Wettbewerb - Mein Tag am Strand - Meister, Diener, Bruder/Keine Geschichten am Strand

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1 Kapitel - 1.733 Wörter - Erstellt von: Sanctuary - Aktualisiert am: 2013-08-15 - Entwickelt am: - 1.564 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Still saß ein weißhaariger, junger Mann, um die 20 Jahre alt, im feinen Sand. Seine Füße lagen im Wasser. Er hatte den Kopf in den Nacken gelegt und sah zum dunkeln Himmel. Die Sonne versank mittlerweile schon Meer.
    Was tat er hier eigentlich? Wieso tat er das? Nachdenklich strich er sich eine Strähne aus dem Gesicht. Er musste doch verrückt sein. Wieso wollte er unbedingt bei diesem Mann sein, obwohl doch in großen, leuchtenden Buchstaben über ihm stand, dass er gefährlich ist. Er wusste es doch selbst besser. Immerhin war es dieser Mann, der sein ganzes Volk ausgelöscht hatte. Müsste er eigentlich nicht panische Angst haben und um sein Leben rennen? Nun ja, bei genauerer Überlegung, war es eine verdammt schlechte Idee wegzulaufen, immerhin war eben dieser Mann, der Prinz des wohl mächtigsten Reiches überhaupt. Egal was er sich selbst sagte, er hatte Angst vor ihm. Verdammte Angst. Nicht vor dem jungen Prinz, sondern von dem was ihn erwartete. Er hatte ihm sein Leben geschenkt, sich ihm vollkommen verschrieben. Warum hatte er es noch einmal getan? Wegen seiner Aura, seinen mitreizenden Worte? Oder was war es, was ihn so faszinierte. Wahrscheinlich alles.
    Er wand seinen Blick ab vom Himmel und sah auf das offene Meer. Das Meer war rot gefärbt. Rot wie das Blut, welches den Boden des Palastes zierte, als sein neuer Herr, seine Eltern und alle Bedienstete tötete. Er hatte es doch irgendwie gehofft. Das er endlich seinen Vater loswerde würde. Er schloss seine Augen und atmete tief durch. Langsam öffnete er seine Augen. Ein kurzer Schrei entkam ihm, bevor er sich die Hände vor den Mund hielt. Vor ihm hockte er. Sein fast hüftlanges, schwarzes Haar fiel ihm leicht über die Schultern. Auf seinen Lippen lag ein leichtes lächeln, welches seine komplett roten Augen jedoch nicht erreicht. Verwundert starrte er ihn an. Wieso trug er denn kein Oberteil? Und wieso war er überhaupt hier.
    "Wie lange willst du hier eigentlich noch rumsitzen, Lucif? Immerhin wirst du, wie auch niemand anderes, diese Insel jemals wieder betreten können", meinte er und griff nach seiner Hand. Er richtete sich auf und zog ihn mit auf die Beine.
    "Was?", fragte Lucif ihn verwirrt.
    "Der Strand hier ist schön. Und das Wasser ist angenehm. Also komm mit. Oder muss ich es dir erst befehlen? Immerhin bist du mein Eigentum und wirst mir für immer dienen, Aneru, mein Eigentum", meinte der schwarzhaarige und ging einige Schritte rückwärts ins Wasser.
    "Äh ... natürlich, mein Herr", stammelte Lucif und folgte ihm.
    "Du sprichst mich auch mit, mein Herr Raesty, an. Wie alle anderen auch, verstanden?", fragte Raesty ihn? Verdattert sah Lucif ihn an, bevor er, nach einem erwartungsvollen Blick von Raesty, antwortete: "Aber natürlich, mein Herr ... Raesty ..."
    "Dann ist ja alles in Ordnung und jetzt komm her." Verwundert starrte Lucif ihn an, bevor er weiter auf ihn zu ging. Er verstand ihn nicht? Wieso ist er nicht so, wie immer alle sagten? Ein brutales Monster?
    Lucif wollte sich vergewissern, das vor ihm wirklich dieser Prinz stand. Jedoch war er verschwunden. Verwundert legte er seinen Kopf schief.
    "Seit wann habe ich den Halluzinationen?", murmelte er. Verdattert legte er seine Hand an seinen Kopf.
    Erschrocken kreischte Lucif auf, als sich zwei Arme um ihn legten.
    "Du hast Angst vor mir, kleiner Prinz", flüsterte Raesty ihm ins Ohr. "Sag mir, wie viel Angst du vor mir hast? So viel Angst, das du am liebsten weglaufen würdest, oder hast du nur Angst, vor dem was dein Volk über mich sagte?" Lucif sagte nichts. Die Worte blieben ihm im Hals stecken.
    "Uh ... das müssen wir aber noch üben. Also, sag es mir", forderte er ihn auf.
    "Ich habe Angst vor Ihnen, weil man mir immer gesagt hat, das an Angst vor Ihnen haben soll. Ich habe gesehen, was für eine Macht Sie haben", flüsterte er. Raesty kicherte.
    "Man sollte Angst vor mir haben. Wenn man mein Feind ist, aber nicht, wenn man mir dient."
    "Dann muss ja fast die ganze Welt vor dir Angst haben", mischte sich wer anderes ein. Diese Stimme. Woher kante er sie noch einmal. Er nicht höfflich mit Raesty. Wer war das noch einmal. Angestrengt dachte er nach, bevor es ihm schlagartig einfiel. Revan hieß der Teenager, der mit Raesty sprach. Er war sein jüngerer Bruder.
    "Revan, was machst du denn hier?"
    "Was wohl, du warst nicht sonderlich gründlich. Ich habe mich noch um die letzten Opfer gekümmert", erzählte Revan kichernd. Lucif konnte spüren wie Raesty seinen Kopf leicht schüttelte, bevor sich etwas kühles um seinen Hals legte. Etwas rastete ein. Kurz darauf fiel etwas kaltes auf seinen Rücken.
    "Eine Kette? Du bist wirklich merkwürdig, mein lieber Bruder", meinte Revan kichernd. Lucif zuckte zusammen. Eine Kette? Was sollte das.
    "Hihi, mein Eigentum soll doch auch als mein Eigentum zu erkennen sein", meinte Raesty und ging weg von Lucif. Langsam drehte er sich wieder um. Seine Hand wanderte dabei zu seinem Hals. Leder. Ein Lederhalsband. Raesty stand einige Meter hinter ihm. Im Knietiefem Wasser. Revan stand hinter ihm. Sein langer, schwarzer Beidhänder lag locker in seiner rechten Hand. Einige Blutflecken zierten sein Gesicht, das Schwert und seine Kleidung. Die grünen Haare standen nicht ab. Anders als bei ihrer ersten Treffen. Lucif hatte Revan und Raesty im Hof des Palastes zum ersten Mal getroffen. Schon damals war er begeistert von den Geschwistern. Sie waren nicht wie er. Die beiden waren stark. Strak, Stolz und mächtig.
    "Mh, wollen wir noch hier bleiben?", fragte Revan und lies sich in den Sand fallen.
    "Von mir aus. Ich wollte sowieso noch ein wenig hierbleiben", meinte Raesty und zog eine kleine Perle aus einer Hosentasche. Er warf sie ihn die Luft und murmelte: "Kasei, Feuer, erwachen." Die Perle leuchtete rot auf. Eine Feuerwirbel entstand am Strand. Aus dem Feuer wurde eine Frau. Sie trug einen roten Rock. Ein goldener Brustkorb bedeckte ihren Oberkörper spärlich.
    "Sie haben gerufen, mein Herr?", fragte sie höflich.
    "Ah, Kasei. uns ein schönes Feuer!", rief Revan und lies sein Schwert fallen, welches einfach im Boden verschwand. Verwundert sah Kasei zwischen den Geschwistern hin und her, bevor sie nickte und die Hand über den Boden hielt. Ein Feuer breitet sich auf dem Sand aus. Sie schnippte und verschwand wieder. Revan ließ sich nach hinten fallen und seufzte.
    "Nun steh nicht so steif da, Aneru. Nur weil du mein Diener bist, musst du dich nicht wie ein Diener benehmen. Ich mag das nicht", motzte Raesty.
    "Was soll ich denn sonst machen?", fragte Lucif verwirrt. Revan lachte kurz. Raesty schlug sich mit der Hand gegen die Stirn.
    "Wie wäre es mit schwimmen, tauchen oder Spaß haben?", fragte er ihn. Zustimmend nickte Lucif.
    "Darf ich erfahren, worauf Sie hinauswollen?", fragte Lucif. Revan lachte erneut auf, bevor er Lucif antwortete: "Du sollst einfach etwas machen. Dummkopf!" Raesty schüttelte nur grinsend den Kopf, bevor er an Lucif vorbei ging.
    "Ich weiß zwar nicht was ihr macht, aber ich werde jetzt tauchen."
    "Such mir bitte einige schöne Muscheln!", rief Revan noch. Kurz überlegte Lucif, bevor er Luft holte und sich nach hinten fallen ließ. Das Wasser war nicht wirklich tief. Glücklicherweise.
    Obwohl es schon dunkel war und nur das Feuer die Umgebung erhellte, war das Wasser angenehm warm. Lucif drehte sich um und stütze sich mit den Händen leicht ab. Ein kleiner, rote Krebs krabbelte über seine Hand. Langsam, aber sicher kamen immer mehr Krustentiere naher. Einige Meter von ihm entfernt schwamm eine Vielzahl von Fischen. Sie blieben weg vom ihm. Ihm war es eh lieber. Er mochte keine Fische. Krebse waren ihm lieber. Vorsichtig hob er einen fast durchsichtigen Krebs hoch. Fasziniert beobachtete er den Krebs, bevor er ihn wieder absetze und auftauchte. Auch er brauchte ...

