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Wenn Vögel fliegen lernen 3...

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2 Kapitel - 1.811 Wörter - Erstellt von: Sherlock - Aktualisiert am: 2013-09-01 - Entwickelt am: - 1.498 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hallo zusammen,

hat etwas gedauert aber hier ist Teil 3 meiner Geschichte.

Viel Spaß:)

1
Seid Stunden starre ich ein- und dieselbe dunkle Wand an. Die nackten Steinwände haben im flackernden
Licht der Kerze etwas beruhigendes an sich.
Seit kurzen habe ich meine nasse dunkle Zelle gegen ein trockenes dunkles Zimmer eingetauscht!
Nicht gerade Gemütlicher aber immerhin!


Mein kleiner Gefühlsausbruch im Labor (wie ich ihn insgeheim nenne) ist bei der Obrigkeit nicht unentdeckt geblieben!
Immerhin musste Kabuto ja erklären woher das Loch in zwei Wänden stammt und wie einige der teuren Wassertanks zu Bruch
gegangen waren.
Ich glaube Kabuto hatte sich gefreut, denn als ich wieder zu mir kam, sah ich ihn mit einem leeren Eimer in der Hand über mir
stehen. Den Inhalt dessen hatte er mir ins Gesicht gekippt, um mich aus meiner Ohnmacht zu erwecken. Ein böses und breites
Grinsen breitete sich auf seiner Visage aus als er sah, dass das Wasser, welches er recht großzügig verteilt hatte meine
spärlichen Lumpen an meinen Körper presste und ALLES abzeichnete.

Eigentlich war es mir egal...meine Scham war zusammen mit meinem Willen mir ausgetrieben worden...aber als mir die Situation
nach Kabutos Experiment wieder einfiel, reagierte mein Selbsterhaltungstrieb und ich setzte mich auf und schlang die Arme um die
schlimmsten Stellen.
Eigentlich nahm ich an, dass er jetzt da weitermachen würde wo er eben aufgehört hatte oder seine Sadistische Ader noch ein
wenig mehr an mir ausprobieren würde, als ich am Eingang meiner Zelle einen weitere Mann stehen sah.

Er war blass und hatte lange schwarze Haare...Orochimaru!
Jeder hier von uns kannte ihn. Entweder weil er schonmal das zweifelhafte Vergnügen hatte ihn kennen zu lernen (falls er
denn die Begegnung Überlebte) oder wie in meinem Fall den Berichten der anderen Mithäftlingen ehrfürchtig gelauscht hatten.

Wenn mein Gesicht noch irgendwelche Spur von Farbe gehabt hatte so ist sie jetzt vollkommen entwichen.
War das was ich getan hatte oder versucht hatte so schlimm, dass Orochimaru höchst persönlich kam um über mich zu richten?

Ich bekam eine Gänsehaut und musste unkontrolliert zittern!

Wieder ein vorsichtiger Blick zu Kabuto. "Steh auf, du hast Besuch!" verkündete er das offensichtliche. Ich sah genau
an welchen Stellen meines Körpers sein glasiger Blick hängen blieb.

Vorsichtig erhob ich mich...es ging erstaunlicherweise gut! Ich war selbst von mir überrascht!
Nach der Aktion von eben hätte ich mich gar nicht so gut fühlen dürfen...wenn ich da an die letzten Male denke...
Ein Schatten huscht mir über das Gesicht, den ich so schnell wie er gekommen ware wieder verdränge.

Nun steh ich da, einem der größten San-nin unserer Zeit gegenüber der noch nicht mal ins Schwitzen geraten würde, wenn er mir
meine Lichter ein für alle mal, ausblies.

"Interessant..."
"Das ist sie also, Kabuto!"

"Ja, sie ist mir vor einiger Zeit durch Zufall in die Hände gefallen und seit dem dient sie als Material für meine Forschungen!"

Orochimaru kam auf mich zu. Die ganze Zeit hatte ich den Blick gegen Boden gerichtet. Ich hatte das Gefühl als könnte ein
kurzes Blinzeln meiner Augen mein Schicksal besiegeln.


Schneller als ich es je für möglich gehalten hatte tauchten aus seinen Ärmel eine für mich riesige Schlange auf.
Ein entsetztes Keuchen entwich mir. So sollte ich also Sterben? Durch den Biss seiner Schlange?

Ich wollte zurückweichen doch schon fühlte ich den Lederartigen Körper dieses Tieres an meinen Hals. Sie zog sich immer enger
und enger, jedes Mal wenn ich ausatmete. Mit einem Ruck ging es nach Oben und meine Füße baumelten über den Boden.

Ich wollte schreien um meiner Angst und Panik Luft zu machen doch ich hörte nur ein Röcheln, dass mir selbst fremd vorkam!
Meine Nägel krallten sich in den schmalen Körper der Schlange, doch es half nichts!

"Wie konntest du nur so viel Kraft aufbringen und die Wände im Labor zerstören?"
Sein Gesicht war meinem ganz Nahe und als ich ihn direkt in die Augen sah, konnte ich mich nicht mehr bewegen!
Ich sah mich selbst, Tod auf dem nassen Boden der Zelle liegen, mit weit aufgerissenen Augen und bläulichen Gesicht.
Im nächsten Moment war die Vision meines Todes weg und mir liefen Tränen die Wangen runter!

"ANTWORTE!" Ungeduldig schüttelte er mich!

"ich weiß nicht" brachte ich flüsternd heraus.

