Springe zu den Kommentaren

Wettbewerb, Mein Tag am Strand, Das Geheimnis der Seehexen, Gräfin Rosenblut

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
2 Kapitel - 5.819 Wörter - Erstellt von: GräfinRosenblut - Aktualisiert am: 2013-08-01 - Entwickelt am: - 4.490 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

" Ich wollte einen ganz normalen Tag am Strand verbringen, und dann kam er und mein Leben änderte sich von Grund auf!"
Für alle die auf Nervenkitzel nicht verzichten können und trotzdem eine Liebesgeschichte nicht missen wollen:)

    1
    Das Geheimnis der Seehexen „ Komm doch mit zum Strand Schatz, das Wetter ist soo schön. Schau doch mal!“, sagte meine Mutter Annalisa Dremmel.
    Das Geheimnis der Seehexen

    „ Komm doch mit zum Strand Schatz, das Wetter ist soo schön. Schau doch mal!“, sagte meine Mutter Annalisa Dremmel. „ Nein Ma, ich sagte dir doch schon das ich keine Lust darauf habe!“, sagte ich sauer. Zum einhundertsten mal erklärte ich nun meiner Mutter dass ich keine Lust darauf hatte mich in einem viel zu engen Bikini auf einem viel zu überfüllten Strand zu zeigen! „ Aber warum den Rose? Das Wasser ist bestimmt schön warm“, sagte meine Mutter, sie hatte ihre kleine, braune Schwimmtasche schon gepackt und hoffte nun, dass ich mitkam. „ Okay Ma, hör mir jetzt mal ganz genau zu…“, ich stand von meinem Bett auf „ Ich werde nicht mitkommen zum Strand!“ „ Aber Kessy kommt auch mit“, sagte meine Mutter wieder und meine große Schwester Kessy kam die Treppe hinunter. Ihre langen blond gefärbten Haare hingen ihr die Schultern herab. Sie trug einen trägerlosen, roten Bikini. Ich seufzte: „ Wenn man vom Teufel spricht…“. „ Können wir Ma?“, fragte Kessy. Meine Mutter seufzte, dann wand sie sich an Kessy und sagte: „ Ja, wir können gehen. Rose, du bleibst aber hier ja?“ Ich nickte brav, obwohl ich innerlich genau wusste dass dies nicht eintreffen würde. „ Gut, dann ist ja alles klar“, sagte Kessy und ging durch die Tür hinaus in den Hotelflur. „ Tschüss Schatz“, sagte meine Mutter und folgte Kessy hinaus aus dem Zimmer. „ Endlich allein! Oh Gott! Warum musste ich nur mit in diesem Urlaub, das ist doch eh nichts für mich hier…“ Ich legte mich wieder zurück auf mein Bett, schnappte mir die Zeitschrift in der ich geblättert hatte und las mir einen Artikel über die Mythen der Meere durch. So verging die Zeit, erst eine Stunde, dann Zwei und zum Schluss lag ich drei Stunden auf meinem Bett und beobachtete die Decke. „ Okay, ich muss jetzt irgendetwas machen…“ Ich stand auf und schaute hinaus zum Fenster. Die Wolken zogen am Himmel vorbei. Sie sahen aus wie kleine Wattebauschen, die auf dem tief blauen Himmel davon schwebten. Ich seufzte „ Wolken haben es so leicht… die können weg fliegen wenn es ihnen hier nicht gefällt… Okay, ich muss nun irgendetwas tun, sonst gehe ich hier noch ein!“. Also beschloss ich durchs Fenster hinaus zu steigen, hinaus an die kleine Lagune, an der ich die letzten drei Tage verbracht habe. Dies war der einzige Ort an dem ich mich wohl fühle konnte( naja, zumindest hier im Urlaub). Vorher ging ich in das kleine Bad um mir etwas anderes anzuziehen(„ Ich kann ja nicht im Schlafanzug durch die halbe Stadt gehen“). Ich zog mir ein weißes T-Shirt und eine schwarze Shorts an. Im Spiegel checkte ich dann noch meine Frisur. „ Hoffentlich fall ich nicht so sehr auf mit meinen blauen Haaren…“ Ach ja… meine blauen Haare waren so eine Geschichte. Eigentlich ist meine Mutter ja nicht meine Mutter. Vor ungefähr 15 Jahren lag ich vor der Tür meiner jetzigen Mutter. Wer meine wahren Eltern sind, das weiß ich leider nicht. Ich ging wieder zurück zum Fenster, öffnete es und stieg hindurch auf das Dach der Hotelgarage. „ Manche Leute haben ein Zimmer mit Meerblick, und wir haben ein Zimmer mit Garagenblick“ Ich musste mir ein Lachen verkneifen. Seufzend ließ ich meinen Blick wandern. Alles hier war so grau, abgesehen von den Palmen am Straßenrand war dies hier die einzige Teerhölle. Wie gerne wäre ich jetzt mit Dad Zuhause. Da könnte ich wenigsten zum kleinen Fluss hinter unserem Haus gehen und die Natur bewundern in ihrer einzigartigen Schönheit. Ein Auto fuhr unten auf der Straße laut hupend vorbei. Ich seufzte erneut noch einmal voller Sehnsucht.
