The third doughter of Eve

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1 Kapitel - 1.065 Wörter - Erstellt von: Glubschii - Aktualisiert am: 2013-09-01 - Entwickelt am: - 1.372 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

"The third doughter of Eve" erzählt die Geschichte von Victoria Pevensie. Als sie mit ihren Geschwistern nach Narnia kommt, ahnt sie noch nicht, was sie dort alles erwarten soll. Denn das Abenteuer ihres Lebens erfordert Mut, Tapferkeit, Entschlossenheit und den Zusammenhalt der Fünf.

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    Flugzeuge säumten den Himmel von London – Kriegsflugzeuge. Manche explodierten in der Luft und gingen brennend zu Boden. Ein Höllenlärm tobte draußen. Die Flugzeuge schmissen Bomben über der Stadt ab; der Tot lag in der Luft, das wussten wir alle. Und irgendwo war mein Vater. Wo genau wusste ich nicht. Er war – wie die meisten Männer zu diesen schrecklichen Zeiten – Soldat bei den britischen Truppen. Ich wusste nicht, wie es ihm ging, ob er verwundet war oder bereits getötet. Jeden Tag befürchtete ich, dass man uns mitteilen würde, Oliver Pevensie sei für England gestorben. Das dies noch nicht eingetreten war, machte die Sache allerdings nicht viel besser. Wir machten uns Sorgen und fürchteten auch unser eigenes Leben. Manchmal lag ich abends im Bett und fragte mich, warum der liebe Gott mich in diese Zeit auf die Welt geschickt hatte. Warum musste ich in Angst leben? Zusammen mit meiner Familie betete ich täglich für meinen Vater und hoffte, dass er bald wohlbehalten nach Hause zurückkehrte.
    Mein Bruder Edmund stand am Fenster und starrte in den Nachthimmel. Mum eilte zu ihm und riss ihn dort weg.
    « Edmund! Geh weg vom Fenster », rief sie, während sie schnell die Vorhänge zuzog. « Peter! » Mein zweiter Bruder rannte zu ihnen. « Bring ihn in den Keller. »
    Peter legte seine Hände grob auf Edmunds Schulter und schob ihn weg. Meine Mutter griff noch ein paar einzelne Sachen, die im Wohnzimmer herum lagen.
    « Mummie! », rief die Jüngste von uns – Lucy. Ich rannte schnell zu ihr. Sie lag zusammengekauert in ihrem Bett und hielt sich die Ohren zu. Wie sie hatte jeder von uns Angst, denn das Haus wackelte leicht und der Krach draußen auf den Straßen nahm immer mehr zu. Auch ich hatte unbemerkt einen Blick hinaus geworfen. Einige Häuser brannten, andere waren bereits nur noch Schutt und Asche.
    « Lucy », rief ich und griff ihre Hand, « komm schnell. » Ich zog sie hinter mir her und wir folgten Mum, unseren Brüdern und unserer Schwester Susan hinaus in den Garten.
    « Schneller », sagte Mum an der Spitze, « schneller! »
    « Beeilt euch », kam es von Peter.
    Ich hörte Lucy neben mir schreien und spürte, dass sie meine Hand vor Angst fast zerquetschte.
    Ich warf einen Blick zurück und bemerkte, dass Edmund, der als letztes lief, plötzlich auf halber Strecke kehrt machte. Ich löste Lucys Hand von meiner. Sie sah mich kurz an, doch dann nahm Susan sie zum Glück und zog sie mit sich.
    « Edmund! », rief unsere Mutter. « Nein! »
    Ich sah mich nach ihr um. « Ich hole ihn! »
    « Victoria, bleib hier », flehte sie doch ich hörte nicht auf sie. Noch vor der Haustür holte ich meinen kleinen Bruder ein und packte ihn am Pullunderkragen. Doch bevor ich meinen Griff festigen konnte, hatte er sich wieder losgerissen und lief ins Haus. Schnell folgte ich ihm. Er führte mich ins Wohnzimmer und wollte Bilder von Dad mitnehmen, die auf der Kommode standen. Ein Schuss ertönte.
    « Runter! », brüllte ich und stieß ihn auf den Boden. Im Fall stieß ich mir den Kopf an der Wand – das würde wohl eine Beule geben. Schnell rappelte ich mich wieder auf und zog auf Edmund hoch. « Bist du völlig verrückt geworden? Raus hier, na los! »
    Ich zerrte ihn hinter mir her und geduckt flohen wir wieder durch den Garten zu einem Bunker, dessen Zugang sich am Rande des Gartens befand. Über uns flogen die Kriegsflugzeuge. Mum hielt uns die Tür offen und schrie. Wir sprinteten und ich stieß Edmund hinein. Schnell schloss ich hinter mir den Bunker und atmete erst einmal auf. Dann drehte ich mich zu den anderen um.
    Edmund lag auf einer Matratze mit einem Bild von Dad in der Hand. Susan hatte Lucy an sich gepresst – die beiden kauerten in einer Ecke. Peter hatte sich vor Edmund aufgebaut und schrie ihn an: « Du denkst immer nur an dich. Du bist so egoistisch! Wir könnten jetzt alle tot sein, nur deinetwegen! » Dann wandte er sich an mich. « Und du, warum folgst du diesem Idioten auch noch? »
    « Er ist unser Bruder, hättest du nicht dasselbe getan? », erwiderte ich und sah ihn an. Peter fuhr sich seufzend durch die blonden Haare.
    « Hört auf », sagte Mum. « Ist alles gut », redete sie auf Edmund ein. « Komm her. » Sie zog ihn in ihre Arme.
    « Wieso tust du nie, was man dir sagt? », fragte Peter unseren jüngeren Bruder.
    Edmund sah zu ihm hoch und atmete schwer, doch eine Antwort gab er nicht.
    Ich legte Peter eine Hand auf den Arm. « Beruhig dich, es ist doch gut gegangen », flüsterte ich. Schon immer war ich die einzige gewesen, die es schaffte, dass er sich beruhigte.
    Nun habe ich viel von Brüder und Schwester geredet, was teilweise recht verwirrend sein kann. Wir sind fünf Geschwister. Die ältesten sind Peter und ich, er ist jedoch einige Minuten früher zur Welt gekommen. Ein Jahr jünger als wir ist Susan. Edmund wurde zwei Jahre nach Susan geboren und Lucy, die Kleinste von uns ist sieben Jahre jünger als ich. Seit Dad im Krieg war, hatte Peter eine Art Vaterrolle übernommen und fühlte sich für uns verantwortlich. Oft war er deswegen mit Edmund im Clinch, da der grundsätzlich das tat, was er allein für richtig hielt. Manchmal brachte einen – und vor allem Peter – an den Rand der Verzweiflung.

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suezze:* ( 19052 )
Abgeschickt vor 1205 Tagen
Die geschichte ist wirklich gut, aber könntest du sie bitte weiteschreiben, sonst bin wirklich traurig:(
Lg Suezze:*