Wie erbärmlich ich doch war. Zu Beginn meiner Shinobiausbildung hatte ich mir vorgenommen, wenn es einmal so weit sein sollte,
dass ich dem Tod in die Augen sehen musste, würde ich Stolz und mit erhobenen Kopf meinem Schicksal entgegenlaufen.
Jetzt war ich ein kleines verheultes Häufchen Elend, welches Orochimaru mit den Augen um Gnade anbettelte.

"Wie dem auch sei, ich kann hier keine Querulanten gebrauchen. Ich werde an dir ein Exempel statuieren um Zukünftigen Ungehorsam
im Keim zu ersticken"

Plötzliche drehte die Schlange ihren Kopf zu mir und fauchte mich an, ich konnte ihre langen Spitzen Reißzähne genau sehen.

Ich schloss die Augen und wünschte mich fort von hier...zu jemanden der schützend seine Arme um mich legte und mir sagt es wird
alles wieder gut - auch wenn das nicht stimmte!

Suigetsu!

"Warte", wisperte ich "trainiere mich".

In dem Moment musste sich Kabuto, der bisher nur die Show genießend in einer Ecke verweilend, an seiner eigenen Spucke verschluckt haben, denn
er fing an zu husten.

"Ich will ein Shinobi werden!" sagte ich diesmal mit mehr Kraft.

Ich erinnerte mich an Suigetsu's Worte. Er hatte Recht. Wenn ich tatsächlich ausgebildet werden sollte, verschafft mir das mehr
Freiheit!
Vielleicht sogar so viel um mich und ihn aus unserer persönlichen Hölle zu retten!

Bitte kleines Licht, dachte ich, hilf mir noch einmal!
Ich suchte ihn mir...nach der Kraft oder nach irgendwas das mir helfen konnte und ich fand es!

Plötzlich spürte ich wieder diese wilde Kraft, ich konnte plötzlich besser Atmen und meine Sinne waren wieder geschärft!
So entging mir nicht, dass Orochimaru die Luft scharf einzog und Kabuto ganz vergessen hatte zu Atmen.

"Bitte, lasst mich euer Werkzeug werden" sagte ich eindringlicher!

Der Griff um meinen Hals lockerte sich etwas. Orochimaru sah mich nachdenklich an.
"Kabuto DAVON hast du mir aber nicht berichtet"!

"Nun Meister, dass passierte kurz vorher mit ihr, als sie die Wand einschlug!.

"Nun gut," zische Orochimaru "machen wir noch einen kleinen Test wenn du den bestehst, darfst du mein Werkzeug sein!"

Noch während er gesprochen hatte wurde sein Hals immer länger und aus seinem fiesen Grinsen wuchsen Schlangenzähne. Ich habe
schon viel gesehen, aber sowas abscheuliches ist mir noch nie begegnet...

Ich riss die Augen auf, als zubiss und konnte mir einen leisen Schmerzensschrei nicht verhindern. Abrubbt wurde ich losgelassen und
schlug mir die Knie auf!

"Mal sehen ob du nachher noch lebst!" lachend verließ Orochimaru meine Zelle.

Ich sah noch wie Kabuto mich mit einem seltsamen Blick ansah...mit meiner Bitte hatte er wohl auch nicht gerechnet...als plötzlich
ein Schmerz an meinem Nacken sich Wellenförmig über meinen gesamten Körper ausbreitete. Sofort verschwand mein Katzenförmiges
Chakra, welches mich umgab und all die schmerzen, die meine neue Kraft unterdrückt hatte kehrten zurück!

Ich krümmte mich, Tränen liefen mir über die Wangen und schrie!
Es tut so weh!

Die Welt kippte und versank in Dunkelheit.



Ich weiß nicht wie lange mein Delyhrium andauerte aber seitdem ich wach war, befand ich mich in besagten Zimmer. Zum
Glück war ich allein.
Zwischendurch musste wohl jemand da gewesen sein, denn ein Tablett mit Essen stand auf dem Nachtisch. Zum ersten Mal seit langem
lag ich wieder in einem Bett. Es war ein herrliches Gefühl, so warum und kuschelig!
Geistesabwesend befühlte ich die Stelle an meinem Hals, die Wunde war bereits fast verheilt!

Ich frage mich was das gewesen war. Wird Orochimaru mich als Ninja ausbilden?
Wie geht es Suigetsu?

Ach ja, sobald ich an ihn dachte musste ich seufzen. Ich hoffe es geht ihm gut, grübelte ich so vor mich hin!


Woher kannte ich ihn noch einmal?...ich dachte intensiv nach, aber mir fiel es einfach nicht mehr ein.
Ich weiß nur mit Sicherheit, dass er Suigetsu heißt!


Als es unvermittelt an der Tür klopfte wäre ich fast aus dem Bett gefallen. Kurz darauf trat Kabuto ein. Seine Brille
war verspiegelt, sodass ich seine Augen nicht sehen konnte. Seine Miene war unergründlich!

"Steh auf!" blaffte er mich an.

Langsam ging ich dem Befehl nach. Als ich auf den Beinen war überwand Kabuto die kurze Distanz zwischen uns und packte mich
grob am Arm. Sein Mund war nahe an meinem Ohr als er sprach:"ich weiß zwar nicht was du vorhast, aber eins lass dir sagen...
mir entkommst du nicht"

Bei seinem heißem Atem und seinen Worte stellten sich mir die Nackenhaare.

So schnell wie er mich gepackt hatte lies er mich wieder los.


"Komm, dein Training beginnt!"

Kommentare (2)

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sayu (33514)
vor 889 Tagen
Ich bitte dich schreib weiter. Ich fand die Story so toll.^-^
run~to~wonderland* (90665)
vor 1052 Tagen
bitte schreib weiter ich finder die story tooll!!(: