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Ein Leben für einen anderen (Itachi Uchiha) - Teil 1

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4 Kapitel - 9.503 Wörter - Erstellt von: ^^naruto_verrückter<3 - Aktualisiert am: 2013-09-01 - Entwickelt am: - 3.988 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Itachi Uchiha ist eine geheimnisvolle Person (und meine Lieblingsperson! xD). Nicht Viele können nachvollziehen, wie es ihm gelungen ist, seine Familie zu töten, Sasuke zu verletzen, den er doch so sehr geliebt hat, und sein Leben zu einer einzigen Lüge zu machen.
Also habe ich beschlossen, eine FF zu schreiben, in der sein Leben aus seiner Sicht erzählt wird. Von seinem 4. Lebensjahr bis zu seinem Tod...

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Also, bevor die Story anfängt: Danke an die beiden Personen, die mir bei meiner letzten FF Rückmeldungen gegeben haben!^^ Und bei Koneko_nee-chan tu
Also, bevor die Story anfängt: Danke an die beiden Personen, die mir bei meiner letzten FF Rückmeldungen gegeben haben!^^ Und bei Koneko_nee-chan tut es mir leid, dass ich das zusätzliche Kapitel wohl sehr viel später machen werde... meine neue Geschichte hat mich viel mehr fasziniert!: D Sorry!
Und jetzt an alle, die die Story lesen: Ich bleibe so nah wie möglich an der echten Geschichte, allerdings ist mir schon ein Fehler unterlaufen. Mikoto (Itachis Mutter) ist in meiner Geschichte kein Ninja... und natürlich sind alle Uchiha-Charaktere abgesehen von Itachi, Sasuke, Mikoto, Fugaku, Shisui und Kagami erfunden: D Vielleicht wird später in einem Nebensatz auch mal Obito erwähnt, aber das war's dann auch.
Okay, genug gelabert, viel Spaß beim Lesen!^^

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Hände rüttelten an meiner Schulter.
Ich zog mir die Decke bis ans Kinn, vergrub meinen Kopf in das kratzige Kopfkissen und wünschte mir, es würde aufhören. Das Rütteln, die Dunkelheit, die Schreie, das Versteckspiel und die Flucht. Ich hatte genug, ich wollte doch nur Schlafen. Schlafen und Vergessen…
Die kalten Hände fanden mein Gesicht. „Komm Itachi. Wir müssen gehen“, vernahm ich die leise Stimme von Mama.
„Ich… ich will nicht“, flüsterte ich zurück und presste meine Augen zusammen. Meine Hände krampften sich noch fester um die Decke – ich wollte nicht. Es sollte aufhören. Es war so laut… viel zu laut.
Nur Mama nicht. Mama war ganz still. Wieso? Wollte sie mich etwa schlafen lassen? Das passte nicht. Mama wollte nicht, dass ich schlief. Sie sagte mir immer wieder, dass ich wach bleiben musste und wachsam sein musste. Und sie hatte mich wach gemacht.
Aber wen kümmerte es schon? So lange ich hier bleiben konnte, in der Wärme, in Sicherheit, am Schlafen, war es doch egal. Ich war zu müde dafür. Zu müde zum Denken.
Etwas kitzelte mein Gesicht und Mamas Geruch war überall. Zitternd öffnete ich die Augen und sah in Mamas Gesicht. Sie sah nicht glücklich aus, versteckte es aber. Wieso? Hier war sie doch in Sicherheit. Papa passte auf uns auf.
„Itachi, mein Schatz, wir müssen weg. Die Soldaten kommen hierher“, flüsterte sie und eine glitzerne Träne kullerte ihre Wange hinunter.
Ich war müde, so müde… „Mama“, stammelte ich und streckte meine Hand nach ihrem Gesicht aus. „Nicht weinen. Papa beschützt uns“, versprach ich und wischte das Wasser beiseite.
Auch ihr Lächeln sah nicht glücklich aus. „Papa kämpft ganz in der Nähe“, antwortete sie – und plötzlich ging der Himmel hinter ihr in hellen Flammen auf. Ich schrie auf und schon weinte ich selber. „Mama“, flüsterte ich, ließ die Decke los und streckte meine Hände nach ihr aus. Sie hob mich hoch und rannte aus der Hütte. Kurz blieb sie stehen, drehte sich nach Links und rannte weiter.
Ihre warmen Arme lagen um mir, aber sie vermochten nicht, mein Zittern zu verdrängen. Mit geweiteten Augen sah ich das Feuer an, das bereits die ersten Bäume in Flammen setzte. Nur Sekundenbruchteile später traf eine Feuerkugel die kleine hölzerne Hütte, in der ich mit Mama die letzten paar Nächte übernachtet hatte.
Krachend brach sie zusammen und brannte lichterloh. Ich krallte meine Hände noch stärker in Mamas Hemd, aber Schreien konnte ich nicht mehr. Tränen waren da, wie immer, aber für mehr besaß ich keine Kraft mehr. Ich war so unendlich müde… und ich hatte solche Angst.
Mama war zu langsam. Das wusste ich wohl genauso gut wie sie, man musste nicht groß sein, um das zu verstehen. Da waren Schatten zwischen den Bäumen. Kämpfend.
Ob Papa dabei war? Die Schatten waren zu dunkel, um das zu erkennen.
Lebte Papa noch? Oder war er auch schon tot?
Ich zuckte zusammen, kniff die Augen zu und drückte mich fester an Mama. Immer noch rannten mir Tränen über die Wangen. Die Bilder konnte ich zwar aussperren, aber die Schreie waren immer noch da.
Mama umarmte mich noch fester, aber ich rührte mich nicht. Wann würde es aufhören? Es war endlos. Schreie, Hitze und Angst. Verzweiflung, Flucht und Dunkelheit. Tod, Feuer und Blut. Eine endlose Reihe, die immer weiter ging und niemals aufhörte.
Ein dumpfer Knall ertönte neben uns und erschrocken drehte ich mich zur Seite. Mama zuckte zusammen, rannte aber weiter.
Ich wusste, dass ich zu schwer war. Ich wusste, dass sie auch müde war. Ich wusste, dass sie Angst hatte und dass sie längst am Ende war. Aber sie rannte weiter und ich klammerte mich weiterhin an sie – was sollte ich auch sonst machen?
Erst jetzt bemerkte ich, was neben uns auf den Boden geknallt war. Es war ein Körper… oder vielmehr ein halber. Ein Arm fehlte, die Hälfte des anderen Beins, der Großteil seiner Kleidung und seiner Haut war weggebrannt. Und so viel Blut… es war Überall, er war von Kopf bis Fuß davon überzogen und auch das Gras um ihn herum wurde langsam dunkler.
Ich wollte es nicht. Ich wollte nicht hinsehen. Aber ich konnte mein Gesicht nicht abwenden… es war schrecklich. So viel Blut… es nahm kein Ende.
Er zuckte noch ein paar Mal, dann war er ruhig.
Ich wusste, was das zu bedeuten hatte. Ruhe war noch gefährlicher als Schreie, sie bedeutete Tod.
Dieser Mann würde sich nie wieder bewegen.
Ich zitterte noch heftiger, aber ich schrie nicht. Weshalb auch? Er hatte zwar gelitten, aber das ganze Blut hatte ihn bestimmt schnell sterben lassen. Schneller als einige andere zumindest.
Mama stolperte und ich riss die Augen auf. Im letzten Moment fing sie sich wieder und rannte weiter. „Mama“, flüsterte ich und berührte ihre Wangen, die verkrampft vor Anstrengung waren. Sie war müde…
„Nicht einschlafen“, sagte ich zu ihr, genau das, was sie mir immer wieder einschärfte, wenn wir umherwanderten. Sie sah weiterhin angespannt nach vorne. Hatte sie mich überhaupt gehört?
Bevor ich wieder etwas sagen konnte, Stolperte sie ein zweites Mal. Dieses Mal schrie ich – wenn sie aufhörte zu rennen, waren wir tot. Wir waren auch so schon zu langsam…
Bevor wir auf den Boden trafen, spürte ich andere Arme um uns. „Papa“, flüsterte ich sofort und sah ihn erleichtert an. Am liebsten wäre ich jetzt in seine Arme geklettert, aber er sah noch unglücklicher als Mama aus. Und wütend.
„Fugaku“, flüsterte Mama erleichtert und sackte gegen Papa. Erschrocken sah ich sie an. „Mama? Mama! Mama, nicht einschlafen!“, rief ich und drehte ihren Kopf in meine Richtung. Sie lächelte mich an. „Keine Angst, Itachi, ich schlafe nicht“, flüsterte sie und gab mir einen Kuss auf die Stirn.
Ich hatte aber Angst. Auch wenn sie nicht schlief, da waren immer noch die Schreie, die Hitze, die Grausamkeit und das Leiden. Und es hörte nicht auf… es hörte nicht auf. Es hörte niemals auf.
Wieder begann ich zu weinen und klammerte mich jetzt doch an Papas Brust. Ich wollte hier weg. Es würde niemals aufhören und niemals friedlich werden. Es sollte verschwinden… aber das würde es nicht. Niemals.
„Ich bringe euch hier weg“, vernahm ich undeutlich Papas Stimme und klammerte mich an seinen Hals. Weg. Ganz weit weg.
Aber auch ganz weit weg wäre nicht weit genug. Ich konnte nicht entkommen. Diese Schrecken, dieser Krieg war überall. Das wusste ich. Man musste nicht groß sein, um das zu wissen.
„Itachi, halt dich an deiner Mutter fest“, drang wieder seine Stimme an mein Ohr. Ich hörte sie zwar, aber ich wollte nicht. Verzweifelt krallte ich meine Hände fester in Papas Weste und presste mein Gesicht dagegen. Aufhören. Ich wollte nicht mehr.
Wie oft hatte ich mir das schon gewünscht?
„Itachi!“ Dieses Mal hob ich zitternd meinen tränenverschmierten Kopf. Papa sah böse auf mich herunter. Ich hatte ihm doch etwas versprochen… ich würde auf ihn hören und dieser Albtraum würde ein Ende haben.
Ich konnte Papas Gesicht nicht richtig sehen. Das Feuer warf komische Schatten auf die eine Seite und die andere lag vollständig im Dunkeln. „Halt dich an deiner Mutter fest“, befahl Papa wieder und ich nickte ängstlich. Vorsichtig griff ich wieder nach Mama, die noch einmal ihre Arme um mich legte.
Papa hob uns hoch und ich vergrub mein Gesicht zwischen beiden Körpern. Wir rannten wieder weg. Wie lange würden wir jetzt ausharren? Zwei oder doch drei Tage? Vielleicht auch nur einer… vielleicht hatten wir auch gar keine Hütte. Das geschah auch oft.
Papa rannte bereits los, als ihn eine Stimme zurückrief. „Hauptmann!“, hörte ich jemanden rufen und er hielt inne. Nein, nein Papa durfte nicht zurück. Er musste uns erst in Sicherheit bringen. Und er sollte auch gar nicht zurück – in meinen Gedanken war Papa der nächste, der verbrannt und ohne Arm durch die Luft flog.
Er stellte uns nicht auf die Beine. Also würde er weiterrennen. Glück gehabt. Er würde uns in Sicherheit bringen.
Ich hob den Kopf nicht, ich wollte nichts sehen. Nie wieder. Es sollte einfach aufhören… aber so lange dieser Feuerregen noch andauerte, würde es auch ganz sicher nicht aufhören.
„Hauptmann, es gibt ein strategisches Treffen“, vernahm ich wieder die Stimme. Sie klang so seltsam erstickt, dass ich meinen Kopf etwas drehte und zu ihm herüberlinste.
Ich hatte keine Ahnung, welche Haarfarbe er hatte. Blut durchtränkte seine Haare, er hätte ebenso gut blond wie schwarzhaarig sein können. Aber das war es gar nicht, was ihn so seltsam sprechen ließ – der Grund dafür war ein Kunai, das immer noch aus seiner Brust ragte.
Papa verlor kein Wort darüber und auch Mama sagte nichts. Ich wusste auch, was das zu bedeuten hatte. Bald würde auch er ruhig sein… vermutlich würde er vorher aber noch eine ganze Weile Blut husten.
Ich riss mich von diesem Anblick los und versteckte meinen Kopf wieder. Mein Herz tat weh und ich hatte Angst. „Welche Zentrale?“, fragte Papa über mir.
Bitte ganz weit weg…
Es kam eine Antwort, die ich über eine Explosion gar nicht mehr mitbekam. Mama schnappte nach Luft und Papa fluchte. „Briefbomben“, stieß er zwischen seinen Zähnen hervor. Er sprang davon und daran, dass das Rauschen der Blätter mit einem Mal sehr viel deutlicher wurde, erkannte ich, dass wir auf einem Baum hocken mussten.
„Westen, aber im Behelfsquartier“, murmelte Papa, keine Ahnung, warum er das so plötzlich wusste. Hatte der Mann ihm irgendwelche Zeichen gemacht, als er explodiert ist? Oder vorher schon? Vielleicht hatte er ihn auch trotz der Explosion hören können, auch wenn ich immer gedacht hatte, dass das Sharingan nur bessere Augen machte, nicht bessere Ohren.
Aber ich war klein. Und wusste gar nichts.
Mama küsste meinen Hinterkopf und ich presste mich noch fester an meine Eltern. „Beeilen wir uns“, sprach sie zu Papa und kurz darauf waren wir auch schon wieder unterwegs.
Keine Ahnung, wie lange wir unterwegs waren. Papa rannte die ganze Zeit durch… wurde er nie müde, so wie Mama? Papa war so stark… vielleicht würde ich ja auch so werden, wenn ich endlich groß werden würde. Vielleicht konnte ich ihm dann helfen und das Dorf beschützen. Familien beschützen, so wie er uns beschützte.
Vielleicht, vielleicht, vielleicht…
Es dauerte nicht so lange wie gedacht. Ich kam nicht einmal in Versuchung, einzuschlafen. Vor einer hölzernen Tür wurde Mama wieder auf die Beine gestellt und setzte auch mich auf den Boden. Es stank.
Papas rote Augen sahen mich streng an und meine Hände ballten sich zu Fäusten. Ich wollte nicht draußen bleiben. Ich hatte Angst. Was, wenn das Feuer uns einholen würde? Dann würde es mich als erstes kriegen. Ich war noch so klein… ich konnte nicht einmal schnell laufen. „Ich… kann ich nicht mitkommen?“, flehte ich und sah mit Tränen in den Augen zu Papa hoch.
Papa wurde wütend. Ich wusste, dass er es nicht leiden konnte, wenn ich so rumnörgelte und Weinen musste, aber ich wollte nicht draußen bleiben. Nicht alleine. „Kann wenigstens Mama hierbleiben?“, fragte ich verzweifelt, aber Papas Blick sagte alles.
Nein, ich musste draußen bleiben. Wache halten. Wenn ich drinnen dabei sein würde, könnte das bedeuten, dass man mir wehtun würde. Und ich war noch nicht groß genug dazu.
Papa wollte grade anfangen zu schimpfen, da legte Mama ihm ihre Hand auf die Schulter. „Er hat doch nur Angst“, flüsterte sie und sah mich an. Ich zog die Schultern hoch und wünsche mir, ich könnte jetzt einschlafen. Und erst wieder aufwachen, wenn alles vorbei war.
Papa war von ihren Worten nicht begeistert. Streng sah er auf mich herunter. „Er soll endlich erwachsen werden“, meinte er in befehlsgewohnter Stimme, nahm Mama und ging rein. Doch, Mama musste mitkommen, auch wenn sie kein Ninja war. Sie war Erwachsen und voller guter Ideen. Nur ich war nutzlos und klein.
Ich schlang die Arme um mich und drehte mich um. Was würde ich dieses Mal stundenlang ansehen?
Ein leiser Schrei entfuhr meiner Kehle und ich stolperte zurück bis an die Tür. Ich durfte nicht rein, nur wenn der Feind kam, das hatte Papa mir schon oft genug klar gemacht, aber ich wollte hier nicht bleiben.
Ich stand vor Leichenbergen. Leichen soweit das Auge reichte. Leichen, Leichen, Leichen… Feinde, Freunde, Bekannte, alles. Sogar Hunde und Katzen!
Tränen rannen über mein Gesicht, ich hockte mich auf den Boden und verbarg mein Gesicht an meinen Beinen. Ich wollte einfach nur weg… weit weg. Der Boden sah aus wie fruchtbare Erde, so viel Blut lag hier…
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Ein Leben für einen anderen (Itachi Uchiha) - ...
Ein Leben für einen anderen (Itachi Uchiha) - ...
Itachi Uchiha ist eine geheimnisvolle Person (und meine Lieblingsperson! xD). Nicht Viele können nachvollziehen, wie es ihm gelungen ist, seine Familie zu töten, Sasuke zu verletzen, den er doch so sehr geliebt hat, und sein Leben zu einer einzigen Lü...
http://www.testedich.de/quiz32/quiz/1377113009/Ein-Leben-fuer-einen-anderen-Itachi-Uchiha-Teil-1
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2013-08-21
407D
Naruto

Kommentare (3)

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sharingan (36011)
vor 787 Tagen
Eine super geschichte.:)
Midori (40523)
vor 1004 Tagen
Ich liebe es. Auch meine Lieblingsperson. Danke für diese tolle FF. Ich liebe deinen Schreibstil ^^ Bitte schreib weiter. Ich brauch mehr davon.
Akaya (59127)
vor 1014 Tagen
Die Geschichte ist echt toll ^^!