    Nach einer kleinen Kletteraktion stand ich auf dem Garagendach und schloss vorsichtig das Fenster von außen. Während ich über das Garagendach schlenderte, am anderen Ende an einer Leiter hinunter ging und mich dann auf den Weg zur Lagune machte hörte ich mit meinem Mp3 Musik von Justin Pinguin und P? nk. Erst jetzt viel mir auf das dies der Mp3 meiner Schwester Kessy war. „ Mist!“. Ich ging die lange Straße zum Strand Aqua-Marlinea entlang. Der Straßenrand war voller großer Palmen und bunten, exotischen Blumen(ein kleiner Trost).Schmerzlich wurde ich aus meinen Gedanken gerissen als hinter mir ein Auto hupte. „ Hey Mädel! Geh doch mal von der Straße!“, schrie ein Mann in einem roten Carpio. Ich wich schnell auf den Bürgersteig aus und drehte die Musik einfach nur lauter um den Auto lärm nicht mehr hören zu müssen. Es gibt nur drei Dinge die ich wirklich hasse: 1. Fast alle egoistischen Menschen 2. Autos und 3. … Naja, das ist ja nicht so wichtig  Ich ging nun also auf dem Bürgersteig weiter zu meiner Lagune. Vor Vorfreude schwebend bog ich vom Bürgersteig ab, über die Straße zu einer Bewachsenen Felswand. Hier schob ich ein paar Äste aus dem Weg und kroch durch ein kleines Loch in der Felswand(Ich hatte dieses Loch nur durch Zufall vorgestern entdeckt(bin ausversehen gegen die Felswand gelaufen, so etwas passiert mir leider öfter)). Endlich kam ich an! Ich genoss es richtig endlich weg aus der Teerhölle entkommen zu sein. Hier, zwischen den Felswänden, dem Sand und dem Meer, fühlte ich mich richtig wohl. Als erstes zog ich meine Sachen aus und zupfte den darunter versteckten blauen Bikini zu Recht. Ich legte meine Klamotten unter einen Felsvorsprung und ging ins Wasser. Es war angenehm kühl und frisch. Ich ließ mich zwischen den leichten Wellen hin und her treiben. Plötzlich sah ich einen Kopf aus dem Wasser hervor schauen. Erschrocken wich ich aus dem Wasser zurück, und der Kopf tauchte wieder unter. „ Hallo?“, rief ich ihm nach, doch keine Antwort kam. Ich beschloss wieder ins Wasser zu gehen, da es hier auf dem heißen Sand sehr warm war. Also stieg ich wieder ins Wasser. Da War wieder dieser Kopf übern Wasser, zwar in einiger Entfernung aber trotzdem da. „ Hallo“, rief ich ihm wieder zu und erneut verschwand er in den Tiefen des Meeres. „ Hat es überhaupt einen Sinn nach dir zu rufen?“, fragte ich. Wie zu erwarten erhielt ich keine Antwort. „ Hallo“, sagte jemand hinter mir schreiend drehte ich mich um. Hinter mir stand ein… nun ja, wenn ich ehrlich war, dann konnte ich nicht genau sagen was es war. Es sah irgendwie aus wie ein normaler(super süßer) Junge mit grünen Haaren. Seine Augen waren Meerblau. Das Seltsame an ihm war seine Haut: Sie war grünlich. „ Bitte nicht erschrecken!“, sagte der Junge. Nun viel mir noch etwas an dem Jungen auf: Er hatte Schwimmflossen und Kiemen. „ Hää…“, stammelte ich verlegen. „ Du brauchst keine Angst vor mir zu haben. Ich will nur kurz mit dir reden“, sagte der Junge. Eigentlich rede ich ja nicht gerne mit Fremden aber dieser Junge war einfach so süß, also ließ ich mich auf das Gespräch ein. „ Okay, aber sag mir doch erst mal deinen Namen, bitte“, sagte ich und wurde Anscheinend ein wenig rot, da der Junge anfing zu grinsen. „ Mein Name ist Wenscheriasu. Meine Freunde nennen mich aber auch nur Wenschu“, sagte Wenschu. Es war ein wunderschöner Name. „ Ich heiße Rose“, sagte ich verlegen. „ Rose… mh… das ist ein wunderschöner Name, passend zu so einer hübschen Person“, sagte Wenschu. Oh mein Gott! Er hat mir gleich zwei Komplimente in einem Satz gemacht. Ich wurde noch röter. „ D…danke“, stammelte ich hervor. „ Bitte. Gut, warum ich mit dir rede wollte: Ich brauche deine Hilfe. Meine Mutter wurde von der bösen Seehexe Lepinor entführt“, erklärte Wenschu. Ich verstand nicht was er damit sagen wollte. Was um alles in der Welt soll eine Seehexe sein? Und wie kann ich ihm helfen wenn seine Mutter entführt wurde? Okay, das alles bin nicht ich  ich weiß zwar was eine Seehexe ist, aber was ich damit zu tun haben soll… das weiß ich nun wirklich nicht. „ Und was kann ich dagegen tun?“, fragte ich. „ Ich bat dich um Rat, weil du ja auch eine Seehexe bist“, sagte er ganz locker als sei es das normalste auf der ganzen Welt. „ Warte, wie jetzt? Ich habe zwar blaue Haare, aber das ist noch lange kein Grund zu sagen dass ich eine Seehexe bin…“, erwiderte ich erstaunt. „ Du weißt es also nicht? Das ganze Unterwasservolk kennt dich aber du selbst kennst dich nicht? Gut, dann muss ich dir wohl noch einiges erzählen: Du bist du Tochter einer sehr berühmten guten Seehexe, die aber tragischer weise vor 15 Jahren von der Seehexe Lepinor getötet wurde“, erklärte er. Das war ein klein wenig zu viel für mich. Ich wusste zwar schon immer dass ich was Besonderes bin(wegen der blauen Haare) aber so… das hätte ich jetzt nicht erwartet. Okay, aber verleugnen bringt ja jetzt eh nichts. Gut, ich hätte mich fragen können warum ich ihm glaube, aber ich bin mir sicher dass die grüne Haut und die Schwimmflossen zwischen seinen Fingern und Füßen für sich sprechen. „ Alles klar bei dir?“, fragte er vorsichtig. „ Ja, musste das Ganze nur kurz verstehen. Weißt du, man bekommt halt nicht jeden Tag gesagt dass man eine Seehexe ist“, ich lachte kurz auf. „ Das Stimmt nun auch mal wieder“, er grinste, und es war ein wunderschönes, freudiges Grinsen. „ Gut, nehmen wir mal an das ich eine Seehexe bin, doch wie kann ich nun deine Mutter retten? Und mal so ne Frage zwischen durch, wie hast du mich hier gefunden?“, fragte ich. „ Ich habe dich mithilfe der Fische gefunden. Sie sagten zu mir ich soll mal in der Bucht der zerbrochen Herzen nachschauen. Und siehe da…. Da hast du gestanden, zuerst hast du mich gar nicht bemerkt…“, er lächelte mir zu. Bei diesem Lächeln konnte ich seine spitzen Tier ähnlichen Zähne sehen. Bucht der zerbrochenen Herzen dieser Titel brachte mich ins schmunzeln, da mir etwas Seltsames am ersten Tag hier in der Bucht passiert war. Ich war grade dabei gewesen mich umzuziehen, da fiel mir eine Felswand auf. Sie lag mir gegenüber also konnte ich genau sehen was da stand: Bay of the broken heart. Und dann ganz viele Namen z.b. Krissi ( und ein durch gestrichenes Herz) Melissa oder Charmen(dazwischen stand ein Blitz) Tobias. So etwas stand da. Jetzt ergibt das alles einen Sinn. „ Gut, und wie kann ich deiner Mutter jetzt helfen?“, fragte ich. Ich wollte Wenschu unbedingt helfen, auch wenn ich keine Ahnung davon habe. Wenschu war einfach ein wunderschöner, athletischer Typ, und er findet mich anscheinend genauso hübsch wie ich ihn. „ Du kannst vielleicht mit der Seehexe Lepinor einfach reden oder so…“, er verkniff sich, bei dem Gedanken daran mit einer bösen Seehexe einfach nur zu reden, ein Lachen. „ Mh… ich kann dir helfen um deine Kräfte kennen zu lernen. Ich bin zwar keine Seehexe…“, sagte Wenschu. Ich verkniff mir ein Lachen. Die Vorstellung, Wenschu sei eine SeeHEXE war einfach zu lustig. Ich musste mir Wenschu nun in einem rosa Kleid vorstellen. „ An was denkst du grade?“, fragte er mich. Ich schrak von meinen Gedanken hoch. „ Ach… an nichts. Wann fangen wir mit dem Training an?“, fragte ich. Ich wollte unbedingt wissen was ich alles kann! Oh man, das ich all diesen Scheiß auch noch glaube! Ich muss doch echt vollkommen verrückt sein mich auf so ein Abenteuer einzulassen! Na ja, was kann ich schon verlieren? „ Wann du Lust und Zeit hast“, sagte Wenschu. „ Wie wäre es mit jetzt? Oder ist das nicht okay für dich?“, fragte ich unsicher. „ Ähm… okay. Hast du eigentlich schon ein paar Erfahrungen mit Magie?“, fragte Wenschu mich. Ich überlegte kurz. Mh… ich habe schon einige Fantasy Bücher gelesen, die etwas mit Magie zu tun hatten, und ich habe auch schon mal die Zeitschrift Magie über alle Zeiten kommen lassen… ja, im guten und ganzen habe ich ein wenig Ahnung von Magie. „ Ein wenig“, antwortete ich ihm. „ Das ist gut. Glaubst du eigentlich an Magie? Nur mal so als allgemeine Feststellung“, fragte Wenschu. Ich brauchte über diese Frage nicht nachzudenken: „ Ja, ich glaube an Magie. Sie ist das was unser Leben an so vielen Stellen besser macht. Magie ist in jedem Menschen, sie ist das was wir Liebe nennen. Magie ist der Hauch Hoffnung der Jeden von uns umgibt. Magie ist das was da ist aber nicht beweisbar erscheint. Und das macht sie unter anderen zu einen der schönsten Dinge die es auf dieser Welt gibt“. Ich geriet ins Schwärmen. „ Okay, ich glaube so viel hat in meinem ganzem Leben noch nie einer über Magie gesagt. Das ist… das ist einfach unglaublich! Und du willst mir weiß machen, dass du nicht wusstest, dass du eine Seehexe bist“, er lächelte mich freundlich an. „ Ich weiß, schreck ne? Nun gut, was ist jetzt mit den Unterrichtsstunden Herr Lehrer?“, sagte ich im Spaß. „ Gut Frau Rose. Wenn sie unbedingt darauf bestehen. Nur wo soll ich anfangen?“, sagte er in einem gespielt hochnäsigen Ton. „ Wie wäre es, wenn sie am Anfang anfangen, Herr Lehrer?“, fragte ich gespielt dumm. „ Wie es ihnen beliebt Frau Rose. Dann fangen wir beim kontrollieren des Wassers an“, sagte Wenschu immer noch in diesem gespielten hochnäsigem Ton. „ Echt jetzt? Ich kann das Wasser beherrschen?“, fragte ich erstaunt und verblüfft zu gleich. „ Ja, das kannst du. Probiere es doch mal aus“, schlug Wenschu vor. Ich konnte seinen Worten nicht glauben. „ Und wie genau?“, fragte ich ihn. „ Stellt dir einfach vor du willst dass das Wasser sich wie eine Schlange nach oben bewegt“, erklärte er „ Stell dir vor, du kannst mit deinen Händen das Wasser lenken“ Ich versuchte es. Mit all meiner Kraft stellte ich mir vor, dass das Wasser empor schoss und sich wie eine Schlange langsam aber sicher nach oben bewegt. Meine Hände ließ ich dabei nicht aus dem Spiel. Ich bewegte sie langsam nach oben… Und tatsächlich, es funktionierte! Ein dünner Wasserstrahl folgte meinen Handbewegungen. „ Wow! Schau dir das mal an!“, rief ich Wenschu zu. „ Super machst du das Rose. Wir übten bis hinein in die späten Abendstunden. Als wir uns dann am Abend verabschiedeten und ich mich auf den Heimweg machte konnte ich nicht nur einen Strahl aus Wasser in den Himmel schicken, nein ich konnte auch Unterwasser atmen und dort meine Fähigkeiten einsetzten! Wenschu und ich beschlossen, dass wir morgen uns auf den Weg machen und seine Mutter retten. Als ich im Hotelzimmer ankam war alles immer noch so ruhig wie es war bevor ich gegangen war. Ma und Kessy waren anscheinend noch nicht da, was ich zu meiner Zufriedenstellung feststellte. Der Tag war trotz des miesen Urlaubs nicht so schlimm geworden wie ich es mir vorgestellt hatte. Grade kamen Ma und Kessy rein. Kessy sah ziemlich verbrannt aus, anscheinend hatte sie sich nicht eingecremt. Ich verkniff einen Lachanfall. Doch leider zu spät, Kessy hatte es gesehen. „ Hahaha, wie lustig!“, raunzte sie mich an und ging dir Treppe hoch zu ihrem Bett. Ma packte grade ihre Schwimmtasche aus. „ Wie war euer Tag am Strand?“, fragte ich und half ihr beim Aufhängen der Handtücher. „ Schön, das Wasser war sehr schön kühl. Und wie war dein Tag hier im Hotelzimmer?“, sie musterte mich skeptisch. Erst jetzt fiel mir auf das ich klatsch nass war. Ich habe eben geduscht“, log ich. Ma fragte nicht weiter, und dies war eines der Dinge die ich so an ihr mochte, sie hinterfragte nicht alles und jeden. Plötzlich traf es mich wie ein Schlag. Ma war ja gar nicht meine echte Ma. Oh Gott! Meine echte Mutter war eine Seehexe! Okay…. Ich hatte grade einfach keine Lust darüber genauer nach zu denken. „ Ich bin müde, ist es okay wenn ich mich schlafen lege?“, fragte ich. Und das mit dem Müde war dabei gar nicht so gelogen, das Training mit Wenschu hatte mich echt fertig gemacht. „ Ist okay, schlaf gut Schatz bis morgen“, sagte Ma. Ich drückte sie einmal und schlich mich ins Bett wo ich nach ein paar Minuten einschlief. Ich hatte einen seltsamen Traum, von Unterwassermonstern und einer älteren Version von mir und von Wenschu. Am nächsten Morgen wachte ich auf. Die Sonne schien durch das Fenster, direkt auf die darunter stehende Minibar. Schlaftrunken stand ich auf und ging zur Minibar, wo ich mir erst mal eine Cola und ein Käsebrot holte. Ich war alleine im Hotelzimmer. Müde setzte ich mich an den kleinen, runden Tisch in einer Ecke des Zimmers. Dort lag auch ein kleiner Zettel von Ma. Ich nippte kurz an meiner Cola, dann nahm ich mir den Zettel zur Hand und begann zu lesen: Bin mit Kessy am Strand. Komm ruhig nach wenn du willst. Sind gegen Abend wieder da. Kuss Mama. Dann bin ich also wieder ganz allein. Ich aß mein Käsebrot und trank meine Cola leer. Was ziehe ich heute eigentlich an? Vielleicht ja das dunkelblaue Kleid von Adellia( meiner Tante) und da runter dann meinen alten blauen Bikini mit der Schleife vorne. Mmh… was könnte ich heute nur machen? Ach stimmt ja…. Wenschu, den hätte ich jetzt beinah vergessen. Ich lächelte bei dem Gedanken Zeit mit Wenschu zu verbringen. Er war so ein toller Typ! Ich wagte einen Blick auf die Uhr, die über meinem Bett hing. Es war schon Zwölf Uhr. Ich erschrak. Schnell machte ich mich fertig, zog mich an, kämmte mir die Haare, putzte mir die Zähne und machte mich auf den Weg zur Bucht der zerbrochenen Herzen. Wie das klang! Und an genauso einem Ort hatte ich mich in einen Meeresbewohner verliebt. Nach einer kleiner Kletter- und Wandertour kam ich an der Bucht an. Wenschu wartete schon auf mich. Er stand im Wasser und…. Und unterhielt sich mit einem Fisch. Ich konnte meinen Augen und Ohren nicht trauen. Wenschu blickte zu mir und hob zum Gruße die Hand. „ Hi, wartest du schon lange?“, fragte ich und begann mich auszuziehen. „ Nein, bin erst seit eben da. Hübsches Kleid das du da hast“, sagte er. Ich zupfte schnell meinen Bikini zu Recht und stieg zu Wenschu in das kühle Wasser. Es war ein angenehmer Ausgleich zu dem warmen Tag. „ Danke für das Kompliment“, sagte ich und tauchte einmal unter um meine Haare zu befeuchten. „ Also, seid ihr zwei bereit mir zu folgen? Dann kann ich euch zu dem Versteck der Seehexe bringen“, sagte der schwarze Fisch neben Wenschu. „ Danke Romeo“, sagte Wenschu. Ich starrte wie eingefroren den Fisch an. „ Ist alles okay, miss Rose?“, fragte Romeo der Fisch. „ Ja, es ist nur ein wenig seltsam das Fische sprechen können…“, stotterte ich. „ Aber das du eine Seehexe bist ist nicht seltsam?“, fragte Wenschu skeptisch. „ Nein… ja doch irgendwie… okay, ich habe nichts gesagt. Zufrieden?“, erklärte ich. Wenschu fing an zu Grinsen. „ Ist schon okay. Bist du bereit?“ Ich nickte stumm. Okay, wenn ich ehrlich war hatte ich mir bis jetzt noch überhaupt keine Gedanken gemacht. Es kam mir alles so seltsam und unwirklich vor. Doch nun erst merkte ich richtig was es heißt, alles hinter sich zu lassen was man kennt und in fremde Gewässer ein zu tauchen(im wahrsten Sinne des Wortes eintauchen). Was wohl ist wenn mich diese Hexe tötet? Ach… an so etwas will ich gar nicht erst denken! Wenschu reichte mir seine Hand. „ Es wird alles gut, keine Sorge ich bin ja bei dir“, sagte er und seine Augen hatten bei diesem Satz ein sanftes Glänzen bekommen. Ich schaute tief in seine grünen Augen und merkte dass er seine Worte ernst meinte, also legte ich meine Hand in seine und schloss die Augen. Zusammen tauchten wir ein in die Tiefen des Meeres. Ich öffnete meine Augen wieder. Langsam nahm ich ein paar Atemzüge, erst zaghaft und dann immer kräftigere. Ich spürte wie sich meine Lunge mit dem eiskalten Wasser fühlte. Es fühlte sich nicht beängstigend oder Schädlich an, nein ich genoss richtig jeden weiteren Atemzug voller Meerwasser. „ Klappt alles?“, fragte Wenschu besorgt. „ Alles okay“, gab ich ihm zu Antwort, und mein Mund fühlte sich mit Wasser. Es schmeckte sehr salzig! „ Wir müssen noch ein wenig tiefer, das Versteck der Seehexe liegt in den tiefsten Tiefen des Meeres Nollimus“, sagte Romeo und schwamm vor. Wenschu griff erneut nach meiner Hand und zog mich ihm nach(da ich noch nicht so schnell schwimmen konnte wie er(was wahrscheinlich an der Tatsache lag das ich keine Schwimmflossen hatte, so wie er und Romeo)). Das Wasser wurde immer dunkler, je tiefer wir kamen. Die Fische, die am Anfang noch so zahlreich neben uns her geschwommen sind verschwanden immer mehr. Und Romeo sah ich auch nur noch wenn er direkt vor meiner Nase schwamm. Endlich kamen wir ganz unten am Meeresboden an. Das Wasser hier war viel dreckiger und salziger als weiter oben an der Bucht. Ich spürte nassen Sand unter meinen Füßen und merkte auch gleich wie ich ein wenig darin einsank. „ Ab hier kann ich euch nicht mehr begleiten, Fische überleben die Wachen nämlich nicht sehr oft“, Romeo schwamm davon. Ich schaute ihm nach bis er außer Sicht war. Ich schaute Wenschu fragend an: „ Was für Wächter?“. „ Wasser Nagas. Du weißt was eine Naga ist?“, fragte er mich. Ich dachte kurz nach… Naga…. War das nicht eine Mischung aus Schlange und Mensch? So was Ähnliches wie ein Zentaur. „ Sind das nicht diese Mischwesen? Unten Schlange oben Mensch?