
Silvia
MorganDawn (71262)
vor 1485 Tagen
Mach schnell weiter! *O*