    Der Laptop wurde mitsamt Hülle zugeklappt. Die etwas kräftigere Autorin sah auf. Vor ihr hockte ein schwarzhaariges Mädchen in Badesachen.
    "Was soll denn das werden? Hä? Du hast gesagt, wenn wir schon endlich alle zusammen wegfahren, dann willst du unbedingt hier hin. Und jetzt sitz du hier an deinem Laptop und schreibst deine Geschichte. Das ist doch nicht wahr. Jetzt pack das teil weg und komm", motzte das Mädchen. Die Autorin legte ihren Laptop beiseite und stand auf.
    "Wo ist denn Rebecca?", fragte sie ihre Freundin.
    "Ähm ... auch, sie holt sich ein Eis. Bringt uns auch eins mit."
    "Ach so."
    "Sag mal, du schreibst doch an der FF für den Wettbewerb, oder nicht?"
    "Ja, wieso?"
    "Warum schriebst du dann nicht einfach auf, was wir hier machen?"
    "Du spinnst wohl, das interessiert doch kein Schwein", motze die Autorin und starrte ihre Freundin wütend an.
    "Das werden wir dann ja sehen", mischte sich ein braunhaariges Mädchen an, welches genüsslich ein Eis aß.



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    Nun ja, ich hoffe euch gefällt meine ... etwas merkwürdige Story.
    Zum oberen Teil.
    Es ist so etwas wie die Vorgeschichte zu einer meiner FF's auf FanFiktion, falls irgendwer diese drei werten Herren kennt und vielleicht denkt, dass ich sie geklaut hätte.
    Nur damit es keine Missverständnisse gibt ^^

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