“, antwortete ich ihm. Wenschu nickte. „ Und wie sollen wir an ihnen vorbei kommen?“, fragte ich im weiter gehen. „ Nur du musst an ihnen vorbei kommen“, sagte Wenschu geheimnisvoll. „ Wie? Kommst du etwa nicht mit?“, fragte ich verwirrt. „ Nein, ich werde die Nagas ablenken, damit du zur Seehexe gelangen kannst“, erklärte er. Mir war nicht wohl bei dem Gedanken daran dieser Seehexe ohne Wenschu gegenüber zu stehen. „ Okay“, sagte ich aber trotzdem. Mich fröstelte es ein wenig und irgendwie lag auch ein wenig Unheil in der Luft… äh ich meinte ich Wasser  Seltsam… es ist so ruhig hier. Ich hörte keinen Fisch, kein schwingen von Flossen nichts. Noch nicht einmal das Rauschen des Meeres. Nichts, es war einfach ruhig. Dies beunruhigte mich sehr. „ Halt!“, flüsterte Wenschu und versperrte mir mit seinem Arm den Weg. „ Was ist?“, fragte ich verwirrt. Er deutete mit seiner freien Hand auf etwas in der Ferne. Ich musste die Augen zusammen kneifen um zu erkennen auf was er zeigte: Nicht weit von uns entfernt war eine riesige Höhle, und vor der Höhle standen zwei bedrohlich aussehende Nagas. Die eine hatte unten herum( circa bis zur Hüfte) einen dunklen blauen Schlangenschwanz mit Stachel am Ende. Oben herum war sie nackt und man konnte ihre Brüste im Fackelschein glänzen sehen. Sie waren einzig und allein mit einem kleinen grün/blauem Stofffetzten bedeckt. Ihre Augen waren Feuerrot und ihre Haare Algengrün. Ihre Zähne waren spitzer als die von Wenschu und in der Hand hielt sie einen langen, bedrohlichen Speer. Die andere Naga hatte einen grünen Schlangenschwanz, aber ohne Stachel am Ende, dafür waren ihre Arme und ihr Oberkörper in einen schweren Panzer gehüllt. In der Hand hielt sie eine Fackel( seltsam das Fackeln Unterwasser brennen? Wer weiß vielleicht sind es ja magische Fackeln?) und in der anderen einen langen Speer. „ Ich werde sie ablenken, und du gehst rein“, sagte Wenschu leise, so das ihn die Nagas nicht hören konnten. Ich nickte stumm. Wieder fragte ich mich warum ich mich um alles in der Welt auf so ein Abenteuer eingelassen habe? Ich hätte jetzt einen schönen Tag am Strand verbringen können. Schon Krass wie das alles gelaufen ist. Wenschu zog mich zu ihm heran und küsste mich. „ Bevor wir jetzt dieses Abenteuer starten will ich dir noch sagen das ich dich Liebe, Rose. Schon vom ersten Moment an“; sagte Wenschu und ließ mich wieder los. Perplex taumelte ich ein paar Schritte zurück. Wenschu ging los, und so gleich stürzten sich die Nagas auf ihn. Ich hatte nicht lange Zeit um diesen schönen Moment zu genießen, das war mir klar. Also schloss ich kurz die Augen und rannte los. Mitten durch das Kampf Getümmel. Wie durch ein Wunder schaffte ich es ohne von den Nagas bemerkt zu werden zum Höhleneingang. Ich blickte noch einmal zurück und sah wie Wenschu von einer Naga zu Boden gestürzt wurde. Sie öffnete ihr schrecklich Großes Maul und biss ihn in die Wade, weil das alles war was sie von ihm zu schnappen bekam. Wenschu hatte nämlich schnell reagiert und sich rechtzeitig wieder aufrichten können. Ich wendete meinen Blick ab, weil ich genau wusste, dass ich ihm nicht helfen konnte. Also ging ich tiefer in die Höhle hinein. Umso weiter ich in die Höhle hinein ging, desto widerlicher roch es hier. Und bald darauf merkte ich auch warum es hier so gestunken hatte: Auf dem Boden lagen verwesende Leichen. Mal waren es angefressene Fische, mal Menschen denen der Kopf abgeschlagen wurde. Ich erschrak, beschloss mich damit aber nicht so lange aufhalten zu lassen. Nach einer Weile kam ich in einen riesigen, runden Raum. Ab den Wänden hingen brennende Fackeln. In der Mitte des Raumes stand ein Thron aus… Zuerst glaubte ich meinen Augen nicht ganz, doch bei genauerem Hinsehen bestätigte sich meine Vermutung: Der Thron bestand aus Unterschiedlichen Schädeln. Hinter dem Thron an der Wand hingen Gesichtshäute, manche Tropften noch und andere schienen als hingen sie da schon Ewigkeiten. Bei diesem Anblick wurde mir schlecht und mein Magen schien Achterbahn zu fahren. „ Du! Was willst du hierrr?“, fragte mich eine Bären artige Stimme. Erschrocken sprang ich zurück und stieß gegen etwas großes, Warmes und Schleim ähnliches. Ich drehte mich um und hoffte einfach nur dass es Wenschu war( obwohl das ziemlich unlogisch war, da sich Wenschu nicht so schleimig anfühlte). Hinter mir stand ein Schneckenähnliches Wesen. Es war circa Zwei Meter groß und grün. Es hatte Arme, aber keine Beine. Und ihr Mund war ein einziger Schlund umhüllt von gelb/grünem Schleim. Die Augen des Wesens waren leer, sie hatten keine Iris und auch keine Pupille, sie waren einfach nur weiß und schienen in ihrer Höhle nur am Sehnerv zu hängen. Als kullerten die Augen hin und her, was das Aussehen des Wesens nicht grade besser machte. Die Haare waren schwarz und hingen schlaff am Gesicht hinunter. Der Körper des Wesens war breit und von einer Schleimschicht umgeben. Ihre Finger waren dünn wie Spinnenbeine und lang wie Stifte. Sie gingen direkt über in messerscharfe Fingernägel. Außerdem hatte das Wesen nur drei Finger an jeder Hand, was mich zu ihrer Länge und schärfe auch noch sehr erschreckte. An dem Rücken des Wesens entdeckte ich riesige Fledermaus ähnliche Flügel( wie so ein Kolos damit fliegen will ist mir ein Rätsel). „ Ich sprach mit dich!“, sagte das Wesen in einem abgehackten Deutsch. Ich musste all meinen Mut zusammen nehmen um ihr zu antworten: „ Ich suche die Seehexe Lepinor“ Das Wesen vor mir fing an ein Geräusch von sich zu geben, es klang wie ein freudloses Lachen, doch ganz sicher war ich mir da nicht. Es klang eher danach als würde das Wesen grade ersticken oder so. „ Ich Lepinor sein! Was Wurrrrm du will von Lepinor?“; fragte mich Lepinor. Oh Gott! Sie spricht allen Ernstes in der dritten Person von sich. Man, ich sollte mir grade ernsthaft überwichtigere Dinge den Kopf zerbrechen! „ Ich will die Mutter von Wenschu“, antwortete ich ihr leicht stotternd, da mich ihre Gestalt doch Angst haben ließ, schließlich begegnet man nicht jedem Tag einem Seeungeheuer. Lepinor schaute mich verwundert an. „Lepinor dirrr nicht verstehen kann“, sagte sie. Mist! Wie kann ich hier nur weiß machen das ich Wenschus Mutter will? Ich versuchte ihr zu zeigen was ich will und kam mir echt ziemlich bescheuert dabei vor. „ Dich Baby? Schwanger? Krieg? Dirrr Lepinor küssen wollen?“, riet sie. Schitte! Bin ich wirklich so mies im Nachmachen von Dingen? Ich versuchte es erneut, und dieses Mal schien sie zu checken was ich will. „ Du Lepinor Gefangene will?“, fragte sie mit einer leichten Spur von Wut in der Stimme. Ich nickte und hoffte inständig das wir vom selben sprachen. „ Nein!“, schrie sie und kam weiter in den Raum hinein. Schnell, damit sie mich nicht zerquetschen konnte wich ich in die Mitte des Raumes zurück, genau vor den Thron. Jetzt erst bemerkte ich, dass eine Frau hinter Lepinor hinterher schwebte. Sie schien bewusstlos zu sein. Ob das wohl Wenschus Mutter ist? Bestimmt. Naja, zumindest sieht sie ihm sehr ähnlich. Plötzlich merkte ich wie mich ein Strahl kochend heißes Wasser nur knapp verfehlte. Ich richtete meinen Blick nun wieder auf Lepinor, und das keine Sekunde zu spät, da sie grade einen Wasserball auf mich Schoss. Ich konnte zum Glück noch im letzten Moment ausweichen und knallte gegen die kalte Höhlenwand. „ Na dirrr haben viel schon zu?“, sagte sie. Ich vermutete, dass sie mich fragte ob ich schon zu viel hätte. Ich beantwortete ihre Frage mit einem heißem Wasserball. Er traf sie mitten ins Gesicht und hinterließ dort ein großes, tiefes Loch. Eines ihrer Augen Kullerte auf den Boden und blieb dort leblos liegen. Wütend schrie Lepinor auf und schleuderte mir einen Eisball entgegen. Er traf mich in den Bauch. „ Arrgh“, brachte ich hervor und krümmte mich vor Schmerzen. Scheiße war das kalt! Noch bevor ich mich wieder aufrichten konnte spürte ich wie ein heißer Wasserball mich mitten ins Gesicht traf. Es schmerzte höllisch. Ich dachte schon mein letztes Stündlein würde jetzt schlagen. Ich wusste dass ich dieses Ungetüm im Kampfe nicht schlagen konnte. Es sah ausweglos für mich aus bis mir wieder einfiel das diese Höhle mehrere leere Gänge hatte, und das einer davon hinter dem Thron weg führte. Ich hatte diesen Gang gesehen als ich hier das erste Mal herein kam. Wieder traf mich etwas, dieses Mal war es ein Pfeil aus Eis der mich ins Bein traf. Ich schrie auf. Doch mein Fluchtplan war geschmiedet. Ich konnte es mit Lepinor nicht im nah Kampf aufnehmen, doch wenn ich sie erschöpfte und dann einfach zerschmetterte mit einem Ball aus gefrorenem Wasser dann konnte ich das hier vielleicht überleben. Ich vergeudete keinen wertvollen Augenblick mehr und rannte los. Wo genau ich hin rannte war mir nicht ganz klar, aber ich rannte. Erst in den Gang hinterm Thron und dann immer weiter grade aus. Mein getroffenes Bein schmerzte sehr, doch ich machte rannte weiter. Schneller als ich je im meinem Leben gerannt war. Hinter mir hörte ich ein Schleifen und Geschnaube. Lepinor hatte anscheinend die Verfolgung aufgenommen. Gut, dachte ich mir, soll sie nur kommen. Ich rannte weiter grade aus, und nur ab und zu bog ich mal ab, da der Weg grade aus nicht mehr weiter ging. Ich kam an einem Schlafzimmer vorbei und rannte dort über das riesige Bett(da herumlaufen zu lange gedauert hätte). Ich hörte wie Lepinor hinter mir anfing, in einer mir unbekannten Sprache, zu fluchen, doch das brachte ihr hier jetzt auch nichts mehr. Ab und zu warf ich einen kurzen Blick nach hinten um nach zu schauen ob Lepinor mich noch verfolgte. Als ich (sehr zu meiner Erleichterung) merkte das Lepinor die Luft ausging drehte ich mich schlagartig um. Lepinor stand einige Meter von mir entfernt und ring nach Wasser(Luft kann man Unterwasser ja schlecht sagen). Ich nutzte diese Unaufmerksamkeit ihrer Seits und formte einen mächtigen Eisball. Mit all meiner Kraft konzentrierte ich mich darauf den Eisball o gefährlich wie möglich zu machen. Als ich kurz vor der Erschöpfung stand schleuderte ich ihn direkt an die Stelle wo bei uns Menschen das Herz saß( Ich weiß gar nicht genau ob Lepinor ein Herz besaß). Jedenfalls traf sie der Eisball hart und ein lauter alles übertönender Knall ertönte, dann traf mich eine Welle aus Schleim und ich wurde hart gegen die gegenüber liegende Höhlenwand geschleudert. Das Letzte was ich mit bekam bevor mir schwarz vor Augen wurde war ein widerlicher all gegenwärtiger Gestank…
    Ich musste Husten, etwas ruckte mir im Hals. „ Meinst du sie wird wieder?“, fragte Wenschu jemanden den ich nicht sehen konnte, da meine Augen noch geschlossen waren. Leider kehrte mit meinem Bewusstsein auch der Schmerz wieder zurück und ich musste leise auf stöhnen. Dann öffnete ich langsam meine Augen. Als erstes erblickte ich Wenschu, der neben mir auf dem Sand saß. Hinter ihm stand die Frau, die ich in Lepinors Höhle gesehen hatte. Sie sah gesund und munter aus. Ich merkte wie mir der kalte Nachtwind durch die Haare wehte und richtete meinen Blick zum Himmel empor. Es war eine wunderschöne Nacht, der Mond zeigte sich von seiner schönsten Seite und auch die Sterne schienen heute Abend sehr erfreut über irgendetwas. Das Meer schlug ruhig seine Wellen ans Ufer. „ Du bist wach“, sagte Wenschu und mein Blick wanderte vom blauen Meer zu seinen wunderschönen grünen Augen. Eine lange Narbe zierte sein sonst so makelloses Gesicht, aber im Großen und Ganzen sah er in Ordnung aus. „ Ich dachte schon wir hätten dich da unten verloren“ Er beugte sich über mich, senkte seinen Kopf und küsste mich sanft auf die Lippen. Sie schmeckten leicht salzig.
    Ende
    Hoffe euch hat die Story gefallen

    2
    Danke erst mal fürs Lesen:) Freue mich über eine Rückmeldung, egal welcher Art(bevorzugt, per Forum). lg und viel Spaß noch mit den anderen tollen
    Danke erst mal fürs Lesen:)
    Freue mich über eine Rückmeldung, egal welcher Art(bevorzugt, per Forum).

    lg und viel Spaß noch mit den anderen tollen Geschichten.

    Gräfin Rosenblut

article
1374604263
Wettbewerb, Mein Tag am Strand, Das Geheimnis d...
Wettbewerb, Mein Tag am Strand, Das Geheimnis d...
" Ich wollte einen ganz normalen Tag am Strand verbringen, und dann kam er und mein Leben änderte sich von Grund auf!"Für alle die auf Nervenkitzel nicht verzichten können und trotzdem eine Liebesgeschichte nicht missen wollen:)
http://www.testedich.de/quiz32/quiz/1374604263/Wettbewerb-Ein-Tag-am-Strand-Das-Geheimnis-der-Seehexen-Graefin-Rosenblut
http://www.testedich.de/quiz32/picture/pic_1374604263_1.jpg
2013-07-23
40A0
Liebesgeschichten

Kommentare (1)

autorenew

Swity (72780)
vor 757 Tagen
Süße Geschichte schreib doch weiter;)!!!!